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Im Kosovo versickern EU-Milliarden

Erstellt von Ciciripi, 01.11.2012, 22:01 Uhr · 35 Antworten · 1.733 Aufrufe

  1. #21

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    Yess, wir sind der beste failed State.

  2. #22
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Ich habe schon immer gesagt, dass die EU ein politisch handlungsunfähiges Gebilde ist, das nichts auf die Beine kriegt und das spiegelt sich im Kosovo am besten wieder. Allein die USA könnten hier für Recht und Ordnung sorgen, leider haben die Amis aber ihre Interessen im Kosovo durchgesetzt, außerdem sind sie an anderen Stellen beschäftigt, so dass sie sich momentan mit dem Kosovo weniger beschäftigen.
    Kosovo ist ein Europäischer Staat, und man solte sich die nähe von Europa suchen und nicht von USA.
    (allein wegen des handels schon)

    die zeiten wo man entweder Kapitalist (USA) oder Komunist (Sowjetunion) war und sich einer seite angeschlossen hat sind lange vorbei, das solte man langsam bemerkt haben.

  3. #23

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    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Wird dir die Frage nicht langsam langweilig? Hast sie bestimmt schon 4 mal gestellt.
    kein wort beschreibt den zustand kosovos besser... ein evergreen

  4. #24

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    Kosovo ist ein Europäischer Staat, und man solte sich die nähe von Europa suchen und nicht von USA.
    (allein wegen des handels schon)
    Das ist doch bis auf ein paar Ausnahmen das gleiche.

  5. #25
    Avatar von Nosferatu

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    Zitat Zitat von Muhaxher Beitrag anzeigen
    Im Kosovo versickern EU-Milliarden

    Die EU-Mission Eulex sollte dem Kosovo Ordnung bringen. Doch ein Report des Europäischen Rechnungshofes belegt: Milliarden versickern, Korruption und Kriminalität sind so gravierend wie zu Kriegsende.Von Stefanie Bolzen

    Mit großem Getöse riefen die Regierungschefs der Europäischen Union vor bald fünf Jahren Eulex ins Leben, die EU-Polizei- und Justizmission im Kosovo. Endlich wollte Europa zeigen, dass es den größten Krisenherd auf dem Balkan allein in den Griff bekommt.
    Die Nato-Truppe Kfor sollte bald nicht mehr gebraucht werden, Brüssel gemeinsam mit den Kosovo-Albanern Ordnung schaffen. Das war 2008, das Kosovo hatte sich gerade für unabhängig erklärt.
    Spielball der Interessen

    Doch weder Eulex noch EU-Milliarden haben aus dem Moloch Kosovo einen Staat mit Zukunft gemacht. Das belegt die bittere Bilanz, die der Europäische Rechnungshof jetzt vorgelegt hat. Die Luxemburger Prüfer schauten sich die Arbeit der Eulex genau an und fällten ein vernichtendes Urteil.
    Weder bei der Rechtstaatlichkeit, noch im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Korruption konnte die EU-Mission, für die rund 2500 Mitarbeiter tätig sind, nachhaltig Erfolge vorweisen. Die ehemalige jugoslawische Provinz ist durch alle Ebenen korrupt und Spielball politischer, wirtschaftlicher und krimineller Interessen.
    "Korruption und organisierte Kriminalität sind nach wie vor hoch. Verantwortlich sind dafür zum Teil Kosovos Behörden, die Prinzipien der Rechtstaatlichkeit nicht genug beachten. Zum Teil liegt es an der EU, die bessere Hilfe leisten muss", urteilt der Berichterstatter Gijs de Vries.
    Kein Land bekommt pro Kopf so viel EU-Hilfe

    Dabei sind allein zwischen 1999 bis 2007 3,5 Milliarden Euro in das weniger als 1,75 Millionen Einwohner zählende Land geflossen, seither waren es noch einmal 1,2 Milliarden Euro. Damit ist Kosovo das Land, das pro Kopf weltweit am meisten EU-Hilfe bekommt. Aber die Gelder versickern.
    Beispiel Korruption: Dank der vielen EU-Hilfen hat das Parlament in Pristina gleich drei Behörden eingerichtet, die den Kampf gegen Vetternwirtschaft organisieren. Doch sie schaffe es nicht, 150 Vergabebehörden in dem Mini-Land unter Kontrolle zu bringen.
    So rangieren die Kosovaren weiter ganz oben auf der Liste von Transparency International, deren Experten jedes Jahr das Korruptionslevel bemessen.
    "Gerichte fällen Urteile externen Interessen folgend"

    Genauso dunkel sieht es im Justizwesen aus. Einem Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zufolge, der in dem Bericht zitiert wird, "fällen die Richter ihre Urteile nicht allein auf Grundlage des Gesetzes, sondern in vorauseilendem Gehorsam externen Interessen folgend".
    Kosovos Behörden versuchen in jüngster Zeit sogar, die Exekutivmacht der Eulex im Justizwesen durch Gesetzesänderungen zu begrenzen. So hat sich an der organisierten Kriminalität "seit dem Einschreiten der internationalen Gemeinschaft im Sommer 1999 nicht wesentlich viel geändert", resümiert der Rechnungshof.
    Polizei wagt keine Intervention

    Ganz dramatisch sieht es im serbisch dominierten Norden Kosovos aus. Dort hat Eulex so gut wie keine Einflussmöglichkeit. Es gilt nach wie vor, was Belgrad sagt. Kosovo-albanische Eulex-Mitarbeiter mussten sich sogar in den Stadtteil südlich des Flusses Ibar zurückziehen, weil der nördliche Teil, in dem die Serben wohnen, zu gefährlich wurde.
    "Seit 2008 hat kein einziger Richter im Norden seine Arbeit durchführen können." Mit direkten Folgen auch für Deutschland. Die im Kosovo stationierten Bundeswehrsoldaten müssen immer häufiger einschreiten, weil die Polizeikräfte von Eulex bei Auseinandersetzungen zwischen Serben und Albanern nicht die Konfrontation wagen.
    Das größte Problem sind die dort herrschenden mafiösen Strukturen. Und das im ganzen Kosovo. Um das zu ändern, braucht man viel Zeit und vor allem frisches Blut bei der Polizei und den Gerichten.

    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Ich habe schon immer gesagt, dass die EU ein politisch handlungsunfähiges Gebilde ist, das nichts auf die Beine kriegt und das spiegelt sich im Kosovo am besten wieder. Allein die USA könnten hier für Recht und Ordnung sorgen, leider haben die Amis aber ihre Interessen im Kosovo durchgesetzt, außerdem sind sie an anderen Stellen beschäftigt, so dass sie sich momentan mit dem Kosovo weniger beschäftigen.
    Die EU ist nicht schuld daran, dass die regierende Garnitur dort unten, nicht in der Lage ist, Gesetze durchzusetzen. Sie geben doch Geld für die nötigen Reformen und den Kampf gegen die Kriminalität. Ich glaube aber nicht, dass die Bevölkerung eine noch intensivere Einmischung seitens der EULEX im Kosovo unterstützen würde. Daher hängt alles von den Regierenden im Kosovo ab, welche - leider Gottes - selbst im Kriminalitätssumpf stecken.

  6. #26
    Avatar von Ciciripi

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    Kosovo ist ein Europäischer Staat, und man solte sich die nähe von Europa suchen und nicht von USA.
    (allein wegen des handels schon)

    die zeiten wo man entweder Kapitalist (USA) oder Komunist (Sowjetunion) war und sich einer seite angeschlossen hat sind lange vorbei, das solte man langsam bemerkt haben.
    Ja da hast du Recht , aber die absolute Mehrheit der Albaner vertraut eher Amerika wie Europa . Was auch verständlich ist wenn man es historisch betrachtet

  7. #27
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    Kosovo ist ein Europäischer Staat, und man solte sich die nähe von Europa suchen und nicht von USA.
    (allein wegen des handels schon)

    die zeiten wo man entweder Kapitalist (USA) oder Komunist (Sowjetunion) war und sich einer seite angeschlossen hat sind lange vorbei, das solte man langsam bemerkt haben.
    Kosovo ist ein europäischer Staat, der in Europa aber nicht wirklich willkommen ist. Es war allein der oktroyierte Wille der USA, dass Kosovo ein eigenständiger Staat wird und das hatte Europa wohl oder übel zu akzeptieren. Wenn es nach Europa gegangen wäre, würden wir immer noch unter dem serbische Joch verweilen. Von daher denke ich, dass wir gegenüber Europa zu nichts verpflichtet sind, so wie sich Europa gegenüber uns nicht verpflichtet fühlt. Wir sind sozusagen das aufgezwungene Kind Europas, von den USA mit Liebe gemacht


    Zitat Zitat von Nosferatu Beitrag anzeigen

    Die EU ist nicht schuld daran, dass die regierende Garnitur dort unten, nicht in der Lage ist, Gesetze durchzusetzen. Sie geben doch Geld für die nötigen Reformen und den Kampf gegen die Kriminalität. Ich glaube aber nicht, dass die Bevölkerung eine noch intensivere Einmischung seitens der EULEX im Kosovo unterstützen würde. Daher hängt alles von den Regierenden im Kosovo ab, welche - leider Gottes - selbst im Kriminalitätssumpf stecken.
    Anstatt unnötig Geld in den Kosovo zu pumpen, dass ohnehin in kriminellen Strukturen versickert, sollte die EU mehr Einsatz zeigen und Institutionen aufbauen, die die Kriminalität und Korruptionn bekämpfen. Wenn das geschafft ist, reicht auch das eigene Staatsbudget, ohne iwelche Hilfsgelder aus der EU.

  8. #28

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    Zitat Zitat von Muhaxher Beitrag anzeigen
    Ja da hast du Recht , aber die absolute Mehrheit der Albaner vertraut eher Amerika wie Europa . Was auch verständlich ist wenn man es historisch betrachtet
    Klar, wir haben den USA unser Restalbanien und Kosova zu verdanken.
    Europa hat uns Albaner verkauft und wollte unser Land unseren Nachbarn übergeben wir hätten uns gegen Europa niemals durchsetzen können.

  9. #29
    Avatar von Charlie

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    Zitat Zitat von Muhaxher Beitrag anzeigen
    Ja da hast du Recht , aber die absolute Mehrheit der Albaner vertraut eher Amerika wie Europa . Was auch verständlich ist wenn man es historisch betrachtet

  10. #30
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Kosovo ist ein europäischer Staat, der in Europa aber nicht wirklich willkommen ist. Es war allein der oktroyierte Wille der USA, dass Kosovo ein eigenständiger Staat wird und das hatte Europa wohl oder übel zu akzeptieren. Wenn es nach Europa gegangen wäre, würden wir immer noch unter dem serbische Joch verweilen. Von daher denke ich, dass wir gegenüber Europa zu nichts verpflichtet sind, so wie sich Europa gegenüber uns nicht verpflichtet fühlt. Wir sind sozusagen das aufgezwungene Kind Europas, von den USA mit Liebe gemacht
    Blödsinn, der einzige Europäer, der nicht unbedingt für die Unabhängigkeit war, war Jaques Chirac. Das hat sich dann mit der Machtübernahme Sarkozys auch geändert. Deutschland, Großbritannien und Italien waren von Anfang an dafür.



    Anstatt unnötig Geld in den Kosovo zu pumpen, dass ohnehin in kriminellen Strukturen versickert, sollte die EU mehr Einsatz zeigen und Institutionen aufbauen, die die Kriminalität und Korruptionn bekämpfen. Wenn das geschafft ist, reicht auch das eigene Staatsbudget, ohne iwelche Hilfsgelder aus der EU.
    Kosovo ist nicht viel korrupter als seine Nachbarländer, und rund 5 Milliarden in einem Zeitraum von 13 Jahren ist auch nicht so ungeheuer viel. Der Bericht ist übertrieben und schlecht. Wenn die EU einen Fehler machen will, dann ist es jetzt den Aufbau abbrechen.

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