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Die vergessenen Albaner Serbiens

Erstellt von Adem, 18.06.2010, 14:48 Uhr · 46 Antworten · 3.995 Aufrufe

  1. #1

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    Ausrufezeichen Die vergessenen Albaner Serbiens

    Die vergessenen Albaner Serbiens

    Ich weiß ist ein langer Text,aber wen es interessiert,der soll das lesen.

    Zur Lage der ethnischen Albaner in Südserbien außerhalb des Kosovo **


    1. Einleitung

    Bei der Schaffung des zweiten Jugoslawiens 1945 wurden einige mehrheitlich albanisch besiedelte Gemeinden im Osten der historischen Region Kosovo nicht in die neugeschaffene Provinz Kosovo eingegliedert, sondern verblieben in der Republik Serbien unter direkter Jurisdiktion Belgrads. Kulturell und ökonomisch sind die südserbischen Albaner kaum von den kosovarischen zu unterscheiden, vor allem weil aufgrund der kompakten Siedlungsweise und der unmittelbaren Nachbarschaft zum Kosovo kaum eine Assimilation in die serbische Mehrheitsbevölkerung stattgefunden hat. Sie sprechen dieselbe Variante des Albanischen und haben auch vielfach Verwandtschaftsbeziehungen in das Kosovo. Die politische Entwicklung der beiden albanischen Regionen und die Strategien der jeweiligen albanischen Parteien unterschieden sich allerdings, obwohl es enge politische und private Kontakte gab.
    Die überwiegende Mehrheit der Albaner Südserbiens lebt in den Gemeinden Preševo (albanisch: Preshevë), Bujanovac (albanisch: Bujanovc) und Medvedja (albanisch: Medvegjë). Das demographische Verhältnis zwischen albanischer und nicht-albanischer Bevölkerung ist in den drei Gemeinden, die jeweils einen kleinstädtischen Hauptort und mehrere Dörfer umfassen, unterschiedlich. Nach den Ergebnissen der jugoslawischen Volkszählung von 1991 1 lebten in Preševo 34.992 ethnische Albaner bei einer Gesamtbevölkerung der Gemeinde von 38.943 (d.h. der albanische Bevölkerungsanteil betrug 90 Prozent); in Bujanovac waren von der Gesamtbevölkerung von 49.238 Einwohnern 29.588 Albaner und 14.704 Serben und Montenegriner (d.h. rund 60-prozentiger albanischer Bevölkerungsanteil); in Medvedja schließlich lebten 3.832 Albaner und 8.194 Serben sowie 1011 Montenegriner (albanischer Bevölkerungsanteil von knapp unter 30 Prozent). Albanische Quellen sprechen aber durchwegs von einer albanischen Bevölkerung von rund 100.000 und von einem dementsprechend größeren albanischen Bevölkerungsanteil. 2 Es handelt sich also bei diesem albanischen Siedlungsgebiet - insbesondere bei dessen südlichen Teil an der jugoslawisch-makedonischen Grenze (Preševo, Bujanovac) - faktisch um eine Vollenklave. In Preševo und Bujanovac ist die serbische Bevölkerung weitgehend auf die Hauptorte beschränkt, während die meisten Dörfer der Gemeinden nahezu ausschließlich von Albanern bewohnt sind.



    * Dr. Ulf Brunnbauer, Universität Graz, Abteilung für Südosteuropäische Geschichte; Center for the Study of Balkan Societies and Cultures, Graz.
    ** Dieser Aufsatz beruht auf einem Gutachten, das der Verfasser im Rahmen eines Asylberufungsverfahrens für den "Unabhängigen Bundesasylsenat", der Berufungsbehörde bei Asylverfahren in Österreich, im Juni 1999 angefertigt hat. Für ihre nützlichen Hinweise dankt der Verfasser: Stefan Troebst, Wolfgang Plarre, Suzanne Auer (Schweizerische Flüchtlingshilfe), Bettina Scholdan (Austrian Centre for Country of Origin and Asylum Research and Documentation/ACCORD) und seinen Kollegen Karl Kaser und Christian Promitzer.
    1Diese Zahlen beruhen allerdings auf Schätzungen und Fortschreibungen seitens der serbischen statistischen Behörden, da die albanische Bevölkerung des Kosovo und auch der Gemeinden Preševo und Bujanovac diese Volkszählung boykottierte. Vgl.: Stanovništvo prema nacionalnoj pripadnosti po popisu 1991 [Die Bevölkerung nach nationaler Zugehörigkeit gemäß der Volkszählung von 1991], <http://www.srbisvet.org.yu/www/brojke/tabele/t3-2.htm>, 18.01.1997.
    Zu den Ergebnissen der jugoslawischen Volkszählung von 1981, an der auch die Albaner teilgenommen haben, vgl. Anm. 22.
    2The Albanians in Presheva, Bujanovc and Medvegja - a Community Discriminated Against, <http://web.eunet.ch/government/PREVIDENCE.html> [Information der inoffiziellen Regierung des Kosovo], S. 2. Vgl. Dalipi, Tahir: Preshevo Region. In: Eurobalkans, No. 33, Winter 1998/99; <http://www.eurobalkans.co.yu/3310.htm>, 01.03.1999.


    Versuche der Albaner dieser Gemeinden in den sechziger und siebziger Jahren - z.B. durch ein laut mündlichen Auskünften 1968 angestrebtes Referendum - die Eingliederung in die Autonome Provinz (AP) Kosovo und Metohija zu erreichen, waren erfolglos; sie verblieben unter direkter serbischer Kontrolle. Damit galten für ihr Gebiet nicht die weitgehenden Autonomierechte des Kosovo, wie sie der Provinz durch die jugoslawische Verfassung von 1974 garantiert wurden. Vielmehr kamen die serbische Verfassung und die serbischen Gesetze zur Anwendung. Die ethnischen Albaner dieser Gemeinden hatten daher keinerlei Sonderstatus, sondern wurden wie andere Minderheitenangehörige in der Republik Serbien behandelt.
    Nach der gültigen serbischen Verfassung (Artikel 8) haben die nationalen Minderheiten das Recht, ihre eigene Sprache und ihr eigenes Alphabet zu benutzen, wobei die jeweiligen Gesetze Genaueres zu regeln haben. Artikel 32 garantiert den Angehörigen der nationalen Minderheiten das Recht auf Erziehung in ihrer Muttersprache. Durch die Verfassung und entsprechende Gesetze sind auch verschiedene Möglichkeiten der eigenständigen politischen und kulturellen Betätigung sowie das Recht der Herausgabe muttersprachlicher Medien und Literatur und der Verwendung der eigenen nationalen Symbole garantiert. Inwieweit diese Rechte auch in Anspruch genommen werden können, wird weiter unten erläutert.
    Die folgende Darstellung der Entwicklung der Menschen- und Minderheitenrechtssituation in den albanisch besiedelten Gebieten Südserbiens beruht großteils auf einschlägigen albanischen Quellen, da sich nur wenige andere Informationen finden ließen. Diesbezüglich bleibt anzumerken: auch wenn Institutionen wie z.B. die des Council for the Defence of Human Rights and Freedom in Priština als seriös gelten, ist dennoch zu beachten, daß solchen Organisationen nicht der gleiche Grad an Objektivität zukommen kann wie etwa internationalen Menschenrechtsorganisationen, die Informationen entweder selbst gewinnen oder, sollten sie aus zweiter Hand stammen, sorgfältig überprüfen. Eine weitere Quelle waren Berichte von Journalisten, wobei vor allem auf das angesehene alternative Nachrichtennetzwerk Alternativna Informativna Mreža (AIM) zurückgegriffen wurde. Die Journalisten dieses Netzwerkes zeichnen sich durch ihren anti-nationalistischen Standpunkt aus und lassen sich auch von ihrer eigenen Ethnie nicht instrumentalisieren. Internationale Menschenrechtsorganisationen scheinen sich mit der Problematik der südserbischen Albaner nicht oder nur sehr wenig auseinandergesetzt zu haben. Weder enthalten einschlägige Jahresberichte Informationen, noch waren Anfragen des Autors an Amnesty International (AI), International Helsinki Federation (IHF) sowie an die nationalen Helsinki-Komitees in Montenegro, Albanien, Makedonien und Griechenland erfolgreich. Auch an die Organisation "Schweizerische Flüchtlingshilfe" erging eine Anfrage. Mit serbischen bzw. albanischen Menschenrechtsorganisationen in Serbien und dem Kosovo konnte aufgrund des Krieges kein Kontakt hergestellt werden.
    Für die Situation nach dem Beginn der ethnischen Säuberungen im Kosovo sowie der NATO-Bombardements gibt es auch Berichte von UNHCR und anderen Organisationen sowie internationalen Medien.
    2. Die Entwicklung bis Februar 1998
    Albanische Menschenrechtsorganisationen und politische Vertreter der albanischen Minderheit des engeren Serbiens haben in zahlreichen Berichten Menschenrechtsverletzungen auch an den südserbischen Albanern beklagt. Die Situation in den Gemeinden Preševo, Bujanovac und Medvedja unterschied sich aber dennoch grundlegend von der im Kosovo. Die Jahre 1989 und 1990 bedeuteten für diese Gemeinden nicht denselben Einschnitt wie für die AP Kosovo, da sie von der faktischen Aufhebung des Autonomiestatus der AP zumindest nicht direkt betroffen waren. Betroffen war die Region von den politischen Entwicklungen in Jugoslawien Ende der Achtziger /Anfang der neunziger Jahre aber insofern, als das Ende der kommunistischen Einparteienherrschaft in Jugoslawien und die beginnende politische Pluralisierung die Möglichkeit der Gründung neuer Parteien boten, wovon auch die Albaner Südserbiens Gebrauch machten. Im Unterschied zu den großen politischen Gruppierungen der Albaner des Kosovo versuchten die albanischen Parteien Südserbiens durch ihre Mitwirkung in den staatlichen Institutionen die Lage der albanischen Minderheit zu verbessern. Es kam weder zum Aufbau einer separaten politischen, quasistaatlichen Struktur noch zur Schaffung eines parallelen Schul- und Gesundheitswesens, wie es im Kosovo der Fall war. Die albanischen Parteien Südserbiens nahmen an Parlaments- und Kommunalwahlen in Serbien teil - nicht allerdings an den Wahlen zum Föderationsparlament 1996, da sie die Legitimität der serbisch-montenegrinischen Föderation als Rechtsnachfolgerin des ehemaligen Gesamt-Jugoslawiens nicht anerkennen wollten. 3
    Als erste albanische Partei Südserbiens wurde 1990 die Partei der Demokratischen Aktion (alb. Abk. PVD, serb. Abk. PDD) gegründet, die auch zur größten albanischen Partei der Region werden konnte. Weitere albanische Parteien waren die Demokratische Partei der Albaner (alb. Abk. DPSh, serb. Abk. DPA) und die Parlamentarische Partei (PP). Die programmatischen Unterschiede zwischen diesen Parteien waren gering. Alle drei zielten primär auf die Verbesserung der rechtlichen und ökonomischen Situation der Albaner Preševos, Bujanovacs und Medvedjas. Bei den Kommunalwahlen 1992 gewannen die albanischen Parteien die Mehrheit im Gemeinderat von Preševo (in Preševo wurde 1992 die Kommunalwahl von der Sozialistischen Partei Serbiens boykottiert). Riza Halimi von der PVD wurde Vorsitzender des Gemeinderates. Bei den Kommunalwahlen vom November 1996 konnte die PVD ihren Erfolg wiederholen (14 Sitze im Gemeinderat Preševos für die PVD, vier für die PP, drei für die DPSh, und vier für die Sozialistische Partei Serbiens). 4 Riza Halimi wurde Bürgermeister Preševos. Bei den Wahlen zum serbischen Parlament vom September 1997 bildeten PVD und DPSh eine Koalition und konnten einen Parlamentssitz gewinnen.




    Eines der wichtigsten Ziele der albanischen Parteien Südserbiens ist die Erlangung einer "politisch-territorialen Autonomie" mit der Option, sich dem Kosovo anzuschließen. Bei einem am 1. und 2. März 1992 abgehaltenen Referendum stimmte die überwältigende Mehrheit der albanischen Bevölkerung Südserbiens für diese Forderung. Der inoffizielle Präsident des Kosovo, Ibrahim Rugova, ventilierte in einem Interview, das er 1994 einer kosovo-albanischen Zeitung gegeben hat, sogar die Idee des Tausches der albanisch besiedelten Gemeinden Südserbiens gegen mehrheitlich von Serben bewohnte Gemeinden im äußersten Norden des Kosovo (Leposavic und Zubin-Potok). 5 Diese Idee wurde aber später weder von Rugova noch von anderen politischen Kräften weiterverfolgt. Die Führung der albanischen Parteien legte in den letzten Jahren, da der Wunsch nach einer Angliederung an das Kosovo völlig unrealistisch schien, den politischen Schwerpunkt auf die Gewinnung von "politischer und territorialer" Autonomie innerhalb Serbiens, und nicht auf den Anschluß an das Kosovo. 6 Unter Autonomie wurde eine funktionierende kommunale Selbstverwaltung, eigene Polizeieinheiten, Gebrauch der albanischen Sprache auch vor den zentralstaatlichen Behörden, verstärkte Kompetenzen der Gemeinden in Wirtschaftsangelegenheiten, verbesserte Gesundheits- und Bildungseinrichtungen usw. verstanden.

    Doch obwohl die kosovarischen und die südserbischen albanischen politischen Parteien divergierende politische Wege gingen, gab es sehr enge Kontakte zwischen ihnen; die Parteien der Albaner Südserbiens genossen die Unterstützung von jeweils unterschiedlichen albanischen Parteien im Kosovo. 8 Vertreter der Albaner Südserbiens nahmen an Parteitagen der Parteien der Kosovo-Albaner teil. Zwischen Ibrahim Rugova und Riza Halimi gab es auch persönliche Kontakte. 9
    Die Partizipation am politischen Leben Serbiens bedeutete aber nicht, daß die albanischen Parteien nicht regelmäßig auf Behinderungen ihrer Tätigkeit und auf Einschränkungen der politischen Rechte der Albaner Südserbiens aufmerksam machten. Vor allem die Versuche der Zentralgewalt in Belgrad, die kommunale Selbstverwaltung in Preševo einzuschränken, wurden kritisiert. Der von Belgrad ernannte Gouvemeur des Bezirkes Pšinjski, zu dem Preševo gehört, griff in viele Angelegenheiten, die eigentlich kommunale waren, ein, obwohl er damit gegen die serbische Verfassung verstieß. Aufgrund dieser Eingriffe konnten die von Albanern kontrollierten Gemeindeorgane Preševos nicht die ihnen gesetzlich zustehenden Kompetenzen voll ausüben. Eine solche Politik des serbischen Regimes war aber keineswegs auf Gemeinden mit einer nicht-serbischen Mehrheitsbevölkerung beschränkt; vielmehr versuchte die regierende Sozialistische Partei Serbiens auch in anderen nicht von ihr, sondern von Oppositionsparteien dominierten Kommunen über die unter ihrer Kontrolle stehenden zentralen Institutionen die kommunale Selbstverwaltung zu behindern. Allerdings scheint es plausibel, daß nicht-serbische, insbesondere albanische Kommunen besonders stark von dieser Obstruktionspolitik betroffen waren.
    Aspekte ethnischer Diskriminierung wies auch das Wahlsystem auf, das erlaubte, daß z.B. in der Gemeinde Bujanovac in serbischen Orten 150-200 Stimmen zur Wahl eines Gemeinderates ausreichten, in albanischen Ortschaften aber 600-1500 notwendig waren.
    Im Ergebnis stellten albanische Parteien in der Gemeindeversammlung von Bujanovac weniger als 30 Prozent der Vertreter, obwohl Albaner mindestens 60 Prozent der Gesamtbevölkerung der Gemeinde ausmachten.
    10 Somit konnten die Albaner in Bujanovac nicht von der lokalen Selbstverwaltung profitieren. Bei den Parlamentswahlen von 1997 gab es seitens der albanischen Parteien auch den Vorwurf des Wahlbetrugs - das Wählerverzeichnis von Bujanovac soll für den zweiten Durchgang der Parlamentswahlen um 5.000 fiktive serbische Wahlberechtigte angeschwollen sein -, weshalb kein, wie es die Wahlarithmetik und die ethnische Zusammensetzung des Wahlkreises nahelegten, weiterer Vertreter der albanischen Minderheit in Südserbien in das serbische Parlament gewählt wurde, sondern ein ethnischer Serbe.

    Albanische Organisationen berichteten darüber hinaus regelmäßig von Menschenrechtsverletzungen gegenüber Angehörigen der albanischen Minderheit. Davon waren auch politische Repräsentanten der Minderheit betroffen. 1995 wurde z.B. Xhevat Fazliu, ein Mitglied des Exekutivrates der DPSh in Preševo und Dorfvorsteher in Mirotac, aufgrund des Vorwurfs, Albanern Dokumente ausgestellt zu haben, die ihre Volksgruppenzugehörigkeit bestätigen sollten, festgenommen. 12 Auch Intellektuelle (Journalisten, Lehrer), die sich kritisch über die politischen Zustände in Serbien und die Diskriminierung der Albaner äußerten, sahen sich Einschüchterungen oder Mißhandlungen ausgesetzt. Als Vorwand dienten dabei oft (vergebliche) Waffensuchen bzw. Einladungen zu "Informationsgesprächen" - eine Praxis, die auch aus dem Kosovo bekannt war. Aufgrund der serbischen Dominanz auch im lokalen Gerichtssystem - z.B. im Bezirksgericht in Bujanovac - wurde von Seiten der albanischen Bevölkerung die Fairneß von Gerichtsverfahren angezweifelt.
    Von den albanischen Organisationen wurde besonders beklagt, daß die in der Verfassung und den Gesetzen Serbiens und Jugoslawiens garantierten Minderheitenrechte von den zentralen Institutionen Serbiens und ihren lokalen Vertretern nicht geachtet wurden. Diese Einschätzung teilten führende intemationale Menschenrechtsorganisationen auch für ganz Serbien. So steht z.B. im Jahresbericht von IHF über Jugoslawien für das Jahr 1997:
    "Legal Provisions in the FRY generally provided for sufficient formal protection of minorities. However, these provisions were not implemented, due to either a lack of political will or funding. For example, it became increasingly difficult to institute new classes for minority-language education in primary and secondary level outside the principal minority areas, and school books in minority languages had not been published for years for secondary level. The rights of national minorities to use their language in courts, to have documents issued in their language, and to have names of streets, public places and administrational bodies shown in minority languages in multilingual municipalities were no longer always implemented, although these rights were guaranteed by the law. [... ] The curricula in some elementary and secondary schools falsified information concerning history, geography and culture and spread hatred and intolerance towards non-Serbs."

    Der Generalsekretär der Demokratischen Partei der Albaner (Preševo), Tahir Dalipi, führte z.B. an, in den letzten Jahren seien auf Veranlassung der zentralen Belgrader Bildungsbehörden in der Region Preševo nichtkonforme Lehrer entlassen worden. Und weiters: "The state decreed school syllabus in history, literature, arts and music shows only token respect for Albanian history and spiritual attainment." 14 Auch andere albanische Politiker Preševos, wie z.B. Riza Halimi, monierten die von positiven Einstellungen gegenüber der albanischen Kultur und Geschichte 'gesäuberten' Lehrpläne. 15 Als weitere Diskriminierungen im Bildungswesen wurden von den politischen Vertretern der Albaner Südserbiens vorgebracht: fehlende adäquate albanischsprachige Schulbücher, 'Bereinigung' der Bestände albanischer Bibliotheken durch die serbischen Behörden, unzureichende Anzahl albanischsprachiger Klassen, generell schlechte Unterrichtsbedingungen, fehlende öffentliche Mittel für Schulneubau in den albanisch besiedelten Gemeinden, Schließung des albanischsprachigen Gymnasiums in Bujanovac, keine Stipendien für albanische Studenten, die an den Universitäten Priština, Tirana oder Skopje studieren wollten. 16 Besonders umstritten war die Schließung des Gymnasiums in Bujanovac, da es damit vielen albanischen Schülern der Gemeinde unmöglich gemacht wurde, nach der Grundschule weiterhin Unterricht auf Albanisch zu erhalten. Im März 1997 unterschrieben circa 3.500 Albaner von Bujanovac eine an die serbischen Behörden gerichtete Petition zur Wiedereröffnung der Schule. Über 100 Vertreter der lokalen albanischen Intelligenz richteten dieselbe Forderung an den serbischen Erziehungsminister. 17 Die Bemühungen blieben allerdings vergeblich; die Schule wurde nicht wieder eröffnet, vielmehr wurde das Schulgebäude von der Armee genutzt. In Medvedja gab es - mangels einer albanischen Sekundarschule - überhaupt keine Möglichkeit für die albanischen Schüler, über den Besuch der Grundschule hinaus albanischsprachigen Unterricht zu genießen.
    Als wesentlicher Unterschied zur Situation im Kosovo ist allerdings festzuhalten, daß es in den Schulen der albanisch besiedelten Gemeinden Südserbiens Unterricht auf albanisch durch albanische Lehrkräfte gegeben hat. In Schulen, in denen der Unterricht ausschließlich auf albanisch abgehalten wurde, waren die Schuldirektoren ethnische Albaner, in gemischt albanischserbischen (wovon es in Preševo eine gab) ethnische Serben. 18 In diesen gemischt ethnischen Schulen wurden die Klassen für albanische und serbische Schüler getrennt geführt. Aufgrund der Möglichkeit, im offiziellen Bildungswesen albanischsprachigen Unterricht zu erhalten, kam es zu keiner Entwicklung eines parallelen Schulwesens wie im Kosovo. Die Lehrpläne wurden allerdings von den zentralen Instanzen in Belgrad vorgegeben.



    Neben Problemen im Bildungsbereich beklagten die Repräsentanten der Albaner in Preševo weitere kulturelle Diskriminierungen. So sei ihrem Kulturzentrum keine Radiofrequenz zugeteilt worden, obwohl geplant war, sowohl auf albanisch als auch auf serbisch zu senden. Das serbische Kulturzentrum in Bujanovac hingegen hatte eine Frequenz bekommen, obwohl es nur serbischsprachige Programme sendete. Die albanische Sprache konnte in keiner der drei Gemeinden vor den zentralstaatlichen Behörden verwendet werden, in Bujanovac und Medvedja auch nicht in den Organen der Kommunalverwaltung. Nach Angaben der Albaner wurde ihnen auch das von der Verfassung garantierte Recht, ihre nationalen Symbole zu verwenden, verwehrt. 19 Laut Aussagen von Flüchtlingen aus Preševo war auch die Religionsausübung insofern eingeschränkt, als von den serbischen Behörden und Sicherheitskräften nur alte Männer in der Moschee geduldet wurden.
    Neben diesen Diskriminierungen im Erziehungswesen und im identitätsrelevanten kulturellen Bereich machten die Albaner Südserbiens auch auf wirtschaftliche Benachteiligungen aufmerksam. Besonders diskriminierend wirkte das Gesetz über die Einschränkung von Eigentumsübertragungen aus dem Jahr 1989, das es für Angehörige der Minderheiten praktisch unmöglich machte, die von diesem Gesetz geforderte Erlaubnis der Behörden für den Kauf oder Verkauf von Grund und Boden zu erhalten. Beschwerden dagegen vor ordentlichen Gerichten waren oft erfolgreich, allerdings verhinderte dann die lokale, serbisch dominierte Verwaltung die Ausführung der Gerichtsbeschlüsse, wodurch die Ausgabe der einschlägigen Dokumente um Jahre verzögert wurde. 20 Dieses Gesetz sollte die Abwanderung der serbischen Bevölkerung aus Gebieten, die von Minderheiten dominiert wurden, verhindern, wobei vor allem an die serbische Bevölkerung des Kosovo gedacht war. Aber auch die albanisch besiedelten Gebiete außerhalb des Kosovo verspürten die Auswirkungen dieses Gesetzes. Neben dem Versuch, die Abwanderung der serbischen Bevölkerung zu verhindern, gab es - ähnlich wie im Kosovo - seitens des serbischen Regimes auch in Südserbien aktive Versuche, die ethnischen Zahlenverhältnisse zugunsten der serbischen Bevölkerung zu ändern. In Bujanovac, Preševo und Medvedja sollten einige hundert serbische Flüchtlinge aus der Krajina angesiedelt werden. 21 Diese Politik blieb aber letztlich erfolglos: Zwischen den Volkszählungen von 1981 und 1991 hatte sich der Anteil der Albaner und auch ihre absolute Zahl in den Gemeinden Preševo und Bujanovac bereits erhöht, während die serbische Bevölkerung relativ und absolut geschrumpft war. Nur in Medvedja, der Gemeinde mit dem geringsten albanischen Bevölkerungsanteil, war auch die albanische Bevölkerung zurückgegangen, da viele der dortigen albanischen Familien in das Kosovo übersiedelten. 22 Eine weitere von den Albanern kritisierte Maßnahme hatte ebenfalls eine bevölkerungspolitische Intention: Ein serbisches Gesetz, das die staatliche Unterstützung für Kinder regelte, sah vor, daß Kinderbeihilfe nur bis zu drei Kindern bezahlt wurde. 23 D.h., Familien mit einer größeren Anzahl von Kindern erhielten nur für drei ihrer Kinder Kinderbeihilfe, was zu einer Reduzierung der Geburten führte, weil für viele Fanülien der traditionelle Kinderreichtum der albanischen Bevölkerung ökonomisch nicht mehr tragbar war. Somit konnte das generative Verhalten der albanischen Bevölkerung in Richtung einer Senkung der Geburtenrate verändert werden, wodurch sich auch die traditionellen Familienformen aufzulösen begannen.




    Darüber hinaus machten die Vertreter der Albaner auf weitere Formen der ökonomischen und sozialen Diskriminierung aufmerksam, wie - im Vergleich zur serbischen Bevölkerung - exzessive Besteuerung, überhöhte Strafen und ökonomische Vernachlässigung ihrer Region durch das Zentrum. 24 Albanische Arbeiter scheinen bevorzugt entlassen bzw. bei Einstellungen gegenüber Serben benachteiligt worden zu sein. So arbeiteten in der Firma "Gumoplastika" in Bujanovac, wo Albaner die Bevölkerungsmehrheit ausmachten, nur 42 Albaner bei einer Gesamtbelegschaft von 564 Arbeitern. In der Firma "Heba" waren acht von 350 Arbeitern Albaner, bei "Jumco" zwei von 210, bei "Dagcop" 20 von 200 Arbeitern und schließlich in der städtischen Ambulanz 24 von 190 Beschäftigten. 25 Auch in den staatlichen Strukturen waren die Albaner unterrepräsentiert. So gab es keine albanischen Beamten am Grenzübergang zu Makedonien. Nach Angaben des Parlamentsabgeordneten Nasufi hatten in der Miliz in Preševo vor 1990 noch über 50 Albaner gearbeitet, 1996 hingegen bereits weniger als 25. Am Paßamt würden überhaupt nur mehr Serben beschäftigt. 26
    Generell war die Region - ähnlich wie das Kosovo - ökonomisch sehr unterentwickelt und zählte zu den ärmsten Gegenden Jugoslawiens. Albanische politische Repräsentanten führen dies auch auf einen bewußten Entzug von Mitteln aus dem zentralstaatlichen Budget und auf die gezielte Unterlassung von Investitionen in die lokale Wirtschaft und Infrastruktur zurück. Vor dem Hintergrund der anhaltenden schweren Krise, in der sich Serbiens offizielle Wirtschaft befindet, hat sich in den letzten Jahren, vor allem während des Wirtschaftsembargos gegen Jugoslawien, ein reger Benzin- und Zigarettenschmuggel von und nach Makedonien entwickelt. Auch andere Waren, u.a. Drogen und Waffen, wurden geschmuggelt.

    Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, haben sich die Vertreter der Albaner Südserbiens mehrfach an internationale Organisationen gewandt: 1992 an die Friedenskonferenz für Jugoslawien in Den Haag, 1996 an das Europäische Parlament, den deutschen Außenminister Klaus Kinkel, den Kommissar der EU für Außenbeziehungen Hans van den Broek und den britischen Außenminister Malcolm Rifkind. In diesen Memoranden wurde auf die prekäre Situation der Albaner Südserbiens verwiesen und gefordert, daß auch deren Probleme in den internationalen Verhandlungen über das Schicksal der Albaner im Kosovo erörtert werden sollten. Die zentralen Forderungen waren dabei "politische Selbstverwaltung" und "proportionale Vertretung" in allen staatlichen sowie lokalen Organen. Die OSZE reagierte 1996 in Person ihres damaligen Vorsitzenden Flavio Cotti positiv auf diese Initiativen der Albaner Südserbiens. In einer Antwort an Riza Halimi schrieb Cotti, daß er die Forderungen der Albaner Preševos, Bujanovacs und Medvedjas, ihre Identität bewahren und die gleichen Rechte wie die Mehrheitsbevölkerung genießen zu können, für vollkommen legitim halte. 28 Im November 1996 kam es auch zu einem Treffen der UNO-Berichterstatterin über die Menschenrechtslage im ehemaligen Jugoslawien, Elizabeth Rehn, mit Riza Halimi und dem Abgeordneten Behljul Nasufi. Bei diesem Treffen informierten die beiden politischen Vertreter der Albaner Südserbiens Rehn über die damalige Situation in Preševo, Bujanovac und Medvedja. Sie übergaben eine Sammlung von Beweisen für Menschenrechtsverletzungen in diesen drei Gemeinden. 29 Auch ein Vertreter der albanischen Botschaft in Belgrad stattete 1996 Preševo einen Besuch ab und traf mit den Führem der dortigen albanischen Gemeinschaft zusammen.
    Allerdings scheint es danach keine konkreten Schritte seitens der intemationalen Gemeinschaft gegeben zu haben, die Frage der ethnischen Albaner Südserbiens zu internationalisieren und einer Lösung zuzuführen. Alle internationalen Lösungsversuche der Kosovokrise konzentrierten sich auf die Provinz in ihren administrativen Grenzen, ohne die Lage der Albaner im engeren Serbien mitzubehandeln.
    Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß sich trotz aller Probleme die Situation in den angesprochenen Gemeinden deutlich von der im Kosovo unterschieden hat. Der Vorsitzende der PVD und des Gemeinderates von Preševo, Riza Halimi, machte zwar immer wieder auf Schwierigkeiten und zahlreiche Diskriminierungen aufmerksam, stellte aber 1994 auch fest, daß "in Preševo, Bujanovac und Medvedja keine Apartheid und Repression wie im Kosovo herrscht". 30 Allerdings habe die schlechte Situation im Kosovo auch auf diese Region negative Auswirkungen. Bis 1998 sollte sich an diesem Zustand wenig ändern.



    3. Die Ereignisse zwischen Februar 1998 und März 1999
    Ende Februar/Anfang März 1998 eskalierte das serbische Vorgehen gegen die Kosovo-Befreiungsarmee (UÇK) im Kosovo; es häuften sich die zivilen Opfer, großflächige Vertreibungen durch serbische Sicherheitskräfte und massenhafte Flucht der kosovo-albanischen Bevölkerung begannen. Vor allem die Massaker in der Region Drenica markierten den Beginn der Eskalation. Davon waren auch die albanisch besiedelten Gebiete Südserbiens außerhalb des Kosovo betroffen, wenn auch in anderer Weise. In einem Schreiben an den Autor führt Suzanne Auer ( Schweizerische Flüchdingshilfe) aus:
    "Was die Situation in diesen Gebieten [Preševo, Bujanovac, Medvedja] seit März 1998 bis vor kurzem betrifft, habe ich aus erster Hand - von Bekannten und Freunden von mir, die dort wohnen (wohnten?) - gehört, daß die Lage vergleichsweise 'ruhig' war. Der Grad der Repression war offenbar nicht zu vergleichen mit demjenigen in Kosova; Übergriffe trugen eher den Charakter von Diskriminierungen, Belästigungen o.ä. Jedenfalls kam es weder zu Beschießungen von Dörfern noch zu Ermordungen von Albanerlnnen und schon gar nicht zu Massakem. Für viele Flüchtlinge dienten diese drei Gemeinden dann auch als vorübergehender Zufluchtsort und 'Sprungbrett' für die Weiterflucht nach Mazedonien oder anderswohin." 31
    Allerdings wurde die Situation auch in Preševo, Bujanovac und Medvedja merklich angespannter. Bei einer friedlichen Demonstration von Albanern in Preševo gegen das serbische Vorgehen im Kosovo kam es am 5. März 1998 zur gewaltsamen Auflösung der Demonstration durch serbische Polizei. Der Protest hatte sich besonders gegen die Massaker in Drenica gerichtet. Die Polizei nahm daraufhin kurzfristig einige politische Repräsentanten der Albaner fest, wie den Bürgermeister Preševos Riza Halimi, seinen Stellvertreter Nazer Haziri, die ehemaligen Parlamentsabgeordneten Tahir Dalipi und Behljul Nasufi, den Arzt Dr. Skender Destani sowie einige albanische Einwohner Preševos. 32 Gegen Bürgermeister Halimi wurde Anklage erhoben, weil er die Miliz bei der "Ausübung ihrer Pflicht" gehindert habe. Zu einem Prozeß ist es allerdings 1998 nicht mehr gekommen.
    Auch in den Monaten danach wurden immer wieder politische Vertreter und Angehörige der albanischen Intelligenz sowie Geschäftsleute zu "Informationsgesprächen" vorgeladen. Übergriffe bzw. Ermordungen wurden an der Grenze zwischen Preševo und Bujanovac und dem Kosovo registriert, wo Armee und Polizei verstärkt patrouillierten. 33 Der verstärkte Druck auf die Albaner Südserbiens hatte vor allem mit dem Beginn der Ankunft von Flüchtlingen aus dem Kosovo in dieser Region zu tun. Um diesen zu helfen, wurde von der ansässigen Bevölkerung die Aktion "Hilfe für gefährdete Familien in Kosova" gestartet, was von den serbischen Sicherheitskräften mit Skepsis betrachtet wurde.

    Im September 1998 hub die Armee Schützengräben in der Gegend zwischen Kamenica, Bujanovac und Vranje aus. 35 An den Straßen in das Kosovo wurden Polizei-Checkpoints eingerichtet (z.B. an der zwischen Gnjilane und Bujanovac). 36 Nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen von Rambouillet wurden in der Gegend von Preševo und Bujanovac sowie der serbischen Stadt Vranje weitere Schützengräben ausgehoben. An der Grenze zwischen dem Kosovo und Südserbien gab es seit dem Ausbruch offener Kampfhandlungen im Frühjahr 1998 eine Konzentration von Armee- und Polizeieinheiten; allerdings wurde die Grenze nicht gänzlich geschlossen, sondern war relativ durchlässig, wie die Flüchtlingsbewegungen aus dem Kosovo nach Preševo zeigten. Zur Verschärfung der Situation trug auch bei, daß von Bujanovac aus immer wieder serbische Militär- oder Polizeieinheiten Richtung Kosovo aufbrachen. Trotz der sich häufenden Vorfälle und der zunehmend angespannten Lage angesichts des Krieges im nur wenige Kilometer entfernten Kosovo setzten die albanischen Parteien Südserbiens aber weiterhin auf eine friedliche Lösung. Zumindest bis Ende Juni 1998 kann man Aktionen der UÇK in Südserbien außerhalb der Grenzen des Kosovo ausschließen, und auch für den Zeitraum danach gibt es keine diesbezüglichen Berichte. 37
    Die politischen Vertreter der Albaner Südserbiens versuchten die Internationale Staatengemeinschaft dazu zu bewegen, in den Verhandlungen zu einer Lösung der Kosovokrise auch die Lage der Albaner Südserbiens zu berücksichtigen. In einem gemeinsamen Memorandum der PVD, DPSh und der PP an die Internationale Staatengemeinschaft heißt es:
    "Die beste Lösung wäre eine Angliederung dieser Bevölkerung [der 100.000 ethnischen Albaner in Südserbien] an das Kosovo. Sollte dies aber als hinderlich für die Lösung der Probleme angesehen werden, dann sollten Wege gefunden werden, dieser Bevölkerung die gleichen Menschenrechte, wie sie die Serben im Kosovo genießen werden, zu gewährleisten." 38
    In den entsprechenden Vertragsentwürfen für die Friedensverhandlungen von Rambouillet finden sich aber keine Hinweise auf die Albaner Südserbiens. Vielmehr ist nur von "Kosovo" die Rede, womit eindeutig das Gebiet innerhalb der Grenzen der Autonomen Provinz Kosovo und Metohija gemäß der geltenden tenitorialen Ordnung Jugoslawiens gemeint ist. 39 Auch das Abkommen, das am 13.10.1998 zwischen Präsident Miloševic und US-Sondervermittler Richard Holbrooke mündlich abgeschlossen worden war - ein schriftlichen Text wurde jedenfalls nie öffentlich bekannt - hatte ebenfalls nur Bestimmungen für das "Kosovo" und nicht die übrige albanische Bevölkerung Serbiens enthalten. Die OSZE-Beobachtermission war dementsprechend auf die Provinz Kosovo und Metohija beschränkt.



    4. Die Entwicklung nach dem Beginn der NATO-Bombardements
    Nach dem erfolglosen Ende der Friedensverhandlungen von Rambouillet und dem Beginn der serbischen Offensive im Kosovo spannte sich auch die Situation in den südserbischen albanischen Enklaven weiter an. Nach Angaben des CDHRF kam es z.B. in Bujanovac zur Mobilmachung serbischer Zivilisten, die im Gebäude der Grundschule in Bujanovac untergebracht wurden. 40
    Mit dem Beginn der NATO-Bombardements am 24. März 1999 verschlechterte sich die Lage der Albaner in Serbien außerhalb des Kosovo sehr rasch. Selbst in Belgrad kam es immer häufiger zu Übergriffen gegen ethnische Albaner, weshalb viele Albaner aus Belgrad flohen. Nach Angaben von albanischen Flüchtlingen aus der Hauptstadt sollen nur wenige Albaner in Belgrad verblieben sein, obwohl die albanischen Gemeinschaft Belgrads vor dem Krieg auf bis zu 100.000 Personen geschätzt wurde. 41 Von der Verschlechterung der Situation ethnischer Albaner im engeren Serbien besonders betroffen waren die geschlossenen albanischen Siedlungsgebiete Südserbiens an der Grenze zum Kosovo. Seit Ende April gibt es Berichte internationaler Organisationen und verschiedener Medien, die eindeutig auf eine Politik der "ethnischen Säuberung" auch dieser albanisch besiedelten Gebiete durch serbische Armee- und Polizeitruppen sowie durch Paramilitärs hinweisen.
    Die ersten Berichte bezüglich einer dramatischen Verschärfung der spezifischen Situation der Albaner Südserbiens datieren aus der Zeit ab Mitte April. Die ersten Nachrichten über eine größere Anzahl von Flüchtlingen aus Preševo stammen vom 12. April, wobei diese Flüchtlinge auch erzählten, daß die Männer bei der Flucht von serbischen Truppen ausgesondert wurden. 42 Kosovo-albanische Quellen berichteten von starker Polizei- und Armeepräsenz in Preševo und einigen Nachbardörfem sowie von beginnenden Razzien in der Stadt und den umliegenden Dörfern. Häuser sollen geplündert, Fußgänger mißhandelt und willkürlich verhaftet worden sein. Ein Flüchtling aus einem Nachbardorf Preševos erzählte, daß ihm von den "Serben", nachdem er 20 Stunden lang geschlagen worden war, das linke Ohr abgeschnitten wurde. "Sie waren Bestien. Sie schnitten mein linkes Ohr mit einem Messer ab, sie schnitten langsam." 43 Die Spannung wurde durch NATO-Bombardements auf militärische - und nach serbischen Angaben auch auf zivile - Ziele in der Nähe von Preševo, die hohe Truppenkonzentration - u.a. zum Schutz der wichtigen Straße von Bujanovac in das Kosovo 44 - sowie durch die Verminung strategischer Orte an der jugoslawisch-makedonischen Grenze noch erhöht. Die Bewohner der Region sollen Massaker befürchtet haben, weshalb viele von ihnen ihre Häuser verließen und in Richtung Makedonien flohen. 45 Nach kosovo-albanischen Angaben sollen nach einer Razzia in Preševo 2.000 Bürger, bei denen albanische nationale Symbole gefunden wurden, festgesetzt und mißhandelt worden sein. Später wurden sie allerdings wieder freigelassen. 46


    Ein wichtiger Aspekt der Repression waren Einberufungen zum Wehrdienst in der Jugoslawischen Volksarmee. Die Neue Zürcher Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 27. April ausführlich über diese Entwicklung:
    "Die jugoslawische Armee hat in den letzten Tagen Albaner in Südserbien zum Dienst aufgeboten, vermutlich um sie in den Kampf gegen die KosovoGuerilla zwischen die Fronten zu schicken. Die meisten Stellungspflichtigen flohen sogleich nach Mazedonien." 47
    Die Männer befürchteten, als Kanonenfutter dienen zu müssen oder als menschliche Schutzschilde verwendet zu werden. Daß diejenigen Albaner, die in die Armee eingezogen werden konnten, tatsächlich als menschliche Schutzschilde mißbraucht werden sollten, wurde von NATO-Sprecher Jamie Shea Mitte Mai bestätigt. Nach Sheas Angaben wurden Mitte April 500 junge Männer der Stadt Preševo
    "in die Armee gepreßt und gezwungen, jugoslawische Uniformen zu tragen. Ihnen wurde gesagt, daß sie als menschliche Schutzschilde dienen werden, sobald - ich zitiere - 'die NATO-Bodenoffensive beginnt‘." 48
    Ein weiterer Grund für die massenhafte Desertion war natürlich, daß die albanischen Männer Südserbiens nicht gegen Angehörige ihrer eigenen Ethnie kämpfen wollten. "Sie wollten, daß wir unsere eigenen Leute umbringen sollten. Ich konnte das nicht tun," sagte einer der geflüchteten jungen Männer. 49
    Nach Schätzungen von Flüchtlingen flohen in diesem Zusammenhang etwa 400 Personen, vorwiegend Männer, die einen Einberufungsbefehl erhalten hatten oder einen solchen erwarteten, zusammen mit ihren Frauen und Kindern. Sie berichteten auch, daß sich die Lage in den albanischen Gemeinden Südserbiens in den Tagen zuvor deutlich zugespitzt habe; es gebe viele Polizeikontrollen und Schikanen setzten ein. 50 Diese Berichte wurden von einem Reporter der Nachrichtenagentur Associated Press bestätigt. Augenzeugen erzählten ihm übereinstimmend, daß das Aussenden von Einberufungsbefehlen Teil der serbischen Aktionen gegen die albanischen Enklaven in Südserbien seien. 51 Die Flüchtlinge berichteten, in Preševo seien Panzer stationiert worden. In einigen Dörfern seien auch paramilitärische Truppen aktiv, die Deserteure jagten und junge Männer mißhandelten. Insgesamt sollen in den albanischen Gemeinden nur wenige junge Männer zurückgeblieben seien. Die meisten seien geflohen, einige allerdings auch eingezogen worden. Von Zwangsrekrutierungen berichteten auch Flüchtlinge aus der Region Preševo, die in Österreich um Asyl ansuchten.


    Die UNHCR-Sprecherin in Makedonien, Paula Ghedini, sprach zu diesem Zeitpunkt von 6.000 bis 10.000 albanischen Flüchtlingen aus dem engeren Serbien. Sie bestätigte auch, daß der Konflikt offensichtlich über die Grenzen des Kosovo übergeschwappt sei. 52Allein am 28. April überquerten rund 2.000 Flüchtlinge aus Preševo die Grenze nach Makedonien. 53 Die Flüchtlinge berichteten u.a. von Aktivitäten paramilitärischer Einheiten und davon, daß hunderte Frauen und Kinder gesehen wurden, wie sie in die Berge flohen. 54 Der UNHCR-Sprecher Kris Janowski sagte, daß Flüchtlinge übereinstimmend von Vertreibungen durch paramilitärische Kräfte berichteten. Eine Gruppe von Flüchtlingen schilderte, wie paramilitärische Einheiten in ein albanisches Dorf nahe Preševo eindrangen und die Bevölkerung erniedrigten; eine junge Frau wurde gezwungen, sich vor der gesamten Dorfbevölkerung nackt auszuziehen. Dann wurden alle Einwohner ihrer Wertgegenstände beraubt und verjagt; es kam allerdings zu keinen Ermordungen. Dazu Janowski: "Das ist ein interessantes Phänomen, weil hierbei handelt es sich faktisch um ethnische Säuberungen im engeren Serbien und nicht im eigentlichen Kosovo." 55
    Auch andere Medien berichteten über Fluchtbewegungen der Albaner aus der Region Preševo. 56 Die NATO bestätigte diese Meldungen und sprach in diesem Zusammenhang ebenfalls von beginnenden "ethnischen Säuberungen" in Preševo. 57 Ein Grund für das massive Vorgehen der serbischen Sicherheitskräfte in Preševo könnte, nach Ansicht von UNHCR, die Tatsache gewesen sein, daß sich in der Stadt Flüchtlinge aus dem Kosovo aufgehalten haben. 58
    Kosovo-albanische Quellen meldeten auch in den Wochen danach Mißhandlungen und Tötungen

    Wie sich die Situation in den hier behandelten Ortschaften nach dem Ende der NATO-Bombardements und nach dem Abzug der serbischen Einheiten aus dem Kosovo darstellt, ist zum gegebenen Zeitpunkt aufgrund des Mangels an einschlägigen Informationen nicht klar. Flüchtlinge aus Preševo, die in Österreich um Asyl angesucht haben, sagten jedenfalls aus, daß die Stadt fast menschenleer sei. Eine Prognose für die unmittelbare Zukunft muß eher negativ ausfallen, zumindest solange das Regime von Slobodan Miloševic noch an der Macht ist und sich die Menschenrechtssituation in Serbien nicht bessert. Die internationalen Vereinbarungen, die zur Beendigung der NATO-Luftschläge geführt haben, enthalten jedenfalls keine Bestimmungen für das engere Serbien, sondern nur für das Kosovo in seinen jetzigen Grenzen. 60 Die serbischen Bodentruppen und Polizeieinheiten müssen sich bis fünf Kilometer hinter die Grenze (sogenannte Ground Safety Zone) zwischen dem Kosovo und Montenegro bzw. Serbien zurückziehen, d.h. daß die Gemeinden Preševo, Bujanovac und Medvedja zumindest nicht völlig geräumt werden müssen. Außerdem darf die lokale Polizei innerhalb der Ground Safety Zone bleiben. 61 Ohne internationale Bemühungen und Garantien wird sich aber die Zukunft der albanischen Bevölkerung des engeren Serbiens, so es eine solche überhaupt noch gibt, wohl düster gestalten.




  2. #2
    Avatar von BlackJack

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    und jetzt bitte mal mit eigenen Worten zusammenfassen, danke

  3. #3

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    und jetzt bitte mal mit eigenen Worten zusammenfassen, danke

  4. #4
    Jehona_e_Rahovecit
    An den Albanern in Ostkosovo(Presheva,Bujanoci,Medvegja) wird systematisch Verbrechen verübt mit dem Ziel sie aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben.
    Der Bau dergrößten Militärbasis ist ein weitere Beispiel für die diskriminierende Politik.

  5. #5
    Eli
    Und dann fragt man ''wieso mögen die Albaner die Serben nicht''
    In mir geht WUT HASS hervor wenn ich sowas Lese, eine sehr gute Freundin von meiner Tante kommt aus Bujanovc, u. ihre Kinder haben alle den Kosovarischen Pass, weil der Vater der Kinder aus dem Kosovo kommt.
    Es ist einfach nur Abartig wie man so eine Politik führen kann.

    Es ist auch völlig idiotisch wenn leute schreien [Amphion alias Balkanmensch] das Kosovo muss wieder an Serbien angeschlossen werden weil diese Provinz keine Unabhängigkeit erreichen darf.
    Das kosovo soll in einem Land welches die Menschenrechte Missachtete (und weiterhin missachtet)
    Aufgrund wie die Politische führung in Belgrad mit den Albanern in den Komunen umgeht kann man schnell sehen wie sich das kosovo wieder in Serbien Entwickeln würde, ganz genau ''absolut nicht''

  6. #6
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von ►Belly◄ Beitrag anzeigen
    Und dann fragt man ''wieso mögen die Albaner die Serben nicht''
    In mir geht WUT HASS hervor wenn ich sowas Lese, eine sehr gute Freundin von meiner Tante kommt aus Bujanovc, u. ihre Kinder haben alle den Kosovarischen Pass, weil der Vater der Kinder aus dem Kosovo kommt.
    Es ist einfach nur Abartig wie man so eine Politik führen kann.

    Es ist auch völlig idiotisch wenn leute schreien [Amphion alias Balkanmensch] das Kosovo muss wieder an Serbien angeschlossen werden weil diese Provinz keine Unabhängigkeit erreichen darf.
    Das kosovo soll in einem Land welches die Menschenrechte Missachtete (und weiterhin missachtet)
    Aufgrund wie die Politische führung in Belgrad mit den Albanern in den Komunen umgeht kann man schnell sehen wie sich das kosovo wieder in Serbien Entwickeln würde, ganz genau ''absolut nicht''
    nenn mir bitte ein einziges land auf der erde die menschenrechte achten danke..

  7. #7
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von ►Belly◄ Beitrag anzeigen
    Und dann fragt man ''wieso mögen die Albaner die Serben nicht''
    In mir geht WUT HASS hervor wenn ich sowas Lese, eine sehr gute Freundin von meiner Tante kommt aus Bujanovc, u. ihre Kinder haben alle den Kosovarischen Pass, weil der Vater der Kinder aus dem Kosovo kommt.
    Es ist einfach nur Abartig wie man so eine Politik führen kann.

    Es ist auch völlig idiotisch wenn leute schreien [Amphion alias Balkanmensch] das Kosovo muss wieder an Serbien angeschlossen werden weil diese Provinz keine Unabhängigkeit erreichen darf.
    Das kosovo soll in einem Land welches die Menschenrechte Missachtete (und weiterhin missachtet)
    Aufgrund wie die Politische führung in Belgrad mit den Albanern in den Komunen umgeht kann man schnell sehen wie sich das kosovo wieder in Serbien Entwickeln würde, ganz genau ''absolut nicht''
    Natürlich. Du schaffst das Bild des albanischen Opfers und des serbischen Aggressors.

    Wenn es nur so einfach wäre. Auch ich empfinde Wut und Hass aufgrund albanischer Vergehen gegenüber Serben.

    Verallgmeinere ich deswegen ? Nein, weil mir bewußt ist das jede Medaille zwei Seiten hat.

    Bevor du einen sinnlosen Text schreibst , erkundige ich ein wenig besser über die derzeitige Situation der serbischen Minderheit im Kosovo. Danach darfst du gerne weiter von Wut und Hass schreiben.

    Schönen Abend...

  8. #8

    Registriert seit
    19.09.2008
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    16.600
    Zitat Zitat von Verloren Beitrag anzeigen
    Natürlich. Du schaffst das Bild des albanischen Opfers und des serbischen Aggressors.

    Wenn es nur so einfach wäre. Auch ich empfinde Wut und Hass aufgrund albanischer Vergehen gegenüber Serben.

    Verallgmeinere ich deswegen ? Nein, weil mir bewußt ist das jede Medaille zwei Seiten hat.

    Bevor du einen sinnlosen Text schreibst , erkundige ich ein wenig besser über die derzeitige Situation der serbischen Minderheit im Kosovo. Danach darfst du gerne weiter von Wut und Hass schreiben.

    Schönen Abend...

    bist du Serbe aus Kosovo? hast du die Vorkriegstzeiten im Kosovo erlebt? das bezweifle ich.

    damit will ich nichts rechtfertigen, es gab bestimmt serbische unschuldige Opfer, aber als Albaner hast du die Unterdrückung (im eigenen Leib) gespürt egal wo in Serbien oder Kosovo.

    die Vorkriegszeiten und die "Unterdrückung d im Kosovo (er Serben" wenn du Int. Literatur liest)wirst du es sehen dass es eine Erfindung ist. wird natürlich die eine oder die andere Auseinandersetzung gegeben haben, dennoch die meisten haben einen Siozio-Ökonomischen Hintergrund. wenn heute das Vieh des serbischen Nachbarn mein Acker verwüstet, werde ich viell. mit ihm eine Auseinandersetzung haben, aber heute heißt es gleich "Albaner griff den Serben an"

    für die Lage der Serben im Kosovo ist die (jetzige und vergangene) serbische Regierung die heute noch behaupten "Kosovo je srce Srbije" (und somit auch die meisten Serben), schuldig. dennoch du wirfst Telly "Opferstellung" vor, verhälst dich kein bisschen anders. wir wissen alle wo der Ursprung des ganzen Jugo-Wahnsinns liegt, da brauchen wir keine Experten sein, dennoch wenn wir immer mit dem Finger auf den anderen zeigen, geht der Wahnsinn weiter.


    meinem Geschmack nach sind mir diese Massaker hin und Massaker her, viel zu viel debattiert, ich bin dafür dass man mit (und zwar alle) mit dem Thema "Vergangenheit" abschließt, und neu anfangen. nach dem Ganzen was im Kosovo geschah, soll sich Serbien noch ein (kulturelles und was weiß ich) Recht auf einen Kosovoanrpruch her holen? welches moralisches recht soll Serbien (die Regierung) besitzen um so was zu behaupten? welch Unverschämtheit.


    die Lage der Serben im Kosovo kannst du nicht mit der Lage der Albanern unter serbischer Herrschaft vergleichen.

  9. #9
    Eli
    Zitat Zitat von H3LLAS Beitrag anzeigen
    nenn mir bitte ein einziges land auf der erde die menschenrechte achten danke..
    Das ist n'kindisches Verhalten ''aber die anderen machen es doch auch nicht''

    Zitat Zitat von Verloren Beitrag anzeigen
    Natürlich. Du schaffst das Bild des albanischen Opfers und des serbischen Aggressors.

    Wenn es nur so einfach wäre. Auch ich empfinde Wut und Hass aufgrund albanischer Vergehen gegenüber Serben.

    Verallgmeinere ich deswegen ? Nein, weil mir bewußt ist das jede Medaille zwei Seiten hat.

    Bevor du einen sinnlosen Text schreibst , erkundige ich ein wenig besser über die derzeitige Situation der serbischen Minderheit im Kosovo. Danach darfst du gerne weiter von Wut und Hass schreiben.

    Schönen Abend...
    Ich habe mit keinem Satz geschrieben ''Die Serben sind alle so'' ich habe nicht Pauschalisiert.
    Sicher geht auch in dir Wut u.Hass vor wenn du siehst was passiert ist, oder welch Reaktion die Albaner nach sehr langem Friedlichen Protesten getan haben. Ich möchte jetzt nicht schreiben ''aber es waren die Serben die den Krieg angezetelt haben'' denn das würde dir noch n'Stoß geben u. ich will mich nicht Unmenschlich zeigen.
    Auch ich bin für ein Friedlichen Balkan, aber die Minderheitenrechte in Süd-Serbien sprich in Bujanovc etc sind eben nicht gut Geschützt!..

    Freundlichst

  10. #10
    Avatar von Azrak

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    und jetzt bitte mal mit eigenen Worten zusammenfassen, danke
    Guter Vorschlag!

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