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Ein Mann, dem die Liebe zur Heimat zum Verhängnis wurde

Erstellt von Brilliance_Eagle, 05.05.2009, 13:13 Uhr · 113 Antworten · 6.166 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von Istog Beitrag anzeigen
    Wieso sind viele Katholiken in Kosovo gut behandelt worden, lebten in der Zeit normal in ihren Häusern und gaben den muslimischen Albanern den Tipp ein Kreuz zu hängen damit die überleben.
    Das wurde auch gedankt, den Kroaten bspw. mit deren Vertreibung.

    Hier einige vergangene Diskussionen:
    Das Schicksal der kroatischen Minderheit aus dem Kosovo - Forum politik.de - Community für Politik, politische Diskussion und Kommunikation
    Die 11.000 vertriebenen Kosovo-Kroaten ! - Forum politik.de - Community für Politik, politische Diskussion und Kommunikation


    Hier ein Artikel erschienen im Vjesnik 1999:
    Vjesnik: Instead of protecting Kosovo Croats, KFOR assisted in ethnic cleansing?

  2. #42
    Avatar von Furyc

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    Sollte in diesem Thread auch weiterhin über alles andere als über diesen "albanischen Helden" gequatscht werden (bislang ging es ja nur darum Serbien als Achse des Bösen zu outen -selbst zu Zeiten SFRJ´s), werdei ich den Thread in den Mülleimer verschieben.

  3. #43
    Avatar von Aviator

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Sollte in diesem Thread auch weiterhin über alles andere als über diesen "albanischen Helden" gequatscht werden (bislang ging es ja nur darum Serbien als Achse des Bösen zu outen -selbst zu Zeiten SFRJ´s), werdei ich den Thread in den Mülleimer verschieben.
    Du solltest den Shit hier echt schliessen. Is ja reine hetze.

    Er labbert was von UDB und im nächsten Satz logischerweise serbische Unterdrückung.
    Die Tatsache das in Jugoslavien selten ein Serbe Präsident Jugoslaviens war und der letzte Kroate und sogar einmal ein Albaner Präsident war verschweigt die illyrische Eistütte hier logischerweise.

    So langsam erinnert mich das alles an Russland. Denen wirft man auch immer wieder Sachen aus der Sovjetunion vor obwohl die LEute dort nichts mehr mit dem am Hut haben ud selber gegen viele Sachen in der Sovjetunion sind. Der härteste Sovjet war wie wir alle wissen sogar ein Georgier.

    Also für mich reine Hetze einer Geheimdienstaktion (die auch sicher seine Gründe hatte da damals 90% der Aktionen gestartet wurden um die Stabilität Jugoslaviens zu garantieren). Leute aller Volksgruppen verschwanden.

    Der UDB hatte in ganz Jugoslavien seine Niederlassungen genauso wie der damalige KGB also ist das hier pure Hetze.

  4. #44
    Avatar von Brilliance_Eagle

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    Zitat Zitat von Avi@tor Beitrag anzeigen
    Du solltest den Shit hier echt schliessen. Is ja reine hetze.

    Er labbert was von UDB und im nächsten Satz logischerweise serbische Unterdrückung.
    Die Tatsache das in Jugoslavien selten ein Serbe Präsident Jugoslaviens war und der letzte Kroate und sogar einmal ein Albaner Präsident war verschweigt die illyrische Eistütte hier logischerweise.

    So langsam erinnert mich das alles an Russland. Denen wirft man auch immer wieder Sachen aus der Sovjetunion vor obwohl die LEute dort nichts mehr mit dem am Hut haben ud selber gegen viele Sachen in der Sovjetunion sind. Der härteste Sovjet war wie wir alle wissen sogar ein Georgier.

    Also für mich reine Hetze einer Geheimdienstaktion (die auch sicher seine Gründe hatte da damals 90% der Aktionen gestartet wurden um die Stabilität Jugoslaviens zu garantieren). Leute aller Volksgruppen verschwanden.

    Der UDB hatte in ganz Jugoslavien seine Niederlassungen genauso wie der damalige KGB also ist das hier pure Hetze.
    byzantinisches Haifischlein, ich habe gerade mal im ganzen Text zwei mal das Adjektiv "serbisch" in Verbindung mit UDB und Unterdrückungspolitik gebracht, und für das wirfst du mir Hetze vor? Ich bin mir ziemlich sicher, dass du dir nicht ganz im Klaren bist welche Bedeutung dieses Wort besitzt, denn sonst würdest du nicht so leichtsinnig mit diesem Wort umgehen!

    Wenn ich über die jugoslawische Politik und deren Zusammensetzung diskutieren möchte, mache ich ein anderes Thema auf, aber da mein Augenmerk auf diesen Mann gerichtet war, muss ich auch nicht die historischen Ereignisse rund um Jugoslawien hervorkramen

    Es ist klar, dass du dich hier so künstlich aufplustert und dieses Thema als Vorwurf an deine eigene Person empfindest, denn Leute mit einem Hang zu Narzissmus gegenüber ihrer eigenen Nation und Akzeptanz solcher Geheimdienstaktionen haben die Gewohnheit alles Kritische von sich zu weisen, zu bagatelisieren oder die 3. Variante; Andere als Mittäter heranzuziehen um so die Verantwortlichkeit aufzuteilen. Dabei verstehst du noch nicht mal die leichtesten Dinge Titos Politik oder der UDB.

    Bitte mülle andere Threads mit deinen geistigen Erleuchtungen zu! Danke!

  5. #45
    Avatar von Aviator

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    Zitat Zitat von Brilliance_Eagle Beitrag anzeigen
    byzantinisches Haifischlein, ich habe gerade mal im ganzen Text zwei mal das Adjektiv "serbisch" in Verbindung mit UDB und Unterdrückungspolitik gebracht, und für das wirfst du mir Hetze vor? Ich bin mir ziemlich sicher, dass du dir nicht ganz im Klaren bist welche Bedeutung dieses Wort besitzt, denn sonst würdest du nicht so leichtsinnig mit diesem Wort umgehen!

    Wenn ich über die jugoslawische Politik und deren Zusammensetzung diskutieren möchte, mache ich ein anderes Thema auf, aber da mein Augenmerk auf diesen Mann gerichtet war, muss ich auch nicht die historischen Ereignisse rund um Jugoslawien hervorkramen

    Es ist klar, dass du dich hier so künstlich aufplustert und dieses Thema als Vorwurf an deine eigene Person empfindest, denn Leute mit einem Hang zu Narzissmus gegenüber ihrer eigenen Nation und Akzeptanz solcher Geheimdienstaktionen haben die Gewohnheit alles Kritische von sich zu weisen, zu bagatelisieren oder die 3. Variante; Andere als Mittäter heranzuziehen um so die Verantwortlichkeit aufzuteilen. Dabei verstehst du noch nicht mal die leichtesten Dinge Titos Politik oder der UDB.

    Bitte mülle andere Threads mit deinen geistigen Erleuchtungen zu! Danke!
    Du schreibst serbische Unterdrückungspolitik im Zusammenhang mit dem UDB und somit ist das wieder so ein illyrischer Daueraufguss Marke "meine Toljumba schmeckt besser".

  6. #46
    Romantika
    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Die Zerschlagung Jugoslawiens begann nicht erst 1992

    Der Tod des Patrioten Jusuf Gervalla
    Von Alexander Goeb

    Er würde keinen „Staat im Staat“ dulden hatte der serbische Minister- präsident Kostunica in seiner jüngsten Ansprache vor dem Europarat gesagt. Auch die Verhandlungen kosovo-albanischer und serbischer Vertreter in Brüssel über den zukünftigen Status des UN-verwalteten Kosovos waren ergebnislos verlaufen. Wann genau die Konflikte zwischen Kosovo-Albanern und Serben angefangen haben, lässt sich schwer erfassen – sicher aber stellte die Ermordung des Dichters Jusuf Gervallas einen weiteren Einschnitt dar – die Redaktion.

    Die Schlagzeilen der „Heilbronner Stimme“ meldeten am 18. Januar 1982: „Drei Tote bei Attentat in Heilbronn-Untergruppenbach – Exil-Jugoslawen im Auto erschossen – Opfer befürworteten ein unabhängiges Kosovo – Sterbender beschuldigte Geheimdienst“

    Zwei der Männer waren sofort tot. Der dritte, Jusuf Gervalla, Sänger, Dichter, Journalist, hatte noch einige Stunden gelebt. Er war 36 Jahre alt. Damals nannte man die Toten „Exil-Jugoslawen“. Heute heißen sie Kosovo-Albaner. Damals setzte die Staatsanwaltschaft 10.000 Mark Belohnung aus. Eine Sonderkommission ermittelte – ohne Ergebnis. Die Politik ging auf Tauchstation. Der damalige BND-Präsident Klaus Kinkel blieb stumm, denn das Verhältnis zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem zwar sozialistischen aber blockfreien Jugoslawien war ausnehmend gut. Deshalb blieben Sonderkommission und Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen einsam und allein – keine Mörder, keine Anklage, keine Beweise.



    Jusuf Gervalla
    Foto: Familie Gervalla | www.gervalla.org

    Der damalige Staatsanwalt Ehmann sagte: „Ich bin der Meinung, dass alles dafür spricht, dass es der jugoslawische Geheimdienst war. Für die waren die Gebrüder Gervalla so etwas wie Staatsfeinde Nr. 1.“

    Donika Gervalla, heute 36, ist die Tochter von Jusuf, studierte Querflöte in Tirana und studiert Jura in Hamburg, macht Übersetzungen, war im Krieg Sprecherin der LDK des inzwischen verstorbenen Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova. Sie ist Mutter von zwei Kindern und mit dem CDU-Politiker Stephan Schwarz verheiratet, der für seine Hilfe während der Zeit der Belagerung Sarajewos durch die Serben Ehrenbürger der Stadt wurde:
    „Meine Mutter hörte gerade Radio. Sie rannte vor die Tür, als sie die Schüsse hörte. Mein Vater lebte noch. Meine Mutter hat gefragt, hast du gesehen, wer das war? Er konnte noch kurz sagen, dass es der jugoslawische Geheimdienst UDBA war.“

    Im Kosovo kennt jeder Albaner Jusuf Gervalla. Warum wurde dieser sanfte und freundliche Mann mit so unversöhnlichem Hass verfolgt? Warum hetzte die Polizei ihn und seine Familie? Warum wurden seine Gedichte und Lieder vernichtet, die von der Schönheit der Heimat sangen und von der Liebe? Warum wurden die Folterknechte in Marsch gesetzt, um Jusuf Gervalla zu brechen? Er fürchtete sich vor der Folter. „Ich weiß nicht, ob ich stark bleiben kann“, sagte er zu seinem Jugendfreund, Journalisten-Kollegen und Fluchthelfer Skender Blakaj, der, als Jusuf längst gestorben war, den Text eines Liedes geschrieben hatte:

    „Die auf mich warten,
    werden etwas wissen,
    was ich nie lernen konnte,
    wie führt man ein Volk zusammen?“

    Der Kampf gegen die Unterdrückung ihrer Identität und die Besetzung ihrer Wohngebiete durch fremde Militärmächte spaltete die Albaner schon immer in verschiedene politische Flügel, die sich auch gegenseitig bekämpften. Nun war da einer, der es verstand, die Gräben zwischen den verfeindeten politischen Lagern zu überwinden.

    Donika Gervalla meint: „Ich glaube, dass das Interesse des jugoslawischen Geheimdienstes an meinem Vater damit zu begründen ist, dass die Rolle, die mein Vater unter den Albanern in Deutschland hatte, ziemlich wichtig gewesen sein muss. Als mein Vater hierher kam, gab es etliche albanische Gruppen, angefangen von Marxisten-Leninisten bis zu den Königsanhänger. Mein Vater hat nie zum Ziel gehabt, sie alle in einer Organisation zusammen zu schließen, aber doch irgendwie Zusammenarbeit herzustellen.“

    Zehn Jahre lang galt das Prinzip Gandhi im Kosovo. Die Tauben der Skipetaren unter ihrem Präsidenten Ibrahim Rugova, ein Schriftsteller, schluckten alle Demütigungen der serbischen Staatsmacht, ließen die Waffen ruhen, setzten auf Verhandlungen. Serbien unter Milosevic errichtete im Gegenzug ein Terrorregime. Ungeklärte Morde an Albanern häuften sich, Verhaftungen waren an der Tagesordnung, Folter gehörte zum Alltag. Serbischer Terror, das hieß: Gefängnis, Entlassungen, Obdachlosigkeit, Hunger, Vergewaltigungen. Und immer noch griffen die Albaner nicht zu den Waffen. 1990 wurde ein Gesetz mit den Titel „Arbeitsverhältnisse unter besonderen Umständen“ erlassen. Danach wurden 80 Prozent aller albanischen Arbeitnehmer entlassen. Allein im Schulwesen standen 26.000 Lehrerinnen und Lehrer auf der Straße. Und immer noch griffen die Albaner nicht zu den Waffen.

    Heimlich führte Jusuf Gervalla politische Gespräche mit Freunden und Bekannten. Sie kannten ihn als den Sänger und Dichter. Jusuf Gervalla stammte aus dem kleinen Dorf Dubovik, im Westen des Kosovo, in der Nähe der Rugova-Berge, der Grenze zu Albanien , unweit der Stadt Peja, die die Serben Pec nennen. Sein einziger Freund in der Jugend, der Schulzeit, war jener Skender Blakaj, der später, wie er, Kulturredakteur werden sollte. Jusuf wuchs bei einem Onkel auf. Das Studium musste er sich selbst verdienen. Jusuf verliebte sich in Suzana, eine junge Albanerin aus Skopje und verehrte Ajshe, seine Mutter, die im fernen Slowenien ihr Geld verdiente und für die albanische Sache stritt.



    Ismail Kadaré bei einer Lesung 2002
    Foto: Lars Haefner | www.wikipedia.de
    Ismail Kadaré war der Dichter, den Jusuf Gervalla liebte, inzwischen der renommierteste und bekannteste albanische Schriftsteller der Gegenwart. Was weiß der große Kadaré, der seit Jahren in Paris lebt und arbeitet, von Jusuf Gervalla?

    „Das Wichtigste: Er war wirklich mein Freund, war Schriftsteller, Dichter, Musiker, und was mich mit ihm verband, war seine menschliche Wärme, waren freundschaftliche Beziehungen, ein wunderbarer Mensch.“





    Während Jusuf Gervalla den Militärdienst absolvierte, bewarb sich seine Frau Suzana für ihren Mann bei der Zeitung „Rilindja“ in Pristina. Jusuf bekam die Stelle. Er wurde Kulturredakteur, gab zwei Gedichtbände heraus, ein erster Roman erschien, ein zweiter war druckbereit, als er nach Deutschland flüchten musste.

    Donika Gervalla erinnert sich: „Im Dezember 1979 kam ich aus der Schule und sah, dass in unserer Wohnung fremde Leute sind. Ich war damals erst acht Jahre alt. Meine Mutter erklärte, dass das die Polizei sei. Sie haben das Haus durchsucht aber nichts gefunden. Es gab nichts, was meinen Vater belasten konnte.“

    Die Familie erfuhr, dass der Vater mit dem Tode bedroht war. Es gab nur die eine Konsequenz: Flucht. Jusuf Gervalla verabschiedete sich von der Familie und flüchtete aus seiner Heimat. Am Steuer des Fluchtautos saß sein Freund Skender Blakaj, geduckt auf der Rückbank: Jusuf Gervalla.

    Nach dem Mord gingen die Drohungen gegen die Gervallas weiter. Die Familie wusste keinen anderen Rat als nach Albanien auszureisen. Donika Gervalla schildert die Zeit der Umsiedlung: „Das war kein Leben mehr, hier zu bleiben und sich ständig bedroht zu fühlen“

    Aber Albanien war nicht das gelobte Land, das sich die Mutter vorgestellt hatte. Die Gervallas wurden zwar respektiert, aber die Bedrohungen und Beschimpfungen nahmen nicht ab. Das Chaos des Umbruchs war der Anstoß für Suzana, das Land zu verlassen. In Schweden hat sie Asyl gefunden, andere Mitglieder der Familie ebenso. Donika Gervalla ging zurück nach Deutschland, dessen Sprache sie so gut sprach.

    Rafet Rudi hat ein kleines Zimmer seiner Wohnung in einem heruntergekommenen Hochhaus in Pristina, in dem wieder der Aufzug streikte, zu einem Musikstudio umgebaut. Er ist Musik-Professor, und an Jusuf Gervalla hat ihn besonders dessen Verständnis von Musik interessiert. Gespräche des Profis mit Jusuf Gervalla, dem Amateur.

    „Ich hatte damals mehr mit klassischer Musik zu tun, und ich merkte, dass er auch daran Interesse hatte. Mit der Zeit spürte ich, dass er das Potential besaß, in dieser Richtung zu arbeiten. Ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der kein professioneller Musiker war, aber dennoch ein derartiges Verständnis und Gefühl für Musik hatte“.


    „...ein derartiges Verständnis und Gefühl für Musik..."
    Foto: Familie Gervalla | www.gervalla.org

    Sie hörten gemeinsam Bach, diskutierten über Literatur, über Joyce und Kafka, und immer wieder ging es um die Musik. „Er hat eine Musik gespielt, die wir heute nicht mehr haben. Sie war neu, die Form der musikalischen Ballade. Er verband diese Musik mit der Poesie, ähnlich dem französischen Chanson, ähnlich, aber nicht gleich. Man kann sagen, er war sehr frei, auch in seinen Liedern.“

    Jusuf Gervalla war ein heiterer Mensch. Davon zeugen seine Liebeslieder, die Balladen über die Mutter und das Heimatdorf. Doch immer wieder spricht er auch von dunklen Schatten und schwarzen Tieren. Einige seiner Gedichte sind Todesahnungen, auch Vermächtnisse.

    Für viele Albaner galten diese Gedichte als ein Versprechen: Gervalla wird wiederkommen. Das Versprechen wurde eingehalten. 2002 ist Jusuf Gervalla in seinem Dorf Dubovik beigesetzt worden. Mehrere zehntausend Menschen waren am Grab. Die Familie verbat sich jede politische Einvernehme ihres Vaters. (CH)


    Weitere Informationen über Jusuf Gervalla und die Stiftung, die seinen Namen trägt, finden Sie unter www.gervalla.org





    Online-Flyer Nr. 117 vom 17.10.2007

    Ich kann es nicht verstehen wieso dieser Thread Hetze/Propaganda sein soll ?
    Das Serbische Regime hat damals nunmal in jeder ebene gegen das Albanische Volk im Kosovo gekämpft, wieso soll also der Serbische Geheimdienst nicht diese Menschen ermordet haben,(da der Geheimdienst ja zur Staatsgewalt gehört) zumal das Serbische Regime gewusst hat wieviel Potential in so einem Mann steckt, wieviel er für die Heimat Empfand.
    Bevor man über etwas Urteilt, sollte man sich der Geschichte der Familie bewusst sein, um sich dann ein Bild zu machen.
    Keiner verlangt von euch (die, die schreien Hetzte) das ihr jetzt die Unabhängigkeit Kosovo befürwortet, oder gar das ihr alle Albaner liebt.
    Aber ihr solltet die Geschichte lesen, und dabei bedenken das es um ein MenschenLeben geht, also strengt euren Gehrin etwas an, und überwindet die Gehirnlähmung..

  7. #47
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von Ilona Beitrag anzeigen
    Ich kann es nicht verstehen wieso dieser Thread Hetze/Propaganda sein soll ?
    Weil vom Serbischen Regime gesprocehn wird und nciht(wie es richtig waere) vom Jugoslawischen.
    Auch Diaspora-Serben wurden von der UDBA ermordet.
    Infos zur UDBA:
    Uprava dr?avne bezbednosti ? Wikipedia

  8. #48
    Romantika
    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Weil vom Serbischen Regime gesprocehn wird und nciht(wie es richtig waere) vom Jugoslawischen.
    Auch Diaspora-Serben wurden von der UDBA ermordet.
    Infos zur UDBA:
    Uprava dr?avne bezbednosti ? Wikipedia
    UDBA war der JUgoslawische geheimdienst ?..
    Wenn es so ist, dann ist es der Jugoslawische geheimdienst, dann war ich da nicht richtig informiert, aber kannst du mir ein grund nennen, wieso die Kroeten/Bosnier/Mazedonier, den Albaner hätten Töten sollen ? ..

    Dieser Auftrag ging sicher von Serbien, und nicht von den anderen Republiken (damals).. Ich kann's mir nicht erklären wieso sich Kroatien/Bosnien/Mazedonien für diesen Schritt entscheiden sollte..

  9. #49
    Avatar von Aviator

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    Zitat Zitat von Ilona Beitrag anzeigen
    UDBA war der JUgoslawische geheimdienst ?..
    Wenn es so ist, dann ist es der Jugoslawische geheimdienst, dann war ich da nicht richtig informiert, aber kannst du mir ein grund nennen, wieso die Kroeten/Bosnier/Mazedonier, den Albaner hätten Töten sollen ? ..
    Dieser Auftrag ging sicher von Serbien, und nicht von den anderen Republiken (damals).. Ich kann's mir nicht erklären wieso sich Kroatien/Bosnien/Mazedonien für diesen Schritt entscheiden sollte..
    DU scheinst das wohl nicht zu kapieren oder?
    UDBA war der jugoslawische geheimdienst wo alle Volksgruppen angestellt waren. Würde mich nciht mla wundern wenn denn da oben ein Albaner gekillt hätte genau wie die meisten Diasporaserben von Serben gekillt wurden. Es ging damals um den Staat Jugoslawien und jede Äusserung die diese Stabilität gefährden konnte wurde eliminiert. Es war meistens so dass der UDBA in jedem Dorf mindestens einen Vermittlungsmann hatte. Das gleiche Prinzip wie beim KGB.
    Damals war die Herrkunft scheissegal es ging nur um den Staat Jugoslavien und um den Schutz von Kommunistischen Parteibonzen sowie deren Sitze.

  10. #50
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von Ilona Beitrag anzeigen
    Ich kann's mir nicht erklären wieso sich Kroatien/Bosnien/Mazedonien für diesen Schritt entscheiden sollte..
    Das war keine Republikentscheidung.
    Das waren kommunistische Morde!

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