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Republik Kosovo und Serbien

Erstellt von Jehona_e_Rahovecit, 27.05.2008, 15:13 Uhr · 479 Antworten · 16.328 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von brigada 172

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    Zitat Zitat von Jon_Allie Beitrag anzeigen
    Ich finde es schön das wir uns alle gegenseitig hassen.....
    des ist normal

  2. #132
    Avatar von skenderbegi

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    Ausrufezeichen

    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    hat es bisher was genützt das russland gegen die unabhängigkeit ist?
    hat russlands drohung die usa und europa daran gehindert serbien zu bombardieren?

    wann merkst du das russland nicht gefragt wird?

    zukünftige wirtschaftsmacht china,
    wie peinlich wenn man sich an sowas festklammern muss mit seinen dreckigen pfoten.
    nicht zu vergessen bitte das sind länder welche was die menschenrechte und die demokratie betrifft vorbildliche staaten sind an diesen wird sich aber die ganze welt zu orientieren haben gefälligst......

    das andere ist hier wird von einigen mit panzern auf spatzen geschossen.....

    alle toten sind zuviel egal auf welcher seite diese starben .
    aber hier wird wie ich schon immer geschrieben habe seitens serbischer fascho-nationalisten die geschichte verdreht und die opfer zu tätern gemacht und die täter zu opfer....

    es ist einfach schade das einge nicht einsehen wollen das serbien selbst vom milos-system unterdrückt ,belogen und ausgenutzt wurde.

    das bei uns in kosova sicher einiges ändern muss ist uns klar.

    für die es vergessen haben der serbische staat war direkt oder indirekt an vier kriegen beteiligt.....

    so denkt mal ganz scharf nach was für ein staat das war !!!!!

  3. #133
    Avatar von brigada 172

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    Zitat Zitat von Bluntzzz Beitrag anzeigen
    wenn man eine normale beziehung zwischen beiden ländern will, dan wirds auch so sein. es muss einfach von beiden seiten her kommen..

    aber eben, man sollte nicht mehr zurück schauen was war und geschah, und sich mehr auf jetzt und morgen konzentrieren..

    und die politkier auf beiden seiten, müssen endlich mal den ersten schritt machen um ein vorbild für die normalen bürger.. und sich nicht nur sturr stellen..
    wenns die politiker nicht schaffen, dan sollte man auch von bürger nicht zuviel erwarten..
    man kann nicht vergesen was pasiert ist

  4. #134
    Avatar von Secondos

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen

    für die es vergessen haben der serbische staat war direkt oder indirekt an vier kriegen beteiligt.....

    so denkt mal ganz scharf nach weis für ein staat das war !!!!!
    so leid es mir tut, aber das ist zuviel verlangt, dass du und deine gefolgsleute dies durchdenken können, geschweige diese zusammenhänge zu verstehen vermögen!

    schade, dass eurerseits die beschrenktheit, in allen bereichen des moderenen menschen vorenthalten bleibt und in diesem moment diskussionsunwürdig seid.

    wenn ihr euch bewusst seid und zugegeben habt, wie hinterlistig und "falsch" ihr die welt zu unrecht ausgespielt habt, kann man vernünftig beginnen miteinander zu reden!

  5. #135

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    Die serbische Regierung wird niemals jemand verstehen.

    Sie haben vier Kriege geführt in denen viele unschuldige Leute brutal ermordet wurden und verlangen jetzt etwas von ihren Nachbarländern? Serbien sollte den ersten Schritt machen und den Nachbarländern entgegenkommen. Genau so wie es Deutschland ab 1950 getan hat.

  6. #136
    Avatar von Mardigras

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    Zitat Zitat von Philosoph Beitrag anzeigen
    Die serbische Regierung wird niemals jemand verstehen.

    Sie haben vier Kriege geführt in denen viele unschuldige Leute brutal ermordet wurden und verlangen jetzt etwas von ihren Nachbarländern? Serbien sollte den ersten Schritt machen und den Nachbarländern entgegenkommen. Genau so wie es Deutschland ab 1950 getan hat.
    entschuldige. aber nur der vollständigkeit halber..... deine sichtweise ist definitiv zu einfach.

    bei kroatien und slowenien haben sich 2 provinzen von einem staat für unabhängig erklärt, in dem die größte provinz serbien war - und durch milosevic auch einen nationalistischen kurs gefahren ist, der zur katastrophe geführt hat....

    in slowenien dauerte er glaub ich 10 tage.... auch unter anderem deswegen, weil dass die einzige provinz war, in dem praktisch das ganze staatsgebiet wirklich von einer bevölkerungsgruppe bewohnt war.

    in kroatien hat die JVA und serbische freischärler serbisch dominierte gebiete besetzt. nein, das war kein aggressionskrieg... das war ein bürgerkrieg. der von beiden seiten fehler beinhaltet hat. und ich bin überzeugt davon, daß der anteil MEHR auf der serbisch dominierten seite stand. nur kann man in kroatien sicher nicht den ganzen krieg der serbischen seite anlasten. denn mit ein wenig verhandlungen und einer weniger starren haltung von tudjman-kroatien und vor allem auch mit einer konstruktiven politik der westlichen länder hätte hier vieles vermieden werden können.

    in noch stärkerem masse gilt das für bosnien.... fehler und kämpfe auf allen seiten. nein nicht NUR serbien hatte schuld.

    das einzige gebiet, wo ich gerade vom beginn des krieges fast keine mitschuld der albaner sehe ist der kosovo.... dort haben die albaner wirklich jahrelang mit einer friedlichen politik unter rugova versucht ihre rechte zu erkämpfen. und milosevic hat es ihnen gedankt, in dem er KEINERLEI zugeständnisse gemacht hat und rugova im fernsehen vorgeführt hat. dadurch ist die UCK erstarkt.... also der auslöser war in dem fall sicher der serbische staat. nur auch hier gilt - fehler auf allen seiten.

    serbien als das alleinige übel und böse zu sehen ist zu einfach - definitiv

  7. #137
    Avatar von skenderbegi

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    Ausrufezeichen

    Zitat Zitat von Mardigras Beitrag anzeigen
    entschuldige. aber nur der vollständigkeit halber..... deine sichtweise ist definitiv zu einfach.

    bei kroatien und slowenien haben sich 2 provinzen von einem staat für unabhängig erklärt, in dem die größte provinz serbien war - und durch milosevic auch einen nationalistischen kurs gefahren ist, der zur katastrophe geführt hat....

    in slowenien dauerte er glaub ich 10 tage.... auch unter anderem deswegen, weil dass die einzige provinz war, in dem praktisch das ganze staatsgebiet wirklich von einer bevölkerungsgruppe bewohnt war.

    in kroatien hat die JVA und serbische freischärler serbisch dominierte gebiete besetzt. nein, das war kein aggressionskrieg... das war ein bürgerkrieg. der von beiden seiten fehler beinhaltet hat. und ich bin überzeugt davon, daß der anteil MEHR auf der serbisch dominierten seite stand. nur kann man in kroatien sicher nicht den ganzen krieg der serbischen seite anlasten. denn mit ein wenig verhandlungen und einer weniger starren haltung von tudjman-kroatien und vor allem auch mit einer konstruktiven politik der westlichen länder hätte hier vieles vermieden werden können.

    in noch stärkerem masse gilt das für bosnien.... fehler und kämpfe auf allen seiten. nein nicht NUR serbien hatte schuld.

    das einzige gebiet, wo ich gerade vom beginn des krieges fast keine mitschuld der albaner sehe ist der kosovo.... dort haben die albaner wirklich jahrelang mit einer friedlichen politik unter rugova versucht ihre rechte zu erkämpfen. und milosevic hat es ihnen gedankt, in dem er KEINERLEI zugeständnisse gemacht hat und rugova im fernsehen vorgeführt hat. dadurch ist die UCK erstarkt.... also der auslöser war in dem fall sicher der serbische staat. nur auch hier gilt - fehler auf allen seiten.

    serbien als das alleinige übel und böse zu sehen ist zu einfach - definitiv
    das problem im falle kosovas ist wie du erwähnst der serbische staat gewesen unter der führung milos.....

    jedoch beweist ein secondo in jedem seiner beiträge wie der rassismus und dazu gehörenden beleidigungen gegenüber den albaner immer noch auch heute in europa salonfähig sind/ist....!

    und dazu möchte ich diesen text vorlegen;

    Doch mit seiner Apartheidpolitik gegenüber den Albanern hat Serbien sein moralisches
    [h1]Kosovo: Schutzzone für Vielgeschmähte[/h1]
    Die Unabhängigkeit des Kosovo mag völkerrechtlich problematisch sein - von Veronika Seyr

    Doch mit seiner Apartheidpolitik gegenüber den Albanern hat Serbien sein moralisches Recht auf den Kosovo längst verloren. Anmerkungen zur Geschichte einer Diskriminierung. *****
    Wenn sich die Gegner eines unabhängigen Kosovo – allen voran Serbien und Russland – mit guten Gründen auf das Völkerrecht, die Unteilbarkeit des Staates und die Unverletzlichkeit der Grenzen berufen, können Befürworter des neuen Staates Kosovo die Moral als politische Kategorie ins Feld führen – nicht als Alternative, sondern als Abwägung. Serbien hat mit seiner jahrzehntelangen Unterdrückungs- und Apartheidpolitik das moralische Recht auf diesen Landesteil verloren.Und das geht nicht erst auf die UNO-Resolution 1244 von Juni 1999 zurück, sondern auf den Verfassungsbruch, die Liquidation des Autonomiestatus der Provinz durch Miloševic 1989. Miloševic löste das Parlament auf, entließ die Parteiführung, setzte die gesamte albanische Intelligenz und alle Staatsbediensteten auf die Straße: Arbeiter in den verstaatlichten Betrieben, Professoren, Lehrer, medizinisches Personal und Polizisten. Mit einem Schlag waren rund 80 Prozent der albanischen Arbeitnehmer ihrer Lebensgrundlage beraubt.
    Von da an waren die Albaner von allen serbischen Wahlen ausgeschlossen, oder sie boykottierten sie – bis zu den letzten im Dezember/Jänner/Februar. Das Miloševic-Regime verfolgte in den 1990er-Jahren eine Politik der sogenannten „Drittel-Lösung“: ein Drittel vertreiben, ein Drittel liquidieren (als Terroristen), ein Drittel serbisieren, getreu dem Rezept des kroatischen Ustascha-Regimes zwischen 1941 und 1944 gegenüber den Serben. Von 1998 an setzte es diesen Plan in großem Maßstab in die Wirklichkeit um, bis das dreimonatige Nato-Bombardement die Serben schließlich zum militärischen Abzug zwang.
    Unverhüllter Rassismus
    Das sind die wohlbekannten Tatsachen. Wenn man eine Schicht tiefer geht in das Verhältnis der Nationen zueinander, kann man in Serbien einen unverhüllten, tief verwurzelten Rassismus gegenüber den Albanern feststellen. Das Miloševic-Regime hat ihn zur Staatsideologie erhoben, und es gab keine Partei, die ihm nicht gefolgt wäre. Die Sozialisten von Miloševic haben – ebenso wenig wie die Radikalen von Vojislav Šešelj, ebenso wenig wie die Serbische Erneuerungsbewegung von Vuk Draskovic, die Demokratische Partei von Zoran Djindjic oder die Nationaldemokraten des jetzigen Premiers Koštunica – zu keiner Zeit ein Programm zur Lösung der Kosovo-Frage ausgearbeitet, zu keiner Zeit mit ihnen auf Augenhöhe über irgendeine Frage verhandelt oder die wirtschaftliche Entwicklung gefördert; der Kosovo war ausschließlich Gegenstand der Unterdrückungspolitik und Mythenbildung.
    Wenn einige wenige Menschenrechtsorganisationen wie das Belgrader Helsinki-Komitee, die Soros-Foundation oder Einzelpersönlichkeiten sich für einen demokratischen Dialog mit den Albanern einsetzten, wurden sie öffentlich als Verräter und Feinde gebrandmarkt.
    Albaner als Menschen und Bürger wahrzunehmen, war weder bei den Eliten noch beim einfachen Volk im Bereich des Möglichen. Es beginnt schon mit der Sprache, der Bezeichnung für diese Volksgruppe: Kaum jemals konnte man von den „Albanci“ hören oder lesen, sondern es war und ist bis heute gang und gäbe, von den „shiptari“ zu sprechen.Auch wenn sich die Albaner selbst Skipetaren nennen, ist es das erniedrigendste Schimpfwort, von einem Nicht-Albaner als shiptar bezeichnet zu werden, nicht unähnlich einem „Saujud“.
    Sprache als Krieg
    Die Sprache als Kriegserklärung, und das nicht nur am Wirtshaustisch, sondern im Dauerbeschuss aus dem Parlament und den Medien. Den „shiptari“ schreibt man in Serbien grundsätzlich die schlechtesten Eigenschaften zu, politisch wie menschlich, wobei das Argument ihrer großen Fruchtbarkeit, mit der sie sich angeblich zur Mehrheit im Kosovo gemacht hätten, eines der gewichtigsten und rassistischsten ist.
    Wo waren die Albaner in der serbischen Öffentlichkeit? Wenn nicht offen als Untermenschen beschimpft, so zumindest absolut ignoriert. Ihre Politiker, Intellektuellen, Künstler, Schriftsteller, Sänger, Fußballer, TV- und Filmstars, Schönheitsköniginnen? Sie kamen in der Gesellschaft nicht vor. Sie waren weniger vorhanden als Straßenköter. Nur die Gefängnisse waren überproportional voll mit Albanern, und im Bosnienkrieg traf man sie in der vordersten Feuerlinie oder als „mine-sweeper“, so ein serbischer „Witz“.
    Im Tito-Jugoslawien waren sie noch als Goldschmiede, Eisverkäufer oder Hausdiener in Gesellschaftsnischen wahrnehmbar. Mit Miloševics Machtergreifung 1985 verschwanden sie als Menschen vollständig aus dem öffentlichen Bild, nur um als Separatisten, Irredentisten, Terroristen, Nonnenschänder, Kindervergewaltiger, Brunnenvergifter und Kirchenbrandschatzer aufzutauchen. Das sind sie bis heute geblieben und jetzt zusätzlich auch noch „unmoralische Landräuber“ geworden, wie sie Premier Koštunica am Sonntag bezeichnete.
    Besiegte und Beleidigte
    Es gab noch Ende der 70er- bis in die 80-er Jahre, nach der letzten Tito-Verfassung, die den Albanern eine so weitreichende Autonomie garantierte, dass sie dem Republiks-Status gleichkam, eine Zeit, in der es nicht unmöglich gewesen wäre, die Albaner freiwillig näher an Belgrad zu binden. Die kommunistische Führung war zwar reformfreundlich, aber nicht Serben-feindlich. Aber jede Bewegung der Albaner wurde in kommunistischer Manier abwechselnd als profaschistisch, koninformistisch, irredentistisch, konterrevolutionär oder sezessionistisch verunglimpft und brutal niedergeschlagen.
    Mit Miloševic setzte eine beispiellose Hetze auf die albanische Führung ein – auf die Presse, die Intellektuellen, die Schriftsteller und Studenten. Das kurze Zeitfenster, als die Albaner in Jugoslawien ihre Heimstätte auf der Basis der Gleichberechtigung gefunden zu haben glaubten, hat Serbien mutwillig zugeschlagen und eine ganze Volksgruppe als Paria verstoßen. Als ihre Autonomie aufgehoben wurde und das alte Jugoslawien politisch abdankte, sahen sich die Albaner nur noch als Besiegte und Beleidigte in einem nationalistisch aufgeputschten Serbien, in dem für sie kein Platz war.
    Wenn der Kosovo nach vielen Mühen und unter internationaler Unterstützung in einem vereinten Europa zu einem wirklichen Staat wird, kann man in ihm auch eine Schutzzone sehen, wie sie andere Nationen nach schwerer Verfolgung auch schon zugestanden bekommen haben. (DER STANDARD, Printausgabe, 21.2.2008
    Veronika Seyr ist Journalistin und Kulturmanagerin, von 1991 bis 1997 war sie ORF-Korrespondentin in Belgrad.

  8. #138
    Ghostbrace
    Zitat Zitat von Secondos Beitrag anzeigen
    für mein gutes aussehen und meine grösse, eher die gene, du kleiner albaner und zur überdurchnittlichen bildung(was für dich ein fremdwort ist, wie bei vielen deiner sorte) könntest du recht haben, dass dies an der erziehung liegen könnte!
    Dummköpfe und Rassisten sind die eine Sache, aber Dummköpfe und Rassisten die sich selber für 'überdurchnittlich gebildet' halten, sind auf unfreiwillige Art schon verdammt witzig

  9. #139

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Besser kann man es kaum sagen.
    ich frage mich gerade, wer was dem herrn Jovanovic unterstellt???!!

    Vielleicht ist es diese Erfahrung, sicher aber ist es der in diesen Tagen beginnende Wahlkampf für die vorgezogene Parlamentswahl am 11. Mai, der Cedomir Jovanovic so deutlich zur Kosovo-Frage Position beziehen lässt: „Ja, Serbien muss Kosovo anerkennen“, sagt er. Sollte er Mitglied der neuen serbischen Regierung werden, werde er auch dort für die Anerkennung Kosovos als unabhängiger Staat kämpfen. Wenn eine neue Regierung proeuropäisch sein und Reformen vorantreiben wolle, dann brauche sie „den Mut zu dieser Art von Wahrheit“. Jovanovic, einer der engsten Weggefährten des 2003 ermordeten Reformpremiers Zoran Djindjic, fordert eine offizielle Entschuldigung Serbiens für die Unterdrückung und die Verbrechen in Kosovo: „Unsere Regierung muss Serbiens Verantwortung für die Vergangenheit anerkennen – eine Entschuldigung ist das Minimum.“ Zudem will der LDP-Chef einen Dialog mit den Kosovo-Albanern anstoßen, „und darüber reden, wo es Platz gibt für einen serbischen Beitrag für den Staat Kosovo. Wir sollten über die Beziehungen zwischen unseren beiden Staaten und Gesellschaften, zwischen Albanern und Serben sprechen“. Eine Teilung Kosovos oder eine Änderung der Grenzen lehnt Jovanovic ab.
    Mit diesen Ansichten erntet der Politiker aber nicht nur den Widerspruch der Nationalisten. Auch Staatspräsident Boris Tadic beharrt darauf, dass Kosovo ein Teil Serbiens sei und für immer bleiben müsse. Eine Entschuldigung an die Kosovo-Albaner gab es bislang nicht. „Leider ist Kosovo eine der großen Differenzen zwischen Präsident Tadic und uns“, bedauert Jovanovic.
    jovanovic sieht die unabhängigkeit nicht als verbrechen gegen die serben, sondern als schlussfolgerung der serbischen verbrechen.

    Unabhängige Serben

  10. #140
    Avatar von brigada 172

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