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Verletzte bei Ausschreitungen im Norden Kosovos

Erstellt von Dukagjin, 25.08.2009, 14:43 Uhr · 75 Antworten · 3.512 Aufrufe

  1. #71

    Registriert seit
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    2.087
    Zitat Zitat von lulios Beitrag anzeigen
    wäre ich polizist im kosovo würde ich auf die serbischen terroristen schiessen und einige von ihnen töten dann würden die keine steine mehr werfen dieses dreckspack
    hallo G.W. Bush, hier versteckst du dich also.

  2. #72

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    Zitat Zitat von Blesav Beitrag anzeigen
    Man darf ja in seinem Land machen was man will, solange es im Rahmen der Gesetzlage ist. Doch da Kosovo keine eigenständiger Staat ist und nicht von der Weltgemeinschaft anerkannt wurde, sag ich mal, ja
    wenn es so wäre, warum zahlt serbien die schulden der süd-serbischen provinz bei der welt bank nicht mehr, seit 2008...



    zahlen jetzt auch die sumadija und die vojvodina selber ihre schulden bei der weltbank ab...

    oder ist das nur mit dem kosovo so...


  3. #73

    Registriert seit
    05.09.2004
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    7.890
    Kosovo fürchtet um die Unabhängigkeit


    Im Kosovo bahnt sich eine Konfrontation zwischen der Regierung und der EU-Rechtsstaatsmission EULEX an. EULEX überwacht im Auftrag Brüssels mit 2000 Polizisten und Richtern den Justiz- und Polizeiapparat und verfügt über entsprechende Hoheitsrechte. Der Konflikt entzündete sich an einem Vertrag, der die Zusammenarbeit von EULEX und der serbischen Polizei bei der grenzüberschreitenden Kriminalitätsbekämpfung regeln soll.
    Die Regierung des Kosovo protestiert heftig dagegen, dass dieser Vertrag über ihren Kopf hinweg zwischen EULEX und Belgrad ausgehandelt wurde.
    Nur ein Schriftstück, das das Siegel der seit Februar 2008 unabhängigen Republik Kosovo enthalte, sei für Pristina akzeptabel, sagte Vizeministerpräsident Hajredin Kuci. Einen solchen Vertrag würde umgekehrt Belgrad nicht unterzeichnen – denn Serbien lehnt die Unabhängigkeit seiner einstigen Provinz Kosovo ab.
    Im Besitz der nötigen Vollmachten hatte sich EULEX-Chef Yves de Kermabon entschlossen, den Weg der Direktverhandlungen mit Belgrad zu beschreiten. Dies erwies sich als riskant: für EULEX, aber mehr noch für die kosovarische Regierung.
    Vor zwei Tagen kippten Aktivisten der Jugendbewegung „Vetevendosje“ (Selbstbestimmung) in Pristina 25 Geländefahrzeuge der EULEX um. Der Protest richte sich nicht nur gegen den Polizeivertrag mit Serbien, sagte der Aktivist Glauk Konjufca.
    Die EU-Mission missachte die Souveränität des Kosovo und sei nichts anderes als die Fortsetzung der UNO-Administration (UNMIK) unter neuer Flagge. „Vetevendosje“ führte in den vergangenen Jahren mehrere ähnliche Protestaktionen durch.
    Was die jüngste Attacke davon unterscheidet, ist das Echo in der Öffentlichkeit. Anders als zuvor gibt es jetzt Verständnis für den gewaltsamen Protest. Die Regierung und die „Internationalen“, so die Tageszeitung „Express“, sollten die Warnung ernst nehmen und das Spiel mit der Unabhängigkeit des Kosovo aufgeben.
    Aus kosovarischer Perspektive ist es skandalös, dass sich der Polizeivertrag auf die UN-Sicherheitsratsresolution 1244 stützt, die den Kosovo immer noch als Teil Serbiens sieht.
    EULEX bezeichnet sich in der Statusfrage als neutral und spiegelt damit den Dissens in der Europäischen Union. Erst 22 der 27 EU-Staaten, darunter Österreich, haben die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt. Weltweit sind es mehr als 60 Staaten, darunter die USA und Japan. Die kosovarische Regierung weiß sehr wohl, dass EULEX zum Abschluss des Polizeiabkommens mit Serbien legitimiert ist. Aber die politischen Kosten des Abkommens mit Belgrad sind hoch: Nicht nur wird die eingeschränkte Souveränität des Kosovo sichtbar, dessen Siegel eben nicht auf dem Vertrag stehen wird. Die Regierung in Pristina und noch vielmehr die Öffentlichkeit fürchten, dass die Zusammenarbeit zwischen EULEX und Belgrad ein weiteres Einfalltor für serbische Einmischungen darstellt. Der politische Diskurs im Kosovo unterschlägt in der Regel, dass das Land streng genommen nur über eine „überwachte Unabhängigkeit“ verfügt – bei Konfrontationen wie dieser werden die eingeschränkten Machtbefugnisse jeweils schmerzhaft sichtbar.
    Davon profitiert „Vetevendosje“. Die Bewegung, die von Albin Kurti, einem charismatischen Intellektuellen, angeführt wird, hat sich immer schon gegen die Protektoratsstrukturen gewehrt, die der „Selbstbestimmung des Volks“ im Weg stehen. Diese Kreise rühren jetzt auch am Tabu einer Vereinigung aller albanischen Siedlungsgebiete und erhielten Unterstützung aus dem „Mutterland“ Albanien.


    Das Thema erhält dadurch Auftrieb, dass die Integration des serbisch besiedelten Nordens des Kosovo nicht vorankommt. Im Gegenteil: Albaner, die ihre Häuser im Nordkosovo wieder aufbauen wollen, treffen auf erbitterten Widerstand von Serben.

    Kosovo fürchtet um die Unabhängigkeit - Nachrichten auf salzburg.com - Salzburger Nachrichten

  4. #74

    Registriert seit
    18.08.2009
    Beiträge
    395
    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    wenn es so wäre, warum zahlt serbien die schulden der süd-serbischen provinz bei der welt bank nicht mehr, seit 2008...



    zahlen jetzt auch die sumadija und die vojvodina selber ihre schulden bei der weltbank ab...

    oder ist das nur mit dem kosovo so...

    Serbien zahlt die Schulde zurück, nach den ansichten der Regierung wäre das nicht zahlen der Schulden eine Automatische anerkennung.

  5. #75
    Avatar von brigada 172

    Registriert seit
    13.02.2008
    Beiträge
    1.453
    Zitat Zitat von Blesav Beitrag anzeigen
    Was soll diese frage ob isch eigenständig bin, das steht nicht zur Debatte.

    Weltgemeinschaft meine ich damit, dass es nicht von allen Ländern anerkannt wurde. Da die unabhängikeit sowieso Illegal ist, kann man eh alles machen was man will. Wieso sollten wir uns an Gestze halten, wenn ihr es nicht macht.
    was soll da illegal sei denn?

  6. #76

    Registriert seit
    05.09.2004
    Beiträge
    7.890
    Morgen sollen die Bauarbeiten weitergehen.

    Viel Erfolg.

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