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Werden Muslime Albaner als Verräter der albanischen Geschichte angesehen?

Erstellt von Der_Buchhalter, 27.06.2011, 17:54 Uhr · 314 Antworten · 20.079 Aufrufe

  1. #251

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Ilir B Beitrag anzeigen
    zu 1. Doch es gab viele, die auf der Seite der türken gekämpft haben, sowohl zur Zeit Skenderbeg als auch zur Zeit der Erklärung der Unabhängigkeit von Albanien:




    zu 2. ja das miteinanderleben ist gut, aber seit 19. Jhd.....davor waren wir in 100 gruppen zerspalten


    zu 3. Zwangsislamisieren hat es gegeben, muss man nur 1 und 1 zusammenzählen.
    Die anderen waren auch unter osmanischer Herrschaft, aber die waren nicht so zerstreut wie wir Albaner.
    Wir waren in 100 Gruppen aufgeteilt natürlich ist es dann nicht das gleiche wie bei den anderen.
    Was meinst du mit 100 Gruppen?

  2. #252
    Avatar von Ilir B

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    1.753
    Zitat Zitat von Shqipja e Kastriotit Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit 100 Gruppen?
    Ja das es keine richtige Gemeinschaft gab. Nur Skanderbeg hat es geschafft alle Stämme zusammenzuschließen, und genau deshalb hatte man dann gegen die Osmanen eine Chance.

    Erst mit der Nationalbewegung 19 Jhd. bekam man ein Nationalgefühl.



    ab 1:35

  3. #253

    Registriert seit
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    Beiträge
    856
    Zitat Zitat von Ilir B Beitrag anzeigen
    Ja das es keine richtige Gemeinschaft gab. Nur Skanderbeg hat es geschafft alle Stämme zusammenzuschließen, und genau deshalb hatte man dann gegen die Osmanen eine Chance.

    Erst mit der Nationalbewegung 19 Jhd. bekam man ein Nationalgefühl.



    ab 1:35
    Achso ja das Lag daran das nach Skanderbeg keiner mehr da war um Die Albaner zu Führen erst mit der Liga von Prizren gab es wieder Hoffnung.

  4. #254
    Feuerengel
    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    Das stimmt nicht. Skanderbeg hat nicht gegen den Islam gekämpft, sondern gegen die Osmanen, die Albanien erobern wollten. Albanien war ein Land, dass viel später von den Osmanen erbobert wurde. Andere Länder auf dem Balkan wurden vorher erobert und Skanderbeg wusste, dass die Menschen dort nicht zwangsislamisiert wurden. Das osmanische Reich wollte Gebiete erobern und nicht die völker zwangsislamisieren!

    Das wäre ohnehin unislamisch.

    „Kein Zwang gilt im Glauben !" Sure 2 Vers256
    Leider ist dem nicht so.
    Gjergj Kastrioti war der Inbegriff eines Kreuzritters.
    Er hat tatsächlich gegen muslimische Albaner auch Krieg geführt.
    Jemand der zu seiner Zeit nicht bereit war dem islamischen Glauben
    (als Albaner) abzuschwören wurde kaltblütig umgebracht. Das ganze wurde geschichtlich bzw. schriftlich von vielen seiner Mitkämpfer festgehalten.

    Man muss aber auch beachten das er ja nicht "nur" gegen die Osmanen oder musl. Albaner vorgegangen ist, zu seinen Feinden zählten auch Serben und Venezianer.


    MfG

  5. #255
    Avatar von FloKrass

    Registriert seit
    02.12.2011
    Beiträge
    9.970
    Zitat Zitat von LS_89 Beitrag anzeigen
    Leider ist dem nicht so.
    Gjergj Kastrioti war der Inbegriff eines Kreuzritters.
    Er hat tatsächlich gegen muslimische Albaner auch Krieg geführt.
    Jemand der zu seiner Zeit nicht bereit war dem islamischen Glauben
    (als Albaner) abzuschwören wurde kaltblütig umgebracht. Das ganze wurde geschichtlich bzw. schriftlich von vielen seiner Mitkämpfer festgehalten.

    Man muss aber auch beachten das er ja nicht "nur" gegen die Osmanen oder musl. Albaner vorgegangen ist, zu seinen Feinden zählten auch Serben und Venezianer.

    MfG
    Das ist alles Quatsch. Gjergj Kastrioti konnte gar nicht
    gegen albanische Muslime gekämpft haben, da zu dieser Zeit
    noch kein einziger albanischer Fürst zum Islam konvertiert
    war. Und gegen Bauern hat Gjergj Kastrioti nicht gekämpft.

    Wenn das iwo schriftlich festgehalten worden ist, dann zeig
    uns bitte diese Quelle. Bislang habe ich diese Aussage nirgends
    angetroffen, dass Gjergj Kastrioti gegen andere Albaner in die
    Schlacht gezogen ist, ausser dass er die Dukagjins bis spät als
    Rivalen gehabt hat und sich mit ihnen aber später verbündet hat,
    aber einen Krieg gab es auch zwischen diesen nicht. Weiß also
    nicht woher du diese Quelle hast.

    Die richtige Islamisierung der Albaner hat erst nach dem Tod Gjergj
    Kastriotis stattgefunden, als es keinen anderen Ausweg mehr
    für sie gab und sie durch den Islam Steuerfreiheit erlangt haben,
    weil das Leben als Raje zu hart war und die Menschen lieber zum
    Islam konvertiert sind. Eine besonderheit des osmanischen Reiches
    war nämlich, dass sie niemanden mit den Schwert zum Islam ge-
    zwungen haben, sondern dies ausschließlich mit Poltik erreicht haben.

  6. #256
    Avatar von Lahutari

    Registriert seit
    08.12.2010
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    5.050
    Mein Held kennt keinen "wahren" Glauben....und das ist auch gut so!

  7. #257
    Feuerengel
    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Das ist alles Quatsch. Gjergj Kastrioti konnte gar nicht
    gegen albanische Muslime gekämpft haben, da zu dieser Zeit
    noch kein einziger albanischer Fürst zum Islam konvertiert
    war. Und gegen Bauern hat Gjergj Kastrioti nicht gekämpft.
    Für dich ist es Quatsch, für mich ist es ein tragischer Teil der Geschichte die zu der Zeit halt üblich war. Und jetzt stelle ich dir folgende Frage: Ist dir klar, dass es auch Albaner gegeben hat die aus Überzeugung zum Islam übergetreten sind und nicht durch die Zwangsislamisierung?

    Zitat Zitat von FloKrass
    Wenn das iwo schriftlich festgehalten worden ist, dann zeig
    uns bitte diese Quelle. Bislang habe ich diese Aussage nirgends
    angetroffen, dass Gjergj Kastrioti gegen andere Albaner in die
    Schlacht gezogen ist, ausser dass er die Dukagjins bis spät als
    Rivalen gehabt hat und sich mit ihnen aber später verbündet hat,
    aber einen Krieg gab es auch zwischen diesen nicht. Weiß also
    nicht woher du diese Quelle hast.
    Ob du es glaubst oder nicht, der Gjergj Kastriot hat muslimische Albaner umgebracht. Aber so war es nun mal zu der Zeit, also sollte man sich in der heutigen Zeit nicht darüber aufregen. Nebenbei bemerkt, waren sehr wenige Albaner zu der Zeit Muslime. Das war eine winzige Minderheit die halt von Gjergj verfolgt worden ist. Und außerdem, Gjergj galt als "Der Athlet Christi" und "Beschützer des Christentums" was erwartest du von so einem? Kuschelkurs mit muslimischen Besatzern und Landsleuten die ihre Religion für die Religion des Feindes aufgeben? Da denkst du schon ein wenig naiv würde ich mal sagen. Du suchst Quellen? Lies das Buch von Oliver Jens Schmitt "Skanderbeg". Oder schaue dir die Skanderbeg-Doku an. Hier hast du auch eine kurze Szene davon, höre genau hin.



    Zitat Zitat von FloKrass
    Die richtige Islamisierung der Albaner hat erst nach dem Tod Gjergj
    Kastriotis stattgefunden, als es keinen anderen Ausweg mehr
    für sie gab und sie durch den Islam Steuerfreiheit erlangt haben,
    weil das Leben als Raje zu hart war und die Menschen lieber zum
    Islam konvertiert sind. Eine besonderheit des osmanischen Reiches
    war nämlich, dass sie niemanden mit den Schwert zum Islam ge-
    zwungen haben, sondern dies ausschließlich mit Poltik erreicht haben.
    Ich will dein Wissen über unsere Geschichte nicht in Frage stellen, aber du übersiehst schon viele Dinge.

  8. #258
    Avatar von FloKrass

    Registriert seit
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    Beiträge
    9.970
    [quote=LS_89;3102846]Für dich ist es Quatsch, für mich ist es ein tragischer Teil der Geschichte die zu der Zeit halt üblich war. Und jetzt stelle ich dir folgende Frage: Ist dir klar, dass es auch Albaner gegeben hat die aus Überzeugung zum Islam übergetreten sind und nicht durch die Zwangsislamisierung? [QUOTE]

    Natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass es Albaner gab, die freiwillig
    zum Islam übergtreten sind, das will ich auch gar nicht bestreiten. Und
    es ist auch nichts schlimmes dabei, die Albaner haben während ihrer Existenz
    als Volk mehrere Religionen gewächselt, wer weiß also was sie in 500 Jahren
    sein werden.

    Zitat Zitat von LS_89 Beitrag anzeigen
    Ob du es glaubst oder nicht, der Gjergj Kastriot hat muslimische Albaner umgebracht. Aber so war es nun mal zu der Zeit, also sollte man sich in der heutigen Zeit nicht darüber aufregen. Nebenbei bemerkt, waren sehr wenige Albaner zu der Zeit Muslime. Das war eine winzige Minderheit die halt von Gjergj verfolgt worden ist. Und außerdem, Gjergj galt als "Der Athlet Christi" und "Beschützer des Christentums" was erwartest du von so einem? Kuschelkurs mit muslimischen Besatzern und Landsleuten die ihre Religion für die Religion des Feindes aufgeben? Da denkst du schon ein wenig naiv würde ich mal sagen. Du suchst Quellen? Lies das Buch von Oliver Jens Schmitt "Skanderbeg". Oder schaue dir die Skanderbeg-Doku an. Hier hast du auch eine kurze Szene davon, höre genau hin.



    Ich will dein Wissen über unsere Geschichte nicht in Frage stellen, aber du übersiehst schon viele Dinge.
    Ich rege mich überhaupt nicht darüber auf, sondern wollte auch nur
    darauf aufmerksam machen, dass es zu Zeiten Gjergj Kastriotis eine
    kaum wahrnehmbare albanisch-muslimischen Minderheit gab, von den Fürsten
    ganz zu schweigen, die waren alle Katholisch (im Norden) und Orthodox (im
    Süden)

    Der Thitel "Athlea Christi" wurde ihm vom Papst aus politischen Gründen
    verliehen, um den Kampfeswillen der Albaner weiterhin aufrecht zu erhalten, bis
    sich die europäischen Territorialstaaten für einen Kampf gegen das gigantische
    osmanische Reich vorbereitet hätten. Es sollte sogar soweit gehen, dass Papst
    Pius II Gjergj Kastrioti nach der Befreiung der albansiche Gebiete auf einen´
    Krezzug ins heillige Land Jerusalem schicken wollte und ihn anschließend zum
    "Rex Albaniae" - König der Albaner krönen wollte, um so Gjergj Kastrioti noch
    mehr Kampfgeist zu geben. Der damalige Papst verstarb aber unterwartet
    und diese Pläne verfolgte sein Nachfolger nicht mehr.



    Übrigens, falls du altes albanisch verstehst, rate ich dir das Buch von Marin
    Barleti "Historia e jetes dhe e bemave te Skenderbeut", dass kurz nach dem Tod
    Skenderbeus verfasst wurde und in vielen anderen Sprachen überstzt worden
    ist (auch ins Deutsche). Ist aber ziemlich umfangreich, ca. 12 Bücher. Da ist das
    von O.J.Schmitt Kinderkacke dagegen.

  9. #259

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    Zitat Zitat von LS_89 Beitrag anzeigen
    Leider ist dem nicht so.
    Gjergj Kastrioti war der Inbegriff eines Kreuzritters.
    Er hat tatsächlich gegen muslimische Albaner auch Krieg geführt.
    Jemand der zu seiner Zeit nicht bereit war dem islamischen Glauben
    (als Albaner) abzuschwören wurde kaltblütig umgebracht. Das ganze wurde geschichtlich bzw. schriftlich von vielen seiner Mitkämpfer festgehalten.

    Man muss aber auch beachten das er ja nicht "nur" gegen die Osmanen oder musl. Albaner vorgegangen ist, zu seinen Feinden zählten auch Serben und Venezianer.


    MfG
    Das ist die grösste Propaganda die ich je gehört habe. Skenderbeus Mutter war doch selber Serbin und er selber war auch Orthodox, vor den Osmanen hatte man gute Verhältnisse zum Nachbarn wobei das serbische Kosovo zur Skenderbeus Zeit ja schon gefallen war. Er kämpfe ja im heutigen Albanien.

    Albaner und Serben wurden erst verfeindet seit dem Albaner zu den Osmanen überliefen, ihr Glauben wechselten und sich im serbischen Kosovo breit machten.


    Zum eigentlichen Thema:

    Muslime Albaner kann man schon irgendwie als Verräter des Albanertums sehen, sie schworen sich ja ab und wurden zu Osmanen wogegen Skenderbeu angekämpft hat bis zu seinem tot. Muslime Albaner und Bosniaken haben eigentlich eine identische Geschichte seit dem osmanischen Einfall.

  10. #260
    Avatar von Sazan

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