BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 86 von 493 ErsteErste ... 367682838485868788899096136186 ... LetzteLetzte
Ergebnis 851 bis 860 von 4929

Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.311 Aufrufe

  1. #851
    jugo-jebe-dugo
    18.08.2006


    Serben im Südkosovo wollten sich nicht mit Premier Ceku treffen
    Vizebürgermeister: Nicht an der Zeit

    Belgrad - Vertreter der kleinen Serben-Enklave Velika Hoca (Hoca e Madhe) im Süden des Kosovo haben am Freitag ein Treffen mit dem kosovarischen Regierungschef Agim Ceku, der die Gegend besuchte, abgelehnt. Es sei nicht an der Zeit dafür, solange die Kriegsvergangenheit (1998/99) des Ministerpräsidenten nicht geklärt sei, begründetet der Vizebürgermeister des Ortes, Ljubisa Djuricic.

    Ceku, im Krieg Kommandant der Kosovo-Befreiungsarmee (UCK), die mit gewaltsamen Mitteln für einen unabhängigen Kosovo kämpfte, ist seit März Premier in der von der UNO verwalteten südserbischen Provinz. Er besuchte die Gegend gemeinsam mit dem scheidenden Befehlshaber der NATO-geführten, internationalen Kosovo-Schutztruppen KFOR, Giuseppe Valotta. Die Belgrader Behörden werfen Ceku Kriegsverbrechen vor. Der Premier hat dies wiederholt zurückgewiesen.

    Überraschung

    Ceku zeigte sich laut Medien in Pristina über die Reaktion der serbischen Einwohner von Velika Hoca überrascht. Man sei gekommen, um die Integration der serbischen Volksgruppe zu fördern, zitierte das Blatt den Regierungschef.

    Djuricic wies Vorwürfe, wonach die serbische Volksgruppe durch ihr Verhalten gegenüber kosovo-albanischen Politikern negative Signale aussende, zurück. Er verwies auf einen zwei Monate zurückliegenden Besuch von Kosovo-Präsident Fatmir Sejdiu in der Ortschaft.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2556091

  2. #852
    jugo-jebe-dugo
    19.08.2006


    Ahtisaari: Verlust des Kosovo wegen "Aggressionspolitik"
    Laut Belgrader Zeitungsbericht - Neuer UNO-Verwalter Rücker bekräftigt: Keine Teilung des Kosovo

    Pristina - Der UNO-Vermittler Martti Ahtisaari soll nach einem Belgrader Zeitungsbericht die Lage Serbiens mit der Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg verglichen haben. Wie Deutschland nach dem Krieg seine Ostgebiete verloren hatte, werde Serbien als Strafe für seine "Aggressionspolitik" unter dem inzwischen verstorbenen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic Kosovo abtreten müssen, schrieb die Belgrader Zeitung "Press" am Samstag über einen angeblichen Vortrag Ahtisaaris in Wien.

    Rücker lehnt Teilung ab

    Der neue UN-Verwalter in der abtrünnigen südserbischen Provinz Kosovo, der deutsche Diplomat Joachim Rücker, hat eine Teilung dieser Region erneut abgelehnt. "Auch in dem neuen, zukünftigen Kosovo wird der Norden weiter sein Bestandteil sein", zitierte die serbische Nachrichtenagentur Beta den Diplomaten am Samstag in Pristina. Es sei klar, "dass es keine Teilung Kosovos geben wird".

    Die in der serbischen Regierung für Kosovo zuständige Sanda Raskovic-Ivic hatte die Abspaltung des vorwiegend von Serben bewohnten Nordens der Provinz in die Diskussion gebracht.

    Albaner und Serben verhandeln unter Vermittlung Ahtisaaris seit Jahresbeginn in der österreichischen Hauptstadt über die Zukunft der zu etwa 90 Prozent von Albanern bewohnten Provinz. Die Albaner bestehen auf ihrer Unabhängigkeit, die Serben wollen Kosovo behalten, der Provinz aber weitgehende Autonomie einräumen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2556633

  3. #853
    jugo-jebe-dugo
    19.08.2006


    Serbiens Botschafter in Wien: Kosovo-Lösung nach Vorbild Südtirol
    Velikic hofft auf Lösung im Streit um Mladic-Auslieferung bis spätestens Oktober

    Alpbach - Der serbische Botschafter in Wien, Dragan Velikic, ist für eine Kosovo-Lösung nach dem Vorbild der autonomen italienischen Provinz Südtirols. "Das letzte Wort wird in New York (am Sitz der UNO, Anm.) gesprochen. Für Südtirol hat man aber eine interessante Lösung gefunden, die man genauer studieren sollte", sagte Velikic Freitag Abend am Rande des Europäischen Forum Alpbach im Gespräch mit der APA.

    Es sei eine Tatsache, dass 95 Prozent der Kosovo-Bevölkerung aus Albanern bestehe. Südtirol sei deshalb ein guter Vergleich: Dort hat die deutsche Volksgruppe einen Bevölkerungsanteil von etwa 70 Prozent.

    Auch der Kosovo habe "auf jeden Fall schon heute Autonomie erreicht", glaubt Velikic: "Die Realität ist in dem Fall stärker als politische Träume einiger serbischen Vertreter." Um aber einen Kompromiss zwischen beiden Seiten zu erreichen, müsse für den Kosovo ein "Wording" gefunden werden, "das nicht 'Unabhängigkeit' und nicht 'Autonomie' lautet, sondern irgendwo dazwischen liegt".

    "Kosovo war nie ein eigener Staat"

    Nicht in Frage komme für Serbien eine Verschiebung der Grenzen zu Mazedonien und Albanien und eine UNO-Mitgliedschaft des Kosovo. Auch dass der Kosovo eine ähnliche Entwicklung nimmt wie Montenegro, kann sich der Botschafter nicht vorstellen. Montenegro sei schon früher eine Republik gewesen. "Der Kosovo dagegen war nie ein eigener Staat.". Dennoch rechnet er mit einer "ersten Lösung" bis Ende nächsten Jahres.

    Auch noch heuer, glaubt er, sollte der Konflikt zwischen Serbien und der EU über die Auslieferung des als Kriegsverbrecher angeklagten früheren bosnisch-serbischen Generals Ratko Mladic gelöst werden. "Ich habe das Gefühl, dass das Thema bis Oktober/November gelöst wird", sagte Velikic. Die EU hatte Anfang Mai ihre Gespräche mit Belgrad über ein Stabilisierungs- und Assoziationsabkommen (SAA) wegen der mangelnden Zusammenarbeit Serbiens mit dem UNO-Kriegsverbrechertribunal gestoppt. Ein Aktionsplan Belgrads zur Ergreifung des mutmaßlichen Kriegsverbrechers hat die Chefanklägerin Carla Del Ponte bisher nicht überzeugt.

    Botschafter drängt auf Wiederaufnahme der Gespräche

    Der serbische Botschafter drängte im Interesse seines Landes auf die Wiederaufnahme der Gespräche. Ein Fall der Visa-Pflicht und eine Reduktion der Schengen-Auflagen bei der Einreise in die EU sei für die Integration des Landes dringend notwendig.

    Der Leiter der Belgrader Behörde für die Zusammenarbeit mit dem UNO-Kriegsverbrechertribunal, Rasim Ljajic, hatte am Vortag erklärt, Serbien müsse bis Mitte September beweisen, dass der Aktionsplan für die Festnahme von Mladic "Ergebnisse" bringt. Der frühere Berater des ermordeten Präsidenten Zoran Djindjic und jetzige Direktor des US-Marshall Fund für den Balkan, Ivan Vejvoda, ist der Meinung, das mittlerweile die Mehrheit der serbischen Bevölkerung will, dass Mladic an das Tribunal in Den Haag ausgeliefert wird. Er glaubt, dass Serbien und die EU nach einer Einigung mit Den Haag die Assoziierungsverhandlungen noch heuer abschließen könnten.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2556705

  4. #854
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988
    Es läuft Alles nun darauf aus, das Mitrovica einen Autonomie Status erhält und ebneso viele Serbische Enklaven.

    Ahtisaari seeks compromise in Kosovo

    24/08/2006

    Kosovo Albanian negotiators are being urged to modify their positions on decentralisation, minority rights and other issues.

    By Blerta Foniqi for Southeast European Times in Pristina – 24/08/06


    UN special envoy for Kosovo Martti Ahtisaari (front left) visited Pristina on Wednesday (23 August). [Getty Images]

    UN special envoy Martti Ahtisaari is in Kosovo, appealing for more compromise on decentralisation and minority rights. "We are working," said Ahtisaari, who declined to comment further. On Wednesday (23 August), he met with Kosovo's political leaders and the negotiating team for the status talks, urging them to accept a set of recommendations by UN experts.

    "He is planning to stay for three days and meet the leaders about the issues that remain to be solved in negotiations," the local daily Koha Ditore quoted a spokesman for the UN special envoy's office, Remi Dourlot, as saying. "If there is still any pending issue that cannot be solved at technical level, then, he will try to make progress in the political level."

    Ahtisaari is pressing the Kosovo side to make concessions on Mitrovica and on the number of Serb-run municipalities. The Kosovo Albanians envision a governing board for Mitrovica that would have full competencies, but Serbs say such a plan would rob them of autonomy. They argue that the northern part of the city should be independent, and could even be joined to other Serb municipalities.

    The UN envoy also wants Pristina to go beyond its "5+1" proposal, under which five new Serb municipalities would be created and one expanded. Instead, Ahtisaari reportedly is proposing as many as ten new municipalities, as well as the possibility of others in the future, depending on the number of Serb returnees.

    Pristina already has indicated, though, that it is not prepared to make concessions in some areas, warning there are "red lines" it will not cross. The Kosovo Albanian side held an urgent meeting Wednesday to review Ahtisaari's proposals.

    "We expressed our stances regarding the number of new municipalities in Kosovo, which is a fixed number. We don't have another stance," said President Fatmir Sejdiu.

    "We also have our stance that these municipalities should have functionality and be in the citizens' service, keeping in mind that we left open the possibility that these municipalities can have more cadastral zones," he added.

    At the same time, Sejdiu said his side had agreed in principle to enhanced municipal boundaries, and that discussions on the issue are continuing.

    On Wednesday, Ahtisaari also met with Serb leader Oliver Ivanovic, who is calling for the municipality of Lypjani and the village of Priluza to have special status. "These requests are part of our political plan," Ivanovic said, adding, "Our proposals are concise, constructive and based in the interests of the people."

    Meanwhile, about 100 members of the ethnic Albanian "Vetëvendosje" (Self-Determination) movement blockaded entrances to the Kosovo Parliament building in Pristina, where Ahtisaari was meeting with local leaders. In the afternoon, Kosovo police broke the blockade and arrested anti-Serb extremist Albin Kurti, along with 64 of his supporters.

    On Thursday, Ahtisaari was due to visit Kosovo's three northern municipalities, where he will meet with the mayors and citizens, who are mostly Serbs. After that, he will be back in Pristina.

    http://setimes.com/cocoon/setimes/xh.../24/feature-02

  5. #855

    Registriert seit
    26.02.2006
    Beiträge
    2.296
    wolltest du nicht ein crash kurs in nachrichten suchen starten?

  6. #856

    Registriert seit
    21.05.2006
    Beiträge
    2.195
    Ma Kosovo je Srbija, nek pricaju sta hoce

  7. #857
    Avatar von TigerS

    Registriert seit
    04.11.2005
    Beiträge
    7.474

    Serbien wütend auf Artisaari

    Serbien wütend auf Artisaari

    BELGRAD dpa Serbien hat gegen eine Äußerung des Sondergesandten des UN-Generalsekretärs für das Kosovo, Martti Artisaari, scharf protestiert. Artisaari soll während der letzten Runde der Kosovo-Verhandlungen in Wien am 8. August gesagt haben, die Serben trügen "als Volk die Schuld" (für die Lage im Kosovo), sagte Leon Kojen, Koordinator des serbischen Kosovo-Verhandlungsteams gestern in Belgrad. Damit habe Artisaari seine "Unparteilichkeit" in Frage gestellt, sagte Kojen und verlangte eine Klärung. Die serbische Delegation habe umgehend protestiert, aber bisher keine Antwort erhalten. Das Belgrader Verhandlungsteam werde in der kommenden Woche über weitere Schritte entscheiden, sagte Slobodan Samardzic, der zweite Koordinator

  8. #858
    Avatar von Gugi

    Registriert seit
    27.09.2005
    Beiträge
    9.254
    Da muß ich zugeben das die serben zurecht sauer sind!!!

    Ich kann nicht behaupten eine Unparteiische person zu sein wenn ich solche äusserungen mache!!!

  9. #859
    Avatar von TigerS

    Registriert seit
    04.11.2005
    Beiträge
    7.474
    das jugt die UNo nicht der arsch bleibt trozdem da

  10. #860
    Avatar von albaner

    Registriert seit
    05.05.2006
    Beiträge
    3.862
    in den nächsten tagen wird er sagen das er es nicht so gemeint hat und es falsch verstanden wurde und sich auch entschuldigt falls es falsch rübergekommen ist , dann ist auch alles wieder gut :wink:

Ähnliche Themen

  1. Kosovo NEWS
    Von Fushe Kosove im Forum Kosovo
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 26.11.2010, 23:06
  2. Kosovo News
    Von SRB_boy im Forum Kosovo
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 28.05.2010, 21:43
  3. Heute 2 Runde der Kosovo Statusverhandlungen begonnen
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Politik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 17.03.2006, 13:51
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 12.01.2006, 17:45