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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.310 Aufrufe

  1. #61

    Registriert seit
    02.12.2005
    Beiträge
    231
    Schreckliche Nachrichten! Ich bete das es zu keinen Krieg kommt,aber natürlichn hoffe ich das Kosovo bei Serbien bleibt. Mehr kann ich eigentlich auch nicht sagen,scheiss Politik. :P

  2. #62
    Avatar von Monte-Grobar

    Registriert seit
    16.06.2005
    Beiträge
    4.906
    Zitat Zitat von Tauli
    Zitat Zitat von Deki
    04.12.2005


    Kosovo: Anschlag auf Reisebus schlug fehl

    Aus Panzerfäusten abgefeuerte Granaten explodierten nicht


    Pristina/Belgrad - Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag in der Nähe von Prizren im Süden Kosovos zwei Granaten aus Panzerfäusten auf einen Reisebus abgefeuert. Verletzte gab es nicht, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei. Der Grund: Beide Projektile durchschlugen zwar das Fahrzeug, explodierten jedoch nicht. Der Inhaber des Reisebusses, der regelmäßig die Strecke Dragas-Belgrad fährt, gehört der Minderheit der Goraner im Kosovo an. Später wurden die Granaten von deutschen KFOR-Soldaten entschärft.

    Erst am Samstag hatte Belgrad erneut einen Stopp der Angriffe gegen Serben und andere Nicht-Albaner in der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz Kosovo gefordert. In den vergangenen Wochen nahmen die Gewalttätigkeiten gegen die nicht-albanische Bevölkerung im Kosovo stetig zu. Der serbische Präsident Boris Tadic warnte, jegliche Art von Gewalt und Provokation könnte schwerwiegende Folgen für die Kosovo-Serben während der Verhandlungen über den künftigen Kosovo-Status haben. Der serbische Premier Vojislav Kostunica sprach von einem "unaufhörlichen Terror" gegen Serben und andere Nicht-Albaner.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2264632
    Ich frage mich........wieso diese Granaten nicht detoniert sind????
    Blindgänger , wer weiss wie alt diese Granaten waren. DIe UCK Terroristen laufen ja nicht mit High-Tech Waffen rum

  3. #63
    jugo-jebe-dugo
    05.12.2005

    Solana führt in Belgrad Gespräche mit Staats- und Regierungsspitze

    Hauptthemen: EU-Annäherung, Kosovo und Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro


    Belgrad - Der EU-Außenpolitikbeauftragte Javier Solana führt heute in Belgrad Gespräche mit der gesamten Staats- und Regierungsspitze. Die Hauptthemen: Der Prozess der EU-Annäherung, Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo, die Situation im serbisch-montenegrinischen Staatenbund und das geplanten Referendum über die Unabhängigkeit Montenegros. Solana wird im Anschluss am Dienstag auch Pristina besuchen.

    Solana wird in Belgrad mit dem Staatschef sowie dem Außenminister Serbien-Montenegros, Svetozar Marovic und Vuk Draskovic, den Präsidenten der beiden Teilrepubliken, Boris Tadic (Serbien) und Filip Vujanovic (Montenegro) sowie den Premiers Vojislav Kostunica und Milo Djukanovic zusammenkommen. Geplant ist auch ein Gespräch mit dem montenegrinischen Oppositionsführer Predrag Bulatovic. Laut Belgrader Medien wird Solana montenegrinische Politiker erneut auffordern, auf einseitige Schritte hinsichtlich des Referendums zu verzichten. Die Regierung in Podgorica will das Unabhängigkeitsreferendum spätestens bis Ende April 2006 abhalten. Die Opposition, die sich für den Erhalt des serbisch-montenegrinischen Staatenbundes einsetzt, ist gegen das Referendum.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2265204

  4. #64
    jugo-jebe-dugo
    05.12.2005


    UNO-Kosovo-Verwalter verschärft Sicherheitsvorkehrungen


    UNMIK-Polizei errichtet Kontrollpunkte an Verkehrswegen - Kosumi verurteilte Überfall auf Reisebus

    Belgrad/Pristina - Der Leiter der UNO-Übergangsverwaltung im Kosovo (UNMIK), Sören Jessen-Petersen, hat erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in der Provinz angeordnet, um eine größere Sicherheit für die gesamte Bevölkerung im Laufe der Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo zu gewährleisten, meldeten Belgrader Medien. Einzelpersonen oder Gruppen dürften im Laufe des Verhandlungsprozesses versuchen, die Situation in der Provinz zu destabilisieren, heißt es in einer Aussendung des UNMIK-Chefs.

    Der Befehlshaber der UNMIK-Polizei, Kai Vittrup, ordnete indes die Errichtung von Kontrollpunkten an Verkehrswegen an. Wie in Pristina weiter mitgeteilt wurde, soll die Polizei an potenziell empfindlichen Stellen, wie es beispielsweise Schulen und Kirchen sind, Stellung beziehen.

    In der Nacht auf Sonntag war ein Reisebus unweit von Prizren überfallen worden. Unbekannte hatten zwei Granaten aus Panzerfäusten auf einen Reisebus abgefeuert, der regelmäßig auf der Strecke Dragas-Belgrad verkehrt. Der Ministerpräsident des Kosovo, Bajram Kosumi, verurteilte diesen Anschlag am Montag. "Diese Situation erfordert eine Festigung der Sicherheitsmaßnahmen im Kosovo gerade jetzt, wo unser Land eine der wichtigsten Phasen bei der Festlegung der Zukunft seiner Bürger durchmacht", teilte Kosumi mit.

    Unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen sollen sich die Kosovo-Albaner und Belgrad auf den künftigen völkerrechtlichen Status der seit 1999 unter internationaler Verwaltung stehenden Provinz verständigen. Serbien lehnt eine Unabhängigkeit des Kosovo strikt ab, nach der die albanische Mehrheitsbevölkerung der Provinz seit Jahren strebt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2265600

  5. #65

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    11.391
    Zitat Zitat von Maja
    Schreckliche Nachrichten! Ich bete das es zu keinen Krieg kommt,aber natürlichn hoffe ich das Kosovo bei Serbien bleibt. Mehr kann ich eigentlich auch nicht sagen,scheiss Politik. :P
    was besorgt dich persöhnlich, ob kosova teil von scg bleibt oder nicht?
    hast du verwandte in kosova?
    was würdest du mit dem weggang kosovas verlieren?

  6. #66
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    7.770
    Zitat Zitat von drenicaku
    was besorgt dich persöhnlich, ob kosova teil von scg bleibt oder nicht?
    hast du verwandte in kosova?
    was würdest du mit dem weggang kosovas verlieren?
    Deine Aussage ist eine Überlegung wert und zwar an alle mal hier!

    Ich zumindest hab' Verwandte und Freunde im Kosovo.

  7. #67

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    Erster Truppenbesuch des Verteidigungsministers
    Jung ruft zu Klärung der Kosovo-Frage auf



    Bei seinem ersten Truppenbesuch auf dem Balkan hat Verteidigungsminister Franz Josef Jung die Kosovo-Albaner und Serben eindringlich aufgerufen, bei der Statusfrage des Kosovo aufeinander zuzugehen. Der Status der abtrünnigen südserbischen Provinz müsse bald geklärt und ein friedliches Zusammenleben ermöglicht werden, sagte Jung im deutschen Feldlager in Prizren. Der Verteidigungsminister legte sich nicht fest, wie lange die Bundeswehr, die bereits seit 1999 im Kosovo ist, noch bleiben werde. Er betonte aber: "Wir brauchen derzeit noch diesen Einsatz, um Frieden und Stabilität zu sichern." Nach Angaben der Bundeswehr ist der Friedensprozess im Kosovo noch nicht gesichert.

    Der UN-Kosovounterhändler Martti Ahtisaari hatte im November seine Vermittlungsbemühungen in der Statusfrage begonnen. Der frühere finnische Präsident soll innerhalb eines Jahres einen Kompromiss für die staatsrechtliche Zukunft der fast nur noch von Albanern bewohnten Provinz finden. Die Kosovo-Albaner wollen ihre Unabhängigkeit erreichen und die Rechte der serbischen Minderheit garantieren. Serbien wiederum will die Abtrennung der Provinz verhindern.
    "Ruhig, aber nicht stabil"

    Auch der Leiter des deutschen Verbindungsbüros im Kosovo, Eugen Wollfarth, sagte, bei den Statusverhandlungen müssten sowohl Pristina als auch Belgrad ein "Höchstmaß an Kompromissbereitschaft" einbringen. "Und wir werden es ihnen auch abverlangen", fügte er hinzu. Der Befehlshaber des deutschen KFOR-Kontingents, Oberst Gerd Kropf, sagte, die Statusfrage sei entscheidend für die Sicherheitslage. Derzeit sei sie "gut, ruhig, aber nicht stabil". Die Sicherheit werde beeinträchtigt durch organisierte Kriminalität, Schmuggel und illegale Grenzübertritte.

    Jung informierte sich im Hauptquartier der Multinationalen Brigade Südwest in Prizren bei der militärischen Führung über die aktuelle Lage. Mit seinem Besuch wolle er seine Verbundenheit mit den Soldaten zeigen, so der Verteidigungsminister. Er lobte ausdrücklich die Leistungen der derzeit 2600 deutschen Soldaten im Einsatz. Er sei "sehr zufrieden mit dem Einsatz", den die Soldaten zur Friedenssicherung leisteten, so Jung. Die insgesamt 16.300 Soldaten umfassende Nato-Schutztruppe KFOR ist als militärische Schutzmacht beim Aufbau eines multi-ethnischen, friedlichen und demokratischen Umfelds mit autonomer Selbstverwaltung eingesetzt.


  8. #68
    jugo-jebe-dugo
    06.12.2005

    Busek: Keine rasche Lösung für Kosovo-Status möglich
    "Fahrplan" bis Ende 2006 wäre Erfolg - "Noch eine Zeit lang Protektorat"

    Wien - Der Koordinator des Südosteuropa-Stabilitätspakts, Erhard Busek, hat davor gewarnt, rasche Ergebnisse bei den Verhandlungen über den künftigen Status der südserbischen Provinz Kosovo zu erwarten. "Die sind nicht drinnen", sagte Busek gegenüber der APA am Rande der Westbalkan-Konferenz über Justiz am heutigen Dienstag in Wien. Ein Erfolg wäre es schon, bis Ende 2006 einen "Fahrplan" mit den entsprechenden Implementierungsmaßnahmen für die Festlegung des Kosovo-Status auszuarbeiten.

    Derzeit "graben sich die Gesprächspartner ein und wiederholen ihre extremistischen Standpunkte", sagte Busek. Aus dieser Sicht erscheine ein Kompromiss nicht möglich, denn während Belgrad auf "Kosovo bleibt bei Serbien" pocht, trommelt Pristina: "Wir sind schon unabhängig." Hier gehe es aber auch um einen "politischen Kampf für Wählerstimmen" und darum, sich "zu Hause gut zu verkaufen".

    Busek erklärte - ohne eine Statuslösung präjudizieren zu wollen -, dass es in der seit 1999 von der UNO (UNMIK) verwalteten Provinz "noch eine Zeit lang ein Protektorat" geben werde. Die für die "serbische Seite kritische Frage" laute jedenfalls, ob Kosovo einen Sitz in der UNO erhält.

    Sehr wohl sieht Busek einen Zusammenhang zwischen den im vergangenen Monat begonnenen Kosovo-Statusgesprächen und den jüngst verstärkten Angriffen auf Serben und andere Nicht-Albaner in der Provinz. "Die Kosovo-Albaner haben gelernt, dass sie, wenn sie zu den Waffen greifen, Erfolg haben", sagte Busek und fügte hinzu: "Das ist eine falsche Lektion." Hier ortet der Stabilitätspakt-Koordinator auch "Fehler in der internationalen Gemeinschaft". Jedenfalls hätten die Albaner im Kosovo mit friedlichen Mitteln ihre Ziele nicht erreicht.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2267302

  9. #69
    jugo-jebe-dugo
    06.12.2005


    Solana im Kosovo: "Platz für neue Staaten"
    EU-Außenbeauftragter traf Serbiens Präsident Boris Tadic

    Pristina/Belgrad - Für die Staatengemeinschaft Serbien und Montenegro (SCG) sei "die Tür für die europäische Perspektive geöffnet", sagte in Belgrad der EU-Außenpolitikbeauftragte, Javier Solana. Mit Serbiens Präsident Boris Tadic sprach Solana über die Kosovo-Status-Verhandlungen.

    In Pristina hatte er im Gespräch mit dem kosovarischen Präsidenten Ibrahim Rugova gesagt, dass es in Europa "Platz für neue Staaten gebe", falls diese bereit seien, europäische Werte zu achten und warnte davor, dass man Gewalt während der Statusverhandlungen nicht tolerieren werde. "Ihr habt die Reise begonnen", so Solana und wenn alles ordentlich verlaufe, würde sie nach Brüssel gehen.

    Solana warnte die montenegrinische Regierungsspitze davor, im "Alleingang" ein Referendum über die Unabhängigkeit auszuschreiben, weil dies eine Auswirkung auf die gesamte Region haben könnte.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2267558

  10. #70
    jugo-jebe-dugo
    07.12.2005


    Tadic gegen eine Unabhängigkeit Kosovos

    Serbiens Präsident fordert zwei gleichberechtigte Entitäten - Möglicherweise Direkttreffen von Tadic und Kosumi in London


    Belgrad - Serbien lehnt eine von der albanischen Bevölkerungsmehrheit angestrebte Unabhängigkeit der südlichen Provinz Kosovo entschieden ab. "Ich bin dagegen", sagte Serbiens Präsident Boris Tadic am Mittwoch in Belgrad. Er hatte sich zuvor mit dem griechischen Außenminister Petros Molyviatis und den Staatssekretären der Außenministerien Rumäniens und Kroatiens getroffen.

    Belgrad will nicht über die Kosovo-Albaner herrschen, wünscht aber für die dortigen Serben Frieden, Sicherheit und wirtschaftlichen Aufschwung, sagte Tadic. Deswegen müssten in der Provinz zwei gleichberechtigte Entitäten, eine albanische und eine serbische, eingerichtet werden.

    Molyviatis sagte, dass alle Staaten der Region an der Entwicklung der Lage im Kosovo interessiert seien. Die Diplomatengruppe habe keine eigene Vorschläge zur Lösung des Kosovo-Status gebracht, sondern unterstütze voll die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um eine Verhandlungslösung, sagte der griechische Außenminister.


    Möglicherweise erstes Direkttreffen Tadic-Kosumi in London

    In London dürfte es am Mittwoch zu einem ersten Direkttreffen zwischen dem serbischen Präsidenten Boris Tadic und dem Ministerpräsidenten des Kosovo, Bajram Kosumi, kommen, berichten Belgrader Medien. Die in Pristina erscheinende Tageszeitung "Express" meldete, dass der UNO-Chefverhandler für das Kosovo, Martti Ahtisaari, bemüht sei, "hinter verschlossener Tür" mehrere höchste Entscheidungsträger aus der Region und der Staatengemeinschaft zu versammeln.

    Tadic ist heute Vormittag zu einem nicht angekündigten Besuch nach London abgereist. In die britische Hauptstadt soll im Laufe des Tages von Wien aus auch Kosumi anreisen. Aus dem Kabinett des kosovarischen Ministerpräsidenten verlautete, dass Kosumi nicht zu einem Treffen mit Tadic kontaktiert worden sei. Die staatliche Presseagentur Tanjug meldete, dass es sich bei dem Treffen der Regionalchefs um eine "europäische Initiative" handeln dürfte. Dem britischen Regierungschef Tony Blair soll heute im Londoner East-West-Institut der Titel des "Staatsmannes des Jahres" in Präsenz von mehr als 20 Regierungs- und Staatschefs Europas zuteil werden.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2268641

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