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Protektorat Kosovo

Erstellt von Amphion, 16.02.2009, 22:42 Uhr · 578 Antworten · 26.991 Aufrufe

  1. #421
    Avatar von NovaKula

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    Zitat Zitat von Primorec Beitrag anzeigen




    Und was ist mit Deutschland? Nazi-Deutschland hatte nach seinem faschistischen Okkupationskrieg den wirklichen Osten verloren. Deutschland weiß genau, wie es ist territorial geschwächt zu werden und das natürlich mit gutem Grund.

    Zu Serbien: Was ist denn bitteschön für viele Serben so schlimm auf den Kosovo zu verzichten? Ich nehme mal an, dass Du beispielsweise noch nie am Kosovo warst, richtig?
    Am Kosovo leben 2 Millionen Menschen, davon sind mehr als 90% ethnische Albaner - wie will der serbische Staat diese Menschen in das serbische System integrieren?
    Dass der Islam schon ein Teil Serbiens ist, muss man ja nicht noch zusätzlich debattieren - dennoch gibt es die größten Islamhasser gerade in Serbien.

    Auch bei uns in Slowenien gibt es heutzutage noch Spinner, die gewisse italienische sowie österreichische Städte fordern. Gott sei Dank ist das aber bei uns nur eine kleine Minderheit, eine rechtsradikale Minderheit. In Serbien scheint Rechtsradikalismus ja absolut normal zu sein, oder verstehe ich das falsch?



    Nein auf keinen Fall!

  2. #422

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    Das konnte nur BM Thread sein

  3. #423

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    Tháci hat es irgendwie mit US-Hilfe geschafft, sich als Präsidenten der Albaner zu serbisch-Kosovo zu nennen, also im Protektorat Kosovo. Er hat sogar ein Interview gegeben. Ob er was schlaues gesagt habe, das erfährst Du lesend.
    Kosovo wehr sich gegen Putins Krim-Vergleich
    Ist die Annexion der Krim mit der Unabhängigkeit des Kosovo vergleichbar?
    Nein, sagt Ministerpräsident Hashim Thaçi. Und er hofft, dass die Bundeswehr noch möglichst lange in seinem Land bleibt.


    Die Welt: Herr Thaçi, bei der Berliner Balkankonferenz hängt die kosovarische Flagge gleichberechtigt neben der Serbiens. Erkennt Belgrad Sie 15 Jahre nach dem Krieg endlich an?

    Hashim Thaçi: Die Westbalkan-Konferenz ist ein Statement der Gleichberechtigung aller Teilnehmer. Schon letztes Jahr haben wir ein historisches Abkommen zwischen Kosovo und Serbien erreicht, die Normalisierung der Beziehungen nach fast 100 Jahren. Ich bin deshalb sehr sicher, dass es keine weiteren 15 Jahre dauern wird, bis Serbien uns anerkennt – zumal wir ja einen parallelen Prozess haben: Der EU-Beitritt Serbiens und die Anerkennung des Kosovo sind miteinander verknüpft.


    Die Welt: Wie sieht das die serbische Minderheit im Nord-Kosovo?


    Thaçi: Bei den letzten Wahlen haben sich erstmals alle Bürger des Kosovo beteiligt, auch die aus dem Norden. Sie sind Teil des Parlaments und werden auch Teil der Regierung sein. Es gibt noch viel zu tun, gerade was die Implementierung des Abkommens mit Serbien für den Norden angeht. Aber es geht voran.


    Die Welt: Unterstützen Sie die EU-Beitrittsverhandlungen Serbiens?

    Thaçi: Die Integration von Serbien macht uns keine Angst, im Gegenteil: Sie eröffnet allen Ländern des Balkans die europäische Perspektive. Das Kosovo strebt an, gleichzeitig mit Serbien integriert zu werden.


    Die Welt: Glauben Sie, es ist hilfreich, dass Belgrad die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland unterläuft?

    Thaçi: Wenn Serbien Mitglied der EU werden möchte, ist es auch verpflichtet, die Richtlinien der EU einzuhalten.

    Die Welt: Was denken Sie, wenn Russlands Präsident Putin die Annexion der Krim mit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo vergleicht – und manche deutsche Politiker das auch so sehen?

    Thaçi: Ich denke, dass niemand vergessen sollte, dass es einen Genozid im Kosovo gab. Danach ist der Unabhängigkeitsprozess in Gang gekommen. Unsere Unabhängigkeit ist auch nicht das Ergebnis einer separatistischen Bewegung, sondern der historische Wunsch unserer Bürger. Also: Der Vergleich mit der Krim hinkt nicht nur, er ist absurd.


    Die Welt: Noch immer sind knapp 5000 Nato-Soldaten, darunter 700 der Bundeswehr, in Ihrem Land stationiert. Wie lange benötigen Sie noch die Hilfe der ausländischen Soldaten?


    Thaçi: Wir sind zunächst einmal sehr dankbar für die Arbeit der Nato. Gerade die Bundeswehr ist sehr populär bei uns. Aber wir sind gerade im Norden noch in einer Phase der Stabilisierung, deshalb ist die Nato derzeit noch unersetzbar. Wir wünschen uns, dass auch die Bundeswehr so lange wie möglich bleibt. Parallel arbeiten wir an unserer Integration in die Nato.


    Die Welt: Angesichts der Kriege in aller Welt, von der Ukraine bis zum Irak: Fürchten Sie, dass die Nato-Staaten ihre Soldaten in absehbarer Zeit woanders benötigen?

    Thaçi: Das Kosovo ist ein besonderer Fall. In Syrien, Irak oder der Ukraine herrscht Krieg. Bei uns gibt es keine akute Krise, aber wir brauchen noch Hilfe, um Sicherheit zu garantieren. Deshalb hoffen wir auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

    Die Welt: Wie weit sind Sie mit den Plänen für eine eigene Armee?

    Thaçi: Wir sind in der finalen Phase, unser Parlament wird in einer seiner nächsten Sitzungen darüber abstimmen. Der Aufbau wird in enger Abstimmung mit der Nato geschehen, die unsere Sicherheitskräfte schon jetzt professionell ausbildet.


    Die Welt: Im Nordirak denken die Kurden über eine Unabhängigkeit nach. Als Land, das vor sechs Jahren seine Unabhängigkeit erklärt hat: Verstehen Sie den Wunsch?

    Thaçi: Ich verstehe den Wunsch der Kurden, natürlich. Ich verstehe jedes Volk, das für seine Rechte kämpft. Aber wir werden politisch immer die Linie vertreten, die von den USA und Europa formuliert wird.


    Die Welt: Im Irak treibt die Terrormiliz "Islamischer Staat" sein Unwesen. Seine Kämpfer rekrutiert der IS auch in Europa, in Deutschland und auch im Kosovo. Was tun Sie dagegen, eine Hochburg der Islamisten zu werden?

    Thaçi: Im Kosovo ist kein Platz für fundamentalistische Islamisten. Wir tolerieren diese Gruppierungen nicht. Als erstes Land auf dem Balkan haben wir ein Gesetz verabschiedet, das eine Bestrafung von Bürgern des Kosovo ermöglicht, die im Ausland für Terrorgruppen kämpfen. Wir haben bereits 40 solcher Kämpfer inhaftiert, sie werden auf der Grundlage des neuen Gesetzes hart bestraft werden. Ich werde in der Auseinandersetzung mit diesen Gruppierungen keine Kompromisse machen.

    Die Welt: Macht Ihnen die finanzielle Unterstützung aus Saudi-Arabien für Imame auch in Ihrem Land Sorgen?

    Thaçi: Für den Kosovo gibt es nur eine Perspektive, und das ist die europäische Integration. Wir sind traditionell ein religiös tolerantes Land, und wir werden es bleiben.

    Die Welt: In Deutschland wird derzeit viel über Armutsflüchtlinge vom Balkan diskutiert. Dabei geht es auch um Roma aus dem Kosovo.

    Thaçi: Wir arbeiten eng mit dem deutschen Innenministerium zusammen, und wir werden unsere Aufgaben erfüllen. Ich weiß um das Problem der Asylanträge aus wirtschaftlichen Gründen. Aber wir haben Programme geschaffen, die den Aufbau von Häusern und Siedlungen für die Roma vorsehen. Sie sollen in Sicherheit leben und sich wie jeder andere Bürger am politischen Leben beteiligen können. Wir werden weiter daran arbeiten.

    Die Welt: Es gibt Berichte über Diskriminierungen von Roma.

    Thaçi: Im Kosovo haben alle Bürger die gleichen Rechte, Minderheiten sind geschützt. Definitiv.

    Die Welt: Wünschen Sie sich finanzielle Hilfe zur Integration der Roma?

    Thaçi: Jede Unterstützung ist herzlich willkommen. Die hohe Arbeitslosigkeit betrifft nicht nur die Roma, sondern auch alle Kosovo-Albaner.
    --> (####)

  4. #424

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    ein Cartoon ... ein Cartoon


  5. #425

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    873
    Marek Obrtel: Stidim se pogroma nad Srbima, sagoreo sam na Kosmetu | Dru?tvo | Novosti.rs
    Ein tschechischer Oberstleutnant hat seinen Verdienstorden der Nato zurück gegeben. Er schämt sich für den Genozid an den Serben im Kosovo unter dem Deckmantel der Nato und dafür dass ebenfalls unter der Nato Drogenbosse zu hochrangigen Politikern im Kosovo aufsteigen konnten.

    Ehre wem Ehre gebührt

  6. #426
    Avatar von Golemi

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    769
    Zitat Zitat von Inat Beitrag anzeigen
    Marek Obrtel: Stidim se pogroma nad Srbima, sagoreo sam na Kosmetu | Dru?tvo | Novosti.rs
    Ein tschechischer Oberstleutnant hat seinen Verdienstorden der Nato zurück gegeben. Er schämt sich für den Genozid an den Serben im Kosovo unter dem Deckmantel der Nato und dafür dass ebenfalls unter der Nato Drogenbosse zu hochrangigen Politikern im Kosovo aufsteigen konnten.

    Ehre wem Ehre gebührt
    Völliger Schwachsinn. Er gibt die Orden ab, weil er erst lange nach dem Kosovo-Krieg die Natooperationen anzweifelte. Die Orden hatte er bis heute MIT Stolz getragen! Aber die Krim mit Kosovo zu vergleichen ist lächerlich. Es gab keinen Genozid an Serben im Kosovo. Kollateral Schäden nennt man soetwas. Wohl aber an den Albanern, wo man heute auf serbischen Territorium Massengräber vermutet und ausgräbt!

  7. #427
    Grb

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    663
    Zitat Zitat von Golemi Beitrag anzeigen
    Völliger Schwachsinn. Er gibt die Orden ab, weil er erst lange nach dem Kosovo-Krieg die Natooperationen anzweifelte. Die Orden hatte er bis heute MIT Stolz getragen! Aber die Krim mit Kosovo zu vergleichen ist lächerlich. Es gab keinen Genozid an Serben im Kosovo. Kollateral Schäden nennt man soetwas. Wohl aber an den Albanern, wo man heute auf serbischen Territorium Massengräber vermutet und ausgräbt!

    Hast du dir die Anklagepunkte bezüglich Kosovo genau durchgelesen?

    Anklagepunkte Kosovo-Krieg:
    zum Kosovo-Krieg wurden Milošević die folgenden Verbrechen vorgeworfen

    - die systematische Vertreibung des albanischen Bevölkerungsteils geplant, befohlen und betrieben zu haben
    - die Vertreibung von 800.000 Zivilisten aus dem Kosovo
    - den Tod von mindestens 900 Menschen
    -
    Verbrechen gegen die Menschlichkeit
    - Kriegsverbrechen

    Wie nennst du eigentlich die Angriffe der NATO auf die zwei albanischen Flüchtlingskonvois - Kollateralschäden?

  8. #428
    Avatar von Ardian

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    Wie nennst du eigentlich die Angriffe der NATO auf die zwei albanischen Flüchtlingskonvois - Kollateralschäden?
    Von Serben als menschliche Schutzschilde benutzt.

  9. #429
    Avatar von DarkoRatic

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    7.384
    Zitat Zitat von Ardian Beitrag anzeigen
    Von Serben als menschliche Schutzschilde benutzt.

  10. #430
    Grb

    Registriert seit
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    663
    Zitat Zitat von Ardian Beitrag anzeigen
    Von Serben als menschliche Schutzschilde benutzt.
    Eine billigere Ausrede ist dir nicht eingefallen? Die NATO behauptete damals, Panzer der jugoslawischen Armee waren im Konvoi involviert. Nach Auswertung der Bilder hat man aber keine gesehen, nicht einmal ein Soldat oder Polizist waren in der Nähe.

    Also noch einmal die Frage: Wie nennst du die Angriffe der NATO auf die zwei albanischen Flüchtlingskonvois?

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