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"Serbische Parallelstrukturen im Kosovo gefährden laut NATO Sicherheit"

Erstellt von aki, 08.01.2010, 17:24 Uhr · 125 Antworten · 6.376 Aufrufe

  1. #71
    ardi-
    Zitat Zitat von Slavic Beitrag anzeigen
    Schon im ersten Reich von uns Serben Raszien gehörte Kosovo zu Serbien.
    Albaner sind erst im 10 bzw. 11 Jahrhundert erschienen.
    Raszien:


    Desweiteren seitdem Kosovo als Kosovo bezeichnet wird und die Grenzen festgelegt wurden, gehörte es immer zu Serbien abgesehen von der Zeit, als die Albaner mit Hilfe der italienischen Nazis uns es mit Gewalt entwendet haben.
    wie lange hielten diese grenzen?

    ja klar kamen die ersten staats formen der albaner erst 10 bzw. im 11 jahrhundert
    wie viel mal soll ich es dir noch erklären? DIE ALBANER WAREN IMMER iN STÄMMEN UNTERTEILT!!!!
    also nochmal wie lange hielten diese grenzen?

  2. #72
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von Slavic Beitrag anzeigen
    Schon im ersten Reich von uns Serben Raszien gehörte Kosovo zu Serbien.
    Albaner sind erst im 10 bzw. 11 Jahrhundert erschienen.
    Raszien:


    Desweiteren seitdem Kosovo als Kosovo bezeichnet wird und die Grenzen festgelegt wurden, gehörte es immer zu Serbien abgesehen von der Zeit, als die Albaner mit Hilfe der italienischen Nazis uns es mit Gewalt entwendet haben.

    Verschwende nicht deine Energie an diese Amöben ist sinnlos deswegen verzichte ich darauf ihnen alles zu erklären weil sie einfach auf ihrem illyrer trip sind.

    Ein Volk welches keine Geschichte hat muss diese erfinden denn ihre lässt sich nicht länger als 750 jahre zurückverfolgen

  3. #73
    Mulinho
    Zitat Zitat von CHE_vape Beitrag anzeigen
    sehr unabhängighhehe
    Wieso sollte sie nicht unabhängig sein? Die Schriften des Sultans wurden ganz sicher nicht zugunsten der damals christlichen Albaner gefälscht.

    Ist doch langweilig, sich immer auf albanische oder serbische Quellen zu beziehen. Meines Erachtens sind beide sehr löchrig und der Warheitsgehalt vielleicht bei 20%.

  4. #74

    Registriert seit
    03.11.2009
    Beiträge
    13.141
    türkische wikipedia ich meinte vikipedia

    Arnavutlar Avrupa’nın en eski otokton halkı olan antik İlliryalıların ve Pelasgların torunlarıdır. Avrupa’da binlerce yıldır var oldukları düşünülmektedir. Arnavutların dedeleri olan İlliryalılar denizci bir milletti ve kendilerine özgü yaptıkları seri gemilerle Akdeniz ve Karadeniz’de denizaşırı ticari faaliyetler, zaman zaman da korsanlık yapmışlardır

  5. #75
    Mulinho
    Zitat Zitat von Beogradjanin Beitrag anzeigen
    du bist wieder einmal ein Beweis für euer nicht existentes Denken. ein Völkermord amüsant
    Wen meinst du denn bitteschön damit?

  6. #76

    Registriert seit
    08.06.2009
    Beiträge
    2.396
    Zitat Zitat von Beogradjanin Beitrag anzeigen
    du bist wieder einmal ein Beweis für euer nicht existentes Denken. ein Völkermord amüsant
    Ein Völkermord oder Genozid ist der Versuch eines Staates oder einer herrschenden Gruppe, "eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören

    und jetzt geh dich waschen cetnik

  7. #77
    ardi-
    Zitat Zitat von Slavic Beitrag anzeigen
    Jetzt wirst Du niveaulos...

    sorry
    doch es ist doch so
    das kosovo gehörte albanien, und ihr nahmt es uns weg,
    ihr habt dieselbe resolution verstossen die ihr uns heute unter die nase hält

  8. #78

    Registriert seit
    04.07.2009
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    2.452
    Zitat Zitat von ardi- Beitrag anzeigen
    wie lange hielten diese grenzen?

    ja klar kamen die ersten staats formen der albaner erst 10 bzw. im 11 jahrhundert
    wie viel mal soll ich es dir noch erklären? DIE ALBANER WAREN IMMER iN STÄMMEN UNTERTEILT!!!!
    also nochmal wie lange hielten diese grenzen?
    Bis die Osmanen kamen hat sich Serbien was sein Reich angeht nur vergrößert...
    Und als wir die Osmanen dan vertrieben haben aus dem Balkan zusammen mit den Griechen und Rumänen wurde umgehend Kosovo wieder eingegliedert in Serbien und nur dank anderer Ländern gibt es heute überhaupt Albanien, Serbien sollte ein Zugang zum Meer vorenthalten bleiben.

  9. #79

    Registriert seit
    03.11.2009
    Beiträge
    13.141
    Ok sorry aber ich muss es tun

    Von den Illyrern zu den Albanern



    Tirana Fassade des Nationalmuseum (Foto: 2007 © by timediver®)


    2. Jt. v. Chr.

    Im nordwestlichen Balkan entwickeln sich lokale Kulturen, die heute als proto-illyrisch angesehen werden. Nebenprä-indoeuropäischen Volksgruppen, sind die ältestenindoeuropäischen Einwanderer, die Träger der Tumulus-Kultur ander Ethnogenese der Illyrer beteiligt. Danach geben die indoeuropäischenTräger der spätbronzezeitlichen Glasinac-Kultur (im heutigenBosnien) der weiteren Ethnogenese der Illyrer einen Schub. Danebensind auch Kontakte und kultureller Austausch mit dem mykenisch-kretischenKulturkreis denkbar.

    1. Jt. v. Chr.

    Die Zuordnung der Illyrer zu den mittel- und ostmitteleuropäischen Kulturen, wie z. B. Lausitz-Kultur oder Urnenfelderkultur ist zwar umstritten, ein Beeinflussung jedoch wahrscheinlich, da Errungenschaften einer (Leit-)Kultur selten auf eine Ethnie beschränkt bleiben, sondern häufig auch von anderssprachigen Nachbarvölkern übernommen werden. Bestimmte Techniken der Keramikherstellung und die Erdbestattung verbreiten sich vom Balkan aus bis nach Süditalien. (Die Wahrscheinlichkeit einer Verwandtschaft der Stämme beiderseits der Adria stützt sich z. B. auf Ähnlichkeiten zwischen der illyrischen Sprache und jener der süditalienischen Messapier.)

    8. Jh. v. Chr.

    Die kontinuierliche Entwicklung von Regionalkulturen, spiegelt sich in der Differenzierung der illyrischen Stämme. Homer nennt in seiner Ilias die Dardani und Paeones als Verbündete der Trojaner. Auch später treten die Illyrer in Opposition und Konkurrenz zu den Griechen und später zu den Makedonen auf. Der Begriff Illyrer (grie.: Illúrioi) wird uneinheitlich gebraucht. Die Zahl ihrer bekannten Stämme, wird mit den Erkundungsfahrten der Griechen entlang Adria in den nächsten Jahrhunderten anwachsen.
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    5. Jh. v. Chr.


    Hekataios von Milet, bezeichnet die Japyger, Taulantier, Chelidonier, Sesarether als Illyrer. Um die Städte herum entstehen kleinere illyrische Fürstentümer. Daneben kam es auch zu oftmals recht kurzlebigen Reichsbildungen.
    Griechische Siedler beginnen mit der Kolonisierung des illyrischen Siedlungsgebietes. Nicht immer friedliche Kontakte zu den griechischen Städten führen zur Übernahme griechischer Kulturelemente durch die Illyrer, für deren Elite griechische Luxuswaren zu Prestigegütern werden. (Im 20. Jh. werden die Ausgrabungen der Sippengrabhügel im nordalbanischen Mati-Tals und am Ohrid-See zahlreiche griechische Importwaren zu Tage fördern.)
    So offenbaren die Entstehung und der Ausbau von befestigten Höhensiedlungen zu städtischen Zentralorten, wie z. B. Byllis oder Berat, die verstärkten griechischen Einflüsse, die auch bedeutende Veränderungen in der Wirtschaft und der Gesellschaftsstruktur nach sich ziehen. Neben dem städtisches Handwerk und dem Handel gewinnt auch die Seefahrt an Bedeutung.

    455/452 v. Chr.

    Herodot beschreibt in seinen Historien (I 96) das Volk der Illyriōn Enetoí (die sich tätowieren und Menschenopfer zelebrieren) als Nachbarn der Triballer, Dardaner und Makedonen und stellt dadurch eine Verwandtschaft zu den oberitalischen Venetern in Frage, was zur Vermutung führt, dass er die Illyrer lediglich als einen Unterstamm der Makedonen ansieht. Neben den balkanillyrischen Stämmen kennen die griechischen Autoren auch jenen der italischen Messapier.
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    4. Jh. v. Chr.

    Schriftliche Überlieferungen griechischer Historiker berichten von Kriegen zwischen dem Königreich Makedonien gegen die Illyrer und die in Epirus ansässigen Molosser.
    So hat der Periplus des Pseudo-Skylax bereits Kenntnis von illyrischen Stämmen, bei denen er zwischen an den Küsten lebenden Buliner, Hyller, Hierastammer, Nestäer, Manier, Encheleer, Taulantier, Oriker, sowie Amantier) und solchen des Hinterlandes , wie Autariaten, Atiutaner und Dexarer unterscheidet. Das Fehlen der Japyger lässt sich mit deren Vertreibung durch die Liburner erklären.
    Die Ansicht, dass die Illyrer ein Volk an der Adriaküste des Balkan sind, mit den Liburnern als nördliche und den Chaonen als südliche Nachbarn, hält sich im griechischen Kulturraum bis in die römische Zeit hinein.

    um 400 v. Chr.


    Der illyrische Siedlungsraum liegt an der Peripherie der Hallstadt- und Latenkultur.
    Illyrische Stämme geraten in kriegerische Auseinandersetzung mit den Kelten. In der südlichen Region kommt es zu ethnischen Vermischungen zwischen den Völkern.
    Die landschaftlichen Gegebenheiten bestimmen die ökonomische Basis der eisenzeitlichen Bewohner Illyriens.
    Während die Gebirgsregionen des westlichen Balkans von Hirtenkulturen bestimmt sind, dominiert in den Ebenen der Ackerbau. Die illyrische Gesellschaft der Eisenzeit ist in Sippen- und Familienverbände gegliedert.
    Spätere Grabfunde sind ein Beleg dafür, dass die einzelnen Stammesgebiete von Fürsten beherrscht wurden, deren Familien sich sozial deutlich von der übrigen Bevölkerung abhoben.
    Illyrische Grabstätte an der Straße Gjirokast ër-Kakvij ë /Südalbanien
    (Foto: 2007 © by timediver®)
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    359 v. Chr.

    Perdikkas III. von Makedonien fällt im Kampf die Truppen des illyrischen Königs Bardyllis.

    323 v. Chr.

    Philipp II. von Makedonien kann die Illyrer zwar entscheidend schlagen, sie bleiben jedoch auch unter seinem Sohn Alexander (dem Großen) weiterhin selbständig.

    3. Jh. v. Chr.

    Die illyrischen Könige Glaukias und Agron errichten bedeutende regionale Fürstentümer. In dieser Zeit werden die Illyrer auch für ihre Seeräuberei berüchtigt.

    230 v. Chr.

    Zum Schutz vor illyrischen Piraten unterstellen sich einige griechische Kolonien an der Adriaküste und der vorgelagerten dalmatinischen Inseln dem Schutze Roms.
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    229/228 v. Chr.


    Gestützt auf das illyrische Königreich Ardiaierreich von Shkodra und der Schwäche der griechischen Küstenstädte kann sich Piraterie auf der Adria ausbreiten. Die von Rom zur illyrischen Königin Teutana (=Königin der teu-ta, ein Name der mit der mit den indoeuropäischen Begriffen für Gemeinschaft, (Volks-)stamm verwandt ist) entsandte Delegation kehrt ohne Verhandlungsergebnis, jedoch mit einem auf der Rückkreise Ermordeten Römer an den Tiber zurück.
    Im darauf folgenden 1. Illyrischen Krieges muss die Königin im Angesicht der gewaltigen römischen Flotte einlenken.
    In Folge eines oktruierten Friedensvertrages muss sie auf einen großen Teil Illyriens verzichten und jährliche Kriegskostenentschädigung zahlen. Der Küstenstreifen Zwischen Lissos (Lezh) und Epiros, mit den Inseln Korkyra (Korfu), Pjaros (Hvar), Issa (Vis), der Stadt Epidamnos (Dyrrhachion/Urazzo/Duerrёs), Atintanien und das Gebiet der Parthiner wird ein römisches Protektorat unter dem Regenten Demetrios von Pharos.Südlich von Lissos ist illyrischen Kriegschiffen jegliche Operation verboten.
    Illyrische Waffen - Helm - Schild; Skanderbeg Museum Kruj
    (Foto: 2007 © by timediver®)

    220/219 v. Chr.


    Demetrios von Pharos bricht den Vertrag von 22. Im 2. Illyrischen Krieg zerstört Konsul L. Aemilius die Stadt Pharos. Demetrios flieht zu Philipp II. von Makedonien.
    Die gesamte kommt Region endgültig unter die Herrschaft des römischen Adlers.

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    168 v. Chr.


    Unter König Genthios (Gentius), der in Shkodra residiert gibt es die einzige eigenständige Münzprägung der Illyrer. Nachdem Gentius als letzter illyrischer König von den Römern geschlagen wurde, wird er als Gefangener nach Rom geführt.
    Damit ist die 61jährige Zeit des Kampfes zwischen Römern und Illyrern jedoch noch nicht beendet. Die Eroberung des gesamten von Illyrern bewohnten Gebiets dauert noch an, das von den Römer in mehrere Vasallenstaaten aufgeteilt wird.

    Teuta & Gentius Nationalmuseum Tirana
    (Foto: 2007 © by timediver®)
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    178/155 v. Chr.

    Durch die Eroberung Istriens und einem Feldzug gegen die Delmatae (Dalmatiner) mit Eroberung deren Hauptstadt Delminium (Županjac) wird die Adria bis auf wenige Ausnahmen zu einem römischen Binnenmeeer.

    32 v. Chr.


    Nach den Feldzügen Oktavians wird das gesamte "befriedete" Gebiet zwischen raetischen Alpen bis nach Mazedonien dem Imperium Romanum als Provinz Illyricum eingegliedert, die wegen ihrer Bodenschätze (Gold, Silber, Kupfer und Eisen), Waldbestände und Marmor wirtschaftlich attraktiv ist.

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    Da die Illyrer kein ethnisch homogenes Volk waren, sondern eine Konföderation verschiedener Stämme, wird der Begriff von den römischen Autoren unterschiedlich verwendet.
    Die im Dalmatien ansässigen Dalmater (auch Dalmaten oder Delmaten), die Taulantiner (Nordalbanien), Breuker (am Unterllauf der Save, Sirmien), Iapoden westliches Bosnien) und Paeoner (nordöstlich von Mazedonien) gehören hierzu. Deren vormalige Nachbarn, die Liburner (im heutigen Norwestdalmatien), werden vom römischen Historiker Florus bereits auch zu den Illyrern (I 21) gerechnet.
    Bei Eustathios und Appian (Illyr. 8) werden noch die Histrier und bei Strabon die Breuni und Genauni in den Alpen (VII 314) als weitere illyrische Stämme aufgeführt.
    Pomponius Mela (II 56), sowie Plinius der Ältere (in seiner naturalis historia III 144), empfehlen entgegen den Verallgemeinerungen des Begriffes Illyrer diesen nur in Sinne von "Illyrii proprie dicti" (Illyrer im engeren Sinne) zu verwenden. Sie meinten damit lediglich die illyrischen Stämme an der mittleren italischen Adriaküste.
    Zu den illyrischen Stämmen Italiens werden Daunier, Peuketier, Kalabrer und Japyger sowie drei Stämme, die in Italien neue Namen angenommen haben (Messapier, Sallentiner und Poediculi) gerechnet.
    Mit Aussnahme von 260 messapischen Inschriften sollten jedoch von diesem Zweig der Illyrer keine nennenswerten Sprachzeugnisse erhalten bleiben. Die Illyrer anderer Berichte treten hingegen zwischen Donau und Save im Norden und dem Epirus im Süden auf, wo sie als Nachbarn der Thraker angesehen werden.
    Bei den Dardanern des oberen Axiotals wird heute vermutet, dass sie ursprünglich ein Stamm der Thraker gewesen sein könnten, dessen Kultur von den Illyrern überformt wurde.
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    Amphitheater Duerr (Fotos: 2007 © by timediver®)


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    3. Jh. n. Chr.


    Durch Jahrhunderte andauernden Kontakt akkulturierten sich die Illyrer allmählich an die römische Lebensweise, was im Laufe der Generationen auch zu einem Wechsel der Sprache zum Lateinischen hin führte. Die illyrisch-römischen Beziehungen sind jedoch wechselseitig, denn die Truppen des Illyricums rekrutieren sich vornehmlich aus romanisierten Illyrern und der Elite der romanisierten Illyriciani aus Sirmium entstammen einige römische Kaiser.
    • 260-270 Kaiser Marcus Aurelius Claudius
    • 270-276 Kaiser Probus
    • 284-305 Kaiser Cäsar Valerius Diocles (Diokletian)
    • bis 324 rivalisierende Regenten der Tetrachie
    Um 500 n. Chr.

    Während die illyrischen Bewohner an der Schwelle zum Mittelalter im Küstengebiet der Adria größtenteils romanisiert sind, lassen sich in ihrer Nachbarschaft Bewohner des Inlandes nieder, die ihre illyrische Muttersprache beibehalten haben.
    Aus dieser Siedlungssymbiose entsteht im nördlichen Albanien das Volkstum der Albaner, in deren kollektiver Ethnizität die Spuren des Illyrertums bewahrt blieben. Als Fusionsprodukt zwischen dem Illyrischen des Binnenlandes und der Sprache der Küstenillyrer, die sich teilweise an das Lateinische assimiliert hatten, entsteht die albanische Sprache. Deren weitere Sprachelemente dem Thrakischen entstammen, das sich ebenfalls in einer Phase der Lateinisierung befunden hatte. Zu den ältesten Begriffen des albanischen Wortschatzes gehören ca. 70 Substratwörter aus vorrömischer Zeit (die auch im heutigen Rumänischen präsent sind.)
    Das Albanische wird zum einzigen, bis heute existenten Vertreter eines eigenen Sprachzweiges der indogermanischen Sprachfamilie, zu dem die ausgestorbenen illyrischen und messapischen Idiomen gehörten.
    ( "MIA"-Sprachzweig" © timediver 2007)
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    7. Jahrhundert

    Während Gebiete südlich des Flusses Skhumbin von slawischen Stämmen erobert werden, zieht sich die alteingesessene Bevölkerung, in das unzugängliche Bergland zurück. Ein großer Teil der romanisierten-illyrischen Bevölkerung, geht, ebenso wie die Thraker, im Laufe weniger Jahrhunderte in den Südslawen auf.

    Um 1000

    Das gesamte Gebiet zwischen Schwarzem Meer und Adria, einschließlich des heutigen Albanien gehört zum Großreich des bulgarischen Zaren Samuel.

    11. Jahrhundert

    Erstmalige Bezeichnung der Bewohner um Duerrës als Albaner nach dem dort einstmals ansässigen Illyrerstamm "Albanoi".

    1014

    Nachdem die Bulgaren am 29. Juli in der Schlacht von Kleidion (Clidium) von Kaiser Basileios II. (Bulgaroktonos ) vernichtend geschlagen werden, kann dieser erneut die byzantinische Herrschaft über Albanien ausdehnen.
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    1054


    Das große Schisma zwischen Rom und Byzanz hat zur Folge, dass sich im Norden Albaniens die römisch-katholische Kirche etabliert, während sich im Süden die griechisch-orthodoxe Richtung verbreitet.
    Aufgrund ihrer diesseits orientierten Haltung passen sich albanischen Großgrundbesitzer, Bischöfe und Bevölkerung gemäß ihren jeweiligen Interessen mal der einen, mal der anderen Glaubensrichtung an. Der katholisch-orthodoxer Konflikt sollte in Albanien niemals zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen.



    1081

    Die sizilianischen Normannen landen in der Nähe von Vlora (Vlorë) und dringen über die Via Egnatia ins Landesinnere in. Eine dauerhafte Herrschaft können sie jedoch nicht errichten.
    1190-1216

    Mit Arberien (Arberia)und seiner Hauptstadt Krujë etabliert sich das erste unabhängige Fürstentum. Unter Fürst Dhimiter erreicht Arberien, seine größte Ausdehnung, von Pult im Norden bis zum Fluss Devoll im Süden, von Shkodër und Duerrës im Westen bis Dibër im Osten.

    Principata e Abrit Tirana Nationalmuseum
    (Foto: 2007 © by timediver®)

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    1205

    Die Republik Venedig bringt die Stadt Dyrrachim (Durazzo/Duerrës) unter ihre Kontrolle.
    1272-1282

    Der sizilianische König Karl von Anjou errichtet eine kurzzeitige Herrschaft an der Küste und nennt sich "Rex Albanae"


    14. Jahrhundert








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    Ab 1348

    Nachdem albanische Volksstämme immer weiter in den Süden, bis in den Epirus und nach Thessalien vorgedrungen sind und das aufgrund innerer Unruhen geschwächte Byzanz nicht mehr auf dem Balkan eingreifen kann, bringt der serbische König Stefan Dushan im Bündnis mit nordalbanischen Adligen ein großes Territorium unter seine Herrschaft. Als Kaiser der Serben und Griechen regiert Stefan fortan sein serbisches Großreich, das jedoch wegen einer fehlenden Zentralregierung allmählich machtpolitisch und geografisch zersplittert.
    Albanische Familienclans gründen eigene halbautonome Fürstentümer, die sich dem serbischen König wiedersetzten. Die Balsha mit der Unterstützung Venedigs im Norden und Skhodra als Mittelpunkt einen gut organisierten Staat. Ballsha II. trägt den Titel eines Königs. Daneben gibt es die Kastrioti, die Topia um Duerrës., die Muzakas um Berat, die Zenebisht in Gjirokaster und die Arta von Shpatads (heute GR).

    1354

    Die Osmanen überqueren die Dardanellen und beginnen in Makedonien mit der Errichtung von Militärbasen.

    1389


    Am 28. Juni tritt eine aus Serben, Ungarn, Bosniern, Bulgaren und Albanern gebildete Allianz unter dem serbischen Prinzen Lazar auf dem Amselfeld (Kosovo/Kosova) auf die Truppen Sultan Murads I. Obwohl neben Lazar auch Murad I. den Tod fand, sollte der Sieg des osmanischen Heeres das Schicksal der Balkanländer für die nächsten 500 Jahre bestimmen.

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    1415

    Nachdem weder das geschwächte byzantinische Reich, noch die kleineren christlichen Balkanstaaten das weitere Vordingen der Osmanen verhindern konnten, stoßen diese bis nach Zentralalbanien vor, wo sie die Stadt Krujë einnehmen.

    1417

    Die Osmanen erobern Vlora, Kanina, Berta und Gjirokastër.

    Ab 1431


    Durch die Eroberung weiterer Gebiete festigt Murad II. die Herrschaft der Osmanen auf dem Balkan. Zur Sicherung der eroberten Gebiete werden Garnisonen errichtet und Volksstämme aus Kleinasien angesiedelt. Südlich des Flusses Mat und nördlich des Epirus wird das heutige Albanien zu einer osmanischen Provinz (Sanjak) zusammengefasst.
    Um ihren Herrschaftsanspruch gegenüber Rom und Venedig zu sichern, gewährten die Osmanen auch auf dem Balkan eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber den ansässigen Ethnien und deren Sprachen.
    Um die den Christen auferlegte Kopfsteuern zu sparen, treten Bewohner des Balkans zum Islam über. Zur Sicherung der Loyalität müssen christliche Familien in regelmäßigen Abständen ihre Söhnen an die Hohe Pforte des Sultans ausliefern (Devşirme), wo diese im Islam erzogen, zu Beamten ausgebildet oder eine soldatische Ausbildung bei den Janitscharen erhalten. Gjon Kastrioti beherrscht ein Gebiet von Prizren im Norden bis Lezhë im Süden.
    Auch er muss seinen Sohn Gjergi Kastrioti (den späteren Skanderbeg) und dessen drei Brüder den Osmanen übergeben......

    Albanische Fürstentümer - Museum Kruj (Foto: 2007 © by timediver®)
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    1455

    In Venedig wird mit dem "Mëshari" (Missale) das erste Buch in gegischer Sprachform gedruckt.

    1462

    Die älteste schriftliche Überlieferung des gegisch-albanischen besteht in einer katholischen Taufformel.


    Ab 1468

    Während Skanderbegs Sohn mit seinen Arbëreshe (eine Ableitung von Albanoi) nach Süditalien emigriert, bezeichnen sich die "Daheimgebliebenen" mit der Zeit als Shiqtarë und ihr Land als Shiqipëria.
    Neben Shqipponjë (Adler) wird die Eigenbezeichnung auch auf shqip (deutlich) oder das Verb shqippoj (verständlich sprechen) zurückgeführt. Dies deutet darauf hin, dass sich die Albaner nach der osmanischen Eroberung anhand ihrer eigenen Sprache gegenüber anderssprachigen Ausländern definierten.
    Da der Adler ins Gebirge passt und zudem für Stärke, Stolz, Freiheit steht, also auch für das Volk der Shkiptaren, korrespondieren beide Deutungen, die legendäre und die sprachhistorisch reale, mit dem Nationalbewusstsein der Albaner, das sich neben der kriegerischen Wehrhaftigkeit auch über Sprache definiert.

  10. #80

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    04.07.2009
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    Zitat Zitat von ardi- Beitrag anzeigen
    sorry
    doch es ist doch so
    das kosovo gehörte albanien, und ihr nahmt es uns weg,
    ihr habt dieselbe resolution verstossen die ihr uns heute unter die nase hält
    Wann gehörte Kosovo den Albanien abgesehen von der Zeit im 2.Weltkrieg?

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