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Protektorat Kosovo

Erstellt von Amphion, 16.02.2009, 22:42 Uhr · 578 Antworten · 26.940 Aufrufe

  1. #321

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.391
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    die Antwort habe ich dir gegeben, du Depp.
    Ich kann nichts dazu, daß du Aussetzer hast und das Gelesene nicht verstehst.

    -
    Nun spam meinen Thread nicht voll, gehe hin zu euren, da ist genügend Raum für Müll.
    ich sag mal so,
    der republik kosovo, unabhängig seit febr.2008, geht es wirtschaftlich nicht sehr gut.
    aber was machen so viele griechen in west-europa??
    GR, das land das die demokratie erfunden hat,
    eu mitglied seit 1981....

    warum brauchen dieses so wundervolle land, was voller lebenslust ist,
    den westen ums überleben?
    warum müssen so viele griechen für ihr brot in den westen??
    warum schaut ihr euch nicht zuerst euer land an,
    was seit 1981 überlebensspritzen von dem westen erhält??

    oder geht es nur darum, dass ihr befürchtet, aufgrund der unterstützung des kosovo, dass zu wenig hilfen für euch übrig bleiben??





    15.11.2004








    Schrift:

    EU-BERICHT

    Griechenland soll sich Euro-Beitritt erschummelt haben

    Griechenland ist der Eurozone auf Basis falscher Defizitzahlen beigetreten. Dies geht aus einem aktuellen Bericht der EU-Statistikbehörde Eurostat hervor, wie aus diplomatischen Kreisen in Brüssel am Montag verlautete.
    Griechische Euromünze: Beitritt dank kreativer Buchführung?


    Brüssel - "Die griechischen Zahlen haben von Anfang an nicht gestimmt", hieß es in den Kreisen. Dies gelte auch für die Jahre 1998 und 1999, auf deren Basis Griechenland der Eurozone beigetreten ist.
    Ein Kriterium für den Beitritt war, dass die Neuverschuldung der Bewerber drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht überstieg. Den Angaben zufolge hatte Griechenland aber 1998 und 1999 ein Defizit der öffentlichen Kassen von "erheblich über drei Prozent". Mit dem Fall wollten sich die Finanzminister der Eurozone befassen, die am Montagabend in Brüssel zusammenkommen.
    Im Sommer war bekannt geworden, dass die mittlerweile abgewählte griechische Regierung seit 2000 falsche Zahlen nach Brüssel gemeldet hatte. Offen blieb, ob dies auch davor schon der Fall war. Um dies herauszufinden, war eine Delegation von Eurostat nach Athen gereist. Der aktuelle Bericht sollte den Ministern am Abend vorgestellt werden.
    Konsequenzen für Griechenland wurden allerdings vorerst nicht erwartet. Eine gebe keine juristische Möglichkeit, die Mitgliedschaft im Euro-Raum in Frage zu stellen, sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Joaquín Almunia am Montag in Brüssel unmittelbar vor einer Sitzung der Finanzminister der Euro-Länder.
    EU-Bericht: Griechenland soll sich Euro-Beitritt erschummelt haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Damit reagierte der Sprecher auf Gerüchte, Athen drohe eine umgehende Sperrung von Geldern aus dem Kohäsionsfonds. Aus diesem unterstützt die EU besonders strukturschwache Regionen. Griechenland soll im laufenden Jahr 563 Mio. Euro aus dem Kohäsionsfonds erhalten. Bis Ende August wurden 189 Mio. ausgezahlt.
    31. März 2004 Griechenland wäre ohne die EU verloren - das bestreitet mehr als zwei Jahrzehnte nach der Aufnahme als zehntes Mitglied der EG im Jahr 1981 zwischen Thessaloniki und Kreta außer den linken Splitterparteien kaum noch jemand.
    Griechenland: Kein ungetrübtes Verhältnis zur EU - Wirtschaft - FAZ.NET

  2. #322

    Registriert seit
    28.09.2008
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    23.630
    Ich darf den User des oberen Postings bitten, weiterhin das Spamming zu unterlassen. Zu solchen Zwecken gibt es jede Menge anderer Threads, die sich hervorragend dazu eignen könnten.

    Bedauerlich auch, daß dem Wunsch der Löschung des obigen Spam-Beitrages nicht nachgekommen ist. Es sollte erinnert sein, daß es einst eine Großankündigung gab, nach dieser alle Spam-Beiträge gelöscht würde.
    Dieser oben ist sicherlich durch das intern aufgespannte Netz durchgerutscht.

  3. #323

    Registriert seit
    28.09.2008
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    Idee Vidovdan der Serben Schicksalstag

    Zu diesem sehr komplexen Thema gibt es einen neuen Artikel vom 22.06.2009 der AG Friedensforschung an der UNI Kassel.

    Um Zusammenhänge zu erfassen und verstehen kann jede Zusatzinformation nur willkommen sein.

    Hier der Artikel, ungekürzt.
    ------------------------------------
    AG Friedensforschung an der UNI Kassel
    Veranstalter des friedensplitischen Ratschlags

    Vidovdan der Serben Schicksalstag

    Der serbische Jugoslawe Milosevic vermochte den Zerfall Jugoslawiens nicht aufzuhalten

    Von Hannes Hofbauer *

    Es war ein schöner Sommertag, dem Heiligen Vitus geweiht, als der damals 48-jährige, international noch wenig bekannte Vorsitzende des Präsidiums der Sozialistischen Republik Serbien (im Rahmen der SFR Jugoslawien) seinen steilen politischen Aufschwung begann. Von Belgrad kommend, ließ sich Slobodan Milosevic am 28. Juni 1989 per Hubschrauber auf das Amselfeld in die Nähe der kosovarischen Stadt Pristina fliegen, wo ihn Hunderttausende zu seiner vielleicht wichtigsten Rede erwarteten.

    Man schrieb den 600. Jahrestag der mittelalterlichen Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje). Seinerzeit hatten osmanische Reiterheere einer Allianz aus christlichen Adligen, geführt vom Serbenfürsten Lazar Hrebeljanovic, eine schwere Niederlage zugefügt. Der gleichzeitige Tod Sultans Murad I. sowie die an die Schlacht anschließende, jahrhundertelange osmanische Fremdherrschaft auf dem Balkan, während der gleichwohl die serbisch-christliche Identität überdauerte, machte in der serbischen Geschichtsschreibung aus der geopolitischen Niederlage einen kulturellen und moralischen Sieg. Der Sozialist Slobodan Milosevic war sich dessen bewusst, als er die Gedächtnisfeier nutzte, um einen politischen Neuanfang zu verkünden.

    Der 28. Juni – nach julianischem Kalender war es der 15. Juni gewesen – gilt in Serbien seit jener Schlacht als Wendetag. Vor fast einer Million begeisterten Zuhörern, Serbinnen und Serben allesamt, spannte Milosevic den Bogen vom verloren gegangenen mittelalterlichen serbischen Fürstentum zu einem neuen Serbien, das »nach vielen Jahrzehnten seine staatliche, nationale und geistige Integrität wiedergefunden hat.« Gemeint war mit dieser Anspielung auf eine nationale Wiedergeburt die Einschränkung des Autonomiestatuts für Kosovo innerhalb der Serbischen Republik, die drei Monate zuvor in Belgrad beschlossen worden war.

    Deutliche Ablehnung der »Republik Kosovo«

    Die 1974 unter Tito in Kraft gesetzte jugoslawische Verfassung hatte dem Serbien zugehörigen Gebiet Kosovo einen Autonomiestatus zuerkannt, der es faktisch, wenn auch nicht formell, auf die gleiche Stufe hob wie die jugoslawischen Republiken. Dieser Zustand war zum Zeitpunkt der Amselfeldrede schon seit längerem unter vielfachen Beschuss geraten. National denkende Albaner forderten bereits seit den Unruhen des Jahres 1981 eine tatsächliche »Republik Kosovo«; der streng antijugoslawisch ausgerichteten serbischen Opposition galt der hohe Grad der kosovarischen Autonomie dagegen als Bedrohung der serbischen Identität; und für die serbische Führung war es im einsetzenden Zerfallsprozess Jugoslawiens zunehmend unerträglich geworden, dass von den drei »serbischen« Stimmen (Serbien, Kosovo, Vojvodina) im insgesamt achtköpfigen jugoslawischen Staatspräsidium nur auf die kern-serbische Verlass war, während die Vertreter aus Kosovo und der Vojvodina immer öfter mit den Sezessionisten Kroatiens und Sloweniens votierten.

    Subtil, aber für die Zuhörerschaft verständlich, vollzog Milosevic mit seiner historischen Rede auf dem Amselfeld jene nationale Wende, die sich in anderen jugoslawischen Republiken wie auch in der kosovo-albanischen Elite längst und viel radikaler durchgesetzt hatte. Aber anders als etwa die Nationalisten in Kroatien beharrte der Sozialist Milosevic auf einem staatsbürgerlichen Begriff von Serbien und wies eine ethnische Interpretation zurück: »
    Heute leben in diesem Lande (Serbien – HH) mehr als jemals zuvor Bürger anderer Völker und Nationalitäten. Und das ist natürlich kein Nachteil für Serbien. Im Gegenteil: Es ist ein Vorteil Serbiens

    Das war zwar alles andere als die Verkündung eines »ethnisch reinen Großserbien«, die der deutsche Verteidigungsminister Rudolf Scharping Milosevic zehn Jahre später unterstellte. Mit dem Hinweis auf die Gleichberechtigung aller im Lande lebenden Nationen erteilte der Mann aus Belgrad zugleich jedoch Forderungen nach einer eigenständigen kosovo-albanischen Republik vor der jubelnden Menge eine Abfuhr, die damals endgültig schien.

    Milosevic' fulminante Rede schloss mit den Worten: »Die Erinnerung an die Tapferkeit der Kosovo- Helden soll ewig leben! Hoch lebe Serbien! Hoch lebe Jugoslawien! Hoch lebe der Friede, hoch lebe die Brüderlichkeit zwischen den Völkern!« Die westlichen Medien zitierten davon nur die ersten beiden Sätze. Jugoslawien, Frieden und Brüderlichkeit schienen ihnen Begriffe aus längst vergangenen Zeiten. Sie sollten damit Recht behalten.

    Mit der gegenüber dem vorherigen Zustand beträchtlichen Einschränkung der Autonomie Kosovos war die Macht Belgrads gegenüber Zagreb und Ljubljana, wo in Regierungskreisen bereits offen über eine Auflösung Jugoslawiens gesprochen wurde, gestärkt worden. Die knappe Million Menschen, die Milosevic auf dem Amselfeld einen enthusiastischen Empfang bereitet hatte, zeigte der Welt ein geeintes Serbien, dem sich die Albaner nicht anzuschließen bereit waren. Mit westlicher Unterstützung konnte die Führung der oppositionellen Kosovo-Albaner unter Ibrahim Rugova indes Ende der 80er Jahre nicht rechnen – noch nicht. Der Westen, allen voran die deutsche und die österreichische Außenpolitik mit ihren Ministern Hans Dietrich Genscher und Alois Mock, konzentrierte seine Kraft vielmehr darauf, die sezessionswilligen jugoslawischen Republiken Kroatien und Slowenien in die Unabhängigkeit zu führen.

    Zum »Teufel auf dem Balkan« erklärt

    Seit seiner Amselfeldrede und mehr noch seit dem serbischen Alleingang in der Finanz- und Wirtschaftspolitik Ende 1990, war Slobodan Milosevic für Medien und Politiker in weiten Teilen des Westens zum Gottseibeiuns auf dem Balkan geworden. Der finanzpolitische Alleingang Belgrads torpedierte die vom Internationalen Währungsfonds gemeinsam mit dem letzten gesamtjugoslawischen Ministerpräsidenten Ante Markovic eingeleitete Schocktherapie, die das Terrain für ausländische Investitionen absichern sollte. Milosevic ließ damals für 1,6 Milliarden USDollar Dinar drucken, um die eigenen Militärs, Lehrer und Krankenschwestern bezahlen zu können. Jeffrey Sachs, der Architekt des von Washington verordneten Sparpakets, schloss daraufhin empört sein Büro in Belgrad und übersiedelte nach Ljubljana, später nach Warschau.

    Während der Bürgerkriege in Kroatien und Bosnien kämpfte Milosevic, der sich bis zuletzt als serbischer Jugoslawe verstand, innenpolitisch mit immer stärker werdenden nationalen Kräften, die sich um Rechte wie Vojislav Seselj oder Monarchisten wie Vuk Draskovic scharten. Dass Milosevic schließlich im November 1995 im US-amerikanischen Dayton den von den USA ausgearbeiteten Plan einer Föderalisierung Bosnien und Herzegowinas durch Bildung zweier »Entitäten« unterzeichnete, brachte ihm auf internationaler Tribüne nur verhaltene Anerkennung. Zu Hause allerdings schäumte die nationale Opposition, hatte es Milosevic doch verstanden, die Vertreter der bosnischen Serben, allen voran Radovan Karadzic, auszubooten und damit in den Augen der Radikalen Verrat an der serbischen Sache begangen.

    Im Oktober 1998 kam mit der »Activation order« aus dem Pentagon die erste direkte Kriegsdrohung an die Adresse Belgrads. Erst kurz zuvor hatte die US-Regierung unter William Clinton die Nützlichkeit der albanischen Frage als Interventionsgrund erkannt. Die terroristisch agierende UCK wurde zu einer Befreiungsarmee – als die sie sich selbst sah – umdefiniert. Anfang 1999 legte Washingtons Außenministerin Madeleine Albright dann in Paris einen Plan zur angeblichen »Lösung der Kosovo-Frage« vor, der ganz Restjugoslawien zum Aufmarschgebiet der NATO gemacht hätte. Milosevic lehnte ab, worauf am 12. März 1999 die NATO ohne UN-Mandat mit ihren Bombardements auf Jugoslawien begann. Nach 78 Tagen Krieg kam es im mazedonischen Kumanovo zum Friedensschluss. UNO und NATO übernahmen die Macht in Kosovo, die UN-Resolution 1244 definierte die Provinz jedoch als Teil Serbiens, was völkerrechtlich bis heute gilt.

    Das jugoslawisch-serbische Militär hatte den Krieg relativ unbeschadet überstanden, Slobodan Milosevic jedoch ist letztlich am NATO-Krieg politisch gescheitert. Die selbst vom Zaun gebrochene Vorverlegung der Präsidentenwahl am 24. September 2000 verlor er gegen den von Washington finanziell und logistisch massiv unterstützten bürgerlich-nationalen Vojislav Kostunica. Bis zum Eingeständnis der Niederlage vergingen mehrere Tage, während derer in der so genannten Bulldozerrevolution das Parlament in Belgrad gestürmt wurde.

    Anfang 2001 erhöhte sich der Druck aus Washington, das jegliche Vergabe von IWF-Krediten an die Bedingung knüpfte, dass Milosevic an das Haager Jugoslawientribunal ausgeliefert wird. Das Tribunal hatte mitten im Bombenhagel der NATO am 22. Mai 1999 einen Haftbefehl gegen den Präsidenten des angegriffenen Staates ausgestellt.

    Die wahren Machthaber über Jugoslawien saßen nach dem Oktober 2000 jenseits des Atlantik, wie folgende Erklärung von Präsident Vojislav Kostunica deutlich macht: »Niemals wird Milosevic an Den Haag ausgeliefert«, diktierte der ohnmächtige neue Staatschef am 2. April 2001 einem Reporter der »New York Times« ins Mikrofon. Er hatte längst jegliche Kontrolle über das Land verloren.

    Gefordert war ein Schuldspruch

    Auf den Tag genau zwölf Jahre nach seiner Amselfeldrede war es erneut der Veitstag – Vidovdan –, der das Schicksal des Slobodan Milosevic bestimmen sollte. In der Nacht jenes 28. Juni 2001 landete ein Hubschrauber mit dem mittlerweile abgewählten ehemaligen Präsidenten Serbiens und Jugoslawiens an Bord im Hof des Sondertribunals für Jugoslawien im holländischen Scheveningen/Den Haag. Slobodan Milosevic war gegen die Einsprüche des obersten Gerichts in Belgrad von einer Sondereinsatzgruppe des frisch gekürten Ministerpräsidenten Zoran Djindjic verschleppt worden.

    Fünf Jahre lang stand Slobodan Milosevic vor seinen Richtern. Die USA und ihre NATOVerbündeten wünschten sich offen einen Schuldspruch. Als der immer unwahrscheinlicher wurde, verweigerte das Tribunal dem Häftling die gewünschte medizinische Behandlung in einem Moskauer Spital. Die Umstände seines Todes am 11. März 2006 sind bis heute nicht abschließend geklärt.

    * Aus: Neues Deutschland, 22. Juni 2009

    Quellenlink des Artikels:
    Milosevic konnte Zerfall Jugoslawiens nicht aufzuhalten, 23.06.2009 (Friedensratschlag)

  4. #324

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    Kosovo will Ermittlungen unterstützen

    Akt. 05.08.09; 13:58 Pub. 05.08.09; 13:31
    Kosovo will Ermittlungen unterstützen

    Ständerat Dick Marty untersucht derzeit den mutmasslichen Handel von UCK-Mitgliedern mit Organen von im Kosovo gekidnappten Zivilisten. Nun hat die kosovarische Regierung zugesichert, sie werde seine Ermittlungen unterstützen – obwohl grosse Teile der Regierung frühere UCK-Kommandanten sind.

    Interaktiv-Box

    Infografik: Der Kosovo-Konflikt
    Infografik: Ethnien im Kosovo


    Ständerat Dick Marty (Bild: Keystone/Yoshiko Kusano)

    Das Kabinett von Premier Hashim Thaci sei überzeugt, dass diese Ermittlungen an den Tag legen werden, dass es ein solches Verbrechen nicht gegeben habe, sagte Regierungssprecher Memli Krasniqi der Tageszeitung «Express» am Mittwoch.

    Auch sei die Regierung sicher, dass die Ermittlungen zeigen werden, dass die Befreiungsarmee des Kosovo (UCK) in ihrem Kampf keine Kriegsverbrechen begangen habe.

    Krasniqi zufolge handle es sich bei den Aussagen über den vermeintlichen Organhandel um «Propaganda des offiziellen Belgrad», die gegen die Unabhängigkeit des Kosovo gerichtet sei. Viele führende kosovarische Politiker, darunter Premier Thaci, bekleideten vor zehn Jahren Kommandoposten bei der UCK.

    Serbiens Justiz ermittelt

    Die serbische Sonderstaatsanwaltschaft ermittelt seit eineinhalb Jahren zu dem vermeintlichen Handel mit Organen in Albanien im Frühling 1999. Den Anlass lieferte ein Buch der früheren Chefanklägerin des Haager UNO-Kriegsverbrechertribunals, der Schweizerin Carla del Ponte.
    In dem Kapitel über den Kosovo-Krieg schrieb Del Ponte über die Verschleppung von rund 300 Serben durch Mitglieder der UCK nach Nord-Albanien im Jahr 1999. Dort hätten UCK-Mitglieder Gefangenen Organe entnommen und sie anschliessend ermordet. Wegen fehlender Beweise waren von Anklägern des UNO-Tribunals allerdings nie Ermittlungen eingeleitet worden.

    Die serbischen Ermittler, die unter anderem rund 130 Zeugen befragten, hatten über ihre Erkenntnisse Marty informiert, der sich Anfang der Woche zu einem ersten Besuch in Belgrad aufhielt.

    Marty hielt sich am (heutigen) Mittwoch in der kosovarischen Hauptstadt Pristina auf. Im Anschluss wollte der Tessiner FDP-Ständerat auch die albanische Hauptstadt Tirana besuchen.

    (sda)

  5. #325
    Avatar von specialForces

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    1.759
    Hey, Balkanmensch für diese Artikel könntest du verwarnt werden, du weisst schon serbische Propaganda und so...

  6. #326
    Avatar von TigerS

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    Waht Else?

    gruß

  7. #327

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    Zitat Zitat von specialForces Beitrag anzeigen
    Hey, Balkanmensch für diese Artikel könntest du verwarnt werden, du weisst schon serbische Propaganda und so...
    Lieber Freund, danke für deinen Hinweis.

    Einen Grund sehe ich nicht, daß es zu einer Verwarnung komme.
    Zudem frage ich mich, wie jemand für das Einbringen des Beitrages oben eine Verwarnung aussprechen wolle, wenn doch zugleich bekannt ist, daß Menschen mit einer Pro-Steinigung und Pro-Sklaverei und Anti-Kollegen-Mentalität etc.als Mod wirken dürfen?

    Was wiegt wohl mehr?
    Die Neugier über eine Entwicklung auf einem Gebiet,
    oder User auf deren Inhalte prüfen, wo doch bekannt ist, daß eigene total daneben liegen.

  8. #328

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Zu diesem sehr komplexen Thema gibt es einen neuen Artikel vom 22.06.2009 der AG Friedensforschung an der UNI Kassel.

    Um Zusammenhänge zu erfassen und verstehen kann jede Zusatzinformation nur willkommen sein.

    Hier der Artikel, ungekürzt.
    ------------------------------------
    AG Friedensforschung an der UNI Kassel
    Veranstalter des friedensplitischen Ratschlags

    Vidovdan der Serben Schicksalstag

    Der serbische Jugoslawe Milosevic vermochte den Zerfall Jugoslawiens nicht aufzuhalten

    Von Hannes Hofbauer *

    Es war ein schöner Sommertag, dem Heiligen Vitus geweiht, als der damals 48-jährige, international noch wenig bekannte Vorsitzende des Präsidiums der Sozialistischen Republik Serbien (im Rahmen der SFR Jugoslawien) seinen steilen politischen Aufschwung begann. Von Belgrad kommend, ließ sich Slobodan Milosevic am 28. Juni 1989 per Hubschrauber auf das Amselfeld in die Nähe der kosovarischen Stadt Pristina fliegen, wo ihn Hunderttausende zu seiner vielleicht wichtigsten Rede erwarteten.

    Man schrieb den 600. Jahrestag der mittelalterlichen Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje). Seinerzeit hatten osmanische Reiterheere einer Allianz aus christlichen Adligen, geführt vom Serbenfürsten Lazar Hrebeljanovic, eine schwere Niederlage zugefügt. Der gleichzeitige Tod Sultans Murad I. sowie die an die Schlacht anschließende, jahrhundertelange osmanische Fremdherrschaft auf dem Balkan, während der gleichwohl die serbisch-christliche Identität überdauerte, machte in der serbischen Geschichtsschreibung aus der geopolitischen Niederlage einen kulturellen und moralischen Sieg. Der Sozialist Slobodan Milosevic war sich dessen bewusst, als er die Gedächtnisfeier nutzte, um einen politischen Neuanfang zu verkünden.

    Der 28. Juni – nach julianischem Kalender war es der 15. Juni gewesen – gilt in Serbien seit jener Schlacht als Wendetag. Vor fast einer Million begeisterten Zuhörern, Serbinnen und Serben allesamt, spannte Milosevic den Bogen vom verloren gegangenen mittelalterlichen serbischen Fürstentum zu einem neuen Serbien, das »nach vielen Jahrzehnten seine staatliche, nationale und geistige Integrität wiedergefunden hat.« Gemeint war mit dieser Anspielung auf eine nationale Wiedergeburt die Einschränkung des Autonomiestatuts für Kosovo innerhalb der Serbischen Republik, die drei Monate zuvor in Belgrad beschlossen worden war.

    Deutliche Ablehnung der »Republik Kosovo«

    Die 1974 unter Tito in Kraft gesetzte jugoslawische Verfassung hatte dem Serbien zugehörigen Gebiet Kosovo einen Autonomiestatus zuerkannt, der es faktisch, wenn auch nicht formell, auf die gleiche Stufe hob wie die jugoslawischen Republiken. Dieser Zustand war zum Zeitpunkt der Amselfeldrede schon seit längerem unter vielfachen Beschuss geraten. National denkende Albaner forderten bereits seit den Unruhen des Jahres 1981 eine tatsächliche »Republik Kosovo«; der streng antijugoslawisch ausgerichteten serbischen Opposition galt der hohe Grad der kosovarischen Autonomie dagegen als Bedrohung der serbischen Identität; und für die serbische Führung war es im einsetzenden Zerfallsprozess Jugoslawiens zunehmend unerträglich geworden, dass von den drei »serbischen« Stimmen (Serbien, Kosovo, Vojvodina) im insgesamt achtköpfigen jugoslawischen Staatspräsidium nur auf die kern-serbische Verlass war, während die Vertreter aus Kosovo und der Vojvodina immer öfter mit den Sezessionisten Kroatiens und Sloweniens votierten.

    Subtil, aber für die Zuhörerschaft verständlich, vollzog Milosevic mit seiner historischen Rede auf dem Amselfeld jene nationale Wende, die sich in anderen jugoslawischen Republiken wie auch in der kosovo-albanischen Elite längst und viel radikaler durchgesetzt hatte. Aber anders als etwa die Nationalisten in Kroatien beharrte der Sozialist Milosevic auf einem staatsbürgerlichen Begriff von Serbien und wies eine ethnische Interpretation zurück: »Heute leben in diesem Lande (Serbien – HH) mehr als jemals zuvor Bürger anderer Völker und Nationalitäten. Und das ist natürlich kein Nachteil für Serbien. Im Gegenteil: Es ist ein Vorteil Serbiens

    Das war zwar alles andere als die Verkündung eines »ethnisch reinen Großserbien«, die der deutsche Verteidigungsminister Rudolf Scharping Milosevic zehn Jahre später unterstellte. Mit dem Hinweis auf die Gleichberechtigung aller im Lande lebenden Nationen erteilte der Mann aus Belgrad zugleich jedoch Forderungen nach einer eigenständigen kosovo-albanischen Republik vor der jubelnden Menge eine Abfuhr, die damals endgültig schien.

    Milosevic' fulminante Rede schloss mit den Worten: »Die Erinnerung an die Tapferkeit der Kosovo- Helden soll ewig leben! Hoch lebe Serbien! Hoch lebe Jugoslawien! Hoch lebe der Friede, hoch lebe die Brüderlichkeit zwischen den Völkern!« Die westlichen Medien zitierten davon nur die ersten beiden Sätze. Jugoslawien, Frieden und Brüderlichkeit schienen ihnen Begriffe aus längst vergangenen Zeiten. Sie sollten damit Recht behalten.

    Mit der gegenüber dem vorherigen Zustand beträchtlichen Einschränkung der Autonomie Kosovos war die Macht Belgrads gegenüber Zagreb und Ljubljana, wo in Regierungskreisen bereits offen über eine Auflösung Jugoslawiens gesprochen wurde, gestärkt worden. Die knappe Million Menschen, die Milosevic auf dem Amselfeld einen enthusiastischen Empfang bereitet hatte, zeigte der Welt ein geeintes Serbien, dem sich die Albaner nicht anzuschließen bereit waren. Mit westlicher Unterstützung konnte die Führung der oppositionellen Kosovo-Albaner unter Ibrahim Rugova indes Ende der 80er Jahre nicht rechnen – noch nicht. Der Westen, allen voran die deutsche und die österreichische Außenpolitik mit ihren Ministern Hans Dietrich Genscher und Alois Mock, konzentrierte seine Kraft vielmehr darauf, die sezessionswilligen jugoslawischen Republiken Kroatien und Slowenien in die Unabhängigkeit zu führen.

    Zum »Teufel auf dem Balkan« erklärt

    Seit seiner Amselfeldrede und mehr noch seit dem serbischen Alleingang in der Finanz- und Wirtschaftspolitik Ende 1990, war Slobodan Milosevic für Medien und Politiker in weiten Teilen des Westens zum Gottseibeiuns auf dem Balkan geworden. Der finanzpolitische Alleingang Belgrads torpedierte die vom Internationalen Währungsfonds gemeinsam mit dem letzten gesamtjugoslawischen Ministerpräsidenten Ante Markovic eingeleitete Schocktherapie, die das Terrain für ausländische Investitionen absichern sollte. Milosevic ließ damals für 1,6 Milliarden USDollar Dinar drucken, um die eigenen Militärs, Lehrer und Krankenschwestern bezahlen zu können. Jeffrey Sachs, der Architekt des von Washington verordneten Sparpakets, schloss daraufhin empört sein Büro in Belgrad und übersiedelte nach Ljubljana, später nach Warschau.

    Während der Bürgerkriege in Kroatien und Bosnien kämpfte Milosevic, der sich bis zuletzt als serbischer Jugoslawe verstand, innenpolitisch mit immer stärker werdenden nationalen Kräften, die sich um Rechte wie Vojislav Seselj oder Monarchisten wie Vuk Draskovic scharten. Dass Milosevic schließlich im November 1995 im US-amerikanischen Dayton den von den USA ausgearbeiteten Plan einer Föderalisierung Bosnien und Herzegowinas durch Bildung zweier »Entitäten« unterzeichnete, brachte ihm auf internationaler Tribüne nur verhaltene Anerkennung. Zu Hause allerdings schäumte die nationale Opposition, hatte es Milosevic doch verstanden, die Vertreter der bosnischen Serben, allen voran Radovan Karadzic, auszubooten und damit in den Augen der Radikalen Verrat an der serbischen Sache begangen.

    Im Oktober 1998 kam mit der »Activation order« aus dem Pentagon die erste direkte Kriegsdrohung an die Adresse Belgrads. Erst kurz zuvor hatte die US-Regierung unter William Clinton die Nützlichkeit der albanischen Frage als Interventionsgrund erkannt. Die terroristisch agierende UCK wurde zu einer Befreiungsarmee – als die sie sich selbst sah – umdefiniert. Anfang 1999 legte Washingtons Außenministerin Madeleine Albright dann in Paris einen Plan zur angeblichen »Lösung der Kosovo-Frage« vor, der ganz Restjugoslawien zum Aufmarschgebiet der NATO gemacht hätte. Milosevic lehnte ab, worauf am 12. März 1999 die NATO ohne UN-Mandat mit ihren Bombardements auf Jugoslawien begann. Nach 78 Tagen Krieg kam es im mazedonischen Kumanovo zum Friedensschluss. UNO und NATO übernahmen die Macht in Kosovo, die UN-Resolution 1244 definierte die Provinz jedoch als Teil Serbiens, was völkerrechtlich bis heute gilt.

    Das jugoslawisch-serbische Militär hatte den Krieg relativ unbeschadet überstanden, Slobodan Milosevic jedoch ist letztlich am NATO-Krieg politisch gescheitert. Die selbst vom Zaun gebrochene Vorverlegung der Präsidentenwahl am 24. September 2000 verlor er gegen den von Washington finanziell und logistisch massiv unterstützten bürgerlich-nationalen Vojislav Kostunica. Bis zum Eingeständnis der Niederlage vergingen mehrere Tage, während derer in der so genannten Bulldozerrevolution das Parlament in Belgrad gestürmt wurde.

    Anfang 2001 erhöhte sich der Druck aus Washington, das jegliche Vergabe von IWF-Krediten an die Bedingung knüpfte, dass Milosevic an das Haager Jugoslawientribunal ausgeliefert wird. Das Tribunal hatte mitten im Bombenhagel der NATO am 22. Mai 1999 einen Haftbefehl gegen den Präsidenten des angegriffenen Staates ausgestellt.

    Die wahren Machthaber über Jugoslawien saßen nach dem Oktober 2000 jenseits des Atlantik, wie folgende Erklärung von Präsident Vojislav Kostunica deutlich macht: »Niemals wird Milosevic an Den Haag ausgeliefert«, diktierte der ohnmächtige neue Staatschef am 2. April 2001 einem Reporter der »New York Times« ins Mikrofon. Er hatte längst jegliche Kontrolle über das Land verloren.

    Gefordert war ein Schuldspruch

    Auf den Tag genau zwölf Jahre nach seiner Amselfeldrede war es erneut der Veitstag – Vidovdan –, der das Schicksal des Slobodan Milosevic bestimmen sollte. In der Nacht jenes 28. Juni 2001 landete ein Hubschrauber mit dem mittlerweile abgewählten ehemaligen Präsidenten Serbiens und Jugoslawiens an Bord im Hof des Sondertribunals für Jugoslawien im holländischen Scheveningen/Den Haag. Slobodan Milosevic war gegen die Einsprüche des obersten Gerichts in Belgrad von einer Sondereinsatzgruppe des frisch gekürten Ministerpräsidenten Zoran Djindjic verschleppt worden.

    Fünf Jahre lang stand Slobodan Milosevic vor seinen Richtern. Die USA und ihre NATOVerbündeten wünschten sich offen einen Schuldspruch. Als der immer unwahrscheinlicher wurde, verweigerte das Tribunal dem Häftling die gewünschte medizinische Behandlung in einem Moskauer Spital. Die Umstände seines Todes am 11. März 2006 sind bis heute nicht abschließend geklärt.

    * Aus: Neues Deutschland, 22. Juni 2009

    Quellenlink des Artikels:
    Milosevic konnte Zerfall Jugoslawiens nicht aufzuhalten, 23.06.2009 (Friedensratschlag)

    Linke Propaganda...nichts neues. Verherrlichung von Milosevic, schönreden des Regimes und rechtfertigung der Unhterdrückung.

    husch husch

  9. #329

    Registriert seit
    11.02.2009
    Beiträge
    1.262
    Das ist die gleiche Propaganda wie mit dem angeblichen Anschlag auf Jeremic, sag die Lüge 3 mal und sie wird wahr.



    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Akt. 05.08.09; 13:58 Pub. 05.08.09; 13:31
    Kosovo will Ermittlungen unterstützen

    Ständerat Dick Marty untersucht derzeit den mutmasslichen Handel von UCK-Mitgliedern mit Organen von im Kosovo gekidnappten Zivilisten. Nun hat die kosovarische Regierung zugesichert, sie werde seine Ermittlungen unterstützen – obwohl grosse Teile der Regierung frühere UCK-Kommandanten sind.

    Interaktiv-Box

    Infografik: Der Kosovo-Konflikt
    Infografik: Ethnien im Kosovo


    Ständerat Dick Marty (Bild: Keystone/Yoshiko Kusano)

    Das Kabinett von Premier Hashim Thaci sei überzeugt, dass diese Ermittlungen an den Tag legen werden, dass es ein solches Verbrechen nicht gegeben habe, sagte Regierungssprecher Memli Krasniqi der Tageszeitung «Express» am Mittwoch.

    Auch sei die Regierung sicher, dass die Ermittlungen zeigen werden, dass die Befreiungsarmee des Kosovo (UCK) in ihrem Kampf keine Kriegsverbrechen begangen habe.

    Krasniqi zufolge handle es sich bei den Aussagen über den vermeintlichen Organhandel um «Propaganda des offiziellen Belgrad», die gegen die Unabhängigkeit des Kosovo gerichtet sei. Viele führende kosovarische Politiker, darunter Premier Thaci, bekleideten vor zehn Jahren Kommandoposten bei der UCK.

    Serbiens Justiz ermittelt

    Die serbische Sonderstaatsanwaltschaft ermittelt seit eineinhalb Jahren zu dem vermeintlichen Handel mit Organen in Albanien im Frühling 1999. Den Anlass lieferte ein Buch der früheren Chefanklägerin des Haager UNO-Kriegsverbrechertribunals, der Schweizerin Carla del Ponte.
    In dem Kapitel über den Kosovo-Krieg schrieb Del Ponte über die Verschleppung von rund 300 Serben durch Mitglieder der UCK nach Nord-Albanien im Jahr 1999. Dort hätten UCK-Mitglieder Gefangenen Organe entnommen und sie anschliessend ermordet. Wegen fehlender Beweise waren von Anklägern des UNO-Tribunals allerdings nie Ermittlungen eingeleitet worden.

    Die serbischen Ermittler, die unter anderem rund 130 Zeugen befragten, hatten über ihre Erkenntnisse Marty informiert, der sich Anfang der Woche zu einem ersten Besuch in Belgrad aufhielt.

    Marty hielt sich am (heutigen) Mittwoch in der kosovarischen Hauptstadt Pristina auf. Im Anschluss wollte der Tessiner FDP-Ständerat auch die albanische Hauptstadt Tirana besuchen.

    (sda)

  10. #330

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    Ausrufezeichen Bevölkerung Kosovo

    zur Auffrischung und Klarwerdung ein Auszug aus Wikipedia zur Frage der Bevölkerung der serbischen Provinz Kosovo:
    Kosovo ? Wikipedia

    ----------

    Die Bevölkerung des Kosovo wird auf circa 1,9 bis 2,2 Millionen Einwohnern geschätzt.

    Sie ist im europäischen Vergleich sehr jung:
    33 % sind unter 16 Jahre alt,
    über die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 25 Jahre,

    nur 6 % über 65 Jahre.

    Die Geburtenrate übertrifft die Sterberate derzeit deutlich: 23 Geburten pro 1000 Einwohnern standen im Jahr 2003 sieben Todesfälle pro 1000 Einwohner gegenüber, sodass die Bevölkerung wächst.

    Die kosovarische Bevölkerung hat sich seit 1982 verdoppelt.

    Die Lebenserwartung für Frauen beträgt 71, die der Männer 67 Jahre.
    Der Anteil der Landbevölkerung liegt zwischen 60 und 65%.
    Schätzungsweise ein Viertel der rund 2 Millionen Kosovaren lebt und arbeitet im Ausland, vor allem in Deutschland, den Vereinigten Staaten, Österreich und der Schweiz.[9]

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