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Renovierung am falschen Ufer

Erstellt von danijel.danilovic, 28.04.2009, 20:43 Uhr · 20 Antworten · 1.690 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von danijel.danilovic

    Registriert seit
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    Renovierung am falschen Ufer

    Kosovo

    Renovierung am falschen Ufer

    Von Michael Martens, Belgrad
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    Protest gegen Wiederaufbau albanischer Häuser im serbischen "Teil" Mitrovicas

    28. April 2009 Mitrovica, die zwischen Serben und Albanern geteilte Stadt im Norden des Kosovos, ist so etwas wie das politische Fieberthermometer des jüngsten Staates der Welt – wenn dort die Temperatur steigt, überträgt sich das oft rasch auf andere Teile der ehemaligen serbischen Provinz. Am deutlichsten war das im März 2004 zu beobachten, als in Mitrovica blutige Zusammenstöße zwischen Serben und Albanern ihren Ausgang nahmen, die sich binnen Stunden über große Teile des Amselfelds ausbreiteten und 21 Personen das Leben kosteten.
    Daher ist es nicht verwunderlich, dass Diplomaten und Politiker mit gespannter Aufmerksamkeit auf die jüngsten Gewaltausbrüche in der deindustrialisierten einstigen Bergbaustadt am Fluss Ibar blicken. Seit dem Wochenende war es dort bei Protesten von Serben gegen die Renovierung von albanischen Häusern in „ihrem“ Teil Mitrovicas mehrfach zu Zusammenstößen gekommen. Die von der Nato geführte Schutztruppe Kfor sowie Polizisten der von der EU finanzierten Polizei- und Rechtsstaatsmission Eulex wurden mit Handgranaten angegriffen. Auch Schüsse fielen, richteten aber keinen Schaden an.
    Tränengaseinsatz, um Schlimmeres zu verhindern
    Französische Nato-Soldaten auf Beobachtungsposten in der Konfliktzone

    In einer am Dienstag in den serbischen Medien verbreiteten Mitteilung der Eulex heißt es zwar, die Gewalt sei nur „von einer kleinen Minderheit“ ausgegangen, doch ähnlich war es schon bei den Unruhen von 2004 gewesen: Am Anfang standen einige radikale Zündler, am Ende fegte ein Flächenbrand über das Kosovo hinweg. Dieses Mal setzte die Polizei Tränengas ein, um die Menge auseinanderzutreiben. Mit dem Einsatz solle eine weitere Eskalation der Gewalt verhindert werden, heißt es in einer Mitteilung der Eulex.
    Am Dienstag blieb es in Mitrovica zunächst ruhig. Doch bringen die Scharmützel etwas Grundsätzliches in Erinnerung: Die Kosovo-Frage hat sich nach der Aufwertung der Provinz zu einem zumindest formal eigenständigen Staat in eine Mitrovica-Frage verwandelt. Eine potentiell gefährliche Statusfrage auf dem Balkan wurde durch die Unabhängigkeit geklärt, eine andere, kleinere, jedoch verschärft: Die Serben in Mitrovica und in anderen Gegenden des an Serbien grenzenden Nordteils des Kosovos wollen mit dem kosovarischen Staat nichts zu tun haben. Sie bleiben ganz auf Serbien ausgerichtet, als dessen Vorposten sie den am Nordufer des Ibar beginnenden Teil Mitrovicas sehen.
    Besonnene Reaktion in Belgrad
    Zum Thema




    Deshalb fanden sich nach Berichten aus Mitrovica auch rasch einige hundert Serben zu Protesten ein, nachdem damit begonnen worden war, im Norden der Stadt Häuser für Albaner zu renovieren beziehungsweise neu zu bauen. Das war ein Rückgriff auf die Zeit vor dem Krieg und den Vertreibungen von 1999, als noch viele Serben im Süd- und Albaner im Nordteil Mitrovicas lebten.
    Im Norden gibt es noch immer eine kleine Ansiedlung von Albanern, deren schiere Existenz jedoch von manchen Serben als Bedrohung empfunden wird. Das hat auch mit der grundsätzlichen serbischen Angst vor der hohen Geburtenrate der Albaner zu tun – wo heute Albaner noch die Minderheit stellen, werden sie übermorgen die Mehrheit sein, lautet der immer wieder zu hörende Kernsatz dieser Angst.
    Immerhin hat die Politik in Belgrad besonnen auf die Vorfälle reagiert. In Belgrad ist seit dem Machtverlust des nationalistischen Ministerpräsidenten Koštunica im vergangenen Jahr zumindest die Tonlage konzilianter geworden, auch wenn man unverändert an der Theorie eines ewiglich Serbien zugehörigen Kosovos festhält.
    Massive Militärpräsenz soll Übergreifen der Proteste verhindern

    Das nach serbischer Lesart weiterhin zuständige Kosovo-Ministerium in Belgrad verurteilte „jegliche Gewalt“ und sprach seine Unterstützung für einen Prozess der Rückkehr von Minderheiten „in beide Richtungen“ aus. Verurteilt wurden jedoch „einseitige Entscheidungen“ zur Renovierung von Häusern für Albaner im Nordteil Mitrovicas. Auf Dauer ließen sich die Schwierigkeiten der Stadt nämlich nicht mit Tränengas lösen, hieß es in der Mitteilung sinngemäß.


    Kosovo: Renovierung am falschen Ufer - Ausland - Politik - FAZ.NET

  2. #2

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    ob die Restitution der Häuser wie vorgenommen taktisch klug ist, wage ich sehr zu bezweifeln. Eher geht es bestimmten freiheitsliebenden Kreisen wie die U.S.A. eher um die Zeichensetzung, sie könne sich alles erlauben, auch darum, zusätzlich und weiterhin das Bevölkerungsverhältnis in dieser Region zu zersetzen.

    Da in der serbischen Provinz Kosovo ohnehin die albanische Bevölkerung inzwischen die Mehrheit stellt wäre es eher ratsam, alle serbischen Häuser wiederaufzubauen, die Wieder- und Heimkehr aller Serben gesichert zu ermöglichen, dafür zu sorgen, daß durch eine vernünftige Planung der Anteil der Serben auf ihrem eigenen Boden sich ständig erhöht und den Kosovoalbern, die einst vor Albanien flüchteten, also vor dem Präsidenten Enver Hoxha dem Prächtigen, die sichere Rückkehr in ihre Heimat Albanien zu ermöglichen, die inzwischen NATO-Land ist.

    Ähnlich sollten die NATO-Freunde dann mit den albanischen Freunden vorgehen, die einst vor Albanien in Mazedonien (FYROM) Schutz suchten, der sich nun erübrigt.

    Solches Vorgehen würde die Unterstützung aller Menschen finden.

  3. #3

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    ach diese Terroristischen Albaner wollen ihre Häuser im "serbischen Teil" aufbauen..... ein Terrorakt der Separatisten, Verletzung des int. Rechts, und wollen reinethnischen Kosova erreichen und groß-Albanien gründen.....diese Häuser gehören niedergebrannt.... (ich glaub ich krieg langsam Schreiber-Züge)

  4. #4
    Avatar von valamala

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    Das ist Albanisches Gebiet aber dies Sebren verstehen das nicht

  5. #5
    Avatar von specialForces

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    Zitat Zitat von valamala Beitrag anzeigen
    Das ist Albanisches Gebiet aber dies Sebren verstehen das nicht
    Seit wann

  6. #6

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen


    ob die Restitution der Häuser wie vorgenommen taktisch klug ist, wage ich sehr zu bezweifeln. Eher geht es bestimmten freiheitsliebenden Kreisen wie die U.S.A. eher um die Zeichensetzung, sie könne sich alles erlauben, auch darum, zusätzlich und weiterhin das Bevölkerungsverhältnis in dieser Region zu zersetzen.

    Da in der serbischen Provinz Kosovo ohnehin die albanische Bevölkerung inzwischen die Mehrheit stellt wäre es eher ratsam, alle serbischen Häuser wiederaufzubauen, die Wieder- und Heimkehr aller Serben gesichert zu ermöglichen, dafür zu sorgen, daß durch eine vernünftige Planung der Anteil der Serben auf ihrem eigenen Boden sich ständig erhöht und den Kosovoalbern, die einst vor Albanien flüchteten, also vor dem Präsidenten Enver Hoxha dem Prächtigen, die sichere Rückkehr in ihre Heimat Albanien zu ermöglichen, die inzwischen NATO-Land ist.

    Ähnlich sollten die NATO-Freunde dann mit den albanischen Freunden vorgehen, die einst vor Albanien in Mazedonien (FYROM) Schutz suchten, der sich nun erübrigt.

    Solches Vorgehen würde die Unterstützung aller Menschen finden.

    seit wan sind die albaner in ks und maze, ausländer die zurück nach albanien sollten?


    hatte milosevic auch mal gesagt.

    also mal im irnst, ich lese dauernd milosevic argumente

    national-chauvinist der milosevic ära

  7. #7

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    Zitat Zitat von specialForces Beitrag anzeigen
    Seit wann

    geh kacken

    serbien ist das einzige land in europa dass gebiete die es mal im mittelalter für 150 jahre besetzt hatte noch heute beansprucht.

  8. #8

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    ach diese Terroristischen Albaner wollen ihre Häuser im "serbischen Teil" aufbauen..... ein Terrorakt der Separatisten, Verletzung des int. Rechts, und wollen reinethnischen Kosova erreichen und groß-Albanien gründen.....diese Häuser gehören niedergebrannt.... (ich glaub ich krieg langsam Schreiber-Züge)

    warum baut man denn nicht die serbischen haeuser in sued mitrovica wieder auf? im suedteil lebt kein einziger serbe mehr!

  9. #9

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    Zitat Zitat von bumbum Beitrag anzeigen
    seit wan sind die albaner in ks und maze, ausländer die zurück nach albanien sollten?


    hatte milosevic auch mal gesagt.

    also mal im irnst, ich lese dauernd milosevic argumente

    national-chauvinist der milosevic ära

    Seit wann?
    Seitdem sie sich Albaner nennen und in einem Land leben,
    was nicht Albanien genannt wird.
    Zu schwer für dich?

    Oder wollen wir schon jetzt in Frankfurt bei einem Migrationshintergrund von ca. 60% der schulpflichtigen Kinder die deutsche Hoheitsgewalt abschaffen? Es käme, zeitversetzt, auf das gleiche heraus.

    Irgendwo hatte ich mal gelesen, daß der einstige Superdemokrat Enver Hoxha der Prächtige, der Erfinder der weltbekannten Atomschutzbunker, seine eigenen Landsleute, die einst vor ihm in andere Nachbarstaaten flüchteten, weil es dort im direkten Vergleich mit deren Heimat Albanien nur so von Milch und Honig in Strömen floß, gar nicht zurückhaben wollte.

    Der Enver Hoxha der Prächtige wollte seine Albaner nicht mehr in deren land lassen.

    Warum sollte also ein das Gastrecht eingeräumtes Land sich großzügiger Verhalten als deren "demokartisch gewähltes" Oberhaupt Enver Hoxha?

  10. #10

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    Seit wann?
    Seitdem sie sich Albaner nennen und in einem Land leben,
    was nicht Albanien genannt wird.
    Zu schwer für dich?

    Oder wollen wir schon jetzt in Frankfurt bei einem Migrationshintergrund von ca. 60% der schulpflichtigen Kinder die deutsche Hoheitsgewalt abschaffen? Es käme, zeitversetzt, auf das gleiche heraus.

    Irgendwo hatte ich mal gelesen, daß der einstige Superdemokrat Enver Hoxha der Prächtige, der Erfinder der weltbekannten Atomschutzbunker, seine eigenen Landsleute, die einst vor ihm in andere Nachbarstaaten flüchteten, weil es dort im direkten Vergleich mit deren Heimat Albanien nur so von Milch und Honig in Strömen floß, gar nicht zurückhaben wollte.

    Der Enver Hoxha der Prächtige wollte seine Albaner nicht mehr in deren land lassen.

    Warum sollte also ein das Gastrecht eingeräumtes Land sich großzügiger Verhalten als deren "demokartisch gewähltes" Oberhaupt Enver Hoxha?
    Milosevic auf den punkt. 0% geschichte 100% propaganda die man dazu verwende hat den albanern ihr recht abzusprechen und sie zu vertreiben.

    wie wärs wenn albanien gleich denken würde wie du und milosevic?

    wer griechisch lernen will soll nach griechenland, denn es heist ja griechenland.


    du merkst es ja nicht mal dass du wie ein milosevic und sesej denkst.

    armsälige traurige gestalt bist du, ein dreckiger national chauvinist

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