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Die Wahrheit über Kosovo(Warum streiten Serben und Albaner für dieses Land)

Erstellt von KingAgron, 17.09.2010, 00:33 Uhr · 110 Antworten · 14.313 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von драгињо

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    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    du kannst ja nicht von jedem erwarten dass er so gebildet ist wie ich
    ja eben,wo kämen wir da bloss hin...

  2. #62
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von Meti94 Beitrag anzeigen
    Kosovi IST und BLEIBT Albanisch
    ganz ruhig. er ist nicht einer von der sorte "vojislav mein kriegsheld!!"

  3. #63

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    307
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Nein muss man nicht, aber dein Verhalten hier ist das gleiche wie vom Generalstab VJ, auch du bist nur in Kosovo Threads, er sagte auch immer das er kein Serbe ist und wollte nicht sagen was.

    Und eure Schreibart ähnelt sich sehr, eigentlich eindeutig, aber was solls du bist nicht der einzige hier der nach einer Sperrung wieder kommen durfte.

    Wem was ähnelt,das weiss ich nicht,aber du bist auch nicht der Einzigste,der dummes Zeug von sich gibt,deswegen bist du also stets das Fake Anderer hier....

  4. #64

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    Zitat Zitat von KingAgron Beitrag anzeigen
    alles schön und gut ,ok kann sein dass deine theorie mehr der realität entspricht. doch ich hätte eine frage: warum ist den serbien sooo "scharf" auf kosovo, obwohl er kroatien bosnien mazedonien etc. verloren aht und nicht mehr weiter danach streben es wieder zurück zu erobern?ich meine kosovo besteht aus 2 verschiedene Bevölkerungsrassen;Slawen und Albaner. doch im prinzip, sind alle ex-jugoslawen alle gleich bis auf die kosovaren, nach deinem theorie.deswegen, wieso ausgerechnet Kosovo?
    sorry hab ich ganz vergessen^^ ja das steht eig. in dem Wikilink "History of Serbia" aber war mir schon klar das sich keiner die Mühe hat soviel zu lesen.

    Kurz gesagt: Kosovo Polje, war die Wiege der Serben. Die Gründung ihrer nationalen Identität. Allerdings vergessen die Serben gerne, das die Humangeschichte nicht im 12. Jahrhundert anfängt sondern seit es Homo Sapiens gibt.

    Und die ersten Homo Sapiens waren nun die dardanischen Illyrer deren Dardanien im heutigen Kosovo drinnen ist und die heutigen Albaner dort, teils Ureinwohner teils Zuwanderer sind. Die Katholiken dort haben mehr als nur Recht dort zu leben. Die Muslime aufgrund ihres Blutes ebenfalls. Doch die sind eben meist zugewandert oder umkonvertiert und haben somit ihr Illyrerdasein aufgegeben. Doch die Serben kamen nach den Illyrer und haben das Land vor den Türken ebenfalls verteidigt. In Kosovo Polje waren übrigens auch einige Albaner dabei! Angeführt von Gjon Kastrioti dem Vater von Skenderbeu!

  5. #65
    Bloody
    Zitat Zitat von Gjakshqiptar Beitrag anzeigen
    sorry hab ich ganz vergessen^^ ja das steht eig. in dem Wikilink "History of Serbia" aber war mir schon klar das sich keiner die Mühe hat soviel zu lesen.

    Kurz gesagt: Kosovo Polje, war die Wiege der Serben. Die Gründung ihrer nationalen Identität. Allerdings vergessen die Serben gerne, das die Humangeschichte nicht im 12. Jahrhundert anfängt sondern seit es Homo Sapiens gibt.

    Und die ersten Homo Sapiens waren nun die dardanischen Illyrer deren Dardanien im heutigen Kosovo drinnen ist und die heutigen Albaner dort, teils Ureinwohner teils Zuwanderer sind. Die Katholiken dort haben mehr als nur Recht dort zu leben. Die Muslime aufgrund ihres Blutes ebenfalls. Doch die sind eben meist zugewandert oder umkonvertiert und haben somit ihr Illyrerdasein aufgegeben. Doch die Serben kamen nach den Illyrer und haben das Land vor den Türken ebenfalls verteidigt. In Kosovo Polje waren übrigens auch einige Albaner dabei! Angeführt von Gjon Kastrioti dem Vater von Skenderbeu!
    Ahha, also Illyrer = Katholik oder was ?


    Selten so einen Schwachsinn gelesen ..

  6. #66
    GregorSamsa
    Hi,

    also ich könnte da ein Buch empfehlen:

    Kosovo, Kosova, Mythen, Daten, Fakten - Wolfgang Petritsch; Karl Kaser; Robert Pichler | Buch | buecher.de | portofrei | ISBN 3851293045 | neu + gebraucht

    Ist schon ein paar Jahre her, dass es veröffentlicht wurde. Und seit der Veröffentlichung ist noch so eiiiniges passiert, aber da stehen echt sehr interessante Fakten - besonders am Anfang des Buches.

    MfG

  7. #67

    Registriert seit
    15.09.2010
    Beiträge
    48

    Bitte bei der Wahrheit bleiben!!!

    Die wahre Geschichte des Kosovo ist komplizierter als die meisten User es sich hier machen.

    Es ist zwar eine historische Tatsache das es eine Region namens Illyrien gab, jedoch war es nie eine Nation oder ein geeintes Volk. In Illyrien lebte damals eine Ansammlungg an Stämmen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, die man nur schwerlich als Illyrer zusammenfassen kann, besonders da historsich so wenig überliefert und übriggeblieben ist.

    Es ist sogar schwierig eine Unterscheidung zwischen Kelten, Germanen und Slawen zu treffen, da die Römer willkürlich alle westlich des Rhein lebenden Stämme als Kelten und alle östlich des Rhein lebenden Stämme als Germanen kategorisiert haben. Die Wahrheit ist grau, so ist die keltische Kultur langsam in die germansiche übergegangen, sprachlich, so wie kulturell, man konnte sich immer mit seinen nächsten Nachbarn verständigen. So hat man von Spanien bis Polen einen fließenden kulturellenn Übergang in der Antike gehabt ohne scharfe Abgrenzungen. Es ist mittlerweile auch historisch belegt das zu den Wikingern auch Slawen gehörten und nicht nur nordische Germanenstämme.

    In anbetracht dieser Fakten ist es unmöglich von einem illyrischen Volk zu sprechen, sonbdern höchstens regional nur von illyrischen Stämmen.

    Die illyrischen Stämme waren als gute Seeleute bekannt und fielen nach einigen Kämpfen schon sehr früh unter die römische Herrschaft, einer starken jungen römischen Expansion. Seit diesem Zeitpunkt gibt es keine illyrische Kultur mehr, sondern nur noch die römische Kultur mit versprengtem illyrischem Einfluß. Bestes Beispiel ist Frankreich, das mehrheitlich von Kelten bewohnt war, aber dann von Cäsar erobert wurde. nach knapp 200 Jahren war die Kultur auschließlich römisch geprägt, während die Sprache noch starken keltischen Durchschlag hatte und zu dem heutigen französisch geführt hat, also die lateinischen Wörter ins keltische abgewandelt und dementsprechend so ausgesprochen.

    Unter der Zeit der Römer erlebte der Balkan eine kulturelle, friedliche Blüte. Etwaige Reibereien gab es nur selten mit slawischen und thrakischen Stämmen im Norden.

    Nach und nach zog das Christentum ins Römische Reich und der Balkan kannn so eine frühe Christianisierung aufweisen, da die sich nach und nach von Kleinasien bis in die entferntesten Zipfel Nordeuropas erstreckte.

    Nächster historischer Wendepunkt ist die Teilung des Römischen Reiches in zwei Teile. Diese waren jedoch nur Verwaltungsgrenzen mit zwei unterschiedlichen herrschern, da das Römische Reich zu groß geworden ist. Das Christentum war am Anfang noch sehr homogen, Unterschiede gab es nur zu den arianischen Christen, also sehr früh konvertierten Germanenstämmen (Goten).

    Der große Einschlag erfolgte mit der Ankunft der Hunnen, die von dem Zeitpunkt an eine Bedrohung stellten aber noch zu kontrollieren waren. erst Atilla der Hunnenkönig vereinte die Stämme und zog nun gegen das Römische Reich. Er war der Hauptinitiator für die Völkerwanderung, die Europa umkrempeln sollte. Zwar waren einzelne Völker seit ungefähr 50 v Chr. schon vorher am Wandern gewesen, so zB später die Goten, aber jetzt war der halbe Kontinent "on the feet". Die große Wanderungsbewegung der Germanen führte als Spätfolge zur Wanderungsbewegung der Slawen, die große Teile der ehemals von Germanen besiedelten Gebiete erschlossen, da diese fast unbewohnt waren. Im 6 Jhdt. trafen die slawischen Stämme auch auf dem Balkan ein, alle noch mit einer ziemlich identischen Kultur und Sprache. Es gab mehrere slawische Zuzugswellen. Immerhin waren die Slawen direkte Nachbarn der Balkangebiete.

    Durch die Wirren der Völkerwanderung und anderer Kriege, die das Römische Reich ausgefochten hat, waren die Balkangebiete stark entvölkert. Das Weströmische Reich zu der Zeit war eigentlich gefallen und nur noch das Byzantische Reich erhob den Machtanspruch auf die Balkangebiete. Jedoch war mit dem Untergang Roms auch der Aufstieg neuer christlicher Mächte verbunden, nämlich den italienischen Stadtstaaten und den neuen germanischen Königreichen.

    Die Serben siedelten auf dem von Byzanz beanspruchten Gebiet, dies wurde ihnen jedoch nachträglich vetraglich erlaubt. Sie mussten im Gegenzug für das Byzantische Reich kämpfen. Land für Frieden war eine gängige Politik des Byzantinischen Reiches und so waren die anfänglichen slawischen Aggressoren schnell die Mitstreiter Konstantinopels. Gefahren gab es zu der zeit noch genug für Konstantinopel, dazu zählten die in Ungarn verblieben Hunnenstämme, so wie awarische Invasoren.

    Die westslawischen Stämme fielen unter den Einfluß der italienischen Stadtstaaten und germanischer Fürstentümer. Später das Frankenreich.

    Dieser unterschiedliche Einfluß erklärt die Spaltung von Kroaten und Slowenen einerseits und den Serben andererseits.

    Ziemlich schnell emanzipierten sich die slawischen Stämme und gründeten ihre eigenen Fürstentümer und Königreiche, die Zeit um 1000 nach Chr. Die Stämme konsolidierten sich und bildeten erste Großkönigreiche, die ihrerseits auf etwas höhrere Ebene, fast auf Augenhöhe mit ihren Nachbarn reden konnten. Historisch belegt sind die Königreiche der Kroaten, Serben und Bulgaren.

    Eine albanische Nation oder dergleichen hat es zu der Zeit nicht gegeben, nur einzelne Stämme mit einer Kultur und eventuell Sprache die wir als albanisch ansehen könnten. In all dieser Zeit hat es keinerlei Konflikte zwischen sogenannten Albanern und Serben gegeben.

    Während Serbien und Bulgarien expandierten, schrumpfte das Byzantinische Reich seinerseits leicht. Um 1100 nach Chr. erschlossen die Serben das gesamte heutige Kosovo und große Teile Albaniens. Sie machten das Kosovo zum neuen Herz Serbiens und zum Ausgangspunkt ihres Großreiches. Die Nähe des Kosovo zu der byzantinischen und bulgarischen Grenze hatte entscheidende Vorteile für das serbische Reich, so waren sie näher am politisch wichtigen Geschehen in Konstantinopel und auch näher an der Quelle der Kultur. So entwickelte sich das Kosovo zum kulturellen Zenrums Serbiens, während andere Städtchen eher massive Festungen und Burgen waren, zum Beispiel Belgrad.

    Etwas was die heute im Kosovo lebenden Albanern nicht von der Hand weisen können ist eben diese serbische Kultur, so sind fast alle Ortsnamen im Kosovo slawischer Herkunft und nur die wenigsten Dorfnamen oder Stadtnamen albanischer Herkunft. Und im übrigen ist das Wort "KOSovo" eindeutig slawisch, gelle liebe "Kosovaren"

    Was zu der Zeit eindeutig der Fall war, ist das eine innige Verbindung zwischen den damaligen Alabnern und den Serben bestand. Sie lebten in Frieden und waren gegenseitige Verbündete. So wurde auch viel untereinander geheiratet, das erklärt auch wieso so viele Albaner slawisch aussehen, nämlich mit blondem Haar und blauen Augen, aber auch viele Serben diesen dinarischem Typ entsprechen mit dunklen Haaren und braunen Augen. Auf jedenfall fand damals ein reger Austausch und eine Durchmischung statt.

    Der entscheidende Wendepunkt war die Ankunft der Türken auf dem Balkan und eine der größten Schlachten der damaligen Zeit. Die Eroberung des Balkans durch die Türken dürfte allen hier bekannt sein, deswegen kaue ich das hier nicht explizit durch.

    Aber ich halte fest, das Serben und Albaner, sowie Bulgaren und Ungarn Seite an Seite gegen eine riesige osmanische Armee kämpften und ein militärischen Unentschieden rausholten. Für die Serben war es zwar der beginnende Untergang ihrer Selbstbestimmung, aber der moment zeigte das die Völker des Balkan vereinigt zusammenstanden. Dies wird heute so nicht mehr stattfinden, besonders da es auf dem Balkan nun eine Großreligion mehr gibt und die gegenseitige Identifizierung schwer fällt.

    Die Albaner an sich und die albanische Nation existieren erst seit dem 19 Jhdt. Vorher hat es leider keinen Identifikationspunkt gegeben an dem sich die heutigen Albaner festhalten können. Zwar gab es seit 1000 Jahren albanische Fürsten, Priester und Helden wie Skanderbeg, aber kann man dies nicht auf die heute lebenden Albaner beziehen.
    Die Serben haben da einen Vorteil, da sie ihre Geschichte kontinuierlich vom ersten Königreich herleiten können und der Begriff Nationalität ihnen keine so große Probleme bereitet wie den Albanern, da sie ihre Identität schon viel früher definieren konnten.

    ------------------

    Was mir leider negativ an den meisten Albaner aufstösst ist ihr übertriebens Nationalgefühl. So wird groß verkündet alle Albaner sind gleich, unsere Vorfahren die Illyrer bla bla. Die Realität ist, das etwa 90 % der Albaner im Kosovo sunnitische Moslems sind die ihre christlichen Landsleute nicht gerade gut behandeln. Man muß mal vergleichen das in Albanien mehr Christen leben. Während des Kosovokrieges sind viele christliche Albaner nach Serbien geflohen, weil sie sich dort mehr Schutz versprachen (böse Serben eben *lol*).
    Also wer groß die Klappe aufreist und von der Spaltung der Serben redet, der sollte sich lieber die Spaltung der Albaner betrachten, die irgendwann auch ein Pulverfass darstellen könnte.

    Außerdem geht mir das Gebabbel von Illyrien so gigantisch auf den Keks. Wie ich dargelegt habe ist historisch wirklich nichts dran an einer Verbindung zwischen Illyrern und heute lebenden Albanern, die Unterschiede sind einfach zu groß. Ein Gote hat ja auch nichts mit einem Deutschen gemein, das Volk hat sich erst so um 700 nach Chr zusammengefunden in seiner jetzigen Kosntellation.

    Wer hat anrecht auf das Kosovo??? Nun es gibt eindeutig statisch belegbare Zahlen das vor dem zweiten Weltkrieg die Serben eindeutig die Mehrheit im Kosovo hatten, durch Zuwanderung über die Grüne Grenze und die demographische Entwicklung verloren sie diese Mehrheit. Heute leben etwa 120000-150000 Serben im Kosovo etwa genauso viele Menschen wurden von den 80er bis heute von den Albanern aus ihren angestammten Dpörfern vertrieben. Da haben wir also 300000 Serben. Und es gibt noch Zigeuner und andere Minderheiten die genauso das Recht haben in ihrer heimat Kosovo zu leben, wie alle anderen auch. Hier kommen auch nochmal 50000 Menschen mindestens dazu, die heute vertrieben sind. Nicht gerechnet sind die Menschen serbischer herkunft die noch das Anrecht haben im Kosovo leben zu dürfen aber dies nicht tun, dazu zählen Auswanderer und Gastarbeiter. Also die 90% Albaner im Kosovo verschieben sich ganz schnell nach unten.

    Alle historisch dort beheimateten Völker haben das angestammte Recht im Kosovo leben zu dürfen. Aber da ich nicht mehr an ein friedliches Miteinander von Albanern und Serben glaube, sollten diese Gebiete voneinander abgetrennt werden. So wie man einem Albaner nicht zumuten kann vonn einem Serben regiert zu werden und ihn als Nachbar zu haben, so kann man den Serben nicht zumuten von Albanern regiert zu werden und diese als direkte Nachbarn zu haben. Das Nordkosovo gehört den Serben! Und man muß auch die Serben berücksichtigen die heute noch vertrieben sind, bevor man eine Spaltung in Erwägung zieht, diese Menschen haben auch das Anrecht auf Heimat.

    Und Vorsicht liebe Albaner, nicht jedes Fleckchen Erde wo ein Albaner mal ein Haufen gelegt hat ist auch ein Teil eines albanischen Großreiches. Das Gerede von einem vereingten Albanien und einem albanischen Großreich ist gefährlich und erinnert mich an die Haßreden von Hitler. Die Grenzen auf dem Balkan sind historische Grenzen, die mit viel Blut festgelegt wurden! Wer jetzt eine Abspaltung gewisser Gebiete von Macedonien, Griechenland, Montenegro und serbien verlangt, dem muß klar sein, das dies zu Blutvergießen führt. Ausnahme ist das unselige Konstrukt Bosnien, hier hat man einfach ein land aufgrund vonn Verwaltungsgrenzen international akzeptiert und das hat zu Blutvergießen geführt. Bosnien wird bald auseinanderbrechen wie eine alte Kloschüssel mit einem großen Sprung.

    Bei vielen des besonders jungen Albaner und sogenannten "Kosovaren", ja leider die Mehrheit der Bevölkerung, bleibt mir nur eins zu sagen...Geschichte 6, Ethik 5, Fleiß 6, Ordnung 5, Mathematik 6...
    Nachsitzen und lernen bitte!!!!

  8. #68
    Bloody
    Zitat Zitat von Critter Beitrag anzeigen
    Die wahre Geschichte des Kosovo ist komplizierter als die meisten User es sich hier machen.

    Es ist zwar eine historische Tatsache das es eine Region namens Illyrien gab, jedoch war es nie eine Nation oder ein geeintes Volk. In Illyrien lebte damals eine Ansammlungg an Stämmen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, die man nur schwerlich als Illyrer zusammenfassen kann, besonders da historsich so wenig überliefert und übriggeblieben ist.

    Es ist sogar schwierig eine Unterscheidung zwischen Kelten, Germanen und Slawen zu treffen, da die Römer willkürlich alle westlich des Rhein lebenden Stämme als Kelten und alle östlich des Rhein lebenden Stämme als Germanen kategorisiert haben. Die Wahrheit ist grau, so ist die keltische Kultur langsam in die germansiche übergegangen, sprachlich, so wie kulturell, man konnte sich immer mit seinen nächsten Nachbarn verständigen. So hat man von Spanien bis Polen einen fließenden kulturellenn Übergang in der Antike gehabt ohne scharfe Abgrenzungen. Es ist mittlerweile auch historisch belegt das zu den Wikingern auch Slawen gehörten und nicht nur nordische Germanenstämme.

    In anbetracht dieser Fakten ist es unmöglich von einem illyrischen Volk zu sprechen, sonbdern höchstens regional nur von illyrischen Stämmen.

    Die illyrischen Stämme waren als gute Seeleute bekannt und fielen nach einigen Kämpfen schon sehr früh unter die römische Herrschaft, einer starken jungen römischen Expansion. Seit diesem Zeitpunkt gibt es keine illyrische Kultur mehr, sondern nur noch die römische Kultur mit versprengtem illyrischem Einfluß. Bestes Beispiel ist Frankreich, das mehrheitlich von Kelten bewohnt war, aber dann von Cäsar erobert wurde. nach knapp 200 Jahren war die Kultur auschließlich römisch geprägt, während die Sprache noch starken keltischen Durchschlag hatte und zu dem heutigen französisch geführt hat, also die lateinischen Wörter ins keltische abgewandelt und dementsprechend so ausgesprochen.

    Unter der Zeit der Römer erlebte der Balkan eine kulturelle, friedliche Blüte. Etwaige Reibereien gab es nur selten mit slawischen und thrakischen Stämmen im Norden.

    Nach und nach zog das Christentum ins Römische Reich und der Balkan kannn so eine frühe Christianisierung aufweisen, da die sich nach und nach von Kleinasien bis in die entferntesten Zipfel Nordeuropas erstreckte.

    Nächster historischer Wendepunkt ist die Teilung des Römischen Reiches in zwei Teile. Diese waren jedoch nur Verwaltungsgrenzen mit zwei unterschiedlichen herrschern, da das Römische Reich zu groß geworden ist. Das Christentum war am Anfang noch sehr homogen, Unterschiede gab es nur zu den arianischen Christen, also sehr früh konvertierten Germanenstämmen (Goten).

    Der große Einschlag erfolgte mit der Ankunft der Hunnen, die von dem Zeitpunkt an eine Bedrohung stellten aber noch zu kontrollieren waren. erst Atilla der Hunnenkönig vereinte die Stämme und zog nun gegen das Römische Reich. Er war der Hauptinitiator für die Völkerwanderung, die Europa umkrempeln sollte. Zwar waren einzelne Völker seit ungefähr 50 v Chr. schon vorher am Wandern gewesen, so zB später die Goten, aber jetzt war der halbe Kontinent "on the feet". Die große Wanderungsbewegung der Germanen führte als Spätfolge zur Wanderungsbewegung der Slawen, die große Teile der ehemals von Germanen besiedelten Gebiete erschlossen, da diese fast unbewohnt waren. Im 6 Jhdt. trafen die slawischen Stämme auch auf dem Balkan ein, alle noch mit einer ziemlich identischen Kultur und Sprache. Es gab mehrere slawische Zuzugswellen. Immerhin waren die Slawen direkte Nachbarn der Balkangebiete.

    Durch die Wirren der Völkerwanderung und anderer Kriege, die das Römische Reich ausgefochten hat, waren die Balkangebiete stark entvölkert. Das Weströmische Reich zu der Zeit war eigentlich gefallen und nur noch das Byzantische Reich erhob den Machtanspruch auf die Balkangebiete. Jedoch war mit dem Untergang Roms auch der Aufstieg neuer christlicher Mächte verbunden, nämlich den italienischen Stadtstaaten und den neuen germanischen Königreichen.

    Die Serben siedelten auf dem von Byzanz beanspruchten Gebiet, dies wurde ihnen jedoch nachträglich vetraglich erlaubt. Sie mussten im Gegenzug für das Byzantische Reich kämpfen. Land für Frieden war eine gängige Politik des Byzantinischen Reiches und so waren die anfänglichen slawischen Aggressoren schnell die Mitstreiter Konstantinopels. Gefahren gab es zu der zeit noch genug für Konstantinopel, dazu zählten die in Ungarn verblieben Hunnenstämme, so wie awarische Invasoren.

    Die westslawischen Stämme fielen unter den Einfluß der italienischen Stadtstaaten und germanischer Fürstentümer. Später das Frankenreich.

    Dieser unterschiedliche Einfluß erklärt die Spaltung von Kroaten und Slowenen einerseits und den Serben andererseits.

    Ziemlich schnell emanzipierten sich die slawischen Stämme und gründeten ihre eigenen Fürstentümer und Königreiche, die Zeit um 1000 nach Chr. Die Stämme konsolidierten sich und bildeten erste Großkönigreiche, die ihrerseits auf etwas höhrere Ebene, fast auf Augenhöhe mit ihren Nachbarn reden konnten. Historisch belegt sind die Königreiche der Kroaten, Serben und Bulgaren.

    Eine albanische Nation oder dergleichen hat es zu der Zeit nicht gegeben, nur einzelne Stämme mit einer Kultur und eventuell Sprache die wir als albanisch ansehen könnten. In all dieser Zeit hat es keinerlei Konflikte zwischen sogenannten Albanern und Serben gegeben.

    Während Serbien und Bulgarien expandierten, schrumpfte das Byzantinische Reich seinerseits leicht. Um 1100 nach Chr. erschlossen die Serben das gesamte heutige Kosovo und große Teile Albaniens. Sie machten das Kosovo zum neuen Herz Serbiens und zum Ausgangspunkt ihres Großreiches. Die Nähe des Kosovo zu der byzantinischen und bulgarischen Grenze hatte entscheidende Vorteile für das serbische Reich, so waren sie näher am politisch wichtigen Geschehen in Konstantinopel und auch näher an der Quelle der Kultur. So entwickelte sich das Kosovo zum kulturellen Zenrums Serbiens, während andere Städtchen eher massive Festungen und Burgen waren, zum Beispiel Belgrad.

    Etwas was die heute im Kosovo lebenden Albanern nicht von der Hand weisen können ist eben diese serbische Kultur, so sind fast alle Ortsnamen im Kosovo slawischer Herkunft und nur die wenigsten Dorfnamen oder Stadtnamen albanischer Herkunft. Und im übrigen ist das Wort "KOSovo" eindeutig slawisch, gelle liebe "Kosovaren"

    Was zu der Zeit eindeutig der Fall war, ist das eine innige Verbindung zwischen den damaligen Alabnern und den Serben bestand. Sie lebten in Frieden und waren gegenseitige Verbündete. So wurde auch viel untereinander geheiratet, das erklärt auch wieso so viele Albaner slawisch aussehen, nämlich mit blondem Haar und blauen Augen, aber auch viele Serben diesen dinarischem Typ entsprechen mit dunklen Haaren und braunen Augen. Auf jedenfall fand damals ein reger Austausch und eine Durchmischung statt.

    Der entscheidende Wendepunkt war die Ankunft der Türken auf dem Balkan und eine der größten Schlachten der damaligen Zeit. Die Eroberung des Balkans durch die Türken dürfte allen hier bekannt sein, deswegen kaue ich das hier nicht explizit durch.

    Aber ich halte fest, das Serben und Albaner, sowie Bulgaren und Ungarn Seite an Seite gegen eine riesige osmanische Armee kämpften und ein militärischen Unentschieden rausholten. Für die Serben war es zwar der beginnende Untergang ihrer Selbstbestimmung, aber der moment zeigte das die Völker des Balkan vereinigt zusammenstanden. Dies wird heute so nicht mehr stattfinden, besonders da es auf dem Balkan nun eine Großreligion mehr gibt und die gegenseitige Identifizierung schwer fällt.

    Die Albaner an sich und die albanische Nation existieren erst seit dem 19 Jhdt. Vorher hat es leider keinen Identifikationspunkt gegeben an dem sich die heutigen Albaner festhalten können. Zwar gab es seit 1000 Jahren albanische Fürsten, Priester und Helden wie Skanderbeg, aber kann man dies nicht auf die heute lebenden Albaner beziehen.
    Die Serben haben da einen Vorteil, da sie ihre Geschichte kontinuierlich vom ersten Königreich herleiten können und der Begriff Nationalität ihnen keine so große Probleme bereitet wie den Albanern, da sie ihre Identität schon viel früher definieren konnten.

    ------------------

    Was mir leider negativ an den meisten Albaner aufstösst ist ihr übertriebens Nationalgefühl. So wird groß verkündet alle Albaner sind gleich, unsere Vorfahren die Illyrer bla bla. Die Realität ist, das etwa 90 % der Albaner im Kosovo sunnitische Moslems sind die ihre christlichen Landsleute nicht gerade gut behandeln. Man muß mal vergleichen das in Albanien mehr Christen leben. Während des Kosovokrieges sind viele christliche Albaner nach Serbien geflohen, weil sie sich dort mehr Schutz versprachen (böse Serben eben *lol*).
    Also wer groß die Klappe aufreist und von der Spaltung der Serben redet, der sollte sich lieber die Spaltung der Albaner betrachten, die irgendwann auch ein Pulverfass darstellen könnte.

    Außerdem geht mir das Gebabbel von Illyrien so gigantisch auf den Keks. Wie ich dargelegt habe ist historisch wirklich nichts dran an einer Verbindung zwischen Illyrern und heute lebenden Albanern, die Unterschiede sind einfach zu groß. Ein Gote hat ja auch nichts mit einem Deutschen gemein, das Volk hat sich erst so um 700 nach Chr zusammengefunden in seiner jetzigen Kosntellation.

    Wer hat anrecht auf das Kosovo??? Nun es gibt eindeutig statisch belegbare Zahlen das vor dem zweiten Weltkrieg die Serben eindeutig die Mehrheit im Kosovo hatten, durch Zuwanderung über die Grüne Grenze und die demographische Entwicklung verloren sie diese Mehrheit. Heute leben etwa 120000-150000 Serben im Kosovo etwa genauso viele Menschen wurden von den 80er bis heute von den Albanern aus ihren angestammten Dpörfern vertrieben. Da haben wir also 300000 Serben. Und es gibt noch Zigeuner und andere Minderheiten die genauso das Recht haben in ihrer heimat Kosovo zu leben, wie alle anderen auch. Hier kommen auch nochmal 50000 Menschen mindestens dazu, die heute vertrieben sind. Nicht gerechnet sind die Menschen serbischer herkunft die noch das Anrecht haben im Kosovo leben zu dürfen aber dies nicht tun, dazu zählen Auswanderer und Gastarbeiter. Also die 90% Albaner im Kosovo verschieben sich ganz schnell nach unten.

    Alle historisch dort beheimateten Völker haben das angestammte Recht im Kosovo leben zu dürfen. Aber da ich nicht mehr an ein friedliches Miteinander von Albanern und Serben glaube, sollten diese Gebiete voneinander abgetrennt werden. So wie man einem Albaner nicht zumuten kann vonn einem Serben regiert zu werden und ihn als Nachbar zu haben, so kann man den Serben nicht zumuten von Albanern regiert zu werden und diese als direkte Nachbarn zu haben. Das Nordkosovo gehört den Serben! Und man muß auch die Serben berücksichtigen die heute noch vertrieben sind, bevor man eine Spaltung in Erwägung zieht, diese Menschen haben auch das Anrecht auf Heimat.

    Und Vorsicht liebe Albaner, nicht jedes Fleckchen Erde wo ein Albaner mal ein Haufen gelegt hat ist auch ein Teil eines albanischen Großreiches. Das Gerede von einem vereingten Albanien und einem albanischen Großreich ist gefährlich und erinnert mich an die Haßreden von Hitler. Die Grenzen auf dem Balkan sind historische Grenzen, die mit viel Blut festgelegt wurden! Wer jetzt eine Abspaltung gewisser Gebiete von Macedonien, Griechenland, Montenegro und serbien verlangt, dem muß klar sein, das dies zu Blutvergießen führt. Ausnahme ist das unselige Konstrukt Bosnien, hier hat man einfach ein land aufgrund vonn Verwaltungsgrenzen international akzeptiert und das hat zu Blutvergießen geführt. Bosnien wird bald auseinanderbrechen wie eine alte Kloschüssel mit einem großen Sprung.

    Bei vielen des besonders jungen Albaner und sogenannten "Kosovaren", ja leider die Mehrheit der Bevölkerung, bleibt mir nur eins zu sagen...Geschichte 6, Ethik 5, Fleiß 6, Ordnung 5, Mathematik 6...
    Nachsitzen und lernen bitte!!!!

    Die Slawische Sprache ist halt einfach dominanter als die Illyrische..

    Vicianum („Raum der Kälber“), wie es bei seinen alten illyrischen Einwohnern hieß, ist eine alte vorrömische Siedlung.
    Vic = Kalb, auf Albanisch ..


    Das heißt Albaner, Herr Professor..


    Hoohoo, also ein Professor der Rassenkunde.. So so


    Stimme ich überein..


    War es nicht ne Niederlage ?


    Warum nicht ?


    Könnte auch daran liegen, dass die Slawen (Serben) historische Archive vernichten hätten können.. Alleine im Kosovo Krieg wurden unzählige Bibliotheken im Kosovo verbrannt..



    Du bist ja selbst Albaner und lebst unten um zu wissen wie es dort so abläuft..


    Ahha und woher hast du das jetzt so her, Herr Professor ?



    Hahahah, sorry aber das ist absoluter Schwachsinn.. Höre sowas zum ersten Mal.. Außerdem gab es auch selber Christen bei der UCK



    Okey, das war mal so der Hauptteil was ich kommentieren wollte..

    Den restlichen Scheiß, den du da anscheinend als "Beitrag" bezeichnest lass ich mal so stehen, da ich sonst noch bis Morgen hier am schreiben bin und ich natürlich auch andere Sachen zu erledigen habe.

  9. #69

    Registriert seit
    03.11.2009
    Beiträge
    13.141
    Zitat Zitat von Sadik Beitrag anzeigen
    Ahha, also Illyrer = Katholik oder was ?


    Selten so einen Schwachsinn gelesen ..
    Illyrer=Moslems noch Schwachsinniger

  10. #70
    Bloody
    Zitat Zitat von Albanischer Patriot Beitrag anzeigen
    Illyrer=Moslems noch Schwachsinniger
    Na klar ist das Schwachsinn..


    Aber sowas behaupte ich ja auch nicht

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