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Partei Vetevendosje

Erstellt von Gentos, 22.02.2010, 09:42 Uhr · 996 Antworten · 93.993 Aufrufe

  1. #631

    Registriert seit
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    Gestern in Gjakova


  2. #632
    Fan Noli
    Schon interessant wie die Zeiten sich ändern. Wurde Albin Kurti noch zu Beginn mit der Bewegung die er anführt belächelt und maginalisiert, hat er es jetzt geschafft die Bewegung zu einer beträchlichen Größe zu führen.


    «Wenn das Extreme normalisiert wird, erscheint der Normale als extrem»

    Die Protestbewegung Vetevendosje des ehemaligen Studentenführers Albin Kurti rüttelt Kosovos Politik auf und nimmt erstmals an Parlamentswahlen teil

    Kosovo hat zwar seine formelle Unabhängigkeit erklärt, von der Souveränität bleibt das Land laut Albin Kurti, dem Anführer der Widerstandsbewegung Vetevendosje, aber noch weit entfernt.

    Interview: tf.

    Vor drei Jahren rief Ihre Bewegung zum Boykott der Parlamentswahlen auf. Jetzt nehmen Sie daran teil. Warum?

    Im Februar 2008 erklärte Kosovo einseitig die Unabhängigkeit, was wir als Fortschritt werteten. Die Unabhängigkeit impliziert im Falle Kosovos aber noch keine Souveränität. Mehr noch, die Formalität der Unabhängigkeit ist seit ihrer Proklamation immer mehr verloren gegangen. Wir wollen daher den Staat insofern stärken, als Kosovos Unabhängigkeit endlich auch Kosovos Souveränität hinzugefügt wird.

    Sie sehen diese Souveränität nicht zuletzt durch internationale Organisationen in Kosovo eingeschränkt. Sollen diese Organisationen möglichst rasch abziehen?

    Nein, wir sind nicht gegen die Präsenz internationaler Organisationen. Wir sind gegen den Charakter dieser Präsenz. Wir wollen nicht, dass diese Präsenz einen herrschenden Charakter hat, mit nicht gewählten Offiziellen, die Minister entlassen und Gesetze annullieren können. Wir wünschen einen beratenden Charakter. Denn solange man eine internationale Präsenz mit herrschendem Charakter hat, hat man auch eine servile politische Elite, die von ihren internationalen Meistern stärker abhängt als von ihren Wählern.

    Vetevendosje wird bisweilen als radikal nationalistisch, bisweilen als radikal links charakterisiert. Wie lautet Ihre Umschreibung, wie radikal sind Sie?

    Vetevendosje ist eine politische Bewegung, die Kosovo in ein normales, demokratisches, souveränes Land mit wirtschaftlicher Entwicklung umformen will. Doch die Situation in Kosovo ist eine extreme, wobei diese extreme Situation vom Regime als normal darzustellen versucht wird. Wenn jedoch das Extreme zu normalisieren versucht wird, erscheint der Normale plötzlich als der Extreme. Mit anderen Worten: Die uns angehefteten Etiketten sind extrem, nicht unsere Bewegung.

    Sie bezeichnen Vetevendosje stets als Bewegung, nicht als Partei.

    Unser Ziel ist, der formalen Unabhängigkeit Kosovos die Souveränität hinzuzufügen und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu starten. Das sind zwei derart grundsätzliche Angelegenheiten, dass sie nicht von einer Partei allein bewerkstelligt werden können. Erst wenn diese Grundlagen gegeben sind, kann man in Kosovo echte politische Parteien wie in Westeuropa haben. Die politischen Parteien, die wir derzeit haben, dieser Pluralismus ohne Souveränität, spalten nur die Menschen und kreiern die Illusion einer Demokratie.

    Ihr Erfolg basierte auf Ihrer Rolle als ausserparlamentarische Kraft. Gefährden Sie nicht diesen Erfolg, wenn Sie sich nun quasi dem von Ihnen kritisierten System anschliessen?

    Wenn man Demokratie auf repräsentative Demokratie reduziert, könnte dies so sein. Doch wir treten nicht dem System bei, um dann auf Proteste und Demonstrationen zu verzichten. Wir wollen beides tun. Wir werden also unsere bisherigen Methoden, etwa Strassenaktionen und Proteste, durch institutionelle Methoden ergänzen. Wir sehen das System nicht als ein Haus, in das wir einziehen, sondern als ein Set von Werkzeugen, das wir benutzen – im Rahmen desselben Konzepts und Ziels.

    Kann eine Lösung des Kosovoproblems auch einen Gebietstausch mit Serbien bedeuten, also den Tausch des serbisch dominierten Nordkosovo gegen albanisch dominierte Orte in Südserbien?

    Nein, Kosovo muss innerhalb seiner existierenden Grenzen souverän werden. Das Ziehen neuer Grenzen würde nur neue Konflikte auslösen.

    Und dennoch sympathisieren Sie mit der Idee eines Grossalbanien, was ja auch neue Grenzen bedeuten würde.

    Erstens benutzen wir nicht den Begriff Grossalbanien; wir sprechen von einer Vereinigung von Kosovo und Albanien. Und zweitens fordern wir dies nur als ein Recht, wie es jedem souveränen Staat zusteht. Wenn Frankreich und Deutschland sich vereinigen wollen, kann sie niemand daran hindern – zwei Referenden, und die Sache ist erledigt. Warum soll Kosovo nicht dasselbe Recht haben? Wir sind gegen den Verfassungsartikel 1.3, der festhält, dass Kosovo sich nicht mit einem anderen Land vereinigen soll. Das erinnert mich an Breschnews Konzept der beschränkten Souveränität sozialistischer Staaten.

    Was erwarten Sie vom Dialog zwischen Pristina und Belgrad, wie er in der jüngsten Uno-Resolution vorgesehen ist?

    Das Problem mit Serbien war nie ein Mangel an Dialog. Nicht wegen mangelnden Dialogs haben wir uns bekämpft, sondern wegen sich widersprechender Interessen. Ich verfalle nicht dem Fetisch des Dialogs, der Idee, dass alles besser wird, wenn man nur miteinander redet. Das Problem ist nicht ein Mangel an Informationen, sondern ein auf dem Balkan hegemonial auftretendes Serbien auf der einen Seite und unser Wunsch nach einem freien Kosovo auf der anderen Seite. Es geht um kontradiktorische Interessen.

    Aber würden sich durch Dialog nicht einige Probleme entschärfen lassen, etwa die Integration von Serben in Kosovo?

    Wenn man die Integration der Serben in Kosovo will, und ich will das, dann muss Integration für die Serben zur Notwendigkeit werden. Menschen integrieren sich nicht, weil sie wollen, sondern weil sie müssen. Auch Albaner in Westeuropa wollen sich vielleicht nicht integrieren, aber sie müssen es. Belgrad gibt den Serben in Kosovo aber viel Zuckerbrot und noch mehr Peitschen, während Pristina nur wenig Zuckerbrot gibt; da ist das Resultat klar. Wenn wir Integration wollen, müssen wir die Einmischung Serbiens in Kosovo unterbinden.

    Albin Kurti

    tf. ⋅ Der 1975 in Pristina geborene Albin Kurti organisierte ab Mitte der neunziger Jahre Studentenproteste gegen Serbiens Vorherrschaft in Kosovo. Während des Kosovokriegs wurde er im April 1999 von Serbien verhaftet und zu 15 Jahren Haft verurteilt; 14 Monate nach Milosevics Sturz kam er im Dezember 2001 frei. Mit der von ihm gegründeten Bewegung Vetevendosje protestierte er fortan gegen das internationale Protektorat, das er als neokolonialistisch verurteilt, und gegen die Korruption von Kosovos politischer Elite.


    «Wenn das Extreme normalisiert wird, erscheint der Normale als extrem» (Politik, International, NZZ Online)

  3. #633
    Fan Noli
    Vergleicht mal ein Interview von Thaqi mit Kurti. Thaqi wirkt im Vergleich zu Kurti wie ein Sonderschüler der sich nicht ausdrücken kann (oder sollte ich sagen artikulieren^^). Man kann von Kurti halten was man will, aber intelligent ist er - was man von Thaqi nicht sagen kann.

  4. #634

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    Lypjan

  5. #635

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    Das reale Gesicht der PDK

    Kosovo- Gestern Abend den 8. Dezember griffen Mitglieder der PDK, Wahlkampfaktivisten der LPV, im Dorf Belincё bei Shtime gewaltsam an. Die Aktivisten der LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung) wollten Plakate für eine Veranstaltung der LPV kleben. Die Angegriffenen waren dem Terror der Thaci Anhänger hilflos ausgesetzt. Der Terror machte auch nicht vor sehr jungen Aktivisten der LPV halt. Mit Baseballschlägern und schweren Stöcken wurden die Aktivisten der LPV zusammengeschlagen. Die PDK Terroristen heißen Haradin Ahmed (35 Jahre), Rexhep Ahmeti (45 ), Bujar Ahmed (20 Jahre ) und Gёzim Ahmed (22 Jahre). Die brutale Attacke der PDK Mitglieder führten zu schweren Verletzungen. Alle LPV Aktivisten litten unter Blutungen. Besonders schwer erwischte es den Jugendlichen LPV Aktivisten Labinot Arifi (14). Er befindet sich im Krankenhaus in Ferizaj. Nach Angaben der Ärzte wurde er schwer am Kopf verletzt und hat Blutungen. Admir Shatmani (22) wurde in das Gesicht und in den Bauch geschlagen. Geschlagen wurden zudem Florent Arifi (16)
    Segeln Arifi (15) und Artan Shatmani (25). Nachdem die LPV die Polizei informierte -wurden- die Thaci Anhänger verhaftet. Die LPV stellte in einer Presserklärung fest: „ Die PDK will die Wahlen statt mit Argumenten mit Gewalt gewinnen.“ In der Tat, Hashim Thaci weicht bis dato einer direkten Konfrontation mit Albin Kurti in einem Fernsehduell aus. Die PDK ist ohne jedes Wahlprogramm in den Wahlkampf gezogen. Dafür hat sie sehr viel Geld, um es in den Wahlkampf zu investieren. Überall ist der Charakterkopf von Hashim Thaci auf großen Stellflächen und im Fernsehen zu sehen. Der Vorfall in Belincё beweist neuerlich, dass die PDK neben Geld auf Gewalt setzt.


    Kosova-Aktuell - Shtime - PDK Mitglieder wenden Gewalt an

  6. #636
    Avatar von Albion

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    4.614
    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    Vergleicht mal ein Interview von Thaqi mit Kurti. Thaqi wirkt im Vergleich zu Kurti wie ein Sonderschüler der sich nicht ausdrücken kann (oder sollte ich sagen artikulieren^^). Man kann von Kurti halten was man will, aber intelligent ist er - was man von Thaqi nicht sagen kann.
    thaci ist ein bauer er kann doch nicht reden und albin kurti hat studiert

  7. #637
    Fan Noli
    So wie ich von Kosovo mitbekommen habe wird vetevendosja viele Stimmen erhalten. Nur werden wohl Thaqi und Banditen versuchen die Wahlen zu manipulieren. Das wird ein heisser Wahlabend.

  8. #638
    Beogradjanin
    Ich habe auch für Vetevendosje gestimmt

  9. #639
    Avatar von Albion

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    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    Gestern in Gjakova

    man sieht das das volk will abin kurti aber ich hab angst das eu die wahlen fälschen wird.

  10. #640
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    Das reale Gesicht der PDK

    Kosovo- Gestern Abend den 8. Dezember griffen Mitglieder der PDK, Wahlkampfaktivisten der LPV, im Dorf Belincё bei Shtime gewaltsam an. Die Aktivisten der LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung) wollten Plakate für eine Veranstaltung der LPV kleben. Die Angegriffenen waren dem Terror der Thaci Anhänger hilflos ausgesetzt. Der Terror machte auch nicht vor sehr jungen Aktivisten der LPV halt. Mit Baseballschlägern und schweren Stöcken wurden die Aktivisten der LPV zusammengeschlagen. Die PDK Terroristen heißen Haradin Ahmed (35 Jahre), Rexhep Ahmeti (45 ), Bujar Ahmed (20 Jahre ) und Gёzim Ahmed (22 Jahre). Die brutale Attacke der PDK Mitglieder führten zu schweren Verletzungen. Alle LPV Aktivisten litten unter Blutungen. Besonders schwer erwischte es den Jugendlichen LPV Aktivisten Labinot Arifi (14). Er befindet sich im Krankenhaus in Ferizaj. Nach Angaben der Ärzte wurde er schwer am Kopf verletzt und hat Blutungen. Admir Shatmani (22) wurde in das Gesicht und in den Bauch geschlagen. Geschlagen wurden zudem Florent Arifi (16)
    Segeln Arifi (15) und Artan Shatmani (25). Nachdem die LPV die Polizei informierte -wurden- die Thaci Anhänger verhaftet. Die LPV stellte in einer Presserklärung fest: „ Die PDK will die Wahlen statt mit Argumenten mit Gewalt gewinnen.“ In der Tat, Hashim Thaci weicht bis dato einer direkten Konfrontation mit Albin Kurti in einem Fernsehduell aus. Die PDK ist ohne jedes Wahlprogramm in den Wahlkampf gezogen. Dafür hat sie sehr viel Geld, um es in den Wahlkampf zu investieren. Überall ist der Charakterkopf von Hashim Thaci auf großen Stellflächen und im Fernsehen zu sehen. Der Vorfall in Belincё beweist neuerlich, dass die PDK neben Geld auf Gewalt setzt.


    Kosova-Aktuell - Shtime - PDK Mitglieder wenden Gewalt an
    Thaqi hat die Nervosität gepackt! Er verspricht allen Lohnerhöungen von bis zu 50 % ab Januar (wohlgemerkt eine Lüge weil technisch gar nicht möglich). Aber was will man von diesen Banditen auch erwarten? Sie lügen, sie klauen, sind korrupt, benutzen Gewalt etc.. Banditen eben.

    PS: Ich habe gehört (heute Fernsehen) das die PDK Strafe zahlen muss, weil sie sich nicht an die Wahlvereinbarungen gehalten hat.

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