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Spanien zieht seine truppen aus kosove ab.

Erstellt von rockafellA, 19.03.2009, 17:25 Uhr · 116 Antworten · 5.218 Aufrufe

  1. #111

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    Zitat Zitat von Livnjak Beitrag anzeigen
    Man müsste schon in die Köpfe des damaligen Zaren und dessen Generälen schauen um zu wissen warum sie in den Krieg eintraten. Ich bin der festen Überzeugung, dass das Eingreifen Russlands in erster Linie den eigenen Interessen geschuldet war. Man konnte besonders nach dem Blankoschein Wilhelms II. an Österreich-Ungarn nicht zulassen, dass die Achsenmächte zuviel Einfluss und Macht in Europa gewinnen. Das Eingreifen ist für mich ganz klar nationaler machtpolitischer Natur und weniger deswegen weil man aus Panslawismusgründen einem Brudervolk helfen wollte. Hätten die Deutschen die Österreicher damals nicht unterstützt und Österreich-Ungarn wäre "isoliert" gegen Serbien vorgegangen hätten die Russen es vielleicht unter starken diplomatischen Protest akzeptiert.
    Naja, man muss auch sagen, dass die Russen zu der Zeit für den Panslawismus einstanden.
    Desweiteren hatten sie natürlich eigene Interessen, denn sie werden ja sicherlich nicht den Tod von Millionen von Soldaten für ein kleines Volk aufm Balkan riskieren.
    Dennoch muss man honorieren, dass die Russen sich für Serbien ausgesprochen haben, und schließlich auch mobil gemacht haben.

  2. #112
    Avatar von skenderbegi

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    11.086
    Zapatero und Chacón: Schuld am Debakel sind die Machos!

    MADRID: Lügen, Schuldzuweisungen, schwere Fehler: Die Details im Kosovo-Debakel werden immer peinlicher für die Regierung in Spanien. Zapatero und Chacón suchen eifrig nach Schuldigen - dabei ist klar: Sie haben es ganz alleine vermasselt.

    Nach Informationen aus dem Militär, die der Zeitung "El Mundo" vorliegen, haben Regierungschef Zapatero und Verteidigungsministerin Chacón am Mittwoch vergangener Woche im stillen Kämmerlein ausgekungelt, den Abzug aus dem Kosovo so schnell wie möglich zu verkünden.

    Chacón am Montag zur Presse: "Das tun andere Länder doch auch!"



    Kommentar "El Mundo": "Diese Länder informieren aber vorher ihren eigenen Außenminister, die eigenen Diplomaten, die Botschafter der NATO-Länder und den Generalsekretär der NATO! Und diese Länder verprellen nicht den wichtigsten Verbündeten, die USA - mit denen wir doch eigentlich wieder kooperieren wollten!"

    Das aber hat Chacón offenbar nicht nötig. Am Montag erklärte sie den Journalisten: "Der Abzug wurde von der ganzen Regierung beschlossen." Wie "El Mundo" nachweist eine glatte Lüge.

    Noch am 6. März hatte Außenminister Moratinos in Brüssel erklärt: "Dies ist nicht der Zeitpunkt, um über einen Abzug aus dem Kosovo zu reden." Und Chacón selbst sagte am 10. Dezember 2008: "Über einen Abzug aus dem Kosovo entscheiden die Vereinten Nationen."

    Dem unwürdigen Spektakel die Krone aber setzte Staatssekretärin Trinidad Jiménez auf. Sie sagte: "Die ganze Kritik an Carme Chacón kommt doch nur von frustrierten Machos."

    Mit anderen Worten: Kritik an der Ministerin ist nicht erlaubt - sie ist ja eine Frau.


    http://www.saz-aktuell.com/newsdetai...app~review.htm

    hm.....
    schade für die regierenden sozialisten in spanien.


    -----------------------------------
    Der Schaden, den Zapateros Sozialisten damit für Spanien angerichtet haben, dürfte auch wirtschaftlich enorm sein: Spanien gilt wie eh und je als unzuverlässiger Bündnispartner - und wer investiert schon gerne in unzuverlässige Partner ...

    Obama blamiert Spanien, Zapatero verschiebt Abzug [News Madrid : SAZ-Aktuell.com - Spaniens Allgemeine Zeitung]

  3. #113
    Avatar von Livnjak

    Registriert seit
    12.03.2009
    Beiträge
    558
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    Zapatero und Chacón: Schuld am Debakel sind die Machos!

    MADRID: Lügen, Schuldzuweisungen, schwere Fehler: Die Details im Kosovo-Debakel werden immer peinlicher für die Regierung in Spanien. Zapatero und Chacón suchen eifrig nach Schuldigen - dabei ist klar: Sie haben es ganz alleine vermasselt.

    Nach Informationen aus dem Militär, die der Zeitung "El Mundo" vorliegen, haben Regierungschef Zapatero und Verteidigungsministerin Chacón am Mittwoch vergangener Woche im stillen Kämmerlein ausgekungelt, den Abzug aus dem Kosovo so schnell wie möglich zu verkünden.

    Chacón am Montag zur Presse: "Das tun andere Länder doch auch!"



    Kommentar "El Mundo": "Diese Länder informieren aber vorher ihren eigenen Außenminister, die eigenen Diplomaten, die Botschafter der NATO-Länder und den Generalsekretär der NATO! Und diese Länder verprellen nicht den wichtigsten Verbündeten, die USA - mit denen wir doch eigentlich wieder kooperieren wollten!"

    Das aber hat Chacón offenbar nicht nötig. Am Montag erklärte sie den Journalisten: "Der Abzug wurde von der ganzen Regierung beschlossen." Wie "El Mundo" nachweist eine glatte Lüge.

    Noch am 6. März hatte Außenminister Moratinos in Brüssel erklärt: "Dies ist nicht der Zeitpunkt, um über einen Abzug aus dem Kosovo zu reden." Und Chacón selbst sagte am 10. Dezember 2008: "Über einen Abzug aus dem Kosovo entscheiden die Vereinten Nationen."

    Dem unwürdigen Spektakel die Krone aber setzte Staatssekretärin Trinidad Jiménez auf. Sie sagte: "Die ganze Kritik an Carme Chacón kommt doch nur von frustrierten Machos."

    Mit anderen Worten: Kritik an der Ministerin ist nicht erlaubt - sie ist ja eine Frau.


    http://www.saz-aktuell.com/newsdetai...app~review.htm

    hm.....
    schade für die regierenden sozialisten in spanien.


    -----------------------------------
    Der Schaden, den Zapateros Sozialisten damit für Spanien angerichtet haben, dürfte auch wirtschaftlich enorm sein: Spanien gilt wie eh und je als unzuverlässiger Bündnispartner - und wer investiert schon gerne in unzuverlässige Partner ...

    Obama blamiert Spanien, Zapatero verschiebt Abzug [News Madrid : SAZ-Aktuell.com - Spaniens Allgemeine Zeitung]
    Ich weiß nicht, die ist aber irgendwie geil...

  4. #114

    Registriert seit
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    11.391
    ich habe gerade im fernsehen gesehen, dass albanien offiziel nach seinem nato beitritt soldaten nach kosovo entsenden möchte.


  5. #115
    Bloody
    Kosovo-Debakel: Zapatero verschanzt sich im Irak


    Spaniens Regierung steht am Pranger - und schießt zurück. "Wer spanische Truppen in den Irak geschickt hat, darf uns nicht kritisieren", so Zapatero im Parlament.

    In einer Debatte in Madrid sprach die konservative Opposion von "Schande" und "Klamauk".


    Regierungschef Zapatero und seine Sozialisten würden Spanien wegen des überstürzten Abzugs seiner Soldaten aus dem Kosovo international "lächerlich machen", so Oppositionsführer Mariano Rajoy.


    Rajoy: "Kümmern Sie sich lieber um die wirklichen Probleme Spaniens: Arbeitslosigkeit und Wirtschaft, anstatt unsere Verbündeten in der ganzen Welt zu verprellen und damit Spanien weiter zu schwächen."

    Zapatero ging auf die Argumente der Kritiker nicht ein, sondern verlagerte den Schauplatz. "Die Volkspartei sollte in der Außen- und Verteidigungspolitik ein bisschen mehr Scham zeigen. Wer hat denn unsere Truppen in den Irak geschickt?"

    Mit anderen Worten: Kritik am Kosovo-Debakel der Sozialisten ist nicht erlaubt.


    http://www.saz-aktuell.com/newsdetai...app~review.htm

  6. #116
    Avatar von Pjetër Bogdani

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    764
    na endlcihj....

  7. #117
    Bloody
    Kosovo: Zapatero soll aufhören, Spanien lächerlich zu machen

    22.000 Kilometer unterwegs, 32 Stunden im Flugzeug - für eine halbe Stunde Bittgespräch! Das war das Wochenende von Spaniens Regierungschef Zapatero.

    In Chile musste er US-Vize Joe Biden treffen und ihn um Verzeihung für das Kosovo-Debakel bitten. Und Biden zeigte sich großzügig. "Die Sache ist vom Tisch", durfte Zapatero melden.




    "Allerdings", so die Zeitung "El Mundo" in ihrem Kommentar, "kostet die Nachsicht der USA weit mehr als Zeit und Sprit für einen Trip nach Chile. Spanien wird bald die Rechnung bekommen."

    Gerechnet wird mit mehr Truppen für Afghanistan und einem stärkeren finanziellen Beitrag für die Bündnisoperationen gegen den Terrorismus. El Mundo: "Die Außenpolitik Zapateros ist ein Debakel. Erneut sind wir die unzuverlässigen Bündnispartner."

    El Mundo weiter: "Schon vor vier Jahren wollte Zapatero lieber Hugo Chavez gefallen als Bush und den USA. Es hat Spanien Jahre gekostet, das Verhältnis zu den USA wieder zu entspannen. Hoffentlich lernt Zapatero irgendwann einmal seine Lektion und hört auf, sein Land lächerläch zu machen."

    Kosovo: Zapatero soll aufhören, Spanien lächerlich zu machen [News Madrid : SAZ-Aktuell.com - Spaniens Allgemeine Zeitung]

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