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Krise nicht zum Stoppen

Erstellt von Perun, 31.03.2009, 21:36 Uhr · 13 Antworten · 1.627 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
    13.10.2008
    Beiträge
    7.453
    Zitat Zitat von Dzek Danijels Beitrag anzeigen
    erstaunlich ist für mich nur das in zeiten der krise mein poker-zocker-club im voller wird und mein umsatz steigt und steigt.........


    entweder alles oder nichts.

  2. #12
    Avatar von Yutaka

    Registriert seit
    13.01.2006
    Beiträge
    4.998
    Bin ich froh keine Kinder bez Familie zu haben, die Scheisse die jetzt auf uns zukommt will ich niemanden ansetzen lassen..........



    Ich denke die zukünftige Nachkriegskinder wenn all die Scheisse vorbei ist werden goldenen Zeiten vor sich haben, ein Neuanfang

  3. #13
    Ghostbrace
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Die unfassbar großen Summen, mit denen die Regierungen den globalen Wirtschafts-Einbruch abmildern wollen, wirken noch nicht: Trotz Milliardenhilfen gewinnt der Abschwung immer mehr an Fahrt, auch der G 20-Gipfel wird die Krise nicht toppen.
    Wien. 5000 Milliarden Dollar – eine Zahl mit zwölf Nullen, die dem annähernd 13-Fachen der gesamten jährlichen Wirtschaftsleistung Österreichs entspricht – haben die USA seit Ausbruch der globalen Wirtschaftskrise für diverse Hilfs-, Rettungs- und Ankurbelungspakete ausgegeben oder zugesagt. Knapp 700 Milliarden davon für direkte Maßnahmen zur Wirtschaftsankurbelung, etwa Infrastrukturinvestitionen.




    Genützt hat es bisher nichts: Die US-Wirtschaft stürzt in atemberaubendem Tempo weiter ab. So wie die gesamte Weltkonjunktur, obwohl auch außerhalb den USA mit Milliarden wild herumgeschüttet wird. Allein das derzeitige Volumen der staatlichen Konjunkturpakete (die Bankenrettungspakete nicht eingerechnet) hat schon schwindelerregende Dimensionen erreicht:
    • Japan hat im Vorfeld des für die zweite Wochenhälfte geplanten Gipfels der 20 führenden Industrienationen (G20) ein neues Konjunkturpaket geschnürt, das die staatlichen Konjunkturspritzen auf knapp 471 Milliarden Euro erhöht.
    • China hat knapp 400 Milliarden Euro für die Ankurbelung der Wirtschaft bereitgestellt.
    • Deutschland hat 65 Milliarden zusammengekratzt und damit das größte Konjunkturprogramm seiner Geschichte aufgestellt.
    •+ Frankreich und Großbritannien stecken jeweils fast 30 Milliarden Euro in die Ankurbelung ihrer Wirtschaft.
    • Und auch das österreichische Konjunkturprogramm kann sich mit mehreren Milliarden Euro von der Dimension her sehen lassen.
    Insgesamt haben die EU-Länder an die 200 Milliarden Euro (ohne Arbeitslosengeld und diverse Sozialleistungen, die manchmal auch eingerechnet werden) für Konjunkturimpulse aufgebracht. Deutlich weniger als die Amerikaner, aber doch eine erkleckliche Summe.
    Effekt: bisher keiner. Gestern erst hat die OECD ihre Konjunkturprognosen drastisch gesenkt. Die Weltwirtschaft dürfte heuer insgesamt um 2,75 Prozent schrumpfen, Europa noch viel stärker. Mit dramatischen Folgen für den Arbeitsmarkt.
    In Österreich, wo die Industrieaufträge um ein Drittel einbrechen, erwarten Experten aus der Industrie einen BIP-Rückgang um mindestens vier Prozent. Und jene, die fürchten, dass die Zahl der Arbeitslosen im kommenden Winter 400.000 deutlich übersteigen könnte, werden mehr.

    Hilfspakete wirken nicht

    Wieso wirken die unfassbaren Milliardensummen aus den staatlichen Hilfspaketen nicht? Das hat vor allem zwei Ursachen.
    Die erste: Der weitaus überwiegende Teil der neu generierten Geldsummen verschwindet in den „schwarzen Löchern“, die die internationale Finanzkrise in den Bankbilanzen hinterlassen hat. Fast 90 Prozent des amerikanischen 5000-Milliarden-Dollar-Pakets beispielsweise erfüllen nur den Zweck, das im Grunde insolvente US-Bankensystem (die Verluste übersteigen wahrscheinlich das kumulierte Eigenkapital) am Leben zu halten und damit den ultimativen globalen Wirtschaftszusammenbruch zu vermeiden. Von diesen Summen zur Abdeckung vergangener Verluste geht keine konjunkturbelebende Wirkung aus.
    Die zweite: Die auch nicht gerade knapp bemessenen „echten“ staatlichen Konjunkturprogramme wirken noch nicht, weil sie zum überwiegenden Teil erst als Ankündigungen und Versprechen existieren. Investitionen, zum Beispiel in die Infrastruktur, brauchen Vorlaufzeiten. Und sie erstrecken sich – wie etwa die Ausweitung der Bahn- und Straßenbauinvestitionen – über viele Jahre. Deshalb prognostiziert die OECD für heuer auch nur einen konjunkturbelebenden Effekt der Milliardenprogramme von lediglich 0,9 Prozentpunkten.
    Was jetzt schon auf Schiene gebracht ist, sind vergleichsweise „Peanuts“: Die Verschrottungsprämie, die das Autogeschäft wieder in Schwung bringen soll, läuft heute an. Relativ kurzfristig kann auch mit der thermischen Sanierung von Wohnhäusern begonnen werden. Für beide Maßnahmen zusammen gibt der Staat knapp 150 Millionen Euro aus (die dann Investitionen in deutlich größerem Ausmaß auslösen). Zum Vergleich: Ein vierprozentiges Sinken der Wirtschaftsleistung hinterlässt ein „Loch“ von rund zwölf Milliarden Euro.
    Die Konjunkturpakete werden also – in Österreich wie im Rest der Welt – erst in ein paar Monaten zu greifen beginnen. Sodass der Tiefpunkt der Krise frühestens im dritten Quartal 2009 erreicht werden dürfte.

    Kein G20-Konjunkturpaket

    Zumal der globale Krisenflächenbrand nicht koordiniert global, sondern ausschließlich regional und damit nach den Bedürfnissen einzelner Staaten gelöscht wird. Der vorläufig letzte Versuch einer globalen Löschaktion ist in diesen Tagen gescheitert: Der Plan des britischen Premiers Gordon Brown, die G20-Länder zu einem gemeinsamen Konjunkturprogramm über 2000 Milliarden Dollar zu bewegen, ist vorzeitig bekannt – und von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel daraufhin mit den Worten „Ich werde mir von niemandem sagen lassen, dass wir mehr Geld ausgeben müssen“ abgewürgt – worden.
    Jetzt werden die G20-Länder in London wohl die bei solchen Gelegenheiten übliche unverbindliche Abschlusserklärung vorlegen. Von konkreten Konjunkturmaßnahmen wird darin nicht die Rede sein.
    Ich finde die Hilfspakete sind sowieso zu einseitig. Konjunkturtiefs werden durch mehr Nachfrage abgebremst, nicht durch mehr Angebot. Anstatt Opel retten zu wollen, was de facto gar nicht möglich ist, weil Opel gar kein eigener Automobilkonzern ist, sollte man die Abrackprämie auf 5000€ erhöhen und auf einen größeren Zeitraum ausdehnen. Das würde der deutschen Automobilbranche sicher mehr helfen, als Opel zu retten.

    Zitat Zitat von 555-KS-555 Beitrag anzeigen
    mein leher hat heute gesagt das die krise noch schlimmer wird und das sie meine generation richtig häftig trefen wird, und das nur die besten eine arbeit bekommen.
    Das hat er nur gesagt, damit du mehr lernst und bessere Noten kriegst. Das machen die immer.

    Zitat Zitat von Yutaka Beitrag anzeigen
    Bin ich froh keine Kinder bez Familie zu haben, die Scheisse die jetzt auf uns zukommt will ich niemanden ansetzen lassen..........



    Ich denke die zukünftige Nachkriegskinder wenn all die Scheisse vorbei ist werden goldenen Zeiten vor sich haben,
    Nicht jede Wirtschaftskrise endet in einen Weltkrieg. Von den insgesamt sieben bisher nur eine. Und das auch nur, weil die Umstände im damaligen Deutschland nun mal sehr außergewöhnlich waren. Nicht nur die Wirtschaftslage war Nährboden für die Faschisten, sondern ebenso der militante, fremdenfeindliche Nationalismus der Deutschen, der auch vor den Nazis das deutsche Selbstverständnis prägte.

    ein Neuanfang
    Einen Neuanfang, im Sinne von Restaurierung des alten Finanzsystems, wird es sicher geben. Denn für das gigantische demografische Wachstum müssen Arbeitsplätze geschaffen werden, und so viele Arbeitsplätze gibt es nur bei einem hohen Wirtschaftswachstum, und dieses hohe Wirtschaftswachstum kann es nur mit Hilfe von gigantischem Kapital geben, und so viel Kapital kriegst du nur durch unseren Finanzmarkt.

  4. #14
    Kelebek
    Es sind schwere Vorwürfe gegen die Bankenbranche: Milliarden aus dem Drogenhandel seien zur Hochzeit der Finanzkrise ins internationale Bankensystem geflossen, erklärt das Uno-Büro zur Verbrechensbekämpfung. So manches Geldinstitut verdanke den Geldern gar das Überleben.

    Uno-Vorwürfe: Drogengelder sollen Krisenbanken gerettet haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

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