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tibet-kosovo die 2.

Erstellt von skenderbegi, 08.04.2008, 03:11 Uhr · 33 Antworten · 1.964 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    tibet-kosovo die 2.

    also mit diesem titel will ich euch mehr aufklären ....

    es geht darum das es die gleiche politik die betrieben wurde in kosova durch den serbischen staat dies china in tibet macht.

    auch in tibet müssen sich mönche zum chinesschen staat bekennen und dazu sich verpflichten politisch nicht zu äussern.
    das gleiche hat der serbische staat mit den albanern gemacht.
    entweder man bekannt sich zum serbischen staat und konnte die arbeit behalten oder man flog raus.


    und es sollen mir keine kinderhosen hier rumjammern es sei nicht so gewesen ohne auch jemals den fuss in kosova gesetzt zu haben.
    das betrifft all die liberalen,halbstarken,faschisten,nationalisten und altkommunisten& schwule titisten.

    die staatsorgane dieser länder haben ähnlich funktioniert.
    in bezug auf menschenrechte , kultur und deren unterdrückung.

    und bevor irgendwelche dahergelaufene die es nicht schaffen über 5 sätze zu schreiben vom lesen ganz zu schweigen .
    lasst die tasten bitte.

    den ihr habt keine ahnung was unterdrückung ist im sinne politischer und kultureller natur.

    Diese Meldung:
    Ausgabe: 14 - vom: 06.04.2008 Druckversion

    Kulturelle Vielfalt im Reich der Mitte

    Tibet-Konflikt und möglicher Olympia-Boykott


    Von Lutz Taubert


    Augen zu und Endspurt in der Zielgeraden? Das geht jetzt eigentlich nicht mehr. Also Augen auf und ein gezielt-bewusster Boykott der Olympischen Spiele? Würde an der Verletzung der Menschenrechte in China wohl wenig ändern. Wäre also - analog der Aidsschleife - die Armbinde das richtige Zeichen des Protests? Oder gar ein kahl geschorener Kopf als Zeichen der Solidarität mit den tibetischen Mönchen?
    Wir sind - wenn wir einmal die Menschenrechtsbrille absetzten und versuchen, aus chinesischem Blickwinkel auf Tibet und den Rest der Welt zu blicken - mittendrin in einem kulturellen Konflikt. Die Bevölkerung der Volksrepublik besteht zwar zu neun Zehntel aus den Han-Chinesen. Der Rest, immerhin 130 Millionen Menschen, ist aber ethnisch so unvorstellbar bunt, dass der Balkan ein vergleichsweise homogenes Gebilde dagegen ist: 55 verschiedene Ethnien, Völker, Kulturen! Neben den Tibetern zum Beispiel, im zentrumsfernen West-China, muslimische Turkvölker (deren subtile Unterdrückung durch die Mehrheits-Chinesen wir im Westen übrigens kaum wahrnehmen).
    Der »Clash of Civilizations« (auf deutsch: »Zusammenprall der Kulturen«) ist für uns ein populäres Schlagwort für den Konflikt zwischen dem westlich-christlichen und dem islamischen Kulturkreis. Tatsächlich aber gilt die These vom Kampf der Kulturen, den der US-amerikanische Politikwissenschaftlers Samuel Huntington als die typische Auseinandersetzung dieses noch jungen Jahrhunderts benannt hat, viel genereller. Ob im Kosovo, in Afrika oder eben in China: Meist enden (oder: münden) diese ethischen Konflikte in der Unterdrückung einer Minderheit durch eine Zentralmacht.
    Die Olympische Gemeinschaft aller Athleten mag graue Theorie sein. Ideal aber sehen wir in ihr die bunte Weltgemeinschaft gespiegelt. Auf die Menschenrechtslage in China anklagend hinzuweisen, ist das eine. (Und dazu muss man, neben der Unterdrückung der Tibeter und der Uighuren, den zahllosen Hinrichtungen von Oppositionellen und der brutalen Ausbeutung von Wanderarbeitern, auch die Verhaftungen von Christen und die mangelnde Religionsfreiheit aufzählen.)
    Ein anderes ist es, dem Regime klarzumachen, dass es die ethnische Vielfalt Chinas nicht als Ursache politischer Instabilität ansehen möge, die man ausmerzen muss. Sondern als Chance begreifen möge, als ideellen Reichtum, oder gar, falls man das am besten versteht: als Humankapital. Diese Sichtweise schlösse dann aus, in den Tibetern Menschen 2. Klasse sehen. Und wäre ein erster, richtiger Schritt zur Wahrung der Menschenrechte, die immer mit der Erkenntnis der unverletzlichen Menschenwürde beginnt.


    Sonntagsblatt Bayern - Artikel-ID: 2008_14_03_01

    weiterer bericht zu tibet;
    wie propaganda wirkt......

    Reich der Tritte

    China entwickelt sich von einer linken zu einer rechten Diktatur. Tibet ist da nur ein Beleg unter vielen. Die wichtigste olympische Disziplin diesen Sommer in Peking ist deshalb: die Undisziplin.

    CCTV ist «Kehle und Zunge» der Partei. «Der Dalai Lama ist ein Wolf in Mönchskutte, ein Teufel mit dem Gesicht eines Menschen, aber mit dem Herzen einer Bestie.» Solche Worte schickt CCTV in alle chinesischen Wohnzimmer. Zhang Qingli, der Parteisekretär der Autonomen Region Tibets, äussert sich nicht immer so böse. Er sagt auch: «Die Kommunistische Partei ist wie Vater und Mutter zum tibetischen Volk. Das Zentralkomitee der Partei ist der wahre Buddha der Tibeter.»

    04.04.2008 von Kai Strittmatter , 14 Kommentare



    Das Magazin » Reich der Tritte

  2. #2
    Avatar von Furyc

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    Sehr kontroverses Thema, heikel, da die wenigsten wirklich eingelesen sind in dem Thema. Letztlich gibt es immer zwei Seiten der Medaille, das darf man -egal wann und wo- nicht vergessen.
    Die Tibet-Geschichte allerdings mit dem Kosovo zu vergleichen finde ich mehr als anmassend (auch wenn mir jetzt wieder haarsträubender Nationalismus vorgeworfen wird) So kann und konnte ich nicht erkennen, dass im Kosmet z.Bsp. die Religionsfreiheit beschnitten wurde oder ähnliches. Auch handelt es sich in China um ein noch komplexeres Gesellschaftsgebilde als es auf dem Balkan je war. Solche Vergleiche sind also mit Vorsicht zu genießen.

  3. #3

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    3.057
    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Sehr kontroverses Thema, heikel, da die wenigsten wirklich eingelesen sind in dem Thema. Letztlich gibt es immer zwei Seiten der Medaille, das darf man -egal wann und wo- nicht vergessen.
    Die Tibet-Geschichte allerdings mit dem Kosovo zu vergleichen finde ich mehr als anmassend (auch wenn mir jetzt wieder haarsträubender Nationalismus vorgeworfen wird) So kann und konnte ich nicht erkennen, dass im Kosmet z.Bsp. die Religionsfreiheit beschnitten wurde oder ähnliches. Auch handelt es sich in China um ein noch komplexeres Gesellschaftsgebilde als es auf dem Balkan je war. Solche Vergleiche sind also mit Vorsicht zu genießen.
    Die sogenannte Religionsfreiheit vielleicht nicht direkt, aber die Albaner definieren sich auch nicht über ihre Religion, sondern über ihre Sprache und die albanische Sprache wurde unterdrückt, so wurde z. B. der Unterricht nur in serbischer Sprache abgehalten, die albanisch-kosovarische Literatur, die unter Tito ihre Freiheit genoss, wurde unter Milosevic auch unterdrückt, so langte es z. B. nur ein Buch von Ismail Kadare (Bekanntester Schriftsteller Albaniens und auch international berühmt) in den Händen zu halten um dafür ins Gefängniss zu wandern. Auch so einige albanisch, kosovarische Musiker und Künstler wanderten für ihre Werke, die in irgend einer Art und Weise einen Bezug zur albanischen Identität hatten, ins Gefängniss. Also im Kosova unter Milosevic kann man durchaus von einer kulturellen Unterdrückung sprechen...

  4. #4
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Die sogenannte Religionsfreiheit vielleicht nicht direkt, aber die Albaner definieren sich auch nicht über ihre Religion, sondern über ihre Sprache und die albanische Sprache wurde unterdrückt, so wurde z. B. der Unterricht nur in serbischer Sprache abgehalten, die albanisch-kosovarische Literatur, die unter Tito ihre Freiheit genoss, wurde unter Milosevic auch unterdrückt, so langte es z. B. nur ein Buch von Ismail Kadare (Bekanntester Schriftsteller Albaniens und auch international berühmt) in den Händen zu halten um dafür ins Gefängniss zu wandern. Auch so einige albanisch, kosovarische Musiker und Künstler wanderten für ihre Werke, die in irgend einer Art und Weise einen Bezug zur albanischen Identität hatten, ins Gefängniss. Also im Kosova unter Milosevic kann man durchaus von einer kulturellen Unterdrückung sprechen...

    Mag sein dass unter Milosevic Dinge passiert sind, die nicht in Ordnung waren. Dennoch ist es anmaßend die Vorgänge im Kosmet mit denen in Tibet zu vergleichen. Abgesehen davon stehe ich immer noch hinter meiner Aussage, dass aus meinem Bekannten - und Nachbarschaftskreis im Kosovo KEIN Albaner unter Unterdrückung leiden musste. Wir haben uns gegenseitig immer respektiert und waren sogar befreundet, auch als wir unsere Häuser im Kosmet verlassen mussten.
    Das Thema Kosmet ist das Eine, Tibet und China etwas anderes.

  5. #5
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Mag sein dass unter Milosevic Dinge passiert sind, die nicht in Ordnung waren. Dennoch ist es anmaßend die Vorgänge im Kosmet mit denen in Tibet zu vergleichen. Abgesehen davon stehe ich immer noch hinter meiner Aussage, dass aus meinem Bekannten - und Nachbarschaftskreis im Kosovo KEIN Albaner unter Unterdrückung leiden musste. Wir haben uns gegenseitig immer respektiert und waren sogar befreundet, auch als wir unsere Häuser im Kosmet verlassen mussten.
    Das Thema Kosmet ist das Eine, Tibet und China etwas anderes.
    Aus welcher gegend kommst du denn.........???

    Neben welcher Großstadt, falls es ein Dorf ist.......???

  6. #6
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle Beitrag anzeigen
    Aus welcher gegend kommst du denn.........???

    Neben welcher Großstadt, falls es ein Dorf ist.......???
    Djurakovac (Pec/Istok)

  7. #7
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Djurakovac (Pec/Istok)

    Aso dan bist du ja quasi meine Nachbarin...........

  8. #8

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    Ich finde es auch übertrieben eine 7000 Jahre alte Kultur und deren Probleme , gleich zu setzen mit dem Kosovo.
    China und Tibet sind ein völlig anderer Kulturkreis mit völlig anderen
    Gesellschaftlichen Normen , die sich mit Europa nicht gleichsetzen kann.

  9. #9
    Lopov
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Ich finde es auch übertrieben eine 7000 Jahre alte Kultur und deren Probleme , gleich zu setzen mit dem Kosovo.
    China und Tibet sind ein völlig anderer Kulturkreis mit völlig anderen
    Gesellschaftlichen Normen , die sich mit Europa nicht gleichsetzen kann.
    Das ist doch egal. Das Problem ist das Gleiche.

  10. #10
    Avatar von Hercegovac

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    Ja gut ne gewisse Unterdrückung fand schon statt, dass bestreit ich nicht.

    Aber mann kann das Kosovo nicht mit Tibet vergleichen, da sie rechtmäßig es verdient hätten , eine Unabhängigkeit zu erreichen.


    Tibet ist wenigstens shcon immer Tiebtanisch gewesen, bei Kosovo ist nur der Fall, durch die starke ZUwanderung und Umsiedlung der Osmanen.Sagt mir mal wer hat Pristina,Pec, Mitrovica erbaut iher oder wie ?

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