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Lügen

Erstellt von Munja, 14.03.2009, 14:09 Uhr · 14 Antworten · 1.391 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    13.01.2009
    Beiträge
    844

    Lügen





    General Draza Mihajlovic und die Kriegs lügen der USA und Deutschen auf dem Balkan

    Strategischer Fehler Eisenhowers durch NATO-Angriff korrigiert.(von Rainer Rupp)
    „Der Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien ist geführt worden, um eine
    strategische Fehlentscheidung von General Eisenhower aus dem 2. Weltkrieg zu
    revidieren.“ Das hatte der ehem. CDU-Staatssekretär im
    Verteidigungsministerium, Willy Wimmer, der zur Zeit des
    NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien stellv. Vorsitzender der Parlamentarischen Versammlung der OSZE war, in einer Fernsehdiskussion im WDR im Februar dieses Jahres erklärt. Die Diskussion hatte im Anschluß an
    die Ausstrahlung des Films “Es begann mit einer Lüge” im ARD am 8. Februar stattgefunden. In dem Film wurde die wissentliche Irreführung von Parlament und Öffentlichkeit durch Verteidigungsminister Rudolf Scharping und
    Außenminister Joseph Fischer dokumentiert. Mit Hilfe anti-serbischer Greuelpropaganda hatten sie versucht, die deutsche Beteiligung am ersten Angriffskrieg der NATO gegen einen souveränen Staat in Europa zu
    rechtfertigen.
    Mit seiner Behauptung, dass geostrategische Interessen der USA der wirkliche rund für den NATO-Angriff auf Jugoslawien waren, berief sich Willy Wimmer auf die Aussagen hoher Vertreter (u.a. Daniel Fried) der amerikanischen Regierung bei einer Konferenz in Bratislava, die Ende April 2000 vom US-Außenministerium und dem American Enterprise Institut (außenpolitisches Institut der republikanischen Partei) in der slowakischen Hauptstadt zu den Schwerpunktthemen Balkan und NATO-Ostexpansion veranstaltet worden war. Bei dieser Konferenz hatten die Amerikaner über ihre Vorstellungen und Pläne für die Neuordnung Europas nach
    ihren Vorstellungen Klartext gesprochen. Der offensichtlich empörte Bundestagsabgeordneter Wimmer, der zugleich Vizepräsident der parlamentarischen Versammlung der OSZE war, hatte es daraufhin für notwendig
    gefunden, Gerhard Schröder über die wichtigsten Punkte zu informieren. In einem vom 02.05.00 datierten Brief an den „sehr geehrten Herrn Bundeskanzler“ wies der Abgeordneter Wimmer auf die politische Brisanz der
    Konferenz in Bratislava hin, auch weil sie „sehr hochrangig besetzt“ gewesen sei, „was sich schon aus der Anwesenheit zahlreicher Ministerpräsidenten sowie Außen- und Verteidigungsminister aus der Region“ ergeben hätte.
    Das Schreiben Wimmers, das dem Autor dieser Zeilen in Kopie vorliegt, sollte einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht werden. Das Wissen um die imperialen Absichten der USA und ihrer NATO darf nicht auf den Kanzler und eine kleine politische Elite beschränkt bleiben. Deshalb werden wie von MdB Wimmer im Kanzlerbrief aufgeführten Punkte nachfolgend
    wortwörtlich wiedergegeben und kommentiert:
    1. „Von Seiten der Veranstalter (US-Außenministerium und American Enterprise Institute) wurde verlangt, im Kreise der Alliierten eine möglichst baldige Völkerrechtliche Anerkennung eines unabhängigen Staates Kosovo vorzunehmen.“
    Kommentar: Das heißt mit anderen Worten, dass die Schlussakte von Helsinki über „Europäische Sicherheit und Zusammenarbeit“ (OSZE) für die Vereinigten
    Staaten nicht einmal mehr das Papier wert ist, auf dem sie steht, obwohl neben den USA fast alle europäischen Staaten stehen ihre Unterschrift unter diese Akte gesetzt haben. Die besondere zivilisatorische Errungenschaft dieser Schlussakte von Helsinki war die Verpflichtung aller Unterzeichnerstaaten, dass in Zukunft Staatsgrenzen in Europa nie wieder mit Gewalt verändert werden dürften. Die amerikanische Forderung nach einer
    „möglichst baldigen völkerrechtlichen Anerkennung eines unabhängigen Staates “Kosovo“ bedeutet jedoch nichts anderes als den Rückfall in jene barbarische Zeiten, in der Europas Staatsgrenzen mit Blut immer wieder neu gezogen
    wurden.
    Die völkerrechtliche Anerkennung eines unabhängigen Staates Kosovo würde de-facto die Aufkündigung der Schlussakte von Helsinki bedeuten, wodurch
    auch ihre Nachfolgeorganisation, die OSZE in Frage gestellt würde, mit weitreichenden und gefährlichen Implikationen für Gesamteuropa. Wegen der vielen, ungelösten Grenz- und Minderheitenfragen auf dem alten Kontinent
    würde durch einen solchen Schritt die Büchse der Pandora geöffnet. Nicht zuletzt deshalb stehen die meisten europäischen NATO-Partner diesen
    Vorstellungen ihrer amerikanischen Verbündeten äußerst skeptisch gegenüber.
    Mit einem formaljuristischen Trick versuchten die Amerikaner jedoch, diese europäischen Bedenken einfach hinweg zu definieren, wie Punkt 2 in Willy
    Wimmers Brief zeigt:
    2. Von den Veranstaltern wurde erklärt, daß die Bundesrepublik Jugoslawien außerhalb jeder Rechtsordnung, vor allem der Schlußakte von Helsinki, stehe.
    Kommentar: Mit diesem formaljuristischen Trick wäre für Washington das Problem gelöst, denn so könnte Kosovo mit dem Segen der NATO seine Unabhängigkeit bekommen, ohne dass diese gegen die Regeln der OSZE verstoßen
    hätte. Denn, wer wie Jugoslawien angeblich „außerhalb der Schlussakte von Helsinki steht“, für den kann auch deren Inhalt nicht gelten. Da spielt es keine Rolle, dass die Bundesrepublik Jugoslawien zu den Erstunterzeichnern
    der Schlussakte von Helsinki gehörte. Kraft ihres Status als einzige Supermacht entscheiden die Vereinigten Staaten willkürlich, wer außerhalb der Schlussakte von Helsinki steht und wer nicht, d.h. wessen Staatsgrenzen
    mit Gewalt verändert werden können und wessen nicht. Auch hier zeigt sich die verstärkte Neigung der US-Amerikaner, über all dort das internationales
    Recht auszuhebeln, wo es den Interessen Washingtons im Wege steht.
    3. Die europäische Rechtsordnung sei für die Umsetzung von NATO-Überlegungen
    hinderlich. Dafür sei die amerikanische Rechtsordnung auch bei der Anwendung
    in Europa geeigneter.
    Kommentar: Washington zeigt hier unverhüllt seinen imperialen, weltweiten Macht- und Rechtsanspruch.
    ………………………
    Kommentar: Ein Blick in die Archive lässt nur den Schluß zu, dass es sich bei der angeblichen Fehlentscheidung um den aus westlicher Sicht folgenschweren Entschluß anlässlich der alliierten Konferenz von Teheran im Jahre 1944 handeln kann, bei der die Westalliierten den bereits legendären,
    royalistischen, serbischen Guerillaführer General Draza Mihailovic beim Kampf gegen die Deutschen ihre Unterstützung entzogen und statt dessen auf
    den bisher kaum bekannten Tito setzten
    ………………….
    General Mihailovich bei der britischen Regierung so sehr in Misskredit zu bringen, dass er bei der Konferenz von Teheran schließlich fallen gelassen und statt dessen der von
    Moskau vorgeschlagene Tito vom Westen unterstützt wurde. Soviel sei jedoch noch zu General Mihailovich gesagt: Er war nicht nur ein großer Stratege des Guerillakrieges sondern auch einer der Ersten, der mit seinen serbischen
    Widerstandskämpfern auf diese Art im von den Nazis besetzten Europa den Krieg gegen die Nazis fortführten. Dabei war er so erfolgreich, dass er auf dem Balkan erhebliche deutsche Kräfte band. Als Rommel vor El-Alamein stand gratulierten und bedankten sich deshalb die alliierten Oberbefehlshaber General Eisenhower, General Auchinleck, Air- Marshal Tedder, Admiral Harwood and General de Gaulle bei General Mihailovich für seine Hilfe. Trotzdem wurde Mihailovic später fallen gelassen, woran sicherlich auch die vom sowjetischen Geheimdienst gestrickte und über den britischen Doppelagenten
    Klugmann verbreitetet Legende schuld war, dass Mihailovich in Wirklichkeit mit den Deutschen zusammen arbeitete.
    Die Folge war, dass zum Kriegsende Jugoslawien und der ganze Balkan unter en Einfluß Moskaus statt des Westens kam.


    Amtliche Stellen und Beobachter, welche die NATO Erfinder der Ethnischen Säuberungen im Kosovo als Lüge dokumentieren


    Ethnische Säuberungen im Kosovo hat es vor der NATO-Aggression von 1999 nicht gegeben


    ». Ein Gespräch mit Dietmar Hartwig

    Interview: Cathrin SchützDer ehemalige Bundeswehroffizier Dietmar Hartwig war Leiter des Kosovo-Regionalbüros der europäischen Beobachtermission ECMM. Bis kurz vor Beginn des NATO-Angriffs auf Jugoslawien im März 1999 waren er und die europäischen Beobachter vor Ort

    Staaten wie die USA und Deutschland rechtfertigen die Anerkennung der völkerrechtswidrigen Abspaltung des Kosovo mit dem Argument, Serbien habe wegen der ethnischen Säuberungen an den Kosovo-Albanern Ende der 1990er Jahre sein moralisches Recht auf das Kosovo verspielt. Was haben Sie als Augenzeuge im Kosovo erlebt?

    Massive, gar staatlich gelenkte Verbrechen gegen die Bevölkerung wie ethnische Säuberungen waren mir in der Zeit zwischen Ende 1998 und dem Ausbruch des NATO-Kriegs weder aus den Berichten der Beobachter noch aus den Gesprächen mit führenden kosovo-albanischen Politikern bekannt. Dennoch sprachen die Medien ständig von einer grundlosen Brutalität der serbischen Sicherheitskräfte gegen die Bevölkerung. Gleichzeitig verschwiegen sie die Angriffe der selbsternannten kosovo-albanischen »Befreiungsarmee« UCK auf staatliche Einrichtungen und auf serbische Personen. Die Medieninformationen, die mir während meiner Zeit im Kosovo und danach vorlagen, zeigen ein Bild, das mit der Realität nichts zu tun hatte. Serbische Sicherheitskräfte haben in aller Regel auf UCK-Angriffe nur reagiert, sie sind nicht grundlos tätig geworden. Gerade in der Zeit der ständig zunehmenden Angriffe der UCK auf jugoslawische Polizei- und Militäreinrichtungen hat sich die serbische Exekutive in bemerkenswerter Weise zurückgehalten.Im Herbst 1998 wurde die Option eines NATO-Angriffs zur Rettung der kosovo-albanischen Bevölkerung vor dem Wüten der Serben ins Spiel gebracht. Was spielte sich im Kosovo 1998/99 ab?

    Seit November 1998 gab es den typischen Kampf einer Untergrundarmee gegen einen Staat. Polizisten, hin und wieder auch Funktionäre wie Bürgermeister und auch einfache Bürger, wurden durch die UCK verletzt oder ermordet, Fahrzeugstreifen der Polizei beschossen, deren Wege vermint, Polizeistationen und später dann auch Militäreinrichtungen angegriffen. Die Terroristen attackierten dabei aus dem Hinterhalt, verschwanden und mischten sich unauffällig unter die ansässige Bevölkerung. Die Sicherheitskräfte durchsuchten die Dörfer und Häuser, um die Täter zu ermitteln. Oft wurden sie dabei durch Heckenschützen beschossen. Das ließ die Reaktionen eskalieren – die unbeteiligte Bevölkerung geriet zwischen die Feuer der UCK und der Sicherheitskräfte. Die Dörfler flohen bald schon präventiv nach einem Überfall auf die Serben aus ihren Ortschaften.Die UCK wollte also die Zivilbevölkerung in ihren Kampf gegen die Serben hineinziehen?

    Mit einer möglichst großen Zahl angeblich durch Serben Ermordeter wollte man wohl Journalisten die »Grausamkeit der serbischen Sicherheitskräfte« vorführen. Opfer der UCK waren nicht nur Serben, sondern auch eigene Landsleute, die für die serbische Verwaltung oder serbische Geschäftsleute arbeiteten oder einfach die UCK nicht aktiv unterstützen wollten.
    Wissen Sie, der Kampf gegen einen unsichtbaren, aber nicht untätigen Feind gehört zu den schwierigsten polizeilichen und militärischen Operationen. Seit etwa Mitte Januar 1999 wurden durch die UCK im Schnitt täglich zwei Polizisten ermordet, weitere schwer verletzt. Damit wurden die Reaktionen der Exekutive zunehmend provoziert und forciert. Auch bestand der begründete Eindruck, daß die UCK das Ziel eines unabhängigen Kosovo ohne serbische Bevölkerung verfolgte.
    Seit Februar 1999 hätte es den allermeisten Politikern klar sein müssen, daß ein Krieg gegen die Serben die »Büchse der Pandora« öffnen würde. Es war absehbar, daß der Krieg zu Chaos führen und aufgestauter Haß auf beiden Seiten in kriminellen Übergriffen abreagiert werden würde. Ich bin überzeugt, daß erst der NATO-Krieg die Möglichkeiten für die Verbrechen schuf, die in dieser Zeit verübt wurden.William Walker, seinerzeit Leiter der OSZE-Beobachter im Kosovo, behauptete, man würde heute nicht von der Unabhängigkeit des Kosovo reden, hätte es keinen Milosevic und keine Massaker an Zivilisten gegeben.

    Während seiner Zeit im Kosovo hat Walker den Ausdruck »Massaker« ein einziges Mal benutzt – knapp zwei Stunden, nachdem im Dorf Racak Tote gefunden wurden. Ohne jeden Hinweis behauptete er in einer eiligst einberufenen Pressekonferenz, die Serben hätten dieses »Massaker« verübt. Walker ist politischer Beamter und Befehlsempfänger der US-Regierung. Die USA haben damals den Kosovo-Albanern nicht nur Hoffnungen und Zusagen gemacht, sondern wohl auch den Aufbau der UCK ideell und materiell unterstützt. Racak diente der NATO schließlich als Kriegsauslöser. Wenn Walker jetzt Milosevic als Kriegsgrund und Grund für die Unabhängigkeit des Kosovo nennt, dann ist das sein eigenes politisches und persönliches Armutszeugnis.
    quelle: (Tageszeitung junge Welt)
    Die Urteile und AA-Berichte zeigen, das es keine systematische Verfolgung der “Albaner” gegeben hat, sondern nur gegen Terroisten vorgegangen wurde. … Schließlich haben die Serebn ja auch die OSZE-Kosovo Verifikation Mission als beobachter ins LAnd gelassen und bei Einsätzen mitgenommen.
    ————————————-
    Auskunft des Auswärtigen Amtes vom 12. Januar 1999 an das Verwaltungsgericht Trier (Az: 514-516.80/32 426):
    “Eine explizit an die albanische Volkszugehörigkeit anknüpfende politische Verfolgung ist auch im Kosovo nicht festzustellen. Der Osten des Kosovo ist von den bewaffneten Konflikten bislang nicht erfaßt, das öffentliche Leben in Städten wie Pristina, Urosevac, Gnjilan usw. verlief im gesamten Konfliktzeitraum in relativ normalen Bahnen.” Das “Vorgehen der Sicherheitskräfte (war) nicht gegen Kosovo-Albaner als ethnisch definierte Gruppe gerichtet, sondern gegen den militärischen Gegner und dessen tatsächliche oder vermutete Unterstützer”.
    Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom: 29. Oktober 1998 (Az: 22 BA 94.34252):
    “Die den Klägern in der Ladung zur mündlichen Verhandlung angegebenen Lageberichte des Auswärtigen Amts vom 6. Mai, 8. Juni und 13. Juli 1998 lassen einen Rückschluß auf eine Gruppenverfolgung ethnischer Albaner aus dem Kosovo nicht zu. Nicht einmal eine regionale Gruppenverfolgung, die allen ethnischer Albanern aus einem bestimmten Teilgebiet des Kosovo gilt, läßt sich mit hinreichender Sicherheit feststellen. Das gewaltsame Vorgehen des jugoslawischen Militärs und der Polizei seit Febrauar 1998 bezog sich auf separatistische Aktivitäten und ist kein Beleg für eine Verfolgung der gesamten ethnischen Gruppe der Albaner aus dem Kosovo oder einem Teilgebiet desselben. Es handelte sich bei den jugoslawischen Gewaltaktionen und Gewaltexzessen seit Februar 1998 um ein selektives gewaltsames Vorgehen gegen die militärische Untergrundbewegung (insbesondere der UCK) und deren Umfeld in deren Operationsgebieten. … Ein staatliches Verfolgungsprogramm, das sich auf die gesamte ethnische Gruppe der Albaner bezieht, besteht nach wie vor nicht.”
    Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 4. Februar 1999 (Az: A 14 S 22276/9cool:
    “Die dem Senat vorliegenden Erkenntnisse stimmen darin überein, daß die zeitweise befürchtete humanitäre Katastrophe für die albanische Zivilbevölkerung … nach dem Abflauen der Kämpfe im Anschluß an die Ende 1998 mit der serbischen Führung getroffene Übereinkunft (Lagebericht Serbien des Auswärtigen Amtes vom 18. 11. 199 abgewendet werden konnte und daß sich seitdem sowohl die Sicherheitslage wie auch die Lebensbedingungen der albanisch-stämmigen Bevölkerung spürbar gebessert haben. … Namentlich in den größeren Städten verläuft das öffentliche Leben zwischenzeitlich wieder in relativ normalen Bahnen (vgl. hierzu Auswärtiges Amt vom 12. 1. 1999 an VG Trier; vom 28. 12. 1998 an OVG Lüneburg und vom 23. 12. 1998 an VGH Kassel), auch wenn sich die Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen auf Grund einzelner Gewalttaten zwischenzeitlich erhöht haben… Auch einzelne Fälle exzessiver Gewalttaten gegen die Zivilbevölkerung, die, wie etwa in Racak, in der Weltöffentlichkeit der serbischen Seite zur Last gelegt werden (Anmerkung eka: dies hat sich inzwischen als falsch erwiesen und große Empörung ausgelöst hatte …, lassen nach Zahl und Häufigkeit derartiger Exzeßtaten unter den gegebenen Umständen nicht den Schluß zu, daß deshalb jeder im Kosovo lebende Albaner mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer extremen Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt ist und mithin auch jeder Rückkehrer von Tod und schwersten Verletzungen bedroht sei.”
    Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 24.Februar 1999 (Az: 14 A 3840/94.A):
    “Für ein geheimes Programm oder einen auf serbischer Seite vorhandenen stillschweigenden Konsens, das albanische Volk zu vernichten, zu vertreiben oder sonst in der vorstehend beschriebenen extremen Weise zu verfolgen, liegen keine hinreichend sicheren Anhaltspunkte vor. … Wenn die serbische Staatsmacht ihre Gesetze durchsetzt und dadurch zwangsläufig Druck auf die sich vom Staat abkehrende und eine Boykotthaltung einnehmende albanische Volksgruppe ausübt, geht die objektive Zielrichtung dieser Maßnahmen eben nicht auf eine programmatische Verfolgung dieser Bevölkerungsgruppe … Selbst wenn der serbische Staat wohlwollend in Kauf nimmt oder gar beabsichtigt, daß ein Teil der Bürger, der in einer solchen Situation für sich keine Perspektiven sieht oder Zwangsmaßnahmen entgegen will, ins Ausland ausweicht, stellt dies kein auf die Gesamtheit der albanischen Bevölkerungsmehrheit (im Kosovo) zielendes Verfolgungsprogramm dar”.
    “Wenn im übrigen der (jugoslawische) Staat auf die Separatismusbestrebungen mit konsequenter und harter Durchführung der Gesetze sowie mit antiseparatistischen Maßnahmen reagiert, denen sich ein Teil der Betroffenen ins Ausland entzieht, ist dies kein vom (jugoslawischen) Staat programmatisch gesteuerter Vorgang, der auf die Ausgrenzung und Vertreibung der Minderheit abzielt, sondern im Gegenteil auf ein Sicheinfügen dieses Volkes in den Staatsverband.”
    “Auch die Ereignisse seit Februar/März 1998 lassen ein Verfolgungsprogramm wegen albanischer Volkszugehörigkeit nicht erkennen. Die Maßnahmen der bewaffneten serbischen Kräfte sind in erster Linie auf die Bekämpfung der UCK und deren vermutete Anhänger und Unterstützer gerichtet.”
    Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 11.März 1999 (Az: 13A 3894/94.A):
    “Albanische Volkszugehörige aus dem Kosovo waren und sind in der Bundesrepublik Jugoslawien keiner regionalen oder landesweiten Gruppenverfolgung ausgesetzt.” (Leitsatz 1)
    http://www.refugees.net/kosovo/wiebitte.html
    Ebenso Berichte aus Albanien und Passagier Listen der Fähren Durres nach Albanien, welche praktisch leer fuhren im Februar 1999 und die Fährlinie Durres - Triest war sogar mangels Passagiere ab Oktober 1998 eingestellt.

    Kriegs Lügen ohne Ende um einen inzenierten Angriffs Krieg der NATO zu verschleiern.


    ich möchte die Greultaten die es GEGEBEN hat (von beiden Seiten), im Kosovo nicht gutheisen/rechtfertigen... In diesem Thema sollte es um den ausbruch des Krieges und der NATO intervention gehen... Hoffe mal, es wird nicht gleich als serbische Propaganda abgestempelt...

    Einige User hier wollten von mir wissen, wer den Krieg begonnen hatt... also, lasst uns vernünftig disskutieren...

  2. #2
    Avatar von KraljEvo

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    13.078
    Kannst du vielleicht eine Kurzfassung schreiben... die meisten hier könnte man meinen, sind aus Montenegro (mich eingeschlossen ^^ )

  3. #3

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    Beitrag Nr. 1 scheint mir sehr inhaltsreich,
    mit einer hohen Informationsdichte.

  4. #4
    Avatar von albaner

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    3.862
    immer das gleiche. ein serbe postet was von der jungen welt oder was von jürgen elsässer usw.. dann kommt ein albaner und bringt fakten wie das hier..

    Keine Erkenntnisse über inszeniertes Massaker in Racak

    aber dann heisst es, das sind lügen bla bla bla...

    so langsam wird das langweilig.

  5. #5
    Avatar von Clint

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    Beitrag Nr. 1 scheint mir sehr inhaltsreich,
    mit einer hohen Informationsdichte.
    ja so hoh informativ wie eine gehende mülltonne

  6. #6
    Cvrcak
    Zitat Zitat von KraljEvo Beitrag anzeigen
    Kannst du vielleicht eine Kurzfassung schreiben... die meisten hier könnte man meinen, sind aus Montenegro (mich eingeschlossen ^^ )
    - Upomoć!
    - Upravo me silovao neki Crnogorac u parku! - viče plavuša policajcu.
    - Pa dobro, silovao.
    - Kako znate da je Crnogorac?
    - Pa sve sam morala raditi sama.


  7. #7

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    ganzen Artikel lesen... Bitte

  8. #8
    Avatar von CoolinBan

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    junge welt lohnt sich nicht zu lesen.

  9. #9

    Registriert seit
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    Cvrcak
    - Upomoć!
    - Upravo me silovao neki Crnogorac u parku! - viče plavuša policajcu.
    - Pa dobro, silovao.
    - Kako znate da je Crnogorac?
    - Pa sve sam morala raditi sama.


    kad smo vec kod Crnogoraca

    Dosao Crnogorac na Trg Bana Jelacica i ugledao kip.
    Pita on: "Ko je ono?"
    Kazu mu: "Ban Jelacic"
    Crnogorac: "Dobro, a koji ga ono junak jase?"

  10. #10

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    Zitat Zitat von dhjetshi Beitrag anzeigen
    ja so hoh informativ wie eine gehende mülltonne

    warum schreibst du nicht so, daß dich ein jeder verstehen kann?
    Soll ich jetzt erraten, was du gemeint haben könntest?
    Oder hast du die Schule nicht besucht?
    In diesem Falle würde ich diesen Beitrag zurückziehen.

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