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Ergebnis 1.021 bis 1.030 von 1562

Wahlen in Kosovo 2010

Erstellt von Albion, 06.11.2010, 21:31 Uhr · 1.561 Antworten · 102.012 Aufrufe

  1. #1021

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    Zitat Zitat von Dardaniensohn Beitrag anzeigen
    Ich verstehe all diese Aufregung nicht.
    Thaqi´s Regierung ist die erste nach Kriegsende das überhaupt was bewegt hat.
    Er hatte das Land zu Unabhängigkeit geführt und danach 3 Jahre verwaltet alleine dafür ein riesen LOB! Allein in den ersten 90 Tagen hat er die administrativen Kostenum 70% gesenkt. Unter Thaqis Regierung haben die Familien der benachteiligten Kriegsveteranen und Kriegsopfer endlich Annerkenung und Unterstützung bekommen.
    Energie/Strommangel stark reduziert, Infrastruktur deutlich verbessert sehr viele Straßen und Schulen gebaut etwa 120 Schulen. Ich finde der Thaqis grösste Waffe ist zb Bildungsminister Hoxha hat sehr viel bewegt und reformiert ein guter Mann.
    Mango sind zB Gesundheitswesen und Rechtswesen da wurde nicht viel gemacht!
    Leute seien wir mal ehrlich es ist die erste Regierung die deutlich positive Veränderungen gebracht hat.
    In Kosova hat es momentan eh keine bessere Wahl!!
    Korruption wird sehr schwer sein zu bekämpfen das wird keiner Regierung so leicht fallen .
    Pdk hat so oder so das grösste intelektuelle und kompetente potentzial. Deshalb haben die treuen Anhänger zu Pdk gehalten und hinzu hat er sehr viele neue Überzeugt ihn noch einen Mandat zu geben!!

    i-wie kann ich die ironie aus diesem text nicht rauslesen und das macht mir angst

  2. #1022
    Avatar von Albion

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    LDK lehnt den Wahlprozess in der Drenas Skenderaj Ab!. Mustafa sagte in einer öffentlichen Rede , dass die Tiefe der Manipulation mit dem freien Willen der Bürger der anderen Gemeinden beiseite ..





    Weitere LDK glaubt, dass die KEK vorläufigen Extraktion Sortierung der Ergebnisse auf dem PDK überraschend und zeigen die Ergebnisse für LDK inakzeptabel sind.
    "LDK übernimmt keine Wahlen in Skenderaj Drenas, aber die Tiefe der Manipulation in diesen beiden Gemeinden und anderen Gemeinden als Shtime, Malishevë, Prizren, Mitrovica Gespräche, die mit unterschiedlichen Methoden und Wege sind, um Missbrauch der Abstimmung. Vorläufige Ergebnisse der KEK, die einen wesentlichen Vorteil stellt die PDK LDK sind erstaunlich und nicht akzeptabel, die LDK. CEC mit dieser legte auf der PDK Erstellung psychologischer Vorteil für die Bürger, nach denen auch wenn einige Abstimmungen, bevor es wieder ", sagte Mustafa.
    Mustafa führte die schwere Ladungen es verletzt Regeln der Wahl durch den scheidenden Ministerpräsidenten kritisieren ihn wegen Verletzung der allgemeinen Sicherheit.
    "CDP auf seine Manipulationen erklärt Sieg ohne Wartezeit vorläufigen Ergebnisse der CEC. Dieser Akt schwer verletzt vetëshkarkuar Prime Wahlordnung nicht nur verkündet die Ergebnisse auf dem gestohlenen Stimmen, aber auch Gefährdung der Staatssicherheit, sagte Mustafa.Ndërsa gefragt, ob LDK, um den Prozess, dessen Gegenstand Kopf wiederholen , gab nicht auf konkrete Antworten durch die Betonung, dass es unerlässlich, dass die Wahlen legitim handelt.
    Basierend auf den angeblichen Betrug hat LDK ihre Beschwerden an die Gutachtergruppe, dessen Entscheidung wird der entscheidende Gremium für LDK die Entscheidung über die Legitimität des Wahlprozesses eingereicht werden.
    "LDK nicht mit Kosovo zu regieren, weil er Stimmen, die die Manipulation von Abstimmungen und Rechte der Bürger manipuliert manipuliert", Mustafa fügte hinzu, dass die Analyse zu diesem Thema in der Sonntagszeitung LDK ist beschädigt 50 tausend Stimmen.

  3. #1023
    Avatar von Albion

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    AAK - keine Koalition mit PDK




    Ahmet Isufi nga radhët e AAK-së ka thënë se pasi që KQZ të japë rezutatet përfudimtare të zgjedhjeve do të bëjnë përcaktimin për koalicione. ...

    Ai ka thënë se është ende herët të thuhet se janë në opozitë për shkak se sipas tij, KQZ ka dështuar në procesin e numërimit të votave dhe mbajtjen e zgjedhjeve. Ahmet Isufi ka ripërsëritur se nuk ka koalicion me Partinë Demokratike të Kosovës për shkak se sipas tij, AAK nuk bënë koalicion me ato parti që e kanë rrëzuar veten dhe e kanë dëmtuar shtetin për tri vjet . Ai tha se koalicionet e mundshme të AAK -së do të bëhen mbi dy parime, me program të njëjtë të partive dhe me orientime të djathta të partive. Ai nuk e ka përjashtuar mundësinë e koalicionit me LDK-në duke e quajtur parti të djathtë dhe pashtu ka thënë se edhe me Vetëvendosjen, pasi që më shumë është lëvizje se sa parti politike .

  4. #1024
    Avatar von Albion

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    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    i kan vjedh votat se kur nuk i kish pas VV veq 12 perqind
    es könnte gut möglich sein das wider neu wahlen gibts.

  5. #1025
    Avatar von Balkanpeace

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    Zitat Zitat von Albion Beitrag anzeigen
    es könnte gut möglich sein das wider neu wahlen gibts.
    ich hoffe es ...

  6. #1026

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    V- endos për të vendosurit
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    E- norm do të jetë ndryshimi ...
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    A- tdheu im ndihet për herë të parë Krenar

  7. #1027

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    Ora-Online meldet sich wieder zurück

    Liebe Leser von Ora-Online

    Ich war einer der Initiatoren bei der Gründung von Ora-Online, die albanische Themen für den deutschsprachigen Raum zur Verfügung stellt und ich fasste mitunter auch den Entschluss dieses Projekts im Herbst dieses Jahres wieder zu beenden. Dass ich mich jetzt wieder über ein Schreiben an Sie wende, obwohl ich das Projekt Ora-Online abgeschlossen habe, hat damit zu tun, dass mein moralisches Gewissen mich dazu aufgefordert hat, diese alte Plattform im Internet noch einmal zu verwenden, um mein Wissen über gewisse politische und soziale Zustände in meiner Heimat mit Ihnen zu teilen.

    Ich möchte nicht viel über mich verraten, da ich stets viel Wert darauf gelegt habe, meine Privatsphäre vor allem im Internet zu wahren. Ich möchte vielleicht dennoch ein kleines Geheimnis aus meinem Leben preisgeben. Und zwar dachte ich bisher immer, dass ich im Alter von zwei Monaten in die Schweiz eingereist bin. Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass ich nur 10 Tage alt war, als mich meine Mutter nach meiner Geburt mit dem Zug in die Schweiz fuhr, wo dann mein Vater auf mich wartete.

    Man riss mich damals noch im Schlaf aus der Wiege, aus meiner Heimat. Ich verurteile meine Eltern nicht dafür, ich muss ihnen dankbar sein, denn sie wollten mir ein besseres Leben in Wohlstand und Sicherheit ermöglichen. Mehr als zwanzig Jahre später machte ich den gleichen Weg mit dem Zug wieder zurück in meine Heimat mit dem Ziel den Rest meines Lebens dort zu verbringen. Ich wusste, dass ich den Wohlstand in der Schweiz hinter mir lassen musste, doch war ich froh darüber, dass ich nach der Unabhängigkeit des Kosovo im Februar 2008, wenigstens in ein sicheres und vor allem freies Land zurückkehren kann. Doch meine Ankunft im Kosovo hatte etwas Tragikomisches an sich. Viele glaubten nämlich, dass ich nicht aus freien Stücken wieder in meine Heimat zurückkehrt war. Ich musste mir vieles anhören von meinen Bekannten und Verwandten. Einige dachten, ich sei verrückt in ein Land zurückzukehren, während die Menschen, die tatsächlich in diesem Land leben, alle auswandern wollen. Andere hegten sogar den Zweifel, man hätte mich aus der Schweiz ausgewiesen, weil ich kriminelle Dinge gedreht hatte. Andere behaupteten meine Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz war abgelaufen. Niemand konnte glauben, dass ich freiwillig in meine Heimat zurückgekehrt bin.

    Ich hatte bei meiner Rückkehr zwei klare Ziele vor Augen: Erstens, anhand meiner Ausbildung und mehrjährigen Berufserfahrung in der Informatik, Arbeitsplätze für junge Leute zu schaffen und sie im Informatikbereich durch den direkten Berufseinstieg auszubilden. Zweitens, 10 % meines persönlichen jährlichen Einkommens in kulturelle und humanitäre Projekte zu investieren. Schon nach einer kurzen Zeit machte ich die Erfahrung, dass es wohl besser sei, den Leuten hier nicht meine wahren Beweggründe für meine Rückkehr in die Heimat zu erklären, denn dies veranlasste sie erst Recht dazu, mich für verrückt zu halten und mir kein Glauben mehr zu schenken. So hüllte ich mich in Schweigen. Nichtsdestotrotz konnte ich schon nach einer kurzen Zeit mit den verschiedensten Leuten in Kontakt treten. Mit Anwälten, mit Beamten aus der Gemeinde, aber auch mit jungen Studenten oder einfachen Bauern. Die Erfahrungen, die ich im Gespräch mit diesen verschiedenen Menschen gemacht habe, hatten wie bei meiner Ankunft wieder etwas Tragikomisches an sich. So las ich etwa in einer Zeitung, dass ein Mann seine Stimmen bei den Parlamentswahlen am 12. Dezember und die seiner Familienangehörigen für jeweils 50 Euro das Stück über das Internet zum Kauf angeboten hatte. Als ich beim Abendessen mit einem Bekannten dieses Thema ansprach, fragte ich ihn, ob er für 100 Euro bereit wäre, seine Stimme der PDK-Partei von Hashim Thaçi zu geben. Dieser sah mich mit ernster Miene und erhobenem Zeigefinger an und sagte mir: „Gib mir 1000 Euro und ich gehe nicht für die PDK stimmen, sondern für die Shkije“. Shkije war ein Schimpfwort, dass die Albaner aus dem Kosova für die Serben verwendeten. Ich war völlig geschockt von dieser Aussage, doch musste ich lernen, dass die Leute von hier gelernt haben, gewisse Dinge mit anderen Augen zu betrachten als ich, der in der wohlhabenden Schweiz aufgewachsen bin. Was für mich nämlich ein absoluter Skandal war, war für die Leute da unten etwas Alltägliches.


    Ein weiteres Gespräch führte ich mit ein paar jungen Studenten, die gerade vor ein paar Tagen zusammen eine Nichtregierungsorganisation gegründet haben. Ich fragte sie mehrmals bei einem Kaffee in der Stadt, was für Ziele und Zwecke diese Organisation denn eigentlich verfolgt, doch irgendwie konnte mir keiner von denen eine genaue Antwort auf meine Frage geben. Ich sagte Ihnen, dass ich Kontakt zu vielen Deutschen und Schweizern hätte, die für internationale Organisationen im Kosovo arbeiten und die mit Sicherheit Interesse hätten, solche jungen Leute bei ihrem Vorhaben finanziell zu unterstützen. Dafür bräuchten sie aber ein klares und seriöses Programm, doch hatten sie nicht einmal eine Website, wo man sich über ihre Organisation informieren konnte. Sie zeigten sich beeindruckt von dem, was ich ihnen sagte und fragten mich, ob ich ihnen helfen kann. Als dann während unseres Gespräches ein paar junge Männer an unserem Tisch vorbei liefen, zeigte einer dieser Studenten, die mit mir am Tisch sassen mit seinem Zeigefinger auf diesen jungen Mann und fragte mich: „Siehst du den da? – Das ist der Vorsitzende der Jugendpartei der PDK in dieser Stadt. Er hat versprochen uns finanziell zu unterstützen, wenn wir im Gegenzug seine Partei wählen.“ Dies war für mich wieder so ein Moment, wo ich geschockt über diese Leichtigkeit war, mit der solche jungen und mir intelligent scheinenden Menschen über so ein Skandal erzählten. Doch dieses Mal beschloss ich mir nichts anmerken zu lassen, in der Hoffnung, sie würden mir noch mehr preisgeben über gewisse Dinge die sich in diesem Land abspielten und dies taten sie dann auch. So erzählten sie mir dann auch von einem erfolgreichen Geschäftsmann der bei den Wahlen für die AAK-Partei antritt. Auch dieser versprach ihnen sie finanziell zu unterstützen, sollten sie für ihn wählen. Nach Ende unseres Gespräches verabschiedete ich mich und sagte ihnen, dass es mir leid täte, ich aber nicht im Stande bin, eine Organisation zu unterstützen, die bereit ist, ihre Wahlstimmen für Geld zu verkaufen. Denn für mich sei das eine widerliche Form der Prostitution. Der Kontakt zu diesen Leuten wurde ab diesem Moment abgebrochen.

    Ich verfüge über die genauen Namen dieser Personen, doch ich kann sie aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich preisgeben. Ich merkte schnell, dass in diesem Land so einiges in die falsche Richtung läuft und meine Befürchtung sollte sich bei den Parlamentswahlen am 12. Dezember 2010 bewahrheiten. Ich kann heute mit absoluter Sicherheit sagen, dass diese Wahlen von langer Hand geplant und manipuliert wurden. Alles fing bereits vor etwa einem Monat an. Nachdem der Koalitionspartner die LDK aus der Regierung zurückgetreten ist, war für alle klar, dass diesem Land Neuwahlen bevorstehen. Die Frage war nur zu welchem Zeitpunkt diese stattfinden sollen und hier fängt bereits die ganze Tragödie an. Die Oppositionspartei AKR beschliesst ein sogenanntes Misstrauensvotum gegen die Regierung von Thaçi einzuleiten. Es gelingt ihr die nötigen Stimmen dafür zu sammeln und so kommt der Misstrauensantrag vor das Parlament und zum ersten Mal in der Geschichte der Demokratie stimmte die noch verbleibende Regierungspartei selbst für den Misstrauensantrag und stürzt sich selber unter dem Vorwand, man wolle durch vorzeitige Wahlen so schnell wie möglich eine neue Regierung bilden um das Land zu stabilisieren. Doch in Wahrheit ging es der PDK von Thaçi nicht darum, dass Land zu stabilisieren. Es war ein kalkulierter, politischer Schachzug von ihm um das Überleben seiner Macht im Kosovo zu sichern, denn er wusste, dass alle Meinungsumfragen zeigen, dass ihm von der Bevölkerung des Kosovo grosses Misstrauen entgegenschlägt, weil seine Regierung für alle negativen Erscheinungen dieser Gesellschaft steht.

    Während seiner kurzen Mandatszeit hat er dem bitterarmen Land nicht nur keine neuen Arbeitsplätze geschaffen. Es sind in den letzten Jahren mehrere zehntausend Arbeitsplätze verloren gegangen. Seine Regierung hat nicht nur nicht die Korruption bekämpft, der Kosovo wird von Transparency International auf den hintersten Plätzen rangiert, somit ist Kosovo das korrupteste Land auf dem ganzen Balkan. Weiter wurde unter seiner Regierung die Presse- und Meinungsfreiheit im Land massiv verletzt. Dies sind alles keine von mir ausgedachten Behauptungen, diese Tatsachen lassen sich anhand vieler Berichte renommierter, internationaler Organisationen wie Transparency International oder Freedom House nachweisen. Thaçi wusste, dass die Neuwahlen so schnell wie möglich stattfinden müssen, denn mit jedem weiteren Tag verliert er an immensen Wählerstimmen aufgrund der oben genannten Tatsachen. Bei uns sagt man, dass der Wolf den Nebel liebt um die Schafe zu reissen. Mittlerweile steht nun fest, dass Thaçi nicht nur eine Schlange ist (diesen Spitznamen gab er sich selbst während dem Krieg), sondern auch ein Wolf und mit Hilfe der vorzeitigen Wahlen hat er sich selbst den Nebel über das Land gelegt, den er brauchte um die Wahlen zu manipulieren.

    Es beginnt also der Wahlkampf und nun steht fest, Thaçi’s Partei legte seine Wahlkampfstrategie auf drei Säulen fest, davon scheint die erste legal zu sein, beim zweiten sprechen wir bereits von einem Verbrechen, mit deren Hilfe sich nicht nur die PDK bedient, sondern auch die AAK, ja sogar die LDK, beim dritten sprechen wir nicht nur von einem Verbrechen, wir sprechen hier von einer organisierten Kriminalität. Die drei Säulen, die sich Thaçi zur Machterhaltung seiner eigenen Partei ausgedacht hat, sind folgende:

    1. Wahlstimmen mit Hilfe von verschiedenen Propagandainstrumente zu gewinnen. Wir sprechen hier von professionellen Wahlspots im Fernsehen und Reklamen in den PDK-nahestehenden Zeitungen wie die Gazeta Express und Infopress. Professionalle PR-Firmen aus dem Ausland halfen ihnen dabei. Das Ganze ist im eigentlichen Sinne völlig legal, denn alle anderen Parteien betreiben auch Wahlpropaganda. Doch es steht fest: Keine einzige Partei hat so viel Geld für Wahlpropaganda ausgegeben wie die PDK. Wir sprechen hier von einem Betrag in Millionenhöhe. Es stellt sich die legitime Frage, woher die PDK diese Gelder hat, wo wir doch wissen, dass hohe Parteifunktionäre der PDK noch vor dem Krieg nicht wussten, wie sie ihre Bäuche satt kriegen und heute Multimillionäre geworden sind. Doch fokussieren wir uns nicht länger auf diesen Punkt, denn dies ist schon längst gekauter Tabak. Gehen wir zu Punkt 2 rüber.

    2. Hier fängt das Ganze an illegal zu werden. Wir sprechen hier von einer Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, in einem Land, wo der Durchschnittslohn 200 Euro beträgt, bis zu 50% der Bevölkerung Arbeitslos ist, viele davon in extremer Armut leben, Wahlstimmen einzukaufen. Der Preis dafür beträgt zwischen 50 und 100 Euro für je eine Stimme. Daneben gibt es die Wahlstimmen aber auch im Multipack, etwa für Familien oder bei angeblichen Nichtregierungsorganisationen, wie ich in meinem Anfangstext bereits erwähnt habe. Doch nicht nur die PDK kauft sich Wählerstimmen, auch die AAK und sogar die LDK. Wir sprechen hier also nicht von einem Skandal, sondern von einer gewöhnlichen Methode die Wahlen zu gewinnen. Doch hier fängt wieder die Tragikomödie an, denn vieles im Kosovo hat etwas Tragisches und zugleich Komisches an sich. Und zwar verfügt die AAK und die LDK schlicht und einfach nicht über das gleiche Budget wie die PDK um Wählerstimmen einzukaufen. Nehmen wir mal die AAK: die AAK muss derzeit viel Geld für Anwälte ausgeben, die ihren Parteiführer Ramush Haradinaj vor dem Internationalen Gericht in Den Haag verteidigen, während sich innerhalb der LDK eine gewisse „Anti-Rugova“ Masse breitgemacht hat, welche die einstigen Werte des legendären, verstorbenen Präsidenten, Ibrahim Rugova, verkauft haben und somit langjährige, treue Parteispender verloren haben. Doch halten wir uns nicht länger bei Punkt 2 auf, sondern gehen direkt zu Punkt 3 rüber, denn hier fängt der eigentliche Skandal an und wir sprechen hier von einem Skandal, dass sogar für kosovarische Verhältnisse ein Skandal ist!


    3. Wahlmanipulationen. Bereits kurze Zeit nachdem alle Wahllokale um 19 Uhr geschlossen wurden, stand für alle fest: Die PDK hat die Wahlen massiv gefälscht. Wir sprechen hier nicht von einer gewöhnlichen Wahlfälschung, wie es sie in der Vergangenheit bei Wahlen im Kosovo immer schon gegeben hat. Wir sprechen hier von einem massiven und organisierten Betrug. Die Tragikomödie fängt auch hier wieder damit an, dass dieser Wahlbetrug so offensichtlich und für alle sichtbar war, dass man sich beinahe wünschte, die Wahlfälscher hätten sich beim Betrügen wenigstens ein bisschen mehr Mühe geben können. Fangen wir mal bei den kleineren Wahlbetrügen an. Vorher müssen wir uns verdeutlichen, dass all diese Wahlbetrüge bereits gut dokumentiert und mit Hilfe von Videomaterial bewiesen werden konnten, noch bevor die offiziellen Beschwerden bei der Wahlkommission des Kosovo eingegangen sind.


    Wenn wir also von den kleineren Wahlbetrügen reden, sprechen wir von Leuten, die mehrmals wählen gegangen sind, einige davon sogar bis zu 29-mal. Was für ein Zufall, dass die Wahlkommission ausgerechnet am Wahltag festgestellt hat, dass die Lampen mit deren Hilfe man die Tinte der Fingerabdrücke erkennen kann und somit Mehrfachwahlen verhindert werden sollen, defekt waren! Dann geht es weiter mit organisierten Schlägertruppen von der PDK und der AAK, die einheimische Wahlbeobachter vor allem der Vetevendosje unter massiver Gewaltandrohung dazu aufgefordert haben, die Wahllokale zu verlassen, damit sie ungestört die Wahlstimmen fälschen können. Selbstverständlich fanden diese Ereignisse erst dann statt, nachdem die internationalen Wahlbeobachter nicht mehr da waren. Doch einer der massivsten Wahlbetrüge fand in Thaçis Hochburgen, in den zwei Gemeinden Skenderaj und Drenas, statt. Wir wissen, dass im ganzen Kosovo durchschnittlich 47.5 % der Wahlberechtigten wählen gegangen sind. Doch in Skenderaj und in Drenas gab es eine Wahlbeteiligung von über 90%! Wir wissen, dass Thaçis Partei in diesen zwei Gemeinden traditionell viele Stimmen erhält, doch wir wissen auch, dass mindestens 30% der Wahlberechtigten aus allen Gemeinden des Kosovo entweder im Ausland leben und was nach dazu kommt, viele von ihnen sind bereits tot. Und hier fängt wieder die Tragikomödie an. Tatsächlich lassen viele kosovo-albanischen Familien ihre Toten bei den Gemeinden nicht registrieren, somit stehen diese zum Teil immer noch in den Wahlregistern, sogar der verstorbene Präsident, Ibrahim Rugova, stand da drauf. Wir sprechen hier also von einem Wahlbetrug, der für jeden so offensichtlich ist, dass man gar nicht erst hätte vor Ort sein müssen, um diesen Wahlbetrug festzustellen. Erschwerend für die PDK kommt noch hinzu, dass wir heute in einem Zeitalter leben, wo fast jeder ein Handy mit integrierter Kamera hat, mit deren Hilfe solche Wahlbetrüge leicht aufgezeichnet werden können. So existieren jetzt bereits unzählige Videos auf Youtube, die vor allem junge Menschen in aller Ruhe und Heiterkeit dabei zeigen, wie sie massiv Wahlzettel für die PDK ausfüllen. Dieser Wahlbetrug war so offensichtlich, dass selbst der amerikanische Botschafter, Christopfer Dell, zugeben musste, dass sich in Skenderaj gewisse Sachen nicht mit rechten Dingen zugespielt haben. Wenn wir vom amerikanischen Botschafter Dell reden, müssen wir uns bewusst sein, dass er ein treuer Freund von Thaçi und Limaj ist. Als die EULEX bei dem Verkehrsminister Fatmir Limaj Razzien wegen Korruptionsvorwürfen durchführte, war er der einzige Botschafter, der sich ohne zu zögern mit Limaj vor den Kameras ablichten liess. Doch selbst für ihn war der Betrug in Skenderaj offensichtlich so gross, dass er sich genötigt sah, ein, zwei harmlose Worte über diesen Betrug zu verlieren. Dann kommt noch die deutsche Wahlbeobachterin, Doris Pack, und meint, es hätte zwar Unregelmässigkeiten in Skenderaj und Drenas gegeben, aber man könne deswegen nicht einen Schatten über den gesamten Wahlprozess legen. Es sei Frau Pack garantiert, dass wenn sie in Deutschland solch eine skandalöse Aussage gemacht hätte, sie bis ans ihr Lebensende als Politikerin ausgedient hätte, aber Frau Pack machte diese Aussage eben nicht in Deutschland, sondern im Kosovo und dort passen sich selbst internationale Politiker aus dem Westen den einheimischen Sitten und Gebräuchen an und drücken gerne mal ein Auge zu. Die Frage stellt sich nur, wieso drücken die internationalen Beobachter ein Auge bei dieser massiven Wahlmanipulation zu? Wieso möchte man unbedingt, dass so ein korrupter Wahlfälscher wie Hashim Thaçi weiter das Kosovo regiert? Im gleichen Atemzug kritisieren sie den Kosovo immer wieder wegen seiner Korruption und der organisierten Kriminalität, scheuen aber nicht davor zurück, selber mal ein Auge zuzudrücken. Aus eigenen Quellen im Gespräch mit verschiedenen Diplomaten und Beamte, die für internationale Organisationen im Kosovo tätig sind, weiss ich, dass Hashim Thaçi immer wieder für Spott und Gelächter bei den Diplomaten sorgt. So hat er in all den Jahren und Treffen mit den höchsten Politikern dieser Welt immer noch nicht gelernt, wie man richtig Englisch spricht. Zu der gleichen Zeit ist Hashim Thaçi für die internationalen Diplomaten und Politiker äusserst beliebt. Unter dem Tisch erzählen mir einige dieser Diplomaten, dass Thaçi als äusserst kompromissbereit gilt und auch für die nötige politische Stabilität im Land sorgt. Wir erwarten jetzt also neue Dialoge zwischen Serbien und dem Kosovo, da braucht man einen Thaçi. Vorher muss aber noch eine Koalition gebildet werden. Dafür ist der Patriot Thaçi nun auf die Serben angewiesen, die laut dem Athisaari-Plan bereits 10 Sitze im Parlament garantiert haben, 10 weitere Sitze haben die Minderheiten im Parlament, auch die braucht man für eine Koalition. Dennoch fehlt Thaçi eine weitere kleinere, albanische Partei und hier könnte Behgjet Pacolli ins Spiel kommen, dessen Partei die AKR hat mit ihrem Misstrauensantrag gegen die Regierung Thaçi mitunter dafür gesorgt, dass die Wahlen im Kosovo so schnell wie möglich stattfinden sollen, was der Hauptauslöser dafür war, dass Thaçi die Wahlen so massiv fälschen konnte. Hier muss sich die AKR nun beweisen, ob sie wirklich nur die Regierung stürzen wollte oder ob sie zum Handlanger von Thaçi wurde um mit ihm nach den Wahlen eine Koalition einzugehen. Doch auch der ehemalige Rivale, Ramush Haradinaj, mit seiner AAK könnte dafür in Frage kommen, denn im Kosovo ist nichts so wie es scheint. Selbst der offensichtliche und massive Wahlbetrug in Skenderaj und Drenas könnte von Thaçi bewusst dazu inszeniert worden sein, um von noch grösseren Wahlmanipulationen in anderen Gemeinden abzulenken. Was mich betrifft, so habe ich meinen Entschluss, den Rest meines Lebens in meiner Heimat zu verbringen, bereits gefasst. Ich werde mein Land nicht kampflos diesen korrupten Banditen überlassen!


    Massiver Wahlbetrug im Kosovo

  8. #1028
    Fan Noli
    Fer erkennt die Resultate wegen der massiven Wahlfälschung von Seiten der PDK nicht an.

    FeR nuk i njeh rezultatet preliminare Partia Fryma e Re (FeR) nuk i pranon rezultatet preliminare të zgjedhjeve të jashtëzakonshme parlamentare të paraqitura nga KQZ-ja për shkak të keqpërdorimeve dhe manipulimeve anembanë Kosovës, duke vlerësuar se institucionet që dalin nga to janë jolegjitime.... Postuar: 04:49:52 / 14.12.2010

    Në një reagim të FeR-it thuhet se gjatë ditës së zgjedhjeve aktivistët të saj kanë qenë dëshmitarë të manipulimeve të votës së lirë anembanë Kosovës me raste nga më të ndryshmet, si për shembull presioni i vazhdueshëm nga përfaqësues të PDK së në votues gjatë shënimit të votës; shitje të votave jashtë vendvotimit për 20 euro në Mitrovicë; kërcënim fizik nga përfaqësues të PDK së ndaj vëzhgueses së partisë, duke mos e lejuar mbushjen e ankesës për parregullsi në vendvotim; sjellje e votave shtesë në vendvotime nga persona të dyshimtë; ardhja e kutive me shifër të njëjtë nga Drenasi në qendër të numërimit; vijimi i votimit, përkundër daljes nga vendvotimi të personit përgjegjës për detektimin e gishtërinjve; vijimi i votimit përkundër mosfunksionimit të detektorit gjatë tërë ditës së votimit; mosdetektimi i sprejit në gisht nga detektorët që kinse kanë qenë në funksion.

    “Të gjitha këto e shumë raste të tjera të parregullsive gjatë ditës së zgjedhjeve FeR i ka paraqitur pranë PZAP së bashkë me dëshmitë adekuate. FER-i beson se këto dhe shumë shkelje të tjera, të raportuara anembanë Kosovës nga ky subjekt dhe subjektet e tjera partiake, bashkë me manipulimet tashmë të padiskutueshme në Skenderaj e Drenas, ndikojnë substancialisht në rezultatet e këtyre zgjedhjeve dhe bëjnë që zgjedhjet të jenë përfundimisht jolegjitime”, thuhet në reagimin e FER-it.

  9. #1029

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    Bürgerkrieg !!! DAS EINZIGSTE WAS UNS NOCH GEBLIEBEN IST

    DENN EINE EINIGUNG MIT ALBANIEN GEHT NICHT WEGEN DER SCHEISS EULEX

    DIE ALBANISCHE REGIERUNG WÜRDE KOSOVO WIEDER NORMAL MACHEN

  10. #1030

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    Zitat Zitat von ALB-EAGLE Beitrag anzeigen
    Bürgerkrieg !!! DAS EINZIGSTE WAS UNS NOCH GEBLIEBEN IST

    DENN EINE EINIGUNG MIT ALBANIEN GEHT NICHT WEGEN DER SCHEISS EULEX

    DIE ALBANISCHE REGIERUNG WÜRDE KOSOVO WIEDER NORMAL MACHEN
    Glaube kaum.

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