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realität anerkennen... kosova ist nicht serbien..

Erstellt von skenderbegi, 10.04.2008, 07:07 Uhr · 201 Antworten · 7.166 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
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    realität anerkennen... kosova ist nicht serbien..

    Auf der anderen Seite des Spiegels (Kultur, Literatur und Kunst, NZZ Online)

    Auf der anderen Seite des Spiegels

    Das Kosovo der Kosovo-Albaner ist eine Realität – für Serbien ist es an der Zeit, ihr endlich ins Auge zu blicken


    Serben protestieren am 24. Februar in Genf gegen die Unabhängigkeit Kosovos. (Bild: Reuters)



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    Auf der anderen Seite des Spiegels

    Das Kosovo der Kosovo-Albaner ist eine Realität – für Serbien ist es an der Zeit, ihr endlich ins Auge zu blicken
    Mehr als einen Monat nach der Unabhängigkeitserklärung Kosovos hat sich der Zorn der Serben über die Abspaltung der unter dem Milosevic-Regime jahrelang drangsalierten Provinz noch immer nicht gelegt. Im serbisch besiedelten Nordkosovo kommt es immer wieder zu Unruhen. Der serbische Schriftsteller Vladimir Arsenijevi fordert seine Landsleute auf, den Opfermythos endlich abzulegen und sich mit den Realitäten zu arrangieren. ...







    Mehr als einen Monat nach der Unabhängigkeitserklärung Kosovos hat sich der Zorn der Serben über die Abspaltung der unter dem Milosevic-Regime jahrelang drangsalierten Provinz noch immer nicht gelegt. Im serbisch besiedelten Nordkosovo kommt es immer wieder zu Unruhen. Der serbische Schriftsteller Vladimir Arsenijevi fordert seine Landsleute auf, den Opfermythos endlich abzulegen und sich mit den Realitäten zu arrangieren.

    Von Vladimir Arsenijevi



    meine lieben serbischen nachbaren und mitmenschen....


    hier ein beitrag welcher zeigt das die serbische gesellschaft leider nichts von den kriegen aus den 90er jahren gelernt hat.


    und wenn es um kosova geht müssen die serbischen bürger verstehen das sich die albanische mehrheit im kosova nicht unterdrücken lässt.


    wie ihr wisst ist mir das ansehen bezw. das beurteilen von ahnungsloseen-user egal betreffend meiner person.


    die freiheit welche mir gegeben ist da ich im westen lebe um darauf aufmerkamkeit zu machen werde mir immer wieder in anspruch nehmen.


    will auch nicht das serbische verurteilen oder mir anmassen die richtigung anzugeben....
    jedoch anregeungen schaffen sich damit auseinderzusetzen.


    dieser artikel beschreibt einfach einmal mehr sich mit der realität zu befassen statt sich in konservative-nationlistische mythen einspannen zu lassen.


    erst wenn wir bereit sind realitäten wahrzunehmen kann eine zukunft eine chance haben.


    das geht an alle vorallem aber zürich un die liberalen serben......


    ein anspruch auf etwas bedeutet noch lange nicht die grenzenlose freiheit andere dadurch unterdrücken zu müssen....


    hier eine passage aus dem berich;

    Erstaunlich indes waren die Ausschreitungen eigentlich nicht. Solches passiert immer, wenn schwere Perzeptions- und Denkstörungen vorliegen – es ist ein Abgrund, der in Serbien immer tiefer und breiter wird seit der Ära Milosevic. Niederschmetternd aber ist die Tatsache, dass seit jener düsteren Epoche mittlerweile fast eine Dekade vergangen ist. All die Jahre seither hätte Serbien besser nutzen können und müssen. Es hat niemals eine grossartigere Gelegenheit gegeben, ein neues Serbien entstehen zu lassen, als nach dem Sturz Milosevics. Die Chance wurde verpasst, sich von dessen Erbe zu befreien, sich in den neuen Umständen zurechtzufinden, die neuen Realitäten zu akzeptieren und einen neuen, rationalen Zugang zu Problemen zu finden, wie Kosovo eines darstellt. Zu keinem Zeitpunkt wurde solches ernsthaft versucht. Stattdessen ergingen sich die Politiker in nationalistischem Jammern über den serbischen Opfergang und das verlorene «Herz Serbiens». «Kosovo je Srbija!», ertönte die immergleiche Litanei.


    Kosovo war einst ein Teil Serbiens, ist es aber nicht mehr und wird es wohl nie mehr sein. Serbien aber war, ist und bleibt anscheinend noch sehr lange ein Land auf der anderen Seite des Spiegels. Es besteht kein Zweifel, dass Serbien heute einsam, verwirrt und unverstanden ist. Es ist schwer auszuhalten, mit fast dem ganzen Rest der Welt in gestörten Beziehungen leben zu müssen. Es ist nicht in Ordnung, so allein zu sein. Wenn man aber mit allen Nachbarn zerstritten ist, wäre es logisch, sich zu überlegen, ob der Grund eventuell nicht bei einem selber liegt.




    Die meisten Serben jedoch sehen das nicht so. Selbstbeobachtung war nie eine serbische Stärke. Die Serben sind verletzt und empört, sie fühlen sich betrogen und verraten von der Europäischen Union wie von den unmittelbaren Nachbarn, sie finden, es werde ihnen dreiste Gewalt angetan. Sie sehen nicht ein, dass sie, zum Teufel, selber schuld sein sollen, haben keine Ahnung, wofür sie in solchem Masse büssen müssen. Sie finden, dass Kosovo ihnen genommen wurde, dass Kosovo ihnen gehört und dass dieses Recht keiner in Frage stellen darf.



    ------------------------------------------------------------

    zieht euch das rein...


    erst wenn wir uns als menschen respektieren wir ein friedliches zusammen leben möglich sein.


    danke






  2. #2
    Avatar von Jastreb

    Registriert seit
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    1.599
    gemeldet wegen ständiger hetze.......

  3. #3
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Was ist Realität? Wann ist ein Staat unabhängig?

    Was ist die genaue definition eines unabhängigen Staates?
    Genügt da die alleinige ausrufung schon? Ist man da automatisch unabhängig?

    Muss er von der UNO erkannt werden oder genügt da bilatterale Anerkennung? Falls das Zweite, dann die Frage: Wieviele Länder braucht es, die es anerkennen, damit dieser der Staat X als unabhängiger Staat gilt.

    Wo ist da die Definition? Was ist die Realität?


    Würde der Rest der Welt anerkennen, dass das Kosovo unabhängig ist, dann würde der Titel zutreffen und da müsste sich Serbien wirklich überlegen, sich um 180° zu drehen und alles nochmals zu überdenken und das Kosovo anerkennen.

    Doch diese Situation trifft nicht zu. Denn der grössere Teil der Welt gibt Serbien recht. Darum sehe ich es nicht ein, warum die Serben da was einsehen müssten und den Kosovo (sammt Grenze, Zoll, KS-Pässe, Bürgerschaft,..etc...etc..) anerkennen sollten.

  4. #4
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    11.086
    @ jastreb

    wenn du nochmals einen eintrag machst und nix sagst werde ich dich melden wegen spam...

    und jetzt ab mit dir ....

    hetze wenn ein serbischer schriftsteller solche aussagen macht!!!!

    erst jetzt verstehe ich den bericht dank deinem verhalte
    n.

    es ist genau diese realitäts- verweigerung.

    zitat zürich;
    Was ist Realität? Wann ist ein Staat unabhängig?

    Was ist die genaue definition eines unabhängigen Staates?
    Genügt da die alleinige ausrufung schon? Ist man da automatisch unabhängig?

    Muss er von der UNO erkannt werden oder genügt da bilatterale Anerkennung? Falls das Zweite, dann die Frage: Wieviele Länder braucht es, die es anerkennen, damit dieser der Staat X als unabhängiger Staat gilt.

    Wo ist da die Definition? Was ist die Realität?


    Würde der Rest der Welt anerkennen, dass das Kosovo unabhängig ist, dann würde der Titel zutreffen und da müsste sich Serbien wirklich überlegen, sich um 180° zu drehen und alles nochmals zu überdenken und das Kosovo anerkennen.

    Doch diese Situation trifft nicht zu. Denn der grössere Teil der Welt gibt Serbien recht. Darum sehe ich es nicht ein, warum die Serben da was einsehen müssten und den Kosovo (sammt Grenze, Zoll, KS-Pässe, Bürgerschaft,..etc...etc..) anerkennen sollten.
    __________________

    auch du kannst es drehen und wenden wie du willst.....

    wie du auch zum schluss kommst das der grössere teil der welt serbien recht gibt!!!!

    das hat doch nichts mit recht zutun sondern aus reinen interessen....

    und wenn china kosova nicht anerkennt und dieses mit 1,3 milliarden menschen bewohntes diktatorisch geführtes reich als mass gelten soll so sei dir gesagt das sich auch eine mehrheit irren kann.


    mehr möchte nicht auf dein pseudo-demokratie verständnis eingehen.....

    für dich noch das was es braucht um ein staat zu werden;

    Als Staat bezeichnet man seit der europäischen Neuzeit jede politische Ordnung, die ein gemeinsames als StaatsgebietTerritorium, ein dazugehöriges Staatsvolk und eine Machtausübung über dieses umfasst (vgl. Drei-Elemente-Lehre). Eine allgemeingültige Definition solcher Ordnungen gibt es nicht.
    ------------------------------------------------
    weitere passagen aus dem bericht in der nzz;



    Ich führe ein einfach zu verstehendes Beispiel an: Kosovo hat sich von Serbien abgespalten, und es ist unwahrscheinlich, dass es jemals wieder zu Serbien gehören wird. Das ist Tatsache, egal ob sie einem gefällt oder nicht. In Kosovo sind neunzig Prozent der Bevölkerung albanischer Herkunft, und obwohl wir wissen, dass die Kosovo-Albaner in manchen Fragen, die sich auf ihre Zukunft beziehen, uneins sind, gibt es einen grossen Konsens: Keiner von ihnen will, in egal welcher Form, in Serbien leben. Es ist unmöglich, den so klar und deutlich geäusserten Wunsch einer Mehrheit zu ignorieren. Würden sich ebenso viele Einwohner von Quebec in einem Referendum für die Unabhängigkeit von Kanada aussprechen, bin ich mir fast sicher, dass diese nicht zu verhindern wäre. Kanada selbst würde wohl einen Weg finden, diesem Willen entgegenzukommen.
    Merkwürdige Zeiten

    In Serbien ist das leider nicht der Fall. Im verzweifelten Versuch, die Unabhängigkeit Kosovos zu verhindern – und dies zu einem Zeitpunkt, da es für irgendwelche «Korrekturen» ohnehin schon zu spät ist –, greift man zu rabiaten Mitteln und pathetischen Argumenten, von denen das am häufigsten und lautesten erwähnte jenes ist, dass Kosovo als «Wiege» der serbischen Geschichte und Kultur eine hochemotionale, ja mystische Bedeutung zukomme. Und je weniger dieses «Argument» für Aussenstehende zu begreifen ist, mit desto düsterer Entschlossenheit beharrt man darauf. Es sind seltsame Zeiten, in denen wir leben. Die ganze Absurdität beschreibt ein Satz, den ein bekannter serbischer Politiker unlängst aussprach und der anscheinend eine Ankündigung des serbischen «Plans» für die Zukunft darstellt: «Für Serbien ist es gerade nicht der richtige Moment, rational zu denken.»

  5. #5
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Gut... Wie ich sehe, ist dir China ein Dorn im Auge. Wegen der Demokratie, also gut... Dann zählen wir China nicht. OK. Russland auch nicht, damit ich dich beruhige. Was ist mit Rest-Asien? Indonesien, Indien, Kasachstan,...etc...etc... auch alles Diktaturen? Was ist mit Lateinamerika? Die auch nicht dazuzählen? Und die arabischen Staaten? Ach ja... Alles natürlich Terroristen, also die auch nicht dazuzählen. Und die Spanier sind grausame Tierquäler (Stierkampf), und die demfall auch nicht dazuzählen.
    Ja welche sind dann die Staaten, die gelten? NATO-Staaten und ein paar weitere (Handvoll) Staaten, die den USA nahe stehen? Nur die?

    Ach komm Skenderbegi... Du wirfst mir Verdrehung vor und siehst selber nicht, was du für eine Scheisse abziehst.





    Ausserdem frage ich mich, ob es jemanden gibt (in erster Linie) Serben, die Gegen die Unabhängigkeit sind und zu Kosovo ganz andere Ansichten und Meinungen haben als du, die du aber nicht als Verdreher und Nationalisten abstempelst. Ich frage mich wirklich, ob so was in deinen Augen möglich ist und existiert.
    Eher habe ich den Verdacht, dass ein Serbe bei dir, der gegen das alles ist, einen guten und liberalen Serben automatisch ausschliesst.

  6. #6
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Gut... Wie ich sehe, ist dir China ein Dorn im Auge. Wegen der Demokratie, also gut... Dann zählen wir China nicht. OK. Russland auch nicht, damit ich dich beruhige. Was ist mit Rest-Asien? Indonesien, Indien, Kasachstan,...etc...etc... auch alles Diktaturen? Was ist mit Lateinamerika? Die auch nicht dazuzählen? Und die arabischen Staaten? Ach ja... Alles natürlich Terroristen, also die auch nicht dazuzählen. Und die Spanier sind grausame Tierquäler (Stierkampf), und die demfall auch nicht dazuzählen.
    Ja welche sind dann die Staaten, die gelten? NATO-Staaten und ein paar weitere (Handvoll) Staaten, die den USA nahe stehen? Nur die?

    Ach komm Skenderbegi... Du wirfst mir Verdrehung vor und siehst selber nicht, was du für eine Scheisse abziehst.





    Ausserdem frage ich mich, ob es jemanden gibt (in erster Linie) Serben, die Gegen die Unabhängigkeit sind und zu Kosovo ganz andere Ansichten und Meinungen haben als du, die du aber nicht als Verdreher und Nationalisten abstempelst. Ich frage mich wirklich, ob so was in deinen Augen möglich ist und existiert.
    Eher habe ich den Verdacht, dass ein Serbe bei dir, der gegen das alles ist, einen guten und liberalen Serben automatisch ausschliesst.

    zürich,

    ich verstehe ja wenn einem menschen das ganze leben lang eingedrescht wird wie den serben in bezug auf kosova, dass man nicht von heute auf morgen akzeptieren kann.


    die ganze diskussion wegen der anerkennung ist nichts anderes als eine weitere ablenkung vom problem selbst deinerseits ;

    nochmals hier gehts nicht um die anerkennung und deinen geführten staaten welche aus reinen eigenen interessen handeln siehe spanien oder indonesien(ost-timor)...!

    sondern darum das serbien es verpasst hat nachdem milos-regiem sich zu reformieren.

    für dich weitere passagen;

    Erstaunlich indes waren die Ausschreitungen eigentlich nicht. Solches passiert immer, wenn schwere Perzeptions- und Denkstörungen vorliegen – es ist ein Abgrund, der in Serbien immer tiefer und breiter wird seit der Ära Milosevic. Niederschmetternd aber ist die Tatsache, dass seit jener düsteren Epoche mittlerweile fast eine Dekade vergangen ist. All die Jahre seither hätte Serbien besser nutzen können und müssen. Es hat niemals eine grossartigere Gelegenheit gegeben, ein neues Serbien entstehen zu lassen, als nach dem Sturz Milosevics. Die Chance wurde verpasst, sich von dessen Erbe zu befreien, sich in den neuen Umständen zurechtzufinden, die neuen Realitäten zu akzeptieren und einen neuen, rationalen Zugang zu Problemen zu finden, wie Kosovo eines darstellt. Zu keinem Zeitpunkt wurde solches ernsthaft versucht. Stattdessen ergingen sich die Politiker in nationalistischem Jammern über den serbischen Opfergang und das verlorene «Herz Serbiens». «Kosovo je Srbija!», ertönte die immergleiche Litanei.
    Allein und unverstanden

    Sie fand ihr Echo bei Millionen hypnotisierter, durch langjährige Isolation fast schon irre gewordener serbischer Bürger. Und wieder machte sich Don Quijote auf, gegen die Windmühlen anzutreten. Die Parole findet sich auf Transparenten, T-Shirts, sie ertönt auf Demonstrationen, und mancher trägt sie im Herzen. Bis jetzt habe ich keinen gesehen, der zugunsten des Realitätsprinzips dagegen gehalten hätte: «Kosovo ist nicht Serbien!» Wer auch würde sich trauen, das zu rufen? Er liefe Gefahr, gelyncht zu werden.
    Kosovo war einst ein Teil Serbiens, ist es aber nicht mehr und wird es wohl nie mehr sein. Serbien aber war, ist und bleibt anscheinend noch sehr lange ein Land auf der anderen Seite des Spiegels. Es besteht kein Zweifel, dass Serbien heute einsam, verwirrt und unverstanden ist. Es ist schwer auszuhalten, mit fast dem ganzen Rest der Welt in gestörten Beziehungen leben zu müssen. Es ist nicht in Ordnung, so allein zu sein. Wenn man aber mit allen Nachbarn zerstritten ist, wäre es logisch, sich zu überlegen, ob der Grund eventuell nicht bei einem selber liegt.


    -----------------------------------------------------------------

    ob es dir passt oder nicht kosova wird NIE mehr unter serbien oder serbischem staate stehen.....

    es wäre vorallem den lebenden serben in kosova zu wünschen das diese nicht weiter von der politik belgrads gesteuert werden um ein besseres nebeneinander zu ermöglichen.

  7. #7

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    1.201
    Warum erkennt man denn nicht die Realität an, dass die absolute Mehrheit der Bevölkerung im Norden Kosovos nicht unter Pristina leben will?

  8. #8
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    zürich,

    ich verstehe ja wenn einem menschen das ganze leben lang eingedrescht wird wie den serben in bezug auf kosova, dass man nicht von heute auf morgen akzeptieren kann.
    Mir wurde gar nichts eingedrescht. Meine politische Haltung und Meinung zu verschiedensten Themen habe ich mir in all den Jahren selber erarbeitet.
    Glaub mir... Ich wurde sicherlich nicht Opfer einer Hirnwäsche, wenn du auf das hinaus wolltest. Ausserdem: Wer gibt dir das Recht zu glauben, im Besitz der aboluten Wahrheit zu sein, bei einem höchstumstrittenen Thema zu dem es "1000" verschiedene Meinungen und Ansichten gibt?
    Da kannst du nicht urteilen, wer im Besitz der Wahrheit ist und wer Opfer einer Gehirnwäsche wurde.

    Mir geht es nicht darum, was Milosevic gemacht hat, oder was zwischen 1945-1966 war oder vor dem 2.WK,...etc... Das sind alles Epochen, wo Seitens der Serben Staatsgewalt ausgeübt wurde. Das musst du mir nicht erklären. Das weiss ich. Ich will jetzt auch nicht auf die anderen Epochen daraufhinweisen, da ja ich und du da völlig unterschiedliche Meinung dazu haben (inwiefern die Albaner auch was gemacht haben oder nicht). Haben wir X Mal durchgesprochen und gestritten und hab kein Bock hier 100 Seiten über das zu füllen.

    Generell geht es mir in Sachen Kosovo nicht um die Dinge, die waren, da ja die Meinungen auseinander gehen.





    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    die ganze diskussion wegen der anerkennung ist nichts anderes als eine weitere ablenkung vom problem selbst deinerseits ;

    nochmals hier gehts nicht um die anerkennung und deinen geführten staaten welche aus reinen eigenen interessen handeln siehe spanien oder indonesien(ost-timor)...!
    Du kannst doch nicht allen ernstes behaupten, dass alle (oder viele) Länder, die das Kosovo nicht anerkannten, wegen eigenem Präzidenzfall handelten??? Sicherlich gibt es einige Staaten, doch die grosse Mehrheit von denen hat das nicht. Allenvoran lateinamerikanische und arabische Staaten.

    Anderseits, wenn du schon Interessenspolitik erwähnst, frage ich mich schon sehr, ob das Handeln auf dem Balkan seitens der USA auf Welt-Friedenhütung und Bruderschaft basiert oder eben doch auf Interessen...





    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    sondern darum das serbien es verpasst hat nachdem milos-regiem sich zu reformieren.
    Man wollte sich reformieren!!! Und Tadic ist auch heute noch Präsident. Man will europäische Wege gehen. Allerdings ohne des Bruches der UN-Resolution 1944 und ohne weitere Bestrafungen, die auf Milosevic's Kippe gewachsen sind, und zwar Bestrafungen, welche man dem "lieben" Milosevic nicht antat (UN-Res. 1944), dafür aber seinen liberalen und demokratischgewählten Nachfolgern. DAS IST DAS PROBLEM!!! Hätte man das Kosovo bereits 1999 den Serben entrissen, hätten wir heute ganz andere Themen zu besprechen.
    Kein Wunder bekamen die Nationalisten wieder Auftrieb. Eigentlich würde sich ein solches politisches Phänomen in jedem Land abzeichnen. Und glaube mir, ich befasse mich lange mit politischer Philosophie, und selbst wenn ich gewisse Entwicklungen scheisse finde und sie verurteile, kann ich es nachvollziehen, warum sie passieren.

  9. #9
    GjergjKastrioti
    Kosovo hat sich schon für unabhängig erklärt und wurde auch schon von viele wichtigen Staaten anerkannt. Das heisst der Stein ist schon ins Rollen gekommen und wenn jetzt alle besagten Länder aufeinmal meinen nein wir erkennen kosovo doch nicht an, wird das glaub ich mehr schaden bringen als nutzen und das nicht nur für Kosovo sondern auch für Serbien, wenn die wieder eine Provinz haben wo die Bevölkerung nicht dazugehören will, und es ständig Unruhen gibt. Ich glaub nämlich nicht dass die Bevölkerung in Kosovo da so einfach zuschauen würde, es würde alles wieder von vorne losgehen.
    Ich glaub auch kaum dass die Unabhängigkeit aberkannt wird, das heisst Serbien muss wohl oder übel die Realität akzeptieren so siehts nunmal aus.

  10. #10
    pqrs
    Wann hören deine ständige Hetze gegen Serben auf, Skenderbegi?

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