Die Arbeitslosigkeit ist in den Ländern der Euro-Zone auf Rekordhöhe gestiegen.
Die Arbeitslosenquote betrug im März 10,9 Prozent. So hoch war sie noch nie seit der Einführung des Euro.
In Spanien und Griechenland sind anteilmässig am meisten Arbeitnehmer ohne Stelle.




Noch nie waren in den Euro-Ländern so viele Menschen ohne Job: Im März hatten 17,36 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine Stelle – ein neuer Negativrekord in den Ländern mit der Gemeinschaftswährung. Das geht aus Zahlen hervor, die die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg veröffentlichte.
Die Arbeitslosenquote in den 17 Euro-Ländern betrug 10,9 Prozent – auch das war ein Höchstwert seit der Euro-Einführung. Zuletzt war die Lage am Arbeitsmarkt im Frühjahr 1997 ähnlich schlecht gewesen.
Die meisten Arbeitslosen gibt es in den Krisenländern Spanien mit 24,1 Prozent und Griechenland, wo die griechischen Behörden die Quote für Januar mit 21,7 Prozent angeben.

Deutschland gehört laut Eurostat mit einer Quote von 5,6 Prozent nach Österreich 4,0 Prozent), den Niederlanden (5,0 Prozent) und Luxemburg (5,2 Prozent) zu den Ländern mit der niedrigsten Quote.
In Italien stieg die Arbeitslosigkeit auf den höchsten Stand seit über acht Jahren.
In der drittgrössten Volkswirtschaft der Eurozone stieg die Quote von 9,6 Prozent im
Vormonat auf 9,8 Prozent an, wie die italienische Statistikbehörde Istat am Mittwoch mitteilte.

Eurostat schätzt, dass im März 2012 in der EU insgesamt 24,8 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren,
davon 17,4 Millionen im Euro-Raum. Gegenüber Februar ist die Zahl der Arbeitslosen demnach in der EU
um 193'000 und in der Euro-Zone um 16'000 Menschen gestiegen.


quelle : Neue Zürcher Zeitung Online (Startseite (NZZ Online, Neue Zürcher Zeitung))


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