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Serben verhindern Wiederaufbau der Häuser von vertriebenen Albanern

Erstellt von FloKrass, 18.11.2012, 00:38 Uhr · 809 Antworten · 40.856 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von FloKrass

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    Waffenschüsse und Inbrandsetzung von Fahrzeugen im norden Mitrovica verzeichnet

    Die kosovarische Polizei hat heute drei verschiedene Ereignisse an drei verschiedenen Orten im norden Mitrovicas verzeichnet, dabei wurden einige Fahrzeuge beschädigt, es gab jedoch keine Verletzten. Währenddessen wurden in Kroi i Vitakut im norden Mitrovicas Waffenschüsse verzeichnet. Dies führte dazu, dass die Wiederaufbauarbeiten an den zerstörten Häusern der Albaner unterbochen werden mussten.

    Serbische kriminelle Gruppen aus dem norden Mitrovicas verüben weiterhin unaufhaltsm Angriffe auf das private Eigentum und gefährden dabei stets das Leben der Bewohner dort, währenddessen spitzt sich die Lage weiter zu.

    Auch letzen Abed verzeichnete die kosovarische Polizei drei Vorfälle, in denen das Privateigentum durch Sprengkörper beschädigt wurde.

    Der Polizeisprecher für die Region Mitrovica Besim Hoti sagte in einem Interwiev gegenüber Radio Kosova aus, dass die Angriffe in der Sutjeska Str. in Mitrovica und in Zvecan stattfanden.

    Hoti sagte weierhin, dass die angewandten Methoden in allen drei Fällen die gleichen sind, während die Täter für die Polizei immer noch unbekannt bleiben. Die Anschläge durch Sprengsätze sind im norden Mitrovicas zur Tagesordnung geworden und reichen von politischen und ethnischen Motiven, bis hin zu Racheakten unter dortigen kriminellen Banden. Der Verdacht rührt auf letzteres her, weil es sich bei den gesprengten Autos um die von Mitgliedern der serbischen Enthität handelt

    Währenddessen wurden in den frühen Morgenstunden in Kroi i Vitakut, dem Ort im norden Mitrovicas wo die albanischen Häuser wieder errichtet werden, Waffenschüsse verzeichnet, woraufhin die Baurbeiten für den Wiederaufbau unterbrochen werden mussten.

    Am Ort des Geschehens ist nun die kosovarische Polizei und die der EULEX vor ort. Der Polizeisprecher für die Region Mitrovica sagte, dass keine Sachschäden oder verletzte Menschen gab, dies hat dennoch zur Anspannung der gesamten Sicherheitssituation im Norden geführt.

    RTK

  2. #32
    Shan De Lin
    niederknüppeln den mob und fertig, klingt hart aber schon langsam wird das lächerlich, wollen die ein rekord im barrickaden bauen, randalieren u.ä aufstellen oder was

  3. #33
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    niederknüppeln den mob und fertig, klingt hart aber schon langsam wird das lächerlich, wollen die ein rekord im barrickaden bauen, randalieren u.ä aufstellen oder was
    Tja, wenn da einige serbische Hardliner nicht wären, die das mit der Vertreibung von unschuldigen Serben sofort in Verbindung bringen würden

  4. #34
    Avatar von FloKrass

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    Serben und Albaner beschießen sich in Mitrovica

    Waffeschschüsse wurden heute am Dienstag morgen in Kroi i Vitakut (in nord Mitrovica) gegen 10:45 Uhr zwischen serbischen und albanischen Bürgern verzeichnet

    Diesen Vorfall bestätigte die kosovarische Polizei, welche bekannt gab, dass es keine Opfer oder Verletzte gab durch diesen Beschuß gab.

    Der Polizeisprecher für die Region Mitrovica Besim Hoti sagte gegenüber Radio Free Europe, dass die Situation angespannt sei, vor allem dadurch, als die UNMIK-Verwaltung den Baustopp für die Widerrichtung der Häuser in Kroi i Vitakut für vertriebene Albaner anordnete, gegen welche Serben schon zuvor heftig dagegen waren.

    "Wie es scheint, hat diese entstandene Situation die dortigen serbischen Bürger von Kroi i Vitakut ermutigt, die ebenfalls gegen die Widererrichtung der Häuser protestierten. Die Selben warfen mit Steinen. Die Situation sptizte sich weiter zu, als weiterhin Waffenschüsse aus unbekannter Richtung zu hören waren. Wir glauben, dass beide Parteien Waffen benutzt haben. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder Sachschäden" - sagte Hoti.

    Er fügte hinzu, dass die kosovarische Polizei bei der EULEX und KFORT Hilfe ersucht hat, um die Situation in diesem Teil Mitrovica zu befrieden.

    Ihm zufolge, sind in Kroi i Vitkut Speizaleinheiten der kosovarischen Polizei und der EULEX stationiert.

    Die albanischen Häuser in Kroi i Vitakut waren in den letzen Tagen mehrmals Anschlagsziel, eines davon wurde in Brand gesteckt, während die Täter für die Sicherheitsorgane immer noch unbekannt bleiben.


    Shqiptarët dhe serbët shkëmbejnë zjarr te
    _____________________________________

    In Kroi i Vitakut wurde am mittwoch Vormittag ein Anschlag gemeldet, bislang wurden noch keine Verletzen bestätigt.

    Nazmi Ismaili, Mitglied des Rates für den Norden, ein Rat der aus Vertretern verschiedener Ethnien Mitrovicas besteht, sagte Radio Free Europe gegenüber, dass die Detonation für die Bürger klar hörbar war

    "Es war eine Detonation, was genau geschah, wissen wir nicht" - sagt Ismaili

    Ismaili erklärte, dass die Polizei sich sofort nach der Meldung an den Ort des Geschehens begab und sie die Situation immer noch untersucht.

    Die kosovarische Polizei bestätigte den Vorfall.

    Besim Hoti, Polizeisprecher für die Region Mitrivica, sagte für Radio Free Europe, dass die Polizei den Vorfall untersucht, um das Sprengmittel definieren zu können.

    Avni Kastrati, Bürgermeister von Mitrovica, sagt: "Viele Bürger aus dem Norden leben im Süden Mitrovicas in kollektiven Wohneimen, daher ist es unsere Pflicht, diesen Bürgern zu helfen, in ihre zerstörten Häuser zurück zu kehren.

    Kastrati sagte, dass die Häuser nur für jene wiedererrichtet werden, die ihr Grundstück im Norden besitzen.

    In einer Stellungnahme der Gemeinde Mitrovica für die Medien, heißt es: "Zur zuspitzung der Situation führt der Beitrag einiger Personen, die im Namen der UNMIK Baugenehmigungen für zerstörte Häuser verlangen."

    Das ist absurd, nirgends in der Welt wird eine Baugenehmigung für zerstörte Häuser verlangt, heißt es in der Stellungnahme der Gemeinde

    "Entgegen den Bedrohungen und den ganzen Vorfällen die die illegalen serbischen Paralelstrukturen verursachen, wird der Wiederaufbau der niedergebrannten und zerstörten Häuser nicht aufhören," sagte Avni Kastrati nach einer ausserodentlichen Sitzung des Sicherheitskomitees, welches nach den letzen Vorfällen in Nord-Mitrovica zusammengerufen wurde.


    Tensione te "Kroi i Vitakut"

  5. #35
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Tja, wenn da einige serbische Hardliner nicht wären, die das mit der Vertreibung von unschuldigen Serben sofort in Verbindung bringen würden
    wieso vertreibung, in jedem andren land würde man sowas nicht dulden, und dort schon oder was? Man merkt einfach was für eine marionettenregierung dort sitzt. Wenn die demonstrieren wollen ok, wenn sie wahlen verweigern ok, wenn sie sich unbedingt isolieren wollen who cares solange alles friedlich verläuft. Aber wenn man anfängt häuser in brand zu stecken dann ist das etwas was mit aller härte unterbunden gehört. Für Brandstiftung kann man hierzulande jahre kriegen.

  6. #36
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    wieso vertreibung, in jedem andren land würde man sowas nicht dulden, und dort schon oder was? Man merkt einfach was für eine marionettenregierung dort sitzt. Wenn die demonstrieren wollen ok, wenn sie wahlen verweigern ok, wenn sie sich unbedingt isolieren wollen who cares solange alles friedlich verläuft. Aber wenn man anfängt häuser in brand zu stecken dann ist das etwas was mit aller härte unterbunden gehört. Für Brandstiftung kann man hierzulande jahre kriegen.
    Das hat die Regierung versucht, aber das Problem ist, dass die Kriminellen Banden durch Serbien schwer bewaffnet werden und zudem dort serbische MUP und Paramilitäreinheiten selbst aggieren. Das würde zu einer direkten Konfrontation zwischen Serbien und Kosovo führen und man würde Kosovo wieder für Aggresion beschuldigen, war ja nicht anders im Juli lezten Jahres, als man einschreiten wollte und ein Polizist dabei ums Leben kam. Letzten Endes muss man die Verhandlungen abwarten und wenn diese nicht fruchten, müssen die Spezialeinheiten unsrer Regierung wieder einschreiten, auch um den Preis von Verlust von Menschenleben und eventueller Flucht dortiger Serben, letztere haben sich das ja selbst zuzuschreiben.

  7. #37
    Avatar von FloKrass

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    Serbische Banden wüteten auch heute wieder in Mitrovica. Der serbische Mob warf mit Steinen auf albanische Bauarbeiter, die dabei waren, die zerstörten Häuser aus und nach dem Krieg wieder zu errichten. Die Polizei beobachtete die Situation, schritt jedoch gegen die Bande nicht ein. Dabei wurde ein albanischer Bauarbeiter durch die Steine am Kopf verletzt und musste ärztlich behandelt werden. Gegen 8 Polizisten wird ermittelt, wegen Befehlsverweigerung, dabei handelt es sich um kosovarische Polizisten ethnisch serbischer Herkunft. Aufgrund von Aufnahmen ist klar zu erkennen, dass sie neben der wütenden Bande standen und nichts unternahmen, den Mob aufzuhalten. Derzeit befinden sich KFOR- und EULEX-Einheiten am Ort des Geschehens und beobachten die Situation.


    Ndërpriten punimet te

  8. #38
    Avatar von FloKrass

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  9. #39
    Kejo
    Warum tut die Polizei nie etwas?

  10. #40
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    Warum tut die Polizei nie etwas?
    Ich erkläre dir mal, was passiert, wenn die Polizei versucht einzuschreiten:

    Serbien macht erst einmal einen riesen Aufschrei und wird den UN-Sicherheitsrat zur Kirsensitzung einberufen, während Serbien gleichzeitg im Hintergrund seine kriminellen, illeglen Paralellstrukturen moblilisieren würde, sowie mehrere hundert Geheimdienstler und Polizisten, die es im Norden unterhält, dazu befähigen würde, auf alles zu schießen, was nach Albaner aussieht. Die internationale Gemeinschaft die im Kosovo stationiert ist (namentlich EULEX, UNMIK, etc.) würden zur mäßigung aufrufen und würden nicht gegen die Kriminellen einschreiten, um diese einzubuchten, die für den Tod von Polizisten und unschludigen Zivilisten, für Schmuggel mit Waffen, Drogen, Treibstoff, etc. veratwortlich sind. Dies würde ja dem europäischen Charakter nicht entsprechen Die Kosovopolizei besitzt eine Polizeielitetruppe von nur mehreren hundert Mann, die nicht ausreichen würde, um selbst die Situation in die Hand zu nehmen, so dass Kosovo die Hände gebunden sind. Wie stellst du dir vor, in dieser kniffligen Situation vorzugehen? Es bleibt nur abzuwarten, bis Kosovo seine eigene Armee aufgebaut hat und dort mit spezialisierten Einheiten der Armee einschreiten kann und darauf hoffen, dass bis dahin so wenige Menschen wie möglich durch die kriminelle Hand ums Leben kommen.

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