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Serbien und das Kosovo: Entscheidung

Erstellt von TigerS, 14.12.2011, 09:13 Uhr · 42 Antworten · 3.333 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Carl Marks

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    Original von benni1
    Mord, Vertreibung, Vergewaltigung und Diskriminierung gegenüber den Kosovo Albanern, die ihren Protest damals friedlich anfingen auf Demonstrationen so wie es der damalige Präsident Ibrahim Rugova verlangte. Zu den Waffen griff man als man keinen Ausweg mehr sah und die NATO und die Amis mischten sich ein, da sie aus den Vorkommnissen in Kroatien und Bosnien gelernt hatten. Nach dem Krieg bot man den Serben sogar eine Staatenunion an zusammen mit Montenegro, wurde abgelehnt- Resultat ist die Unabhängigkeit. Wo genau haben sich der Kosovo beschissen aufgeführt?
    Ibrahim Rugova hat zwar den friedlichen Protest angeführt und dafür gebührt ihm auch Respekt, jedoch gab es für ihn nur ein Maximalziel und das war die Unabhängigkeit des Kosovo.

    Ein wenig mehr Verhandlungsgeschick seinerseits hätte unter Umständen auch das Blutvergießen im Keim ersticken können, denn wenn man nur auf Maximalforderungen beharrt, dann pisst man die Gegenseite im Vorfeld schon mächtig an.

    Jetzt mal vereinfacht geschrieben, wie kann man mit jemandem verhandeln, der im Vorfeld schon jede Verhandlung auschließt!!!

  2. #22
    Avatar von Carl Marks

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    Original von FoolishFarmer
    Wenn es zu einer Teilung kommt, dann wäre das wohl die beste Lösung! Zumindest ist das meine Meinung. Die Serben im Norden wollen nicht mit uns Leben und die Albaner im Presheva-Tal wollen nicht mit den Serben. Und nach einer Vereinigung mit Albanien, die dann unter solchen Umständen möglich wäre, sehnt sich jeder von uns.
    Woher weißt du das??? Hast du sie gefragt?

    Wie kannst du dir anmaßen für diese Bevölkerungsgruppe zu sprechen. Ich bin erst vor kurzem durch die Gegend gereist, von Unterdrückung keine Spur und wirtschaftlich geht es ja sogar noch.

    Also vom reinen Lebensstandard her, mit all den nationalistischem Dreckspathos außen vor, geht es den Albanern im Presheva-Tal heute besser, als es zukünftig im Staatsgebilde Kosovo sein würde!!!

  3. #23

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    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    I

    Jetzt mal vereinfacht geschrieben, wie kann man mit jemandem verhandeln, der im Vorfeld schon jede Verhandlung auschließt!!!
    und wie kam es dazu

  4. #24
    Avatar von Carl Marks

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    Original aus der wikipedia "Geschichte des Kosovo"
    Im September 1991 stimmten über 90% der Kosovo-Albaner bei einem Referendum für die völlige Unabhängigkeit ihrer Provinz, diese wurde jedoch nur von Albanien mit Einschränkungen anerkannt. Im Mai 1992 wurden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abgehalten, aus denen Rugova und die Lidhja Demokratike e Kosovës (LDK) als Sieger hervorgingen.
    @Karl der Kuehne
    Achte mal auf das Datum und den Beginn der Kampfhandlungen Ende der 90er Jahre.

    Rugova und Konsorten ging es nicht um eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation und der Lebensbedingungen, sondern um eine Maximalforderung mit dem eigenen egoistischen Profit.

    Ist doch leider so, das viele selbsternannte Provinzkaiser sich selbst unsterblich machen wollen und das geht mit einer Unabhängigkeit am ehesten. Hier besiegt das narzisstische Moment immer das Altruistische!

  5. #25
    Bendzavid
    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Ibrahim Rugova hat zwar den friedlichen Protest angeführt und dafür gebührt ihm auch Respekt, jedoch gab es für ihn nur ein Maximalziel und das war die Unabhängigkeit des Kosovo.

    Ein wenig mehr Verhandlungsgeschick seinerseits hätte unter Umständen auch das Blutvergießen im Keim ersticken können, denn wenn man nur auf Maximalforderungen beharrt, dann pisst man die Gegenseite im Vorfeld schon mächtig an.

    Jetzt mal vereinfacht geschrieben, wie kann man mit jemandem verhandeln, der im Vorfeld schon jede Verhandlung auschließt!!!
    Nein, Rugovas Ziel war nicht direkt die Unabhängigkeit. So war es auch mit der Bevölkerung. Es gibt eine Doku die ich gesehen habe, hab den Namen leider vergessen aber bestimmt irgendwo auf Jutup zu finden, wo Albaner mit Jugoslawischen und Albanischen Fahnen protestieren waren. Erstes Ziel war die Autonomie wieder zu erlangen und das blieb es auch fürs erste. Wo man aber gesehen hat, dass man weder bereit zum Dialog noch zu anderen ähnlichen gewaltfreien Maßnahmen ist, hat man zu den Waffen gegriffen und dieses mal war das Ziel die Unabhängigkeit.

  6. #26
    Bendzavid
    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Woher weißt du das??? Hast du sie gefragt?

    Wie kannst du dir anmaßen für diese Bevölkerungsgruppe zu sprechen. Ich bin erst vor kurzem durch die Gegend gereist, von Unterdrückung keine Spur und wirtschaftlich geht es ja sogar noch.

    Also vom reinen Lebensstandard her, mit all den nationalistischem Dreckspathos außen vor, geht es den Albanern im Presheva-Tal heute besser, als es zukünftig im Staatsgebilde Kosovo sein würde!!!
    2000 gab es Auseinandersetzungen zwischen der UCPMB und serbischen Polizisten.

  7. #27
    Avatar von FoolishFarmer

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    181
    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Also vom reinen Lebensstandard her, mit all den nationalistischem Dreckspathos außen vor, geht es den Albanern im Presheva-Tal heute besser, als es zukünftig im Staatsgebilde Kosovo sein würde!!!
    Weil es denen so gut geht protestieren die?
    Në Bujanoc e Preshevë shqiptarët protestojnë kundër diskriminimit

  8. #28

  9. #29
    Avatar von KS.Rosu

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    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Ibrahim Rugova hat zwar den friedlichen Protest angeführt und dafür gebührt ihm auch Respekt, jedoch gab es für ihn nur ein Maximalziel und das war die Unabhängigkeit des Kosovo.

    Ein wenig mehr Verhandlungsgeschick seinerseits hätte unter Umständen auch das Blutvergießen im Keim ersticken können, denn wenn man nur auf Maximalforderungen beharrt, dann pisst man die Gegenseite im Vorfeld schon mächtig an.

    Jetzt mal vereinfacht geschrieben, wie kann man mit jemandem verhandeln, der im Vorfeld schon jede Verhandlung auschließt!!!

    DAs Ziel war Unabhängigkeit weil man unterdrückt wurde !
    Man wollte einfachn nicht mehr unter Fremdherschaft leben und man hatte schon zuvor Die Autonomie diem Nicht geklappt hatte weil man sie uns wieder durch Gewalt entzogen hat.1990 forderten die Albaner dass Kosova eine Republik von Jugoslawien zu werden aber auch das wurde abgelehnt und die Lage der Albaner verschlimmerte sich immer mehr!!

    Jetzt mal ein kleines Beispiel:
    Du lebst mit irgend einen Typen der grösser und stärker ist als du in einer Wg.Er verprügelt dich immer und immer wieder würdest du noch mit ihm in einer Wohnung leben wollen ,mit Sicherheit nicht wrum auch denn ein Schläger sclägt immer wieder zu!


    Das Blut vergossen wurde war nicht die Schuld des Rugova der einen friedlichen Wiederstand leitete sondern es war die Schuld Serbiens die in den 90er in die nationalistische Falle getappt ist und zwar die Politiker samt einen Grossteil der Bevölkerung!

  10. #30

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    Zitat Zitat von Carl Marks Beitrag anzeigen
    Woher weißt du das??? Hast du sie gefragt?

    Wie kannst du dir anmaßen für diese Bevölkerungsgruppe zu sprechen. Ich bin erst vor kurzem durch die Gegend gereist, von Unterdrückung keine Spur und wirtschaftlich geht es ja sogar noch.

    Also vom reinen Lebensstandard her, mit all den nationalistischem Dreckspathos außen vor, geht es den Albanern im Presheva-Tal heute besser, als es zukünftig im Staatsgebilde Kosovo sein würde!!!

    Die Presheva-Albaner fordern den Anschluss an Kosovo.
    Das ließt man oft genug in den Nachrichten und wenn du mit dem Auto 5 min an Presheva vorbei fährst, dann ist es normal das du keine Spur von Unterdrückug spürst.

    Im Kosovo wurde seid der Unabhängigkeit mehr gebaut seitdem Kosovo existiert.
    Überall Baustellen und neue Gebäude und asphaltierte Straßen zu sehen, was unter Serbien nicht mal in 100 Jahren passiert wär.

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