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Neun Festnahmen wegen Kriegsverbrechens im Kosovo

Erstellt von Fushe Kosove, 13.03.2010, 12:49 Uhr · 52 Antworten · 2.976 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
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    2.396
    Zitat Zitat von Franko Beitrag anzeigen
    Das Massaker von Qyshk im Kosovo


    In Serbien wurden offenbar neun mutmassliche Kriegsverbrecher von der Polizei festgenommen. Sie sollen in Qyshk in der Nähe von Peja albanische Zivilisten ermordet und ihre Häuser geplündert haben.

    Was geschah damals in Qyshk?





    Qyshk ist ein kleines Dorf im Westen des Kosovo, mit nur 200 Häusern und 700 Einwohnern. Es liegt nur wenige Kilometer entfernt von der Stadt Peja. Damals, vor 11 Jahren, drangen rund 100 serbische Polizisten und Militäreinheiten in dieses kleine Dorf ein und richteten innerhalb weniger Stunden ein Blutbad an, das das albanische Volk niemals vergessen sollte.

    Wir schreiben den 14. Mai 1999. Es ist früh Morgens, die Sonne geht grade über das kleine Dorf Qyshk auf. Es ist im Gegensatz zu den anderen Dörfern im Umkreis bisher von den Übergriffen der serbischen Polizei verschont geblieben. Doch an diesem Tag reißen Schüsse die Bewohner aus dem Schlaf. Unter ihnen die damals 27-Jährige Lule, die mit ihrer Familie im Zentrum von Qyshk lebte.

    "Ich ging raus, so wie ich war, im Schlafanzug", erinnert sie sich. "Ich sah einen Mann aus unserem Dorf, der rannte. Ich sah auch Rauch und Feuer. Die Nachbarn sagten mir, dass die Serben morden und alles in Brand setzen... sodass ich wieder ins Haus ging und meine Eltern, meinen Onkel und die Kinder weckte."

    Der Angriff auf das unbewaffnete Dorf war Tage zuvor genauestens geplant und durchdacht worden. "Die Soldaten hatten bemalte Gesichter, einige von ihnen trugen auch Tücher zur Maskierung", erzählt Akif, während sich der 57-Jährige Bauer an die Tage des Grauens erinnert. "Sie hatten verschiedene Uniformen an - einige die der serbischen Polizei und die anderen der Jugoslawischen Armee."

    Einige Menschen versuchten zu fliehen, die Mehrheit von ihnen wurde auf der Flucht erschossen. Die serbische Polizei ging von Haus zu Haus und holten die Älteren, Männer, Frauen und Kinder heraus. Dabei erschossen sie auf der Stelle Frau und Kind eines Albaners, ihn nahmen sie mit.

    "Sie brachten uns zu dem Friedhof des Dorfes", erzählt Akifi weiter. "Sie trennten die Frauen von den Männern. Männer, bei denen sie dachten, dass sie in ihrem Alter, ein Gewehr in die Hand nehmen und sich verteidigen konnten. Danach fingen sie an die Häuser anzuzünden [...]."

    Die Männer wurden umzingelt. "Sie teilten uns Männer in drei Gruppen auf und führten uns weiter. Wir waren 12 in meiner Gruppe. Sie brachten uns in das Haus eines Nachbarn und stellten uns in eine Linie an die Wand des Wohnzimmers." Das machten sie auch mit den beiden anderen Gruppen, die sie jeweils in ein anderes Haus sperrten.

    Zuerst wurden sie verhört, in der Hoffnung Informationen über die UÇK zu erhalten. Danach hielten sie einigen Männern die Waffen an die Köpfe. "Ein Soldat kam zur Tür herein", erzählt Akif mit ruhiger Stimme weiter, "und er sagte: 'Im Namen Serbiens seid ihr alle hingerichtet'. Daraufhin wurde das Feuer eröffnet."

    Akif wurde am Oberschenkel getroffen, doch die Leiche seines Bruders und eines Nachbarn retteten ihm das Leben, indem sie ihn unter sich begruben. Die leblosen Körper wurden mit Benzin überschüttet, um sie anzuzünden. Damit sollten die stichhaltigsten Beweise vernichtet werden: die Leichen.

    Wie durch ein Wunder konnte Akif durch ein Fenster entkommen und floh zu einem Waldstück, wo er stundenlang ausharrte, in dem Wissen, dass er soeben eines der grausamsten Massaker im Kosovo überlebt und viele seiner Familienangehörige und Freunde verloren hatte.

    An dem gleichen Tag hatte die serbische Polizei auch zwei Nachbardörfer angegriffen, Pavlan und Zahaq, wo insgesamt 72 Albaner ermordet wurden.

    An dem Massaker von Qyshk nahmen teil:

    * Die Formation "Frenki", eine Kommandoeinheit, die nach ihrem Kommandanten Franko Simatovic, kurz Frenki, benannt wurde. Die Kommandoeinheit war Teil der Spezialkräfte für staatliche Sicherheit in Serbien, die auch unter dem Namen "Crvene beretke" (dt. Rote Barette) bekannt ist.
    * "Operativna Grupa" oder kurz "OPG" (dt. Operationsgruppe), eine Eliteeinheit der serbischen Polizei, dessen Mitglieder sich stolz "Magla" (dt. Nebel) nannten, weil sie nach ihren Angriffen niemals Spuren hinterliessen. Die OPG soll ihre Befehle von dem höchsten General des Innenministeriums Serbiens erhalten haben. Basierend auf Zeugenaussagen einiger serbischer Quellen, haben Mitglieder der OPG auch an weiteren Massakern im Kosovo teil genommen, unter anderem in Abri të Ulët, in Reçak, in Pavlan und in Zahaç.
    * Die paramilitärische Snipereinheit "Munja" (dt. Blitz) der dritten "jugoslawischen" Armee, die unter direktem Befehl des Generalchefs der serbischen dritten Armee gestanden haben soll. "Munja" wird in einem Bericht der Organisation "Human Rights Watch" als "eine merkwürdige Mischung aus Polizei, Kriminellen und selbsternannten Patrioten (vollständig unter Kontrolle der Armee und Polizei), die von den Serben für ihre Auseinandersetzungen mit der UCK und unerbittlichen Angriffen auf die albanische Zivilbevölkerung als Legendär betrachtet wurden", beschrieben.



    In Qyshk wurden hauptsächlich Männer im Alter von 19-69 Jahren massakriert. Das Dorf zählt 42 Tote, ermordet durch die machtpolitische Hand des serbischen Staates.



    Eine Frau, deren Mann und zwei Söhne hingerichtet wurden, legte sich in einer Gedenkfeier mit ihrem Körper über das Grab und wiederholte immer und immer wieder: "Ich sollte bei euch sein."

    An einem warmen Tag im Mai 1999, in einem Land in Europa, blutete und brannte ein kleines Dorf eines unterdrückten, aber unnachgiebigen Volkes.




    Das Massaker von Qyshk im Kosovo













    .

    da fehlen einem die worte

  2. #12

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    18.841
    hmm

  3. #13

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    355
    Zitat Zitat von Ferizajlia Beitrag anzeigen
    Hinrichten, diese Schweine!
    Du meinst genauso hinrichten wie die UCK-Schweine......

  4. #14

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    355
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Jede weitere Festnahme ist ein Fortschritt für Serbien

    Der Witz war mal echt gut.....

  5. #15

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    13
    Und die Serben wollen in die EU *kopfschütteln*.
    Das ist für mich Grund genug, nicht in die EU aufgenommen zu werden.
    Die sind voll mit diesen Kriegsverbrechern.

  6. #16
    Avatar von Nosferatu

    Registriert seit
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    Beiträge
    702
    Zitat Zitat von shqiperia-KS Beitrag anzeigen
    Und die Serben wollen in die EU *kopfschütteln*.
    Das ist für mich Grund genug, nicht in die EU aufgenommen zu werden.
    Die sind voll mit diesen Kriegsverbrechern.
    Mal ehrlich, kommst du dir nicht lächerlich vor? Los, geh mit Puppen spielen.

  7. #17
    vincent vega
    echt gut, daß diese verbrecher verhaftet wurden. sie werden hoffentlich ihre gerechte strafe erhalten.
    manche user hier sollte man wegen dummheit wegsperren (zumindest vom forum)...

  8. #18

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935
    Zitat Zitat von shqiperia-KS Beitrag anzeigen
    Und die Serben wollen in die EU *kopfschütteln*.
    Das ist für mich Grund genug, nicht in die EU aufgenommen zu werden.
    Die sind voll mit diesen Kriegsverbrechern.
    -->

  9. #19

    Registriert seit
    21.03.2010
    Beiträge
    13
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    -->
    Ja, so seid ihr Serben doch immer.
    Ihr wollt immer etwas abstreiten oder vom Thema ablenken.
    Aber die Realität sieht ganz anders aus.
    Wollt ihr mir ganz ehrlich sagen das bei euch keine Kriegsverbrecher mehr rumlaufen ?

  10. #20

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    2.396
    Zitat Zitat von Generalstab VJ Beitrag anzeigen
    Du meinst genauso hinrichten wie die UCK-Schweine......
    UCK-soldaten sind helden die für ihr land gekämpft haben
    sie haben keine ethnische säuberungen durchgeführt wie damals die serbische armee in kosova

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