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Industrie in Kroatien am Rande des Kollapses

Erstellt von Yutaka, 10.03.2009, 13:33 Uhr · 42 Antworten · 7.395 Aufrufe

  1. #11
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    und ? ein Land was 45 Jahre Kommunismus erlebt hat ,dazu noch einen Krieg kann nicht von heute auf morgen alles alleine in den Griff bekommen. Das deutsche Wirtschaftswunder begann auch erst in den 60er Jahren.

    Österreich und Deutschland hat sehr viel für Kroatien getan.
    Ich hab ja auch nicht gesagt es wäre negativ.
    Im Gegenteil! Für mich persönlich bringt es nur Vorteile. Ich kann Geld in Sparkassen abheben, was mich um einiges weniger kostet als bei kroatischen Banken, ich kann im Merkur, Billa, Spar, .... einkaufen und habe da fast alles wie in Österreich. Und das schönste dabei:
    Es besteht die Chance, dass ich nächstes Jahr einige Monate in Kroatien arbeiten werde, da einige österreichische Firmen in Kroatien investieren wollen.

  2. #12
    Avatar von baduglyboy

    Registriert seit
    24.08.2008
    Beiträge
    1.824
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    und ? ein Land was 45 Jahre Kommunismus erlebt hat ,dazu noch einen Krieg kann nicht von heute auf morgen alles alleine in den Griff bekommen. Das deutsche Wirtschaftswunder begann auch erst in den 60er Jahren.

    Österreich und Deutschland hat sehr viel für Kroatien getan.
    so ist es!
    in anbetracht dieser dinge, muß man doch sagen das kroa sich weiterentwickelt hat, weiter als in den 45 jahren diktatur.
    das es seine zeit braucht ist wohl selbstverständlich...

    trotzdem ein FETTES DANKE AN DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH

  3. #13

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.454
    Spürbare Abkühlung
    Die Folgen der internationalen Wirtschaftskrise lassen Kroatiens Wirtschaft im laufenden Jahr voraussichtlich um 1,6 Prozent schrumpfen.




    In den vergangenen Jahren war die kroatische Wirtschaft konstant gewachsen. Angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise bieten sich nun auch für Kroatien schlechtere Perspektiven. Vor allem im vierten Quartal gingen die wirtschaftlichen Kennziffern teils stark zurück. Für 2009 wird ein Minus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,6 Prozent prognostiziert.
    Angesichts schlechter Verkaufszahlen im Einzelhandel und schlechter Kennziffern bei der Industrieproduktion sank das BIP im vierten Quartal 2008 schätzungsweise um 0,7 Prozent. Insgesamt dürfte das BIP im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gestiegen sein.

    Moderate Inflation im laufenden Jahr

    Die Inflationsrate für 2008 wird auf 2,8 Prozent geschätzt, ein deutlicher Rückgang gegenüber 2007, als die Inflation noch 6,1 Prozent betrug. Gründe für den Rückgang sind eine infolge der Finanzkrise geringere Nachfrage und insgesamt fallende Preise für Konsumgüter.
    Das Leistungsbilanzdefizit dürfte sich angesichts des geringeren Importwachstums im laufenden Jahr auf 8,8 Prozent des BIP verringern. Wegen der Rezession in Europa sind die Aussichten für den Export nicht gut. Über die Größe des Leistungsbilanzdefizits wird der Verlauf der Tourismussaison maßgeblich entscheiden.
    Die Auslandsverschuldung stieg im Oktober um 1,5 Milliarden Euro auf insgesamt 37,7 Milliarden Euro. Für das gesamte Jahr 2009 wird mit Auslandsschulden in Höhe von 39 Milliarden Euro gerechnet. 9,4 Milliarden Euro müssen im Jahr 2009 beglichen werden, 2,5 Milliarden Euro fallen im laufenden Quartal an. Insgesamt wird sich die Finanzierungslücke in der Zahlungsbilanz im laufenden Jahr auf etwa 2,1 Milliarden Euro belaufen.

    Zentralbank legt Priorität auf Stabilität der Währung

    Der Kurs der Landeswährung Kuna gegenüber dem Euro stieg im Januar in der Spitze auf 7,45 HRK/Euro, bevor er wieder auf das
    Niveau von 7,40 HRK/Euro fiel.
    Nachdem die Zentralbank zu einem eher konventionellen Kurs in der Geldpolitik zurückgekehrt ist und keinen von ihr favorisierten Korridor für den Wechselkurs zum Euro verkündet, hat sie mehrmals darauf hingewiesen, dass eine ihrer Prioritäten der Währungsstabilität gilt. Sie hat aber die geldpolitischen Konditionen gelockert, um den einheimischen Banken zu ermöglichen, die externen Zahlungsverpflichtungen der Regierung durch einen Konsortialkredit in Höhe von 750 Millionen Euro zu refinanzieren. Dennoch setzt die Zentralbank ihren Kurs fort, Liquidität vom Markt zu nehmen und zeigt keine Anzeichen für einen Politikwechsel. Es stellt sich allerdings die Frage, wie lange die Zentralbank diesen Kurs noch durchhalten wird.

    Haushalt im Minus
    Im Dezember hat die kroatische Regierung das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts für 2009 aufgegeben und dem Parlament einen Haushaltsentwurf vorgelegt, der ein Defizit von 0,9 Prozent des BIP vorsieht. Der Finanzierungsbedarf für den öffentlichen Sektor beläuft sich damit auf 13 Milliarden HRK. Da die Steuereinnahmen langsamer steigen, wächst die Dringlichkeit von Ausgabenkürzungen zur Haushaltsanpassung. Vertreter aus Wirtschaft und Banken haben die Regierung aufgerufen, Unterstützung durch den Internationalen Währungsfonds in Anspruch zu nehmen. Eine Alternative wäre die Kürzung des Finanzierungsbedarfs für den öffentlichen Sektor. Insgesamt wird für das Jahr 2009 mit einem Haushaltsdefizit von 2,8 Prozent des BIP gerechnet. Unterdessen gingen die Steuereinnahmen im vierten Quartal zurück, diese Entwicklung setzte sich auch in den ersten Wochen des Jahres 2009 fort.
    Quelle: UniCredit, CEE Quarterly 1/2009


    Ausblick
    Angesichts der weltweiten Flaute der Wirtschaft sehen die Wachstumsperspektiven für die kroatische Wirtschaft eher bescheiden aus. 2009 wird das BIP wohl um 1,6 Prozent schrumpfen. Zweistellige Zinsraten im Interbankenmarkt sowie eine insgesamt strikt ausgelegte Geldpolitik bremsen die Kreditvergabe. Auch die Fiskalpolitik hat momentan keinen Spielraum, um antizyklische und konjunkturbelebende Maßnahmen zu ergreifen. Dies erhöht auch die Risiken für die Entwicklung des Privatsektors.
    Im Mai finden in Kroatien Kommunalwahlen statt. Die Regierung wird nicht gewillt sein, bis dahin unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Projekte zu gefährden. Reformen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik werden vor Mai demnach kaum zu erwarten sein. Auch die Verhandlungen mit der EU über einen Beitritt des Landes, die im laufenden Jahr abgeschlossen werden sollten, werden sich aller Voraussicht nach bis ins kommende Jahr verschieben, auch aufgrund ungelöster Fragen mit Slowenien hinsichtlich der Festlegung der Staatsgrenzen.



    Ost-West-Contact

  4. #14

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    20.935
    Oh ja, die dunkle kommunistisch-diktatorische Zeit unter dem Kroatien und das kroatische Volk leiden mussten...

  5. #15
    Vukovarac
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Oh ja, die dunkle kommunistisch-diktatorische Zeit unter dem Kroatien und das kroatische Volk leiden mussten...
    .....ist GOTT SEI DANK vorbei

  6. #16

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    20.935
    Zitat Zitat von Fenianbhoy Beitrag anzeigen
    .....ist GOTT SEI DANK vorbei
    Gott sei Dank

  7. #17
    Vukovarac
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Gott sei Dank
    ...klar...ALLES was mit kroatischem Unabhängigkeits/Nationalbewusstsein zu tun hat, hat automatisch immer wieder was mit den Ustaschas zu tun

    ...lass dir (oder euch) mal was neues einfallen, das ist ein alter Hut mit dem mir die antikroaten (ein anderer begriff fällt mir momentan nicht ein) seit früherster Kindheit auf'n sack gehn

  8. #18

    Registriert seit
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    20.935
    Zitat Zitat von Fenianbhoy Beitrag anzeigen
    ...klar...ALLES was mit kroatischem Unabhängigkeits/Nationalbewusstsein zu tun hat, hat automatisch immer wieder was mit den Ustaschas zu tun

    ...lass dir (oder euch) mal was neues einfallen, das ist ein alter Hut mit dem mir die antikroaten (ein anderer begriff fällt mir momentan nicht ein) seit früherster Kindheit auf'n sack gehn
    Was ist? Ich dachte, dass ein moderner Rechtsstaat keine faschistischen Symbole und Gesten toleriert? Das das mittlerweile schon ein alter Hut ist und bis heute noch nichts dagegen getan wird ist mir auch bekannt.

    Und im Übrigen, hast du nicht oben gerade das selbe getan?
    SFRJ automatisch = Verbrecherstaat mit Unterdrückung der Kroaten
    Fass dir erstmal an die eigene Nase Pinoccio

  9. #19
    Vukovarac
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Was ist? Ich dachte, dass ein moderner Rechtsstaat keine faschistischen Symbole und Gesten toleriert? Das das mittlerweile schon ein alter Hut ist und bis heute noch nichts dagegen getan wird ist mir auch bekannt.
    Die rechte Hand ausgestreckt ist ein Symbol des Faschismus : JA!
    Bin ich dafür verantwortlich: Nein

    Und falls du denkst (was viele irrtümlicher weise tun) das die Sahovnica ein faschistisches Symbol ist, so las dir gesagt sein das es dieses LANGE VOR den Ustaschas gab, und nicht nur DAS es wurde sogar LANGE VOR den Ustaschas VERWENDET. Sogar während des "zweiten Jugoslawiens" (1945 - 1991) zierte die Sahovnica das Wappen der SR Kroatien.

  10. #20
    Avatar von Livnjak

    Registriert seit
    12.03.2009
    Beiträge
    558
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Was ist? Ich dachte, dass ein moderner Rechtsstaat keine faschistischen Symbole und Gesten toleriert? Das das mittlerweile schon ein alter Hut ist und bis heute noch nichts dagegen getan wird ist mir auch bekannt.
    Orientiere dich nicht so sehr wie es vielleicht in Deutschland geregelt ist mit Faschosymbolen, Texten, etc. Eigentlich sollte es in einem modernen Rechtsstaat mit freier Meinungsäußerung und persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten gerade eben NICHT verboten sein soetwas zu besitzen. Wirf mal ein Blick in die USA - dort kann man problemlos mit seiner Hakenkreuzfahne durch die Stadt laufen während man in "Mein Kampf" blättert. Ist das ein Problem? Ist das gefährlich? Haben die Amerikaner nun Nazis en masse? Nein. Nein. Nein.

    Trotz dessen halte ich Faschosymbolik für scheiße, aber wenn jemand eben drauf steht soll er sich von mir aus auf sein Pavelic-Bild einen jaxxen.

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