BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 2 von 7 ErsteErste 123456 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 64

Der Verzicht Enver Hoxhas auf das Kosovo

Erstellt von Adem, 28.08.2010, 16:08 Uhr · 63 Antworten · 11.185 Aufrufe

  1. #11
    ardi-
    Zitat Zitat von Deqan Beitrag anzeigen
    Fadil hoxha u kon pidh none hab ich immer von vielen leuten gehört.
    Natürlich, sich und seine Familie hat er für Generationen gesichert. Doch er hätte mehr für sein Volk tun können.

    Er hat viele albanische Garden in den Tod geschickt, nicht für sein Vaterland, sondern um albanische Kämpfer zu beseitigen.

  2. #12
    Avatar von Koma

    Registriert seit
    01.01.2007
    Beiträge
    20.993
    wieso hätte tito das kosovo an albanien hergeben sollen?

  3. #13
    Avatar von Deqo

    Registriert seit
    22.04.2009
    Beiträge
    667
    Zitat Zitat von ardi- Beitrag anzeigen
    Natürlich, sich und seine Familie hat er für Generationen gesichert. Doch er hätte mehr für sein Volk tun können.

    Er hat viele albanische Garden in den Tod geschickt, nicht für sein Vaterland, sondern um albanische Kämpfer zu beseitigen.
    schön und gut bestreit ich nicht. krejt industrien qe e ka pas gjakova as prishtina leje edhe kosova se ka pas mar.
    Fadil hoxha hat für gjakova gearbeitet die anderen waren ihm nicht wichtig.

  4. #14

    Registriert seit
    07.10.2008
    Beiträge
    4.087
    das war halt so man war nie zusammen ein staat sodass es immer welche gab die nicht für ein bündniss waren es muss einen mit starker hand geben haben müssen der für ks wäre und es durchgezogen hätte

  5. #15
    Eli
    Zitat Zitat von Albanischer Patriot Beitrag anzeigen
    [...]

    Die heutigen historischen Tatsachen vermitteln uns jedoch ein völlig anderes Bild von Enver Hoxha und seiner Beziehung zum Kosovo. Hoxha verzichtete bereits bei seinem Machtantritt auf das Kosovo mit seiner albanischen Mehrheit. Dieser Verzicht kam nicht von ungefähr, sie war Bedingung für die Sicherung der jugoslawischen Unterstützung für die albanisch-kommunistische Arbeiterpartei von Enver Hoxha. Diese Tatsache versuchte Enver Hoxha während seiner gesamten Herrschaft über Albanien zu verschleiern, doch mittlerweile existieren genügend historische Beweise, die diese „albanisch-jugoslawische Kollaboration“ zu Ungunsten der Kosovo-Albaner belegen. Selbst die Frau des verstorbenen Diktators, Nexhmije Hoxha, gibt den Verzicht des Kosovo indirekt zu. Zwar führt sie dies nicht auf die jugoslawische Beziehung zurück (dessen Intensität und Bedeutung sie ohnehin grundlegend leugnet), sondern auf die mangelnde internationale Unterstützung für so ein Vorhaben.
    Nexhmije Hoxha war die rechte Hand von Enver Hoxha

    Nexhmije Hoxha gibt oft und gerne Interviews für die Medien, in denen sie versucht die Diktaturherrschaft ihres Mannes zu relativieren und ins rechte Licht zu rücken, ohne dabei zu merken, dass sie sich mit jedem einzelnen Satz immer wieder aufs Neue verrät. So geht aus ihrer Schilderung über ihre Begegnung mit Mit’hat Frashëri hervor, dass der eigentliche Grund für die Unstimmigkeiten zwischen ihr und Mit’hat Frashëri war, dass letzerer ein „ethnisches Albanien“, also inklusive dem Kosovo anstrebte, wohingegen sie aufgrund der damaligen aussenpolitischen Gegebenheiten „realistisch“ blieb. Mit anderen Worten: Sie hielt den Zusammenschluss des Kosovo mit Albanien für ein Hirngespinst, eine Träumerei und Höhepunkt des Zynismus von Mit’hat Frashëri.


    Samstag, den 28. August 2010 um 12:00 Uhr Wer war Mit’hat Frashëri?

    Um die Beweggründe von Mit’hat Frashëri‘s politischen Handelns zu verstehen, muss man zuerst die Geschichte seines Vaters kennen. Mit’hat Frashëri, 1880 in Janine geboren, war der Sohn des albanischen Nationalisten, Abdyl Frashëri. Dieser war einer der Hauptanführer der 1887 gegründeten „Liga von Prizren“, die während des Zerfalls des osmanischen Reiches für einen Zusammenschluss der albanischen Gebiete kämpfte.

    Seine beiden Brüder, Sami und Naim Frashëri - beide gehörten zur damaligen albanisch-intellektuellen Elite – beteiligten sich ebenfalls organisatorisch und publizistisch an der „Liga von Prizren“. Die damalige türkische Verwaltung liess Abdyl Frashëri aufgrund seiner politischen Aktivitäten für die „albanische Sache“ verhaften und nach Istanbul deportieren.

    Auch wenn Albanien aufgrund von äusseren Umständen, am 28. November 1912, seine Unabhängigkeit (ohne den Kosovo) erlangte, liessen die drei Frashëri-Brüder von ihrem eigentlichen und fortwährenden Ziel, nämlich alle Gebiete, in denen die Albaner seit Jahrhunderten lebten und die Mehrheit stellten, zu vereinen, nicht ab. Nie hätten sie einem Abtreten des Kosovo an Jugoslawien ausdrücklich zugestimmt. Deswegen werden die drei Frashëri‘s, die ursprünglich aus dem Süden Albaniens stammen, im Kosovo nachwievor als Helden verehrt.

    So ist es auch kein Wunder, dass der Sohn von Abdyl Frashëri, Mit’hat, das unerreichte Ziel seines Vaters, nämlich die Vereinigung des Kosovo mit Albanien, nie aus den Augen verloren hatte. Um den einstigen Kampf seines Vaters wieder aufzunehmen, setzte er sich 1941 an die Spitze der nationalistisch-albanischen Bewegung „Balli Kombëtar“.

    Was von den albanischen Kommunisten gerne geleugnet wird: Die Kosovo-Albaner schlossen sich mehrheitlich den Ballisten an. Die albanischen Kommunisten hingegen propagierten den „antifaschistischen Widerstandskampf“ der Albaner gegen die italienische und deutsche Besatzung. Die damaligen historischen Gegebenheiten sprechen allerdings eine völlig andere Sprache. Es ist zwar Fakt, dass sich die Albaner am „antifaschistischen Widerstandskampf“ beteiligten, auch waren die Albaner in der Mehrheit nicht empfänglich für die faschistischen Ideologie, was unter anderem auch die Judenrettung in Albanien bestätigt. Die italienische und deutsche Besatzung nahmen die Kosovo-Albaner während des zweiten Weltkrieges durchaus auch als „Besatzung“ war. Ähnlich wie während des ersten Weltkrieges, war sie aber auch eine „befreiende Besatzung“. Denn die Zustände, in denen sie unter der jugoslawischen Besatzung leben mussten, waren für sie weitaus schlimmer, als die unter den neuen Besatzern.

    Dies erklärt die Sympathie der Kosovo-Albaner auf einfache und klare Art und Weise für den Kampf der Ballisten und die natürliche Antipathie gegenüber den albanisch-jugoslawischen Kommunisten. Man sollte auch nicht in den Irrglauben verfallen, dass die damaligen Kommunisten eine breite Zustimmung unter der Bevölkerung in Albanien vorfanden und sich dort problemlos über das ganze Land ausbreiten konnten. Die damalige kommunistische Bewegung in Albanien war ganz klar „toskisch“ dominiert, das heisst, der Grossteil dieser Aktivsten kam aus dem Süden Albaniens. Die gegischen Albaner aus dem bergigen Norden „Malësia“ schlossen sich mehrheitlich den Balli Kombëtar von Mit’hat Frashëri an und kämpften somit auch für den Anschluss des Kosovo mit Albanien, wohingegen die albanischen Kommunisten unter Enver Hoxha bei ihrer Machtinstallation in Albanien nicht nur von Anfang an auf den Kosovo verzichtet haben, sondern aktiv - mit jugoslawischer Unterstützung - die Balli Kombëtar bekämpften[...]

    Das ist irgendwie so ein bescheuerter Text !
    Hier werden die Tosken als anhänger von Nazis dargestellt u. die Ghegen als was ''Gutes'' abgestempelt. dabei vergessen diejenigen die diesen Text geschrieben haben aber, dass der Midhat Frashëri in Janinê geboren wurde, somit ebenfalls ein Toske ist, diese Dumme Putte von Enver's Rechte Hand, sie sollte man einsperren u. auch nicht mehr rauslassen, oder am besten von land verweisen! jedesmal labert Sie irgendwelche kacke u. behauptet Dinge von denne sie absolut nichts weiß u. wusste!

    Und noch etwas, an all diejenigen die meinen'' Enver hoxha bla Bla bla'' wäre der Kommunismus nicht gewesen so wäre der ganze Süden heute Griechisch das ist Fakt, so wie Hunderte Albaner sich heute als Griechen ausgeben, u. ihren Arsch verkaufen für lächerliche 100 Euro im Monat..
    Robqir!!

  6. #16
    ardi-
    Zitat Zitat von Deqan Beitrag anzeigen
    schön und gut bestreit ich nicht. krejt industrien qe e ka pas gjakova as prishtina leje edhe kosova se ka pas mar.
    Fadil hoxha hat für gjakova gearbeitet die anderen waren ihm nicht wichtig.
    Ja, da hast du recht. Da kann ich dir auch nicht widersprechen. Doch die ganze Industrie wurde im Krieg vernichtet...
    Fadil Hoxha hätte mehr für alle tun können, aber egal lassen wir das Thema.

  7. #17
    Avatar von драгињо

    Registriert seit
    13.05.2009
    Beiträge
    3.478
    um den Kosovo gegen die jugoslawische Besatzung zu verteidigen. ????

    ähm hallo !? Wie konnten Jugoslawen denn ihr eigenes Land "besetzen"

  8. #18
    Avatar von Pjetër Balsha

    Registriert seit
    02.05.2010
    Beiträge
    6.287
    Zitat Zitat von Eli Beitrag anzeigen
    Das ist irgendwie so ein bescheuerter Text !
    Hier werden die Tosken als anhänger von Nazis dargestellt u. die Ghegen als was ''Gutes'' abgestempelt. dabei vergessen diejenigen die diesen Text geschrieben haben aber, dass der Midhat Frashëri in Janinê geboren wurde, somit ebenfalls ein Toske ist, diese Dumme Putte von Enver's Rechte Hand, sie sollte man einsperren u. auch nicht mehr rauslassen, oder am besten von land verweisen! jedesmal labert Sie irgendwelche kacke u. behauptet Dinge von denne sie absolut nichts weiß u. wusste!

    Und noch etwas, an all diejenigen die meinen'' Enver hoxha bla Bla bla'' wäre der Kommunismus nicht gewesen so wäre der ganze Süden heute Griechisch das ist Fakt, so wie Hunderte Albaner sich heute als Griechen ausgeben, u. ihren Arsch verkaufen für lächerliche 100 Euro im Monat..
    Robqir!!
    in dem text heißt es doch dass die Ghegen eher für die nazis kämpften und nicht die tosken da die ghegen in ihrem eigenen land von den slawen unterdrückt wurden

  9. #19

    Registriert seit
    09.03.2006
    Beiträge
    3.069
    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    Zoti e bekoft Ballin Kombetar - tPart te Uck-se!
    Das stimmt so nicht ganz. Die UCK wurde von der LPK und der LKCK, ehemailigen enveristischen Organisationen, kreiert. Die LPK hat damals die Motivation und die Kraft im damaligen kommunistischen Albanien gefunden, und hat sich mit Material (Bücher usw) aus dem kommunistischen Albanien furniziert (80er Jahren).

    Enver Hoxha hat sich ausserdem für einen Krieg mit Jugoslawien vorbereitet, dafür gibt es Fakten (Pläne, die du einfach nachlesen kannst). Er hat die Bunker die er gebaut hat, mit Waffen und Nahrungsmittel für den Ernstfall gefüllt.
    Diese Bunker, wurden 1997/98 von der UCK geleert, und für den Krieg benutzt.

    Es gibt viele Albaner die sagen, Enver Hoxha hat Kosova verkauft. Diese Logik kann nicht stimmen, weil die Albaner Kosova in dieser Phase gar nicht in der Hand gehabt haben: Es waren die Nazi-Faschisten die Kosova und ganz Albanien administrierten, die Ballisten waren nur Gehilfen (Wie heute UNMIK, EULEX, KS-Regierung).
    Mit der Vertreibung der Nazi's hätte das Abkommen von Bujan durchgesetzt werden müssen, doch in Paris hat Albanien keine Unterstützung erhalten, man hat beschlossen die Grenzen vor dem 2. WK wiederherzustellen, ausser die Grenzen von Polen wurde auf Druck von der UDSSR verändert.

    Mit dieser Logik wäre Ismail Qemaili auch ein Verrätter, wäre Ahmet Zogu auch ein Verräter usw, weil die haben alle Kosova ausserhalb Albanien gelassen, und jeder weiss, dass Kosova durch das Londoner Abkommen ausserhalb Albanien blieb.

    An denjenigen der sagte, die UCK hätte Albanien nichts gebracht sage ich nur:
    Die UCK ist 1998 in Durres und in ganz Albanien einmarschiert, und hat dort für Ruhe und Ordnung gesorgt, die die staatlichen Einrichtungen in Albanien nach den Unruhen 1997 überfordert waren.

  10. #20
    Avatar von chemicalrody

    Registriert seit
    06.01.2010
    Beiträge
    450
    Pordhët Gegërishtja...!^^

Seite 2 von 7 ErsteErste 123456 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 25.02.2011, 17:06
  2. Hoxhas Bunker
    Von Змај im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 130
    Letzter Beitrag: 22.08.2010, 19:22
  3. Gül deutet Verzicht an
    Von Kelebek im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 09.10.2009, 16:31
  4. Hoxhas Albanien
    Von Taulle im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 38
    Letzter Beitrag: 21.12.2007, 13:42
  5. KFOR ruft zu Verzicht auf Rache & Gewalt
    Von Feuerengel im Forum Politik
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 12.06.2005, 07:55