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Wie rassistisch sind Schweizer ?

Erstellt von Albokings24, 27.06.2017, 12:46 Uhr · 503 Antworten · 9.629 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Albokings24

    Registriert seit
    08.05.2012
    Beiträge
    5.772

    Wie rassistisch sind Schweizer ?

    In der Schweiz ist momentan eine heisse Debatte im gang. Es geht um Menschen mit "ic" im Familiennamen die diskriminiert werden.

    In Call Center dürfen die Menschen die in der Schweiz aufgewachsen sind und perfekt Deutsch sprechen nicht ihren Familiennamen benutzen sondern mit einen Schweizer Pseudonamen die Kunden am Telefon begrüssen.

    Hier ein Auszug aus dem 20min.ch Portal: Link 20 Minuten - «Ich habe wegen des Rassismus gekündigt» - News

    S. Lovrekovic (21): «Ich bin Schweizerin und seit drei Jahren mit einem Kroaten verheiratet. Bei der Hochzeit habe ich mir keine Gedanken über meinen zukünftigen ausländischen Namen gemacht. Ich stehe zu meinem Mann. Nun werde ich überall als Ausländerin angesehen. In einem Geschäft, in dem ich als Coiffeuse arbeitete, musste ich auch nach meiner Hochzeit meinen Ledignamen benutzen. Der Chef sagte, viele Kunden akzeptierten mich sonst nicht. Bei der Jobsuche habe ich viele Absagen erhalten. Auch wenn ich im Dorf draussen etwas mache, höre ich Sprüche wie: ‹Sie hat halt einen Ausländer und muss deshalb alles selber erledigen.› Mittlerweile bin ich selbstständig.»
    «Gehen Sie heim»

    Imed Mimouni (43):
    «Vor vier Jahren habe ich im Callcenter von Cablecom gearbeitet. Ich war in der Inbound-Abteilung. Kunden haben uns angerufen, nicht wir sie. Was ich an Rassismus erlebt habe, kannte ich aus meinen insgesamt 17 Jahren in der Schweiz nicht ansatzweise. Einige Kunden begannen zu schimpfen oder hängten auf, wenn sie nur schon meinen tunesischen Namen hörten. Oft verlangten Anrufer einen Schweizer. Sprüche wie ‹Wir sind hier in der Schweiz› oder ‹Gehen Sie heim› gab es oft. Zu 90 Prozent kamen sie von älteren Leuten. Nach drei Monaten konnte ich nicht mehr und habe gekündigt. Es hat mich auch privat und im Umgang mit meiner Familie belastet. Von den Chefs gab es keine Unterstützung. ‹So ist der Schweizer›, hiess es. Nach sechs Monaten habe ich Cablecom verlassen. Mittlerweile arbeite ich glücklich in einem Job ohne Kundenkontakt.»

    «Das tönt wie jemand, der im Mittelmeer ertrinkt»

    Yannick Vyaahpooree (22): «Meine Mutter stammt aus dem Berner Oberland, mein Vater aus Mauritius. Ich bin in der Schweiz geboren und spreche breitestes Berndeutsch. Vor allem in meiner Schulzeit habe ich nicht dazugehört. Ich musste mir immer wieder Sprüche über meinen Namen anhören: ‹Das tönt wie jemand, der im Mittelmeer ertrinkt›, war einer davon. Im Schützenverein wollte ich den Nachnamen meiner Mutter benutzen. Bei der freiwilligen Feuerwehr funktioniert es aber sehr gut. Ich bin auch im Samariterverein und war im Militär. Einmal hat mir einer gesagt, ich sei schweizerischer als mancher Schweizer. In meiner Bewerbung steht jetzt am Schluss: ‹Noch ein Wort zu meinem Namen: Ich bin bodenständiger, als man denkt!› Als meine Schwester und ich die Wahl hatten, den Namen meiner Mutter anzunehmen, haben wir uns dagegen entschieden. Mein Nachname ist doch speziell – und gehört zu meiner Identität.»

    «Uraltes Walliser Geschlecht»

    Helena M. (18): «Ein gesprächiger älterer Mann fing an der Bushaltestelle ein Gespräch an. Mein Schweizerdeutsch ist einwandfrei, ich bin hier geboren und aufgewachsen. Er dachte wohl, ich sei Schweizerin. Er fragte nach meinem Nachnamen und woher der stamme. Als er ‹Kosovo› hörte, erwiderte er: ‹Ah, Sie sind eine von den Messerschlitzern!›. Mittlerweile habe ich den Rat einer Kollegin angenommen. Wenn ich merke, dass jemand rassistisch ist, antworte ich: ‹Wössed sie, das esch es uralts Walliser Gschlächt!›. Ich bin im Luzerner Hinterland aufgewachsen. In meinem kleinen 3500-Einwohner-Dorf war mein Name nie ein Problem. Gleichaltrige erlebe ich als sehr tolerant. Es ist wohl auch eine Altersfrage.»

    Hattet ihr auch schon mal Probleme wegen eurem Aussehen oder eurem Namen ?

    http://www.20min.ch/community/storie...rten--20335342

  2. #2
    Avatar von Гуштер

    Registriert seit
    07.06.2010
    Beiträge
    15.501
    Nö, nie Probleme.
    Weder bei Jobsuche noch bei Wohnung.

    PS. 20 Minuten ist zu einer richtigen Müllseite geworden.

  3. #3
    Avatar von Junge

    Registriert seit
    04.10.2014
    Beiträge
    2.597
    20min versucht über die Slawen den anderen zu helfen.

    Ich finde das jeder Slawe für diese passive Hilfsleistung mit Geld entschädigt werden sollte


    20min kann nicht direkt das Problem ansprechen weil, warum und wieso weiss ich auch nicht.

    - - - Aktualisiert - - -

    Wer auch immer hinter diese Artikek bei 20min steht sollte uns Slawen bezahlen.

  4. #4
    Eli
    Avatar von Eli

    Registriert seit
    30.11.2010
    Beiträge
    1.848
    Also ich kann schon verstehen wenn die Leute sich über die älteren aufregen, aber die Schweiz ist leider nunmal schon Rasistisch, natürlich will ich das nicht zu sehr pauschalisieren, aber du wirst immer Ausländer bleiben, solange du eben keinen Nachnamen + Namen hast der deutsch ist!
    Leute denken immer ''Das die Schweiz u. andere Länder die integration wollen, es ist egal ob du 100% integriert bist, sie wollen eine Assimilation und keine Integration!

    Ausländer bleibt Ausländer, solange er eben einen ausländischen Namen trägt, wird er mehr leisten, sich mehr engagieren müssen, und am ende wird es dennoch heissen ''Schau der Ausländer macht sehr viel für die Kommune, das müssen wir dem Ausländer anerkennen!

  5. #5
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    62.604
    Ja dann haben sie eben Pech gehabt, was ist daran auch so schlimm? Ich weiß dass ich Ausländer bin, also fuck it

  6. #6
    Avatar von Гуштер

    Registriert seit
    07.06.2010
    Beiträge
    15.501
    Gewisse Kulturen gehören auch assimiliert.
    Kann ich den Schweizern nicht verübeln

  7. #7
    Avatar von liberitas

    Registriert seit
    02.01.2011
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    11.518
    Zitat Zitat von Eli Beitrag anzeigen
    Also ich kann schon verstehen wenn die Leute sich über die älteren aufregen, aber die Schweiz ist leider nunmal schon Rasistisch, natürlich will ich das nicht zu sehr pauschalisieren, aber du wirst immer Ausländer bleiben, solange du eben keinen Nachnamen + Namen hast der deutsch ist!
    Leute denken immer ''Das die Schweiz u. andere Länder die integration wollen, es ist egal ob du 100% integriert bist, sie wollen eine Assimilation und keine Integration!

    Ausländer bleibt Ausländer, solange er eben einen ausländischen Namen trägt, wird er mehr leisten, sich mehr engagieren müssen, und am ende wird es dennoch heissen ''Schau der Ausländer macht sehr viel für die Kommune, das müssen wir dem Ausländer anerkennen!
    Das ist überall so.

  8. #8

    Registriert seit
    24.08.2016
    Beiträge
    914
    Gelöscht, weil nicht themenbezogen

  9. #9
    Avatar von Mr.Belpit

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    23.03.2013
    Beiträge
    547
    Weiss nicht ist mir auch egal mittlerweile. Früher hab ich sie nicht gemocht aber jetzt ist ok solange sie unsere Sprache sprechen. Nur wenn sie mit ihrem Höhlenmenschen Kauderwelsch anfangen dann = Entfremdung, Hass

  10. #10

    Registriert seit
    22.04.2012
    Beiträge
    18.116
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Ja dann haben sie eben Pech gehabt, was ist daran auch so schlimm? Ich weiß dass ich Ausländer bin, also fuck it
    Ich verstehe diese Anbiederungen auch nicht. Ich war auch 5 Monate in der Schweiz und jeden zweiten Tag hat man mich als "scheiß Deutscher" beschimpft. Iwann war mir das Land zu viel und bin deswegen nach Hause zurück. Aber ich käme nie auf die Idee, die Schweizer auf irgendeiner Weise verändern zu wollen.

    Von meiner Grundhaltung her bin ich eher angepisst, wenn ich aufgrund meines ethnischen Backgrounds bevorzugt werde, dann fühle ich mich nämlich wie ein Quotentürke. Ich habs lieber, wenn man mich benachteiligt, denn dann komme ich in den Motivationsmodus und da wird auch nicht gejammert, sondern stillschweigend der Sieg ausgekostet.

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