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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.660 Aufrufe

  1. #871
    Grasdackel

    Re: Serbien wütend auf Artisaari

    Zitat Zitat von Shalom
    http://www.taz.de/pt/2006/08/26/a0115.1/text

    Artisaari soll während der letzten Runde der Kosovo-Verhandlungen in Wien am 8. August gesagt haben, die Serben trügen "als Volk die Schuld" (für die Lage im Kosovo), sagte Leon Kojen, Koordinator des serbischen Kosovo-Verhandlungsteams gestern in Belgrad
    Die Aussage find ich gut.

  2. #872

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    290
    Und Deshalb ist Kosova unterwegs , nämlich weg von Serbien

  3. #873

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    11.391
    @hellenic

    Oder gehörst du zu denen, die die UCK für Freiheitskämpfer halten.
    ja!ich gehöre zu denen und sie waren und werden immer helden bleiben, egal was deine slawisch-orthodoxe-kirche und regierung behauptet.

    wieviele kosovaren wurden wegen kriegsverbrechen verurteilt?
    vielleicht 2.
    wieviele serben werden gesucht und wurden schon verurteilt?
    warum schreibst du nie was gegen die serbische armee?, nur gegen albaner?
    gehörst du zu denen, wie die griechischiche regierung, die meinen,
    die serbische armee verfolgte 1997-1999 nur albanische terorristen in kosova?

  4. #874
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zum Thread Thema: Artisaari sagt heute ganz klar, das man einen Kompromiß finden muss zwischen den Vorstellungen der Serben und Kosovaren.

    Also das hätte ich dem auch schon vor Jahren sagen könnne, was der heute wieder so daher babbelt, der alte senile Trottel aus Finnland.

    Ahtisaari requests compromises from Belgrade and Pristina

    27/08/2006

    PRISTINA, Kosovo, Serbia -- At the end of his four-day visit to Pristina on Friday (25 August), UN special envoy for Kosovo Martti Ahtisaari said that talks were successful, and there has been progress on issues of decentralisation and protection of minority rights. The UN envoy said both Belgrade and Pristina should prepare to make compromises. Local media suggested that everything has been agreed on except for Mitrovica, the ethnically divided town in northern Kosovo.

    On a related note, newly-appointed UNMIK chief Joachim Ruecker said in an interview with German Die Welt on Friday that the UN solution for Kosovo can be predicted. Ruecker did not mention specifics, but hinted that independence would be the most likely outcome. Ruecker reiterated that the international community had determined the three no-goes in the process of finding a solution for the final status -- the province cannot return to its pre-1999 status, it cannot be annexed to another state and it cannot be divided. He also stressed that it is important that Kosovo Serbs take part in the political and economic life of the province and its institutions. (B92, Tanjug, RTRS, A1 TV, AFP - 25/08/06)

  5. #875

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    260



  6. #876

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    Belgrad stellt Fortsetzung der Kosovo-Gespräche infrage

    Belgrad stellt Fortsetzung der Kosovo-Gespräche infrage

    Bei einem Anschlag in der geteilten Stadt werden neuen Menschen verletzt. Angeblich sollte mit dem Attentat ein serbischer Politiker angegriffen werden.

    Von Susanne Simon

    Belgrad - Sie sahen ihn kommen, den jungen Albaner. Wie er am Samstagabend über die Brücke rannte, links abbog und auf das Café "Dolce Vita" zurannte. In der rechten Hand trug er etwas. Plötzlich holte er zum Wurf aus. Einige Gäste hörten ihn noch "Allah ist groß" schreien. Im nächsten Moment traf eine Bombe das Café. Fenster splitterten, Espressotassen flogen durch die Luft, die serbischen Gäste suchten Schutz unter den Tischen. Der 16-jährige Adem Dibrani wurde verhaftet. Eine offizielle Bestätigung über die Identität des Täters gab es von der Polizei im Kosovo aber auch einen Tag später nicht. Oliver Ivanovic, Chef der Serbischen Liste für das Kosovo und Metohija (Metochien), saß im Café. "Eine Katastrophe, die Schatten auf die Weiterführung der Statusverhandlungen wirft ", sagte er. Ivanovic kam mit einem Schrecken davon. Im Krankenhaus von Nord-Mitrovica wurden neun verletzte Café-Besucher behandelt. Darunter ein Brite der internationalen Polizei im Kosovo.

    In Pristina heißt es, das Attentat galt Oliver Ivanovic. Denn der Chef der Serbischen Liste für Kosovo und Methohija war in den letzten Tagen heftig kritisiert worden vom Belgrader Verhandlungsteam für den zukünftigen Status des Kosovos. Ivanovic hatte sich auf eigene Faust mit dem kosovarischen Regierungschef Agim Ceku und dem UN-Sondergesandten für das Kosovo, Martti Ahtisaari, in Pristina getroffen - und seinen Vorschlag zur Dezentralisierung und zur Bildung neuer Serbenkommunen präsentiert, der nicht mit Belgrad abgesprochen war.

    Leon Kojen und Slobodan Samardzic, die beiden Koordinatoren des serbischen Verhandlungsteams in Belgrad, wollten die Spekulationen über mögliche serbische Drahtzieher nicht kommentieren. Sie plagen andere Sorgen: Die Aussage von Ahtisaari, die Serben trügen "als Volk" die Schuld für die Lage im Kosovo, verwenden sie als Anlass, die Fortsetzung der mühseligen Gespräche zwischen Pristina und Belgrad infrage zu stellen. "Ahtisaari hat eine Richterrolle übernommen, die ihm nicht zusteht", sagten Kojen und Samardzic. Am Freitag hatte Ahtisaari in Pristina wieder Belgrad aufgefordert, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Und dass bei der Entscheidung über den Status des Kosovo die Politik des serbischen Ex-Präsidenten Slobodan Milosevic in Betracht gezogen werden müsse. "Mit seinem jüngsten Auftritt macht Ahtisaari die schwierigen Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo noch schwieriger", hieß es aus Belgrader Regierungskreisen. Zugleich wurde auf allen serbischen Kanälen über das Attentat berichtet. "Wir Serben waren immer die Opfer", sagte eine weinende Frau vor laufenden Kameras, "und Martti Ahtisaari will uns die Schuld in die Schuhe schieben."

    http://www.welt.de/data/2006/08/28/1013152.html

    Da hat der serbische Geheimdienst ja super Arbeit geleistet, als sie den jungen Albaner anstifteten.

    PS: Die Frau am Ende ist oberpeinlich.....

  7. #877

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    UN-Verwalter für Kosovo kritisiert Serbien

    Der designierte neue UN-Verwalter für das Kosovo, der deutsche Diplomat Joachim Rücker, hat scharfe Kritik an Serbien geübt. Die Hartliner in Belgrad müssten aufhören, die Kosovo-Serben an der politischen und wirtschaftlichen Integration zu hindern, sagte Rücker, der am 01. September sein Amt als UN-Verwalter offiziell antritt. Die mangelnde Integration der serbischen Minderheit bezeichnete Rücker als eines der größten Probleme für das nicht nur die Mehrheit der Kosovo-Albaner verantwortlich sei. Der Diplomat dämpfte zugleich Sorgen, wonach nach einer Entscheidung über die endgültige staatsrechtliche Zukunft des Kosovo in der bisher zu Serbien gehörenden Provinz Gewalt ausbrechen könnte. Dies erscheine ihm eher unwahrscheinlich, so der Diplomat.
    27.08.2006 15:59

    http://www.brf.be/nachrichtenex/shownachricht?id=45887

  8. #878
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: Belgrad stellt Fortsetzung der Kosovo-Gespräche infrage

    Zitat Zitat von Taulant
    [
    Da hat der serbische Geheimdienst ja super Arbeit geleistet, als sie den jungen Albaner anstifteten.
    Wegen der besonders Humor Note, bitte ich um Verschiebung ins Forum: Humor!

    Selten so gelacht! Die Serben zünden wohl auch ständig ihre eigenen Häuser an und bezahlen dafür, das auf sie geschossen wird.

  9. #879

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    Re: Belgrad stellt Fortsetzung der Kosovo-Gespräche infrage

    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Selten so gelacht! Die Serben zünden wohl auch ständig ihre eigenen Häuser an
    Bei den Serben könnte ich mir das gut vorstellen.

    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    und bezahlen dafür, das auf sie geschossen wird.
    Sie haben ja schon mit Albanerblut bezahlt, die Kugeln sind dann die bestellten Waren^^

  10. #880
    jugo-jebe-dugo
    26.08.2006


    Belgrad stellt Fortsetzung der Kosovo-Gespräche in Frage
    Nach Äußerungen des UNO-Chefverhandlers Ahtisaari - Dieser wiederholt seine Kritik

    Belgrad - Serbien hat aus Protest gegen eine Äußerung des UNO-Sondergesandten für das Kosovo, Martti Artisaari, die Fortsetzung der Kosovo-Gespräche in Frage gestellt. Mit der Wiederholung seiner umstrittenen Äußerung, die Serben trügen "als Volk" die Schuld für die Lage im Kosovo, habe er die Fortsetzung der Gespräche "erschwert und ungewiss" gemacht. Das steht in einer am Samstag in Belgrad veröffentlichten Stellungnahme der beiden Koordinatoren des serbischen Verhandlungsteams, Leon Kojen und Slobodan Samardzic.

    Artisaari hatte am Freitag in der Kosovo-Hauptstadt Pristina gesagt, dass bei der Entscheidung über den künftigen Status des Kosovo auch die Politik des früheren serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic in Betracht gezogen werden müsse. "Jedes Volk in der Welt hat seine Last, für die es zu zahlen hat" , sagte der UNO-Vermittler. Die Führer in Belgrad müssten sich dieser "Hinterlassenschaft und Verantwortung" gegenüberstellen, da diese nicht ignoriert werden könnten, sagte Artisaari vor der Presse. Anfang August soll er in Wien gesagt haben, dass die Serben als Volk die Schuld für das Kosovo trügen.

    Solche Aussagen seien "unvereinbar" mit seinem UNO-Mandat, heißt es in der Belgrader Stellungnahme. Die Äußerung des ehemaligen finnischen Präsidenten haben am Samstag alle führenden serbischen Parteien auf schärfste kritisiert. Das Belgrader Verhandlungsteam werde in der kommenden Woche über weitere Schritte entscheiden, hieß es am Samstag weiter. Ahtisaari hatte zuvor angekündigt, dass die Wiener Verhandlungen in der ersten Septemberhälfte fortgesetzt werden könnten.

    "Ahtisaari hat Richterrolle übernommen"

    Ahtisaari habe eine "Richterrolle übernommen, die ihm nicht zusteht", stellten am Samstag die Berater des serbischen Präsidenten und des Regierungschefs, Leon Kojen und Slobodan Samardzic, in einer gemeinsamen Aussendung fest. Die Koordinatoren des serbischen Verhandlerteams für den Kosovo reagierten somit auf eine Äußerung Ahtisaaris vom Freitag, dass "jedes Volk seine Last hat, für die es zu zahlen hat".

    "Als Einzelperson und öffentliche Persönlichkeit hat Ahtisaari das Recht zu denken, was er will, doch als Sonderbeauftragter des UNO-Generalsekretärs für den künftigen Status des Kosovo ist er verpflichtet, die üblichen Normen des internationalen Umganges einzuhalten", teilten Kojen und Samardzic mit. Auch sei seine hartnäckige Schuldzuweisung an das serbische Volk und Staat mit diesen Normen und dem vom UNO-Generalsekretär erhaltenen Aufgabenbereich unvereinbar. "Mit seinem jüngsten Auftritt hat Ahtisaari jenes Mindestmaß von Vertrauen in Frage gestellt, welches jeder internationale Verhandler und Vermittler genießen muss. Er hat damit die schwierigen Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo noch schwieriger gemacht", hieß es ferner in der Aussendung.

    Dem UNO-Chefverhandler wurde auch vorgeworfen, vergessen zu haben, dass gerade die Vereinten Nationen immer die Träger der Idee gewesen seien, dass die Schuld für Verbrechen immer eine individuelle und nicht eine kollektive sei. Es sei weder logisch noch politisch haltbar, einen Staat und ein Volk zu bestrafen, indem ihre angebliche kollektive Schuld bei der Lösung einer Frage berücksichtigt werde wie dies die Frage des künftigen Status des Kosovo sei, meinten Kojen und Samardzic.

    Ahtisaari wiederholt Kritik

    Auf die Aufforderung Belgrads, seinen Standpunkt zu erläutern, wiederholte UNO-Chefverhandler Ahtisaari am Samstag nach Medienberichten seine Aussage. "Die heutige demokratische Führung in Serbien kann nicht für die Aktivitäten von Slobodan Milosevic verantwortlich sein, doch die Führer in Belgrad müssen sich mit dem Erbe und der Verantwortung auseinander setzen, da das historische Erbe nicht ignoriert werden kann, sondern in der Suche nach einer Lösung für den Status (des Kosovo) berücksichtigt werden muss", präzisierte Ahtisaari laut der Tageszeitung "Danas".

    Der UNO-Chefverhandler für den Kosovo hatte sich in den vergangenen vier Tagen im Kosovo aufgehalten, um bei Serben wie Kosovo-Albanern für mehr Flexibilität bei den Statusverhandlungen in Wien zu werben.

    Milosevic hatte in den späten achtziger Jahren die Autonomie des Kosovo abgeschafft. Die Spannung in der Provinz eskalierte im Kosovo-Krieg 1998/99, als die serbischen Sicherheitskräfte Hunderttausende kosovoalbanische Zivilisten vertrieben und Hunderte ermordeten. Der im März verstorbene Ex-Staatschef musste sich vor dem UNO-Kriegsverbrechertribunal auch wegen der Kriegsverbrechen im Kosovo verteidigen. Gegen seine ehemaligen engsten Mitarbeiter wird in Den Haag soeben ein Prozess wegen Kriegsverbrechen in der Provinz geführt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2564404

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