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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.326 Aufrufe

  1. #81
    jugo-jebe-dugo
    12.12.2005


    Rohan zu erneutem Besuch in Pristina
    Gespräche mit UNMIK-Vertretern, albanischem Verhandlerteam und Vertretern der Minderheitengruppen

    Belgrad/Pristina - Der stellvertretende UNO-Chefverhandler für den künftigen Status des Kosovo, der frühere Außenamts-Generalsekretär Albert Rohan, ist am Montagnachmittag zu einem erneuten Besuch in Pristina eingetroffen. Es gehe um die Fortsetzung der Gespräche, welche UNO-Chefverhandler Martti Ahtisaari und Rohan bei ihrem ersten Besuch Ende November in Pristina und Belgrad geführt haben, teilte eine UNMIK-Sprecherin der APA mit.

    Rohan, der auf dieser Reise vom politischen Berater des finnischen Ex-Präsidenten Ahtisaari, Kai Sauer, begleitet wird, soll in der kosovarischen Hauptstadt mit leitenden Vertretern der UNO-Mission (UNMIK), dem albanischen Unterhändlerteam, aber auch den Vertretern der Minderheitengruppen und der Zivilgesellschaft zusammenkommen.


    Treffen mit serbischer Volksgruppe

    Ein Treffen mit der serbischen Volksgruppe steht schon heute Abend auf dem Programm. Der Leiter der "Serbischen Liste für Kosovo und Metohija", Oliver Ivanovic, sagte der Belgrader staatlichen Presseagentur Tanjug, dass im Vordergrund die Dezentralisierung stehen würde. Die serbische Seite wolle bei dieser Gelegenheit auch ihre konkreten Vorschläge präsentieren. Der Stellvertreter des UNO-Chefverhandlers wird bis Mittwoch in Pristina bleiben, danach wird er in Belgrad erwartet. Ein detailliertes Besuchsprogramm in der serbischen Hauptstadt liegt noch nicht vor.


    Status des Kosovo

    "Wir möchten eine Einigung über den Status des Kosovo finden. Punkt. Und ich will nicht Jahr für Jahr wegen neuer Runden von Status-Verhandlungen hierher kommen", wurde Rohan am Montag von der in Pristina erscheinenden Tageszeitung "Koha Ditore" zitiert.

    Die Dezentralisation steht auch im Vordergrund der Gespräche, welche UNMIK-Leiter Sören Jessen-Petersen mit dem albanischen Verhandlerteam am Montag führen soll. Der UNMIK-Chef ist bemüht, ein neues Treffen zwischen den Ministern für Lokalverwaltung Serbiens und des Kosovo, Zoran Loncar und Lutfi Haziri, in die Wege zu leiten. Die zwei Minister waren im September in Wien zum ersten Mal zusammengekommen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2272691

  2. #82
    jugo-jebe-dugo
    17.12.2005

    Albaner in Südserbien verlangen Autonomie
    Ähnliche Forderungen wie Kosovo-Serben

    Belgrad - Die albanische Bevölkerungsmehrheit in Südserbien verlangt für sich eine Autonomie. Das berichtete der Bürgermeister der mehrheitlich von Albanern bewohnten südserbischen Stadt Presevo, Ragmi Mustafa, am Samstag der Nachrichtenagentur Beta in Belgrad. Diese Autonomie solle ganz ähnlich gestaltet werden wie die von Belgrad verlangte Autonomie für die serbische Minderheit in der nach Unabhängigkeit strebenden Unruheprovinz Kosovo.

    "Alle Forderungen der Kosovo-Serben sind in Wahrheit Forderungen der Albaner aus (den Regionen) Bujanovac, Presevo und Medvedja, die wir den Belgrader Behörden schon vor vier-fünf Jahren präsentiert hatten", sagte Mustafa weiter. Führende albanische Politiker aus diesem Gebiet hatten sich am Vortag in Pristina mit Vertretern der Kosovo-Albaner getroffen. In den bereits begonnenen Verhandlungen über die Zukunft Kosovos ist auch die Einbeziehung des Gebietes der drei Gemeinden ins Spiel gebracht worden.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2279024




    ABGELEHNT :!:

  3. #83
    jugo-jebe-dugo
    20.12.2005

    Rice ernannte Wisner zum US-Kosovo-Beauftragten
    Spitzendiplomat soll Ahtisaari unterstützen

    Washington - US-Außenministerin Condoleezza Rice hat den Diplomaten Frank Wisner zum Kosovo-Sonderbeauftragten ernannt. Wisner werde den UNO-Sondergesandten, den finnischen Ex-Präsidenten Martti Ahtisaari, bei dessen Sondierungen über den künftigen staatsrechtlichen Status der unter UNO-Verwaltung stehenden südserbischen Provinz unterstützen, kündigte Rice am Montag (Ortszeit) in Washington an. Wisner war US-Botschafter in Indien, auf den Philippinen, in Ägypten und Sambia. Im Außenamt in Washington war der Spitzendiplomat u.a. Unterstaatssekretär für internationale Sicherheit.

    Die Kosovo-Statusverhandlungen dürften sich sehr schwierig gestalten, da die Positionen von Serben und Albanern diametral entgegengesetzt sind. Die Führer der albanischen Bevölkerungsmehrheit fordern kompromisslos die Eigenstaatlichkeit, die Regierung in Belgrad lehnt dies entschieden ab.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2281029

  4. #84
    jugo-jebe-dugo
    21.12.2005


    Ahtisaari: Erste Gespräche zwischen Belgrad und Pristina im Jänner
    Verhandlungsrunde in Wien - Auf Tagesordnung soll Dezentralisation des Kosovo stehen

    Belgrad/New York - Die erste direkte Verhandlungsrunde zwischen Belgrad und Pristina wird vermutlich in der zweiten Jännerhälfte in Wien stattfinden. Das erklärte der UNO-Chefverhandler für den künftigen Status des Kosovo, Martti Ahtisaari, im UNO-Sitz in New York am gestrigen Dienstag. Der frühere finnische Präsident sagte dies nach ersten Gesprächen, die er und sein Stellvertreter, der Österreicher Albert Rohan, seit Ende November in Belgrad und Pristina geführt hatten.

    Der Schutz der nichtalbanischen Bevölkerung im Kosovo sei die Schlüsselfrage, mit welcher sich sein Team befassen werde. Dafür sei eine Reform der Lokalverwaltung notwendig, wurde Ahtisaari von der Belgrader Presseagentur Beta zitiert. Er verwies auf die Notwendigkeit, dass Belgrad auch die Serbengemeinschaft im Kosovo ermutigt, sich in den Dezentralisationsprozess einzugliedern. Belgrad setzt sich für den Verbleib der von der UNO verwalteten Provinz Kosovo in Serbien ein. Pristina drängt zur Unabhängigkeit.

    www.derstandard.at

  5. #85
    jugo-jebe-dugo
    "Werden nicht wegziehen"
    Kosovo-Serben protestieren nach neuerlichen Angriffen in Kosovska Mitrovica gegen Gewalt

    Kosovska Mitrovica/Belgrad - Die Serben in der geteilten Kosovo-Stadt Kosovska Mitrovica haben am Dienstag ein Protestmeeting unter dem Slogan "Gegen den Terror und Gewalt an Serben" abgehalten. Anlass waren nach Angaben von Belgrader Medien zwei getrennte Angriffe in der Nacht auf Montag, bei denen zwei Serben im Nordteil der Stadt durch Schüsse schwer verletzt wurden. Die Botschaft der Serben beim Protestmeeting: "Wir werden nicht aus Kosovo und Metohija wegziehen".


    Aufruf an internationale Gemeinschaft

    Die internationale Gemeinschaft wurde aufgefordert, den Frieden zu sichern und die UNO-Resolution 1244 zu respektieren. In der Resolution 1244 wird die ausdrückliche Verpflichtung zur "Wahrung der Souveränität und territorialen Integrität Jugoslawiens" festgehalten. Dem Kosovo werden "substanzielle Autonomie und Selbstverwaltung" nach einer Periode internationaler Überwachung versprochen. Die Belgrader Regierung forderten die Protestierenden auf, Einheit bezüglich des Kosovo zu demonstrieren.


    Neuerlicher Zwischenfall

    Viele Serben sehen in den verstärkten Angriffen und Anschlägen der vergangenen Wochen Versuche der Albaner, auch die restlichen im Kosovo verbliebenen Serben dazu zu bewegen, die Provinz zu verlassen. Der Protest am Dienstag wurde vom Serbischen Nationalen Rat veranstaltet. Vladimir Rakic, Mitglied dieses Rates, erklärte, dass die Serben den Kosovo nicht hergeben würden - "auch wenn wieder auf uns geschossen wird". Die Serben im Kosovo müssten sich selbst organisieren und verteidigen, da die Kosovo-Institutionen dazu nicht in der Lage seien und dies gar nicht wollten.

    Unterdessen kam es in Kosovska Mitrovica auch in der Nacht auf Dienstag zu einem Zwischenfall. Auf ein Wohnhaus im Nordteil der Stadt, wo mehrheitlich Serben leben, wurden mehrere Schüsse abgefeuert. Verletzte gab es nicht.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2287524

  6. #86
    jugo-jebe-dugo
    29.12.2005


    Kosovo-Gespräche ohne den Präsidenten
    Ibrahim Rugova ist schwer erkrankt, Mitte Januar beginnen direkte Verhandlungen in Wien


    Prishtina - Ibrahim Rugova wird wohl nicht an den Verhandlungen über den Status des Kosovo teilnehmen können. In der zweiten Januarhälfte soll es zu den ersten "direkten" Gespräche zwischen Kosovo-Albanern und Vertretern der serbischen Regierung in Wien kommen.

    Der 61-jährige Präsident des Kosovo liegt jedoch seit Mittwoch wieder im Krankenhaus, angeblich in einem US-geführten Krankenhaus. Der an Lungenkrebs erkrankte Rugova hatte sich noch am 23. Dezember in der Öffentlichkeit gezeigt, möglicherweise um Gerüchten vorzubeugen, dass er bereits im Sterben liege. Dabei zeigte er sich zuversichtlich, dass die von der UNO verwaltete Provinz im nächsten Jahr die Unabhängigkeit von Serbien erlangen könne.


    Zentraler Platz im Verhandlungsteam

    Rugova hatte einen zentralen Platz im Verhandlungsteam der Kosovo-Albaner. Die Souveränität des Kosovo war immer sein wichtigstes politisches Anliegen. Durch seinen Einsatz für die Gewaltlosigkeit im Kosovo-Konflikt Ende der 90er-Jahre wurde er zu einem international geachteten Verhandlungspartner. 1992 wurde er erstmals zum Präsidenten der "Republik Kosovo" gewählt, zuletzt im Jahr 2002.

    Hinsichtlich der kommenden Status-Verhandlungen gibt es bislang keine Annäherung der beiden Seiten. Der serbische Präsident Boris Tadic präferiert weiterhin Bildung von zwei Entitäten in der Provinz - einer serbischen und einer albanischen -, ähnlich der Lösung in Bosnien. Einig sind sich Belgrad und Prishtina nur darüber, was sie nicht wollen. So lehnen beide eine vom Westen vorgeschlagene "bedingte" Unabhängigkeit ab, wonach der Kosovo erst nach Übergangszeiten souverän werden könnte. Nur die ehemalige serbische Oppositionsführerin Vesna Pesic traut sich öffentlich über die "bedingte Unabhängigkeit" nachzudenken: "Es gibt keine Möglichkeit, das zurückzuweisen, es sei denn, wir wollen einen Krieg mit der ganzen Welt."

    In den Weihnachtsfeiertagen werden schriftliche Vorschläge beider Seiten von den UN-Verhandlern analysiert. Bei den Verhandlungen in Wien wird es zunächst um die Dezentralisierung, also eine stärkere Selbstverwaltung der Gemeinden in der zu 90 Prozent von Albanern bewohnten Provinz gehen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2289800

  7. #87

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    30.12.2005
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    2.438
    oooooooooo ihr serben könnt KOSOVa für immer vergessen ihr habt KOSOVA für immer verloren hört bitte auf zu täumen

  8. #88

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    1.484
    Da freut sich jemand für die Missetaten seines Volkes.
    Den heroischen Mut habt ihr Priester zu verprügeln und Krichen zu ruinieren.

    Zeig mal ein paar Photos von UCK Kämpfer die es wagten gegen serb. Spezialeinheiten zu kämpfen, also Mann gegen Mann.

  9. #89
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Zitat Zitat von Gjakova
    oooooooooo ihr serben könnt KOSOVa für immer vergessen ihr habt KOSOVA für immer verloren hört bitte auf zu täumen
    Scheinst ja ein sehr zivilisierter Mensch zu sein wenn du sowas geil findest. :?
    Oder wir haben es hier mal wieder mit einem Fake zu tun.

  10. #90

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.438
    du sagts mir ich soll ein UCk kämpfer zeigen die gegen serbischen militär kämpften
    weisst du was ihr serben ihr habt nicht gegen die UCK kämpfer gekämpft sondern ihr habt ja gegen Albanischen zivilisten gekämpft die unbewaffnet waren habt kindern und fraune umgebracht die frage musst du dir selber setllen zeig du mir ein bild wo die serben nicht gegen zivilisten kämpfen
    also sei ruhig weil jeder weiss das ihr serben mörder seit

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