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102. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • PDK

    13 12,75%
  • LDK

    6 5,88%
  • AAK

    5 4,90%
  • AKR

    3 2,94%
  • Vetevendosje

    60 58,82%
  • FER

    9 8,82%
  • Andere

    6 5,88%
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Ergebnis 191 bis 200 von 1562

Wahlen in Kosovo 2010

Erstellt von Albion, 06.11.2010, 21:31 Uhr · 1.561 Antworten · 101.955 Aufrufe

  1. #191
    Avatar von Albion

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    vendos 40


  2. #192
    Avatar von AulOn

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    Die taugen alle nichts, das Volk im Kosovo muss selbst anpacken und nicht auf die Politiker hoffen, wir brauchen die deutsche Nachkriegs-Mentalität !!

  3. #193

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    Express

    PDK (1749 Vota, 27 %)
    Vetëvendosje (1626 Vota, 25 %)
    LDK (1465 Vota, 22 %)
    AAK (663 Vota, 10 %)
    FER (493 Vota, 8 %)

    Votat Totale: 6544

  4. #194
    Avatar von Albion

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    Das Volk in kosovo hat die schnauze voll von korrupten Regierung mit Fatmir Limaj und Hashim Thaci
    Es gibt keine Politiker im Kosovo, nur Verbrecher

  5. #195

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    Wahlblog Kosovo

    Wo sind die Patrioten?

    Bevor der Kosovo eines fernen Tages Kandidat für die Aufnahme in die große Familie namens Europäische Union wird, bedeutet der Kampf gegen Korruption mehr als das Abarbeiten der Brüsseler Kriterien - es bedeutet die wichtigste Arbeit für die Kosovaren selbst. Dieser Kampf ist so notwendig, weil viele meiner Landsleute nicht von weniger als einem Euro am Tag leben können. So einfach ist es.

    Dazu braucht es echte Patrioten. Es klingt zwar sehr nach Klischee, aber ich bin davon überzeugt dass die kosovarische Gesellschaft Patrioten braucht, die ihr Land lieben und die ehrenwerte Menschen unterstützen.

    Die Patrioten meines Landes würden keine Mühen scheuen, Richter vor Kriminellen zu beschützen, die nicht mehr verurteilt werden, weil sie Verbindungen zur Regierung haben. Die Patrioten schützen und unterstützen auch die Arbeit von Staatsanwälten.

    Transparent in allen Entscheidungen

    Solche Patrioten behindern das Justizsystem nicht und schützen Zeugen. Sie würden Beamten keine leitenden Positionen in Krankenhäusern und Schulen zuschanzen. Sie verschaffen ihrer eigenen Familie auch keine Jobs in Ministerien. Sie sind transparent - in allen Entscheidungsprozessen.

    Die Patrioten lassen die Zivilgesellschaft arbeiten und nehmen ihre Kritik und ihre Empfehlungen ernst. Dasselbe gilt für die Medien. Die Patrioten verwenden kein Regierungsgeld, um Medien anzuschwärzen und den Verlegern auszurichten, dass sie nicht schlecht über sie schreiben dürften, wenn sie Anzeigeneinnahmen haben wollen.

    Die scheidende Regierung hat Millionen dafür ausgegeben, um unter dem Motto "Kosovo Young Europeans" das Bild einer strahlenden, jungen Bevölkerung im Fernsehen zu vermitteln. Jetzt, so glaube ich, ist es an der Zeit, die Energie des Landes mit der jüngsten Bevölkerung aller Staaten in der Region durch bessere Bildungsmöglichkeiten, bessere Gesundheitsvorsorge und so weiter zu belohnen.

    Ob das alles möglich ist? Ich glaube schon. Es gibt sie da draußen, die Patrioten. Aber es liegt am kosovarischen Volk, sich seine Stimme in den kommenden Jahren auszusuchen.

    Wo sind die Patrioten? - Kosovo-Wahl - Der Blog - derStandard.at

  6. #196
    Avatar von Albion

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  7. #197

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    Pacolli & Vetevendosje?


    Pacolli : Bashkimi Kosovë-Shqipëri brenda 15 vjetësh



    “Sigurisht të gjithë ne e kemi synim bashkimin kombëtar. Bashkimin e trojeve tona. Por, ekzistojnë mënyrat si. Neve kurrkush nuk mund të na ndalë që të punojmë dhe që de fakto të bashkohemi, kurse de jure do të jetë një periudhë mabs 10-15 viteve”

    Pacolli : Bashkimi Kosovë-Shqipëri brenda 15 vjetësh - Zgjedhjet 2010 - Politikë - Koha Net

  8. #198

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    An die Urnen, Kosovo-Serben!

    Während Premier Hashim Thaci letztes Jahr die Kosovo-Serben explizit zur Teilnahme an den Lokalwahlen aufgerufen hat, erwähnt er sie heuer gar nicht. Das mag daran liegen, dass die Parteien der serbischen Community in diesem Jahr viel präsenter sind als im Vergangenen.

    Und während Belgrad vor den letzten Wahlen die Kosovo-Serben zum Boykott der Lokalwahlen aufrief, erlaubt es der Volksgruppe in diesem Jahr in einer nuancierten Sprache die Teilnahme.

    Sehen wir hier den Beginn eines echten Dialogs zwischen Serbien und dem Kosovo? Oder spielt Serbien einfach eine neue Karte in dem Spiel aus, in dem es der EU zu zeigen gilt, dass man ein pro-westlicher Partner ist und dass man den Kosovo in Zukunft gemäß der EU-Warnungen behandeln will. Die sagen nämlich recht klar, dass Belgrad nicht beides haben kann: Kosovo und EU-Beitritt.

    Spielball der Interessen

    Obwohl die Serbische Gemeinschaft lange Jahre von Serbien als Spielball seiner Interessen verwenden wurde, scheint es nun so, als bereite sich die serbische Regierung gut auf die kommenden Gespräche mit der EU vor - eine starke Präsenz im kosovarischen Parlament inklusive.

    Viele Serben südlich des Ibars, dem Fluss, der den Großteil des Kosovo von der kleinen Serbenregion im Norden trennt, werden am Sonntag an die Urnen schreiten. Nördlich des Ibar ist die Situation weit weniger klar. Serbische Kandidaten wurden dort in den vergangenen Monaten attackiert. Dies hält den Norden des Kosovo auch weiter unter serbischer Kontrolle. Zumindest so lange, bis es Serbien opportun erscheint, politischen Profit daraus zu schlagen.

    Derzeit gibt es acht politische Einheiten, die die Serbische Gemeinschaft im Kosovo vertreten. Insgesamt hat die zentrale kosovarische Wahlkommission 28 politische Einheiten definiert. Gemäß der Verfassung, die von dem damaligen UNO-Vermittler Martti Ahtisaari geschrieben wurde, sind zehn Sitze im Parlament für die Serbische Gemeinschaft reserviert.

    Jetzt, wo mehr serbische Parteien antreten und mehr Serben wählen gehen als früher, sind auch die Chancen gestiegen, mehr als die Mindestzahl der zehn Mandate zu erreichen. Es ist auf jeden Fall für Serbien und den Kosovo von Interesse, dass die Serbische Gemeinschaft des Kosovo an den kommenden Wahlen teilnimmt und weiter im Parlament vertreten ist. Das stärkt die EU-Ambitionen beider Länder.

    An die Urnen, Kosovo-Serben! - Kosovo-Wahl - Der Blog - derStandard.at

    Oder Serbiens Einfluss im Kosovo....

  9. #199

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  10. #200

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    Erstmals seit der einseitigen Ausrufung der Unabhängigkeit wird im Kosovo über ein neues Parlament abgestimmt

    Pristina/Wien. Erstmals seit der einseitigen Ausrufung der Unabhängigkeit im Februar 2008 finden am Sonntag im Kosovo Parlamentswahlen statt. Der Urnengang kommt dem bisherigen Premier Hashim Thaci nicht ungelegen, der mit seiner Demokratischen Partei (PDK) als Favorit auf den Wahlsieg gilt. In allen Umfragen liegt die PDK um einige Prozentpunkte vor ihrem bisherigen Regierungspartner und Hauptkonkurrenten, der Demokratischen Liga (LDK). Die einst allmächtige LDK kriselt vor sich hin. Zwar steht mit Isa Mustafa, dem Bürgermeister von Pristina, einer der beliebtesten Politiker an der Parteispitze, aber für große Ernüchterung sorgte Uke Rugova. Der Sohn des äußerst populären Ex-Präsidenten Ibrahim Rugova entschloss sich überraschend, der LDK, die sein verstorbener Vater gegründet hatte, den Rücken zu kehren und ein etwas ungewöhnliches Bündnis mit der Allianz für die Zukunft (AAK) einzugehen. Die AAK bekämpfte bisher die LDK mit allen Mitteln. Und deren Vorsitzender Ramush Haradinaj wartet derzeit im Gefängnis des UNO-Kriegsverbrechertribunals auf seinen Prozess.
    Wahlzuckerl überall
    Die vorgezogenen Wahlen wurden notwendig, nachdem die PDK-LDK-Koalition im Oktober zerbrach. Aber bereits einen Monat zuvor gab es die grundsätzliche Einigung, vorgezogene Wahlen durchzuführen, nachdem der damaligen LDK-Chef Fatmir Sejdiu als Kosovo-Präsident zurücktrat. Einige Experten sprechen von einem politischen Schachzug von Thaci, der angesichts des schwächelnden Konkurrenten die Dominanz seiner Partei weiter ausbauen wolle.
    Thaci stellt den Kosovo als Erfolgsstory dar. Er habe sein Land in die Unabhängigkeit geführt und er werde sein Land in die EU und Nato führen, donnert er im Wahlkampf. Zudem verspricht er den Bürgern neue Arbeitsplätze, Lohnerhöhungen und visumfreie Reisen in die EU innerhalb von 15 Monaten. Aber nicht nur Thaci ist beim Verteilen von Wahlzuckerln großzügig. Alle Parteien sind bei Versprechungen nicht unbedingt sparsam.
    Dabei ist die Situation im Kosovo alles andere als rosig. Der politische Status ist noch immer nicht völlig geklärt. Bisher wurde die Unabhängigkeit von 72 Staaten anerkannt – weit weniger, als sich Pristina und die Unabhängigkeits-Befürworter erhofften. Seit 1999 wurden etwa vier Milliarden Euro an Hilfsgeldern in den Kosovo gepumpt. Der wirtschaftliche Erfolg ist aber mehr als bescheiden. Laut Weltbank leben 52 Prozent der Bevölkerung in Armut – mit weniger als zwei Euro am Tag. Etwa 50 Prozent der Bürger sind arbeitslos. Hinzu kommt, dass der Kosovo die jüngste Gesellschaft in Europa stellt. Jährlich drängen tausende junge Menschen in den Arbeitsmarkt. Doch Jobs sind und bleiben rar. Experten warnen daher vor sozioökonomischen Protesten und Unruhen.
    All diese Daten spielen Albin Kurti, dem Chef der ultranationalistischen "Vetevendosje" (Selbstbestimmung), in die Hände. Als Populist prangert Kurti die großteils aus der nicht minder nationalistischen "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) hervorgegangene politische Führungsriege und deren in kurzer Zeit sichtbar gewordenen Reichtum an. Als Nationalist spricht er sich gegen die Nato-Präsenz im Kosovo und gegen jegliche Verhandlungen mit Belgrad aus. Zudem setzt sich Kurti offen für eine Vereinigung der albanisch besiedelten Gebiete in Südosteuropa ein.
    Serben sind gespalten
    Nach Umfragen dürfte "Vetevendosje" zur drittstärksten politischen Kraft mutieren. Die Macht wird laut politischen Beobachtern bei Thaci bleiben. Er scheint bereits eine Koalition mit der Allianz Neues Kosovo (AKR) des Multimillionärs Behgjet Pacolli vereinbart zu haben. Zudem dürfte er von einigen Minderheitenparteien, auch jenen der Serben, unterstützt werden – und das müsste laut Umfragen für eine Mehrheit reichen.
    Die Kosovo-Serben, die mit insgesamt acht Parteien antreten, sind bei dieser Wahl gespalten. Jene etwa 60.000 Serben, die im Inneren des Kosovo leben, dürften diesmal vermehrt zur Wahlurne schreiten – auch deshalb, weil Belgrad erstmals nicht dezidiert zu einem Boykott aufrief. Hingegen zeigen die etwa 80.000 Serben, die im Norden des Kosovo leben, so gut wie kein Interesse an der Wahl. Nördlich des Flusses Ibar in der Stadt Kosovska Mitrovica, wo die Serben eine kompakte Mehrheit stellen, haben die Behörden aus der Hauptstadt Pristina weiterhin kaum Einfluss.


    Wählen im Armenhaus Europas

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