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Tag der Kosovo-Bosniaken

Erstellt von DZEKO, 04.04.2011, 21:26 Uhr · 214 Antworten · 14.937 Aufrufe

  1. #191
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    55.022
    Ok genug jetzt, macht nur den Thread kaputt.

  2. #192
    Mudzo
    Zitat Zitat von dzeko Beitrag anzeigen
    ok genug jetzt, macht nur den thread kaputt.
    krank

  3. #193

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.612
    Zitat Zitat von Bosanski Vojnik Beitrag anzeigen
    Hast du überhaupt ne Ahnung wovon wir geredet haben?
    Ist auch besser so, wenn du es nicht verstanden hast.
    anscheinend hast du uns beleidigt

  4. #194

    Registriert seit
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    3.777
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Die blonde

  5. #195

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    1.136
    Zitat Zitat von Baksuz Beitrag anzeigen
    Am 28.9.1993 wurde in Sarajevo von Intelektuellen, Schriftstellern und Politikern (unter anderem Dr. Muhamed Filipovic und rahmetli Alija Isakovic, welcher die Sprache definiert hat) entschieden, dass der Begriff "Bosniake"(Bosnjak - Bosnjakinja) als Bezeichnung für Bosniaken zurückkehrt und die Bezeichnung Muslimani somit nurnoch die religiöse Zugehörigkeit der Menschen beschreibt. Einpaar Jahre später(nach dem Bosnienkrieg), erklärten die Vertreter der Bosniaken in Mazedonien, Kosovo, Serbien&Montenegro(Sandzak) ebenfalls, dass BiH der Mutterstaat(Matica Bosnjaka Sandzaka) der Bosniaken ist und das sie sich ebenfalls als Bosniaken bezeichnen wollen.

    Die zweite Frage kann ich nicht beantworten.
    Ich finde ja die ganze Diskussion um Ethnien auf dem Balkan lächerlich, weil es eine Pseudowissenschaft ist, ohne irgendeinen ernsthaften Hintergrund.

    Wer eine Bibliothek in der Nähe hat, empfehle ich mal das Kapitel "Rasse und Recht" nachzuschlagen:

    Bücherbörse Studienbuch | Rechtsgeschichte II - Juristische Zeitgeschichte

    Man unterscheidet zur Feststellung, wie sich eine Ethnie zusammensetzt, zwei Merkmale: Den Geist und die Materie.

    Stützt sich eine Zuordnung auf die Materie, sprich die vom einzelnen nicht abänderbaren, gegebenen Umstände und Merkmale, kann man seine Ethnie nicht beliebig ändern, da man keinen Einfluss darauf hat. Das kann eine Religion mit quasi unmöglichem Übertritt sein (z.B. Judentum), Hautfarbe, biologische oder regionale Abstammung etc.

    Stützt sich eine Zuordnung auf auf den Geist, kann sich der Einzelne mit einer Willensbezeugung einer Ethnie beliebig anschliessen. Ein solches Merkmal ist die Religion mit extrem einfachem Übertritt (Islam oder Christentum), der Wohnsitz, die Staatsangehörigkeit oder die Sprache.

    Hier kommen wir zum Paradoxon auf dem Balkan: Die Muslime differenzieren sich mit dem Merkmal "Geist" (Religion), tun aber so, als ob es die Materie wäre, weil dies offenbar als höherwertig und einleuchtender betrachtet wird. Um diese angebliche "Schwäche" auszumerzen, mussten die muslimischen Nationalisten dann irgendwelche Mythen erfinden, wonach es die Bosniaken "schon immer" neben Serben und Kroaten gegeben hat und sie einfach irgendwann im Verlauf der Geschichte auf freiwilliger Basis ihre Religionszugehörigkeit zum Islam gewechselt haben (von was auch immer). Das müsste aber auch bedeuten, dass es heute etliche atheistische, katholische oder orthodoxe Bosniaken geben müsste, denn es werden unmöglich alle kollektiv gewechselt haben. Da es diese nicht gibt, zeigt dies die Absurdität unserer ethnischen Einteilung nach Kroaten / Bosniaken / Serben.

    Nun verwendet man aber die Religionsangehörigkeit UND die Sprache, um sämtliche Muslime auf dem Balkan als "Bosniaken" darzustellen, obwohl diese mit der oben erwähnten Mythengeschichte nachweisbar nichts zu tun haben. D.h. man verwendet wiederum das "schwache" Merkmal der Religionszugehörigkeit, um den Leuten ein "starkes" Merkmal der regionalen Abstammung vor zu gaukeln.

    Wenn es also nach Eigendarstellung völlig "klar" ist, wer Bosniake ist und wer nicht, müsste auch klar sein, was z.B. mit einem bosnischen Serben geschieht, der zum Islam übertritt. Wird er dadurch zum Bosniaken?

    Wenn "ja", sind die "starken" Merkmale nichts wert.

    Wenn "nein", muss man sich fragen, wodurch sich dieser Serbe von den "Bosniaken" unterscheidet, weil er alle Merkmale erfüllt.

    Die Albaner z.B. überwinden dieses Paradoxon geschickt, indem sie ganz einfach die Sprache als primär identitätsstiftend betrachten.

    Quasi: Wer albanisch als Erstsprache spricht, ist automatisch Albaner. Wer sich die Mühe macht diese aus freien Stücken zu lernen, wird, wenn er das möchte, zum Albaner, egal aus welcher Region und von welchen Personen er stammt und welcher Religion er angehört.

    Bei "uns" müsste dies genau so sein. Zumindest wäre es erstrebenswert. Und ich rede jetzt nicht spezifisch von den Bosniaken. Für mich sind die Kroaten, Bosniaken, Serben und Montenegriner das selbe, weil ich, wie die Albaner, die Sprache als primär identitätsstiftend betrachte.

    Man hätte damit genügend Merkmale der Materie (regionale Abstammung - Balkan, biologische Abstammung - Südslawe) und ein Merkmal des Geists (Sprache). Aber das genügt unseren Holzköpfen da unten natürlich nicht.

  6. #196
    Avatar von Bambi

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    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    mi ne volimo sami sebe da drugoga volimo, ipak ima izmedju brakova a za ostalo ne pretjeravaj.
    Ach Dzeko, bitte mehr solch selbstreflektierter Beiträge, steht dir.

  7. #197
    Albo-One
    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Man hätte damit genügend Merkmale der Materie (regionale Abstammung - Balkan, biologische Abstammung - Südslawe)

    Wenn ein Deutscher z.B albanisch lernt, ist er kein Albaner.

    Außerdem gilt "Südslawe" nicht als biologische Abstammung.
    Spanier und Argentienier verbindet auch die Sprache, oder Marrokaner und Franzosen, hat wenig damit zu tun...
    Ihr seid alle unterschiedlich, nur die Sprache verbindet euch, ihr habt aber alle (auch die Albaner) eine ähnliche Ethnogese und eine hohe Vermischung zueinander.

  8. #198

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    1.136
    Zitat Zitat von Albo-One Beitrag anzeigen
    Wenn ein Deutscher z.B albanisch lernt, ist er kein Albaner.

    Außerdem gilt "Südslawe" nicht als biologische Abstammung.
    Spanier und Argentienier verbindet auch die Sprache, oder Marrokaner und Franzosen, hat wenig damit zu tun...
    Ihr seid alle unterschiedlich, nur die Sprache verbindet euch, ihr habt aber alle (auch die Albaner) eine ähnliche Ethnogese und eine hohe Vermischung zueinander.
    Wir sind ja alle Slawen und "Südslawe" ist im Prinzip eine regionale Eingrenzung dieser Herkunft. Da fallen dann auch die Slowenen, Mazadonier und unsere slawisierten Freunde aus Bulgarien darunter. Die Sprache schränkt dies dann weiter ein.

    Was du hier mit Argentinier und Marrokaner beschreibst ist einfach nur aufgezwungener Kolonialismus. Es liegt an diesen Menschen selbst, ihre "Wurzeln" wieder zu entdecken, wenn sie dies möchten. Bei den Slawen sind die slawischen Sprachen aber definitiv identitätsstiftend. Nur nicht bei unseren Holzköpfen auf dem Balkan.

    Ein Deutscher wird aus einem gewissen, speziellen Antrieb Albanisch lernen. Diese Sprache ist keine Weltsprache und bringt weder gesellschaftliche, noch wirtschaftliche Vorteile mit sich. Wenn er dann aber in einer deutschen Gesellschaft bleibt, wird er schon nicht zum Albaner. Ich rede auch mehr von Personen, die in einer albanischen Umgebung leben, in der Vergangenheit eine andere Sprache gesprochen haben. Beispielsweise die Slawen in Nordalbanien oder Griechen in Südalbanien oder Serben im Kosovo.

  9. #199

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    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Ich finde ja die ganze Diskussion um Ethnien auf dem Balkan lächerlich, weil es eine Pseudowissenschaft ist, ohne irgendeinen ernsthaften Hintergrund.
    Interessiert keinen was du lächerlich findest.

    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Hier kommen wir zum Paradoxon auf dem Balkan: Die Muslime differenzieren sich mit dem Merkmal "Geist" (Religion), tun aber so, als ob es die Materie wäre, weil dies offenbar als höherwertig und einleuchtender betrachtet wird. Um diese angebliche "Schwäche" auszumerzen, mussten die muslimischen Nationalisten dann irgendwelche Mythen erfinden, wonach es die Bosniaken "schon immer" neben Serben und Kroaten gegeben hat und sie einfach irgendwann im Verlauf der Geschichte auf freiwilliger Basis ihre Religionszugehörigkeit zum Islam gewechselt haben (von was auch immer). Das müsste aber auch bedeuten, dass es heute etliche atheistische, katholische oder orthodoxe Bosniaken geben müsste, denn es werden unmöglich alle kollektiv gewechselt haben. Da es diese nicht gibt, zeigt dies die Absurdität unserer ethnischen Einteilung nach Kroaten / Bosniaken / Serben.
    Haha natürlich, "die muslimischen Nationalisten", welche nicht Muslime als Volksbezeichnung genannt werden wollten, sondern ein eigenständiges Volk sein wollten(WAS ALLEN VÖLKERN IN JUGOSLAWIEN ZUSTAND, NUR NICHT DEN BOSNIAKEN, FRAG DICH MAL WER DER NATIONALIST WAR UND WER NICHT).
    Natürlich gibt es atheistische Bosniaken, was redest du da? Gibt es denn muslimische Deutsche(bis auf die Beispiele wie Pierre Vogel, welche konvertiert sind)?

    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Nun verwendet man aber die Religionsangehörigkeit UND die Sprache, um sämtliche Muslime auf dem Balkan als "Bosniaken" darzustellen, obwohl diese mit der oben erwähnten Mythengeschichte nachweisbar nichts zu tun haben. D.h. man verwendet wiederum das "schwache" Merkmal der Religionszugehörigkeit, um den Leuten ein "starkes" Merkmal der regionalen Abstammung vor zu gaukeln.
    Du verdammter Pisser hör auf Bosniaken in Anführungszeichen zu setzen. Hast wohl zu viel von Seselj und co gelernt, denn sie benutzen die selbe Rhetorik.

    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Wenn es also nach Eigendarstellung völlig "klar" ist, wer Bosniake ist und wer nicht, müsste auch klar sein, was z.B. mit einem bosnischen Serben geschieht, der zum Islam übertritt. Wird er dadurch zum Bosniaken?
    Nein.

    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Wenn "nein", muss man sich fragen, wodurch sich dieser Serbe von den "Bosniaken" unterscheidet, weil er alle Merkmale erfüllt.
    Dann ist er halt muslimischer Serbe, indem er zum Islam konvertiert wirft er doch nicht seine Familie und seine Kultur weg.

    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Die Albaner z.B. überwinden dieses Paradoxon geschickt, indem sie ganz einfach die Sprache als primär identitätsstiftend betrachten.

    Quasi: Wer albanisch als Erstsprache spricht, ist automatisch Albaner. Wer sich die Mühe macht diese aus freien Stücken zu lernen, wird, wenn er das möchte, zum Albaner, egal aus welcher Region und von welchen Personen er stammt und welcher Religion er angehört.
    Interessiert keinen.

    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Bei "uns" müsste dies genau so sein. Zumindest wäre es erstrebenswert. Und ich rede jetzt nicht spezifisch von den Bosniaken. Für mich sind die Kroaten, Bosniaken, Serben und Montenegriner das selbe, weil ich, wie die Albaner, die Sprache als primär identitätsstiftend betrachte.
    Interessiert keinen.

  10. #200

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    16.12.2010
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    1.136
    Zitat Zitat von Baksuz Beitrag anzeigen
    Haha natürlich, "die muslimischen Nationalisten", welche nicht Muslime als Volksbezeichnung genannt werden wollten, sondern ein eigenständiges Volk sein wollten(WAS ALLEN VÖLKERN IN JUGOSLAWIEN ZUSTAND, NUR NICHT DEN BOSNIAKEN, FRAG DICH MAL WER DER NATIONALIST WAR UND WER NICHT).
    Natürlich gibt es atheistische Bosniaken, was redest du da? Gibt es denn muslimische Deutsche(bis auf die Beispiele wie Pierre Vogel, welche konvertiert sind)?
    Ich verstehe. Eigentlich sind wir ja alle Bosniaken, die einen von uns sind einfach noch nicht zum Islam konvertiert.

    Mit Pierre Vogel hast du dir ein tolles Beispiel ausgesucht. Seit wann definiert sich der Deutsche über seinen christlichen Glauben? Ausserdem existiert nach deiner Holzkopfthese so etwas wie ein Deutscher gar nicht, da der "Deutsche" nur ein Oberbegriff für die Vereinigung verschiedener germanischer Stämme ist. Denn dann würde es auch keinen Bosniaken geben, sondern nur "Jugoslawen".

    Zitat Zitat von Baksuz Beitrag anzeigen
    Du verdammter Pisser hör auf Bosniaken in Anführungszeichen zu setzen. Hast wohl zu viel von Seselj und co gelernt, denn sie benutzen die selbe Rhetorik.
    Auf diese Unverschämtheit antworte ich gerne mit einer eigenen: Nein, ich habe es nicht von Seselj, sondern von co gelernt. Dieser co ist Allah. Es ist sein Wille, dass ich "Bosniaken" in Anführungszeichen setze. Er ist mir im Traum erschienen und hat es mir befohlen, wie damals eurem Propheten. Darfst mich jetzt gerne anbeten, wenn du willst.

    Zitat Zitat von Baksuz Beitrag anzeigen
    Dann ist er halt muslimischer Serbe, indem er zum Islam konvertiert wirft er doch nicht seine Familie und seine Kultur weg.
    Warum macht ihr dann pauschal aus allen Muslimen weltweit und spezifisch auf dem Balkan, die serbokroatisch sprechen Bosniaken?

    Warum bezeichnet ihr die Sandzaklije als Bosniaken, obwohl das mittelalterliche Bosnien bis zur Bildung der osmanischen Vilayets ab Beginn des. 17. Jahrhunderts nie etwas mit dem Sandzak zu tun hatte?

    Ihr habt derart viele Widersprüche, auf die du überhaupt nicht eingehst. Es muss doch bei euch eine Instanz geben, die versucht, diese Widersprüche in Einklang zu bringen. So etwas wie eine Scholastiker-Schule. Du hättest die Chance, mich aufzuklären. Stattdessen zickst du herum.

    PS. Du solltest dich weniger mit Themen beschäftigen, die dich "nicht interessieren".

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