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Die Wirtschaft des Kosovo und ihre Zerstörung

Erstellt von skenderbegi, 17.02.2014, 19:07 Uhr · 50 Antworten · 3.373 Aufrufe

  1. #31

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    Zitat Zitat von Partybreaker Beitrag anzeigen
    Also Serbien war keine arme Teilrepublik.Slowenien und Kroatien waren die am wirtschaftlich staerksten,Serbien stand,wenn man ohne Vojvodina und Kosovo rechnet an 3.Stelle,wenn man mit den beiden rechnet an erster Stelle.Serbien war eher so zu sagen"mittel" wie heute.Kosovo und Mazedonien..na ja,ja die waren bzw. sind noch arme Teilrepubliken/Republiken..aber es war ja auch nicht so dass die Wirtschaft Kosovos am Arsch war oder so.Aber wo ist es nicht so dass arme Provinzen nie erste Prioritaet geniessen wie andere?Aber wie gesagt,katastrophal war die Wirtschaft nicht.
    naja was denn nun ist kosovo i metohija euer herz oder nicht? komisch das man sein herz so verkommen lässt, das war ja nicht schließlich immer die ärmste region, der balkan war nach dem ende der okkupation der osmanen relativ "gleich" reich bzw. arm, erst in den folgenden jahren vor allem zur yu-zeit wurden gewisse länder eher gefördert als andere, es ist heut z.b kein geheimnis das die meisten "fördergelder" nie kosovarischen boden erreicht haben sondern von den jeweiligen serbischen hohen tieren dort oder ihren wenigen korrupten teilweise albanischen verbündeten wie sinan hasani in die eigene tasche gesteckt wurden.....


    mal ehrlich seit dem zuspruch auf der londonder konferenz 1912 bis 1999 war der kosovo den serben schwanz-egal und urplötzlich stellt sich ein kerl der kaum noch weiße haare hat auf dem kopf, hin und plappert etwas von "niemand darf euch schlagen" und aufeinmal sei das kosovo euer herzstück .......


    ich würd euch so gern verstehen brate aber ich glaube ich werde nie verstehen wie ein serbe denkt.....

  2. #32
    Avatar von skenderbegi

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    weis schon was du meinst 1974.....

    meinte damit das der grundstein politisch gesehen 1945 gelegt wurde...

    Vor die Wahl gestellt, alleine das Kosovo Jugoslawien zu überlassen oder es zusammen mit Albanien dem jugoslawischen Staat anzugliedern, verzichtete die KP Albaniens im Frühjahr 1944 auf jegliche Ansprüche im Kosovo. Tito und Hoxha kamen überein, dass die Vorkriegsgrenzen zwischen Albanien und Jugoslawien wiederhergestellt werden sollen.

    Albanien und Jugoslawien entwickelten in der ersten Nachkriegsphase eine enge und vielfältige Zusammenarbeit im gesellschaftlichen und politischen Bereich. Dazu trug auch die gegenüber Serben und Albanern gegensätzlich betriebene Zuwanderungspolitik Jugoslawiens bei. Den vertriebenen Serben und Montenegrinern wurde die Rückkehr in den Kosovo vom jugoslawischen Innenministerium verboten....


    ------
    aber lassen wir dat...

    weil es hier ja um die wirtschaft geht.....thanx

  3. #33
    Avatar von Indianer

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    es ist immer noch lahmarschige gessellschaft im Kosovo.
    potential wäre da.


    Wichtigster Rohstoff des Landes ist Braunkohle mit geschätzten Vorkommen von 14.700 Mio. t. Damit liegt Kosovo in Europa nach Deutschland an zweiter, weltweit an fünfter Stelle. Der Anteil dieses Energieträgers an der Elektrizitätserzeugung beträgt 97%. Außerdem verfügt Kosovo über Bauxit, Blei, Zink, Nickel, Chrom, Seltene Erden, Kupfer, Gold und Platin sowie über Natursteine wie Marmor, Kalkstein und Granit. Der industrielle Sektor bleibt nach wie vor schwach ausgeprägt. Nur etwa 10% der Unternehmen sind in diesem Sektor tätig.

  4. #34
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    es ist immer noch lahmarschige gessellschaft im Kosovo.
    potential wäre da.


    Wichtigster Rohstoff des Landes ist Braunkohle mit geschätzten Vorkommen von 14.700 Mio. t. Damit liegt Kosovo in Europa nach Deutschland an zweiter, weltweit an fünfter Stelle. Der Anteil dieses Energieträgers an der Elektrizitätserzeugung beträgt 97%. Außerdem verfügt Kosovo über Bauxit, Blei, Zink, Nickel, Chrom, Seltene Erden, Kupfer, Gold und Platin sowie über Natursteine wie Marmor, Kalkstein und Granit. Der industrielle Sektor bleibt nach wie vor schwach ausgeprägt. Nur etwa 10% der Unternehmen sind in diesem Sektor tätig.
    da muss ich dir recht geben ....
    leider wird aber kaum was gemacht!!!

    die frage ist viel mehr warum nicht???

    auf der einen seite sind die politiker mitschuldig....
    was dazu kommt ist das solange serbien blockiert keine ausländische investoren sich die finger verbrennen wollen...

    sind wir ehrlich die militärische hilfe war sicherlich nicht umsonst seitens der alliierten!!!

  5. #35
    Avatar von VoxPopuli

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    Zitat Zitat von Ohrid Beitrag anzeigen
    Hm. Vielleicht in Kosova, Vox, kenne mich dort nicht sehr gut aus. Aber in Mazedonien wurden die mehrheitlich albanischen Städte Kumanova, Tetova, Gostivari und Kërçova zum Teil mehr oder etwa gleich industrialisiert wie Städte im Osten, Shtip, Strumica, Kavadarci. Ich glaube, dass dort nicht bewusst auf die geographische Konzentration einer Ethnie geschaut wurde. Die geostrategisch wichtigen Städte wurden verkehrstechnisch erschlossen und industrialisiert. Shkupi, Manastiri und Velesi gehörten auch zu den stark industrialisierten Städte.
    Heute liegt natürlich fast alles brach... Sehr schade!
    Im Kosovo wurde fast ausschliesslich im Förderungs- aber nicht im Weiterverarbeitungssektor investiert. Man hat also wertvolle Rohstoffe billig gefördert und die ganzen Rohstoffe dann nach Zentraljugoslawien transportiert, wo sie in Fabriken weiterverarbeitet wurden. Die grösste Wertschöpfung (also: der Herstellungsprozess) befand sich bewusst in Serbien.

    Parallelen zu Afrika:
    Bei den Afrikanern wächst inzwischen allerdings das Bewusstsein, dass ihre Zukunft nicht alleine darin liegen kann, dem Rest der Welt Zugang zu begehrten Bodenschätzen einzuräumen. Viel wichtiger ist die Umwandlung von Rohstoffen in Produkte, also der Herstellungsprozess, denn das ist die eigentliche Wertschöpfung. Das müsse in Afrika selbst geschehen, fordert Horst Köhler, denn nur so könnten Arbeitsplätze für die junge Bevölkerung entstehen.
    http://www.dw.de/investieren-in-afri...cht/a-15921617

  6. #36
    Avatar von KS.Rosu

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    Da gibt es einen Spruch den mein Vater früher mit Kopfschütteln und Wut sagte"trepce radi beograd se
    Gradi"
    Ist serbisch und heißt so viel wie Trepqe arbeitet und Belgrad baut.
    Er sagte das wurde andauernd gesagt von Serben

  7. #37
    Avatar von Sazan

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    die albanische diaspora hält kosova am leben. es ist echt traurig, wie wenig man dort für die menschen getan hat.

  8. #38
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    es ist immer noch lahmarschige gessellschaft im Kosovo.
    potential wäre da.


    Wichtigster Rohstoff des Landes ist Braunkohle mit geschätzten Vorkommen von 14.700 Mio. t. Damit liegt Kosovo in Europa nach Deutschland an zweiter, weltweit an fünfter Stelle. Der Anteil dieses Energieträgers an der Elektrizitätserzeugung beträgt 97%. Außerdem verfügt Kosovo über Bauxit, Blei, Zink, Nickel, Chrom, Seltene Erden, Kupfer, Gold und Platin sowie über Natursteine wie Marmor, Kalkstein und Granit. Der industrielle Sektor bleibt nach wie vor schwach ausgeprägt. Nur etwa 10% der Unternehmen sind in diesem Sektor tätig.
    Wobei....

    Hast sicher auch mal Kraterlandschaften erlebt, die für den Bergbau von Braunkohle etwa abgebaut wurden? Auch Dörfer, die dafür geräumt wurden und teils so traurige Geschichten? Ist eine richtig dumme Zwickmühle. Einerseits brauchst du Energie und entsprechende Träger, andererseits, welcher Preis dafür umweltmäßig usw. teils zu zahlen ist. Dasselbe gilt vielleicht sogar noch stärker für seltene Erden oder sonstige Rohstoffe. Muss ja alles abgebaut werden. Teils unter schwierigen Bedingungen. Und ja, dafür auch die (teure) Technik und das Know How besitzen, das kommt dazu.

    Viele sagen, dass gerade auch "Europa" vielleicht vom Potenzial her auch so lange nicht so reich ist wie andere Regionen. Aber auch böse?! Zungen behaupten, wenn es um Abbauen geht, doch abgewunken wird nach dem Motto: Sollen doch lieber die Chinesen usw. buddeln und ihre Natur verschandeln und wir kaufen dann. Wie gesagt, in der Erde vorhandenes Material "optimalst" zu nutzen kann schon auch ein sehr zweischneidiges Schwert sein.

  9. #39

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    Kosovo könnte mit Dubai mithalten wenn man nur die richtigen Leute in der Politik hätte.
    Was Kosovo ales an Bodenschätze hat....

  10. #40
    Avatar von KS.Rosu

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    So langsam und in kleinen Schritten wird angefangen in Kosovs zu Produzieren und zu exportieren...
    Die Firma Frutti exportiert schon lange in die Schweiz und teile der eu Fruchtsäfte
    Seit heuer werden Pilze bei Mitrovica gezüxhtet und exportiert wie viel und wo hin weiß icg leider nicht mehr
    Nach Montenegro und Mazedonien wird Düngemittel exportiert
    Der Energiedrink Golden Egele wird bis nach Afrika exportiert und auch in Wien sehe ich immer mehr davon bei Kebapbuden .
    Wie gesagt das sind die ersten zarten Schritte ,dad ganze befindet sich in den Kinderschuhen...

    Das ganze Staatsgebilde wird mit den Zoll der Importierten Waren und Gütern am Leben gehalten .

    Kosova ist das letzte Land das noch eu Waren und Güter verzollen lässt aber nicht mehr für lange denn die eu setzt das als Bedingung bei den Verhandlungen über die Reiseliberalisierung des Kosova innerhalb der eu...

    Tja jetzt befindet sich Thaqi in einer Sackgasse
    Einerseits möchte er nicht auf die Einnahmen durch dn Zoll verzichten
    Andererseits muss er Erfolge vorweisen denn er hatte versprochen 2013 werden alle Bürger des Kosova frei reisen können..

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