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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.636 Aufrufe

  1. #51
    jugo-jebe-dugo
    29.11.05

    "In Europa ist es nicht möglich, Grenzen zu ändern", erklärte der Tanjug in Brüssel Erhard Busek, Sonderkoordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa. Grenzen werden in Zukunft keine Bedeutung mehr haben wenn es um die europäische Perspektive geht, sagte Busek nach einer Ansprache vor dem Außenpolitikkomitee des Europäischen Parlaments. Busek wollte sich nicht weiter über den Status des Kosovo äußern.

    Quelle: http://www.rts.co.yu/jedna_vest.asp?IDNews=134417

  2. #52
    jugo-jebe-dugo
    29.11.05

    Ein Expertenteam des Europarats für die Bewertung der Situation der Fresken in den serbischen Kirchen im Kosovo und Metohija, die bei der albanischen Gewalt im März letzten Jahres beschädigt oder zerstört waren, hat große Besorgnis wegen der Gefährdung der Fresken in Prizren geäußert. "Besonders traurig ist der Eindruck in der Kirche der Gottesmutter von Ljevis, wo sogar vor Kurzem auch das Dach entfernt wurde", erklärte Dragan Stanojevic, Vertreter des Instituts für Denkmalschutz Serbiens. Den Worten der Vertreterin des Teams des ER, Emma Carmichael, zufolge, wurde vorgesehen, dass man bis Ende Dezember die erste Phase der Säuberung der beschädigten Objekte beendet.

    Quelle: http://www.kosovo.com/news/archive/...ember_29/1.html

  3. #53
    jugo-jebe-dugo
    vom 29.11.05

    Der Koordinator des Verbandes der Familien der Entführten und Vermissten vom Norden des Kosovo, Milorad Trifunovic, hat die UNMIK beschuldigt, dass ihre Vertreter die Gräber von Serben und anderen Nichtalbanern im Kosovo und Metohija geheim halten. Trifunovic deutete darauf hin, dass von den 1300 vermissten Serben und anderen Nichtalbanern das Schicksal von nur 153 geklärt wurde, was Resultat des Nichtengagements der UNMIK ist und weil man die Verbrechen der Albaner vertuschen will.

    Quelle: http://www.glas-javnosti.co.yu/dana...vest-dana.shtml

  4. #54
    jugo-jebe-dugo
    03.12.2005


    USA entsenden Ex-Botschafter zu Status-Gesprächen
    Diplomaten: Washington will Einfluss auf Verhandlungen nehmen

    Washington - Die USA wollen nach Angaben von Diplomaten einen profilierten früheren Botschafter zu den UNO-Gesprächen über den künftigen Status des Kosovo entsenden und die Verhandlungen damit vorantreiben. Die Regierung in Washington habe sich für den früheren Botschafter in Ägypten und Indien, Frank Wisner, entschieden, sagten Diplomaten am Freitag. Die Wahl des ehemaligen Karrierediplomaten verdeutliche die Entschlossenheit der USA, Einfluss auf die Verhandlungen zu nehmen, hieß es. Das US-Außenministerium habe aber noch keinen Termin für die Bekanntgabe seiner Wahl festgelegt.

    Die serbische Provinz Kosovo wird seit 1999 von den Vereinten Nationen verwaltet. Damals hatte ein Militäreinsatz der NATO die serbischen Truppen zum Rückzug aus der überwiegend von Albanern bewohnten Provinz gezwungen. Die albanische Bevölkerungsmehrheit strebt eine Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien an. Serbien lehnt dies ab, hat der Provinz aber eine weit reichende Autonomie angeboten. Für die UNO vermittelt der frühere finnische Präsident Martti Ahtisaari bei den Gesprächen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2264206

  5. #55
    jugo-jebe-dugo
    Kosovo: Uneinigkeit innerhalb der EU

    Donnerstag, 01. Dezember 2005

    Zahlreiche Länder weichen von EU-Prinzipien ab.

    Spanien fürchtet Präzedenzfall.

    Belgrad/Brüssel. Zu Beginn der Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo, der seit 1999 UNO-verwalteten serbischen Provinz, zeichnet sich unter den EU-Staaten Uneinigkeit in dieser Frage ab. Die Internet-Zeitung "EUObserver" berichtet unter Berufung auf Diplomatenkreise, dass einige EU-Staaten – Tschechien, Slowenien, Spanien, Griechenland und Italien – öffentlich oder privat Standpunkte vertreten, die in einigen Fällen über die gemeinsamen Standpunkte der Europäischen Union zum Kosovo hinausgehen.

    Die EU-Staaten einigten sich im Juni darauf, dass der künftige Status des Kosovo durch die zwischen Belgrad und Pristina unter der Schirmherrschaft der UNO geführten Verhandlungen festgelegt werden soll. Die EU-Prinzipien, die dabei zu beachten sind und inzwischen auch von der Kontaktgruppe für das Kosovo (USA, Russland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien) als Leitprinzipien für die Verhandlungen formuliert wurden, schließen eine Rückkehr zum Status der Provinz vor 1999 aus. Auch eine Teilung des Kosovo kommt nicht in Frage.

    Verschiedene Ansätze

    Der tschechische Ministerpräsident Ji ø i Paroubek sprach sich letzte Woche Medienberichten zufolge trotzdem für eine Teilung des Kosovo auf ethnischer Grundlage aus. Der slowenische Präsident Janez Drnovsek vertritt andererseits einen eigenen Lösungsvorschlag, der die Unabhängigkeit des Kosovo bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen in fünf Jahren vorsieht. Der Lösungsvorschlag, der in Belgrad großen Unmut auslöste, hat in Laibach allerdings nicht die Unterstützung der Regierung von Ministerpräsident Janez Jansa. Traian Basescu, Staatschef des EU-Beitrittslandes Rumänien, unterstützte letzte Woche bei einem Besuch in Paris den Autonomie-Vorschlag für das Kosovo.

    EUObserver berichtet, dass sich Spanien, Italien und Griechenland Sorgen über die Zukunft des Kosovo machen, sollte es unabhängig werden. Laut Diplomatenkreisen ist Spanien wegen einer eventuellen Unabhängigkeit des Kosovo "nervös". Dies könnte nämlich einen Präzedenzfall für das Baskenland darstellen.

    Italien und Griechenland befürchten laut derselben Quelle eine Verschlechterung ihrer guten wirtschaftlichen und politischen Kontakte mit Serbien. In Rom wird auch darauf hingewiesen, dass ein unabhängiges Kosovo neue Flüchtlingswellen zum Ergebnis haben dürfte.

    Albaner freigesprochen

    Unterdessen hat das UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen in Ex-Jugoslawien einen der früheren Kommandanten der albanischen Rebellengruppe "Befreiungsarmee des Kosovo" (UCK), Fatmir Llimaj, freigesprochen. Der mitangeklagte Haradin Bala ist zu dreizehn Jahren Haft verurteilt worden. Der dritte Angeklagte, Isak Musliu, wurde ebenfalls freigesprochen. Fatmir Limaj, Haradin Bala und Isak Musliu waren vom UNO-Tribunal wegen Ermordung von 22 Kriegsgefangenen, zehn Serben und zwölf Albanern, im Gefangenenlager Lapushnik bei Glogovac im Sommer 1998 angeklagt worden.

    Quelle: http://www.wienerzeitung.at/Desktop...0¤tpage=0

  6. #56
    jugo-jebe-dugo
    vom 01.12.2005

    Etwa tausend serbischer Schüler haben sich heute vor der St.Sava Schule in Susica im zentralen Kosovo versammelt, um wegen des gestrigen Anschlags auf den Serben Dragomir Jovanovic zu protestieren. Beim Protest, welcher unter dem Motto "Stoppt die Tötung serbischer Kinder" abgehalten wurde, hat die Schülerin Lidija Markovic einen Brief vorgelesen, in welchem von der internationalen Gemeinschaft verlangt wird, im Kosovo und Metohija endlich Sicherheit und Freiheit zu gewährleisten. Die Schüler haben danach dem lokalen UNMIK-Büro einen Protestbrief für den UNMIK-Leiter, Sören Jessen-Petersen, und den KFOR-Kommandanten, General Giuseppe Valotta überreicht.

    Das Koordinationszentrum für Kosovo und Metohija hat bewertet, dass der Anschlag auf den serbischen Jungen bei Gracanica zeigt, dass es in der Provinz nicht mal die grundlegende Sicherheit gibt, womit auch Kinder nicht geschützt sind. "Die Spirale der Gewalt ist im Kosovo und Metohija immer größer, und Belgrad deutet schon einige Zeit darauf hin, dass jedes neue Verbrechen die Hoffnung auf ein normales Leben in der Provinz verringert".

    Quelle: http://www.rts.co.yu/jedna_vest.asp...r&IDNews=134565

  7. #57
    jugo-jebe-dugo
    02.12.2005

    "Die Gegenwirkung der Gerichte im Kosovo und Metohija auf die vorjährige massenhafte Gewalt der Albaner an Serben in der Provinz war nicht entschlossen genug gewesen, um diejenigen zu entmutigen, die in der Zukunft gewalttätig werden könnten", wurde in einem Bericht der OSZE bewertet. Weiter äußerte die OSZE Besorgtheit auch wegen der milden Strafen, die in vielen Fällen ausgesprochen wurden, und der gesetzeswidrigen Vereinbarungen zwischen der Staatsanwaltschaften und der Verteidigungen. "Das verursachte eine kleine Zahl von Gerichtsverhandlungen und Urteile, obwohl an der Gewalt an den Serben viele Leute beteiligt gewesen waren", hebt die OSZE hervor.

    Quelle: http://www.rts.co.yu/jedna_vest.asp...r&IDNews=134726

  8. #58
    jugo-jebe-dugo
    02.12.2005

    "Auf den Kombiwagen, der Fahrgäste serbischer Nationalität auf der Strecke Gracanica - Kosovska Mitrovica fährt, wurde heute um 12.30 Uhr bei Pristina geschossen". Auf den Kombiwagen soll aus einem LKW geschossen worden sein, der in entgegengesetzter Richtung fuhr. Zum Glück gab es keine Verletzten. Die Ermittlung ist im Gange.

    Quelle: http://www.rts.co.yu/jedna_vest.asp...r&IDNews=134753

  9. #59
    jugo-jebe-dugo
    04.12.2005


    Kosovo: Anschlag auf Reisebus schlug fehl

    Aus Panzerfäusten abgefeuerte Granaten explodierten nicht


    Pristina/Belgrad - Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag in der Nähe von Prizren im Süden Kosovos zwei Granaten aus Panzerfäusten auf einen Reisebus abgefeuert. Verletzte gab es nicht, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei. Der Grund: Beide Projektile durchschlugen zwar das Fahrzeug, explodierten jedoch nicht. Der Inhaber des Reisebusses, der regelmäßig die Strecke Dragas-Belgrad fährt, gehört der Minderheit der Goraner im Kosovo an. Später wurden die Granaten von deutschen KFOR-Soldaten entschärft.

    Erst am Samstag hatte Belgrad erneut einen Stopp der Angriffe gegen Serben und andere Nicht-Albaner in der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz Kosovo gefordert. In den vergangenen Wochen nahmen die Gewalttätigkeiten gegen die nicht-albanische Bevölkerung im Kosovo stetig zu. Der serbische Präsident Boris Tadic warnte, jegliche Art von Gewalt und Provokation könnte schwerwiegende Folgen für die Kosovo-Serben während der Verhandlungen über den künftigen Kosovo-Status haben. Der serbische Premier Vojislav Kostunica sprach von einem "unaufhörlichen Terror" gegen Serben und andere Nicht-Albaner.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2264632

  10. #60

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    Zitat Zitat von Deki
    04.12.2005


    Kosovo: Anschlag auf Reisebus schlug fehl

    Aus Panzerfäusten abgefeuerte Granaten explodierten nicht


    Pristina/Belgrad - Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag in der Nähe von Prizren im Süden Kosovos zwei Granaten aus Panzerfäusten auf einen Reisebus abgefeuert. Verletzte gab es nicht, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei. Der Grund: Beide Projektile durchschlugen zwar das Fahrzeug, explodierten jedoch nicht. Der Inhaber des Reisebusses, der regelmäßig die Strecke Dragas-Belgrad fährt, gehört der Minderheit der Goraner im Kosovo an. Später wurden die Granaten von deutschen KFOR-Soldaten entschärft.

    Erst am Samstag hatte Belgrad erneut einen Stopp der Angriffe gegen Serben und andere Nicht-Albaner in der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz Kosovo gefordert. In den vergangenen Wochen nahmen die Gewalttätigkeiten gegen die nicht-albanische Bevölkerung im Kosovo stetig zu. Der serbische Präsident Boris Tadic warnte, jegliche Art von Gewalt und Provokation könnte schwerwiegende Folgen für die Kosovo-Serben während der Verhandlungen über den künftigen Kosovo-Status haben. Der serbische Premier Vojislav Kostunica sprach von einem "unaufhörlichen Terror" gegen Serben und andere Nicht-Albaner.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2264632
    Ich frage mich........wieso diese Granaten nicht detoniert sind????

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