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Leben im jüngsten Staat Europas

Erstellt von Vincent Vega, 17.02.2010, 19:19 Uhr · 19 Antworten · 1.784 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
    03.11.2009
    Beiträge
    13.141
    Zitat Zitat von Proud_Serbian_Royal Beitrag anzeigen
    Quelle?
    Budalla?

  2. #12
    Avatar von skorpion

    Registriert seit
    25.10.2009
    Beiträge
    3.739
    Ich denke, man sollte die Regierung und die Parlamentarier sorgfältig beobachten und kontrollieren, aber man muß ihnen auch ein bißchen Zeit geben. Am Stammtisch weiß immer jeder, was man alles besser machen müßte und wie es mit ganz einfachen Mitteln geht, in Wirklichkeit aber liegen die Dinge etwas komplexer. Und schließlich sind es ja alles Amateure und Anfänger.

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Kosovo! Und alles Gute für den weiteren Weg.

  3. #13
    Dado-NS
    Zitat Zitat von Vincent Vega Beitrag anzeigen

    ich finde diesen bericht sehr interessant[/B], [B]es würde mich interessieren wie die kosovaren darüber denken.
    ich freue mich auf eine sachliche, objektive und vor allen dingen faire diskussion.
    Ja das kannst du hier mittlerweile vergessen.

  4. #14
    Lek_Dugagjini
    Zitat Zitat von VushtRrinazZ Beitrag anzeigen
    Leider wird aber eig. nur die Hauptstadt ''renoviert'', aber der Rest wird eher vernachlässigt..

    kannst aber auch nicht verallgemeinen
    schau mal pz riesen vortschritt innert 10 jahren

  5. #15

    Registriert seit
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    20.935
    Zwei Jahre nach Kosovos Unabhängigkeit sei die Zahl der ethnischen Konflikte stark zurückgegangen, sagen Einheimische. In Pristina greift geschäftiges Treiben um sich. Dennoch: Die Wirtschaft ist noch längst nicht auf einem grünen Zweig.
    Ein Indikator, wer für diese Konflikte größtenteils veranworltich war. Nach der Unabhängigkeit plötzlich fast keine mehr? Sehr merkwürdig...

  6. #16

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    Zitat Zitat von Vincent Vega Beitrag anzeigen
    habe folgenden bericht heute morgen im deutschlandfunk gehört:


    17.02.2010 · 09:10 Uhr Vor zwei Jahren wurde in Pristina die Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien gefeirt. (Bild: AP)
    Leben im jüngsten Staat Europas

    Der Kosovo zwei Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung

    Von Gerwald Herter

    Zwei Jahre nach Kosovos Unabhängigkeit sei die Zahl der ethnischen Konflikte stark zurückgegangen, sagen Einheimische. In Pristina greift geschäftiges Treiben um sich. Dennoch: Die Wirtschaft ist noch längst nicht auf einem grünen Zweig.



    Auch wenn Fastfood-Ketten wie McDonalds oder Burger King hier noch keine Restaurants eröffnet haben - auf gutes Essen, Kaffee Latte oder Cappuccino braucht in Pristina schon längst niemand mehr zu verzichten. "Strip-Depot" heißt diese Kaffeebar in der Innenstadt, weil überall an den Wänden Comicstrips hängen.

    Valan Djelili arbeitet hier. Er ist 27 Jahre alt und Geschäftsführer. Dass inzwischen auch Serben zu den Gästen gehören, ist für ihn völlig normal. Probleme, so sagt er, habe es deshalb noch nie gegeben:

    "Natürlich haben wir viele Gäste aus Belgrad. Vor zwei Jahren war sogar ein serbisches Mädchen hier, um mit uns hier im Café die Unabhängigkeit der Republik Kosovo zu feiern!"

    1999, direkt nach dem Krieg, wäre das kaum möglich gewesen. Für viele Menschen in Pristina, viele Gäste dieses Cafés und auch für Valan Djelili sind andere Dinge inzwischen wichtiger, als die so lange ersehnte Unabhängigkeit:

    "Vor dem Krieg haben wir für die Unabhängigkeit unseres Landes gekämpft. Jetzt müssen wir hart arbeiten, damit Kosovo vorankommt."

    In Pristina wird tatsächlich hart gearbeitet. Vier Hotels entstehen derzeit in der Hauptstadt der Republik. Eine Autobahn soll Serbien bald mit Albanien verbinden und durch Kosovo führen. Bald werden die alten jugoslawischen Gebäude wohl wie Denkmale wirken. Allerdings gibt es auch Kosovo-Albaner, die sich gerne an Jugoslawien und Tito erinnern. Fatmir, ein Regisseur, der beim Fernsehen in Pristina arbeitet, wird bald in Rente gehen, und das ist für ihn keine schöne Aussicht. Wie viel Geld er dann monatlich erhalten wird, will er uns gar nicht erst sagen:

    "Ich empfinde kein Heimweh nach Jugoslawien, aber die derzeitige Lage ist sehr schlecht. Unsere Regierung hier im Kosovo ist nicht gut."

    Allerdings ist es seit der Unabhängigkeit vor zwei Jahren auch zu Fortschritten gekommen. Um die Menschenrechte kümmert sich inzwischen ein Kosovare und kein Ausländer mehr. Sami Kurteshi hatte in den 80er-Jahren lange in serbischen Gefängnissen verbracht. Er ging dann in die Schweiz und ist vor einigen Jahren in seine Heimat zurückgekehrt. Der Ombudsmann für Menschenrechte beklagt zwar, dass es für Albaner immer noch gefährlich sei, in den serbischen Norden des Kosovo zu reisen und dass Serben umgekehrt mancherorts im Süden Schwierigkeiten bekommen können. Dennoch sagt er, die Zahl der ethnischen Konflikte sei stark zurückgegangen. Sie sei so gering wie seit 20 Jahren nicht mehr. Allerdings gibt er zu, dass es solche Konflikte immer noch gibt:

    "Die Traumas sind noch hier, wir haben noch auf der Straße Menschen, die ihre Nächsten verloren haben. Man kann nie sagen, wie sie reagieren werden in einer bestimmten Zeit, Situation."

    Obwohl in Pristina immer mehr Geschäfte eröffnet werden, verkaufen einige Buchhändler ihre Ware noch immer auf der Straße. Dazu gehören auch Werke, die aus dem Deutschen übersetzt worden sind: Bücher von Max Frisch, Hermann Hesse, Erich Fromm oder Jürgen Habermas liegen an diesem Stand in der Innenstadt aus. Der 22-jährige Buchhändler erzählt uns, dass er gute Geschäfte macht. Noch studiert er Wirtschaft, bald wird er sein Diplom machen und dann will er im Verlagsgeschäft bleiben. Die Bedingungen dafür könnten in der Republik Kosovo allerdings besser sein, sagt er, auch wenn die Menschen über die Unabhängigkeit glücklich seien.

    Die Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Die Politik macht er dafür verantwortlich. Der 28-jährige Dschan Djili ist derselben Meinung. Natürlich habe die Regierung auch vieles erreicht, sagt er. Nur was? Das ist schnell gesagt:

    Unabhängigkeit - nur die Unabhängigkeit. Das muss wohl heißen, dass die Regierung in den letzten zwei Jahren gar nichts erreicht hat.



    ich finde diesen bericht sehr interessant, es würde mich interessieren wie die kosovaren darüber denken.
    ich freue mich auf eine sachliche, objektive und vor allen dingen faire diskussion.


    danke!
    ziemlich Objektiv dennoch die Arbeit der Regierung ist einfach Schlecht Bzw nicht. dennoch bis jetzt haben die Menschen im Rausch der Unabhängigkeit einiges nicht gemerkt oder gedacht dass mit Unabhängigkeit wir alle gut sein, es zeigten die Streiks der letzten zeit dass es so nicht weiter geht. Straßen sind gebaut aber damit sollte nicht aufhören. privat-Sektor ist Stark (aus Eigeninitiative) sie haben aber keine Unterstützung der Regierung. das heißt bis vor Unabhängigkeit hieß es "UNMIK hat Kompetenzen" nun wen wollen sie jetzt die Schuld in die Schuhe schieben?

    es muss grundsätzlich etwas getan werden vor allem in Staatsanwaltschaft, "Familiarismus" und Korruption bekämpfen und an Bildung investieren.

  7. #17
    Avatar von BIG-Eagle

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    oops hat echt kosovo ist 2 jahre alt und hat immer noch nicht gehen gelernt

  8. #18
    Avatar von BIG-Eagle

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    Ein Indikator, wer für diese Konflikte größtenteils veranworltich war. Nach der Unabhängigkeit plötzlich fast keine mehr? Sehr merkwürdig...
    Eben , deswegen ist die Unabhängigkeit so wichtig , und die einzig stabile Lösung. Nur das diese Unabhängigkeit den Kosovaren nicht viel nützen wird , wenn sie nicht arbeiten.

  9. #19
    Avatar von BIG-Eagle

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    Klar vor der Unabhängigkeit , da konnten sie nicht in so großer Freiheit arbeiten , jetzt wo sie frei sind , denken sie , dass sie über den Berg wären.

  10. #20

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    Zitat Zitat von BIG-Eagle Beitrag anzeigen
    oops hat echt kosovo ist 2 jahre alt und hat immer noch nicht gehen gelernt

    es gibt genug Menschen die Kosovo besser führen könnten als die die in der Politikszene sind

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