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Zwei Kinder nach Bombenanschlag verletzt

Erstellt von Dissention, 04.02.2013, 21:06 Uhr · 69 Antworten · 3.463 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von FloKrass

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen


    Hier eine der vielen Meinungen der Serben aus dem Süden Kosovos:
    Vesti online / Vesti / Srbija / Poruka Srbima: Ne

    "Wartet nicht auf das Alter im Kosovo"

    Ansonsten muss man nicht nationalistisch sein um zu verstehen, warum die Serben nicht Teil eines unabhängigen Staates Kosovo sein wollen und im Gegensatz zu dir sehe ich keine Grundlage für ein vernünftiges Zusammenleben im Kosovo, die aufoktuierte Lösung zum Zusammenleben reicht bei weitem nicht aus und auch wirtschaftlich gesehen befindet sich der Staat Kosovo in der Steinzeit. Wenn man (als Serbe) dann noch diese "Natürliches Albanien"-Geschichte betrachtet, sich ausrechnet, dass die VV durchaus in naher Zukunft in der Regierungskoalition sitzen könnte und die Gewalt gegen Serben und serbisches betrachtet, weiß man, wo man dran ist. Die meisten Albaner lassen nämlich die Vergangenheit nicht ruhen und wenn auch nicht repräsentativ, so sieht man das hier im Forum deutlich.
    Dass sich Kosovo wirtschaftlich in der Steinzeit befindent, ist nicht allein die Schuld der Regierung des Kosovo, denn sie hat eine schwere wirtschaftliche Last aus der Serbien-Ära geerbt, welches durch den Krieg zusätzlich erschwert wurde.

    Und nochmal, ich habe nicht behauptet, dass die Serben in irgendeiner Weise "die Guten" sind und "die Albaner" die bösen, die jetzige Situation ist jedoch wie sie ist, man darf diese nicht ignorieren.


    Ja, sie müssen in diesem Gebilde leben, obwohl sie es nicht wollen und werden subjektiv von den westlichen Staaten dazu gezwungen - natürlich haben sie ein größeres Problem.
    Deiner Argumentatiotnslinie zufolge, kann ich doch dann auch behaupten, dass die Albaner im Preshevotal dazu gezwungen werden unter Serbien zu leben, und das sind nicht gerade wenige, immerhin knapp 100 000. Diese müssten dann auch ihre Unabhängigkeit genießen dürfen. Diese müssen sich jedoch dem Serbsichen Staatsgefüge ebenso unterwerfen, weil es die "internationale Gemeinschaft" so will. Ich bin dafür, dass die Politiker in Serbien und Kosovo endlich erwachsen werden und die Probleme zum Wohle des Volkes selbst lösen. Die internationale Gemeinschaft kann Serbien und Kosovo nicht ewig hinterher rennen und ihnen beibrigen, was sie zu tun und zu lassen haben.

    11k vertriebene Albaner nach dem Krieg? Hast du dazu eine nichtalbanische Quelle? Der tote Polizist ist mir bekannt, woran sind die 12 Albaner und der eine Bosniake gestorben? Würdest du sagen die Vorkomnisse sind "Serben-only" oder hast du die Wechselwirkung von der Geschehnissen nach dem Krieg bedacht?
    Ich poste einige Quellen und Threads hintereinander aber vorab zu Klarstellung: Aus Mitrovica alleine wurden 11 000 Albaner vertrieben, aus den nördlichen Kommunen wurden insgesamt 23 000 Albaner vertrieben und dürfen heute noch nicht in ihre Häuser zurück kehren.

    Im Norden Kosovas, ab der geteilten Stadt Mitrovica leben ca. 40.000 Serben. Genaue Zahlen hierzu gibt es nicht. Neben den Serben leben in Nord Kosova aber auch noch einige tausend Albaner. Die Albaner sind zweifellos in der Minderheit. Wie kam es zu dieser Situation ? Im Januar 2000 wurde unter den Augen des französischen Militärs 11.200 Albaner aus dem Norden Kosovas vertrieben. Dabei gab es 9 TOTE. Hauptsächlich wurden die Vertreibungen in Nord Mitrovica von serbischen Paramilitärs durchgeführt. Bis zum Jahr 1999 war Mitrovica eine multinationale Arbeiterstadt.

    http://www.trend.infopartisan.net/trd0112/140112.html
    550 Kosovo-Albaner fliehen aus dem Norden von Mitrovica - Grünen-Politiker fordern mehr Hilfe für die UN-Mission - Politik - Tagesspiegel

    http://www.balkanforum.info/f17/vert...rovica-214017/

    Serben verhindern Wiederaufbau der Häuser von vertriebenen Albanern

    Obraz droht Albanern aus Mitrovica

    http://kosova-aktuell.de/index.php?o...=17&Itemid=111

    serben-gegen-rueckkehr-albanern
    International Crisis Group
    Trepca: Making Sense of the Labyrinth
    26 November 1999

    Viel steht in den bürgerlichen Zeitungen zum Konflikt im Norden Kosovos. Sehr selten allerdings werden Fakten präsentiert. Vor allem wird die Frage, wie die Albaner und Albanerinnen aus dem Norden Kosovos vertrieben wurden unterschlagen. Es war und ist das Ziel der serbischen Politik Kosovo auf ethnischer Grundlage zu teilen. Vor allem während des Krieges im Jahr 1999 wurden ca. 21.000 Albaner aus dem Norden Kosovos vertrieben. Nach Kriegsende wurde eine ethnische Barrikade errichtet und Mitrovica wurde geteilt.

    Die Vertreibung der Albaner aus dem Norden ging unter den Augen der UNMIK, vor sich Am 3/4. Februar 2000 wurden 11 Albaner im Norden Kosovos getötet. 1564 albanische Familien wurden gewaltsam vertrieben unter den Augen der KFOR. Die KFOR(französische Truppen) unterstützten dabei die "Evakuierung" der Albaner aus dem Norden Mitrovicas.Heute leben um die 13 000 Serben im Norden der Stadt Mitrovica - wobei 11 000 Albaner aus dem Norden der Stadt vertrieben vertrieben wurden. Eine Zeitung schreibt:“ Der südliche Teil Mitrovicas hat nun um die 60 000 Einwohner(Albaner).Die Grenzübergänge sind die einzige nennenswerte Erwerbsquelle der etwa 50.000 Serben, die im Nordkosovo leben, im geteilten Mitrovica und den drei Landgemeinden nördlich der Stadt. Es herrscht reger Verkehr von Lastwagen mit dem Kennzeichen NP für Novi Pazar – die serbische Stadt, bewohnt von serbisch sprechenden Muslimen, gilt im serbisch-albanischen Konflikt als neutral. weiterhin heißt es

    .....

    Dabei zeigt gerade der Konflikt in Kosovska Mitrovica, dass es die gezielten politischen Strategien der nationalistischen Kräfte sind, welche den Konflikt bewusst eskalieren. Der "ethnische Hass" wird von ihnen hergestellt und ist nicht die Ursache der Auseinandersetzungen.

    Kosovska Mitrovica zählt etwa 100.000 Einwohner. Die Stadt ist in einen serbisch kontrollierten Norden und einen albanisch dominierten Süden gespalten. Die Grenze bildet der Ibar-Fluss und zwei Brücken, welche die Stadtteile verbinden. Nord-Mitrovica ist eine der letzten größeren Enklaven, in denen nach den Vertreibungen der letzten Monate noch Serben im Kosovo leben.

    Die Stadt war nicht immer ethnisch geteilt. Während der Nato-Luftangriffe sind Tausende Albaner von serbischen Paramilitärs aus dem Nordteil vertrieben worden. Der Südteil ist von ihnen während des Kriegs zu großen Teilen zerstört worden



    Jetzt fordern die aus dem Norden vertrieben Albaner die Rückkehr in ihre Wohnungen. Dies wird aber von serbischen Nationalisten gewalttätig verhindert. Gleichzeitig können Serben ebenfalls nicht in den Süden der Stadt zurückziehen, weil sie dort zum Opfer von Übergriffen werden können.




    Doch die spektakulären Szenen an den umkämpften Brücken von Kosovska Mitrovica sind nur die Oberfläche der eigentlichen Konflikte um die Stadt. So paradox es klingt: Sowohl albanische als auch serbische Nationalisten haben ein Interesse an der Eskalation. Die Flüchtlinge beider Seiten stellen für sie nur billiges Kanonenfutter dar.




    ....

    Ein zentraler Aspekt der Auseinandersetzungen in Kosovska Mitrovica bildet die Kontrolle des Minenkomplexes von Trepca. "Die Zukunft von Trepca schneidet ins Herz der Identität der Kosovaren. Sein großer Mineralreichtum ist die Basis der Ökonomie des Kosovo", stellt die International Crisis Group (ICG) in einem Dokument vom letzten November fest. (1) In den Minen von Trepca, die wenige Kilometer östlich von Mitrovica liegen, werden verschiedene Mineralien und Erze gefördert. 1996 exportierte der Minenkomplex, dem eine Reihe von Veredelungs- und Verarbeitungsfirmen angegliedert sind, Produkte im Wert von 100 Millionen US-Dollar. 1998 sollen es nach Angaben des serbischen Trepca-Managers Novak Bijelic sogar 370 Millionen US-Dollar gewesen sein. (2) Auch wenn diese Zahlen übertrieben sein mögen, gibt es keinen Zweifel daran, dass Trepca die "größte Exportfirma in der Bundesrepublik Jugoslawiens" ist, wie die ICG schreibt. Vor 1989 hat das Trepca-Kombinat über 20.000 Menschen beschäftigt und war damit der größte Arbeitgeber im Kosovo.



    ....

    Bei diesen Auseinandersetzungen werden die legitimen Anliegen albanischer Menschen für die Eskalationspolitik missbraucht, denn selbstverständlich ist es ein untragbarer Zustand, dass Albaner aus Nord-Mitrovica auch fast ein Jahr nach ihrer Vertreibung nicht in ihre Wohnungen zurückkehren können. Das selbe gilt für die Bergarbeiter, die vor zehn Jahren gefeuert wurden und bis heute keine Möglichkeit haben, an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren.



    Doch auch von Belgrader Seite aus wird der Konflikt in Mitrovica angeheizt. Einerseits wird Nord-Mitrovica zu einer serbisch-nationalistischen Trutzburg aufgebauen, um damit die Option auf eine immer wieder ins Spiel gebrachte Abtrennung des Nordkosovo vom Süden aufrechtzuerhalten. Nach diesen Plänen soll hier eine Art Republika Srpska nach bosnischer Bauart in klein entstehen. Der Norden Mitrovicas könnte das Zentrum einer solchen Entität eines parzellierten Kosovo bilden. Andererseits dient die von serbischen Nationalisten in Mitrovica gesuchte Konfrontation deutlich auch dazu, in Serbien selbst die "nationale Einheit" zu beschwören und das Regime wieder populärer zu machen. Denn alle relevanten politischen Parteien in Serbien, auch die Opposition, sind keinesfalls bereit, einen Verlust Kosovos zu akzeptieren. Gleichzeitig kann damit beweisen werden, dass KFOR/Unmik zu einer Pazifizierung des Kosovo nicht in der Lage sind.

    http://www.emperors-clothes.com/arti...nstone/icg.htm

    etc.pp.

    Vom Strafrecht weiß ich kaum was, mir reichen im Beruf BGB, SGB und ArbG. Nachdem du mich über verschiedene Täterschaften aufgeklärt hast, kannst du mir dann auch gerne belegen, wie sie auf die von dir genannten Personen zu beziehen sind, wurden sie schon rechtskräftig verurteilt und wenn ja von wem, die Urteile selber wären auch schon hilfreich.
    Der Hauptverdächtige Slobodan Vucinic wurde von der EULEX festgenommen, nachdem die UNMIK einen Atrag bei der Interpol eingereicht hatte, diesen international Steckbrieflich zu suchen. Seine Akten liegen bei der EULEX, die sich mit dem Fall befasst. In welchen Zusammenhang die anderen Verdächtigen zu der Tat stehen oder ob sie schon alle verhaftet wurden, kann ich nicht sagen, da ich den Fall nicht komplet verfolgt habe. Klar ist aber, dass sie alle ihre Finger im Spiel hatten. Wenn du mal in den serbischien Medienpaltformen googelst, wirst du bestimmt fündig werden.

    Ich leugne nichts und streite nichts ab, mir fällt aber auf, dass das in der kosovarischen Politik gerne getan wird (die Grabsteine wurden von Serben/Ashkali umgeschubst etc.) - wenn du wirklich Einsicht forderst, solltest du sie auch zeigen, für dich gibt es aber nur eine Lösung in der Kosovofrage, die Serben sollten ihre Situation ohne zu murren hin nehmen, alle die Gegen das System sind, sind kriminelle Nationalisten.
    Meistens kommen solche Anschuldigungen von den Medien, die Regierung und die Polizei haben ihre Arbeit hervorragend absolviert: Die Täter wurden innerhalb weniger Tage dingfest gemacht, die Regierung hat sich bereit gezeit, die Gräber wieder in Stand zu setzen und hat dafür 97 000 Euro gespendet, um das Vertrauen der Serbischen Bürger nicht zu verlieren. Mehr kann man nicht machen. In der Sache dergeschädenten Albanischen Gräber im Preshehvotal hat sich aber bislang nichts getan. Entweder ist man dort nicht in der Lage einen solchen Fall professionell zu behandeln oder man ist einfach nicht willig dazu. Daher solltest du auch mal in dem Fall kritisch sein und nicht nur gegenüber Prozessen und Taten, die im Kosovo geschehen.

  2. #42
    Avatar von Dissention

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    Anscheinend ist der verdächtige Bombenleger frei, sogar die Eltern der Kinder haben "für ihn" ausgesagt ...

    Wie auch immer, um das ganze abzukürzen, wenn man nicht anfängt die Bedürfnisse anderer zu beachten wird das nichts, so ist z.B. der Grund warum sich der Kosovo in der wirtschaftlichen Steinzeit egal (und dazu sicherlich noch debatierbar), Fakt bleibt, dass es so ist.

    Die Vergleiche Serbien/Kosovo und dass man sich gegenseitig gleich behandeln sollte bringen viele Albaner gerne, vergessen aber, dass sie in einem Staat leben, der weder anerkannt ist, durch lebensverlängernde Maßnahmen einiger Staaten am leben erhalten wird und welcher mehr zu verlieren hat. Des weiteren ignoriert man gerne den Unterschied der beiden Völker, im Kosovo sind die Serben (gezwungenermaßen) staatstragend, in Serbien eine Minderheit (mit guten Minderheitenrechten).

    Die Vertreibungen der Albaner (ich vermute es waren teilweise auch "freiwillige" Umzüge, weil diese Albaner im Falle einer Veränderung der Grenzen nicht in Serbien leben wollten) ist schrecklich, keine Frage, nur sind die Albaner nicht die Einzigen die vertrieben wurden. Fakt ist, dass diese Vertreibungen nicht als "Totschlagargument" verwendet werden dürfen, wenn man denn einen Versöhnungsprozess möchte.

    Der Fall der Grabsteine in Serbien wird genauso untersucht, so weit ich weiß wird nach den Tätern gefahndet, verdächtigt wurde (von Politikern) die Aksh (oder halt die Schwachmaten, die sich als solche bezeichnen). Ich kann ja nochmal nachlesen

  3. #43
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Anscheinend ist der verdächtige Bombenleger frei, sogar die Eltern der Kinder haben "für ihn" ausgesagt ...

    Wie auch immer, um das ganze abzukürzen, wenn man nicht anfängt die Bedürfnisse anderer zu beachten wird das nichts, so ist z.B. der Grund warum sich der Kosovo in der wirtschaftlichen Steinzeit egal (und dazu sicherlich noch debatierbar), Fakt bleibt, dass es so ist.

    Die Vergleiche Serbien/Kosovo und dass man sich gegenseitig gleich behandeln sollte bringen viele Albaner gerne, vergessen aber, dass sie in einem Staat leben, der weder anerkannt ist, durch lebensverlängernde Maßnahmen einiger Staaten am leben erhalten wird und welcher mehr zu verlieren hat. Des weiteren ignoriert man gerne den Unterschied der beiden Völker, im Kosovo sind die Serben (gezwungenermaßen) staatstragend, in Serbien eine Minderheit (mit guten Minderheitenrechten).

    Die Vertreibungen der Albaner (ich vermute es waren teilweise auch "freiwillige" Umzüge, weil diese Albaner im Falle einer Veränderung der Grenzen nicht in Serbien leben wollten) ist schrecklich, keine Frage, nur sind die Albaner nicht die Einzigen die vertrieben wurden. Fakt ist, dass diese Vertreibungen nicht als "Totschlagargument" verwendet werden dürfen, wenn man denn einen Versöhnungsprozess möchte.

    Der Fall der Grabsteine in Serbien wird genauso untersucht, so weit ich weiß wird nach den Tätern gefahndet, verdächtigt wurde (von Politikern) die Aksh (oder halt die Schwachmaten, die sich als solche bezeichnen). Ich kann ja nochmal nachlesen
    Ohne auf den Rest eingehen zu wollen, möchte ich dich noch einmal auf die Links aufmerksam machen, die ich gepostet habe. Ich werde das Gefühl nicht los, dass du keinen einzigen davon geöffnet, geschweige den gelesen hast, wenn du behauptest, dass die Albanern aus dem Norden Kosovos freiwillig gegangen sind.

    Vor allem wird die Frage, wie die Albaner und Albanerinnen aus dem Norden Kosovos vertrieben wurden unterschlagen. Es war und ist das Ziel der serbischen Politik Kosovo auf ethnischer Grundlage zu teilen. Vor allem während des Krieges im Jahr 1999 wurden ca. 21.000 Albaner aus dem Norden Kosovos vertrieben. Nach Kriegsende wurde eine ethnische Barrikade errichtet und Mitrovica wurde geteilt.

    Die Vertreibung der Albaner aus dem Norden ging unter den Augen der UNMIK, vor sich Am 3/4. Februar 2000 wurden 11 Albaner im Norden Kosovos getötet. 1564 albanische Familien wurden gewaltsam vertrieben unter den Augen der KFOR. Die KFOR(französische Truppen) unterstützten dabei die "Evakuierung" der Albaner aus dem Norden Mitrovicas.Heute leben um die 13 000 Serben im Norden der Stadt Mitrovica - wobei 11 000 Albaner aus dem Norden der Stadt vertrieben vertrieben wurden. Eine Zeitung schreibt:“ Der südliche Teil Mitrovicas hat nun um die 60 000 Einwohner(Albaner).Die Grenzübergänge sind die einzige nennenswerte

    550 Kosovo-Albaner fliehen aus dem Norden von Mitrovica - Grünen-Politiker fordern mehr Hilfe für die UN-Mission - Politik - Tagesspiegel

    http://www.balkanforum.info/f17/vert...rovica-214017/

    Serben verhindern Wiederaufbau der Häuser von vertriebenen Albanern

    Obraz droht Albanern aus Mitrovica

    http://kosova-aktuell.de/index.php?o...=17&Itemid=111

    serben-gegen-rueckkehr-albanern


    Dass die AKSH für die Zerstörung der albanischen Grabsteine verdächtigt wird, ist kein Wunder. Unsere Medien haben auch die Serben für die Zerstörung ihrer eigenen Grabsteine beschuldigt. Fakt ist aber, dass beides nicht stimmt. Die AKSH ist nur eine virtuelle Armee, die seit ihrem Auftreten, nie einen Anschlag verübt hat oder jemanden angegriffen hat. Serbien sollte nach den wahren Tätern suchen und sie zur Verantwortung ziehen und nicht die Schuld auf virtuelle Armee schieben, denn das ist mehr als lächerlich.

  4. #44
    Avatar von BIG-Eagle

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    Hirnverbrannte scheiß Faschisten und Chauvinisten wie Dissention lernen es nie.
    Mach dir nicht die Mühe

  5. #45
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Ohne auf den Rest eingehen zu wollen, möchte ich dich noch einmal auf die Links aufmerksam machen, die ich gepostet habe. Ich werde das Gefühl nicht los, dass du keinen einzigen davon geöffnet, geschweige den gelesen hast, wenn du behauptest, dass die Albanern aus dem Norden Kosovos freiwillig gegangen sind.



    Anscheinend hast du meine Posts nicht gelesen, denn dann hättest du ganz deutlich nicht überlesen, dass ich das nicht behauptet habe ...

  6. #46
    Avatar von Virtus

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    118
    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    im Kosovo sind die Serben (gezwungenermaßen) staatstragend, in Serbien eine Minderheit (mit guten Minderheitenrechten).
    Den Satz kapier ich nicht.

    1. Warum bzw. inwiefern sind die Serben im Kosovo "staatstragend"?

    und
    "in Serbien eine Minderheit" - du meinst die Albaner?

    2. bitte nenne mir die "guten Minderheitenrechte", welche Rechte genau meinst du damit?

  7. #47
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von Virtus Beitrag anzeigen
    Den Satz kapier ich nicht.

    1. Warum bzw. inwiefern sind die Serben im Kosovo "staatstragend"?

    und
    "in Serbien eine Minderheit" - du meinst die Albaner?

    2. bitte nenne mir die "guten Minderheitenrechte", welche Rechte genau meinst du damit?
    1. Jeder Stern auf der kosovarischen Flagge ist staatstragend - was sich unter anderem darin äußert, dass Gesetze teilweise ohne serbische Zustimmung nicht erlassen/geändert werden können.

    2. Die Albaner sind kulturell autonom, haben garantierte Sitze im Parlament, das Recht auf eine Fahne, Sprache usw. usw. ...

  8. #48

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Die Albaner sind kulturell autonom, haben garantierte Sitze im Parlament, das Recht auf eine Fahne, Sprache usw. usw. ...
    all diese rechte haben die serben im kosovo + mehr

  9. #49
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von Karl der Kuehne Beitrag anzeigen
    all diese rechte haben die serben im kosovo + mehr
    und?

  10. #50
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Nordkosovo
    Erneuter Bombenanschlag in Mitrovica


    14:54 UhrVon Mimoza Troni

    Immer wieder kam es in den vergangenen Wochen zu Bombenanschlägen im Norden Kosovos. Die Bevölkerung besteht hier mehrheitlich aus Serben, dennoch kommt es immer wieder zum Konflikt mit den dort lebenden Albanern.



    Der Norden Kosovos findet keine Ruhe. Bereits zum dritten Mal in diesem Monat ereigneten sich Bombenschläge in der serbisch dominierten Stadt Mitrovica. Jeder gewalttätige Zwischenfall lässt die Vermutung aufkommen, dass es sich um ethnisch motivierte Gewalt handelt. Doch die Explosionen der letzten Tage zeigen ein anderes Bild.

    Nordkosovo: Erneuter Bombenanschlag in Mitrovica - Politik - Tagesspiegel

    Würde gern mehr darüber erfahren...

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