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Die Wirtschaftslage im Kosovo

Erstellt von Zurich, 17.02.2010, 10:26 Uhr · 99 Antworten · 4.492 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Zurich

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    18.089

    Die Wirtschaftslage im Kosovo

    Hab jetzt diese beiden Artikel, um die brisante Lage im Kosovo, durchgelesen:
    Katerstimmung statt Jubelfeiern zum Unabhängigkeitstag im Kosovo | Nachrichten.at
    Kosovo - ein soziales Pulverfass? | Fokus Südosteuropa | Deutsche Welle | 16.02.2010









    Meine Meinung dazu und generell:

    Ich finde, die Albaner sollten sich mit den Serben wieder an einen Tisch setzen und über eine Kompromiss-Lösung diskutieren. Wie auch immer diese sein mag. Evtl. Nord-Kosovo + Enklaven zu Serbien und Rest-Kosovo + Preshevo-Tal zu Albanien (wäre eine denkbare Lösung).

    Leute... siehts doch ein, die jetzige Lage bringt niemanden weiter. Das Kosovo ist so, wie es jetzt ist in dieser Lage, nicht alleine überlebensfähig und steckt in einer Blockade, geschweige denn, dass es von den grossen internationalen Organisationen nicht annerkant ist bzw. blockiert wird (und nicht nur von Serbien), und auch kein Mitgled der UNO ist und somit auch keine staatliche souveränität hat.
    Anderseits fühlen sich die Serben hintergangen, da ihnen beim Abzug aus dem Kosovo bzw. dem Ende des Kosovo-Krieges versichert wurde, Kosovo werde nicht unabhängig.



    Ich komme zwar aus Bosnien und mein Land hat andere Probleme, dennoch kann ich mir dieses Dilemma um den Kosovo nicht länger ansehen. Fakt ist nur eins: So wie es jetzt ist, kann es doch unmöglich weitergehen.

  2. #2
    Mulinho
    Habe die gleiche Meinung.

  3. #3

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    3.160
    Das Problem ist die Kriminalität, nichts weiter. Kosovo braucht Fabriken und Büros. Ökonomen und Ingenieure sind vorhanden aber es sind keine Finanzgeber da. Keiner gibt Kredite in einem Land aus, in dem es vor Banditen nur so wimmelt. Wie gesagt: Die Bekämpfung der Korruption und Kriminalität ist die erste Hürde.

    Ansonsten geht nichts von heute auf morgen. Alles braucht Zeit.

    Neue Grenzziehungen bringen garnichts. Die Banditen die bleiben trotzdem. Außerdem kostet ein neuer politischer Wandel wieder viel Energie und Zeit.

  4. #4
    Avatar von Aviator

    Registriert seit
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    5.950
    Zitat Zitat von USER01 Beitrag anzeigen
    Das Problem ist die Kriminalität, nichts weiter. Kosovo braucht Fabriken und Büros. Ökonomen und Ingenieure sind vorhanden aber es sind keine Finanzgeber da. Keiner gibt Kredite in einem Land aus, in dem es vor Banditen nur so wimmelt. Wie gesagt: Die Bekämpfung der Korruption und Kriminalität ist die erste Hürde.

    Ansonsten geht nichts von heute auf morgen. Alles braucht Zeit.

    Neue Grenzziehungen bringen garnichts. Die Banditen die bleiben trotzdem. Außerdem kostet ein neuer politischer Wandel wieder viel Energie und Zeit.
    Es ist nicht nur die Kriminalität

    qualifizierte Arbietskräfte git es am ganzen Balkan nicht da die Schulsysteme weit hinten sind. Die strengen Anforderungen sind nur bei der Grundschulbildung vorhanden da man dieses System übernommen hat. Es fehlt die Ausrüstung und Technk an den Unis um die Leute vorzubereiten.

    Unternehmen werden wenn überhaupt nur Fabrikenteile auslagern für die Massenproduktion um hier die Kosten gering zu halten und auch um Steuern zu sparen.

    Technik wird keines der führenden Unternehmen auslagern da einfach keine Ressourcen vorhanden sind und am balkan noch immer keiner begriffen hat das man für neue Technik und Forschung eben langfristig investieren muss und nicht heute Geld rein morgen das dreifache raus

  5. #5
    bolan
    Zitat Zitat von Avi@tor Beitrag anzeigen
    Es ist nicht nur die Kriminalität

    qualifizierte Arbietskräfte git es am ganzen Balkan nicht da die Schulsysteme weit hinten sind. Die strengen Anforderungen sind nur bei der Grundschulbildung vorhanden da man dieses System übernommen hat. Es fehlt die Ausrüstung und Technk an den Unis um die Leute vorzubereiten.

    Unternehmen werden wenn überhaupt nur Fabrikenteile auslagern für die Massenproduktion um hier die Kosten gering zu halten und auch um Steuern zu sparen.

    Technik wird keines der führenden Unternehmen auslagern da einfach keine Ressourcen vorhanden sind und am balkan noch immer keiner begriffen hat das man für neue Technik und Forschung eben langfristig investieren muss und nicht heute Geld rein morgen das dreifache raus

    na ja das mti den qualifizierten arbeitskräften stimmt nur zum teil...

  6. #6
    Mulinho
    Ich sehe das grösste Problem in der Moral der Leute auf dem Balkan.

  7. #7

    Registriert seit
    29.01.2006
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    Zitat Zitat von Avi@tor Beitrag anzeigen
    Es ist nicht nur die Kriminalität

    qualifizierte Arbietskräfte git es am ganzen Balkan nicht da die Schulsysteme weit hinten sind. Die strengen Anforderungen sind nur bei der Grundschulbildung vorhanden da man dieses System übernommen hat. Es fehlt die Ausrüstung und Technk an den Unis um die Leute vorzubereiten.

    Unternehmen werden wenn überhaupt nur Fabrikenteile auslagern für die Massenproduktion um hier die Kosten gering zu halten und auch um Steuern zu sparen.

    Technik wird keines der führenden Unternehmen auslagern da einfach keine Ressourcen vorhanden sind und am balkan noch immer keiner begriffen hat das man für neue Technik und Forschung eben langfristig investieren muss und nicht heute Geld rein morgen das dreifache raus
    Ein High-Tech Standort kann Kosovo sowieso nicht sein, liegt zum Teil auch an der bequemen Mentalität der Leute. Aber das muss es auch nicht. Einfache Güter und Dienstleistungen reichen aus um wenigstens auf dem balkanischen Markt einen Platz einzunehmen.
    Dem Bericht zufolge exportiert Kosovo garnichts, importiert über 90% der Waren.
    Zumindest so einfache Dinge wie Pasta oder Süßwaren, für diese Dinge kann man selber eine Produktion starten um nicht vollständig fremde Produkte zu importieren.
    Das einzige kosovarische was ich unten gegessen habe waren Salzstangen.

  8. #8
    bolan
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Ich sehe das grösste Problem in der Moral der Leute auf dem Balkan.

    wollen leben wie die könige aber sind nicht bereit dafür was zu tun...

  9. #9
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von USER01 Beitrag anzeigen
    Das Problem ist die Kriminalität, nichts weiter. Kosovo braucht Fabriken und Büros. Ökonomen und Ingenieure sind vorhanden aber es sind keine Finanzgeber da. Keiner gibt Kredite in einem Land aus, in dem es vor Banditen nur so wimmelt. Wie gesagt: Die Bekämpfung der Korruption und Kriminalität ist die erste Hürde.

    Ansonsten geht nichts von heute auf morgen. Alles braucht Zeit.

    Neue Grenzziehungen bringen garnichts. Die Banditen die bleiben trotzdem. Außerdem kostet ein neuer politischer Wandel wieder viel Energie und Zeit.
    Bei uns in Bosnien gibts auch Kriminalität und Korruption. Und in anderen Ländern in der Umgebung ebenfalls, Kroatien, Serbien, ja auch Albanien und trotzdem funktionieren diese Länder. Sogar Bosnien, trotz allen Problem, die es noch hat. Die Leute in meiner Heimat Banja Luka (BiH) leben sehr gut. Haben für ihre Verhältnisse gute Löhne und können sich fast alles leisten, was ich mir hier auch leisten kann.
    Und vergleich mal Banja Luka mit Pristina zum Beispiel. Das sind 2 Welten.

    Klar Kriminalität und Korruption sind sicher das oberste Problem. Doch das Problem gibt es schon lange und nicht nur im Kosovo.




    Und appropos gebildete Fachleute mit hohem Abschluss, die das Land nach vorne bringen sollten. - Ich lege da nicht so viel Wert drauf. Denn auch in der Bildung herrscht nichts anderes als Korruption und jeder Lümmel geht studieren.
    Ich kenne das Problem bei meinen Landsleuten und ich denke kaum, dass das bei den Kosovo-Albaner besser ist.

  10. #10
    Mulinho
    Zitat Zitat von bolan Beitrag anzeigen
    wollen leben wie die könige aber sind nicht bereit dafür was zu tun...
    Genau das meinte ich!

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