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Kosovo – unabhängig, aber blockiert

Erstellt von Dado-NS, 21.02.2010, 14:34 Uhr · 141 Antworten · 6.427 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von AulOn

    Registriert seit
    19.10.2008
    Beiträge
    2.789
    Naja, Zubin Potok, Zvecan und Leposavic im tausch gegen Presheva, Bujanovc und Medvegje wäre eigentlich machbar, dann aber Arthissari-Plan ausser kraft setzen, Kosovo in Dardania umbenennen und ne neue Flagge muss her


  2. #112
    Fan Noli
    Zitat Zitat von RealMadrid Beitrag anzeigen
    nein aber bei uns ist es am PRIMITIVSTEN ??

    findest du es gut oder was schreibts du ,, glaubst du das gibt es nur bei uns"

    also in albanien REPUBLIK ALBANIEN gibt es sowas nicht

    wieso dann in kosovo
    ich weiss nicht wieso du teilweise irgendeinen Blödsinn von dir gibst.

    Es ist Teil der serbischen Kampagne das Kosovo schlecht zu reden. Ich weiss nicht wieso sich ein Albaner dafür instrumentalisieren lassen sollte!?

    Grundsätzlich sind die Dinge in Kosovo besser gelaufen als man hätte realistischerweise erwarten können. was der eine oder andere Serbe (aus nationalen Motiven) behauptet ist irrelevant, es gelten die Tatsachen. Wenn jemand etwas aufteilen will, dann kann er das gerne mit Serbien machen

    Zwei Jahre Unabhängigkeit

    Kosovo – ein Staat, besser als sein Ruf

    (43)
    Von Richard Herzinger 16. Februar 2010, 17:43 Uhr
    Zwei Jahre nach seiner Unabhängigkeit steht das Kosovo nicht mehr im Rampenlicht. Vielleicht auch, weil die Schwarzmaler irrten. Der junge Staat geriet nicht zur orientalischen Räuberhöhle, in der die Bewohner übereinander herfallen. Nicht wenige Kosovaren sehen ihre Zukunft in der EU.

    Am 17. Februar 2010 feiert die Republik Kosovo den zweiten Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Das öffentliche Interesse an ihrem Werdegang hat bei uns – zumal im Schatten des Afghanistankrieges – seit ihrer Gründung jedoch dramatisch nachgelassen. Einmal mehr scheint die fatale Logik zu gelten: Wo es nicht mehr kracht und brennt, da brauchen wir auch nicht mehr hinzusehen.
    So betrachtet, ist die relative Gleichgültigkeit gegenüber den Kosovaren, für deren Befreiung vom Terror des serbischen Nationalismus der Westen so viel investiert hat, freilich auch ein gutes Zeichen. Denn welche Katastrophenszenarien hatten Kritiker vor zwei Jahren nicht an die Wand gemalt! Die „einseitige“ Unabhängigkeitserklärung von Serbien, dessen Ansprüche auf seine einstige Provinz längst nur noch auf dem Papier bestanden, müsse zu blutigen Aufständen der serbischen Minderheit führen.

    Katastrophenszenarien trafen nicht ein


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    Andere ethnische Minoritäten auf dem Balkan, allen voran die Serben in Bosnien-Herzegowina, würden dem kosovarischen Beispiel folgen, und durch Abspaltungen die ganze Region in ein neues blutiges Chaos stürzen. Andere witterten in einem selbstständigen, in der Mehrzahl von Muslimen bewohnten Kosovo gar schon Aufmarschgebiet islamischer Fundamentalisten zum Sturm auf die Festung Europa.
    Was ist von all diesen apokalyptischen Visionen eingetreten? So gut wie nichts. Gewiss, das Kosovo ist noch weit von einer soliden, selbsttragenden Staatlichkeit entfernt. Der innere Frieden des Landes, seine demokratische, pluralistische Verfassung mit weitestgehenden Minderheitsrechten, müssen noch immer von starken Kontingenten der internationalen Gemeinschaft bewacht und garantiert werden. Korruption und Bandenwirtschaft plagen das Land ebenso wie das Fehlen solider demokratischer Parteien mit klar umrissenen Programmen.

    Verfeindete Volksgruppe fielen nicht übereinander her


    Doch entgegen düsterer Prophezeiungen sind die verfeindeten Volksgruppen im Kosovo keineswegs übereinander hergefallen. Im Gegenteil, das Verhältnis zwischen ihnen hat sich sichtbar entspannt – wenn auch vielleicht weniger aus innerer Einsicht denn aus Müdigkeit am Kampf und dem Bedürfnis, endlich ein wenig Sicherheit und Normalität zu genießen. Entgegen der fortgesetzten Obstruktionspolitik Belgrads hat die Mehrheit der serbischen Bevölkerung des Kosovo längst begonnen, sich in den neuen Verhältnissen einzurichten und die großen Entfaltungsmöglichkeiten, die sie ihr bieten, für sich zu nutzen.

    Das geplagte Land hat sich spürbar erholt


    Nicht nur, dass sich das geplagte Land spürbar erholt und einen sachten, aber stetigen ökonomischen Aufstieg erlebt – die Klärung der Verhältnisse durch die kosovarische Staatsgründung hat auch zur Stabilisierung der Region insgesamt beigetragen. Zwar wird Kosovo bisher nur von 65 Staaten offiziell anerkannt. Doch die von Serbien angestrengte Klage vor dem UN-Gerichtshof gegen die völkerrechtliche Legitimation dieser Anerkennung dürfte sich als Bumerang erweisen.
    Das bis Sommer zu erwartende Urteil wird vermutlich eher die Hemmschwelle beseitigen, die viele Länder bisher noch von der Anerkennung des neuen Staats abgehalten hat. Insgeheim könnte das sogar im Kalkül der serbischen Regierung liegen. Ließe sich dann doch innenpolitisch argumentieren, man habe ja alles versucht, das Kosovo zu halten – und müsse sich nun endlich mit der Realität abfinden?

    Das Ziel der Kosovaren ist die Mitgliedschaft in der EU


    Deutlich sollte inzwischen jedem geworden sein, dass die albanischen Kosovaren weder auf blutige Rache an den Serben sinnen, noch ihr Land in eine orientalische Räuberhöhle verwandeln wollen. Sie streben vielmehr nach der Integration und schließlich Vollmitgliedschaft in der EU – wie übrigens Serbien auch. Um auf ihrem hoffnungsvollen Weg weiterzugehen, braucht die junge Republik Kosovo freilich noch intensivere politische, wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Unterstützung aus dem Westen.

    Doch in unserer Öffentlichkeit scheint eine seltsame psychologische Reaktion zu greifen: Wenn nation building einmal gelingt, will kaum mehr jemand etwas davon wissen. Lieber verlegen wir uns jetzt auf das Ausmalen drastischer Untergangsszenarien in Afghanistan. Gewiss, die dortige Situation ist mit der auf dem Balkan kaum zu vergleichen. Doch auch während der Balkan-Interventionen fehlte es nicht an Unkenrufern, die es für aussichtslos erklärten, eine solch unberechenbare Region jemals zu befrieden. Eine Lehre lässt sich daraus zumindest mitnehmen: dass die größten Panikmacher nicht auch die größten Realisten sind.


    Zwei Jahre Unabhängigkeit: Kosovo - ein Staat, besser als sein Ruf - Nachrichten Debatte - Kommentare - WELT ONLINE

  3. #113
    Dado-NS
    Zitat Zitat von RealMadrid Beitrag anzeigen
    ja ist es

    es ist peinlich das leute von ihren verwandten ausgenohmen werden und es bei uns am höchsten ist

    oder willst du das jetzt abstreiten

    ich wette jeder von euch hatte mal die erfahrung das einer eurer verwandten etwas von euch wollte geld oder auto

    wenn ja könnt ihr die gleich abblitzen lassen denn die sind nur hinter eurem geld her

    an die die es jährlich tun

    probiert mal bei der nächsten reise ins kosovo nichts mitzunehmen für die und denen nichts zu zahlen wie rechnung usw.

    dann sieht ihr auch wie ihr dann behandelt werdet und was sie euch dann bieten

    probierts mal aus bis jetzt kam immer das gleich raus bei jeder ks -familie
    Ist das echt so? Das sogar "Verwandte" euch ausnehmen und immer um Geld oder sonstigem, bitten?

  4. #114
    Dado-NS
    Kann ein Mod, die Kommentare die nichts mit dem Thema zu tun haben, vor allem von Albanischer Patriot löschen?

    Mulinho?

  5. #115

    Registriert seit
    19.09.2008
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    16.600
    Zitat Zitat von Dado-SG Beitrag anzeigen
    He?
    Nein, du sagtest nur "das Serbien euch blockiert".
    Ich sagte dir er nicht den Weg zu Kosvo meint.

    Also,
    weisst du was er mit der Blockage meinte?


    Kosovo wäre Blockiert wenn USA Kosovo anerkennt hätte und die "Kosovaren" nicht mal in die EU dürften. wenn man in Zypern oder Russland/China fliegen kann, soll mir gleich sein. natürlich durch Blokade Serbiens wird der WEG in die EU etwas umständlicher und auch Handel wird erschwert, dennoch Kosovo kann Serbien als "Schwarzes Loch" betrachten und versuchen das beste draus zu machen

    Zitat Zitat von Dado-SG Beitrag anzeigen
    Was für Übergriffe passieren denn im Norden und wo sieht man das, im TV?
    Also ich sah nichts, obwohl ich fast jeden Tag TV schaue und Zeitungen lese, auch serbisches TV und Zeitungen.
    das wirst du bestimmt nicht im RST zu sehen bekommen. aber hier wurde einiges darüber geschrieben. auch die Botschaften des Westens warnen ihre Mitbürger vor sich in den Norden Kosovos aufzuhalten (was für den Rest-Kosovo nicht gilt)

  6. #116
    Dado-NS
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    Kosovo wäre Blockiert wenn USA Kosovo anerkennt hätte und die "Kosovaren" nicht mal in die EU dürften. wenn man in Zypern oder Russland/China fliegen kann, soll mir gleich sein. natürlich durch Blokade Serbiens wird der WEG in die EU etwas umständlicher und auch Handel wird erschwert, dennoch Kosovo kann Serbien als "Schwarzes Loch" betrachten und versuchen das beste draus zu machen
    Kannst du das auch bitte in ein anständiges Deutsch schreiben, weil ich überhaupts nicht verstehe?!

    Kosovo wäre blockiert wenn die USA es anerkannt hätte? He?
    Und Kosovo kann nicht in die EU, es muss von allen 192 UN Staaten anerkannt werden, was erst von weniger als einem Drittel der Staaten getan worden ist. Also was ist jetzt mit EU? Doch eine Blockage?

    das wirst du bestimmt nicht im RST zu sehen bekommen. aber hier wurde einiges darüber geschrieben. auch die Botschaften des Westens warnen ihre Mitbürger vor sich in den Norden Kosovos aufzuhalten (was für den Rest-Kosovo nicht gilt)
    Ich dachte es geht hier um Übergriffe auf Serben, wie im Artikel des Thema geschildert wird? Oder auf Albaner?

    Auswärtiges Amt - Kosovo: Reise- und Sicherheitshinweise

    Wo steht hier denn das gewarnt wird sich im Norden aufzuhalten und das es im Rest- Kosovo nicht gilt?
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

  7. #117
    Avatar von Balkanpeace

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    Zitat Zitat von Dado-SG Beitrag anzeigen
    Ist das echt so? Das sogar "Verwandte" euch ausnehmen und immer um Geld oder sonstigem, bitten?
    ausnehmen tut hier niemand.Und natürlich bekommen die ab und zu mal Geld.Wenn du arme Familienmitglieder hättest würdest du nichts schicken?

  8. #118
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von Dado-SG Beitrag anzeigen
    Kann ein Mod, die Kommentare die nichts mit dem Thema zu tun haben, vor allem von Albanischer Patriot löschen?

    Mulinho?
    Ist eben geschehen. Ich hoffe, daß die Diskussion jetzt sachlich weitergeht.

  9. #119

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    Zitat Zitat von Dado-SG Beitrag anzeigen
    Kannst du das auch bitte in ein anständiges Deutsch schreiben, weil ich überhaupts nicht verstehe?!

    Kosovo wäre blockiert wenn die USA es anerkannt hätte? He?
    Und Kosovo kann nicht in die EU, es muss von allen 192 UN Staaten anerkannt werden, was erst von weniger als einem Drittel der Staaten getan worden ist. Also was ist jetzt mit EU? Doch eine Blockage?

    und? welcher Albaner will nach China oder Katmandu? ist das relevant? auch die Serben nicht aber ist OK


    Zitat Zitat von Dado-SG Beitrag anzeigen
    Ich dachte es geht hier um Übergriffe auf Serben, wie im Artikel des Thema geschildert wird? Oder auf Albaner?

    Auswärtiges Amt - Kosovo: Reise- und Sicherheitshinweise

    Wo steht hier denn das gewarnt wird sich im Norden aufzuhalten und das es im Rest- Kosovo nicht gilt?
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
    du liest das was dir gefällt und das macht keinen Vorteil aus

  10. #120

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    Zitat Zitat von AulOn Beitrag anzeigen
    Es wird noch lange dauern, bis die Albaner im Kosovo, dass von den Serben in Scherben hinterlassene Kosovo wieder aufpäppeln.

    Man weiß ja,wer im Kosovo die Mehrheit ist-somit Chaos hinterlässt.....

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