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Die Vereinten Nationen bremsen die EU im Kosovo

Erstellt von Zurich, 03.06.2008, 14:27 Uhr · 130 Antworten · 5.385 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von ach-was Beitrag anzeigen
    nur damit dir was klar ist.

    sag nicht das Serbien und Serben nicht gewusst haben dass Kosovo nicht unabhängig wird, das kann man nicht wahr haben oder verdrängt haben, aber nach dem was passiert ist das war die einzige Möglichkeit.

    was du auch nicht einsehen (willst) kannst ist dass Kosovo hat den Serben die rechte gegeben die sonst keine Minderheit irgendwo auf der Welt hat. im Parlament haben sie 20 Plätze auch wenn sie nur 5-6 % der Bevölkerung ausmachen, 2 Staatsbürgerschaft der Serben, als 2 Amtssprache ist serbisch und und und all dies spricht für ein Entgegenkommen der Kosovarischen Regierung, im Gegensatz zu Serbien die immer versucht Kosovo innerhalb Serbiens zu halt (welch Absurdität)
    1.) Es geht den Serben nicht primär um ihre Rechte im Kosovo sondern um das Land, bzw. seine grosse Bedeutung im serbischen Volk. - Das es in erster Linie darum geht, sollte jetzt aber auch dem hintersten und letzen Menschen klar sein!!!
    2.) Es ist zu viel passiert zwischen 1989-1999. Milosevic hats verbockt.....etc...etc... alles schon gehört. ABER.... warum hat man das nicht gleich 1999 getan bzw. gesagt.
    Bevor Milosevic seine Truppen abzog, wurde diesem Idioten noch schriftlich versichert (3 Mal in der UN-Resolution 1244 erwähnt), dass das Kosovo ein fester und unbestrittener Bestandteil Serbiens bleibt. Darum hat er auch seine Truppen abgezogen und der Krieg war vorbei.

    Was nahär passierte, weiss jeder:
    * Die Albaner haben dann einfach den Spiess gedreht und die Serben waren jetzt die Unterdrückten und Verfolgten. Ihre Häuser und Kirchen brannten.
    * Die serbische, demokratisch gewählte und westlich orientierte Regierung, die Milosevic stürtzte, wurde hintergangen, indem aus den Versicherungen, dass das Kosovo ein fester und unbestrittener Bestandteil Serbiens bleibt, einfach nichts wurde bzw. sie wurden derb verarscht. Und das tut 10 Mal mehr weh, als wenn man das Gebiet duch Krieg verloren hätte. Und entsprechend jetzt auch die Reaktion der Serben.



    Also... Man hätte es schon 1999 machen sollen und nicht jetzt!!! Dem Slobo antun. Nicht dieser Regierung!!! Nicht was versprechen, unterzeichnen lassen, um später jemanden zu verarschen.

  2. #42
    Avatar von Zurich

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    Aber vielleicht wollte man es genau so machen, um die Nationalisten wieder an die Macht zu bringen, um den Balkan weiter instabil zu halten um einen Grund zu haben dort länger zu bleiben und sich zu festigen.

    - Das wiederum ergibt wieder Sinn.

  3. #43

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Was genau gibt es da hinzuzufügen? Es geht auch nicht um die Rechte, die den Serben im Kosovo zugesprochen werden; es geht um eine langfristige Lösung zu einem gesunden Zusammenleben, einer Koexistenz mit der alle Volksgruppen zumindest halbwegs zufrieden sind.
    und was denkst du wie würde so eine Lösung ausschauen?

  4. #44
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Deine Schlußfolgerungen sind schier bewundernswert. Hast du Psychologie studiert? Oder ein Was-ist-was-Buch darüber gelesen?
    Fakt ist, am 17.02.2008 ist etwas passiert was die serbische Bevölkerung stark erschüttert hat; was mitunter dafür gesorgt hat, dass radikale und nationalistische Parteien in Serbien Aufschwung erhalten haben. Die Befragung der Völker im derzeitigen Status würde zu keiner Lösung führen, da ein KONSENS geschaffen werden muss, d.h. alle Seiten müssen berücksichtigt werden, nicht nur die kosovarische.

    Spar dir doch bitte zukünftig deine Analysen über das serbische Volk. Ich wette, man kann hier an einer Hand abzählen welche Albaner überhaupt mal solange in Zentralserbien waren um sich persönlich ein Bild über die Menschen und die Situation zu machen. Von daher ergeben auch deine Analysen herzlich wenig Sinn.

    Es müssen Gespräche stattfinden, basierend auf den Entschlüssen BEIDER Seiten, um einen akzeptablen Weg zu finden damit eventuell unsere Kinder, oder wenigstens deren Kinder normal miteinander leben können, ohne das man mit Illyer-oder Lazar- Thesen belästigt wird. Und ohne dass man sich gegenseitig den Wunsch für ein Groß-Irgendwas vorwirft.

    Mitllerweile ist mir sogar wurscht ob der Kosovo unabhängig (*lach*) ist, ob er eine blaue, pinke oder grüne Fahne hat, usw. Mir ist wichtig, dass ein Zusammenleben funktionieren kann. Und dafür sind Gespräche unablässlich.
    Welche Gespräche sollen geführt werden???

    Wie die Zukunft in der Eu auszusehen hat?? ja okej.
    Wie man zusammen arbeitet um den Beitritt zuasmmen zu schaffen und den Balkan zu stabilisieren?? Ja okej.

    Aber nicht um den Status. Da gibt es nichts zu Reden.
    kapiert es doch endlich.

    Dein gelaber und die eurer Politiker ist schon ein Indiz dafür das ihr in eurer Welt lebt. Und außerdem an euerem Nationalistischen gedanken gut ist nich Europa schuld sondern leute wie Cubrilovic usw. die psychopathisches gedanken gut weiter an diese Genration wie Milosevic weiter gegeben hat.

    Ihr macht doch nur so ein Aufstand, weil ihr in eurer Gesellschaft ein Problem habt. Da is der Albaner, laut serbischer vorstellung, kein Mensch. Und wenn dieser Albaner, laut serben untermensch, noch was bekommt, dann ist es eine Katastrophe.

  5. #45
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle Beitrag anzeigen
    Welche Gespräche sollen geführt werden???

    Wie die Zukunft in der Eu auszusehen hat?? ja okej.
    Wie man zusammen arbeitet um den Beitritt zuasmmen zu schaffen und den Balkan zu stabilisieren?? Ja okej.

    Aber nicht um den Status. Da gibt es nichts zu Reden.
    kapiert es doch endlich.

    Dein gelaber und die eurer Politiker ist schon ein Indiz dafür das ihr in eurer Welt lebt. Und außerdem an euerem Nationalistischen gedanken gut ist nich Europa schuld sondern leute wie Cubrilovic usw. die psychopathisches gedanken gut weiter an diese Genration wir Milosevic weiter gegeben hat.

    Ihr macht doch nur so ein Aufstand, weil ihr in eurer Gesellschaft ein Problem habt. Da is der Albaner, laut serbischer vorstellung, kein Mensch. Und wenn dieser Albaner, laut serben untermensch, noch was bekommt, dann ist es eine Katastrophe.
    Ich gehe jetzt mal nur auf die ersten beiden Absätze deines Kommentares ein, denn der Rest ist wieder Freud für Arme.

    Ja, in diese Richtung stelle ich mir fruchtbare Gesrpäche vor. Aber nicht nur die EU betreffend, auch die Beziehungen untereinander müssen definiert werden.

  6. #46
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Ich gehe jetzt mal nur auf die ersten beiden Absätze deines Kommentares ein, denn der Rest ist wieder Freud für Arme.

    Ja, in diese Richtung stelle ich mir fruchtbare Gesrpäche vor. Aber nicht nur die EU betreffend, auch die Beziehungen untereinander müssen definiert werden.

    Wie gesagt in dieser hinsicht sehe ich kein problem..

    Wieso auch nicht. Kommt nur beiden Parteien zu gute.

    Aber der Status bleibt wie er ist.

  7. #47

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    1.) Es geht den Serben nicht primär um ihre Rechte im Kosovo sondern um das Land, bzw. seine grosse Bedeutung im serbischen Volk. - Das es in erster Linie darum geht, sollte jetzt aber auch dem hintersten und letzen Menschen klar sein!!!
    2.) Es ist zu viel passiert zwischen 1989-1999. Milosevic hats verbockt.....etc...etc... alles schon gehört. ABER.... warum hat man das nicht gleich 1999 getan bzw. gesagt.
    Bevor Milosevic seine Truppen abzog, wurde diesem Idioten noch schriftlich versichert (3 Mal in der UN-Resolution 1244 erwähnt), dass das Kosovo ein fester und unbestrittener Bestandteil Serbiens bleibt. Darum hat er auch seine Truppen abgezogen und der Krieg war vorbei.

    Was nahär passierte, weiss jeder:
    * Die Albaner haben dann einfach den Spiess gedreht und die Serben waren jetzt die Unterdrückten und Verfolgten. Ihre Häuser und Kirchen brannten.
    * Die serbische, demokratisch gewählte und westlich orientierte Regierung, die Milosevic stürtzte, wurde hintergangen, indem aus den Versicherungen, dass das Kosovo ein fester und unbestrittener Bestandteil Serbiens bleibt, einfach nichts wurde bzw. sie wurden derb verarscht. Und das tut 10 Mal mehr weh, als wenn man das Gebiet duch Krieg verloren hätte. Und entsprechend jetzt auch die Reaktion der Serben.



    Also... Man hätte es schon 1999 machen sollen und nicht jetzt!!! Dem Slobo antun. Nicht dieser Regierung!!! Nicht was versprechen, unterzeichnen lassen, um später jemanden zu verarschen.

    ich finde schon dass es wichtig ist die Minderheiten egal wo sie sind, ihre rechte bekommen, wenn es zB das der Fall mit Kosovo wäre vor 1990 dann wäre garnicht zu dieser Situation gekommen.

    auch Serbien hat es gewusst das Kosovo nicht EWIG in diesem Status (laut 1244) bleiben wird, das war eine Übergangslösung oder was denkst du?

    und ja ich befürworte keine Gewalt, aber das was die Albaner gemacht haben es war eine RACHE und nicht aus heiterem himmel (im Gegensatz zu den Serben). schau dir die ganzen Kriege, egal WO es kam immer zu Racheakten. das kannst du NIE verhindern. ich weiss es nicht wie es im Osttimor war wo die pro-Indonesier einfach menschen umgebracht haben und dann abgehauen sind. dann kam aber auch dort zur Unabhängigkeit des Osttimors mit einer Übergangszeit durch Int. Beobachter (Australier)

    es kann keinem Serben das land so wichtig sein wie den menschen die dort leben, das land ist auch für Kosovaren (mindestens) genauso wichtig wie für jeden Serben die drauf pochen. meinst du wären die Albaner damit einverstanden unter Serbien zu bleiben? oder wäre das eine größere Kriese mit unvorhersehbaren Folgen? also nun was denkst du, welche wäre jetzt die bessere bzw die Lösung mit weniger Folgen für die Region?

    aber wenn du sagst, man sollte dieser Regierung in Serbien nicht antun, es unterscheidet (von Rhetorik her) gar nicht, nur dass die jetzige Regierung nicht zu den Waffen greift.

  8. #48
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht wollte man es genau so machen, um die Nationalisten wieder an die Macht zu bringen, um den Balkan weiter instabil zu halten um einen Grund zu haben dort länger zu bleiben und sich zu festigen.

    - Das wiederum ergibt wieder Sinn.

    du bist und bleibst ein demagoge erster stunde.......

    hat man also sich gegen serbien verschworen....

    hör mit diesem scheiss auf das volk bringt die regierung an die macht und nicht andere regierungen dem volk die regierung ......

    zumal serbien eine demokratie ist oder!!!!

    die fehler bei den anderen finden ist natürlich auch einfacher als die eigenen zu suchen......

    wie war das mit schwarz & weiss sehen...?

    so einen scheiss darfst du hier an die öffentlichkeit rauskacken aber wenn man dich für diese meinung in frage stellt wird man verwarnt!!!!!

    komisch nur das bei den albaner auch nachdem krieg der gewonnen hatte der sich für den friedlichen - weg entschieden hatte sprich rugova....

    deiner logik nach hätte der politische arm der uqk die stärkste partei im kosova werden müssen....

    die welt ist eher davon ausgegangen das serbien die fehler einsieht und man sich einigen hätte können nach den verbrechen & vertreibungen an die albaner....

  9. #49

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Keine Verhandlungen, nix da.... keine Kompromisse,....nix...
    Aber die Serben sind nun mal Bösartig.

    Toll deine Denkweise.
    Serbische Kompromisse und Vorschläge: Hong Kong Konzept. DDR Konzept.
    SEHR konstruktive Beiträge der Serben bei den Verhandlungen.

    Wegen solchem Müll braucht man kein Geld für Verhandlungen ausgeben. Serbien zahlt es ja nicht. Müsste Serbien für die Kosten aufkommen, würde keiner mehr nach Verhandlungen schreien.

    Nema Para - Trt Milojka

  10. #50
    Avatar von skenderbegi

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    Noch keine Lösung für UNMIK-Umgestaltung

    Vor dem Inkrafttreten der kosovarischen Verfassung am 15. Juni - Zwei Varianten für Legalisierung der EU-Mission

    Pristina/Belgrad - Wenige Tage vor dem Inkrafttreten der kosovarischen Verfassung am 15. Juni ist die künftige Rolle der bisherigen UNO-Verwaltung (UNMIK) im Kosovo immer noch unklar. Es gebe Anzeichen, dass die UNMIK der neuen EU-Justiz- und Sicherheitsmission (EULEX) nach dem 15. Juni einige Befugnisse im Rahmen der UNO-Mission überlassen könnte, berichten Belgrader Medien am Mittwoch unter Berufung auf EU-Kreise.
    Laut dem Vorschlag des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari sollte die EULEX-Mission die UNMIK innerhalb von 120 Tagen nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo ablösen. Diese Frist läuft Mitte Juni aus. Allerdings fand Ahtisaaris Vorschlag im UNO-Sicherheitsrat keine Mehrheit, weswegen die seit Juni 1999 geltende Resolution Nr. 1244 zum Kosovo weiter in Kraft ist. Diese Resolution sieht vor, dass der Kosovo unter UNO-Verwaltung steht.
    Es sei möglich, dass UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon Serbien einen Kompromiss zur internationalen Präsenz im Kosovo anbiete, meldeten albanischsprachige Medien am Mittwoch in Pristina. Die im Februar ausgerufene Unabhängigkeit des Kosovo wurde von Belgrad nicht anerkannt. Auch die EULEX-Mission wird von serbischen Behörden als illegal angesehen. Belgrad vertritt den Standpunkt, dass sie nur auf Grundlage einer neuen UNO-Resolution eingerichtet werden kann.
    "Funktionelle Teilung"
    Serbien hatte im Februar einen Sechs-Punkte-Plan vorgelegt, demzufolge es im Kosovo eine "funktionelle Teilung" geben solle. Darin wurde international jedoch der Versuch einer Abspaltung des serbischen Teils des Kosovo erkannt. Allerdings war er auch danach ein Thema der Gespräche zwischen den serbischen Behörden und den UNO-Vertretern in Belgrad. Ihr genauer Inhalt ist unbekannt geblieben. Kosovarische Medien spekulierten in den vergangenen Tagen, dass die UNMIK, vor allem die UNO-Polizei und der Zolldienst, in den von den Serben bewohnten Regionen des Kosovo weiter aktiv bleiben dürften.
    Die Europäische Union, Russland und die USA seien auf der Suche nach einem Weg zur Legalisierung der EULEX-Mission und seien bemüht, dafür auch die Zustimmung Belgrads zu gewinnen, berichtete die Belgrader Tageszeitung "Blic". Unter Berufung auf diplomatische Quellen berichtete das Blatt, dass dies auf zwei Arten geschehen könnte. Einerseits könnte die UNO-Resolution 1244 in ihrem technischen Teil geändert werden, wo von der Mission selbst die Rede sei. "Diese Variante könnte auf die Zustimmung Serbiens treffen und ist auch für Moskau annehmbar. Im Weltsicherheitsrat würde man so eine Stimme für die EUELEX-Mission erhalten. Letzendlich würde auch Brüssel zustimmen, da dadurch die EU-Mission legalisiert würde", wurde ein ungenannter Diplomat vom Blatt zitiert. Belgrad pocht auf die UNO-Resolution 1244, weil darin die völkerrechtliche Zugehörigkeit des Kosovo zur damaligen Bundesrepublik Jugoslawien bestätigt wird.

    Eine andere Möglichkeit wäre das Weiterbestehen der UNMIK als Hülle für die EU-Mission. Auch dies wäre nicht problematisch, meinte das Blatt. Der Beauftragte der Europäischen Union und Leiter des internationalen Zivilbüros (ICO) in Pristina, Pieter Feith, würde dann zum neuen UNMIK-Chef bestellt. "Er würde seine Berichte sowohl den Vereinten Nationen wie auch der Europäischen Union vorlegen", so "Blic". (APA)

    derStandard.at

    @ zürich

    du bist und bleibst verwirrt bezüglich kosova......

    du kommst von wegen man hätte 1999 kosova also für unabhängig erklären sollen.....

    super einfall einstein.....

    ein gebiet welches 10 jahre unterdrückt wurde jegliche bildung der bevölkerung verwehrt wurde und keine staatliche strukturen vorhanden waren hätte man von einem tag auf den anderen sich selbst überlassen sollen.....!

    du bist ein serbischer fascho erster güte und zeigst dies immer mehr wenn es um kosova geht......

    hast du wirklich das gefühl die die im kosova interveniert haben waren die ganze zeit auf krieg aus mit serbien......

    wer den frieden nicht wollte muss sich nicht wundern das die andere seite alles unternehmen wird um sich abzusichern von diesem....

    warum vergisst du eigentlich die rambouillett-verhandlungen....


    Zum Annex B des Rambouillett-Abkommens
    1. Annex B wurde auf der Grundlage der eines NATO-Entwurfes erst am Ende der Verhandlungen in Rambouillet dem Text beigefügt
    - Während der Verhandlungen in Rambouillet verweigerte sich Belgrad einer Diskussion zu den Fragen der militärischen Absicherung einer Verhandlungslösung. Deshalb konnten auch die hiervon abhängigen Modalitäten der Stationierung einer Friedenstruppe nicht thematisiert werden, die Annex B "Status of Multi-National Military Implementation Force" regelt.
    - Zum Abschluß der Ramboillet-Verhandlungen wurde beschlossen, in Paris eine "Implementierungskonferenz" abzuhalten. In den Schlußfolgerungen der beiden Ko-Vorsitzenden heißt es: "In this spirit, the parties committed themselves to attend a conference, covering all aspects of implementation, in France on March 15, following consultations with the parties and relevant international organisations."
    - Da die militärische Absicherung ein ganz wesentlicher Aspekt der Abkommensimplementierung darstellt, wurde als Platzhalter auf der Grundlage des NATO- Entwurfes auch Annex B dem Abkommen beigefügt, um für die Paris eine vollständige Verhandlungsgrundlage zu haben. Ab diesem Zeitpunkt war Annex B den Parteien bekannt.
    2. Annex B ist eine technische Vereinbarung zur Umsetzung des Mandates der Friedenstruppe
    - Bei Annex B handelt es sich um eine technische Vereinbarung, die die NATO mit Truppenaufnahmeländern abschließt und die SOFA (="Status of Forces Agreement") genannt werden. Annex B selbst entspricht weitestgehend der zu IFOR/SFOR getroffenen Vereinbarung.
    - Zweck dieser Abkommen ist, der Friedenstruppe die Handlungsmöglichkeiten zu geben, die sie zur Erfüllung ihres Mandates benötigt, und andererseits den Soldaten notwendigen Schutz zu gewähren.
    - Die Bestimmungen des Annexes B reichen nicht weiter als das Abkommen selbst, das in Kapitel 7 die relevanten Parameter für das Mandat der Friedenstruppe setzt. Dies folgt aus Ziffer 1 d, das die "operation" als Unterstützung für das in Kapitel 7 festgelegte Mandat definiert.
    - Kapitel 7 bezieht sich aber mit zwei Ausnahmen ausschließlich auf das Gebiet des Kosovo selbst. Bei den zwei Ausnahmen handelt es sich:
    = um die Art X ("mutual Safety Zone"). Danach dürfen 25 km außerhalb des Kosovo Waffensysteme der Luftverteidigung nur auf Antrag und Mitgenehmigung stationiert werden.
    = Um Art. II, Absatz 4. danach dürfen sich in einer 5 km breiten Zone außerhalb des Kosovo bewaffnete Kräfte nur nach Notifizierung aufhalten. Stellen diese Kräfte eine Gefährdung der Implementierung dar, dann darf der Kommandant der Friedenstruppe die Genehmigung verweigern, bzw. deren Abzug verlangen.
    - Damit bezieht sich auch Annex B ausschließlich auf den Kosovo. Auf Grund der geographischen Lage des Kosovo enthält er allerdings Regelungen, die den Zugang der Friedenstruppen zum Kosovo und damit das übrige Territorium der Bundesrepublik Jugoslawien betreffen.
    - Diese Zugangsrechte sind in Artikel 8 des Annexes festgelegt. Dessen erster Satz lautet: "NATO-personnel shall enjoy...unrestricted passage and unimpeded access throughout hat FRY..." Im Rahmen dieser Zugangsrechte hat die NATO das Recht, zu biwakieren ("bivouac"), sich zu bewegen ("maneuver"), Quartier zu nehmen ("billet") und Infrastruktureinrichtungen zu benutzen, - allerdings nur insoweit für die Ausführung des Mandates ("operations"), dafür erforderliche Unterstützungs- und Ausbildungsmaßnahmen ("support, training") erforderlich ist.
    - Es ist daher nicht zutreffend, daß die NATO in der BRJ die Rechte einer Besatzungsmacht zugekommen wären.
    3. Annex B entfaltet in seiner jetzigen Form keine rechtliche Bindungswirkung. - Partner eines SOFA kann nur der Staat sein, der die fremden Truppen beherbergt, in diesem Fall also die BRJ. Die BRJ hat das Rambouillet-Abkommen nicht unterschrieben. Appendix B steht daher ungeachtet der kosovo-albanischen Unterschrift unter dem Abkommen weiterhin offen für Verhandlungen mit Belgrad.

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