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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.643 Aufrufe

  1. #861

    Registriert seit
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    7.678
    Deutschland musste seine Ostgebiete abtreten.

    Wieso soll Serbien nicht den Süden aufgeben?

  2. #862
    Crane
    Zitat Zitat von Taulant
    Deutschland musste seine Ostgebiete abtreten.

    Wieso soll Serbien nicht den Süden aufgeben?
    Geiler Vergleich...

    Die USA haben den verfeindeten Russen Alaska abgekauft, warum kauft Serbien nicht gleich ganz Albanien... wie war noch gleich der Preis, 1 €??

  3. #863

    Registriert seit
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    Beiträge
    7.678
    Zitat Zitat von Hellenic
    Geiler Vergleich...
    Wieso nicht?

    Zitat Zitat von Hellenic
    Die USA haben den verfeindeten Russen Alaska abgekauft, warum kauft Serbien nicht gleich ganz Albanien... wie war noch gleich der Preis, 1 €??
    Wie dumm.......grenzenlos dumm du doch bist.

  4. #864
    Crane
    Zitat Zitat von Taulant
    Zitat Zitat von Hellenic
    Geiler Vergleich...
    Wieso nicht?

    Zitat Zitat von Hellenic
    Die USA haben den verfeindeten Russen Alaska abgekauft, warum kauft Serbien nicht gleich ganz Albanien... wie war noch gleich der Preis, 1 €??
    Wie dumm.......grenzenlos dumm du doch bist.
    Ja... werd mal lieber erstmal nüchtern... du bist an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten.

    Hol dir noch schnell einen runter, da du ja wieder alleine nach Hause gekommen bist, danach kann man besser schlafen.

  5. #865

    Registriert seit
    04.06.2005
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    7.678
    Beantworte mir erst meine Frage.

    Was ist falsch an meinem(Artisaari's) Vergleich?

    ---

    Ja die Serben können Land in Albanien für 1 Euro kaufen, vielleicht albanisch-orthodoxe sowie byzantinische Kirchen und behaupten sie hätten diese schon seit Jahrhunderten aufgebaut und dass Albanien früher komplett serbisch war.

  6. #866
    Crane
    Zitat Zitat von Taulant
    Beantworte mir erst meine Frage.

    Was ist falsch an meinem(Artisaari's) Vergleich?

    ---

    Ja die Serben können Land in Albanien für 1 Euro kaufen, vielleicht albanisch-orthodoxe sowie byzantinische Kirchen und behaupten sie hätten diese schon seit Jahrhunderten aufgebaut und dass Albanien früher komplett serbisch war.
    Ok... du bist wirklich stramm... aber dieser Artisaari scheint auch nüchtern ein Idiot zu sein. Er meint nämlich, dass eine sog. Volksschuld existiert und die Serben als Volk für die Lage im Kosovo die Schuld tragen. Das ist einfach völliger Schwachsinn. Willst du dich für die Verbrechen der UCK verantworten? Ich denke nicht...

    Oder gehörst du zu denen, die die UCK für Freiheitskämpfer halten.

  7. #867
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988

    Re: Serbien wütend auf Artisaari

    Zitat Zitat von TigerS
    Serbien wütend auf Artisaari

    BELGRAD dpa Serbien hat gegen eine Äußerung des Sondergesandten des UN-Generalsekretärs für das Kosovo, Martti Artisaari, scharf protestiert. Artisaari soll während der letzten Runde der Kosovo-Verhandlungen in Wien am 8. August gesagt haben, die Serben trügen "als Volk die Schuld" (für die Lage im Kosovo), sagte Leon Kojen, Koordinator des serbischen Kosovo-Verhandlungsteams gestern in Belgrad. Damit habe Artisaari seine "Unparteilichkeit" in Frage gestellt,...........
    Es wird gefälscht, verdreht und vor allem um abzulenken!

    Der Westen, will nachträglich einen Grund finden, warum er den Mist auf dem Balkan zu verantworten hat. Wenige sind ehrlich und geben dem Westen die Schuld, wie der Balkan UN Repräsentant Kai Eibe: Zitat "Der Westen hat 15 Jahre auf dem Balkan schwere Fehler gemacht" und Rückers ist nur ein Mitglied in der grössten Verbrecher Organisation der Welt, welche über Privatisierungen (in diesem Falle absolut illegal und total kriminelle) Milliarden überall auf der Welt stiehlt. Dieses Verbrecher Kartelll der Weltbank, IMF und des Westens braucht einen eigenen Kosovo Staat, damit man dort bestechliche Politiker installieren kann, mit denen die Plünderung des Kosovo vollzogen werden kann.

  8. #868
    jugo-jebe-dugo
    25.08.2006


    Belgrad kritisiert UN-Verhandler
    Kosovo-Gespräche: "Erbitterung"

    Belgrad – Belgrad hat die Unbefangenheit des UNO-Chefverhandlers für den Kosovo, Martti Ahtisaari, infrage gestellt. In einem Schreiben an Ahtisaari wurden die "tiefste Unzufriedenheit und Erbitterung" Belgrads über seine Äußerung in einem Gespräch mit dem Belgrader Verhandlerteam bekundet, wonach "die Serben als Volk schuldig" seien, erklärte ein leitendes Teammitglied am Freitag.

    Die Delegation Belgrads bei den Wiener Gesprächsrunden weise diese Aussagen Ahtisaaris zurück, da sie "jeder Grundlage entbehrt und daher auch vom moralischen Standpunkt her völlig unannehmbar" seien, zitierte der Berater des serbischen Präsidenten Boris Tadiæ, Leon Kojen, aus dem Schreiben. Laut Kojen wurde der UNO-Chefverhandler "dringend" aufgefordert, seinen Standpunkt zu klären, um den laufenden Verhandlungsprozess zu erhalten und erfolgreich zu beenden.

    Ahtisaari hat am Freitag seinen viertägigen Besuch in Prishtina beendet, wo er um Zugeständnisse des kosovo-albanischen Verhandlerteams bei der Zahl der neuen serbischen Gemeinden und ihren Befugnissen bemüht war. Prishtina bot die Bildung von fünf neuen Kommunen und die Erweiterung einer bestehenden Gemeinde an. Dies würde nach der Ansicht Prishtinas ermöglichen, dass 82 Prozent der Kosovo-Serben in diesen Gemeinden leben, was 24 Prozent des Kosovo-Gebietes ausmache. Laut Medien setzte sich Ahtisaari für die Bildung von neun serbischen Gemeinden ein. Belgrad beharrt auf zwölf Kommunen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2564404

  9. #869
    jugo-jebe-dugo
    25.08.2006


    "Sie würden gern, aber dürfen nicht wollen"
    Die UN-Mission bleibt nach der Resolution nur mehr kurze Zeit, sagt der neue UN-Verwalter Joachim Rücker im STANDARD-Interview
    Die UN-Mission im Kosovo wird nach der Resolution nur mehr wenige Monate bleiben, sagt der neue UN-Verwalter, der deutsche Joachim Rücker, im Gespräch mit Adelheid Wölfl.

    STANDARD: Wie lange werden Sie im Amt sein und wie lange wird die Unmik im Kosovo bleiben?

    Rücker: Wenn der Zeitplan, den UN-Chefverhandler Martti Ahtisaari sich vorgenommen hat, eine Statusentscheidung bis Ende des Jahres herbeizuführen, funktioniert, und davon gehe ich aus, dann wird es natürlich einen Tag der Resolution geben, wo der Sicherheitsrat entscheidet und dann einen Tag des Status. Da gibt es dann eine Übergangszeit von ein paar wenigen Monaten. Spätestens mit dem Statustag wäre das Mandat der Unmik zu Ende.

    STANDARD: Ahtisaari hat gesagt, dass Serbien den Kosovo wegen der Aggressionspolitik unter Miloševiæ abtreten muss. Sehen Sie das auch so?

    Rücker: Ich bin überzeugt, – ohne dass dies meine Zuständigkeit wäre, das ist die von Ahtisaari und dem Sicherheitsrat - dass der historische Hintergrund, nämlich dass das Miloševiæ-Regime hier praktisch Krieg gegen die eigene Bevölkerung geführt hat, bei der Statusentscheidung eine wichtige Rolle spielen wird.

    STANDARD: Würden Sie offiziell sagen, dass der Kosovo unabhängig wird?

    Rücker: Wenn Sie sich die drei Neins der Kontaktgruppe, nämlich kein Zurück zum Status vor 1999, keine Teilung des Kosovo und kein Anschluss an ein Nachbarland vor Augen halten, dann kann jeder seine eigene Schlussfolgerung ziehen, was dabei rauskommt.

    STANDARD: Bei den Verhandlungen in Wien gibt es keine Annäherung zwischen Belgrad und Prishtina. Gibt es noch Chancen?

    Rücker: Noch ist Ahtisaari nicht fertig mit den Vorschlägen. Ich glaube schon, dass es da und dort noch Spielraum für Kompromisse gibt.

    STANDARD: Belgrad hat es provokant gefunden, dass der Kosovo-Premier Agim Ceku, dem in Serbien Kriegsverbrechen vorgeworfen werden, im Verhandlungsteam sitzt. Können Sie mit ihm?

    Rücker: Ich kann mit Premier Ceku sehr gut zusammenarbeiten. Und ich denke dass er auch die Dynamik bei der Umsetzung der Standards aufrecht erhält, die er bisher gezeigt hat.

    STANDARD: Gibt es ein Sicherheitsrisiko, wenn die Kosovo-Serben, etwa in Nordmitrovica die Unabhängigkeit nicht akzeptieren?

    Rücker: Wenn es Tendenzen gäbe, den Norden abzuspalten, wird die internationale Gemeinschaft reagieren. Wir haben im übrigen in den letzten Wochen und Monaten die Präsenz verstärkt, es wurden ein paar hundert zusätzliche Kfor-Soldaten stationiert.

    Das wichtigste ist, dass die Statuslösung überhaupt kommt. Die Menschen im Kosovo, egal wo und das umfasst auch die Minderheiten, brauchen dringend Klarheit, sie brauchen eine Perspektive, das ist der wichtigste Stabilisierungsfaktor.

    STANDARD: Woran mangelt es bei den Standards für Demokratie und Marktwirtschaft noch?

    Rücker: Besonders wichtig ist die Integration der Minderheiten, dass insbesondere die Kosovo-Serben an der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Kosovo teilnehmen.

    STANDARD: Sehen Sie Schritte in diese Richtung?

    Rücker: Auf der politischen Ebene ist es nach wie vor schwierig, es gibt die Hardliner in Belgrad, die die Kosovo-Serben nach unserem Eindruck daran hindern, sich zu integrieren.

    STANDARD: Wird das nach dem Status besser?

    Rücker: Schon heute kann man damit anfangen, dass die serbischen Repräsentanten in einem größeren Ausmaß an den Sitzungen des Parlaments teilnehmen, dass zum Beispiel die "Serbischen Liste für Kosovo und Metohija" mit Oliver Ivanoviæ in die Regierung eintritt, der Stuhl des Agrarministers ist freigehalten.

    Es geht aber auch um wirtschaftliche Integration. Es wäre wunderbar, wenn die Kosovo-Serben nicht nur über wirtschaftliche Probleme klagen würden, sondern aktiv teilnehmen würden, etwa am Privatisierungsprogramm.

    STANDARD: Zum Beispiel?

    Rücker: Es geht etwa um Lifte und Hotels im Skigebiet Štprce im Südkosovo, wo hauptsächlich Serben wohnen. Da gab es ein sehr handfestes Interesse von internationalen Investoren, keinen Kosovo-Albanern. Wir versuchen die Bürger und Stadtverwaltung dazu zu bewegen, dass sie bei der Privatisierung mitmachen. Nach meinem Eindruck würden sie gerne, aber sie dürfen nicht wollen wegen des Einflusses von Belgrad.

    STANDARD: Der UN-Verwaltung wurde vorgeworfen, zu wenig für den Wirtschaftsaufbau zu tun.

    Rücker: Die Unmik hat die Grundlagen für eine funktionierende Marktwirtschaft geschaffen. Auf dieser Grundlage ist die tatsächliche Wirtschaftslage nach wie vor schwierig. Wir haben zu geringes Wachstum, zu hohe Arbeitslosigkeit, große Außenhandelsungleichgewichte und starke fiskalische Zwänge.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2564417

  10. #870

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    Serbien wütend auf Artisaari

    http://www.taz.de/pt/2006/08/26/a0115.1/text

    Serbien wütend auf Artisaari
    BELGRAD dpa Serbien hat gegen eine Äußerung des Sondergesandten des UN-Generalsekretärs für das Kosovo, Martti Artisaari, scharf protestiert. Artisaari soll während der letzten Runde der Kosovo-Verhandlungen in Wien am 8. August gesagt haben, die Serben trügen "als Volk die Schuld" (für die Lage im Kosovo), sagte Leon Kojen, Koordinator des serbischen Kosovo-Verhandlungsteams gestern in Belgrad. Damit habe Artisaari seine "Unparteilichkeit" in Frage gestellt, sagte Kojen und verlangte eine Klärung. Die serbische Delegation habe umgehend protestiert, aber bisher keine Antwort erhalten. Das Belgrader Verhandlungsteam werde in der kommenden Woche über weitere Schritte entscheiden, sagte Slobodan Samardzic, der zweite Koordinator.



    ------------------------------------------------------------------------

    http://www.baz.ch/news/index.cfm?Obj...B4BD660BD3B907

    Serbien stellt Fortsetzung der Kosovo-Gespräche in Frage
    Belgrad. DPA/baz. Serbien hat aus Protest gegen eine Äusserung des UNO-Sondergesandten für den Kosovo, Martti Artisaari, die Fortsetzung der Kosovo-Gespräche in Frage gestellt. Mit der Wiederholung seiner umstrittenen Äusserung, die Serben trügen "als Volk" die Schuld für die Lage im Kosovo, habe er die Fortsetzung der Gespräche "erschwert und ungewiss" gemacht. Das steht in einer am Samstag in Belgrad veröffentlichten Stellungnahme der beiden Koordinatoren des serbischen Verhandlungsteams, Leon Kojen und Slobodan Samardzic.

    Artisaari sagte am Freitag in der Kosovo-Hauptstadt Pristina, dass bei der Entscheidung über den künftigen Status des Kosovo auch die Politik des früheren serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic in Betracht gezogen werden müsse. "Jede Nation habe ihren Ballast, für den es zu zahlen hat", sagte der UN-Vermittler. Die Führer in Belgrad müssten sich dieser "Hinterlassenschaft und Verantwortung" gegenüberstellen, da diese nicht ignoriert werden könnten, sagte Artisaari vor der Presse. Anfang August soll er in Wien gesagt haben, dass die Serben als Volk die Schuld trügen.

    Solche Aussagen seien "unvereinbar" mit seinem UN-Mandat, heisst es in der Belgrader Stellungnahme. Die Äusserung des ehemaligen finnischen Präsidenten haben am Samstag alle führenden serbischen Parteien auf schärfste kritisiert. Das Belgrader Verhandlungsteam werde in der kommenden Woche über weitere Schritte entscheiden, hiess es am Samstag weiter. Ahtisaari hatte zuvor angekündigt, dass die Wiener Verhandlungen in der ersten Septemberhälfte fortgesetzt werden könnten.

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