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Serbischer Paramilitär gesteht vor Gericht Verbrechen an Albaner

Erstellt von FloKrass, 23.04.2013, 23:30 Uhr · 86 Antworten · 9.718 Aufrufe

  1. #21
    Strassenapotheker
    Rahovec ist eines der ältesten Städte Kosovos.
    Am 17. Juli 1998 beganen in der Stadt die Kämpfe zwischen der UCK und den serbischen Streitkräfte bei den 326 Albaner und knapp über 100 Serben getötet worden sind.
    Es war das erste mal in der Geschichte der UCK, dass sie einen Frontalangriff auf die serbische Armee und Polizei führte und für kosovarische Verhältnisse eine große Stadt befreien konnte.Doch inder Grossgemeinde sind während des gesamten Kosovo-Krieges über 1000 albanische Zivilisten durch die entmenschlichte serbische Soldateska und Polizei ermordet.Vor allem bekannt geworden sind das Massaker von Krusha e Madhe,Bellacerka und Pastasella.

  2. #22
    Avatar von VoxPopuli

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    "Wir drangen früh morgens in das Dorf Lubeniq," bezeugte Ratko vor dem Gericht.

    "Es war eine reguläre Militäraktion - wir traten ins Dorf hinein, wir zwangen die Bauern ihre Häuser zu verlassen und sich am Zentralplatz des Dorfes in der Nähe der Moschee zu versammeln," sagte er.

    "Es waren ungefähr 60 bis 100 Bauern versammelt; sie sahen sehr verängstigt aus. Wie die Schaafe vor ihrer Schächtung. Danach trat ein Albaner hervor und sagte "wieso geht ihr wie Banditen vor".
    So, so. Eine reguläre serbische Militäraktion sah also vor ganze Dörfer zu verwüsten und Menschen zur Flucht zu zwingen oder gänzlich, wie in diesem Beispiel, abzuschlachten.

    Spätestens jetzt sollte auch jeder kapiert haben, dass Serbien einzig und allein darauf aus war, das Kosovo ethnisch zu säubern.

    E ne nenshkruajme marreveshje...

  3. #23
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von VoxPopuli Beitrag anzeigen
    So, so. Eine reguläre serbische Militäraktion sah also vor ganze Dörfer zu verwüsten und Menschen zur Flucht zu zwingen oder gänzlich, wie in diesem Beispiel, abzuschlachten.

    Spätestens jetzt sollte auch jeder kapiert haben, dass Serbien einzig und allein darauf aus war, das Kosovo ethnisch zu säubern.

    E ne nenshkruajme marreveshje...
    Wenn es regulär gewesen wäre, hätte man ihn nicht vor ein serbisches Gericht stellen können, nicht umsonst schreibt FloKass Paramilitärs.

  4. #24
    Avatar von BIG-Eagle

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    2.041
    Die Paramilitärs bekamen nur die Ausrüstung und das Geld von der regulären, staatlichen Armee, aber sie waren frei vom Kommando des Generalstabes der Armee in Belgrad.
    Man hat es auch als Ausrede benutzt, wenn jetzt eine Gruppe Paramilitärs ein Dorf abschlachtet und man Belgrad beschuldigt dies angehordnet zu haben, dass diese dann sowas abstreiten mit der Begründung, dass diese frei gehandelt haben.

  5. #25
    Avatar von VoxPopuli

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Wenn es regulär gewesen wäre, hätte man ihn nicht vor ein serbisches Gericht stellen können, nicht umsonst schreibt FloKass Paramilitärs.
    Diese Paramilitärs wurden zu einem beträchtlichen Teil von serbischen Häftlingen besetzt, die vom Staat regulär entlassen wurden, um im Krieg mitzumischen.

    Hier ein Artikel über die "Frenkie-Boys" deren Handwerk es war Frauen und Kinder abzuschlachten:

    Die Gräuel der Frenkie Boys

    Erstmals reden serbische Paramilitärs über die eigenen Verbrechen im Kosovo. Wie sie gefoltert und gemordet haben. Warum sie nichts bereuen. Gespräche mit Menschen, denen das Vaterland ihr Gewissen abgenommen hat.

    Beim Essen hat Mirko von seinem Freund Josip erzählt, vom Krieg im Kosovo und davon, wie er daneben stand, als Josip das Kind tötete. Josip und Mirko wussten nicht, wo es herkam, wussten nicht, wie es hieß, wussten nicht, wie alt es war. Aber das war egal, denn das Einzige, was Josip interessierte, sah er: Es war albanisch. Es war ein Schiptar.

    Mirko sah, wie Ekel seinen Freund Josip schüttelte. Etwas vom Hirn des Jungen hatte die Uniform beschmutzt. Josip nahm einen Lappen und versuchte, die graugelbe Masse abzureiben. Aber das Hirn ging nicht ab. "Gottverdammte Scheiße", hörte Mirko seinen Kameraden Josip brüllen. Der versetzte dem Leib des toten Kindes einen Tritt. Dann nahm er die Leiche, verstaute sie in einem Koffer, drapierte sechs Handgranaten darum und verband sie durch eine Schnur mit dem Kofferschloss.

    Also erzählt Mirko, der eigentlich KFZ-Meister ist und 36, von jenen drei Monaten, die er als schönste Zeit seines Lebens sieht. Die Zeit, in der "ich mein Volk und mein Land verteidigt habe". Mirko tat es nicht als Soldat. Mirko tat es als "Krieger". "Ich war da unten weiß Gott kein Unschuldslamm", sagt er. Und als müsse er Distanz schaffen zwischen sich und seinem Freund Josip: "Aber ich habe im Kosovo keine Kinder getötet. Männer, Frauen, okay, aber keine Kinder."

    [...]

    Der Auftrag ist klar und einfach formuliert: Vernichtet die UÇK. Was die UÇK ist, bestimmt ihr. Vertreibt die Schiptari, wo immer ihr sie trefft. Mirko und seine Gruppe hatten sich im Februar freiwillig gemeldet. "Wir wussten schon im vergangenen Jahr: Es wird Krieg geben. Es muss Krieg geben", sagt Mirko. "Es war ganz einfach Zeit. Deswegen war es unsere heilige Pflicht, uns zu melden." Und lohnend dazu. Die Freiwilligen seiner Einheit erhalten mehr als die regulären Soldaten, viel mehr.

    Die neun sind Mitglieder der "Frenkie Boys", einer Einheit von Milocevics paramilitärischen Banden (siehe Der Herr der Schocktruppen auf Seite 19). In einem Militärlager in der Nähe von Belgrad bekommt die Gruppe drei Wochen lang von Instrukteuren der regulären Armee ihren letzten Schliff. "Sie haben uns gefragt, mit welchen Waffen wir am liebsten töten." Und sie erhalten die Waffen. Ideologische Schulung erübrigt sich. Alle wissen Bescheid: "Ein serbischer Krieger kennt kein Pardon. Der Feind muss vernichtet werden."

    [...]

    http://www.zeit.de/1999/49/199949.sc...u_.xml/seite-1

    Lust auf mehr bekommen?

    [...]

    We trained for three days at a camp in Leskovac (Serbia). There were 20 in my unit, and most of the guys came with war experience from Bosnia and other places. Three of them were former members of the Yugoslav state security service in Croatia. Many of them were criminals.

    [...]

    A Yugoslav army officer -- Major Radicevic -- was supplying us with food and ammunition. Every three days, the truck would come with ammunition and food.
    And other things from the army-like travel documents, to allow you to pass check points. We also had travel documents from the police inspector at the training camp in Leskovac, Stojkovic.

    We were a special unit. But the paramilitary groups - I call them gangs. Everything below us, the army and the police, they were gangs. Nevertheless, there was some control. These groups were all given their zones of operation. They were allowed to do what they wanted. They were put into places intentionally and told to do what they wanted to get the job done. It was their job to kill and rape and do what they liked.

    [...]

    Our leaders would divide us into small groups - usually three to five people. If the action was more serious, we would use more men. Nejbosa Minic was the leader. His nickname was Mrtvi (The Dead). We would get a list of names of people to arrest. If they resisted, we killed them. Some Albanians paid money, protection money. We knew who we should move out and those we shouldn't.

    Mrtvi and his people organized everything. Also, the Serbian authorities in Pec - the national police and the Mayor's office. Mrtvi was extreme from the beginning. He was a man on the edge, always. You can't measure that kind of a man. He's a special case. He was full of hatred.

    [...]

    "Marko" was released from a Serbian prison to fight in Kosovo. He went to Pec in a unit of the Serbian warlord Zeljko Raznatovic, better known as Arkan. I have an ugly history with Serbia. It's ugly. I don't like it there. I hate Serbia. I was in prison. I deserved what I was sentenced for...I was almost two and a half years in prison. Nobody likes war. But there were 50 of us who were offered to defend the state and in return get our freedom from prison. Well, let me tell you, that for freedom we would do just about anything.

    [...]

    We had 35 guys, prisoners, at one of Arkan's camp for seven days. I can't tell you where. At the camp there was psychological training, target practice. A whole test. Those who failed went back to prison, even though they had the right profile. We had instruction in defensive tactics, offensive tactics.

    [...]

    We interacted a lot with certain people at the MUP. There was a kind of crisis council, and some of the information came from there. The lists came from all over, police, city authority, because they had been collecting this kind of information for years. Who were the rich ones, where they lived, who were the important ones, where they lived.

    [...]

    The orders to move people out were issued by the Interior Ministry in Belgrade, from the top. They were directing refugees toward Albania and Macedonia, Montenegro. In order to have a reason to keep the refugees out, they destroyed all documents. There'd then be no grounds for returning, because they couldn't prove they were citizens of Kosovo.

    [...]

    "Petar" was in a Yugoslav Army special forces unit active throughout Kosovo.

    The village was surrounded by army and police units. Then the paramilitaries entered the village like wolves attacking a flock of sheep... I saw them drag a teenage girl onto the street and start hitting her with rifle butts. They just kept pounding her head until she was dead and her brains spilled out onto the cement. They took the other women off in their jeeps. God only knows what happened to them.

    [...]

    http://americanradioworks.publicradi...sovo/more1.htm





  6. #26
    Avatar von Dissention

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    Was das ganze immer noch nicht regulär macht.

  7. #27
    Avatar von Lorik

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    In meinem Dorf haben sie auch bei dem Massaker von über 160 Menschen teilgenommen. Die Menschen wurden mit Motorsägen getötet. Kranke Bestien waren das. Zum Glück ware aber nicht alle Roma so. Das waren meistens solche Roma, die Serbisch sprachen und sich dem serbischen Staat gegenüber loyal gefühlt haben. Die Ashkali dagege waren meistens neutral oder pro-albanisch und waren oft selbst von der serbischen Gewalt betroffen. Im Dorf einiger Verwandter haben die Ashkali sogar aktiv in der UCK teilgenommen.

    Anhang 36797

    Es gab/gibt sogar eine Doku, in der James Blunt als NATO-Soldat in meinem Dorf bei der Exhumierung der Opfer dabei war.

    Woher kommst du? Wenn ich fragen darf..

    Gab auch viele goranen welche sich auf der seite der soldaten gestellt haben.. Und jetzt auf einmall sind alle goranen pro kosovarisch eingestellt..

  8. #28
    tetovë1
    "Wir waren keine Verbrecher! Wir waren keine Kriminellen! Wir haben nur getan, was wir tun mussten. Mein Gewissen ist rein."


    Ich hab alles gelesen

  9. #29
    Avatar von Lorik

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    Zitat Zitat von Rahovec Beitrag anzeigen
    Rahovec ist eines der ältesten Städte Kosovos.
    Am 17. Juli 1998 beganen in der Stadt die Kämpfe zwischen der UCK und den serbischen Streitkräfte bei den 326 Albaner und knapp über 100 Serben getötet worden sind.
    Es war das erste mal in der Geschichte der UCK, dass sie einen Frontalangriff auf die serbische Armee und Polizei führte und für kosovarische Verhältnisse eine große Stadt befreien konnte.Doch inder Grossgemeinde sind während des gesamten Kosovo-Krieges über 1000 albanische Zivilisten durch die entmenschlichte serbische Soldateska und Polizei ermordet.Vor allem bekannt geworden sind das Massaker von Krusha e Madhe,Bellacerka und Pastasella.

    Dass von krusha e madhe ist ziemlich übel, sehr traurig dort mit den vielen waisenkinder.. Dass schlimmste war dass sich dort die einheimischen sich mit den paramilitärs verbündet haben.. Und bis vor dem krieg lebte mann eigentlich
    Friedlich miteinander..

  10. #30
    Strassenapotheker
    Zitat Zitat von Lorik Beitrag anzeigen
    Dass von krusha e madhe ist ziemlich übel, sehr traurig dort mit den vielen waisenkinder.. Dass schlimmste war dass sich dort die einheimischen sich mit den paramilitärs verbündet haben.. Und bis vor dem krieg lebte mann eigentlich
    Friedlich miteinander..
    Genau, mein Vater hat seine Onkel in Pastasell und jedes Massaker ist übel..

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