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Wie rassistisch sind Schweizer ?

Erstellt von Albokings24, 27.06.2017, 12:46 Uhr · 561 Antworten · 16.704 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    In der Schweiz ist momentan eine heisse Debatte im gang. Es geht um Menschen mit "ic" im Familiennamen die diskriminiert werden.

    In Call Center dürfen die Menschen die in der Schweiz aufgewachsen sind und perfekt Deutsch sprechen nicht ihren Familiennamen benutzen sondern mit einen Schweizer Pseudonamen die Kunden am Telefon begrüssen.

    Hier ein Auszug aus dem 20min.ch Portal: Link 20 Minuten - «Ich habe wegen des Rassismus gekündigt» - News

    S. Lovrekovic (21): «Ich bin Schweizerin und seit drei Jahren mit einem Kroaten verheiratet. Bei der Hochzeit habe ich mir keine Gedanken über meinen zukünftigen ausländischen Namen gemacht. Ich stehe zu meinem Mann. Nun werde ich überall als Ausländerin angesehen. In einem Geschäft, in dem ich als Coiffeuse arbeitete, musste ich auch nach meiner Hochzeit meinen Ledignamen benutzen. Der Chef sagte, viele Kunden akzeptierten mich sonst nicht. Bei der Jobsuche habe ich viele Absagen erhalten. Auch wenn ich im Dorf draussen etwas mache, höre ich Sprüche wie: ‹Sie hat halt einen Ausländer und muss deshalb alles selber erledigen.› Mittlerweile bin ich selbstständig.»
    «Gehen Sie heim»

    Imed Mimouni (43):
    «Vor vier Jahren habe ich im Callcenter von Cablecom gearbeitet. Ich war in der Inbound-Abteilung. Kunden haben uns angerufen, nicht wir sie. Was ich an Rassismus erlebt habe, kannte ich aus meinen insgesamt 17 Jahren in der Schweiz nicht ansatzweise. Einige Kunden begannen zu schimpfen oder hängten auf, wenn sie nur schon meinen tunesischen Namen hörten. Oft verlangten Anrufer einen Schweizer. Sprüche wie ‹Wir sind hier in der Schweiz› oder ‹Gehen Sie heim› gab es oft. Zu 90 Prozent kamen sie von älteren Leuten. Nach drei Monaten konnte ich nicht mehr und habe gekündigt. Es hat mich auch privat und im Umgang mit meiner Familie belastet. Von den Chefs gab es keine Unterstützung. ‹So ist der Schweizer›, hiess es. Nach sechs Monaten habe ich Cablecom verlassen. Mittlerweile arbeite ich glücklich in einem Job ohne Kundenkontakt.»

    «Das tönt wie jemand, der im Mittelmeer ertrinkt»

    Yannick Vyaahpooree (22): «Meine Mutter stammt aus dem Berner Oberland, mein Vater aus Mauritius. Ich bin in der Schweiz geboren und spreche breitestes Berndeutsch. Vor allem in meiner Schulzeit habe ich nicht dazugehört. Ich musste mir immer wieder Sprüche über meinen Namen anhören: ‹Das tönt wie jemand, der im Mittelmeer ertrinkt›, war einer davon. Im Schützenverein wollte ich den Nachnamen meiner Mutter benutzen. Bei der freiwilligen Feuerwehr funktioniert es aber sehr gut. Ich bin auch im Samariterverein und war im Militär. Einmal hat mir einer gesagt, ich sei schweizerischer als mancher Schweizer. In meiner Bewerbung steht jetzt am Schluss: ‹Noch ein Wort zu meinem Namen: Ich bin bodenständiger, als man denkt!› Als meine Schwester und ich die Wahl hatten, den Namen meiner Mutter anzunehmen, haben wir uns dagegen entschieden. Mein Nachname ist doch speziell – und gehört zu meiner Identität.»

    «Uraltes Walliser Geschlecht»

    Helena M. (18): «Ein gesprächiger älterer Mann fing an der Bushaltestelle ein Gespräch an. Mein Schweizerdeutsch ist einwandfrei, ich bin hier geboren und aufgewachsen. Er dachte wohl, ich sei Schweizerin. Er fragte nach meinem Nachnamen und woher der stamme. Als er ‹Kosovo› hörte, erwiderte er: ‹Ah, Sie sind eine von den Messerschlitzern!›. Mittlerweile habe ich den Rat einer Kollegin angenommen. Wenn ich merke, dass jemand rassistisch ist, antworte ich: ‹Wössed sie, das esch es uralts Walliser Gschlächt!›. Ich bin im Luzerner Hinterland aufgewachsen. In meinem kleinen 3500-Einwohner-Dorf war mein Name nie ein Problem. Gleichaltrige erlebe ich als sehr tolerant. Es ist wohl auch eine Altersfrage.»

    Hattet ihr auch schon mal Probleme wegen eurem Aussehen oder eurem Namen ?

    20 Minuten - «Leute rasteten aus, als sie meinen Namen hörten» - Stories
    Ich glaube, Balkaner sind die letzten Menschen (Nationen) die sich die Frage stellen sollten wie rassistisch/nationalistisch Schweizer sind!!!!!!

  2. #12
    Avatar von Toruko-jin

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    22.943
    Ich frage mich eher, warum die Balkaner hier im Forum solche Minderwertigkeitskomplexe haben. Manche haben sogar einen Selbsthass entwickelt, was ich eigentlich nur von Juden kenne.

  3. #13
    Avatar von Jure Gagaric

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    Beiträge
    26.460
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Balkaner sind die letzten Menschen (Nationen) die sich die Frage stellen sollten wie rassistisch/nationalistisch Schweizer sind!!!!!!
    Du bist so ein Lappen

  4. #14
    Avatar von Toruko-jin

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    22.943
    Imed Mimouni (43): «Vor vier Jahren habe ich im Callcenter von Cablecom gearbeitet. Ich war in der Inbound-Abteilung. Kunden haben uns angerufen, nicht wir sie. Was ich an Rassismus erlebt habe, kannte ich aus meinen insgesamt 17 Jahren in der Schweiz nicht ansatzweise. Einige Kunden begannen zu schimpfen oder hängten auf, wenn sie nur schon meinen tunesischen Namen hörten. Oft verlangten Anrufer einen Schweizer. Sprüche wie ‹Wir sind hier in der Schweiz› oder ‹Gehen Sie heim› gab es oft. Zu 90 Prozent kamen sie von älteren Leuten. Nach drei Monaten konnte ich nicht mehr und habe gekündigt. Es hat mich auch privat und im Umgang mit meiner Familie belastet. Von den Chefs gab es keine Unterstützung. ‹So ist der Schweizer›, hiess es. Nach sechs Monaten habe ich Cablecom verlassen. Mittlerweile arbeite ich glücklich in einem Job ohne Kundenkontakt
    Alter

  5. #15
    Avatar von Гуштер

    Registriert seit
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    16.441
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Alter
    Was soll daran witzig sein?

  6. #16
    Avatar von Rexhep

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    Beiträge
    359
    vor allem den slawen verdanken wir balkaner den schlechten ruf. zum glück endet mein nachname nicht mit -ic. dafür würde ich mich schämen

  7. #17
    Username123
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Ich verstehe diese Anbiederungen auch nicht. Ich war auch 5 Monate in der Schweiz und jeden zweiten Tag hat man mich als "scheiß Deutscher" beschimpft. Iwann war mir das Land zu viel und bin deswegen nach Hause zurück. Aber ich käme nie auf die Idee, die Schweizer auf irgendeiner Weise verändern zu wollen.

    Von meiner Grundhaltung her bin ich eher angepisst, wenn ich aufgrund meines ethnischen Backgrounds bevorzugt werde, dann fühle ich mich nämlich wie ein Quotentürke. Ich habs lieber, wenn man mich benachteiligt, denn dann komme ich in den Motivationsmodus und da wird auch nicht gejammert, sondern stillschweigend der Sieg ausgekostet.
    In meiner Kindheit musste ich mir auch immer wieder anhören "scheiß Jugo" geh zurück nach Jugoslawien.. Obwohl ich nie irgendwas irgendjemanden angetan habe, es war zu meiner Zeit der pure neid weil ich in vielen Belangen besser war als meine Mitschüler. Irgendwann konnte ich nicht mehr zuhören und habe daraufhin einige Schüler geschlagen, was darauf folgte waren Gespräche mit dem Lehrer und Eltern mit der Schulleitung und Eltern usw. Jedenfalls wurde ich danach in ruhe gelassen aber durfte danach zur Schulpsychologin, weil offenbar zu aggressiv...

  8. #18
    Avatar von Rexhep

    Registriert seit
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    Beiträge
    359
    Zitat Zitat von Hyperion Beitrag anzeigen
    In meiner Kindheit musste ich mir auch immer wieder anhören "scheiß Jugo" geh zurück nach Jugoslawien.. Obwohl ich nie irgendwas irgendjemanden angetan habe, es war zu meiner Zeit der pure neid weil ich in vielen Belangen besser war als meine Mitschüler. Irgendwann konnte ich nicht mehr zuhören und habe daraufhin einige Schüler geschlagen, was darauf folgte waren Gespräche mit dem Lehrer und Eltern mit der Schulleitung und Eltern usw. Jedenfalls wurde ich danach in ruhe gelassen aber durfte danach zur Schulpsychologin, weil offenbar zu aggressiv...
    so seid ihr jugos halt

  9. #19
    Nik
    Wenn «die Schweiz» «rassistisch» ist, dann sind dies Deutschland und Österreich auch.

    Es gibt sicher rassistische Schweizer, wie es auch rassistische Albaner, Serben, Kroaten, etc. gibt.

    Ich selber hatte nie wirklich Probleme. In der Schule hatte ich mal einen Lehrer, der ein wenig und unterschwellig fremdenfeindlich war, aber ich habe es überlebt. Und wegen meines Aussehens schauen vor allem mal konservative ältere Schweizer/innen schräg, aber mir ist das doch egal, solange mich die jüngeren Schweizerinnen lächelnd anschauen.

    20 Minuten ist zu Blick 2.0 geworden. Lese ich schon lange nicht mehr. Zieh dir lieber das linksversiffte Watson rein, Albo.

  10. #20
    Avatar von Lorne Malvo

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    Beiträge
    6.204
    Also in Deutschland lebe ich lieber als Ausländer, als als ein Sachse, da hast du richtig verkackt. Als Bayer außerhalb von Bayern würde ich auch nicht leben wollen.

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