Putin: Russland macht Finanzhilfe für EU nicht von Energie abhängig (Zusammenfassung)



Russland macht die Gewährung von Finanzhilfe für die Europäische Union (EU) nach Worten von Regierungschef Wladimir Putin nicht von der Energiekooperation (mit Europa) abhängig.

"Zugleich rechnet Moskau damit, dass sich dies positiv auf den Status Russlands beim Internationalen Währungsfonds (IWF) auswirken wird", erklärte der Premier am Montag auf einer Pressekonferenz in Strelna bei St. Petersburg. Natürlich werde Russland seine Hilfe weder mit Energie noch mit anderen Aspekten im Rahmen dieser internationalen Organisation (IWF - Anm. der Redaktion) in Verbindung bringen. "Wir gehen davon aus, dass der Status solcher Länder wie Russland und China beim IWF, falls sie aktiv an den internationalen Anstrengungen zur Sanierung der Situation teilnehmen, höher wird", sagte Putin.

Der Premier wies darauf hin, dass Russland und China als die ihrem ökonomischen Potential nach wichtigsten Länder der BRICS-Gruppe (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) nicht mit solchen Problemen wie die Eurozone konfrontiert sind. "In EU-Länder liegen die Außenschulden bei 85 bis 87 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), mancherorts sogar bei über 100 Prozent. Dagegen beträgt diese Zahl in Russland zehn Prozent, von denen nur drei Prozent auf Außenschulden entfallen. In dieser Hinsicht können wir unsere Finanzen als gesund einstufen, wir fühlen uns sicher genug."

Der russische Regierungschef sprach sich für ein aktiveres Engagement der Europäischen Zentralbank (EZB) bei der Lösung von Problemen, vor denen der Euro-Rettungschirm EFSF steht.

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Das arme! Russland , gibt dem Reichen Westen Kredite .....was für eine verdrehte welt


gruß