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Assad ist ein Diktator und Massenmörder

Erstellt von Der Bosnier, 10.02.2013, 16:02 Uhr · 307 Antworten · 24.285 Aufrufe

  1. #151

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    Zitat Zitat von Katana Beitrag anzeigen
    Assad ist ein Diktator und Massenmörder.

    Assad lässt während dem arab. Frühling auf friedliche Demonstranten mit scharfer Munition schießen, Aufstand beginnt. Assad lässt trotz ausgehandelten Waffenstillstandes zum höchsten muslimischen Feiertag weiter auf die Oppositionellen schießen und lässt viele Oppositionelle "verschwinden".

    Über 70.000 Tote,

    Einige seiner Untergebenen sind übergelaufen oder spurlos verschwunden. Seine Sippe und er stammen einer religiösen Minderheit ab, welche die Mehrheit im Land regiert.
    er wurde genauso wie sein Vater nicht vom Volk gewählt, sondern hat den El Cheffe Posten von Papa Diktator, der sich seiner Zeit mit Hilfe der Sowjets ans Steuer geputcht hatte, beerbt.
    Da stimme ich dir vollkommen zu.

    Die Frage die ich mir stelle ist allerdings recht simpel:

    Es gab über 70.000 Tote, über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren.
    Bei einer Bevölkerungszahl von mehr als 20 Millionen.
    Sind selbstverständlich viele Tote, die es nicht hätte geben dürfen.
    Und ja, Assad muss weg.


    Aber wie kann es sich bei diesem Zahlenverhältnis tatsächlich um einen wie in den Medien immer titulierten "Bürgerkrieg" handeln?
    Da stimmt etwas vorne und hinten nicht.

    Meine Auffassung: es wird die öffentliche Meinung zugunsten Assads Sturz verzerrt, womöglich um dasselbe Spiel wie im Irak zu wiederholen.

  2. #152

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    436
    Assad ist ein für orientalische Verhältnisse verträglicher Diktator.

    Er wollte ursprünglich übrigens gar nicht einer werden, sondern Augenarzt. Hat die Aufgabe dann nur übernommen weil sein Bruder bei einem Unfall (oder Attentat?) ums Leben gekommen ist.

  3. #153
    Avatar von Domoljub

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    Hojt die pappn du Opfa die Mujahedin Opfer sind auch nicht besser.

  4. #154
    Avatar von _KRG_

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    Die Teilung des landes ist vieleicht die letzte Hoffnung, ohne das sich dannach die verschiedenen fraktionen wegbomben, wie es im irak der fall ist...
    Die Grenzen wurden sowieso von den Koloniestaaten Wirtschaftlich gezogen.

  5. #155
    Avatar von Katana

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Auf einmal bis vor ein paar Jahren war er ein guter Freund von den Türken.

    Und die Islamisten werden von demokratishen Staaten wie Saudi Arabien, Katar und der Türkei die die Völkermorde an den Christen begangen hat unterstützt.

    - - - Aktualisiert - - -

    The Three Terrors
    Was soll der blödsinn mit bester Freund von den Türken? Wenn dann kannst du ja nur die Regierung meinen was auch nicht zutrifft. Du solltest unterscheiden zwischen Interessen meist wirtschaftlicher und politischer Natur = bilaterale Beziehungen welche jedes Land der Erde mit seinen Nachbarn! pflegt. Erdogan war solange auf Seiten der Regierung, bis Assad angefangen hatte gegen sein eigenes Volk zu schießen, weil sie mehr Demokratie wollten!
    Vor dem arabischen Frühling gab es in Syrien auch keinen Flächenbrand. Leute wie Mubarak, Musharraf, Ben Ali, der Gadaffi Clan usw. sind jahrelang vom Westen umworben und gestützt worden. Bis zum Schluss, als schon das Volk sich ihrer Diktatoren entledigte, blieb der Westen auf der Seite dieser.

  6. #156

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    Zitat Zitat von _KRG_ Beitrag anzeigen
    Die Teilung des landes ist vieleicht die letzte Hoffnung, ohne das sich dannach die verschiedenen fraktionen wegbomben, wie es im irak der fall ist...
    Die Grenzen wurden sowieso von den Koloniestaaten Wirtschaftlich gezogen.
    Für die Stabilität innerhalb der daraus entstehenden Teilrepubliken sicherlich von Vorteil.

    Das Problem liegt darin, dass das, ich nenne es mal sunnitische, Syrien die meiste Macht verglichen zum möglichen Alawiten- und Kurdenstaat hätte.
    Der Alawitenstaat würde sich lediglich über ein kleines Küstengebiet erstrecken, das Gebiet der Kurden über einen noch kleineren Teil an der Grenze zur Türkei und dem Irak.

    Kriege durch Gebietsansprüche vorprogrammiert.
    Eine Lösung wie eine innere Autonomie im Irak ist wohl das vorerst Vernünftigste.

  7. #157
    Avatar von Katana

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    Zitat Zitat von _KRG_ Beitrag anzeigen
    Die Teilung des landes ist vieleicht die letzte Hoffnung, ohne das sich dannach die verschiedenen fraktionen wegbomben, wie es im irak der fall ist...
    Die Grenzen wurden sowieso von den Koloniestaaten Wirtschaftlich gezogen.
    Das einzige was in Syrien geteilt wird, sind die Köpfe vom Rumpf der Nutznießer und Assad Popolecker - kurz Seperatisten. Die Zeit wird es zeigen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Hrapovic Beitrag anzeigen
    Da stimme ich dir vollkommen zu.

    Die Frage die ich mir stelle ist allerdings recht simpel:

    Es gab über 70.000 Tote, über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren.
    Bei einer Bevölkerungszahl von mehr als 20 Millionen.
    Sind selbstverständlich viele Tote, die es nicht hätte geben dürfen.
    Und ja, Assad muss weg.


    Aber wie kann es sich bei diesem Zahlenverhältnis tatsächlich um einen wie in den Medien immer titulierten "Bürgerkrieg" handeln?
    Da stimmt etwas vorne und hinten nicht.

    Meine Auffassung: es wird die öffentliche Meinung zugunsten Assads Sturz verzerrt, womöglich um dasselbe Spiel wie im Irak zu wiederholen.
    Wieviele Menschen sollen denn noch sterben, vielleicht sind es sogar 140.000 getöteter Menschen? Wer weiß das schon bis auf das Regime so genau wieviele Menschen gestorben sind? Unabhängige Nachrichtenagenturen wenn es überhaupt sowas geben sollte, haben auch im Moment nicht die optimalsten Bedingungen für umfassende Berichterstattung weil sie von allen Seiten beschossen werden. Soll man den russischen, chinesischen und iranischen Medien Glauben schenken? Wenn das kein Bürgerkrieg ist, was dann?

  8. #158

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    245
    Zitat Zitat von IN.PE.RA.TO.RE.BT Beitrag anzeigen
    Das osmanische Reich wollte ganz Europa islamisieren!!! Nach 25 Jahren von Niederlagen gegen Albanien kam es dann zu einer Änderungie hohe Pforte begriff irgendwann sich die Differenz zwischen der römisch-katholischen Kirche und der christlich-orthodoxen Welt zu nutze zu machen. Ist es ein Zufall, dass albanisch-orthodoxe Kirchen in Albanien bis zu 1400 Jahre alt sind und katholische Bauten nicht älter als 150 Jahre? Ich rede von Kirchen, die intakt sind und nicht von Ruinen!

    Der Deal war einfach: die orthodoxen Kirchen bekommen Autonomie und dafür arbeiten sie mit dem osmanischen Reich zusammen gegen die katholischen Kirchen auf dem Balkan.

    Moslems in Ungarn oder Mitteleuropa sind keine autoktone Bevölkerung, was die arabischen Christen im Nahen Osten sehr wohl sind! Also hinkt dein Vergleich!
    Wovon labberst du ? Wenn die ganzen Osmanen auf euch gespuckt hätten, dann hätte ein Tsunami Albanien getroffen, aber anstatt euch zu töten, haben sie den Bergvölkern von Albanien eine Zivilisation, Sicherheit und Handel gebracht. Wie du schon schreibst, es gibt bei euch Kirchen die schon bis zu 1400 Jahre alt sind, das zeigt doch wie tolerant die muslimischen Herrscher zu euch waren.

    In Belgrad hat es einmal über 200 Moscheen gegeben, heute ist nur noch 1 übrig geblieben.

  9. #159

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    Beiträge
    841
    Moslems in Ungarn oder Mitteleuropa sind keine autoktone Bevölkerung, was die arabischen Christen im Nahen Osten sehr wohl sind! Also hinkt dein Vergleich!
    Ach was, Christen sind in Europa autochtone Bevölkerung? Pfffffff

  10. #160

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    13.02.2013
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    1.157
    Zitat Zitat von Der Bosnier Beitrag anzeigen
    Wovon labberst du ? Wenn die ganzen Osmanen auf euch gespuckt hätten, dann hätte ein Tsunami Albanien getroffen
    Aber nur wenn bosniakische Spucke auch dabei gewesen wäre. Gab es euch um 1444 bereits als Volk?

    Zitat Zitat von Der Bosnier Beitrag anzeigen
    aber anstatt euch zu töten
    anstatt? Die Osmanen haben uns in regelmäßigen Abständen getötet. War ja fast schon sowas wie ein Volkssport.
    Beispiel: Masakra e Manastirit - Wikipedia


    Zitat Zitat von Der Bosnier Beitrag anzeigen
    haben sie den Bergvölkern von Albanien eine Zivilisation, Sicherheit und Handel gebracht.
    Du hast noch ein paar Sachen vergessen, die wir dank den Osmanen bekommen haben:


    • Massaker da und dort
    • Knabenlese
    • Analphabetenrate von über 99% und die paar albanischen Schulen die es gab wurden niedergebrannt.
    • In den Unabhängigkeitskriegen oft genug von den Osmanen bekämpft
    • gewaltvolle Islamisierung


    Wird ja nicht umsonst von albanischen Historikern als "die Zeit der Dunkelheit" bezeichnet. Eine Zivilisation gab es vorher bereits. Dazu waren die Osmanen nicht notwendig. Für euch Bosniaken sind sie vielleicht, als Gründerväter eurer Nation, wichtig.



    Zitat Zitat von Der Bosnier Beitrag anzeigen
    Wovon labberst du ? Wenn die ganzen Osmanen auf euch gespuckt hätten, dann hätte ein Tsunami Albanien getroffen
    Zitat Zitat von Der Bosnier Beitrag anzeigen
    Wie du schon schreibst, es gibt bei euch Kirchen die schon bis zu 1400 Jahre alt sind, das zeigt doch wie tolerant die muslimischen Herrscher zu euch waren.
    Sie waren tolerant zu den orthodoxen Kirchen und das nur aus strategischen Gründen, denn die Mehrheit der Bevölkerung des Balkans war christlich-orthodox. Ausnahmen bildeten nur katholische Albaner und Kroaten. Den christlich-orthodoxen gab man Autonomie (also für osmanische Verhältnisse) und die katholische Bevölkerung wurde vertrieben oder islamisiert, katholische Kirchen zerstört oder zu Moscheen umgebaut. Das ist Toleranz?

    Zitat Zitat von rechengenie Beitrag anzeigen
    Ach was, Christen sind in Europa autochtone Bevölkerung? Pfffffff
    Entschuldige! Jeder Mensch ist von Geburt an natürlich ein Moslem.

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