BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 94 von 493 ErsteErste ... 4484909192939495969798104144194 ... LetzteLetzte
Ergebnis 931 bis 940 von 4929

Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.503 Aufrufe

  1. #931
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

    Registriert seit
    02.09.2006
    Beiträge
    8.141
    FREEREPUBLIKASRPSKA

  2. #932
    Avatar von combat95

    Registriert seit
    08.03.2006
    Beiträge
    190
    FREECROATIANHERCEGOVINA

  3. #933
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086
    Zitat Zitat von port80
    Zitat Zitat von skenderbegi
    news-news

    zum thema kosova unabhängig:

    http://www.rtklive.com/site/news/news_view.php?id=34864

    das heisst der vorsitzende der demokratischen-liga cedomir jovanovic
    hat sich geäussert das die unabhängigkeit beschlossene sache sei.doch die serbische regierung wolle dies noch nicht dem volk mitteilen und diese verhalte sich wie das milos regiem
    hmmm....
    ich würde mal auf staatspropaganda tippen um die stimmung zu
    ethöhen.

    Beschlossen kann die sachen nie und niemmer sein, den es stellt sich die frage, wer hat den soetwas beschlossen???? etwa Tadic???

    ginge doch garnicht,soetwas muss eher das volk beschliessen, es ist ja kein beschluss um ein haus zu bauen oder eine Gardenanlage herzustellen, hier geht es um 15% von serbischen staateigentum und hier hat das volk sicher mitzureden.
    Deswegen kann es ja nie beschlossen sein, ist doch naiv soetwas zu glauben.
    Heißer Herbst in Serbien
    Proeuropäische Partei "G 17 Plus" tritt wegen Nicht-Auslieferung von Ex-General Mladic aus Regierung aus - Mit Kommentar
    Der Vorsitzende der Partei "G 17 Plus" Mladjan Dinkic bestätigte gestern, dass die drei Minister seiner Fraktion und die Vizeministerpräsidentin am Freitag bei Serbiens Premier Vojislav Koštunica ihren Rücktritt einreichen werden. Er sei überzeugt, dass dieser Schritt nicht die Stabilität des Staates bedrohen würde, sagte Dinkic, und sicherte dem Premier seine Unterstützung bis zu den Neuwahlen zu.


    Die "G 17"-Parteispitze beschloss schon vor Monaten, aus der Regierung und dem Parlament auszutreten, falls die Gespräche über das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU nicht bis zum 1. Oktober wieder aufgenommen werden. Brüssel suspendierte im Mai die Gespräche mit Belgrad, weil der wegen Kriegsverbrechen gesuchte, in Serbien vermutete bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic bis dahin nicht dem UN-Tribunal in Den Haag ausgeliefert wurde.

    "Der europäische Integrationsprozess und die damit verbundenen wirtschaftlichen und politischen Reformen in Serbien sind wegen Mladic bedroht", sagt der außenpolitische Experte von "G 17" Milan Pajevic zum Standard. Deshalb habe "G 17" keinen Grund, länger in der Regierung zu bleiben. Serbien sei in eine politische Sackgasse geraten, und Neuwahlen seien die beste Lösung. Äußerst wichtig für die demokratischen Kräfte sei, dass Brüssel positive Signale hinsichtlich einer EU-Perspektive Serbiens sendet, sagte Pajevic.
    Der pompös vorgestellte Aktionsplan für die Festnahme von Mladic hat bisher keine Resultate gebracht und Chefanklägerin Carla del Ponte nicht vom politischen Willen Belgrads überzeugt, Mladic tatsächlich ausliefern zu wollen. Ebenso wenig wie das am Mittwoch in Belgrad begonnene Gerichtsverfahren gegen Mladics Helfershelfer.

    Serbien ohne Außenministerium

    Vor dem Rücktritt der "G 17"-Minister wurde deutlich, dass die von den Miloševic-Sozialisten unterstützte Minderheitsregierung dem Druck von allen Seiten nicht standhalten kann. Koštunica konnte vier Monate nach der Loslösung Montenegros aus dem Staatenbund nicht einmal die parlamentarische Mehrheit für die Gründung eines serbischen Verteidigungs- und Außenministeriums sichern. Eine sich abzeichnende Unabhängigkeit des Kosovo könnte die Regierung nicht verkraften.

    Mit dem Rücken zur Wand ergriff der sonst passive Premier die Initiative: Die Bürger sollen über eine neue Verfassung, die den Kosovo als einen untrennbaren Bestandteil Serbiens definiert, abstimmen. Wer nicht für diese Verfassung sei, mache sich mitschuldig an einem eventuellen Verlust des Kosovo, lautet die Botschaft, die die Serben zu den Urnen locken und politische Gegner unter Druck setzten soll.

    Trotz vieler Einwände scheint Koštunica damit im Eiltempo die notwendige Zweidrittelmehrheit für das neue Grundgesetz gesichert zu haben, das allerdings noch von über fünfzig Prozent der Wahlberechtigten bestätigt werden muss. Dazu gehören die rund 1,3 Millionen Kosovo-Albaner und die Albaner in Südserbien, die das Referendum boykottieren werden.

    Heftige Proteste kommen aus der nordserbichen Provinz Vojvodina, deren Autonomie auf Drängen der ultranationalistischen "Serbischen Radikalen Partei" (SRS), in der neuen Verfassung wieder zu kurz kommen soll. Slobodan Miloševic hatte die Autonomie des Kosovo und der Vojvodina aufgehoben. Die nach seinem Maß geschneiderte Verfassung ist immer noch in Kraft. (Andrej Ivanji/DER STANDARD, Printausgabe, 29.9.2006)

    ja nachbarn die schlinge wird immer enger die frage ist in welche richtung serbien sich orientieren wird?

    gehts mit&für europa und damit verbundene politische und wirtschaftliche ausrichtung .
    oder in die isolations-richtung wir serbien die wir immer falsch verstanden werden :wink:

    was man sich fragen sollte ist wie die menschen in serbien eigentlich an informationen in ihrem land kommen?

    weil früher zu milos zeiten konnte das volk bis im jahre 98-99 jeweils sich damit rechtfertigen das ,dass milos regiem die medien kontrolierte und manipulierte.

  4. #934
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086
    Gefährliches Spiel
    Aus Angst, die Gunst der Wähler zu verlieren, machen Serbiens Präsident Boris Tadić und fast alle sonst prowestlichen Parteien den nationalen Schulterschluss für die Verteidigung des Kosovo mit - von Andrej Ivanji
    Premier Vojislav Koštunica konnte die Unabhängigkeit Montenegros nicht verhindern und er wird die Loslösung des Kosovo von Serbien nicht aufhalten können. Die nationalen Projekte des konservativen, vom Serbentum und der serbisch-orthodoxen Kirche geprägten Politikers sind gescheitert. Gleichzeitig kann Koštunica Ex-General Ratko Mladić nicht verhaften und die Tür nach Europa für Serbien endgültig öffnen. So versucht der Premier noch eine letzte große Tat zu vollbringen: Den Serben eine neue Verfassung zu hinterlassen, die den Kosovo für alle Ewigkeit als einen Bestandteil Serbiens definiert. Was immer danach mit der „Wiege des Serbentums“ passiert, es wird den Serben die Illusion bleiben, dass sie – beziehungsweise Koštunica – den Kosovo nicht verloren haben.


    Dadurch erhofft sich Koštunica, für seine „Demokratische Partei Serbiens“ (DSS), die immer mehr an Popularität verliert, noch vor dem Beginn der Wahlkampagne einen Vorsprung zu sichern. Es ist ein gefährliches Spiel. Zum zentralen Wahlthema macht er nämlich nicht etwa die europäische Zukunft Serbiens, sondern er verwandelt die bevorstehenden Neuwahlen zu einem patriotischen Wettbewerb:_Es geht darum, wer denn Kosovo mehr liebt und wer ihn besser verteidigen kann. Er spielt den Ball förmlich der ultranationalistischen, antieuropäischen „Serbischen Radikalen Partei“ zu, die ein wahrer Meister der chauvinistischen Demagogie ist und laut Meinungsumfragen zwischen 35 und 40 Prozent bekommen und damit eindeutig die stärkste Fraktion im Parlament sein wird
    dazu möchte jetzt einfach mal nix sagen :wink:

  5. #935

    Registriert seit
    25.08.2006
    Beiträge
    691
    es lebe die SRS !!!!!!!!!!!!

  6. #936

    Registriert seit
    04.06.2005
    Beiträge
    7.678

    Statusverhandlungen: Ahtisaari sieht keine Lösung

    Statusverhandlungen: Ahtisaari sieht keine Lösung


    UNO-Chefverhandler: "Können nicht ewig weiterverhandeln" - Positionen der Verhandlungsparteien "diametral"

    Helsinki - Der UNO-Chefverhandler für den Kosovo, Martti Ahtisaari, sieht keine Möglichkeit für eine "ausverhandelte Lösung" in der Frage des künftigen völkerrechtlichen Status des seit 1999 von der UNO verwalteten Kosovo. Er sehe diesbezüglich keine Bewegung der beiden Parteien mehr, sagte Ahtisaari. Es sollte jedoch möglich sein, den Abstand zwischen Pristina und Belgrad bei den Gesprächen über technische Fragen im Rahmen der Wiener Status-Verhandlungen während seines UNO-Mandats noch zu verringern.

    Technische Fragen

    "Ich glaube, wir können über technische Fragen nicht ewig weiterverhandeln", sagte Ahtisaari am Montag bei einem Seminar in Helsinki mit dem Titel "The future of Kosovo and the Balkan Puzzle" auf die Frage, wie lange die Gespräche in Wien noch fortgeführt werden könnten. Ahtisaari sagte, Pristina habe in den technischen Fragen, bei denen es unter anderem um die Minderheitenrechte und Dezentralisierung geht, wesentlich mehr Kompromisse als Belgrad gemacht.

    Positionen der Verhandlungsparteien "diametral"

    Der UNO-Kosovo-Chefverhandler Martti Ahtisaari sagte, die Positionen der Verhandlungsparteien in der Statusfrage seien nach wie vor "diametral entgegengesetzt". In den technischen Fragen habe sich Pristina "in hohem Maße konstruktiv" gezeigt, Belgrad habe dagegen nur wenig Kompromissbereitschaft an den Tag gelegt. Er sagte, dass Serbien am Anfang der Gespräch befürchtet hatte, ein Einlenken in technischen Frage würde eine Unabhängigkeit des Kosovo präjudizieren.

    Bildhafte Darstellung

    Der UNO-Sonderbeauftragte veranschaulichte seine Einschätzung anhand einer Zeichnung. Er malte einen Strich in die Mitte eines querformatigen A4-Blattes und sagte, hierhin habe er die beiden Parteien zu Beginn der Gespräche bringen wollen. Die Positionen beider hätten sich damals jenseits der Ränder des Blattes befunden. Den jetzigen Stand der Kompromissbereitschaft charakterisierte er mit einem Strich knapp links vom Mittelstrich für jene Pristinas. Die Position Belgrads malte er hingegen mit einem Strich an den rechten Rand.

    Zeitplan

    Ahtisaari hatte vorige Woche erstmals anklingen lassen, dass die Präsentation des Vorschlags zur Lösung des Kosovo-Status verschoben werden könnte. Sollten in Serbien Wahlen bis Ende des Jahres stattfinden, könnte es in der Kosovo-Kontaktgruppe (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien) Überlegungen geben, den Zeitplan zu überdenken, sagte Ahtisaari. Vorgesehen war, dass Ahtisaari seinen Vorschlag zum Kosovo-Status im November präsentiert.

    Die Kosovo-Albaner fordern vehement die Unabhängigkeit der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz. Serbien will die Provinz innerhalb der eigenen Grenzen belassen und bietet eine weitgehende Autonomie an. (APA)

    http://derstandard.at/?url=/?id=2616442

  7. #937
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    Re: Statusverhandlungen: Ahtisaari sieht keine Lösung

    Zitat Zitat von Taulant
    Statusverhandlungen: Ahtisaari sieht keine Lösung


    UNO-Chefverhandler: "Können nicht ewig weiterverhandeln" - Positionen der Verhandlungsparteien "diametral"

    Helsinki - Der UNO-Chefverhandler für den Kosovo, Martti Ahtisaari, sieht keine Möglichkeit für eine "ausverhandelte Lösung" in der Frage des künftigen völkerrechtlichen Status des seit 1999 von der UNO verwalteten Kosovo. Er sehe diesbezüglich keine Bewegung der beiden Parteien mehr, sagte Ahtisaari. Es sollte jedoch möglich sein, den Abstand zwischen Pristina und Belgrad bei den Gesprächen über technische Fragen im Rahmen der Wiener Status-Verhandlungen während seines UNO-Mandats noch zu verringern.

    Technische Fragen

    "Ich glaube, wir können über technische Fragen nicht ewig weiterverhandeln", sagte Ahtisaari am Montag bei einem Seminar in Helsinki mit dem Titel "The future of Kosovo and the Balkan Puzzle" auf die Frage, wie lange die Gespräche in Wien noch fortgeführt werden könnten. Ahtisaari sagte, Pristina habe in den technischen Fragen, bei denen es unter anderem um die Minderheitenrechte und Dezentralisierung geht, wesentlich mehr Kompromisse als Belgrad gemacht.

    Positionen der Verhandlungsparteien "diametral"

    Der UNO-Kosovo-Chefverhandler Martti Ahtisaari sagte, die Positionen der Verhandlungsparteien in der Statusfrage seien nach wie vor "diametral entgegengesetzt". In den technischen Fragen habe sich Pristina "in hohem Maße konstruktiv" gezeigt, Belgrad habe dagegen nur wenig Kompromissbereitschaft an den Tag gelegt. Er sagte, dass Serbien am Anfang der Gespräch befürchtet hatte, ein Einlenken in technischen Frage würde eine Unabhängigkeit des Kosovo präjudizieren.

    Bildhafte Darstellung

    Der UNO-Sonderbeauftragte veranschaulichte seine Einschätzung anhand einer Zeichnung. Er malte einen Strich in die Mitte eines querformatigen A4-Blattes und sagte, hierhin habe er die beiden Parteien zu Beginn der Gespräche bringen wollen. Die Positionen beider hätten sich damals jenseits der Ränder des Blattes befunden. Den jetzigen Stand der Kompromissbereitschaft charakterisierte er mit einem Strich knapp links vom Mittelstrich für jene Pristinas. Die Position Belgrads malte er hingegen mit einem Strich an den rechten Rand.

    Zeitplan

    Ahtisaari hatte vorige Woche erstmals anklingen lassen, dass die Präsentation des Vorschlags zur Lösung des Kosovo-Status verschoben werden könnte. Sollten in Serbien Wahlen bis Ende des Jahres stattfinden, könnte es in der Kosovo-Kontaktgruppe (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien) Überlegungen geben, den Zeitplan zu überdenken, sagte Ahtisaari. Vorgesehen war, dass Ahtisaari seinen Vorschlag zum Kosovo-Status im November präsentiert.

    Die Kosovo-Albaner fordern vehement die Unabhängigkeit der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz. Serbien will die Provinz innerhalb der eigenen Grenzen belassen und bietet eine weitgehende Autonomie an. (APA)

    http://derstandard.at/?url=/?id=2616442
    ja wo bleiben unsere nachbaren denn nur?
    habt ihr den nichts zusagen oder seit am pläne aushecken wie ihr irgenwelche pseiodo ausreden bringen könnt um die aussagen zu relativieren?
    wobei denke eher das ihr sagen werdet gut könnt unabhängig werden aber der norden kommt zu serbien.
    weil so wie es aussieht gehen die ideen der serbischen regierung in diese richtung also nix mit heiligem-boden blablabla sondern politisches geplänkel.

    da ist aber nichts zumachen auch nicht mit lupos-propaganda maschinerie den islam ins spiel zubringen.LUPO empfehle dir mal konstuktives sinnvolles ins netz zu stellen betreffend dem zusammenleben der serben und albaner in kosova.aber klar da du selber nicht in kosova leben musst lässt sich auch einfacher quatschen bezw. unsinn und gegenseitiges ausspielen wollen zu propagieren....

  8. #938
    Avatar von TigerS

    Registriert seit
    04.11.2005
    Beiträge
    7.474

    Kosovo: Ahtisaari sieht keine Verhandlungslösung

    Kosovo: Ahtisaari sieht keine Verhandlungslösung
    zurückDer UNO-Chefverhandler für das Kosovo, Martti Ahtisaari, sieht keine Möglichkeit für eine "ausverhandelte Lösung" in der Frage des künftigen völkerrechtlichen Status des seit 1999 von der UNO verwalteten Kosovo. Er sehe diesbezüglich keine Bewegung der beiden Parteien mehr, sagte Ahtisaari.

    Es sollte jedoch möglich sein, den Abstand zwischen Pristina und Belgrad bei den Gesprächen über technische Fragen im Rahmen der Wiener Statusverhandlungen während seines UNO-Mandats noch zu verringern.

    "Technische Fragen"
    "Ich glaube, wir können über technische Fragen nicht ewig weiterverhandeln", sagte Ahtisaari heute bei einem Seminar in Helsinki mit dem Titel "The future of Kosovo and the Balkan Puzzle" auf die Frage, wie lange die Gespräche in Wien noch fortgeführt werden könnten.

    Ahtisaari erklärte auch, Pristina habe in den technischen Fragen, bei denen es unter anderem um die Minderheitenrechte und Dezentralisierung geht, wesentlich mehr Kompromisse als Belgrad gemacht.




    http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%...%2F232073.html

  9. #939
    jugo-jebe-dugo
    Schon 1981 nach Titos Tod begannen die Albaner mit dem Terror obwohl sie eine Autonomie hatten,soviel zum Thema wer den Konflikt angefangen hat.




    Entwicklungen seit 1981
    Von bürgerkriegsähnlichen Unruhen, über Krieg bis zum Beginn der Status-Verhandlungen
    Kosovo - Ein Überblick über die Entwicklungen im Kosovo seit den Konflikten im Jahr 1981:


    1981

    Bürgerkriegsähnliche Unruhen. Kosovo-Albaner fordern ein Jahr nach dem Tod von Josip Broz Tito die Bildung einer eigenen Republik. In den Folgejahren werden zahlreiche separatistische albanische Untergrundorganisationen zerschlagen. Zehntausende Serben und andere Nicht-Albaner flüchten oder wandern aus.


    1989

    - Februar: Belgrad verhängt nach teilweise gewaltsamen Protesten und Streiks den Ausnahmezustand und lässt Soldaten aufmarschieren.

    - März: Serbien hebt den Autonomiestatus der Provinz großteils auf.


    1990

    Juli: Parlament und Regierung des Kosovo werden aufgelöst.


    1991

    September: Die Albaner sprechen sich in einer Volksabstimmung für die Proklamation einer "Republik Kosova" aus.


    1992

    Mai: Der Vorsitzende der größten albanischen Partei LDK, Ibrahim Rugova, wird zum Präsidenten gewählt. Belgrad erkennt die Wahl nicht an.


    1996

    Februar: Die bewaffnete und extremistische Untergrundorganisation "Befreiungsarmee des Kosovo" (UCK) tritt mit Anschlägen erstmals öffentlich in Erscheinung.


    1998

    - Februar: Bei Zusammenstößen zwischen Albanern und serbischen Sicherheitskräften in der UCK-Hochburg Drenica eskaliert der Konflikt. Mehr als 20 Albaner und vier serbische Polizisten werden getötet. In den Folgemonaten mehrere Gefechte. - März: UNO und EU lehnen eine Unabhängigkeit des Kosovo ab.

    - Juni: Die NATO prüft ein militärisches Eingreifen. Die USA verhängen Sanktionen gegen Belgrad. Die UCK verübt weitere Anschläge. Serbische Sicherheitskräfte starten neue Offensiven gegen die UCK.


    1999

    - März: Nachdem Friedensverhandlungen in Rambouillet scheitern, startet die NATO Luftangriffe gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (seit 2003: Serbien-Montenegro).

    - April: Hunderttausende Albaner sind auf der Flucht. Paramilitärische Gruppierungen wüten im Kosovo.

    - Juni: Rückzug aller serbischen Einheiten aus der Provinz, Stationierung einer internationalen Friedenstruppe (KFOR).

    - Juni und Juli: Albanische Flüchtlinge strömen ins Kosovo zurück. Massive Flüchtlingswelle der Serben setzt ein. Etwa 250.000 Nicht-Albaner fliehen aus der Provinz oder werden vertrieben.

    2000

    Februar: Serben und Albaner liefern sich in der geteilten Stadt Kosovska Mitrovica gewaltsame Auseinandersetzungen. Dabei sterben in den folgenden Wochen über zehn Menschen.


    2000-2003:

    Dutzende Anschläge gegen Serben.


    2004

    März: Bei schweren ethnisch motivierten Ausschreitungen gegen Serben werden 19 Menschen getötet und Hunderte verletzt. Tausende Häuser und Dutzende Kirchen und Klöster werden zerstört.


    2004-2005: Weitere Übergriffe gegen Serben. Die nicht-albanische Minderheit lebt - außer im Norden der Provinz - in Ghetto-ähnlichen Zuständen.


    2005

    - Oktober: Der UNO-Sicherheitsrat stimmt dem Beginn von Verhandlungen über den künftigen Status der Provinz zu.

    - November: Die Verhandlungen werden in Form einer "Shuttle-Diplomatie" eröffnet.


    2006

    Nach dem Tod von Kosovo-Präsident Ibrahim Rugova (21. Jänner) werden die für Ende Jänner geplanten ersten direkten Gespräche zwischen Belgrad und Pristina verschoben. (APA)

    http://derstandard.at/

  10. #940
    jugo-jebe-dugo
    09.10.2006


    Pristina will angeblich Unabhängigkeit ausrufen
    Laut Zeitungsbericht - Kosovo-serbischer Politiker Bogdanovic: Einseitige Unabhängigkeitserklärung hätte keine Bedeutung

    Wien - Das Parlament in Pristina plane, am 23. Oktober eine Resolution über die Unabhängigkeit des Kosovo zu verabschieden. Dies berichtete die in Frankfurt erscheinende serbischsprachige Zeitung "Vesti" (Montag-Ausgabe) unter Berufung auf einen kosovo-albanischen Oppositionsführer. Neben den Feiern zum Kurban Bajram (Opferfest zum Ende des Ramadan) am 23. Oktober solle den Bürgern Kosovos eine "weitere Freude, über die Generationen von Albaner geträumt haben, bereitet werden", sagte die namentlich nicht genannte Quelle der Zeitung.

    "Für nichtig erklären"

    Goran Bogdanovic, Mitglied des serbischen Verhandlungsteams bei den Wiener Kosovo-Gesprächen und kosovo-serbischer Politiker, erklärte, dass eine Unabhängigkeitsresolution die Serben nicht beunruhigen werde. Eine solche Resolution müsste die UNO-Verwaltung im Kosovo (UNMIK) ohnehin für nichtig erklären. Eine Entscheidung über den künftigen Kosovo-Status könne nur der UNO-Sicherheitsrat fällen, betonte Bodganovic gegenüber "Vesti". "Eine einseitige Unabhängigkeitserklärung im Parlament Kosovos hätte keine Bedeutung."

    http://derstandard.at/?url=/?id=2616572

Ähnliche Themen

  1. Kosovo NEWS
    Von Fushe Kosove im Forum Kosovo
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 26.11.2010, 23:06
  2. Kosovo News
    Von SRB_boy im Forum Kosovo
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 28.05.2010, 21:43
  3. Heute 2 Runde der Kosovo Statusverhandlungen begonnen
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Politik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 17.03.2006, 13:51
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 12.01.2006, 17:45