BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 16 von 29 ErsteErste ... 612131415161718192026 ... LetzteLetzte
Ergebnis 151 bis 160 von 288

NEWS aus Kosovo

Erstellt von StankovicD, 23.07.2009, 10:44 Uhr · 287 Antworten · 13.883 Aufrufe

  1. #151
    Dado-NS
    Zitat Zitat von Сербиан Beitrag anzeigen
    Haha Staat ich kann nicht mehr funktioniert ja einwandfrei^^
    Hatte ich gesagt, in den Ärschen der Amerikaner!

  2. #152

    Registriert seit
    21.07.2009
    Beiträge
    465
    Zitat Zitat von Сербиан Beitrag anzeigen
    Haha Staat ich kann nicht mehr funktioniert ja einwandfrei^^

    Serbien geht es nicht besser.
    Seit Jahren muss sich Serbien für Verbrechen in allen Teilen des Balkans verantworte.
    Seit Jahren herrschen in Serbien die Nationalisten und die wirtschaftliche Lage sieht düster aus.
    Neulich wurden über 10.000 Unternehmen geschlossen somit erhalten die Städte keine Gewerbesteuern mehr und das führt wiederum zum Einsparen.
    Ihr hattet vielleicht Glück dass ab 2010 visafrei in die EU reisen könnt.Das wird eure wirtschaftliche nicht besser machen und nicht die des Kosovo.

  3. #153

    Registriert seit
    21.07.2009
    Beiträge
    465
    Zitat Zitat von Dado-SG Beitrag anzeigen
    Hatte ich gesagt, in den Ärschen der Amerikaner!
    Kosovo profitiert mehr von den Amis als umgekehrt oder ist dir das nicht bewusst?

  4. #154
    Avatar von Ilan

    Registriert seit
    25.06.2009
    Beiträge
    10.225
    Hallo Deki.

  5. #155

    Registriert seit
    13.10.2008
    Beiträge
    7.453
    Zitat Zitat von StankovicD Beitrag anzeigen
    stimmt auch wieder nicht, die kriminalitaets und arbeitslosenquote ist nach 1999 und selbst heute hoeher als unter dem milosevic regime. ist fakt!

    mfg


    liegt daran dass damals die kriminellen gleichzeitig auch polizisten waren.

  6. #156
    Avatar von sonja1612c

    Registriert seit
    02.12.2008
    Beiträge
    1.639
    Zitat Zitat von Carinius Beitrag anzeigen
    wo steht den dass die albaner nicht die nachfahren der dardaner sind?
    gib mir jetzt stichfeste beweise und quellen!

    Natürlich wurden die Methoden und Ergebnisse der albanischen Wissenschaft
    bezüglich der "albanischen Frage" von der "westlichen"Wissenschaft einer eingehenden
    Kritik unterzogen. Ich möchte an dieser Stelle nur Bernhard Tönnes zur Sprache
    kommen lassen, der eigentlich die wesentlichsten Vorwürfe an die albanische
    Wissenschaft der kommunistischen Ära zusammengefaßt hat: "Der von der politischen
    Führung des Landes unter Berufung auf das leninistische Prinzip der 'Parteilichkeit' geforderte
    'wissenschaftliche' Nachweis der illyrischen Herkunft der Albaner kann zwar eine sehr große
    Plausibilität für sich beanspruchen, doch reichen die vorhandenen Quellen (schriftliche
    Überlieferungen, archäologische Funde u. dgl. m.) nicht aus, um einen einwandfreien Beweis im
    Sinne der Wissenschaft führen zu können... Alle illyrischen Eigennamen sind durch griechische
    und römische Quellen vermittelt worden. Es ist indes nicht abzuschätzen, in welcher sprachlichen
    Exaktheit und nach welchen Kriterien die griechischen und römischen Autoren die ihnen fremden
    illyrischen Namen in ihre Schriften transkribiert haben, so daß Schlußfolgerungen in bezug auf
    das Albanische, das erst seit 1555 schriftlich belegt ist, sehr fragwürdig sind... Abgesehen von
    diesen Eigennamen ist in den antiken Quellen kein einzigesWort überliefert, das zweifelsfrei dem
    Illyrischen zugerechnet werden könne. Die illyrische Herkunft der Albaner ließe sich indes erst
    dann mit Hilfe der Sprachwissenschaft einwandfrei nachweisen, wenn zumindest ein kompletter

    illyrischer Satz überliefert wäre."
    2


    LINK: http://www.albanisches-institut.ch/pdf/text20.pdf

  7. #157

    Registriert seit
    13.10.2008
    Beiträge
    7.453
    Zitat Zitat von Carinius Beitrag anzeigen
    Die "Albanoi" waren ein illyrischer Stamm genauso wie die Dardaner,Taulantier,Ardiär,Dalmaten etc.
    Die Albaner hatten in der Vergangenheit keine Staaten, weil es vorher keine Staaten gab.Dafür hatten sie Königreiche wie das Königreich Agron und Teutas oder das von dem Dardanderkönig Bardhylli oder das Königreich Arberia oder Dukagjin Königreich.

    Es ist längst bewiesen dass die Dardaner kuluturelle Bauten hatten.Du musst am besten eine Tour durch Kosovo machen und dich selbst davon überzeugen.In Prizeren findest du die Illyrer-Burg "Vllashja", in dem Dorf Retia findet man Überreste der illyrischen Burg "Dafina", in Vushtrri findet man eine vorrömische Brücke, in Gjakova findet man die "Heilige Brücke", in Shkoder in Nordalbanien findet man die Burg "Rozafa" etc.
    Jeder weiß doch dass der Heilige Paulus in Dardanien missioniert hat und dass die Albaner früher größtensteil ortodoxe Christen waren.
    Denkst du dass sie etwa auf Wiesen ihre Messen gehalten haben?
    Nein das kann nicht sein, sie hatten Kirchen, die ihnen von den Slawen nach der Slawenflut im 500 n.Chr. gerraubt worden sind und nach ihrem eigenen Willen bzw. die ihrer Fürsten umgestaltet bzw. verunstaltet worden sind.
    Heute lässt sich anhand der Architektur der ortodoxen Kirche in Peja feststellen dass es sich bei dieser Kirche um eine Katholische Kirche handelt, die umgestaltet worden ist.


    kollege erspar dir die mühe ihm oder sonst einem cedo hier was zu erklären.

  8. #158

    Registriert seit
    21.07.2009
    Beiträge
    465
    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Natürlich wurden die Methoden und Ergebnisse der albanischen Wissenschaft
    bezüglich der "albanischen Frage" von der "westlichen"Wissenschaft einer eingehenden
    Kritik unterzogen. Ich möchte an dieser Stelle nur Bernhard Tönnes zur Sprache
    kommen lassen, der eigentlich die wesentlichsten Vorwürfe an die albanische
    Wissenschaft der kommunistischen Ära zusammengefaßt hat: "Der von der politischen
    Führung des Landes unter Berufung auf das leninistische Prinzip der 'Parteilichkeit' geforderte
    'wissenschaftliche' Nachweis der illyrischen Herkunft der Albaner kann zwar eine sehr große
    Plausibilität für sich beanspruchen, doch reichen die vorhandenen Quellen (schriftliche
    Überlieferungen, archäologische Funde u. dgl. m.) nicht aus, um einen einwandfreien Beweis im
    Sinne der Wissenschaft führen zu können... Alle illyrischen Eigennamen sind durch griechische
    und römische Quellen vermittelt worden. Es ist indes nicht abzuschätzen, in welcher sprachlichen
    Exaktheit und nach welchen Kriterien die griechischen und römischen Autoren die ihnen fremden
    illyrischen Namen in ihre Schriften transkribiert haben, so daß Schlußfolgerungen in bezug auf
    das Albanische, das erst seit 1555 schriftlich belegt ist, sehr fragwürdig sind... Abgesehen von
    diesen Eigennamen ist in den antiken Quellen kein einzigesWort überliefert, das zweifelsfrei dem
    Illyrischen zugerechnet werden könne. Die illyrische Herkunft der Albaner ließe sich indes erst
    dann mit Hilfe der Sprachwissenschaft einwandfrei nachweisen, wenn zumindest ein kompletter

    illyrischer Satz überliefert wäre."
    2


    LINK: http://www.albanisches-institut.ch/pdf/text20.pdf

    Die Gegner der Theorie der albanischen Autochthonie sind aus Serbien.Die serbische Ablehnung der albanischen Autochtonie war früher verbreitet, sie lebte aber nach den großen albanischen Demostrationen in Kosova 1981 neu auf.Dies war also ein Ergebnis eines politischen Ereignisses und nicht wissenschaftlicher Erkenntnisse.
    Der serbische Archäologe Milutin Grasanin ist ein gutes Beispiel hiefür.Im Jahre 1955 schrieb er in der kosovarischen Zeitschrift „Perparim“ einen Artikel, in dem er die Meinung vertrat,dass die Albaner die direkten Nachfahren der Illyrer sind.
    In den folgenden Jahren nährte sich Grasanin den serbischen Forschern,die die Autochtonie der Albaner leugneten.
    1981 griffen die Serben die Idee, dass die Dardaner ein illyrischer Stamm sind energisch an, nicht weil sie aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu gekommen sind, sondern , weil Kosova angeblich die „Wiege der serbischen Geschichte“war und als solche nicht von einem Volk bewohnt gewesen sein konnte, das dem illyrischen Stamm der Dardaner angehörte und deshalb von den Albanern, deren Nachfahren, beansprucht werden könnte.

  9. #159

    Registriert seit
    21.07.2009
    Beiträge
    465
    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    kollege erspar dir die mühe ihm oder sonst einem cedo hier was zu erklären.
    Danke für dein Ratschlag.Ich habe mittlerweile begriffen dass einige von ihnen strohdumm,von der Propaganda ihres Landes total verblendet sind und nicht die Wahrheit begreifen wollen weil sie dadurch ihren rechtlosen Anspruch auf Kosovo nicht verteidigen können.

  10. #160
    Avatar von sonja1612c

    Registriert seit
    02.12.2008
    Beiträge
    1.639
    Zitat Zitat von Carinius Beitrag anzeigen
    Die Gegner der Theorie der albanischen Autochthonie sind aus Serbien.Die serbische Ablehnung der albanischen Autochtonie war früher verbreitet, sie lebte aber nach den großen albanischen Demostrationen in Kosova 1981 neu auf.Dies war also ein Ergebnis eines politischen Ereignisses und nicht wissenschaftlicher Erkenntnisse.
    Der serbische Archäologe Milutin Grasanin ist ein gutes Beispiel hiefür.Im Jahre 1955 schrieb er in der kosovarischen Zeitschrift „Perparim“ einen Artikel, in dem er die Meinung vertrat,dass die Albaner die direkten Nachfahren der Illyrer sind.
    In den folgenden Jahren nährte sich Grasanin den serbischen Forschern,die die Autochtonie der Albaner leugneten.
    1981 griffen die Serben die Idee, dass die Dardaner ein illyrischer Stamm sind energisch an, nicht weil sie aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu gekommen sind, sondern , weil Kosova angeblich die „Wiege der serbischen Geschichte“war und als solche nicht von einem Volk bewohnt gewesen sein konnte, das dem illyrischen Stamm der Dardaner angehörte und deshalb von den Albanern, deren Nachfahren, beansprucht werden könnte.

    Für Aufsehen innerhalb der Albanienwissenschaft sorgt das in jüngster Zeit
    erschienene Werk des Freiburger Historikers Gottfried Schramm
    25, der nach
    Jahrzehnten der Funkstille unverhofft mit einer neuen Theorie in der "albanischen
    Frage" aufwartet, indem er sich gegen die Autochthonie und das Illyrertumder Albaner
    ausspricht und ihre Einwanderung aus der Mitte der Balkanhalbinsel in ihre heutigen
    Wohnsitze vermutlich zu Beginn des 9. Jahrhunderts mit philologisch-historischen
    Mitteln zu beweisen versucht. Seine Hypothese setzt sich aus einer langen Folge von
    Einzelbehauptungen zusammen, die sich großteils auf sprachhistorische Indizien
    stützen.
    Bei den Vorfahren der heutigen Albaner handle es sich um jene im Gebirge lebenden
    thrakischen Ethnien, die die Griechen und Römer seit der Kaiserzeit unter dem
    Sammelnamen "Bessen" zusammenfaßten.
    26 Der ursprüngliche Stamm, der den Namen
    gab, hatte seine Heimat im Quellgebiet der Marica, nahe des höchsten Berges Musala.
    Das Siedlungsgebiet aller später unter diesem Namen zusammengefaßten
    Hirtenstämme war die zentrale balkanische Gebirgsgruppe, d.h. die westliche
    Balkankette, die Rila, die westlichen Rhodopen und das Piringebirge, also im großen
    und ganzen die von Kaiser Aurelian in den siebziger Jahren des 3. Jh.s errichtete röm.

    Provinz Dacia mediterranea.
    27 Die Christianisierung der Bessen erfolgte bereits in der
    zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts durch den in der Stadt Remesiana ansässigen Bischof
    Niceta.
    28 In der Folge erbauten die Bessen eigene Klöster, stellten eigene Mönche als
    Missionare und sollen sogar eine eigene Kirchensprache gehabt haben. Aufgrund der
    slawischen Landnahme im 6. und 7. Jahrhundert floh die romanische Bevölkerung aus
    den Städten ins umliegende Gebirge, wo sie mit den dort wohnenden Bessen eine
    Symbiose eingingen, von der sprachliche Übereinstimmungen des Albanischen und
    Rumänischen zeugen würden, und von ihnen die transhumane Weidewirtschaft
    übernahmen.
    29 In den nächsten Jahrhunderten sei es nur zu einer teilweisen slawischen
    Assimilierung der Bessen gekommen. Am Anfang des 9. Jahrhunderts seien sie der
    Christenverfolgung durch die heidnischen Bulgaren ausgesetzt gewesen, was
    denjenigen Teil der Bessen nach dem Friedensvertrag 816/17 zw. Byzanz u. Bulgaren
    zur Abwanderung nach Westen bewogen haben soll, der wahrscheinlich nur westlich
    der Gipfelkette wohnte.
    30 Den Bessen sei das Bergland Arbanon zwischen den Flüssen
    Shkumbi und Mati zur Absicherung der byzantinischen Küstenfestung Dyrrachion
    gegen bulg. Angriffe vom Osten zugewiesen worden. Die Zuwanderer hätten den
    Namen "Arbaniten" bekommen und seien durch den griechisch-orthodoxen Bischof in Kruja betreut worden, weshalb die bessische Lithurgie eine Gräzisierung erfahren
    hätte.
    31 Die im zentralen Balkangebirge zurückgebliebenen Bessen hingegen seien
    irgendwann slawisiert worden.
    Schramm zeichnet sich durch die historische Auswertung des philologischen
    Materials, in diesem Fall der Lehnortsnamen, für die Erhellung der quellenarmen
    Abschnitte der Spätantike und des Frühmittelalters aus. Er bringtmehrere philologische Belege dafür, daß die Albaner in ihrem heutigen Siedlungsgebiet nicht autochthon sein können.

    Indem er sprachwissenschaftliche Vergleiche anführt, zeigt er auf, daß das
    Albanische schon vor der Berührung mit dem Lateinischen eine Satemsprache gewesen sein müsse, d.h. daß es nicht die Tochtersprache des kentumsprachlichen Illyrisch sein könne.


    LINK: http://www.albanisches-institut.ch/pdf/text20.pdf


Ähnliche Themen

  1. www..............com
    Von Kosova-Albo-USA im Forum Kosovo
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 16.07.2012, 01:08
  2. Kosovo NEWS
    Von Fushe Kosove im Forum Kosovo
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 26.11.2010, 23:06
  3. Kosovo News
    Von SRB_boy im Forum Kosovo
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 28.05.2010, 21:43