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Krim Und Kosovo wo liegt der Unterschied?

Erstellt von El Mero Mero, 16.03.2014, 02:41 Uhr · 953 Antworten · 40.039 Aufrufe

  1. #811
    Avatar von SLO_CH86

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    Zitat Zitat von lotus Beitrag anzeigen
    Bosnien hat wenig Serben
    Mit 31% machen sie immerhin knapp 1/3 der Bevölkerung aus.

    Zitat Zitat von lotus Beitrag anzeigen
    Die meisten orthodoxen Bosnier waren Muslime und sind aus Angst oder aus Profit zum Christentum konvertiert
    Dir ist schon bewusst, dass es vor der osmanischen Invasion keine Muslime auf dem Balkan gab und dass die Vorfahren der heutigen Bosniaken und Albaner aus Angst und Profit zum Islam herabgefallen sind oder?

    Geschichtsfälschung scheint irgendwie dein Hobby zu sein.

  2. #812
    Avatar von Ardian

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    Das es Ausbildungscamps für den IS im Kosovo gibt ist natürlich absolut unwichtig, ist völlig belanglos und hat nichts mit dem Thema zu tun, alles klar!
    Du musst auch immer wieder unter Beweis stellen wie behindert du bist. Vor einigen Tagen habe ich eine Meldung gelesen, dass zwei Personen von der kosovarischen Polizei daran gehindert wurden nach Syrien auszureisen. Diese Camps gibt es nur in deiner kranken Fanstasie.
    Und nein es ist keine Doppelmoral die Sezession Kosovos gutzuheißen und die KrimAnnexion durch Russland eben nicht. Beziehungsweise Vergleiche zu ziehen. Die Existenz der Kosovaren war unter serbischer Herrschaft bedroht. Den Russen auf der Krim dagegen wurde kein Haar gekrümmt. Es kommt auch auf die Vorgeschichte an und die Vorgehensweisen in beiden Fällen sind auch ganz andere. Russland braucht daher auch nicht Kosovo als Rechtfertigung für seine Krimpolitik zu betrachten. Wenn sie sich ja so sehr auf Kosovo berufen was hindert Russland dann daran Kosovo anzuerkennen?

  3. #813
    Avatar von berliner

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Berliner. zum Thema Krieg, jahrzehntelanger Kampf um Frieden und Neuverschiebung von Grenzen in Europa: So bin ich bei dir. Aber nie bist du auf das Kriegspotenzial auf der Krim eingegangen. Wie siehst du das?
    Welches meinst du? Zwischen den grünen russischen Soldaten und ukrainischen Soldaten?

  4. #814
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von berliner Beitrag anzeigen
    Welches meinst du? Zwischen den grünen russischen Soldaten und ukrainischen Soldaten?
    Nein, ich meine die natürlich recht hypothetische, aber nicht unrealistische Frage, dass sich ganz einfache, normale Menschen dann auch mit Gewalt gegen die Maidanbewegung und deren Vertreter gewehrt hätten. Was dann auf der Krim durchaus auch sogar sehr wahrscheinlich das Hineinziehen offizieller russischer Einheiten dort bedeutet hätte. Unabhängig von den Grünen, aber die tatsächlich da ja stationierten Einheiten der Schwarzmeerflotte z.B.

    Ich habe es glaube schon geschrieben. Wenn man schon eben die regulär im November 2014 angesetzten Wahlen nicht hat abwarten können/ wollen. Und bis heute stelle ich mir die Frage warum eigentlich nicht? All die Vertreter der Maidanbewegung haben gleich in den ersten Wochen nicht einfach eine Orientierung EU/ sogar NATO quasi angetrieben. Sondern unter radikalstem Bruch in jeder Hinsicht mit den Russen. Und nicht nur, dass man da man kann sagen nicht genug die Russen in der Ukraine quasi darauf vorbereitet hat. Nein, man hat zugelassen, dass radikalste Kräfte ja auch die Maidanbewegung unterwandern und irgendwann sogar prägen. Nationale Brille, nicht nationale Brille. Aber gerade Februar März 2014 haben sich offenbar viele, sehr viele sehr zweifelhafte "patriotische" Gestalten sich offenbar "vogelfrei" gefühlt, alles was scheinbar Antimaidan bedeutete, in Leib und Leben zu bedrohen und anzugreifen. Und genau so haben gewaltbereiteste zweifelhafteste Gestalten auf Seiten des Antimaidan das Zepter übernommen. Auch dem hat niemand versucht je einen Riegel vorzuschieben. Und jetzt mal dir das Ganze auf der Krim aus.

    @Lube: Danke für das Kompliment

    Hier sind schon noch ganz interessante Dinge gefallen. Bei Gelegenheit werde ich dazu mal was schreiben.

  5. #815
    Avatar von lotus

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    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Mit 31% machen sie immerhin knapp 1/3 der Bevölkerung aus.

    Dir ist schon bewusst, dass es vor der osmanischen Invasion keine Muslime auf dem Balkan gab und dass die Vorfahren der heutigen Bosniaken und Albaner aus Angst und Profit zum Islam herabgefallen sind oder?

    Geschichtsfälschung scheint irgendwie dein Hobby zu sein.
    Echte Serben in BiH sind vielleicht 10%, unter Osmanen konnte jeder glauben wie er wollte und ohne Angst darum sind viele keine Muslime geworden.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Ante Cash Beitrag anzeigen
    Halten wir fest: Wenn die Amerikaner militärisch eingreifen, weil sie sich als "Großmacht" etwas nicht bieten lassen können, stehen hier unsere Lefties stramm (Natürlich mit Molotow-Cocktail in der Hand). Machen die Russen das gleiche, werden dutzende Argumente geliefert warum es OK ist.

    Herrlich....
    Wie bitte?

  6. #816
    Avatar von berliner

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Und jetzt mal dir das Ganze auf der Krim aus.
    Hat die Krim nicht den höchsten Anteil ethnischer Russen in der ganzen Ukraine? Plus Schwarzmeerflotte. Ukrainische Politiker (Rechtsradikale mal aussen vor) hätten eine Konfrontation von ukrainischen Nationalisten eh um jeden Preis verhindern müssen. Um nicht Russland, oder "Volksmilizen", wie sie im Donbass aktiv wurden, einen Vorwand zum Eingreifen zu geben. Auf der Krim hätte die Ukraine bei so einer Auseinandersetzung ja von Beginn an keine Chance gehabt.

    Was du zu radikalen Kräften der Maidanproteste schreibst will ich nicht in Frage stellen. Aber in einer so russisch dominierten Region wie der Krim wäre die Gefahr mMn viel eher von Leuten wie ihm ausgegangen:
    Russischer Geheimdienstler Girkin zur Ostukraine - Politik - Süddeutsche.de

  7. #817
    Nik
    Der Kosovo ist eine unabhängige Republik. Die Einwohner jenes Landes sind souverän und wenn sie nicht mehr unter Belgrads Kontrolle leben wollen, dann ist das zu respektieren, insbesondere nach allem, was passiert ist, wie das offizielle Belgrad mit der Mehrheitsbevölkerung des Kosovo umgegangen ist und was es damit theoretisch vorhatte.

    Gott sei Dank kam es «nur» zu ein paar Massakern. Hätte der Westen nicht eingegriffen, wer weiss, was noch passiert wäre. Der Angriff auf Jugoslawien war moralisch also unbedingt nötig, aber rechtlich war es nicht richtig. Es brauchte dazu ein UNO-Mandat. Aber Moskau stellte sich bekanntlich quer.

    Russland waren die anti-albanischen und anti-muslimischen Pläne von Milosevic scheissegal und Russland war es auch egal, dass es zu Massakern kam. Natürlich hatte der Westen auch eigene Interessen im Kosovo und im Grunde waren wir (die Albaner) dem Westen auch 1999 egal.

    Aber da damals das Fernsehen bereits in fast jedem Wohnzimmer war und die Fotos von Massakeropfer und Flüchtlingen gezeigt wurden, hatten wir den Westen hinter uns, da er deswegen reagieren musste. Man kann das mit dem Syrischen Bürgerkrieg übrigens nicht eins zu eins miteinander vergleichen, da 1999 die USA noch nicht den Irak und Afghanistan völlig ausgehungert und zerstört hatte. Und 1994 geschah der unvorstellbar brutale Völkermord in Ruanda. Der Westen wollte also seine Fehler nicht wiederholen.

    Hier liegt also ein gewaltiger Unterschied zwischen dem Kosovo und der Krim.

  8. #818
    Avatar von berliner

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    Zitat Zitat von Maniker Beitrag anzeigen
    Der Kosovo ist eine unabhängige Republik. Die Einwohner jenes Landes sind souverän und wenn sie nicht mehr unter Belgrads Kontrolle leben wollen, dann ist das zu respektieren, insbesondere nach allem, was passiert ist, wie das offizielle Belgrad mit der Mehrheitsbevölkerung des Kosovo umgegangen ist und was es damit theoretisch vorhatte.

    Gott sei Dank kam es «nur» zu ein paar Massakern. Hätte der Westen nicht eingegriffen, wer weiss, was noch passiert wäre. Der Angriff auf Jugoslawien war moralisch also unbedingt nötig, aber rechtlich war es nicht richtig. Es brauchte dazu ein UNO-Mandat. Aber Moskau stellte sich bekanntlich quer.

    Russland waren die anti-albanischen und anti-muslimischen Pläne von Milosevic scheissegal und Russland war es auch egal, dass es zu Massakern kam. Natürlich hatte der Westen auch eigene Interessen im Kosovo und im Grunde waren wir (die Albaner) dem Westen auch 1999 egal.

    Aber da damals das Fernsehen bereits in fast jedem Wohnzimmer war und die Fotos von Massakeropfer und Flüchtlingen gezeigt wurden, hatten wir den Westen hinter uns, da er deswegen reagieren musste. Man kann das mit dem Syrischen Bürgerkrieg übrigens nicht eins zu eins miteinander vergleichen, da 1999 die USA noch nicht den Irak und Afghanistan völlig ausgehungert und zerstört hatte. Und 1994 geschah der unvorstellbar brutale Völkermord in Ruanda. Der Westen wollte also seine Fehler nicht wiederholen.

    Hier liegt also ein gewaltiger Unterschied zwischen dem Kosovo und der Krim.
    Nik ich hab mir am WE mal ein paar Einschätzungen westlicher Quellen zu den Massakern und Vertreibungsplänen der Milosevic Truppen angeschaut. Und so eindeutig ist das in Nachhinein dann nicht. Ohne die politische Unterdrückung der Albaner seit Ende der 80er in Frage zu stellen. Aber Massaker im großen Stil konnten vor Beginn der NATO Angriffe in der Rückschau nicht eindeutig bewiesen werden. Ebenso ist der Massenexodus erst seit Beginn der Angriffe dokumentiert. Da die UCK ihrerseits auch gegen serbische Polizisten vorgegangen ist, kommt es am Ende wieder auf ein Abzählen der Toten hinaus, das mMn unsinnig ist. Auch wenn von serbische Seite mehr Verbrechen ausgegangen sein sollten.

    Dass soll nicht den mMn absolut berechtigten politischen Kampf der Albaner in Frage stellen. Aber ob die NATO wirklich eingreifen musste, um quasi ein zweites Srebrenica zu verhindern ist sehr fraglich. Der Hufeisenplan bspw., den angeblich der bulgarische Geheimdienst an den deutschen Verteidigungsminister übergeben hat, ist nie aufgetaucht. Ich hab so meine Zweifel in wie weit der NATO Einsatz nicht wirklich auf Druck der Amerikaner und primär aus anderen Gründen als den offiziell genannten forciert wurde. Und ich gehöre nicht zu der Fraktion, die den Amis alles Schlechte auf der Welt in die Schuhe schiebt.

  9. #819
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von berliner Beitrag anzeigen
    Nik ich hab mir am WE mal ein paar Einschätzungen westlicher Quellen zu den Massakern und Vertreibungsplänen der Milosevic Truppen angeschaut. Und so eindeutig ist das in Nachhinein dann nicht. Ohne die politische Unterdrückung der Albaner seit Ende der 80er in Frage zu stellen. Aber Massaker im großen Stil konnten vor Beginn der NATO Angriffe in der Rückschau nicht eindeutig bewiesen werden. Ebenso ist der Massenexodus erst seit Beginn der Angriffe dokumentiert. Da die UCK ihrerseits auch gegen serbische Polizisten vorgegangen ist, kommt es am Ende wieder auf ein Abzählen der Toten hinaus, das mMn unsinnig ist. Auch wenn von serbische Seite mehr Verbrechen ausgegangen sein sollten.

    Dass soll nicht den mMn absolut berechtigten politischen Kampf der Albaner in Frage stellen. Aber ob die NATO wirklich eingreifen musste, um quasi ein zweites Srebrenica zu verhindern ist sehr fraglich. Der Hufeisenplan bspw., den angeblich der bulgarische Geheimdienst an den deutschen Verteidigungsminister übergeben hat, ist nie aufgetaucht. Ich hab so meine Zweifel in wie weit der NATO Einsatz nicht wirklich auf Druck der Amerikaner und primär aus anderen Gründen als den offiziell genannten forciert wurde. Und ich gehöre nicht zu der Fraktion, die den Amis alles Schlechte auf der Welt in die Schuhe schiebt.
    Es waren zum grossen Teil die gleichen Mörderbanden im Kosovo unterwegs wie zuvor in Bosnien.

  10. #820
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von berliner Beitrag anzeigen
    Nik ich hab mir am WE mal ein paar Einschätzungen westlicher Quellen zu den Massakern und Vertreibungsplänen der Milosevic Truppen angeschaut. Und so eindeutig ist das in Nachhinein dann nicht. Ohne die politische Unterdrückung der Albaner seit Ende der 80er in Frage zu stellen. Aber Massaker im großen Stil konnten vor Beginn der NATO Angriffe in der Rückschau nicht eindeutig bewiesen werden. Ebenso ist der Massenexodus erst seit Beginn der Angriffe dokumentiert. Da die UCK ihrerseits auch gegen serbische Polizisten vorgegangen ist, kommt es am Ende wieder auf ein Abzählen der Toten hinaus, das mMn unsinnig ist. Auch wenn von serbische Seite mehr Verbrechen ausgegangen sein sollten.

    Dass soll nicht den mMn absolut berechtigten politischen Kampf der Albaner in Frage stellen. Aber ob die NATO wirklich eingreifen musste, um quasi ein zweites Srebrenica zu verhindern ist sehr fraglich. Der Hufeisenplan bspw., den angeblich der bulgarische Geheimdienst an den deutschen Verteidigungsminister übergeben hat, ist nie aufgetaucht. Ich hab so meine Zweifel in wie weit der NATO Einsatz nicht wirklich auf Druck der Amerikaner und primär aus anderen Gründen als den offiziell genannten forciert wurde. Und ich gehöre nicht zu der Fraktion, die den Amis alles Schlechte auf der Welt in die Schuhe schiebt.
    Ist es nicht ausreichend zu wissen, was diese Banden im Stande waren zu tun? Darf man nach den Vorfällen in Srebrenica nicht davon ausgehen, dass Ähnliches auch in Kosovo stattfinden kann? Muss man unbedingt abwarten, bis Menschen getötet werden? Was ist das denn für ein Zeichen gar nichts zu unternehmen?

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