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Protektorat Kosovo

Erstellt von Amphion, 16.02.2009, 22:42 Uhr · 578 Antworten · 26.983 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von Shpresa Beitrag anzeigen
    anders kann ich es mir auch nicht erklären.


    okay.. kann ja irgendwie nachvollziehen wenn es den serben nicht so leicht fällt sich damit abzufinden, aber so manch kroate, bosnier, montenegrier oder am besten sind ja die griechen die damit ja mal gar nix zu tun haben und meinen die müssten sich hier aufspielen.

    Genau insbesonders gemeint sind hier einige kroatische User....

    Als ihre Landsleute in den 90ern von den Serben umzingelt wurden und wo Europa nur zusah geschweige dem Balkan es quasi egal war was mit ihnen passiert waren wir es diese Kosovo albaner , die ihrer Meinung nach die Unabhängigkeit nicht verdient haben, die ihnen bei standen ja sogar Soldaten zu schickten......

  2. #72

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    warum gibts Regeln? um sie zu brechen?

    lies es nochmal durch

    p.s. ich lebe in gr
    p.s. unbahaengigkeit=bruch der uno regeln

  3. #73

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    entschuldige, nimms nicht persönlich....ich hab keine Namen genannt
    ich verweise auf den anderen thread wo du so links gepostet hast

  4. #74

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    Zitat Zitat von Shpresa Beitrag anzeigen
    mag ja sein das die griechen damals vielen voraus waren.. aber sich dadruch für was besseres zu halten ist ja mal völliger schwachsinn.

    meine Aussage war doch ironisch gemeint

    ich finde es genauso blöd wenn zB die Salzburger sich für was Wichtiges halten nur weil dort ein gewisser Mozart geboren worden war, meine güte, die sind doch nicht die Erber seiner Genialität. einer meiner liebsten aussage ist "The Human Knowledge Belongs To The World" (Das menschliche Wissen gehört der Welt) und nicht einem Menschen, einer Ethnie oder einem Volk/Staat oder wie auch immer.

  5. #75

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    Zitat Zitat von parmenion Beitrag anzeigen
    lies es nochmal durch

    p.s. ich lebe in gr
    p.s. unbahaengigkeit=bruch der uno regeln
    das hat immer geben und es wird immer geben, weil es jetzt dir oder einem Serben nicht passt, ja tuts mir leid, Geschichte war früher auch oft gegen Albaner und wir heulen nicht sondern wir haben dafür den Preis bezahlt, den Preis der Freiheit.

  6. #76
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von parmenion Beitrag anzeigen
    nach etlichen verwarnungen und mull-movements, scheint so mancher hier die diskution zu suchen, das freut mich.

    kosovo je srbija. und warum? fur mich gibts da mehrere gruende, ich praesentiere euch ein paar die nicht so emotionall sind en und lasse hier aussen vor wer ein "recht" auf kosovo hat.

    der nennt sich achten der souveraenitaet der Laender & (UN resolutionen)

    Mit kosovo ist ein praesedenzfall erschaffen worden und zum anderen wurde die uno deklassiert. Diese uno deklasierung oeffnet jedem maechtingen in der zukunft alle tore um mall hier mall da nen krieg zu entfachen, so wie es usa in irak oder afghanistan gemacht hat.

    Da Kosovo nicht alleine auf dieser Welt existiert muss mann es auch im kontext zu anderen laender sehen. Wo bitte schon ist die Grenze des "wer darf und wer nicht?"

    Wenn denn Kosovo darf warum durfen andere minderheiten es denn nicht?
    Wurde ich ein baske sein wurde ich den spaniern was pfeifen. genauso wieso darf sich denn nordzypern nicht abspallten? oder pale? oder mitrovica? Wo ist da die grenze des "erlabtem" und des nichterlaubtem? und wer bestimmt das? Also bis jezt wars die UNO. Nach kosovo wer?

    Wie waere es, ganz krass zu sagen, wenn sich die navajo sich von den usa trennen (sie versuchen es) also kosovo muesste das erste Land sein das die navajo annerkennt.

    Das problem ist das nach den interessen einer supermacht gehandelt wird und dabei gehts nicht um die menschen. Warum gabs denn den amerikanischen Buergerkrieg? wenn kosovo 90% albaner sind dann war doch der sueden 100%tig oder etwa nicht? Wer bestimmt den ab welcher prozentzahl? 10% 50% 90%? Wo ist da eine grenze zu setzen?

    Mann spielt gerne mit zahlen wenn es den Herschenden so in denn kramm passt.

    Kosovo ist ein beispiel wie man die Minderheit eines Landes fur seine Plaenne benutzt (missuse).
    Und generall auf dem Balkan das Thema minderheiten ist doch so was von laecherlich, ja menshc welches Land hat den keine Minderheiten? Fangen wir doch an alle unabhaengig zu werden,
    wo fuehrt das hin?

    die amis und die deutschen sind sowas von verlogen und hintervo***
    Wo sind sie denn die letzten 30 jahren gewessen? Wieso haben die nicht in Kipros interveniert? Wieviel resolution gibts denn fur Kipros? Wieso nicht ankara gebombt?
    Na ganz klar, weil die sich nen dreck um die UNO scheren und genau das ist das grosse problem, wie gesagt wenn jemand nen kleinen krieg will braucht er nur die minderheit in einem land zu kitzeln, und es wird sich immer eine finden.

    Du bist völlig Ahnungslos in dieser Hinsicht.

    Kosovo als solches mit den Aufgeführten besipielen zu vergleichen zeugt von grenzenloser Dummheit. Aber es war auch nicht anders zu erwarten von einem der Skanderbeg für einen Griechen hält.......

  7. #77

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle Beitrag anzeigen
    Du bist völlig Ahnungslos in dieser Hinsicht.

    Kosovo als solches mit den Aufgeführten besipielen zu vergleichen zeugt von grenzenloser Dummheit. Aber es war auch nicht anders zu erwarten von einem der Skanderbeg für einen Griechen hält.......
    Genau denn albaner waren/sind ja keine minderheit in serbien
    Irgentwas konkretes von einem experten wie dich?

  8. #78

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    dradio.de

    Deutschlandfunk - Europa heute - Kosovo ein Jahr nach der Unabhängigkeit



    EUROPA HEUTE

    16.02.2009


    Kosovaren zeigen in Pristina die Nationalfahne des Kosovo. (Bild: AP)
    Kosovo ein Jahr nach der Unabhängigkeit

    Was hat die europäische Mission EULEX erreicht?

    Von Doris Simon

    Vor knapp einem Jahr erklärte das Kosovo einseitig seine Unabhängigkeit. Die EU einigte sich auf die Entsendung einer Polizei- und Rechtsstaatsmission in die ehemalige Provinz Südserbiens. Der junge Staat sollte so eine solides und rechtsstaatliches Fundament erhalten. Doch der Einsatz von EULEX kam erst im Dezember zustande, nachdem sich Belgrad und die EU endlich geeinigt hatten. Seither sind über 1000 Polizisten, Zollbeamte, Verwaltungsfachleute, Staatsanwälte und Richter im Einsatz.



    Seien wir vorsichtig: Es scheint zu funktionieren - alle Sorgen und Hoffnungen, die sich mit EULEX, der größten zivilen Mission der Europäischen Union, verbinden, finden sich in den Sätzen des Kosovo-Berichterstatters Joost Lagendijk im Europäischen Parlament wieder. Denn ob Gegner oder Befürworter eines unabhängigen Kosovo, eines war schon vor der Unabhängigkeit klar: Unter keinen Umständen durfte die EU das Kosovo sich selber überlassen, die Gefahren für Europa wären viel zu groß gewesen. Doch dann wurde EULEX monatelang von Serbien blockiert, das den Anspruch auf seine frühere Provinz mit allen Mitteln verteidigt - und die Zweifel wuchsen.

    Seit Dezember hat EULEX endlich die Arbeit im Kosovo richtig aufgenommen, im größten Teil des Landes als Nachfolgerin der UNO-Verwaltung. Zehn verlorene Jahre lautet das Urteil über deren Arbeit. EULEX soll nun alles besser machen als die UNMIK: durchsetzen, dass sich Polizei, Zoll und vor allem die Justiz im Kosovo unabhängig und rechtsstaatlich arbeiten und dass auch die serbische Minderheit beteiligt wird am Staatsaufbau. Kosovo-Berichterstatter Lagendijk kam von seinen letzten Besuchen vor Ort ermutigt zurück nach Brüssel:

    Die kosovarische Polizei ist froh über die gute Zusammenarbeit mit den Leuten von EULEX. Grenz- und Zollkontrollen funktionieren endlich wieder, auch und vor allem im nördlichen Teil des Kosovo. Und endlich hat man angefangen, den Berg von liegengebliebenden Klagen in der Justiz abzuarbeiten, die vor allem Korruption und Gewalt zwischen den Volksgruppen betreffen."

    205 Millionen Euro haben die Europäer für 16 Monate bereitgestellt: Aus dem ethnischen Pulverfass, der "Drehscheibe für Kriminalität aller Art", wie ein europäischer Diplomat das Kosovo beschrieb, soll mit EULEX' Hilfe ein Staat mit einem rechtsstaatlichen Fundament entstehen, der Kosovo-Albanern und serbischer Minderheit eine Perspektive bietet. Denn davon ist man noch weit entfernt, die Beziehungen zwischen den Volksgruppen sind immer noch äußerst gespannt. Im Norden des Kosovo leben die Serben in einem eigenen Mini-Staat: Dort, nördlich des Flusses Ibar in der ethnisch geteilten Stadt Mitrovica, ist Pristina weit weg. Hier zählt nur die Verbindung nach Belgrad. Dagegen müssten die Europäer viel mehr unternehmen, fordert die CDU-Europaabgeordnete Doris Pack, und verweist auf Brüsseler Einflussmöglichkeiten angesichts serbische Bemühungen um einen EU-Beitritt.

    "Zunächst einmal muss EU Belgrad klarmachen, dass sie die Serben in Nord-Mitrovica finanziell unterstützt und der Kosovo-Regierung die Chance gibt, für alle Bürger zu arbeiten."

    Der de-facto Ministaat der Serben im Norden des Kosovo ist für Pristina, aber auch für EULEX ein Problem. Belgrad hat durchgesetzt, dass dort weiterhin die eigentlich abzulösende UNO-Mission zuständig bleibt und die Regierung in Pristina nichts zu sagen hat. Doch gerade dort, in Mitrovica, ist es seit Dezember immer wieder zu gefährlichen Zwischenfällen gekommen: Messerstechereien, Brandstiftung, Überfälle. Yves de Kermabon lernte das Land als französischer General der Friedenstruppe KFOR kennen. Heute ist Kermabon Chef der Europäischen Polizei- und Rechtsstaatsmission und warnt, oft werde bei solchen Zwischenfällen der ethnische Konflikt nur als Vorwand benutzt:

    "Es gibt eine ganze Reihe Leute, denen passt es nicht, wenn auch im Norden des Kosovo der Rechtsstaat Einzug hält. Viele Zwischenfälle werden mit dem ethnischen Konflikt begründet., Dabei geht es in Wirklichkeit um organisiertes Verbrechens, Schmuggel oder Korruption."

    Wie EULEX hat sich eine Reihe internationaler Organisationen um die politische Stabilisierung des Kosovo bemüht. Doch viele Menschen sehnen sich vor allem nach einem besseren Leben. Premierminister Hashim Thaci war nie ein europäischer Hoffnungsträger, aber mehr hatte man sich schon erwartet von seiner Regierung. Kein Engagement, grassierende Korruption, auch in der Regierung, und keinerlei Konzept, das sind die Leitmotive der EU-Kritik an der Regierung in Pristina.

    Doch es gibt auch Erfreuliches aus europäischer Sicht: Ein Jahr nach der Unabhängigkeitserklärung haben 23 der 27 EU-Mitglieder das Kosovo anerkannt. Die monatelangen Auseinandersetzungen zwischen den Mitgliedstaaten sind beigelegt. Und auch die Beziehungen der EU zu Serbien, die zeitweise arg ramponiert waren, funktionieren inzwischen wieder ordentlich.


    © 2009 Deutschlandradio

  9. #79
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Gut gesagt Anto!!! Bravo!!!
    Man kann ein Serbe sein, der keinen Albaner hasst, ja generell ein Mensch sein, der keine Nation auf der Welt hasst. Doch ist man in der Kosovo-Frage anderer Meinung oder sogar in total entgegengerichteter Meinung, ist man automatisch ein Albanerhasser.
    Das ist das Problem bei Menschen, die sich oder ihre Nationalität zu ernst nehmen.

  10. #80

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle Beitrag anzeigen
    Du bist völlig Ahnungslos in dieser Hinsicht.

    Kosovo als solches mit den Aufgeführten besipielen zu vergleichen zeugt von grenzenloser Dummheit. Aber es war auch nicht anders zu erwarten von einem der Skanderbeg für einen Griechen hält.......
    jetzt ist seine welt zusammen gebrochen....


    die serbische propaganda zu sehr geschluckt,
    der kommt nicht mehr aus der traum-welt raus....

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