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Wie lange will sich die Kfor noch von den Kosovo Serben verarschen lassen ?

Erstellt von KS.Rosu, 23.10.2011, 21:27 Uhr · 176 Antworten · 9.176 Aufrufe

  1. #141
    Avatar von Veles

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    Zitat Zitat von LS_89 Beitrag anzeigen
    Nein, ich bin nie im Leben wie ein nationalistischer Serbe.
    Im Gegenteil. Ich finde KS gehört auch den Serben. Jedenfalls denen dessen Wurzeln in Kosova liegen und die schon immer dort gelebt haben.

    Ich weiß auch das es eine Menge Leute gibt (KS-Serben) die nicht so völlig gestört und geblendet sind vor Hass wie diese Psychos mit ihren Barrikaden.

    MfG

    p.s. KS gehört in Wahrheit den Albanern und den Serben.
    Unsere und deren Wurzeln liegen nun mal in diesem Land
    und da kann niemand was dran ändern.
    Weisst Du, anhand dieses Konfliktes sollten wir alle uns besser verstehen...

    1. Die Serben sollten wissen, wie es ist, in einem Staat zu leben, in dem sie nicht leben wollen und somit die Beweggründe der Albaner verstehen. Eigentlich sollte das Verständnis für Kosovo besser sein.

    2. Die Albaner sollten auch verstehen, dass die Serben im Norden genau so wenig ein Teil Kosovos sein wollen, wie die Albaner ein Teil Serbiens sein wollen. Das sollte auch das Verständnis für die Serben im Norden verbessern.

    Aber nein. Wir tun alle lieber so, als ob es doch zusammen ginge, wenn doch nur die "ANDEREN" es wollen würden und pflegen irgendwelche utopischen Vorstellungen von funktionierenden Rechtstaaten auf dem Balkan...

  2. #142
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Was hat dieser Sachverhalt mit der aktuellen Lage im Kosovo zu tun???

    Aber mal rein gar nichts! Ich spreche von der Situation nach 1999, du sprichst von 1989 bis 1999. Wer trifft aktuelle Themen nicht?

    Fakt ist, dass sehr viele Serben massiv aus dem Kosovo seit der Autonomie des Kosovo abgewandert sind, oder wie erklärst du dir Fall des Anteils der Serben an der Gesamtbevölkerung des Kosovo von 23,5% auf etwa 5%???

    Demographics of Kosovo - Wikipedia, the free encyclopedia


    Ob die Abwanderung der wirtschaftlichen Lage oder Repressionen durch die albanische Provinzverwaltung verschuldet waren, das lasse ich jetzt mal dahingestellt sein.

    Ist es dann verwunderlich, wenn eine Regierung versucht eine Region zu stärken? Genau das Gleiche machen alle Regierungen der Welt, besonders zu sehen im Osten Deutschlands, hier versucht die Regierung der massiven Abwanderungswelle mit einigen Mitteln zu begegnen. Und solange dies auf freiwillliger Basis geschieht mit finanziellen lockmitteln, so ist das ok.

    Vorallem lässt du eine Tatsache außer acht, nämlich die vielen Kriegsflüchtlinge aus Kroatien und Bosnien, brauchten damals eine neue Heimat und sie sind wie Fliegen über Serbien geschwemmt worden. Viele Serben haben in ihren Häusern Kriegsflüchtlinge aufgenommen, manchmal freiwillig, manchmal unfreiwillig. Und du willst mir sagen das gerade das Kosovo als einizigste Region von Kriegsflüchtlingen ausgenommen werden sollte? Natürlich haben sich auch viele serbischen Kriegsflüchtlinge im Kosovo niedergelassen und wurden auch von der Regierung in Belgrad da hin gebracht. Aber der Anstand und die Moral gebietet die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen.

    Ja und genau deswegen werden die meisten serbischen Kirchen und Klöster auf mehrere Jahrhunderte geschätzt! Hat sich Milosevic in der Zeit zurückbeamen lassen und im Mittelalter die Kirchen aufgebaut?

    Wenn ich dir nicht mit Argumenten oder Quellen kommen soll, wieso diskuttierst du dann hier im Forum? Denkst du deine Meinung und Realität ist die einzig Wahre und Gottgegeben?

    Also ist alles was kritisch reflektierend zum Kosovo ist serbische Propaganda? Schön das du so offen bist!

    Vertreibung und Folter begangen nicht 1989, das vergisst du hier zu sehr!

    Milosevic hat zuerst die Selbstverwaltung abgeschafft im Kosovo, das war ein rein politisches Mittel, nicht verbunden mit Gewalt oder Folter.

    Ich bin mir sicher das Geheimpolizei und Geheimdienst gefoltert und getötet haben, aber das haben auch kosovoalbanische Mafiagruppen zu der Zeit!

    Gewalt und Folter schaukelten sich dann im Kosovo in den 90er Jahren hoch, sie kamen nicht auf einen Schlag mit Milosevic, insoweit ist es ein Fehler die Problematik nur auf Milosevic zu fixieren, da es genug radikale Kräfte auch bei den Albanern gab.

    Ich gebe mal zu bedenken...
    Der Kosovo war zu Aktivitätszeiten der UCK zu 2/3 in der Hand eben dieser UCK, wie soll der serbische Staat zu dem Zeitpunkt in großen Stile vertrieben und unterdrückt haben, wenn die Kosovoalbaner doch auf weiten Gebieten des Kosovo eigene Parallelstrukturen hattet. Ende der 90er Jahre ging es dann aber massiv los mit der Gewalt und der serbische Staat hat mit unverhältnismäßiger Härte zugeschlagen.

    Meiner persönlichen Meinung hätte der serbische Staat niemals mit dieser Härte gegen die UCK vorgehen sollen, denn dabei wurde die Zivilbevölkerung in starke Mitleidenschaft gezogen. Mir tut der ganze Scheiß Konflikt leid, aber ich kann jetzt auch nichts an den gegenwärtigen Tatsachen ändern und denke an die Zukunft meiner Familie und Bekannten!

    Es sind keine Psychos, sie wollen politisch etwas durchsetzen und greifen zu friedlichen Mitteln! Wieso respektiert kein Albaner diese Mittel des friedlichen Protestes, geilt ihr euch an schießwütigen Serben auf und sagt "so sind sie in Wahrheit, ich wusste es immer". Die Barrikaden und der Protest sind ok, nichts anderes haben die Castorgegener bei den Antiatomdemos gemacht!
    he kindskopf,
    was immer auch bei dir schief gegangen ist du tickst einfach nicht richtig...
    .
    deine ach so friedlichen demonstanten haben auf polizisten geschossen&getötet.
    selbstgemachte bomben nach kfor & nato soldaten geworfen und verletzt.
    haben grenzübergänge angezündet und du nennst das friedlich????


    ps; bist gemeldet ,weil du vertreibungen & gewaltanwendung gegen eine ethnie leugnest.

  3. #143
    Avatar von Carl Marks

    Registriert seit
    04.05.2011
    Beiträge
    1.004
    Wo habe ich Gewaltanwendung gegen eine Ethnie geleugnet??? Du kommst mit Totschlagargumenten!

    Habe ich hier geleugnet???
    Ich bin mir sicher das Geheimpolizei und Geheimdienst gefoltert und getötet haben, aber das haben auch kosovoalbanische Mafiagruppen zu der Zeit!
    Oder hier?
    Gewalt und Folter schaukelten sich dann im Kosovo in den 90er Jahren hoch, sie kamen nicht auf einen Schlag mit Milosevic, insoweit ist es ein Fehler die Problematik nur auf Milosevic zu fixieren, da es genug radikale Kräfte auch bei den Albanern gab.
    Oder vielleicht hier???
    Meiner persönlichen Meinung hätte der serbische Staat niemals mit dieser Härte gegen die UCK vorgehen sollen, denn dabei wurde die Zivilbevölkerung in starke Mitleidenschaft gezogen. Mir tut der ganze Scheiß Konflikt leid, aber ich kann jetzt auch nichts an den gegenwärtigen Tatsachen ändern und denke an die Zukunft meiner Familie und Bekannten!
    Der serbische Staat ging politisch repressiv gegen die Kosovoalbaner vor von 1989 bis 1999, aber vergiß nicht wann die richtigen Kampfhandlungen begangen! Aber wo ist die eigenen Selbstreflektierung der UCK zu den Zeiten??? Zu einem Konflikt gehören immer zwei Parteien! Du lässt so viel außer acht...

    Das der serbische Geheimdienst Albaner verhaftet, gefoltert und höchstwahrscheinlich ermordet hat, das habe ich nie bestritten!


    Heul dich doch bitte bei den Mods aus wie ein kleines Kind, wenn du keine Argumente mehr hast!
    Mich meldest du, aber dein Freund Adem hat ne UCK Signatur, obwohl jeder hier weiß dass die UCK für Verbrechen an Zivilisten mitverantwortlich ist!!!
    Wenn dir politisch etwas nicht passt, dann wird es gemeldet, so einfach ist es!
    Hier ein Auszug aus der wikipedia "Kosovokrieg"
    Zuspitzung des Konfliktes nach Aufhebung der Autonomie des Kosovo [Bearbeiten]

    Aus Unzufriedenheit mit der Situation in der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien verfassten serbische Wissenschaftler zwischen 1982 und 1986 das SANU-Memorandum, in welchem sie eine stärkere Berücksichtigung serbischer Interessen forderten. Dabei wurde den Kosovo-Albanern ausdrücklich Schuld an der festgestellten Misere Serbiens zugewiesen, indem ein "Völkermord an den Serben im Kosovo“ beklagt wurde.[9] Der serbisch-jugoslawische Politiker Slobodan Milošević, ab 1987 Parteisekretär des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens (BDKJ) in Belgrad und ab 1989 Präsident der Teilrepublik Serbien nutzte die nationalen Vorbehalte zum eigenen Machtausbau und zur systematischen Stärkung der jugoslawischen Teilrepublik Serbien.


    In diesem Rahmen wurden 1988 die kosovarischen Politiker Azem Vllasi und Kaqusha Jashari aus ihren Ämtern entfernt, weil sie eine Aufhebung der Autonomie des Kosovo ablehnten und durch loyal geltende Politiker ersetzt. Im Februar 1989 stimmte das serbische Parlament einer Verfassungsänderung zu, welche die Autonomie des Kosovo einschränkte. Dagegen gab es heftige Proteste, unter anderem einen Hungerstreik von Bergarbeitern im Gebiet von Kosovska Mitrovica. Als Folge der Proteste wurde am 27. Februar 1989 der Ausnahmezustand verhängt, in diesem Umfeld stimmte das kosovarische Parlament im März der Auflösung der Autonomie der Provinz zu. Im Juli 1990 ließ Slobodan Milošević Parlament und Regierung des Kosovo im Rahmen der sogenannten antibürokratischen Revolution auflösen.[10]


    Während des Zerfalls von Jugoslawien wurde im September 1991 nach einem geheimen Referendum die „Republik Kosova” proklamiert, die nur von Albanien anerkannt wurde. Eine quasistaatliche Schattenstruktur etablierte sich. Seither versuchten Albaner durch passiven Widerstand die Weltöffentlichkeit auf ihre Seite zu ziehen. 1992 wählten die Kosovoalbaner den Schriftsteller Ibrahim Rugova zum Präsidenten der „Republik Kosova”. Auch ein Parlament wurde gewählt, das jedoch nicht zusammentrat. Die von Rugova ernannte Regierung nahm ihre Amtsgeschäfte aus dem Exil wahr.[11] Die meisten Kosovoalbaner boykottierten die Wahlen zum serbischen Parlament im September und Oktober 1997; es kam zu schweren Zusammenstößen mit der serbischen Polizei im Kosovo. Bei den Präsidenten- und Parlamentswahlen der „Republik Kosova” 1998 wurde Rugova als Präsident bestätigt. Der friedliche Widerstand im Kosovo erschien für die betroffenen Kosovaren erfolglos.


    In Frühjahr 1996 begann die UÇK zum bewaffneten Kampf überzugehen und führte Operationen im Kosovo gegen staatliche Einrichtungen und die Zivilbevölkerung durch.[12] Am 28. November 1997, dem albanischen Nationalfeiertag, trat die UÇK auf dem Begräbnis eines im Polizeigewahrsam gestorbenen albanischen Lehrers zum ersten Mal in der Öffentlichkeit auf.
    Beachte bitte die Daten mit dem Beginn von Krawallen und Kampfhandlungen!

  4. #144
    Avatar von KS.Rosu

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    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    @skenderbegi
    Was für ein Interesse haben die Albaner im Kosovo eigentlich an den rein serbisch besiedelten Gebieten, wo wirklich auch nur Serben Zutritt haben???

    Liegen da irgendwelche heiligen albanischen Gräber?

    Klar wurden auch Albaner aus dem Norden vertrieben, aber wisst ihr wieviele Serben aus dem Kosovo vertrieben wurden und als Flüchtlinge in Serbien leben müssen?

    Kommt mir nicht mit irgendeiner Doppelmoral, mit der ihr meist kommt.

    Der Norden ist defacto schon abgespalten und großartig daran ändern kann Pristina nicht.

    Die Kroaten hatten für ihre Oluja immerhin Panzer und auch mittelschweres Kriegsgerät, vorallem waren sie gut ausgebildet und vorbereitet. Die kosovarischen Sicherheitskräfte würden an den Bauern im Norden mit ihren Mistforken schon scheitern. Mach dir nichts vor!

    Unsere Interesse an den Norden ist so gross weil es unser Stattsgebiet ist!!!
    Der Norden ist bei weitem nicht rein serbisch besiedelt es gibt immer noch albanische Dörfer im Norden auch nach den Massenvertreibungen während des Kreiges
    es liegen Bodenschätze im Norden und wenn endlich mal das Bergwerk Trepqa in Mitrocica in Gang gesetzt würde köönte es mit Sicherheit für einen wirtschaftlichen Aufschwung in diesm Teil des landes sorgen.
    Der norden ist weder apgespallten noch wird es jemals so weit kommen.
    Das du null Ahnung von Kosovo hast ,hast du wieder eidrucksvoll unter Bewis gestellt.
    Über leg mal von wem die Kosova Spezialeiheiten ausgebildet worden ist und vo0n wem sie die Ausrüstung erhallten haben sprich:
    gepanzerte fahrzuge ,Hand und Faustfeuerwaffen etc.
    Glaube mir Junge sie ´brennen darauf in den Norden für Recht und Ordnung sorgen

  5. #145
    Avatar von Carl Marks

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    Original von KS.Rosu
    Der Norden ist bei weitem nicht rein serbisch besiedelt es gibt immer noch albanische Dörfer im Norden auch nach den Massenvertreibungen während des Kreiges
    Ja genau 3% der Bevölkerung sind dort Albaner!!!

    http://en.wikipedia.org/wiki/North_Kosovo


    Original von KS.Rosu
    es liegen Bodenschätze im Norden und wenn endlich mal das Bergwerk Trepqa in Mitrocica in Gang gesetzt würde köönte es mit Sicherheit für einen wirtschaftlichen Aufschwung in diesm Teil des landes sorgen.
    Diese Bodenschätze gehören natürlich jedem, Hauptsache nicht den Serben die dort leben!!!

    Original von KS.Rosu
    Über leg mal von wem die Kosova Spezialeiheiten ausgebildet worden ist und vo0n wem sie die Ausrüstung erhallten haben sprich:
    gepanzerte fahrzuge ,Hand und Faustfeuerwaffen etc.
    Glaube mir Junge sie ´brennen darauf in den Norden für Recht und Ordnung sorgen
    Komm mal bitte wieder auf den Teppich und schraube deine Kriegsrhetorik runter. Sollten sie in der jetzigen Situation in den Norden des Kosovo fahren und dort einschreiten, so "brennen" sie eventuell im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ich will das nicht und ich denke die meisten Menschen auf der Welt wollen keine Eskalation in diesem kleinen unwichtigen Teil der Welt!

    Keep cool!

  6. #146
    Avatar von KS.Rosu

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Ja genau 3% der Bevölkerung sind dort Albaner!!!

    North Kosovo - Wikipedia, the free encyclopedia


    Diese Bodenschätze gehören natürlich jedem, Hauptsache nicht den Serben die dort leben!!!

    Komm mal bitte wieder auf den Teppich und schraube deine Kriegsrhetorik runter. Sollten sie in der jetzigen Situation in den Norden des Kosovo fahren und dort einschreiten, so "brennen" sie eventuell im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ich will das nicht und ich denke die meisten Menschen auf der Welt wollen keine Eskalation in diesem kleinen unwichtigen Teil der Welt!

    Keep cool!

    ja die Bodenschätze gehören allen auch den SERben !!!!

    ich wünsche mir in meinem Land am aller wenigsten Krieg

    das die leute dort auf alles mit niederbrennen reagieren ist mir klar
    hat die ganze Welt bei den Grenzübergägen gesehen
    nur vergiss nicht Grenzübergänge können sich nicht wehren
    du wirfst mir Krigsretorik vor aber selber sprichst du von STAATSPOLIZISTEN niederbrennen

  7. #147

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    Zitat Zitat von Veles Beitrag anzeigen
    Weisst Du, anhand dieses Konfliktes sollten wir alle uns besser verstehen...

    1. Die Serben sollten wissen, wie es ist, in einem Staat zu leben, in dem sie nicht leben wollen und somit die Beweggründe der Albaner verstehen. Eigentlich sollte das Verständnis für Kosovo besser sein.

    2. Die Albaner sollten auch verstehen, dass die Serben im Norden genau so wenig ein Teil Kosovos sein wollen, wie die Albaner ein Teil Serbiens sein wollen. Das sollte auch das Verständnis für die Serben im Norden verbessern.

    Aber nein. Wir tun alle lieber so, als ob es doch zusammen ginge, wenn doch nur die "ANDEREN" es wollen würden und pflegen irgendwelche utopischen Vorstellungen von funktionierenden Rechtstaaten auf dem Balkan...
    Und was ist mit den Albanern im Presheva-Tal die nicht in Serbien leben wollen oder mit den Albanern in Mazedonien?

  8. #148
    Avatar von McWei

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    Zum Kosovo und Serbien kann ich wenig bis garnichts sagen, da ich zu wenig in der Thematik bin. Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist der "allgemeine" Trend nach dem verstärken Ruf nach Unabhängigkeit und Splitterung von Staaten.

    Nicht eine Isolierung und ein Gegeneinander, sondern nur ein Öffnen und Kooperation miteinander kann die Menschheit weiterbringen. Was habe ich von Kleinstaaten, die dann zwar sagen können, ja, wir sind jetzt unabhängig, aber wirtschaftlich überhaupt nicht in der Lage sind zu bestehen, sondern auf Jahrzente am Tropf anderer Staaten hängen werden, um bestehen zu können. Was genau soll einem dann diese Unabhängigkeit (vermeintliche ) bringen?

    Ein beliebter Running Gag in Deutschland ist die Vorstellung, Bayern würde sich unabhängig erklären. Selbst die Bayern müssen bei der Vorstellung schmunzeln. Klar ist Bayern momentan ein recht gut darstehendes Bundesland, als unabhängiges Staatengebilde heutzutage dagegen eine Lachnummer.

    Meiner Meinung nach nähert sich die Zeit der Klein- und Nationalstaaten dem Ende entgegen, weil unsere Erde und auch die Menschen, sollten sie weiter bestehen und sich entwickeln wollen, ein anderes Konzept brauchen.
    Dieses Konzept kann als Basis nur ein Miteinander, nicht das Gegeneinander haben. Alles andere wird uns vermutlich über kurz oder lang in den Abgrund reissen.

  9. #149
    Avatar von Veles

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    Zitat Zitat von Adem Beitrag anzeigen
    Und was ist mit den Albanern im Presheva-Tal die nicht in Serbien leben wollen oder mit den Albanern in Mazedonien?
    Haha, was denkst Du denn? Für Preshevo kann ich sagen: Es ist genau das Gleiche (meine ich ernst). Für Mazedonien spreche ich nicht, ich bin kein Mazedonier.

  10. #150
    Avatar von Veles

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    Zitat Zitat von McWei Beitrag anzeigen
    Zum Kosovo und Serbien kann ich wenig bis garnichts sagen, da ich zu wenig in der Thematik bin. Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist der "allgemeine" Trend nach dem verstärken Ruf nach Unabhängigkeit und Splitterung von Staaten.

    Nicht eine Isolierung und ein Gegeneinander, sondern nur ein Öffnen und Kooperation miteinander kann die Menschheit weiterbringen. Was habe ich von Kleinstaaten, die dann zwar sagen können, ja, wir sind jetzt unabhängig, aber wirtschaftlich überhaupt nicht in der Lage sind zu bestehen, sondern auf Jahrzente am Tropf anderer Staaten hängen werden, um bestehen zu können. Was genau soll einem dann diese Unabhängigkeit (vermeintliche ) bringen?

    Ein beliebter Running Gag in Deutschland ist die Vorstellung, Bayern würde sich unabhängig erklären. Selbst die Bayern müssen bei der Vorstellung schmunzeln. Klar ist Bayern momentan ein recht gut darstehendes Bundesland, als unabhängiges Staatengebilde heutzutage dagegen eine Lachnummer.

    Meiner Meinung nach nähert sich die Zeit der Klein- und Nationalstaaten dem Ende entgegen, weil unsere Erde und auch die Menschen, sollten sie weiter bestehen und sich entwickeln wollen, ein anderes Konzept brauchen.
    Dieses Konzept kann als Basis nur ein Miteinander, nicht das Gegeneinander haben. Alles andere wird uns vermutlich über kurz oder lang in den Abgrund reissen.
    Das klingt ja alles schön aber ein "Miteinander" führt am Balkan früher oder später nur zum Krieg.

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