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Vorschlag zur Lösung des Status des Kosovos

Erstellt von berisha22, 18.12.2012, 21:18 Uhr · 49 Antworten · 2.773 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
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    503
    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Ich ignoriere keinesfalls das Problem, ich glaube nur du bist etwas blauäugig. Du hast nur nicht vor Augen, dass auch bei einen Gebietsaustuausch Albaner aus dem Norden Kosovos an Serbien fallen und Serben aus dem Preshevotal an Kosovo, das Problem wäre nicht gelöst wir hätten lediglich eine Rochade. Meinst du sowohl die Albaner aus Nordkosovo als auch die Serben aus dem Preshevotal würden das akzeptieren? Wenn du einen Bevölkerungsaustausch vorsiehst, kann ich dir versichern, dass sowas nicht möglich ist und gegen jegliche Menschenrechte verstößt und selbst wenn es die entsprechenden Staaten durchführen wollten, die internationale Gemeinschaft diesen Akt verurteilen und verhindern wird. Im Endeffekt sind das alles nur Träumerein, die nicht in die Tat umzustezen sind. Sowas wäre noch vor einem Jahrhundert möglich gewesen, in unserem Jahrhundert nicht mehr.
    Ich habe doch geschrieben, dass die albanischen Dörfer zu Kosovo und die serbischen zu Serbien gehen sollen. Das habe ich auch wiederholt geschrieben. Bevölkerungsaustausch macht nur bei gemischten Regionen Sinn und der Kosovo ist bis auf kleine Ausnahmen ziemlich homogen in seiner Verteilung der Ethnien. Das ist allgemein bekannt (im Gegensatz zu Bosnien vor dem Krieg).
    Den Serben im Kosovo wird kein einziges Recht genommen oder verwehrt, sie haben autonome Kommunen, in denen sich sich selbst verwalten und frei entfalten können. Sie sind im Parlament vertreten mit 10 gesicherten Sitzen von 120, ohne überhaupt an den Wahlen teilnehmen zu müssen und darüber hinaus errungene Stimmen an den Wahlen, was mindestens 20 Sitze der Serben im Parlament ausmacht, und 10 weitere Stimmen für die restlichen Mindeheiten, sodass wenn diese ihre Stimmen bündeln, das Parlament im Kosovo lahm legen können. Das können jedoch auch die Serben selbst, ohne die anderen Minderheiten, weil Kosovo auf dem Badinter-Prinzip aufbaut und immer dir überwiegende Teil der Mehrheit und der überwiegeden Teil der Minderheit für gewissen Gesetzesvorhaben abstimmen müssen (will das Parlament zur Grenzänderung der Koumunen ein Gesetz einbringen bspw. müssen 2/3 der Albaner und 2/3 Serben dafür abstimmen, geben die Serben nicht genügend Stimmen ab, scheitert das Gesetzesvorhaben, die Albaner können nichts allein unternehmen). Die Serben sind mit dem ersten Premieminister und mit mehreren Ministern in der Regierung vertreten. Es besteht einen parlamentarischen Minderheitenausschus, der von Minderheiten und einem Albaner besteht und über die Rechte der Minderheiten wacht, sowie dazu berechtigt ist, Gesetze ins Parlament einzubrigen, die die Rechte und das Leben der Minderheiten stärken und besser machen sollen. Die Serben haben ein Recht auf doppelte Staatsbürgerschaft, Serbische und Kosovarische, die Albaner hingegen werden schon seit dem Vorhaben von Berisha zur Sau gemacht, weil sie auch ähnlches wollen.
    Im Bosnien ist das schon gescheitert und du willst das auch für den Kosovo? Wenn die im Norden wirklich partizipieren würden, dann hätten diese ca. 50Tsd. Menschen mehr Macht als der Rest, dann kannst du auch gleich Belgrad über uns bestimmen lassen. Wir können froh sein, dass unser Parlament nicht lahmgelegt wird, auch wenn du das als gut siehst. Dein Prinzip würde wahrscheinlich jede Minderheit in Europa oder gar auf der Welt annehmen, aber im Kosovo herrschen andere Realitäten, das weisst du, oder kannst du mir sagen, dass die Serben glücklich mit diesen Rechten sind? Du kannst den Serben nicht vorschreiben, was für sie gut sein soll, oder was sie glücklich macht, du musst sie ernst nehmen und ihre Forderungen auch und irgendwie einen Mittelweg finden, alles andere resultiert in Gewalt. Ich freue mich wenn der Norden weg ist, damit wir diese parlamentarischen Handschellen los sind, denn ich finde, dass der Serbe rechtlich nicht über dem Albaner stehen sollte, denn wir sind genau so viel wert, aber da leider sowas nicht möglich ist, muss man der Realität die Hand reichen und zugestehen, dass dieser Staat ein Kunstgebilde ist, mit dem sich kaum einer identifizieren kann.

    Alle diese Rechte nehmen die Serben im süden Kosovos wahr, ohne Probleme im Alltagsleben zu haben, von den wirtschaftlichen Problemem abgesehen, die jeder Bürger und unabängig von seiner Ethnie im Kosovo hat. Wieso können aber die Serben im Norden mit diesen Rechten nicht leben, stellt sich nun die Frage? Das Problem im Norden Kosovos ist ein künstliches Problem, das von Serbien am Leben gehalten wird und direkt von Serbien finanziert und gesteuert wird. Das Problem haben wir nicht bei den Serben im Kovoso zu suchen, denn auch diese haben die ganze Situation satt, das Problem sollten wir in Belgrad suchen. Wenn Belgrad dazu bewegt wird die illegalen Parallelstrukturen abzubauen, werden sich auch die Bürger im norden Kosovos sehr schnell integrieren; Integrationsbereitschaft wird dort auch schon lange singalisiert, man wagt aber keinen offenen Widerspruch gegen die Parallelstrukturen, da man nicht weißt wie die Entscheidung bzgl des Norden endgültig ausfallen wird.
    Zu diesem Spiel gehören aber Zwei und der Norden hat gerne die Hilfe Belgrads angenommen und warum? Weil sie nicht zu uns gehören wollen und das war vorher so und ist jetzt auch noch so. Als ob sie einer serb. Gehirnwäsche unterzogen waren von der wir sie befreien müssten, das ist so nicht, denkst du wirklich, dass sie aufeinmal andere Menschen werden, wenn Belgrad nicht mehr hilft? Das bringt nichts, wenn Belgrad geht, dann würden sie ZWANGSWEISE mit den Albaner kooperieren (allerhöchstens und wenn auch nicht von heute auf morgen) und ich will ihnen keinen Zwang aufsetzen, ich will ihr Wohl genau so wie ich meins haben will und da muss man eben Kompromisse finden, die beiden gefallen.

    Die EU sollte mehr Druck auf Belgrad ausüben, um die illegalen und kriminellen Paralelstrukturen abzubauen und die EU-Integration Serbiens an die Bedingung des Abbaus der Paralelstrukturen knüpfen, sowie Serbien klar machen, dass das Kosovo ein für alle Mal verloren ist, also Gegendruck auf Serbien ausüben. Jegliche Grenzveränderung zugunsten Serbiens würde die Albaner in der Region in Aufruhr bringen und die Sicherheitslage destabilisieren. Würde man hingegen Grenzveränderungen zugunsten Kosovos vorhnehmen, würde das hingegen die Serben in der Region in Aufruhr bringen. Also beides sehr heikel.
    Wie gesagt, das Problem liegt in den Köpfen und nicht in den Strukturen. Ihr denken und ihr Glaube ist fest und wird sich nicht ändern! Wünsche herbeisehnen bringt nichts, die Realität ist nämlich eine andere. Solche drastischen Maßnahmen wie den Norden von seinen Strukturen zu entledigen, auch wenn sie von der EU kommen,würden allenfalls zu einem Guerrilla-Krieg führen und wir wissen beide, dass die im Norden Waffen haben.

    Diese Rechte, die die Serben im Kosovo genißen, sollten auch die Albaner im Preshevotal genießen und damit wäre ein Ausgleich geschaffen, mit dem alle leben könnten.. Aber versuch mal diese Rechte für die Albaner in Serbien durchzusetzen
    Nein und nochmals nein! Für keine der beiden Seiten! warum sollen ca. 100Tsd. (nicht einmal!) über ein Land mit 9 Millionen mehr Einfluß haben, warum soll eine kleine Minderheit im Süden das Geschehen im Norden lenken dürfen, dort wo fast niemand von ihnen war?

    In meinem Wortschatz existiert das Wort "Kosovare" als Sammelbegriff für alle Menschen die im Kosovo leben, also Albaner, Serben, Bosniaken, Kroaten, Roma, Türkenm etc. Ich bin Albaner aus dem Kosovo, folglich Kosovare von Staatsbürgerschaft und Albaner von der Ethnie, also Kosovare und Albaner zugleich. Wo ist da also das Problem? Kosovare und Albaner schließen sich nicht aus.
    Kosovare ist ein Sammelbegriff, aber im krassen Gegensatz zu Bezeichnungen wie Albaner, ist Kosovare ist dieser nicht mit Emotionen verbunden, denn die Identität gibt uns die alb. Flagge, die alb. Hymne, die alb. Sprache und wir fühlen uns zu einem Südalbaner zugehöriger als zum serbischen Nachbarn. Das gleiche gilt genauso für den Serben, nur halt mit serb. Symbolen. Wir leben in einem Staat wo ca. 90% des "Volkes" (Serben mitgezählt) einem anderen Staat angehören wollen, wo die Symbolen des Staates fremd auf einen wirken, wo die Hymne keinen zum zittern bringt, wir leben dort wo ein Kunstgebilde geschaffen worden ist, das niemanden wirklich glücklich macht. Ich denke, du bist einer dieser "Albaner", die krampfhaft versuchen den Kosovo nicht mit Albanien zu verbinden, einer derjenigen, der vergessen hat für was wir gekämpft haben, einer der vergessen hat, wie unsere Vorfahren waren. Ich sage es dir offen und ehrlich in meinen Augen bist du ein Verräter! Ich will das Wohl für Alle und das Volk hat die Stimme zur Wiedervereinigung erhoben , sowohl die Serben als auch die Albaner, wollen endlich zur Mutter zurück und diesen Traum würde ich ihnen nicht kaputt machen, nein, ich würde es ihnen geben.

  2. #42
    Avatar von Mbreti Bardhyl

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Ich ignoriere keinesfalls das Problem, ich glaube nur du bist etwas blauäugig. Du hast nur nicht vor Augen, dass auch bei einen Gebietsaustuausch Albaner aus dem Norden Kosovos an Serbien fallen und Serben aus dem Preshevotal an Kosovo, das Problem wäre nicht gelöst wir hätten lediglich eine Rochade. Meinst du sowohl die Albaner aus Nordkosovo als auch die Serben aus dem Preshevotal würden das akzeptieren? Wenn du einen Bevölkerungsaustausch vorsiehst, kann ich dir versichern, dass sowas nicht möglich ist und gegen jegliche Menschenrechte verstößt und selbst wenn es die entsprechenden Staaten durchführen wollten, die internationale Gemeinschaft diesen Akt verurteilen und verhindern wird. Im Endeffekt sind das alles nur Träumerein, die nicht in die Tat umzustezen sind. Sowas wäre noch vor einem Jahrhundert möglich gewesen, in unserem Jahrhundert nicht mehr.

    Den Serben im Kosovo wird kein einziges Recht genommen oder verwehrt, sie haben autonome Kommunen, in denen sich sich selbst verwalten und frei entfalten können. Sie sind im Parlament vertreten mit 10 gesicherten Sitzen von 120, ohne überhaupt an den Wahlen teilnehmen zu müssen und darüber hinaus errungene Stimmen an den Wahlen, was mindestens 20 Sitze der Serben im Parlament ausmacht, und 10 weitere Stimmen für die restlichen Mindeheiten, sodass wenn diese ihre Stimmen bündeln, das Parlament im Kosovo lahm legen können. Das können jedoch auch die Serben selbst, ohne die anderen Minderheiten, weil Kosovo auf dem Badinter-Prinzip aufbaut und immer dir überwiegende Teil der Mehrheit und der überwiegeden Teil der Minderheit für gewissen Gesetzesvorhaben abstimmen müssen (will das Parlament zur Grenzänderung der Koumunen ein Gesetz einbringen bspw. müssen 2/3 der Albaner und 2/3 Serben dafür abstimmen, geben die Serben nicht genügend Stimmen ab, scheitert das Gesetzesvorhaben, die Albaner können nichts allein unternehmen). Die Serben sind mit dem ersten Premieminister und mit mehreren Ministern in der Regierung vertreten. Es besteht einen parlamentarischen Minderheitenausschus, der von Minderheiten und einem Albaner besteht und über die Rechte der Minderheiten wacht, sowie dazu berechtigt ist, Gesetze ins Parlament einzubrigen, die die Rechte und das Leben der Minderheiten stärken und besser machen sollen. Die Serben haben ein Recht auf doppelte Staatsbürgerschaft, Serbische und Kosovarische, die Albaner hingegen werden schon seit dem Vorhaben von Berisha zur Sau gemacht, weil sie auch ähnlches wollen.

    Alle diese Rechte nehmen die Serben im süden Kosovos wahr, ohne Probleme im Alltagsleben zu haben, von den wirtschaftlichen Problemem abgesehen, die jeder Bürger und unabängig von seiner Ethnie im Kosovo hat. Wieso können aber die Serben im Norden mit diesen Rechten nicht leben, stellt sich nun die Frage? Das Problem im Norden Kosovos ist ein künstliches Problem, das von Serbien am Leben gehalten wird und direkt von Serbien finanziert und gesteuert wird. Das Problem haben wir nicht bei den Serben im Kovoso zu suchen, denn auch diese haben die ganze Situation satt, das Problem sollten wir in Belgrad suchen. Wenn Belgrad dazu bewegt wird die illegalen Parallelstrukturen abzubauen, werden sich auch die Bürger im norden Kosovos sehr schnell integrieren; Integrationsbereitschaft wird dort auch schon lange singalisiert, man wagt aber keinen offenen Widerspruch gegen die Parallelstrukturen, da man nicht weißt wie die Entscheidung bzgl des Norden endgültig ausfallen wird.

    Die EU sollte mehr Druck auf Belgrad ausüben, um die illegalen und kriminellen Paralelstrukturen abzubauen und die EU-Integration Serbiens an die Bedingung des Abbaus der Paralelstrukturen knüpfen, sowie Serbien klar machen, dass das Kosovo ein für alle Mal verloren ist, also Gegendruck auf Serbien ausüben. Jegliche Grenzveränderung zugunsten Serbiens würde die Albaner in der Region in Aufruhr bringen und die Sicherheitslage destabilisieren. Würde man hingegen Grenzveränderungen zugunsten Kosovos vorhnehmen, würde das hingegen die Serben in der Region in Aufruhr bringen. Also beides sehr heikel.

    Diese Rechte, die die Serben im Kosovo genißen, sollten auch die Albaner im Preshevotal genießen und damit wäre ein Ausgleich geschaffen, mit dem alle leben könnten.. Aber versuch mal diese Rechte für die Albaner in Serbien durchzusetzen

    In meinem Wortschatz existiert das Wort "Kosovare" als Sammelbegriff für alle Menschen die im Kosovo leben, also Albaner, Serben, Bosniaken, Kroaten, Roma, Türkenm etc. Ich bin Albaner aus dem Kosovo, folglich Kosovare von Staatsbürgerschaft und Albaner von der Ethnie, also Kosovare und Albaner zugleich. Wo ist da also das Problem? Kosovare und Albaner schließen sich nicht aus.
    Kom me ja dergu Hashimit Komentin ton me E-mail,e qe besa ty ka me te marr ne Qevri e ka me refuzu Ramushin...hahahaha.
    Pa hajgare tash rrespekt per Komentin.

    - - - Aktualisiert - - -

    Po edhe ne anen tjeter duhet me kuptu Komentin e Bezzon-se.
    Nuk ashte e leht si Shqiptare me jetu nen Serbi

  3. #43
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von berisha22 Beitrag anzeigen
    Ich habe doch geschrieben, dass die albanischen Dörfer zu Kosovo und die serbischen zu Serbien gehen sollen. Das habe ich auch wiederholt geschrieben. Bevölkerungsaustausch macht nur bei gemischten Regionen Sinn und der Kosovo ist bis auf kleine Ausnahmen ziemlich homogen in seiner Verteilung der Ethnien. Das ist allgemein bekannt (im Gegensatz zu Bosnien vor dem Krieg).
    Leichter gesagt als getan, denn in diesen Gebieten sind die Dörfer mit Ethnien querbeet gemischt. Im Kosovo hast du albanische Dörfer im äußersten Norden an der Grenze zu Serbien, im Preshevotal hast du Dörfer die von Albanern umzingelt sind. Möchte man ein Gebietsaustausch durchführen, müsste man zwangsweise auch die Bevölkerung eintauschen, was aus oben genannten Gründen unmöglich ist und gegen die Würde dieser Menschen verstoßen würde.

    Im Bosnien ist das schon gescheitert und du willst das auch für den Kosovo? Wenn die im Norden wirklich partizipieren würden, dann hätten diese ca. 50Tsd. Menschen mehr Macht als der Rest, dann kannst du auch gleich Belgrad über uns bestimmen lassen. Wir können froh sein, dass unser Parlament nicht lahmgelegt wird, auch wenn du das als gut siehst. Dein Prinzip würde wahrscheinlich jede Minderheit in Europa oder gar auf der Welt annehmen, aber im Kosovo herrschen andere Realitäten, das weisst du, oder kannst du mir sagen, dass die Serben glücklich mit diesen Rechten sind? Du kannst den Serben nicht vorschreiben, was für sie gut sein soll, oder was sie glücklich macht, du musst sie ernst nehmen und ihre Forderungen auch und irgendwie einen Mittelweg finden, alles andere resultiert in Gewalt. Ich freue mich wenn der Norden weg ist, damit wir diese parlamentarischen Handschellen los sind, denn ich finde, dass der Serbe rechtlich nicht über dem Albaner stehen sollte, denn wir sind genau so viel wert, aber da leider sowas nicht möglich ist, muss man der Realität die Hand reichen und zugestehen, dass dieser Staat ein Kunstgebilde ist, mit dem sich kaum einer identifizieren kann.
    Ob das nun in Bosnien gescheitert ist oder nicht, im Kosovo besteht diese Möglichkeit für die Serben, dazu solltest du dir eingehend die Verfassung des Kosovo durchlesen. Bislang ist es nicht vorgekommen, dass das Parlament lahmgelegt wird, denn die serbischen Parteien, die im Parlament sitzen und die serbische Minderheit legitim vertreten, sind auch in der Regierung mit stellvertretenden Premieminister und verschiedenen Minister vertrete, was von ihrer guten Integration innerhalb Kosovos zeugt. Bosnien ist eine andere Sache, das mit Kosovo wenig zu tun hat.

    Wir sollten nicht entscheiden, was die Serben glücklich macht, wir können ihnen lediglich Vorschläge unterbreiten und sofern sie diese annehmen, können wir davon ausgehen, dass sie damit glücklich sind. Im vorliegenden Fall haben die Serben im süden Kosovos das getan und kommen damit sehr gut klar, während sich die Serben im Norden davon mit gewalt ferngehalten werden.

    Im übrigen steht weder der Serbe übder den Albaner noch der Albaner über den Serben im Kosovo. Verfassungsrechtlich betrachet, stehen sie alle nebeneinander.

    Zu diesem Spiel gehören aber Zwei und der Norden hat gerne die Hilfe Belgrads angenommen und warum? Weil sie nicht zu uns gehören wollen und das war vorher so und ist jetzt auch noch so. Als ob sie einer serb. Gehirnwäsche unterzogen waren von der wir sie befreien müssten, das ist so nicht, denkst du wirklich, dass sie aufeinmal andere Menschen werden, wenn Belgrad nicht mehr hilft? Das bringt nichts, wenn Belgrad geht, dann würden sie ZWANGSWEISE mit den Albaner kooperieren (allerhöchstens und wenn auch nicht von heute auf morgen) und ich will ihnen keinen Zwang aufsetzen, ich will ihr Wohl genau so wie ich meins haben will und da muss man eben Kompromisse finden, die beiden gefallen.
    Nicht die Serben haben die Hilfe angenommen, du stellst hier die Dinge falsch dar, die Hilfen aus Belgrad haben die Paralelstrukturen angenommen, seit 1999 insgesamt 4 Miliarden Euro. Der einfache serbische Bürger aus dem Norden ist nicht mit den illegalen Paralelstrukturen gleichzusetze, weil sie nicht aus einer allgemeinen,freien, unmittelbaren und gleichen Wahl hervogegangen sind und damit keine legitimten Verterter der Serben sind. Der einfache serbische Bürger ist genau so arm, wie vorher ohne die Hilfen aus Belgrad. Die einzigen, die davon profitieren, sind die vermeintlichen Vertreter der Serben im Norden Kosovos, die parallel zu dem Sold aus Belgrad noch in kriminelle Strukturen verwickelt sind und Milionen machen. Der einfache serbische Bürger muss immernoch zuschauen, wo er einen Job findet und wie er seine Familie über die Runden bringen kann.

    Wie gesagt, das Problem liegt in den Köpfen und nicht in den Strukturen. Ihr denken und ihr Glaube ist fest und wird sich nicht ändern! Wünsche herbeisehnen bringt nichts, die Realität ist nämlich eine andere. Solche drastischen Maßnahmen wie den Norden von seinen Strukturen zu entledigen, auch wenn sie von der EU kommen,würden allenfalls zu einem Guerrilla-Krieg führen und wir wissen beide, dass die im Norden Waffen haben.
    Das Problem liegt definitiv nicht in den Köpfen. Die Menschen im Norden haben gesehen, dass die Serben mit den Albanern im Süden sehr gut auskommen. Aber wie schon vorher gesagt, wagen sie keinen offenen Widerstand gegen kriminelle Parallelstrukturen. Sie wollen entweder legale Institutionen aus Belgrad oder aus Prishtina, hauptsache die Parallelstrukturen sind weg. Oder kannst du dir persönlich vorstellen, jeden Tag aufzuwachen und zur Arbeit über unzählige Barrikaden und bewaffneten Gruppen zu laufen, oder dein Kind zur Schule zu bringen? Ich denke, die Forderungen der Serben im Norden sind berechtigt, leider hält sie Belgrad in Schach und macht ihnen das Leben zu den ohnehin schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen zusätzlich schwerer.

    Dass das Problem nicht in den Köpfen liegt, zeugt auch der Umstand, dass die Serben im Süden, die zur gleichen Zeit und der gleichen Situation von 1999 herausgegangen sind, sich sehr gut integriert haben, während die Serben im Norden es immer noch nicht "geschafft" haben. Wieso das so ist, brauche ich hier nicht zu wiederholen.

    Nein und nochmals nein! Für keine der beiden Seiten! warum sollen ca. 100Tsd. (nicht einmal!) über ein Land mit 9 Millionen mehr Einfluß haben, warum soll eine kleine Minderheit im Süden das Geschehen im Norden lenken dürfen, dort wo fast niemand von ihnen war?

    Serbien 9 Milionen? Zählst du Kosovo zu Serbien? Und mich nennst du dann einen Verräter?! Bist du einfach nur töricht oder zählst du Kosovo bewusst zu Serbien?

    100 Tsd Menschen brauchen icht über ein "9 Milionen" Land bestimmen, was diese Menschen brauchen, ist eine weite Selbstverwaltung, so wie die Kommunen im Kosovo, wo die Kommunen sehr lose zur Zentralmacht stehen, wenn es um die Förderung und Entfaltung der Wirtschaft geht. Genauso sollen die Serben im Norden ihre Kommunen vollständig autonom Verwalten dürfen und ihren Bedürfnissen selbst gerecht werden. Allein im Aussenverhältnis soll Kosovo für sie sprechen.

    Kosovare ist ein Sammelbegriff, aber im krassen Gegensatz zu Bezeichnungen wie Albaner, ist Kosovare ist dieser nicht mit Emotionen verbunden, denn die Identität gibt uns die alb. Flagge, die alb. Hymne, die alb. Sprache und wir fühlen uns zu einem Südalbaner zugehöriger als zum serbischen Nachbarn. Das gleiche gilt genauso für den Serben, nur halt mit serb. Symbolen. Wir leben in einem Staat wo ca. 90% des "Volkes" (Serben mitgezählt) einem anderen Staat angehören wollen, wo die Symbolen des Staates fremd auf einen wirken, wo die Hymne keinen zum zittern bringt, wir leben dort wo ein Kunstgebilde geschaffen worden ist, das niemanden wirklich glücklich macht. Ich denke, du bist einer dieser "Albaner", die krampfhaft versuchen den Kosovo nicht mit Albanien zu verbinden, einer derjenigen, der vergessen hat für was wir gekämpft haben, einer der vergessen hat, wie unsere Vorfahren waren. Ich sage es dir offen und ehrlich in meinen Augen bist du ein Verräter! Ich will das Wohl für Alle und das Volk hat die Stimme zur Wiedervereinigung erhoben , sowohl die Serben als auch die Albaner, wollen endlich zur Mutter zurück und diesen Traum würde ich ihnen nicht kaputt machen, nein, ich würde es ihnen geben.
    Ich habe in meinem Poste nicht darüber geurteilt, ob der Begriff Kosovare mit Emotionen verbunden ist oder nicht, vor allem nicht in meinem persönlichen Fall. Du unterstellst mir, dass ich Emotionen empfinde oder nicht, wenn ich die Flagge, Hymne, etc Kosovos wahrneme. An erster Stelle bin ich Albaner, von der Ethnie her. Von Staatsbürgerschaft bin ich Kosovare. Woher kannst du also entnehmen, dass ich einer dieser "Albaner" bin, der krampfhaft gegen den Anschluss Kosovos an Albanien ist? Ich glaube du bist ein wenig emotionsgeladen.


    Zitat Zitat von Mbreti Bardhyl Beitrag anzeigen
    Kom me ja dergu Hashimit Komentin ton me E-mail,e qe besa ty ka me te marr ne Qevri e ka me refuzu Ramushin...hahahaha.
    Pa hajgare tash rrespekt per Komentin.

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    Po edhe ne anen tjeter duhet me kuptu Komentin e Bezzon-se.
    Nuk ashte e leht si Shqiptare me jetu nen Serbi

    Hahaha faleminderit qe po mundohesh me'm nderu, po ne fakt me kan ne Qeveri me H.Thaqin eshte fyerje edhe nenqmim e jo nder, po une e konsideroj qellimin tend si te vlefshem e fisnik

    Une e kuptoj Bezzo-n plotesisht, me mujt sonte e kisha bashkangjit Luginen e Presheves me Kosoven e ua kisha dhan veriun e Kosoves, po keto pune nuk jane bash te lehta. Duhet pas parasysh se edhe nese deshirojm me ndryshu kufijt dhe me i nderru territoret, Serbia ka signalizu se ajo nuk deshiron me ia dhan Kosoves krejt luginen e Presheves, por vetem Presheven me fshatra perreth. Ku do te jesin shqiptaret ne Bujanoc, ku ata ne Medvegje? Nje nderim e kisha pranu une me gjith qejf vetem atehere kur do te nderohet Lugina e Presheves komplet, duke perfshi Presheven, Medvegjen e Bujanocin te gjitha me fshatra perreth. Po shkau e ka politiken e dreqit, po mundohet veq me shti kete opsion politik ne loj e ne fund me na e lan kopilin ne dere. Se njehere kur te pranon me bisedu per kete pune, duhet me qene e ditun se edhe duhet me pranu kete opsion, pavarsisht se a je i kenaqun me rezultat apo jo. Prandaj duhet me u sjell shume me kujdes me keto lojra te nderrimeve te territoreve se mundemi me humb ma shume se sa me fitu.

    Duhet pas gjithashtu parasysh, se nese pranohet ky opsion dhe Presheva i bashkangjitet Kosoves, ndersa Bujanovci dhe Medvegja mbesin nen Serbi, atehere ato Komuna demtohen edhe me thell se sa tani. A mund na si shqiptar te Kosoves ta marim kete pergjegjesi mbi vete dhe a na e fale historia ndonjehere nese i demtojm ata shqiptar, ne favor te nje komune?

  4. #44

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    Ich weiß nicht warum manche jetzt über Aufteilung sprechen. Serbien hat das Kosovo faktisch ganz aufgegeben, es geht jetzt nur noch darum ob die Serben im Norden eine Autonomie kriegen oder nicht.
    Die Chance eines Gebietstausches gibt es überhaupt nicht mehr.

  5. #45

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Leichter gesagt als getan, denn in diesen Gebieten sind die Dörfer mit Ethnien querbeet gemischt. Im Kosovo hast du albanische Dörfer im äußersten Norden an der Grenze zu Serbien, im Preshevotal hast du Dörfer die von Albanern umzingelt sind. Möchte man ein Gebietsaustausch durchführen, müsste man zwangsweise auch die Bevölkerung eintauschen, was aus oben genannten Gründen unmöglich ist und gegen die Würde dieser Menschen verstoßen würde.
    Ach, meinst du z.B. die 1000 serben die in Peje leben? Das ändert nicht wirklich viel bei einer Gemeinde mit 80.000 Einwohner und die Serben, die im Süden Kosovos leben arbeiten mit uns, weil sie von uns umgeben sind. Sie werden alles so akzeptieren wie sie die jetzige Lage akzeptieren. Sie tun mir am meisten leid, denn sie haben schon einen Nationalstolz, aber gehen in der Mehrheit unter und sie werden den Kosovo früher oder später verlassen, egal welcher Status, so leid es mir auch tut du kannst den Willen nicht brechen.

    Ob das nun in Bosnien gescheitert ist oder nicht, im Kosovo besteht diese Möglichkeit für die Serben, dazu solltest du dir eingehend die Verfassung des Kosovo durchlesen. Bislang ist es nicht vorgekommen, dass das Parlament lahmgelegt wird, denn die serbischen Parteien, die im Parlament sitzen und die serbische Minderheit legitim vertreten, sind auch in der Regierung mit stellvertretenden Premieminister und verschiedenen Minister vertrete, was von ihrer guten Integration innerhalb Kosovos zeugt. Bosnien ist eine andere Sache, das mit Kosovo wenig zu tun hat.
    Es wird genau so scheitern, sobald der Norden integriert ist. Wenn du ihnen so viel Macht gibst, dann dauert es nicht lange bis sie sie einsetzen werden. Was macht dich so sicher, dass sie es nicht tun werden? Bosnien begann mit dem gleichen Gedanken! Ich will nicht, dass eine Mini-Volksgruppe, die möglichkeit hat, alleinig über das Schicksal unseres Staates entscheiden kann.

    Wir sollten nicht entscheiden, was die Serben glücklich macht, wir können ihnen lediglich Vorschläge unterbreiten und sofern sie diese annehmen, können wir davon ausgehen, dass sie damit glücklich sind. Im vorliegenden Fall haben die Serben im süden Kosovos das getan und kommen damit sehr gut klar, während sich die Serben im Norden davon mit gewalt ferngehalten werden.
    Sie nehmen diese Vorschläge aber nicht an und die Serben im Süden würden anders entscheiden, wenn ihnen eine Wahl bliebe.
    Im übrigen steht weder der Serbe übder den Albaner noch der Albaner über den Serben im Kosovo. Verfassungsrechtlich betrachet, stehen sie alle nebeneinander.
    Natürlich stimmt das, ausser es geht um Gesetze die unser Land betreffen, da haben sie deutlich mehr Einfluß.


    Nicht die Serben haben die Hilfe angenommen, du stellst hier die Dinge falsch dar, die Hilfen aus Belgrad haben die Paralelstrukturen angenommen, seit 1999 insgesamt 4 Miliarden Euro. Der einfache serbische Bürger aus dem Norden ist nicht mit den illegalen Paralelstrukturen gleichzusetze, weil sie nicht aus einer allgemeinen,freien, unmittelbaren und gleichen Wahl hervogegangen sind und damit keine legitimten Verterter der Serben sind. Der einfache serbische Bürger ist genau so arm, wie vorher ohne die Hilfen aus Belgrad. Die einzigen, die davon profitieren, sind die vermeintlichen Vertreter der Serben im Norden Kosovos, die parallel zu dem Sold aus Belgrad noch in kriminelle Strukturen verwickelt sind und Milionen machen. Der einfache serbische Bürger muss immernoch zuschauen, wo er einen Job findet und wie er seine Familie über die Runden bringen kann.
    Der einfache serbische Bürger im Norden hat einen albanischen Polizisten getötet, der einfache serbische Bürger hat Barrikaden gebaut, der einfache serbische Bürger hasst unseren Staat! fast hundert Prozent haben sich gegen eine Eingliederung in unseren Strukturen ausgesprochen (ob du die Wahl für richtig oder nicht hälst, die Zahl kannst gefühlt bestätigen, wenn du an der Brücke überm Ibar stehst). Siehst du? Der serbische Bürger im Kosovo will diesen Staat nicht, es ist zwar traurig, aber muss akzeptiert werden. Lass ihm sein Land und er reicht dir früher oder später die Hand.


    Das Problem liegt definitiv nicht in den Köpfen. Die Menschen im Norden haben gesehen, dass die Serben mit den Albanern im Süden sehr gut auskommen. Aber wie schon vorher gesagt, wagen sie keinen offenen Widerstand gegen kriminelle Parallelstrukturen. Sie wollen entweder legale Institutionen aus Belgrad oder aus Prishtina, hauptsache die Parallelstrukturen sind weg. Oder kannst du dir persönlich vorstellen, jeden Tag aufzuwachen und zur Arbeit über unzählige Barrikaden und bewaffneten Gruppen zu laufen, oder dein Kind zur Schule zu bringen? Ich denke, die Forderungen der Serben im Norden sind berechtigt, leider hält sie Belgrad in Schach und macht ihnen das Leben zu den ohnehin schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen zusätzlich schwerer.
    Dann frag doch mal einen der dort lebt. Denkst du wirklich er wird so antworten? Ich denke kaum ein Serbe hat den Süden gesehen, warum auch? Es ist im fremd wie für dich Belgrad. Schau dir die Dokus zum Norden an und höre, was ein Serbe aus dem Norden sagt. Ich weiss es ist hart für sie im Norden, aber das nehmen sie in Kauf für ihre Freiheit und mit ihrem Willen, auch wenn wir das nicht verstehen oder wahr haben wollen. Wir Albaner haben auch vieles gemacht über mehrere Jahre hinweg und vieles in Kauf genommen und wenn ihnen ihre vielen Rechte zu wenig sind, dann müssen wir das akzeptieren, da können wir nichts rütteln.

    Wenn die Parallelstrukturen weg sind, werden sie nicht zu anderen Menschen! Die alleinige Schuld an den Parallelstrukturen zu suchen ist falsch.

    Dass das Problem nicht in den Köpfen liegt, zeugt auch der Umstand, dass die Serben im Süden, die zur gleichen Zeit und der gleichen Situation von 1999 herausgegangen sind, sich sehr gut integriert haben, während die Serben im Norden es immer noch nicht "geschafft" haben. Wieso das so ist, brauche ich hier nicht zu wiederholen.
    Der Serbe im Süden akzeptiert die Umstände zwar, aber wenn du ihn ehrlich fragst, würde er das Kosovo wieder an Serbien anschließen wollen.




    Serbien 9 Milionen? Zählst du Kosovo zu Serbien? Und mich nennst du dann einen Verräter?! Bist du einfach nur töricht oder zählst du Kosovo bewusst zu Serbien?

    100 Tsd Menschen brauchen icht über ein "9 Milionen" Land bestimmen, was diese Menschen brauchen, ist eine weite Selbstverwaltung, so wie die Kommunen im Kosovo, wo die Kommunen sehr lose zur Zentralmacht stehen, wenn es um die Förderung und Entfaltung der Wirtschaft geht. Genauso sollen die Serben im Norden ihre Kommunen vollständig autonom Verwalten dürfen und ihren Bedürfnissen selbst gerecht werden. Allein im Aussenverhältnis soll Kosovo für sie sprechen.
    Simpler Schätzungsfehler, sorry ich bin auch ein Mensch und mache Fehler. Habe nachgeschaut und es sind leicht über 7Millionen.
    Ja dafür bin ich auch, aber kein Veto-Recht, wie du es anscheinend willst. Gerechtigkeit hast du keine in dem du andere Unrecht behandelst! Sie sollen auf lokaler Ebene das Sagen haben, aber nicht auf Staatsebene, dort sollten sie gleichgestellt sein, also im Gegensatz wie du es willst bzw. wie es jetzt ist.

    Ich habe in meinem Poste nicht darüber geurteilt, ob der Begriff Kosovare mit Emotionen verbunden ist oder nicht, vor allem nicht in meinem persönlichen Fall. Du unterstellst mir, dass ich Emotionen empfinde oder nicht, wenn ich die Flagge, Hymne, etc Kosovos wahrneme. An erster Stelle bin ich Albaner, von der Ethnie her. Von Staatsbürgerschaft bin ich Kosovare. Woher kannst du also entnehmen, dass ich einer dieser "Albaner" bin, der krampfhaft gegen den Anschluss Kosovos an Albanien ist? Ich glaube du bist ein wenig emotionsgeladen.
    Ich habe geschrieben, dass das bei den Einwohner des Kosovos so ist (was du wohl auch bestätigen kannst, dass es bei ihnen so ist), den rest hast du suggeriert. Ich wiederhole aber gerne: Kosovo ist ein Staat mit dessen Symbolen sich (fast) alle Einwohner nicht indentifizieren. Ich denke, dass du so einer bist, zu mindestens zeigst du, wie ich finde, Anzeichen davon.

    Auf die Frage ob du den "Bashkim Kombetar" willst, wie antwortest du da? Bestimmt mit: "Nur mit Cameria, Ilirida, Ulqin und Kosovo, ansonsten nicht" Das ist genau die Antwort eines Verräters! Die Leute, die später dafür sorgen werden, dass wir alle Kosovaren sind, die, die uns unserer Wurzeln berauben wollen. Sie piecken kleine Unterschiede aus und Versuchen uns zu trennen! Wenn Kosovo+Preshevo sich Albanien Anschließt, dann leben ca. 85% der Albaner in einem Staat. Wie hätten sich unsere Nationalhelden entschieden?

  6. #46
    Avatar von artemi

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  7. #47
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von berisha22 Beitrag anzeigen
    Ach, meinst du z.B. die 1000 serben die in Peje leben? Das ändert nicht wirklich viel bei einer Gemeinde mit 80.000 Einwohner und die Serben, die im Süden Kosovos leben arbeiten mit uns, weil sie von uns umgeben sind. Sie werden alles so akzeptieren wie sie die jetzige Lage akzeptieren. Sie tun mir am meisten leid, denn sie haben schon einen Nationalstolz, aber gehen in der Mehrheit unter und sie werden den Kosovo früher oder später verlassen, egal welcher Status, so leid es mir auch tut du kannst den Willen nicht brechen.


    Es wird genau so scheitern, sobald der Norden integriert ist. Wenn du ihnen so viel Macht gibst, dann dauert es nicht lange bis sie sie einsetzen werden. Was macht dich so sicher, dass sie es nicht tun werden? Bosnien begann mit dem gleichen Gedanken! Ich will nicht, dass eine Mini-Volksgruppe, die möglichkeit hat, alleinig über das Schicksal unseres Staates entscheiden kann.
    Die Serben können nicht für alles und nach belieben ein Veto einlegen, das können sie lediglich in Angelegenheiten tun, die die Minderheiten direkt betreffen. Ansonsnten gibt es das Verfassungsgericht, das falsche politische Entscheidungen korrigiert und welches sich bislang sehr proffesionell und unabhängig gezeigt hat.


    Sie nehmen diese Vorschläge aber nicht an und die Serben im Süden würden anders entscheiden, wenn ihnen eine Wahl bliebe.

    Natürlich stimmt das, ausser es geht um Gesetze die unser Land betreffen, da haben sie deutlich mehr Einfluß.
    Die Serben haben auch eine andere Wahl gehabt, sich quer zu stellen und alls zu verweigern und zu boykotieren. Haben sie aber nicht getan, weil es ihnen politisch gut geht. Die Bedingungen unter denen sie im Kosovo leben sollten wurden sie im übrigen sowohl Serben als auch Albanern durch den Ahtisaariplan aufgezwungen. Der Boykott im Norden ist nicht nur ein Boykott gegen die Regierung in Prishtina, sondern auch ein Boykott gegen den Ahtisaariplan und damit gegen die internationale Gemeinschaft.

    Der einfache serbische Bürger im Norden hat einen albanischen Polizisten getötet, der einfache serbische Bürger hat Barrikaden gebaut, der einfache serbische Bürger hasst unseren Staat! fast hundert Prozent haben sich gegen eine Eingliederung in unseren Strukturen ausgesprochen (ob du die Wahl für richtig oder nicht hälst, die Zahl kannst gefühlt bestätigen, wenn du an der Brücke überm Ibar stehst). Siehst du? Der serbische Bürger im Kosovo will diesen Staat nicht, es ist zwar traurig, aber muss akzeptiert werden. Lass ihm sein Land und er reicht dir früher oder später die Hand.
    Woher nimmst du dir die Frechheit zu sagen, dass der einfache serbische Bürger albanische Polizisten getötet hat und Barriakaden gebaut hat??? Du bist wirklich sehr verblendet und kennst die wirklichen Probleme im Kosovo überhaupt nicht. Wer den Polizisten getötet hat, ist sowohl für die Kosovopolizei als auch für KFOR und EULEX bekannt - es ist bekannt, dass er von serbischen Scharfschützen der Spezialeinheit der MUP getötet wurde, auch der Name ist bekannt, es ist bekannt das Zvonko Veselinovic mit seinem Bruder und anderen Banditen, autorisiert, bezahlt und gelenkt von Belgrad, persönlich Menschen aus dem Norden auswählt und sie auf die Barrikaden schickt. Es ist bekannt, dass jeder Serbe, der auf der Barrikade verharrt, 300-500 Euro durch Serbien bekommt. Du kannst nicht weiter als über deine Nase blicken.


    Dann frag doch mal einen der dort lebt. Denkst du wirklich er wird so antworten? Ich denke kaum ein Serbe hat den Süden gesehen, warum auch? Es ist im fremd wie für dich Belgrad. Schau dir die Dokus zum Norden an und höre, was ein Serbe aus dem Norden sagt. Ich weiss es ist hart für sie im Norden, aber das nehmen sie in Kauf für ihre Freiheit und mit ihrem Willen, auch wenn wir das nicht verstehen oder wahr haben wollen. Wir Albaner haben auch vieles gemacht über mehrere Jahre hinweg und vieles in Kauf genommen und wenn ihnen ihre vielen Rechte zu wenig sind, dann müssen wir das akzeptieren, da können wir nichts rütteln.
    Kein Serben hat jemals den Süden gesehen? Damit disqualifizierst du dich endgültig aus der Diskussion. Die meisten Bewohner des Nordens sind Serben, die aus dem Süden Kosovos stammen. Vor dem Krieg war der Norden gleichermaßen durch die Ethnien bewohnt, der Norden Mitrovicas selbst mehrheitlich Albanisch. Wie kann es also sein, dass ein Serbe aus Prizren oder Peje der im Norden jetzt lebt, nicht den Süden gesehen hat oder kennt?


    Wenn die Parallelstrukturen weg sind, werden sie nicht zu anderen Menschen! Die alleinige Schuld an den Parallelstrukturen zu suchen ist falsch.


    Der Serbe im Süden akzeptiert die Umstände zwar, aber wenn du ihn ehrlich fragst, würde er das Kosovo wieder an Serbien anschließen wollen.

    Würde man die Albaner im Kosovo, Mazedonien oder sonst wo außerhalb Albaniens fragen, würden sie auch ehrlich antworten und sagen, dass sie sich Albanien anschließen wollen. Wie willst du es aber regeln, dass niemand den Willen dieser Menschen beachtet? Oder Glaubst du tatsächlich, wenn man den Norden an Serbien anschließt, der Rest Kosovos sich an Albanien anschließen darf? Ein sehr leichtsinniger Gedanke, wenn du sowas glaubst.

    Simpler Schätzungsfehler, sorry ich bin auch ein Mensch und mache Fehler. Habe nachgeschaut und es sind leicht über 7Millionen.
    Ja dafür bin ich auch, aber kein Veto-Recht, wie du es anscheinend willst. Gerechtigkeit hast du keine in dem du andere Unrecht behandelst! Sie sollen auf lokaler Ebene das Sagen haben, aber nicht auf Staatsebene, dort sollten sie gleichgestellt sein, also im Gegensatz wie du es willst bzw. wie es jetzt ist.
    Es sei dir verziehen

    Ich habe geschrieben, dass das bei den Einwohner des Kosovos so ist (was du wohl auch bestätigen kannst, dass es bei ihnen so ist), den rest hast du suggeriert. Ich wiederhole aber gerne: Kosovo ist ein Staat mit dessen Symbolen sich (fast) alle Einwohner nicht indentifizieren. Ich denke, dass du so einer bist, zu mindestens zeigst du, wie ich finde, Anzeichen davon.
    In einem Poste wieter oben sagst du, dass man den Serben im Kosovo nicht sagen kann, was gut oder schlecht für sie ist und im gleichen Atemzug willst du den Albanern im Kosovo sagen, ob es besser ist, sich an Albanien anzuschlißen oder nicht. Sehr widersprüchlich.

    Auf die Frage ob du den "Bashkim Kombetar" willst, wie antwortest du da? Bestimmt mit: "Nur mit Cameria, Ilirida, Ulqin und Kosovo, ansonsten nicht" Das ist genau die Antwort eines Verräters! Die Leute, die später dafür sorgen werden, dass wir alle Kosovaren sind, die, die uns unserer Wurzeln berauben wollen. Sie piecken kleine Unterschiede aus und Versuchen uns zu trennen! Wenn Kosovo+Preshevo sich Albanien Anschließt, dann leben ca. 85% der Albaner in einem Staat. Wie hätten sich unsere Nationalhelden entschieden?
    Zu Grenzänderungen möchte ich mich nicht äußern, die haben recht wenig mit dem Problem im Norden zu tun und weniger noch mit Albanien. Das können wir von mir aus in einem entsprechenden Thread ausgiebig diskutieren.

    Im übrigen finde ich es schon wieder sehr frech von dir, mich als "tradhetar" zu beschimpfen, denn dazu hast du keinerlei Anhaltspunkte.

    Aber die ganzen Argumeten aussenvorgelassen, wie willst du es drehen, dass 12 000 Albaner, die aus dem Norden vertrieben worden sind, dass sie wieder in ihre Häuser zurück kehren können. Wer soll das Problem lösen und wie? Und wenn der Norden zu Serbien soll, was soll aus den 12 000 Albanern, die vertrieben worden sind, werden? Sollen sie wieder zu Serbien? Soll man ihnen das Recht auf Rückkehr nehmen? Wie du siehst, hast du damit das Problem schon wieder nicht gelöst, sondern nur Ehtnisch und Territoriell verlagert.

    Anstatt die unsinnige Frage zur Abspaltung des Nordens zu stellen, solltest du dir lieber Gedanken um die Rückkehr der Vertrieben aus machen:

    Refugjatë në shtëpi të vet- Mitrovica në ditën ndërkombëtare të refugjatëve | Ballkani | DW.DE | 19.06.2010

  8. #48
    Avatar von Mbreti Bardhyl

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    BERISH.
    Mos u ngut e me etiketu Flo si tradhtare se ajo nuk pine uji hiq,se ne e njofim Flo kogja ni kohe te gjat ketu ne BF.
    Problemi ashte se ne qysh kemi qef me i zgjidh problemet tona nuk mundemi ashte fjala na vet nuk mundemi.
    Neve na duhet ndihma e tjereve,e ata (EU,USA)nuk jane te gatshem tash per tash me na i perkrah kerkesat tona.
    Per ne ma se miri kishte me qene mu integru nihere ne EU,me e forcu shtetin si ne KS ashtu edhe ne Shqiperi-e pastaj shofim.
    Faktori kohe ka me zgjidh nji pjes te problemin me serbet ne KS edhe tek shqiptaret ne Maqedoni e Lugine.
    Shqiptaret si ne KS,Shqiperi,Maqedoni,Mal te Zi,e Lugin duhen dite e nat me punu per interesat e tyre,aty ku gjinden.
    Kush mundet mei ndal sot Austrin me Zvicrren mu bashku,me dasht ato dy shtetet?????

  9. #49
    Avatar von BIG-Eagle

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    Aber Kosovo baut schon Siedlungen, nur anstatt dort einige ROSU-Mitglieder zu schicken, die 10-20 Hooligans zusammenknüppeln, lassen sie sich von ein paar Schwuletten mit Terroristenmaske einschüchtern.
    Kosovo muss entweder die übliche Politik anstreben, nämlcih die der Geburtenrate.
    Die Albaner im Norden müssen einfach mehr das Bett strapazieren
    Oder man macht einen drauf und strebt die Politik Kroatiens im Jahre 1995 an. Aber genau darauf wartet Belgrad ja nur, da das ihnen einen Grund geben würde, uns wegen Gewalt zu beschuldigen.

  10. #50
    Karim-Benzema
    Kosovo an Albanien angliedern und Prishtina als neue Hauptstadt ernennen

    Spas bei Seite, der Vorschlag ist gut aber er wird nicht viel bringen.

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