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Serbien gibt IGH 1000 Seiten Argumente gegen Kosovo-Unabhängigkeit

Erstellt von danijel.danilovic, 13.04.2009, 12:57 Uhr · 73 Antworten · 4.243 Aufrufe

  1. #41
    aki

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Traktorowitsch Beitrag anzeigen
    Wo kämen wir den hin wenn alle Völker anfangen würden solche auf 1000 Seiten begründete Gründe aufzuzählen wieso sie Recht auf ein Territorium haben?
    Paradoxes Gelaber!
    Ist es nicht die albanische Seite, die sich auf ihre illyrischen "Wurzeln" bezieht?

  2. #42
    Avatar von Traktorowitsch

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    Wurzeln hin oder her, Tatsache ist das im Kosovo 95% Albaner leben.

    Die Albos haben in Grunde genommen ja diese Illyrische Geschichte gar nicht nötig, die Prozente zählen, und das Recht auf Selbstbestimmung.

    Wenn Bayern morgen den Bund verlassen will, haben sie ein Recht dazu.

    Wenn Hamburg morgen die Unabhängigkeit vom Bund erklärt und als Freie Hansestadt Hamburg sein will, haben sie ein Recht dazu.

  3. #43
    aki

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    Zitat Zitat von Traktorowitsch Beitrag anzeigen
    Wurzeln hin oder her, Tatsache ist das im Kosovo 95% Albaner leben.

    Die Albos haben in Grunde genommen ja diese Illyrische Geschichte gar nicht nötig, die Prozente zählen, und das Recht auf Selbstbestimmung.

    Wenn Bayern morgen den Bund verlassen will, haben sie ein Recht dazu.

    Wenn Hamburg morgen die Unabhängigkeit vom Bund erklärt und als Freie Hansestadt Hamburg sein will, haben sie ein Recht dazu.
    Theoretisches Recht und Realität unterscheiden sich mein Lieber!
    Theoretisch ist kein einziger souveräner Staat wirklich souverän und seine territoriale Integrität mehr Schein als sein...

    Ich habe es schon mal geschrieben, aber wiederhole mich gerne: "Ab wann ist die Vergangenheit Geschichte und wann ist so noch so real, um sie in der Gegenwart für politische Zwecke zu instrumentalisieren?"

  4. #44
    IbishKajtazi
    Zitat Zitat von Vollbart Beitrag anzeigen
    Theoretisches Recht und Realität unterscheiden sich mein Lieber!
    Theoretisch ist kein einziger souveräner Staat wirklich souverän und seine territoriale Integrität mehr Schein als sein...

    Ich habe es schon mal geschrieben, aber wiederhole mich gerne: "Ab wann ist die Vergangenheit Geschichte und wann ist so noch so real, um sie in der Gegenwart für politische Zwecke zu instrumentalisieren?"

    Und trotzdem bleibt kosovo unabhängig von serbien

    Idti Na Chui

  5. #45
    Avatar von Aviator

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    Zitat Zitat von Traktorowitsch Beitrag anzeigen
    Wo kämen wir den hin wenn alle Völker anfangen würden solche auf 1000 Seiten begründete Gründe aufzuzählen wieso sie Recht auf ein Territorium haben?

    Dann melden sich die Deutsche das sie ihr altes Reich wieder haben wollen, dann die Ungarn das sie Transsilvanien, Woiwodina und Felvidék zurück haben wollen.
    Zum Schluss melden sich die Römer zurück und belegen mit Archäologie was alles zum Römischen Reich gehörte, und natürlich dürfen wir die Griechen nicht vergessen die mit noch mehr Archäologie beweise liefern können was alles ihnen gehörte.
    Komisch zwei Threads weiter forderst einen Romastaat mit Nis als Hauptsatdt da passts dann wieder gell?

    Es sind 500 Seiten davon 350 juristische also warte erstmal ab was rauskommt was drinsteht und was angedacht ist.

    Diese serbischen Politspielchen interresieren in Serbien sowieso keinen mehr weil bis jetzt noch kein Politiker eine Lösung hat wie man sich mit den Albaner arrangieren könnte.

  6. #46
    Avatar von Traktorowitsch

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    Die beste Lösung für Serbien ist eben ein Kosovo NICHT als Teil.

    Ein guter Freund von mir, der 99 bei der Spezialeinheiten der Serbischen Polizei in Kosovo kämpfte, sagte mir schon vor Jahren, das für den Kosovo nur 2 Versionen gibt:
    • Die komplette Vertreibung der Albaner aus dem Kosovo.
    • Unabhängigkeit oder Anschluss an Albanien.
    Weil kein Mensch 2 Millionen Albaner in Serbien braucht, die ja eine ernstzunehmende Politische Kraft darstellen würden.
    Das waren die Wörter eines Polizisten, die ich hier jetzt zitiert habe.

    Meiner Meinung ist ja die Unabhängigkeit eine logische Sache die schon in den 80iger klar war das es irgendwann mal passiert.

    Auf der anderen Seite, wenn die Albaner eben in Serbien geblieben wären, würden sie eine ernste Politische Kraft darstellen, noch 50 Jahre ruhig bleiben, und dann aber bis nach Beograd alles nehmen, ohne Probleme, Natalität hätte es getan.

    Die Großserbische Nationalisten sollte besser mehr vögeln als auf andere einprügeln.
    Make Love Not War.

  7. #47

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    Интервју: Тибор Варади
    Косово нам не могу узети двапут


    Ризик који је Србија преузела изласком пред Међународни суд правде, који ће одлучити о легалности проглашења независности Косова, није велики јер оно и фактички од 1999. године није у српској власти

    ???????? : ?????? ??? ?? ???? ????? ?????? : ????????

  8. #48
    Avatar von danijel.danilovic

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    Fokus Ost-Südost | 16.04.2009

    Internationaler Gerichtshof begutachtet Unabhängigkeit Kosovos



    Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Internationaler Gerichtshof in Den Haag

    Vor mehr als einem Jahr hat sich das Kosovo für unabhängig erklärt. Doch die völkerrechtliche Debatte darüber ist längst nicht verstummt.





    Steht die Unabhängigkeitserklärung Kosovos im Einklang mit dem Völkerrecht? Das ist die Frage, über die jetzt der Internationale Gerichtshof zu befinden hat. Christian Tomuschat, Professor für Völkerrecht an der Berliner Humboldt-Universität, findet jedoch, die Frage müsse eigentlich ganz anders lauten. Da jede Gruppe innerhalb eines Staates die Unabhängigkeit erklären könne, müsse man fragen: Haben die Staaten, die die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt haben, im Einklang mit dem Völkerrecht gehandelt? Tomuschats Antwort: "Ich bin schon der Auffassung, dass sie im Einklang mit dem Völkerrecht gehandelt haben, aber darüber wird es eine sehr erbitterte Debatte geben. Es wird viele Länder geben, die eine Stellungnahme dazu äußern, in der es dann heißen wird, dies sei ein Eingriff in die souveränen Rechte der Republik Serbien gewesen, weil Serbien ein unabhängiger und souveräner Staat ist", so Tomuschat.

    Nach dem Scheitern der Versuche des UN-Sicherheitsrats, eine gemeinsame Lösung für die Statusfrage zu finden, und des ergebnislosen Dialogs zwischen Kosovo und Belgrad hatte die Regierung in Pristina im Februar 2008 die einseitige Unabhängigkeit Kosovos erklärt. Der neue Staat wurde bis jetzt von 57 Ländern anerkannt, darunter von den USA, Japan, Australien sowie von der Mehrheit der EU-Mitglieder. Die Regierung in Belgrad betrachtet indes das Kosovo immer noch als Teil Serbiens. Anfang Oktober des vergangenen Jahres stimmte eine knappe Mehrheit der UN-Vollversammlung dem Antrag Serbiens zu, die Unabhängigkeitserklärung Kosovos vom Internationalen Gerichtshof begutachten zu lassen.

    Kosovo ein Präzedenzfall?

    Der serbische Außenminister Vuk Jeremic begründete das Vorgehen seines Landes so: "Diese nicht-konfrontative Vorgehensweise ist von hohen Prinzipien getragen und legitim. Sie wird zur Beruhigung der Lage in der Region dienen und unsere Bemühungen um Versöhnung erleichtern. Serbien glaubt, dass die Vorlage dieser Frage vor dem Internationalen Gerichtshof die Möglichkeit ausschließen wird, dass das Kosovo in anderen Krisenregionen als zutiefst problematischer Präzedenzfall für sezessionistische Ambitionen benutzt wird." Professor Tomuschat sowie viele andere Experten und Politiker sind dagegen der Meinung, dass das Kosovo nicht als Präzedenzfall dienen kann. Abchasien und Süd-Ossetien haben jedoch das Kosovo als Beispiel angeführt und ihre Unabhängigkeit erklärt, die wiederum von Russland anerkannt wurde.

    Unmut in Pristina

    Im Gegensatz zu Serbien, wo die Zustimmung der UN-Vollversammlung zum Antrag Belgrads als großer Erfolg gefeiert wurde, war die Regierung in Pristina unzufrieden. Sie betonte, dass diese Idee nur ein Ziel habe, nämlich die weitere Anerkennung des neuen Staates zu verhindern. Premierminister Hashim Thaci bezeichnete dies als schlechte Initiative: "Belgrad hat damit eine zu große Last auf dem Weg in die EU übernommen. Das war eine schlechte Idee für Kosovo, aber auch für Belgrad, weil dies ein Bumerang werden kann." Am 17. April endet nun die Frist des Internationalen Gerichtshofs zur Stellungnahme aller UN-Mitgliedstaaten über die Rechtmäßigkeit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo. Jeder Staat hat dann weitere drei Monate Zeit, sich zu äußern.

    Vorteil für Serbien

    Professor Tomuschat bezweifelt, dass die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs zu Lasten des Kosovo ausfallen wird: "Ich glaube nicht, dass das Rad der Geschichte zurückgedreht werden kann. Ich glaube auch, dass die Kosovo-Albaner das Recht auf eine Sezession gehabt haben, weil sie in der Tat unglaublich schlecht von Serbien behandelt worden sind." Serbien möchte, dass der Internationale Gerichtshof die Unabhängigkeitserklärung für völkerrechtswidrig erklärt und Kosovo wieder in den serbischen Staat integriert wird. Professor Tomuschat ist jedoch überzeugt, dass selbst ein vermeintlich negatives Gutachten für Serbien unter dem Strich positive Effekte haben kann: "Das wäre für die serbische Innenpolitik eine große Erleichterung. Dann könnte man keiner Regierung mehr den Vorwurf machen, dass sie nun auch die kosovarische Selbständigkeit anerkennt. In der serbischen Innenpolitik würde das zu großer Entspannung führen, weil die serbischen Führer sagen können: ’Ja, der Internationale Gerichtshof hat entschieden und wir müssen uns damit abfinden. Das ist bitter, aber das ist die völkerrechtliche Lage.’ Und dann könnte Serbien eine ganz neue Politik einschlagen."

    Das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs ist nicht verbindlich, verfügt aber über beträchtliches Gewicht. Möglich ist aber, dass aufgrund der unpräzisen Fragestellung, die auch Völkerrechtler Tomuschat kritisiert, keine klare Antwort gegeben werden kann. Das wiederum würde bedeuten, dass der Streit in die nächste Runde geht.

  9. #49

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    danilovic, bei solchen Artikeln postet man die Quelle auch dazu, also das nächste mal nicht vergessen.

    das gute dran ist dass Serbien NICHTS zu verlieren hat

  10. #50
    Avatar von Traktorowitsch

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    So wie es der lauf der Geschichte gezeigt hat, fallen Staatenbünde ja meist in mehrere Teile auseinander als sie Ursprünglich zusammengesetzt waren.
    Das erste Jugoslawien setzte sich ja aus Slowenien-Kroatien-Serbien zusammen, hieß ja Königreich der Slowenen-Kroaten und Serben, daraus ist zum Schluss, also heute:
    Slowenien
    Kroatien
    Bosnien Herzegowina
    Mazedonien
    Montenegro
    Serbien
    Kosovo
    Also aus 3 sind 7 geworden und vielleicht kommen noch 2 oder 3 dazu.

    Demnach falls die EU mal auseinander fallen sollte, werden aus 27 Staaten um die 70.

    Österreich-Ungarn war ja auch nichts anderes, 2 Staaten Bund, woraus 6 wurde.

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